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DE1430780A1 - Kastenaufbau fuer Nutzkraftfahrzeuge - Google Patents

Kastenaufbau fuer Nutzkraftfahrzeuge

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DE1430780A1
DE1430780A1 DE19621430780 DE1430780A DE1430780A1 DE 1430780 A1 DE1430780 A1 DE 1430780A1 DE 19621430780 DE19621430780 DE 19621430780 DE 1430780 A DE1430780 A DE 1430780A DE 1430780 A1 DE1430780 A1 DE 1430780A1
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DE
Germany
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flange
plate
wall
support
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DE19621430780
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English (en)
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DE1430780C (de
Inventor
Leo Bsirske
Hans Froitzheim
Karl Letzel
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Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Publication of DE1430780A1 publication Critical patent/DE1430780A1/de
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Publication of DE1430780C publication Critical patent/DE1430780C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/04Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains
    • B62D33/046Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains built up with flat self-supporting panels; Fixed connections between panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Kastenaufbau für Nutzkraftfahrzeuge" Die Erfindung betrifft einen Kastenaufbau für Nutzkraftfahrzeuge. Sie bezweckt vor allem, durch weitgehende Verwendung von gleichen Aufbauteilen, wie Preßteilen für Wände, Türen oder dergleichen, die Fertigung zu vereinfachen und diese Teile möglichst gegenseitig austauschbar auszubilden. Des weiteren sollen diese Teile so gestaltet werden, daß sie hohe Formsteifigkeit, insbesondere gegen Verwindungskräfte aufweisen. Sowohl Wände wie Türen bilden selbsttragende Bauteile und weisen kein durchgehendes Innenblech auf. Bekannt sind Wagenkästen mit verschieden profilierten Querspanten, die unter sich austauschbare Einsatzrahmen aufnehmen, im übrigen aber mit den ganzteiligen Außen- und Innenwänden des Wagenkastens sowie mit Dach, Boden und Türen jeweils fest verbunden sind. Die einzelnen Wandteile können hierbei - wenn überhaupt - nur in sehr beschränktem Umfange gegeneinander ausgetauscht werden. Demgegenüber besteht bei dem erfindungsgemäßen Kastenaufbau für Autzkraftfahrzeuge die Seitenwand aus mehreren für sich hergestellten Längsabschnitten, deren Größe nach Höhe und Breite derjenigen der Fahrzeugstirnwand entspricht. Ein derartiger Kastenaufbau ermöglicht den Einsatz jedes Abschnittesan jeder Stelle der'Seitenwand, als Rückwand oder als Vorderwand. Eine Stirnwand läßt sich auch als über die ganze Stirnseite reichende, zweiflügelige Tür ausbilden, wobei jeder Flügel als halber Abschnitt, jedoch in gleicher Bauweise zusammengesetzt ist. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht jeder Abschnitt aus mehreren aneinandergereihten Preßprofilplatten, die im wesentlichen unter sich gleich aus-.gebildet sind. Die besondere profilierte Ausbildung der-Teile jedes Abschnitts ergibt die erforderliche Verwindungssteife der selbsttragenden Wände. Diese können auf ihrer Innenseite gegen Verschiebungen der Ladung besonders,versteift sein.,Auch können sowohl Wandabschnitte als auch Türen durch Säulen eingefaßt sein. Weitere Merkmale und Einzelheiten der ßrfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles -sowie den Ansprüchen zu entnehmen. In der Zeichnung zeigt:
