DE1430780C - Kastenaufbau für Nutzfahrzeuge - Google Patents
Kastenaufbau für NutzfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kastenaufbau für Nutzfahrzeuge, dessen zwischen Eck- und Mittelsäulen
befindliche Stirn- und Seitenwände aus einzelnen gleichliegenden, unter sich gleich oder im wesentlichen
gleich ausgebildeten Preßprofilplatten zusammengesetzt sind, wobei die Länge der Wandabschnitte
der Seitenwände auf die Breite der Stirnwände abgestimmt ist. Infolge der Verwendung unter
sich gleicher oder im wesentlichen gleicher Teile läßt sich eine sehr wirtschaftliche Fertigung des Aufbaus
erreichen.
Bei einem bekannten kastenförmigen Aufbau dieser Art sind Stirn- und Seitenwände aus einzelnen
hochkant gestellten Platten zusammengesetzt. Diese Bauweise erlaubt jedoch keine Variation der Bauhöhe,
da die Höhe der einzelnen Platten mit derjenigen des Fahrzeugkastens identisch ist.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde,
bei Verwendung weitgehend gleicher Bauteile für Seitenwände und Stirnwände trotzdem je
nach Anforderung Kastenaufbauten unterschiedlicher Höhe zu erhalten, ohne daß hierzu die für den Aufbau
verwendeten Bauteile unterteilt werden müssen. Die Erfindung besteht demgemäß darin, daß die
Länge jedes Wandabschnittes gleich oder ein Mehrfaches der Breite der Stirnwände ist und die Preßprofilplatten jedes Wandabschnittes und jeder Stirnwand,
wie an sich bekannt, waagerecht angeordnet und übereinandergereiht sind.
Infolge der waagerechten Anordnung der Preßprofilplatten, die regelmäßig eine nur verhältnismäßig
kleine Breite aufweisen, kann die Höhe des Aufbaus durch unterschiedliche Anzahl der hierfür verwendeten
Platten variiert werden, so daß sowohl niedrige als auch hohe Kastenaufbauten unter Verwendung
gleicher Teile hergestellt werden können.
Durch die besonders profilierte Ausbildung der Preßprofilplatten kann eine selbsttragende Bauart mit
hoher Verwindungssteife erreicht werden. So ist nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung,
bei der an den längslaufenden Kanten der Preßprofilplatten abgekantete Flansche zum gegenseitigen Verbinden
vorgesehen sind, der eine längslaufende
ao Flansch jeder Preßprofilplatte gegenüber ihrem anderen längslaufenden Flansch verlängert, wobei dieser
in einem nach außen offenen gegenläufig gebogenen U-Profil endet und an jedem Stirnende,.jeder Preßprofilplatte
ein nach innen abgekanteter Flansch vor-
a5 gesehen ist.
Um die Herstellung des Aufbaus noch wirtschaftlicher zu gestalten, können sowohl die Ecksäulen unter
sich als auch die Mittelsäulen unter sich gleich ausgebildet sein. Vorzugsweise sind die beiden Seitenwandüngen
jeder Säule mehrfach abgesetzt und enden jeweils in einem die Preßprofilplatten abstützenden
Außenflansch, wobei die beiden Außenflansche durch ein Schließblech miteinander verbunden sein
können.
Die Erfindung wird durch die Kombination aller Merkmale des Anspruches 1 bestimmt. Die Ansprüche
2 bis 4 sind als echte Unteransprüche zu Verstehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Hierbei zeigt
F i g. 1 ein Nutzfahrzeug mit einem Kastenaufbau, von der Seite gesehen,
Fig. 2 das Nutzfahrzeug von Fig. 1 in der Ansicht von hinten,
F i g. 3 bis 5 Schnitte entsprechend den Linien ΠΙΠΙ,
IV-IV und V-V in F i g. 1, in etwas größerer Darstellung,
F i g. 6 einen Schnitt entsprechend der Linie VI-VI in F i g. 5, ebenfalls in größerer Darstellung,
Fig. 7 bis 11, Schnitte entsprechend den Linien in F i g. 2 in etwas größerer Darstellung, jedoch F i g. 9
ohne die Fahrzeugwände und gegenüber den anderen Schnitten in noch größerer Darstellung.
