DE1431290B - Ankerboje zum punktförmigen Verankern von Schiffen - Google Patents
Ankerboje zum punktförmigen Verankern von SchiffenInfo
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Description
verankert, deren andere Enden an im Meeresboden 14 versenkt angeordneten Ankersteinen 16 befestigt
sind.
Die Ankerketten 12 sind so bemessen, daß sie die Ankerboje 11 entgegen ihrem Auftrieb nahezu eingetaucht
halten, so daß sie unter Spannung bleiben. Durch diese Spannung wird der Verschleiß an den
Ketten herabgesetzt. Gleichfalls wird die Möglichkeit, daß an ihnen schlagartige Spannungen auftreten,
wenn die Ankerboje bei schlechtem Wetter hin und her geworfen wird, verringert.
In F i g. 2 ist die in F i g. 1 dargestellte Ankerboje 11 im vergrößerten Maßstab und im einzelnen gezeigt.
Die Boje besitzt eine zylindrische Auftriebskammer 17 mit hohlen Führungskörpern 18, so daß
sich die Hälften 12 a, 12 b und 12 c der Ankerketten von den Augplatten 19, an denen sie mittels Schäkeln
od. dgl. befestigt sind, abwärts zu dem am Meeresboden befindlichen Ankerstein 13 erstrecken können.
Die Augplatten 19 sind in gleichem Abstand um ein in der Mitte angeordnetes Rohr 20 herum verteilt,
um eine aufrechte Lage der Boje zu gewährleisten und werden durch einen konischen, in F i g. 2 teilweise
dargestellten Körper 21 umschlossen. Dieser Körper 21 ist mit nicht dargestellten Durchtrittsöffnungen
versehen, um den Zutritt zu den Ankerketten 12 zu gewährleisten.
Das nur zum Teil dargestellte Rohr 20 erstreckt sich vertikal über die ganze Länge der Boje und ist
mit einem biegsamen, ebenfalls nicht dargestellten Rohr verbunden, welches sich entlang des Meeresbodens
zum Festland erstreckt.
Eine Festmache- und Flüssigkeitsfördervorrichtung ίο 23 ist an einer Büchse 24 befestigt, die drehbar am
Rohr 20 gelagert ist.
Die Vorrichtung 23 weist ein Teil 28 in Form eines umgekehrten Y auf, dessen Arme schwenkbar an der
Büchse 24 befestigt sind. Das obere Ende dieses Teiles ist ringförmig ausgeführt und dient zum Festmachen
eines Schiffes.
In F i g. 3 ist der Ankerstein 13 im vergrößerten Maßstab und in Einzelheiten dargestellt. Der Ankerstern
13 ist mit mehreren Augen 29 versehen, die zur ao Aufnahme der zusätzlichen Verankerungsmittel 15
dienen, so daß er am Meeresboden verankert werden kann. Darüber hinaus weist er z. B. zwei Ausnehmungen
30 auf, durch welche die Ankerketten des Auftriebskörpers hindurchgeführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Ankerboje zum punktförmigen Verankern 5 Ankersteinen erfolgt einzeln.
von Schiffen, insbesondere Tankschiffen, die mit Von der Verankerung von Schiffen ist es ferner
einem auf dem Meeresboden liegenden Anker- bekannt, eine geschlossene endlose Ankerkette zu
stein durch mindestens eine Ankerkette von verwenden, die durch eine Öffnung des Ankers hinkürzerer
Länge als dem Abstand der frei schwim- durchläuft und am Schiff ebenfalls um zwei Poller
menden Boje vom Ankerstein entspricht, ver- io herumgeführt ist. Die Ankerkette ist hierbei so lang,
bunden ist, wobei mindestens ein zusätzliches, daß die Position des Schiffes zum Anker nicht festseitlich angreifendes und ebenfalls am Meeres- legbar ist. Beim Erneuern der Ankerkette treten
boden verankertes Verankerungsmittel vor- auch deshalb keine Schwierigkeiten auf, weil der
gesehen ist, dadurch gekennzeichnet, Anker bestimmungsgemäß auf das Schiff gezogen
daß die Ankerkette (12) durch eine bogenförmig 15 werden kann, so daß der Erneuerung der Kette über
gekrümmte, rohrartige Ausnehmung (30) im Wasser nichts im Wege steht.