    Der in der Seitenansicht etwa rechteckförmig ausgebildete Wagenkasten 15 des Nutzfahrzeugs 16 mit seitlich abgebogenem Dach 15' ist mit seinem Bodenrahmen 17 auf einem üblichen Fahrgestellrahmen 18 in geringem Abstand vom Fahrerhaus 16' aufgesetzt (Fig. 1). Seine Seitenwände 19 und 19' sind in einzelne, unter sich gleiche Längsabschnitte 20, 20' unterteilt, die für sich wiederum dieselbe Größe wie jede Fahrzeugstirnwand aufweisen, also in Höhe und Breite so groß wie seine vordere Wand 22 bzw. die Heckwand 23 sind (Fig. 2). Die Wandabschnitte, beispielsweiss 20 und 20', sind sämtlich gleichartig gestaltet, so daß die einzelnen Abschnitte der Seitenwände 19 und 19' sowohl unter sich als auch mit. der Vorderwand 22 oder der Heckwand 23 jederzeit ausgetauscht werden können. Die Ausführungseinzelheiten sind später erläutert. Eine besondere Vereinfachung wird dadurch erzielt, daß die Türöffnung 24 gleich groß wie der einzelne Wandabschnitt 20, 20' bzw. 22, 23 gestaltet ist, wobei der einzelne Türflügel 25 bzw. 25' jeweils halb so breit wie jeder Abschnitt 20 oder 20' bzw. halb so breit wie die Heckwand 23 oder die vordere Wand 22 ist. Die Wände 19, 19', 22 und 23 erstrecken sich von dem etwa waagerecht angeordneten Bodenrahmen 17 aufrecht bis zum Dach 15'. Der Bodenrahmen 17 besteht im wesentlichen aus seitlichen Kastenlängsträgern 26, die mit mehreren, im Querschnitt nach oben offenen, hutförmigen Querträgern 27 (Fig. 3) jeweils etwa im rechten Winkel fest verbunden sind. Die Längsträger 26 sind aus zwei Schalen 28, 28' mit nach innen und unten gerichteten Flanschen 26' und 26" zu Hohlträgern zusammengesetzt. Sie stoßen jeweils auf die Ecksäulen 29, 30, 30', mit denen sie, wie auch mit jeder Mittelsäule 31, fest verbunden sind (siehe z.B. Fig. 9). Die Säulen 29 bis 31 tragen im wesentlichen das Dach 15', das auf ihnen und den oberen Enden jeder Wand 19, 19', 22 und 23 ruht. Das Dach 15' weist einen Dachrahmen 32 auf (Fig. 3), dessen hohle Dachrandträger 33 ebenfalls aus zwei mit der offenen'Seite aufeinander gesetzten Schalenträgern 34 und 35 bestehen. Von dem oberen Schalenträger 35 ragen im Querschnitt etwa hutförmig ausgebildete Daehquerträger 36 etwa rechtwinklig ab, die in leichtem Bogen die beiden Seitenwände 19 und @19' überbrücken. Die nach oben offenen Dachquerträger 36 sind von einer Seite 19 zur anderen 19' mit einer Dachhaut 37 bespannt, deren seitliche Enden 37' nach einer Abkröpfung 38 mit der unteren Dachträgerschale 34 jeweils seitlich zu einer Regenrinne 39 verschweißt sind. Bodenrahmen 17 und Dach 15' sind in ähnlicher Form bekannt. Das Wesentliche des neuen Wagenkastens 15 besteht in der Ausbildung der Seitenwände 19 bis 23 und der sie stützenden Säulen 29 bis 31. ,Jeder Wandabschnitt 20 bzw. 20' ist aufgebaut aus mehreren, hochkant aufeinander angeordneten, einheitlichen Preßprofilplatten 40, 40', 4-4, die im wesentlichen unter sich gleich ausgebildet sind 'und sich schwach nach außen wölben. Sie erstrecken sich in Längsrichtung des Fahrzeuges und sind etwa waagerecht übereinander gesetzt. Sie weisen gefalzte Ränder oder Flansche 41 und 42 auf, indem jede Platte 40 bzw. 40' an ihrem einen Längsrand 4.1 kurz nach. innen abgebogen, während sie an ihrem