Der in der Seitenansicht etwa rechteckförmig ausgebildete Wagenkasten eines Nutzfahrzeuges mit seitlich
abgebogenem Dach 15 ist mit seinem Bodenrahmen 17 auf einem üblichen Fahrgestellrahmen 18 in
geringem Abstand vom Fahrerhaus aufgesetzt (F i g. 1). Seine Seitenwände 19 und 19' sind in ein-
zelne, unter sich gleiche Wandabschnitte 29 und 20' unterteilt, die für sich wiederum dieselbe Größe wie
jede Fahrzeugstirnwand aufweisen, also in Höhe und Breite so groß wie seine vordere und hintere Stirnwand
22 bzw. 23 sind (F i g. 3).
Die Wandabschnitte, beispielsweise 20 und 20', sind sämtlich gleichartig gestaltet, so daß die einzelnen
Abschnitte der Seitenwände 19 und 19' sowohl unter sich als auch mit der vorderen Stirnwand 22
oder der hinteren Stirnwand 23 jederzeit ausgetauscht
werden können.
Eine besondere Vereinfachung wird dadurch erzielt, daß die Türöffnung 24 gleich groß wie der einzelne
Wandabschnitt 20 bzw. 20' gestaltet ist, wobei 5 der einzelne Türflügel 25 bzw. 25' jeweils halb so
breit wie jeder Wandabschnitt 20 oder 20' bzw. halb so breit wie die hintere (23) oder die vordere Stirnwand
22 ist.
Die Seitenwände 19 und 19' und die Stirnwände 22 und 23 erstrecken sich von dem etwa waagerecht angeordneten
Bodenrahmen 17 aufrecht bis zum Dach 15. Der Bodenrahmen 17 besteht im wesentlichen aus
seitlichen Kastenlängsträgern 26, die mit mehreren, im Querschnitt nach oben offenen, hutförmigen xs
Querträgern 27 (F i g. 3) jeweils etwa im rechten Winkel fest verbunden sind. Die Kastenlängsträger
26 sind aus zwei Schalen 28 und 28' mit nach innen und unten gerichteten Flanschen 26' und 26" zu
Hohlträgern zusammengesetzt. Sie stoßen jeweils auf die Ecksäulen 29, 30 und 30', mit denen sie, wie auch
mit jeder Mittelsäule 31, fest verbunden sind (s. zum Beispiel F i g. 9).
Die Säulen 29 bis 31 tragen das Dach 15, das auf ihnen und den oberen Enden jeder Seitenwand 19
und 19' und auf jeder Stirnwand 22 und 23 ruht. Das Dach 15 weist einen Dachrahmen 32 auf (F i g. 3),
dessen hohle Dachrandträger 33 ebenfalls aus zwei mit der offenen Seite aufeinandergesetzten Schalenträgern
34 und 35 bestehen. Von dem oberen Schalenträger 35 ragen im Querschnitt etwa hutförmig
ausgebildete Dachquerträger 36 etwa rechtwinklig ab, die in leichtem Bogen die beiden Seitenwände 19 und
19' überbrücken.
Die nach oben offenen Dachquerträger 36 sind von einer Seitenwand 19 zur anderen 19' mit einer
Dachhaut 37 bespannt, deren seitliche Enden 37' nach einer Abkröpfung 38 mit dem unteren Schalenträger
34 jeweils seitlich zu einer Regenrinne 39 verschweißt sind.
Bodenrahmen 17 und Dach 15 sind in ähnlicher Form bekannt. Das Wesentliche des neuen Wagenkastens
besteht in der Ausbildung der Wände 19 und 19' sowie 22 und 23 und der sie stützenden Säulen 29
bis 31.
Jeder Wandabschnitt 20 bzw. 20' ist aufgebaut aus mehreren, hochkant aufeinander angeordneten, einheitlichen
Preßprofilplatten 40, 40' und 44, die unter sich gleich ausgebildet sind und sich schwach nach
außen wölben. Sie erstrecken sich in Längsrichtung des Fahrzeuges und sind etwa waagerecht übereinandergesetzt.
Sie weisen gefalzte Ränder oder Flansche 41 und 42 auf, indem jede Preßprofilplatte 40
bzw. 40' an ihrem einen längslaufenden Flansch 41 kurz nach innen abgebogen, während sie an ihrem
anderen längslaufenden Flansch 42 länger nach innen abgebogen und gegenläufig gefalzt ist unter Bildung
eines zur Hohlseite der Plattenwölbung offenen U-Profils43(Fig. 3).