Ankerstein (13), deren Öffnungen beide nach Auch die Befestigung von Unterwasserinseln an
oben zeigen, geführt und wieder am Bojenkörper Ankerseilen ist bekannt. Hierbei sind die Ankerseile
(11) befestigt ist, und daß als zusätzliches Ver- selbstverständlich straff gespannt,
ankerungsmittel sternförmig angeordnete, in seit- 20 Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Hch am Ankerstein (13) befestigten Augen (29) Ankerboje der eingangs genannten Art so auszubilangreifende, jeweils mittels eines Ankersteines den, daß die Ankerkette ohne Taucherhilfe leicht (16) im Meeresboden (14) verankerte Ankerseile ausgewechselt werden kann. Diese Aufgabe wird er-(15) dienen. findungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ankerkette
ankerungsmittel sternförmig angeordnete, in seit- 20 Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Hch am Ankerstein (13) befestigten Augen (29) Ankerboje der eingangs genannten Art so auszubilangreifende, jeweils mittels eines Ankersteines den, daß die Ankerkette ohne Taucherhilfe leicht (16) im Meeresboden (14) verankerte Ankerseile ausgewechselt werden kann. Diese Aufgabe wird er-(15) dienen. findungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ankerkette
2. Ankerboje nach Anspruch 1, dadurch ge- 25 durch eine bogenförmig gekrümmte, rohrartige Auskennzeichnet,
daß zu ihrer Verankerung mehrere nehmung im Ankerstein, deren Öffnungen beide Ankerketten (12 a, 126, 12 c) vorgesehen sind, nach oben zeigen, geführt und wieder am Bojenfür
deren Führung durch den Ankerstein (13) körper befestigt ist, und daß als zusätzliches Verdieser
mit voneinander getrennten bogenförmig ankerungsmittel sternförmig angeordnete, in seitlich
gekrümmten, rohrartigen Ausnehmungen (30) 30 am Ankerstein befestigten Augen angreifende, jeweils
versehen ist. mittels eines Ankersteihes im Meeresboden ver
ankerte Ankerseile dienen.
Bei der erfindungsgemäßen Ankerboje kann das Auswechseln der Ankerkette erfolgen, indem sie mit
35 einem Ende von dem Bojenkörper gelöst wird, während ein Ende der neuen Kette mit dem abgelösten
Ende der anderen Kette verbunden und durch die Ausnehmung des Ankersteines hindurchgezogen
wird. Auf diese Weise wird die alte Kette vollständig
Die Erfindung betrifft eine Ankerboje zum punkt- 40 aus dem Wasser gehievt, während die neue Kette
förmigen Verankern von Schiffen, insbesondere eingesetzt wird. Diese braucht dann lediglich mit
Tankschiffen, die mit einem auf dem Meeresboden ihren beiden Enden am Bojenkörper befestigt zu
liegenden Ankerstein durch mindestens eine Anker- werden. Irgendwelche Maßnahmen, die unter Wasser
kette von kürzerer Länge als dem Abstand der frei erfolgen müßten, sind nicht erforderlich,
schwimmenden Boje zum Ankerstein entspricht, ver- 45 In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist bunden ist, wobei mindestens ein zusätzliches, seit- vorgesehen, daß zur Verankerung der Ankerboje lieh angreifendes und ebenfalls am Meeresboden ver- mehrere Ankerketten vorgesehen sind, für deren ankertes Verankerungsmittel vorgesehen ist. Führung durch den Ankerstein dieser mit vonein-
schwimmenden Boje zum Ankerstein entspricht, ver- 45 In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist bunden ist, wobei mindestens ein zusätzliches, seit- vorgesehen, daß zur Verankerung der Ankerboje lieh angreifendes und ebenfalls am Meeresboden ver- mehrere Ankerketten vorgesehen sind, für deren ankertes Verankerungsmittel vorgesehen ist. Führung durch den Ankerstein dieser mit vonein-
Bei derartigen Ankerbojen ist es bekannt, die Be- ander getrennten bogenförmig gekrümmten, rohrfestigung
mittels einer Kette an einem auf dem 50 artigen Ausnehmungen versehen ist. Hierdurch wird
Meeresboden liegenden Ankerstein vorzunehmen, der eine doppelte Sicherung der Ankerboje bewirkt. Die
seinerseits über eine weitere Kette an einem sich im Zugkräfte verteilen sich außerdem gleichmäßig auf
Boden festsetzenden Anker befestigt ist. Der Auftrieb alle beteiligten Ketten.
der Boje und das Gewicht des Ankersteines sind so Die Erfindung wird im folgenden unter Bezug-
aufeinander abgestimmt, daß die Boje den Ankerstein 55 nähme auf die Figuren an einem bevorzugten Ausbei
steigendem Wasserstand anzuheben vermag, ohne führungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
voll unter die Wasseroberfläche zu tauchen. Bei grö- F i g. 1 eine durch einen Ankerstein mit zusätzlich
voll unter die Wasseroberfläche zu tauchen. Bei grö- F i g. 1 eine durch einen Ankerstein mit zusätzlich
ßeren Veränderungen des Wasserspiegels verändert daran angreifenden Verankerungsmitteln am Meeressich
somit die Lage der Boje, weil der Ankerstein boden befestigte Ankerboje,
sich an einer anderen Stelle wieder absetzen kann 60 F i g. 2 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt,
als derjenigen, von der er abgehoben wurde. Außer- einer Ankerboje und
dem sind Reparaturen an der Ankerkette bzw. Aus- Fig. 3 eine Seitenansicht des Ankersteines,
wechslungen der Ankerkette nur mit Taucherhilfe F i g. 1 zeigt eine Ankerboje 11, die durch zwei zumöglich,
sammenhängende Ankerketten, welche den Anker-
Es ist ferner bekannt, zur Verankerung von Ma- 65 stein 13 durchsetzen, vertäut ist, wobei zwei Hälften
rine-Übungsplattformen an einer bestimmten fest- 12 a und 12 b einer Ankerkette und eine Hälfte 12 c
liegenden Stelle mehrere Ankersteine vorzusehen, der anderen Ankerkette dargestellt sind. Der Ankervon
denen jeweils zwei Ankerketten zur Übungs- stein 13 ist am Meeresboden 14 durch Ankerseile 15
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