anderen Rand 42 länger nach innen abgebogen und gegenläufig gefalzt ist unter Bildung einer zur Hohlseite der Plattenwölbung offenen U-Form 43 (Fig. 3). Die äußere Schale 28 des Längsträgers 26 des Bodenrahmens 17 ist an ihrem oberen Rand nach oben zu einem etwa hutförmigen Profil 45 hochgekröpft. Der innen liegende Flansch der äußeren Schale 28 liegt auf dem gleichfalls nach innen abgebogenen Flansch der inneren Schale 28' des Längsträgers 26 des Bodenrahmens 17 auf, die beide von dem stumpf gegen die innere Schale 28' stehenden Querträger 27 getragen werden. Auf dem Flansch 26' stützen sich die äußeren Bohlen 27' des Fahrzeugbodens ab. Außerdem bildet der Flansch 26' den Auflageflansch zur Befestigung der später näher erläuterten Flansche 50 der Säulen 29, 30, 31 und eines,Innenwandblechs 51. Auf dem breiteren, außen liegenden Oberteil 45' des Trägers 26 ist eine Freßprofilplatte 40' mit dem kurz abgebogenen, hier unten liegenden Längsflansch 41 eingefügt. Auf dem -breiteren Flansch 42 dieser Platte 40' ist eine ähnliche Preßprofilplatte 44- in gleicher Höhe, jedoch ohne breiteren Flansch 42, und nur mit oberem und unterem kurzen Längsflansch 41 als Zwischenplatte aufgesetzt. Über der Platte 44 sind weitere, mit der untersten 40' gleiche Platten 40, jedoch mit unten liegendem breiteren Flansch 42 und oben liegendem kurzen Flansch 41 bis in Höhe der unteren Schale 34 des Dachrahmenlängsträgers 33 aufgereiht. Diese Schale 34 ist an ihrem inneren Rand in gleicher Weise wie der Bodenlängsträger 26 mit einer etwa hutförmigen Ausprägung versehen, die nach unten gerichtet ist. An dem breiten, äußeren Randteil 34' wird von unten der kurze Flunschrand 41 der oberen Profilplatte 40 befestigt. Der breitere Flansch oder Falzrand 42 aller Platten 40 und 40' endet innen in der gleichen lotrechten Längsebene wie die Außenseite des inneren Stegs der hutförmigen Ausprägung der beiden Schalen 28 und 34 von Boden- bzw. Dachrahmenlängsträger 26 bzw. 33. Jede der Profilplatten 40, 40' und 44 ist an ihren beiden seitlichen Längsenden mit nach innen gerichteten Abkantungen 46 an je zwei Säulen 29, 30 bzw. 31 befestigt (Fig. 3, 7 und 8). Die jeweils am Dachrahmen 33 angeflanschten Säulen 29 bis 31 sind aus unwesentlichen unter sich gleichen Einzelteilen zusammengesetzt. Jede Säule 29 bis 31 ist als Kastenprofil mit entgegengesetzt gleich und doppelt abgekröpften Seitenwänden 47 bzw. 47' ausgebildet, wodurch der Querschnitt, z.B. der Mittelsäule 31, einem Hutprofil mit etwa auf halber Profilhöhe ?.bgesetztem Kopfteil 48 (Fig. 4) gleicht. Die nach innen offene Säule 31 wird von einem aufrecht hochlaufenden Schließblech 49 abgedeckt, das auf de n" innen -seitlich vorstehenden von unten nach oben durchlaufenden Flanschen 50 der abgekröpften Säulenwände 47 aufgelegt ist. Über d-em nach außen gerichteten Flansch 43' der unteren Platte 44 ist ein Innenwandblech 51 (Fig. 3) als Schutzwand und zur.weiteren Versteifung der Vfandabschnitte 20 bzvi. 20' über )die ganze Länge der Seitenwand durchgehend eingehängt und wie 'die Flanschen 50 und das Schließblech 49 der Säulen 29, 30, 31 mit dem inneren Steg der hutförmigen Ausprägung 45 der oberen Bodenlängsträgerschale'28 fest verbunden. Das Schließblech 49 bedeckt die Säulenränder 50 und schließt die Säulen 31. Ähnliche Bleche 51 können auch an den oberen Profilplatten eingehängt sein. Die Deckelwand 52 des Kopfteils'48 der