Die äußere Schale 28 des Kastenlängsträgers 26 des Bodenrahmens 17 ist an ihrem oberen Rand nach
oben zu einem etwa hutförmigen Profil 45 hochgekröpft. Der innenliegende Flansch 26' der äußeren
Schale 28 liegt auf dem gleichfalls nach innen abgebogenen Flansch der inneren Schale 28' des Kastenlängsträger
26 des Bodenrahmens 17 auf, die beide von dem stumpf gegen die innere Schale 28' stehenden
Querträger 27 getragen werden. Auf dem Flansch 26' stützen sich die äußeren Bohlen 27' des
Fahrzeugbodens ab. Außerdem bildet der Flansch 26' den Auflageflansch zur Befestigung der später näher
erläuterten Außenflansche 50 der Säulen 29, 30 und 31 und eines Innenwandbleches 51.
Auf dem breiteren, außenliegenden Oberteil 45' des Trägers 26 ist eine Preßprofilplatte 40' mit dem
kurz abgebogenen, hier untenliegenden längslaufenden Flansch 41 eingefügt. Auf dem breiteren längslaufenden
Flansch 42 dieser Preßprofilplatte 40' ist eine ähnliche Preßprofilplatte 44 in gleicher Höhe jedoch
ohne breiteren längslaufenden Flansch 41 als Zwischenplatte aufgesetzt.
Über die Preßprofilplatte 44 sind weitere, mit der untersten Preßprofilplatte 40' gleiche Preßprofilplatten
40, jedoch mit untenliegendem breiterem längslaufendem Flansch 42 und obenliegendem kurzem
längslaufehdem Flansch 41 bis in Höhe des unteren Schalenträgers 34 des Dachrandträgers 33 aufgereiht.
Dieser Schalenträger 34 ist an seinem inneren Rand in gleicher Weise wie der Kastenlängsträger 26 mit
einer etwa hutförmigen Ausprägung versehen^ die nach unten gerichtet ist. An dem breiten, äußeren
Randteil 34' wird von unten der kurze längslaufende Flansch 41 der oberen Preßprofilplatte 40 befestigt.
Der breitere längslaufende Flansch 42 oder Falzrand aller Preßprofilplatten 40 und 40' endet innen in
der gleichen lotrechten Längsebene wie die Außenseite des inneren Steges der hutförmigen Ausprägung
der beiden Schalen von Kasten- bzw. Dachrandträger 26 bis 33. Jede der Preßprofilplatten 40, 40' und 44
ist an ihren beiden seitlichen Längsenden mit nach innen abgekanteten Flanschen 46 an je zwei Säulen 29,
30, 30' bzw. 31 befestigt (F i g. 3, 7 und 8).
Die jeweils am Dachrahmen 32 angeflanschten Säulen 29 bis 31 sind aus im wesentlichen unter sich
gleichen Einzelteilen zusammengesetzt. Jede Säule 29 bis 31 ist als Kastenprofil mit entgegengesetzt gleich
und doppelt abgekröpften Seitenwänden 47 bzw. 47' ausgebildet, wodurch der Querschnitt, z. B. der Mittelsäule
31, einem Hutprofil mit etwa auf halber Profilhöhe abgesetztem Kopfteil 48 (F i g. 4) gleicht.
Die nach innen offene Mittelsäule 31 wird von einem aufrecht hochlaufenden Schließblech 49 abgedeckt,
das auf den innen seitlich vorstehenden, von . unten nach oben durchlaufenden Außenflanschen 50
der abgekröpften Seitenwände 47 aufgelegt ist. Über dem nach außen gerichteten U-Profil 43' der unteren
Preßprofilplatte 44 ist ein Innenwandblech 51 (F i g. 3) als Schutzwand und zur weiteren Versteifung
der Wandabschnitte 20 bzw. 20' über die ganze Länge der Seitenwand 19 bzw. 19' durchgehend eingehängt
und wie die Außenflansche 50 und das Schließblech 49 der Säulen 29, 30, 30' und 31 mit
dem inneren Steg des hutförmigen Profils 45 der oberen Schale 28 fest verbunden. Das Schließblech 49
bedeckt die Außenflansche 50 und schließt die Mittelsäule 31. Ähnliche Innenwandbleche 51 können auch
an den oberen Preßprofilplatten 40 eingehängt sein.
Die Deckelwand 52 des Kopfteiles 48 der Mittelsäule 31 endet unten auf dem oberen, nach innen hutförmigen
Profil 45 der Schale 28 des Kastenlängsträgers 26 und ragt nach außen über die Ebene der
Außenwölbung der Preßprofilplatten 40, 40' und 44 hinaus.
Zur einwandfreien Sicherung und Abstützung der hochbeanspruchten Mittelsäulen 31 ist die Schale 28
in ihrem hutförmigen Profil 45 irn Bereich der Mittel-
säulen 31 mit einer Durchbrechung 31' versehen (F i g. 5 und 6). Am Rand der Durchbrechung 31'
sind Flansche jeweils nach innen gebogen und an den nach unten durchlaufenden Säulenwänden angeheftet,
beispielsweise der äußere Flansch 53 des hutförmigen Profils 45 an der Deckelwand 52 und die Flansche
54 und 54' an den Seitenwänden 47 der Mittelsäulen 31 (F i g. 5). Die Seitenwände 47 sind mit
schräg nach unten abgebogenen Flanschen 55 und 55' auf dem schräg nach unten gerichteten Teil der
inneren Schale 28' (Fig. 3) befestigt.
Das Schließblech 49 endet auf dem inneren lotrechten Rand des Oberteils 45' der Schale 28, während
die Deckelwand 52 der Mittelsäule 31 bis zum unteren Flansch der beiden Schalen 28 und 28'
weiterläuft, wobei ihr Ende 52' von diesem im Flansch 26" eingefaßt wird (F i g. 5).
In einer von der Mittelsäule 31 etwas abgewandelten Ausführung sind die Ecksäulen 29, 30 und 30'
ausgebildet. Beide Ecksäulen 29, 30 und 30' zeigen bis auf die Türscharniere den gleichen Aufbau; ihr
Querschnitt ist in Fig. 7 bis 9 abgebildet, in Fig. 9
ohne Wandteile. Daraus geht hervor, daß ihre Seitenwände 47' wie die Seitenwände 47 der Mittelsäule 31
profiliert sind. Sie sind wie diese zu einer lotrechten Mittelebene symmetrisch ausgebildet, wobei im Falle
der Ecksäulen 29, 30 und 30' die Mittelebene unter einem Winkel von 45° zur Fahrzeuglängsrichtung
verläuft.
Bei diesen Eck-säulen 29, 30 und 30' ist das
Schließblech 49' (Fig. 7 und 8) mittig im rechten Winkel als Winkelschiene abgebogen. Das Schließblech
49' stößt in der Ebene des inneren Flansches 26' des Kastenlängsträgers 26 (F i g. 3 und 9) mittels
zweier Flanschteile 57 und 57', die durch Abbiegen entsprechend geformter Teile des Schließbleches 49'
gebildet sind und beim Biegen des Schließbleches 49' in der lotrechten Symmetrieebene zwei durch einen
schmalen Schlitz 56 getrennte, etwa dreieckförmig nach innen gerichtete Flanschteile 57 und 57' eines
gemeinsamen Flansches bilden, auf eine untere Abdeckplatte 58, welche in derselben Höhe wie der lotrechte
Wandteil der inneren Schale 28' angeordnet ist und wie diese oben einen waagerecht nach innen gerichteten
Flansch 58' aufweist, der den Flansch 26' des Wandabschnitts 20 und der vorderen Stirnwand
22 fortführt (F i g. 9).
Statt der Anordnung .einer besonderen Abdeckplatte 58 kann der aufrechte Wandungsteil der inneren
Schale 28' schräg bis zur anderen der beiden etwa senkrecht zueinander stehenden Seitenwände
47' fortgesetzt sein. Die Abdeckplatte 58 oder statt ihrer der verlängerte Wandungsteil der Schale 28'
verdecken hierbei den sonst offenen Winkelgründ zwischen den Kastenlängsträgern 26 einer Seitenwand
und einer Stirnwand, die dadurch auch an dieser Stelle miteinander verbunden werden. Die feste
Verbindung zwischen den Kastenlängsträgern 26 und der Abdeckplatte 58 stellt an beiden Seitenwänden
47' der Ecksäule 29 je ein Anschlußflansch 60 her. Dieser setzt den in der Ebene des Flansches 26' endenden
Außenflansch 50 schräg abgewinkelt nach unten fort und ist auf der äußeren Seite der Abdeckplatte
58 befestigt (F i g. 9).