Säule 31 endet unten auf dem oberen, nach innen abgebogenen hand 45 der Außenschale 28 des Bodenlängsträgers 26 und ragt nach au:3en über die ßbene ` der Außenwölbung der Preßprofile 40, 40', 44 hinaus. Zur einwandfreien Sicherung und Abstützung der hochbeanspruchten Tragsäulen 31 ist die Schale 28 an ihrer Oberseite 45 im Bereich der Säulen 31 mit einer Durchbrechung 3'1' versehen (Fig. 5 und 6). Am Rand der Durchbrechung 31' sind Flansche jeweils nach innen gebogen und an den nach unten durchlaufenden-_Säulenwänden angeheftet, beispielsweise der äußere Flansch 53 von der Schalenoberseite.45 an der Säulendeekelwand 52 und die Flansche 54 und 54' an den Säulenseitenwänden 47 (Fig. 5). Die Säulenseitenwände 47 sind mit schräg nach unten abgebogenen Flanschen 55 und 55' auf dem schräg nach unten gerichteten Weil der inneren Längsträgerschale 28' (Fig. 3) befestigt. Das Schließblech 49 .;redet auf dem inneren lotrechten Rand des, Oberteils 45 der Längsträgerschale 28, während die Deckelwand 52 der Säule 31 bis zum unteren Flansch der beiden Schalen 28 und 28' weiterläuft, wobei ihr Ende 52' von diesen im Flansch 26" eingefaßt wird (Fig. 5). In einer von der Mittelsäule 31 etwas abgewandelten Ausführung sind die Ecksäulen 29 und 30 ausgebildet. Beide Ecksäulen 29 und 30 zeigen bis auf die Türscharniere den gleichen Aufbau; ihr Querschnitt ist in Fig. 7 bis 9 abgebildet, in Fig. 9 ohne Wandteile. Daraus geht hervor, daß ihre Seitenwände 47' wie die Wände 47 der Mittelsäule 31 profiliert sind. Sie sind wie diese zu einer lotrechten Mittelebene synur:etrisch ausgebildet, wobei im Falle der Lcksäulen die Mittelebene unter einem Winkel von 450 zur Fahrzeugslängsrichtung verläuft. Bei diesen Säulen 29 und 30-ist das Schließblech 49' (Fig. 7 und 8) mittig im rechten ;Winkel als Winkelschiene abgebogen. .Das Schließblech 49' stößt in der Ebene des inneren Auflageflansches 26' des Bodenlängsträgers 26 (Fig. 3 und 9)-mittels zweier Flanschteile 57, 57' die durch Abbiegen entsprechend gefermter Teile des Schließbleches gebildet sind und beim Biegen des Schließbleches in der lotrechten Symmetrieebene zwei durch einen schmalen Schlitz 56 getrennte, etwa dreieckförmig nach innen gerichtete Flanschteile eines gemeinsamen Flansches bilden, auf eine untere Abdeckplatte 58, welche in derselben Höhe wie der lotrechte Wandteil der inneren Längsträgerschale 28' angeordnet ist und wie diese oben einen waagerecht nach innen gerichteten Flansch 58' aufweic:,, der den Auflageflansch 26' des Seitenwandabschnitts 20 und der Vorderwand 22 fortfuhrt (Fig. 9). Statt der'Anordnung einer besonderen Abdeckplatte 58 kann der aufrechte Wandungsteil der inneren Längsträgerschale 28' schräg bis zur anderen der beiden etwa senkrecht zueinander stehenden Seitenwände 47' fortgesetzt sein. Die Abdeckplatte 58 oder statt ihrer der verlängerte Wandungsteil der Schale 281 verdecken hierbei den sonst offenen Winkelgrund zwischen den Bodenlängsträgern einer Seitenwand und einer Stirnwand, die dadurch auch an dieser Stelle miteinander verbunden werden. Die Feste Verbindung zwischen den Bodenrahmenträgern 26 und der Platte >8 stellt an beiden Seitenwänden 47` der Säule 29 je ein Anschlußflansch 60 her. Dieser setzt den in der Ebene des Auflageflansches 261 endenden Säulenwandflansch 50 schräg abgewinkelt nach unten fort und ist auf der,äußeren Seite der Abdeckplatte 58 befestigt (Fig. 9).
  • Der Kopfteil 52 der Loksäule 29 (Fig. 9) ist in seiner Mitte abgerundet und führt ebenfalls vom Dachrahmen 33, an dem er mit nach-außen abgebogenen, kurzen Flanschen befestigt ist, bis herab auf die Ebene des inneren Auflageflansches 261 unter Bildung eines ebenfalls nach innen gerichteten Flansches 59, der im Bereich der Lckrundung etwa auf die Hälfte verkürzt ist. Der Kopfteilflansch-59 ist mit einem etwa waagerecht nach innen abgebogenen, gleichfalls eingeschlitzten Plattenteil 61 an dessen mittlerer Durchbrechung 62 rundverschweißt. Der Plattenteil 61 bildet da-s obere, nach innen abgebogene sende eines 'wie die Außenschale 28 des Bodenrahmens 17 entgegengesetzten und in ihrer Ebene verlaufenden Rundstücks 63. Das Rundstück 63 ist unten zur Versteifung etwa in der aufrechten Ebene des Ecksäulenkopfteiles 52 nach innen abgekantet und weist in gleicher Weise wie die äußere Längsträgerschale 28 einen nach unten weisenden Flansch (entsprechend dem Flansch 26'P) auf. Sämtliche Säulen 29, 30, 31 können aus Gründen einfacher Fertigung nach unten geöffnet sein, jedoch ist ohne weiteres das Anbringen eines entsprechend angeflanschten Abdeckbleches an den herausragenden Flanschen oder Enden der Säulenwände 47, 47' oder an der Abdeckplatte bzw. an der Kopfteilwand 52 möglich. Die als Rückwand dienenden beiden Türflügel 25 und 25' sind mit je einem Winkelscharnierpaar 64, 64' um die hinteren ßeksäulen 30 und 30' schwenkbar gelagert (Fig. 2 und 8). Die Seitenwände 47' der Ecksäulen 29, 30, 30' sind zu diesem Zweck innen mit an sich bekannten Versteifungsplatten versehen.
  • Die Höhe, Breite und Stärke der Türflügel sind gegenüber den Seitenwandabschnitten 20 bzw. 20' zur Unterbringung der erforderlichen, federnden Abdichtungsmittel etwa um deren Abmessungen bei geschlossenem Türflügel 25 bzw. 25' geringer ausgeführt. Außerdem ist die Abkantung 46' an den Enden der Türflügel 25 und 25' allseitig schräg zur Türmitte geneigt. In die dadurch gebildete Rinne greift jeweils seitlich als Zarge jeden Türflügels 25 bzw. 25' und gleichfalls oben und unten eine gleiche Abkantung eines die Tür als Falz begrenzenden ßinfaßblechs 65 ein. Die äußeren freien Enden 65' des Einfaßblechs bilden eine Rinne zur Aufnahme der üblichen federnden Abdichtmittel (Gummi oder dergleichen). Der quer abgebogene Streifen 66 des Einfaßblechs 65 jeder Tür 25 bzw. 25' in bähe der Säulen 30 und 30' bildet mit dem ebenfalls quer verlaufenden Streifen 66' (Fig. 10) am freien Türflügelende zusammen mit den ebenfalls außen, doch unmittelbar unter den Querstreifen 66 und 66' angeordneten und mit diesen fest verbundenen, hochgeführten Streifen 67 (Fig. 11) der oberen und unteren Einfaßbieche einen festen Türrahmen. Jede Tür 25 und 25' ist oben und unten durch eine Abbiegung 67' des Streifens 67 eingefaßt. Etwa in der Mitte der untersten Preßprofilplatte 40 der Tür 25' ist ein üblicher Stangenverschluß 68 angeordnet mit je einem Handgriff 69 innen und außen. Die Stangenenden 70 hintergreifen im Schließzustand die untere Dachträgerschale 34 an seiner nach unten vorragenden hutförmigen Ausprägung und ebenso den Bodenrahmen 26 an dem hutförmig hochgekröpften Rand 45 seiner äußeren Längsträgerschale 28 (Fig. 11). Zum Festhalten von Abdichtstreifen ist an der freien Zarge der schloßfreien Tür 25 ein mit einer seitlich -vorragenden Abkantung versehener Türfalz 71 angeordnet (Fig. 10).
  • Erforderlichenfalls kann die vordere Stirnwand 22 nöca au.rul@ Aufpunkten etwa dreier, hutförmig ausgebildeter, über die ganze Wandhöhe im Abstand hochgeführter Profilstreben zusätzlich ausgesteift sein..Diese Streben, wie auch sämtliche Äbdichtmittel sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Da die hintere Öffnung 24 in den Abmessungen jedem Abschnitt 20 bzw. 20' entspricht, können beide Türflügel 25, 25' an jedem anderen Wandabschnitt angeordnet und zusätzlich zur Erleichterung der Belade- und Entnahmevorgänge eingesetzt sein, gegebenenfalls ist auch die vordere Wand 22 mit zwei Türflügeln 25, 25' versehen.

Claims (1)

  1. A n s p r ü o h e 1.) . Kastenaufbau für Nutzkraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand des Wagenkastens aus mehreren, für sich hergestellten Längsabschnitten (20,20') besteht,. deren Größe nach Höhe und Breite derjenigen der Fahrzeugstirnwand entspricht. 2.) Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abschnitt aus mehreren aneinandergereihten Preßprofilplatten (40, 40', 44) besteht, die im wesentlichen unter sich gleich ausgebildet sind (Fig. 1, 3). 3.) Aufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßprofilplatten als in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende, vorzugsweise schwach nach außen gewölbte, übereinander angeordnete Leisten ausgebildet sind. 4.) Aufbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Stirnwand (22) die gleiche Größe wie die Heckstirnwand (23) des Fahrzeuges aufweist. 5.) Aufhau nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Türflügel (25, 25') in voller Höhe der Stirn- bzw. Seitenwand (22 bzwa 19, 19') ausgebildet ist (Fig. 2). 6.) Aufbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Türflügel (25, 25') etwa die halbe Breite eines Wandabschnittes (20, 20') einnimmt. 7.) Aufbau nach den, Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Türflügelpaar (25, 25') an bzw. in jedem Wandabschnitt einsetzbar angeordnet bzw. ausgebildet ist. 8.) Aufbau nach den Ansprüchen 1 bis '7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wandabschnitt (20, 20') aus mehreren Profilplatten (40, 40') besteht, die mit etwa senkrecht abgebogenen Flanschen hochkant aufeinandergesetzt sind. 9.) Aufbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Profilplatte (40, 40') an einer längsverlaufenden Kante zu einem kurzen Flansch (41) und an der gegenüberliegenden längsverlaufenden Kante zu einem längeren Flansch (42) abgebogen ist, wobei letzterer vorzugsweise in einer nach außen offenen U-Form (43) gegenläufig ende t, und daß die Profilplatten je mittels des kurzen Flansches (41) an den längeren Flansch (42) der benachbarten Profilplatte angesetzt sind, wobei gegebenenfalls auch zur wechselnden Anordnung des längeren Flansches eine als Zwischenplatte (44) dienende Profilplatte mit nur kurzen Flanschen zwischengeschaltet sein kann. 10:) Aufbau nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, d aß jeder Längsabschnitt (20, 20')@an seiner unteren Kante durch einen hohlen Außenträger (26) des Aufbauboden-'. rahmens (17) und an seiner oberen Kante durch einen hohlen Dachrandträger (33) begrenzt wird. 11.) Aufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Außenträger (26) des Aufbaubodenrahmens (17) als Hohlträger aus zwei Schalen (28, 28') besteht, die mittels einerseits nach innen und andererseits nach unten gerichteter Flansche zusammengeflanscht sind. 12.) Aufbau nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Schalen, insbesondere die Außenschale (28),-des Bodenrahmens (17) zur Querabstützung einer Preßprofilplatte (44) an der Oberseite (45 etwa hutförmit hochgekröpft ist. 13.) Aufbau nach den Ansprüchen 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßprofilplatten (40, 40') der Wandabschnitte an ihren Längsenden zu einem nach innen gerichteten Flansch (46) abgebogen und an den Säulen (29, 309 30', 31) des Aufbaus befestigt sind. 14.) Aufbau nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß alle Ecksäulen (29, 30, 30') sowie die Mittelsäulen (31) der beiden Wagenseiten je untereinander gleich ausgebildet sind. 15.) Aufbau nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Anschluß der Längsabschnitte(20, 20') der Seitenwände bzw. der Stirnwände (22, 23) vorgesehenen Seitenwandungen (47, 47') einer jeden Säulen (29, 30, 30', 31) einander gleich bzw. entgegengesetzt gleich ausgebildet sind (Fig. 4, 6, 7, 8, 9). 16.) Aufbau nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seitenwandung (47, 47') der Säulen (29,3Q,30',31) mehrfach abgekröpft ist und jeweils in einem die Preßprofilplatten (40,40',44) einfassenden Aussenflansch (50) endet, auf dem ein jede Säule nach innen abdeckendes Schließblech (49,49') befestigt ist. 17.) Aufbau nach den Ansprüchen 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die ,Ecksäulen (29,30,30') zu einer mittleren Vertikalebene symmetrisch ausgebildet, insbesondere das Schließblech (49') der Ecksäulen (29,30,30') mitt-ig etwa im rechten Winkel abgebogen ist (Fig. 7, 8, 9). 18.) Aufbau nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Jchließblech (49') der Ecksäulen (29,30,30') etwa in der Ebene des Auflageflansches (26') des Bodenrahmens (17) mit einem bzw. je zwei z.P. durch einen Schlitz (56) getrennten, etwa dreieckförmigen nach innen gerichteten Flanschen (57,57') versehen ist, von denen der oder die unteren Flansche zum Anschluß an den Bodenrahmen dienen können. 19.) Aufbau nach-den Ansprüchen 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenrahmenlängsträger (26) der Seiten-und Stirnwände im Bereiche der Ecksäulen (29,30-,30') durch eine z.B. unter etwa 450 zu beiden Wänden angeordnete Abdeckplatte (58) miteinander verbunden sind, die z.B. mit den unteren Schließblechflanschen (57,57'),-mittels . eines nach innen gerichteten Flansches (58') befestigt ist (Fig.,9). 20.) Aufbau nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der Ebene des Auflageflansches (261) des Bodenrahmens (17) ein Flansch (60) der geksäule (29,30,30') an der Abdeckplatte (58) befestigt ist. -21.) Aufbau nach den Ansprüchen 2 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß über den einwärts gerichteten Flanschen (42) der unteren Blechprofilplatte (40') eine bis zum Auflageflansch -(26') herabreichende Schutzwand (51) über die ganze hänge der Seitenwand (19 bzw. 19') geführt ist. 22.) Aufbau nach den Ansprüchen 5 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Türflügel (25,25') mit einem Winkelscharnierpaar (64,64') an einer Ecksäule (30,30') der Heck-*and (23) angeschlagen ist. 23.) Aufbau nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe und Länge der Preßprofilplatten (40, 40', 44) für die Türflügel (25,25') um die Stärke der Abdichtmittel verringert sind. 24.) Aufbau nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß an den seitlichen Kanten jedes Türflügels (25,25') ein Einfaßblecrz (65) angeordnet ist, dessen quer abgebogene, in Richtu@_g der Türebene verlaufende Streifen (66) mit den auf -Ihnen außen hochgezogenen Abdeckblechen (67) des oberen und 'unteren Türrandes einen festen Türrahmen bilden (Fig.8 und 11). 25.) Aufbau nach den Ansprüchen 5 bis 2¢, dadurch gekennzeichnet, daß in die Türflügel (25 bzw. 25') ein Stangenvu rschluß (68) eingesetzt ist, dessen Stangenenden (70) im Schließzustand hinter einen Dachrahmenträger (33) bzw. einen Bodenrahmenträger (26) fassen. (Fig. 11).
DE19621430780 1962-09-20 1962-09-20 Kastenaufbau für Nutzfahrzeuge Expired DE1430780C (de)

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DED0039881 1962-09-20

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DE1430780C DE1430780C (de) 1973-01-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2305541A1 (de) * 2009-09-30 2011-04-06 Bailey Caravans Limited Plattenanordnung

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EP2305541A1 (de) * 2009-09-30 2011-04-06 Bailey Caravans Limited Plattenanordnung
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