Der Kopfteil 52" der Ecksäule 29 (Fig. 9) ist in seiner Mitte abgerundet und führt ebenfalls vom
Dachrandträger 33, an dem er mit nach außen abgebogenen, kurzen Flanschen befestigt ist, bis herab auf
die Ebene des inneren Flansches 26' unter Bildung eines ebenfalls nach innen gerichteten Kopfteilflansches
59, der im Bereich der Eckrundung etwa auf die Hälfte verkürzt ist.
Der Kopfteilflansch 59 ist mit einem etwa waagerecht nach innen abgebogenen, gleichfalls eingeschlitzten
Plattenteil 61 an dessen mittlerer Durchbrechung 62 rundverschweißt. Der Plattenteil 61 bildet
das obere, nach innen abgebogene Ende eines wie die Schale 28 des Bodenrahmens 17 entgegengesetzten
und in ihrer Ebene verlaufenden Rundstücks 63. Das Rundstück 63 ist unten zur Versteifung etwa in
der aufrechten Ebene der Kopfteilwand 52" nach innen abgekantet und weist in gleicher Weise wie die
äußere Schale 28 einen nach unten weisenden Flansch (entsprechend dem Flansch 26") auf.
Sämtliche Säulen 29, 30, 30' und 31 können aus Gründen einfacher Fertigung nach unten geöffnet
sein, jedoch ist ohne weiteres das Anbringen eines entsprechend angeflanschten Abdeckbleches an den
herausragenden Flanschen oder Enden der Seitenwände 47, 47' oder an der Abdeckplatte 58 bzw. an
der. Kopfteilwand 52" möglich. Die als Rückwand dienenden beiden Türflügel 25 und 25^ sind mit je
einem Winkelscharnierpaar 64, 64' um die hinteren Ecksäulen 30 und 30' schwenkbar gelagert (F i g. 2
und 8). Die Seitenwände 47' der Ecksäulen 29, 30 und 30' sind zu diesem Zweck innen mit an sich bekannten
Versteifungsplatten versehen. Die Höhe, Breite und Stärke der Türflügel sind gegenüber den
Wandabschnitten 20 bzw. 20' zur Unterbringung der erforderlichen, federnden Abdichtungsmittel etwa um
deren Abmessungen bei geschlossenem Türflügel 25 bzw. 25' geringer ausgeführt.
Außerdem ist die Abkantung 46' an den Enden der Türflügel 25 und 25' allseitig schräg zur Türmitte geneigt.
In die dadurch gebildete Rinne greift jeweils seitlich als Zarge jeden Türflügels 25 bzw. 25' und
gleichfalls oben und unten eine gleiche Abkantung eines die Tür als Falz begrenzenden Einfaßblechs 65
ein. Die äußeren freien Enden.65' des Einfaßblechs bilden eine Rinne zur Aufnahme der üblichen federnden
Abdichtmittel (Gummi od. dgl,).
Der quer abgebogene Streifen 66 des Einfaßbleches 65 jedes Türflügels 25 bzw. 25' in Nähe der
Ecksäulen 30 und 30' bildet mit dem ebenfalls quer verlaufenden Streifen 66' (Fig. 10) am freien Türflügelende
zusammen mit den ebenfalls außen, doch unmittelbar unter den Streifen 66 und 66' angeordneten
und mit diesen fest verbundenen, hochgeführten Streifen 67 (Fig. 11) der oberen und unteren Einfaßbleche
einen festen Türrahmen. Jeder Türflügel 25 und 25' ist oben und unten durch eine Abbiegung 67'
des Streifens 67 eingefaßt.
Etwa in der Mitte der untersten Preßprofilplatte 40 des Türflügels 25' ist ein üblicher Stangenverschluß
68 angeordnet mit je einem Handgriff 69 innen und außen. Die Stangenenden 70 hintergreifen im
Schließzustand den unteren Schalenträger 34 des Daches 15 an seiner nach unten vorragenden hutförmigen
Ausprägung und ebenso den Kastenlängsträger 26 an dem hutförmigen Profil 45 seiner äußeren
Schale28 (Fig. 11).
Zum Festhalten von Abdichtstreifen ist an der freien Zarge des schloßfreien Türflügels 25 ein mit
einer seitlich vorragenden Abkantung versehener Türfalz 71 angeordnet (F i g. 10). .
Erforderlichenfalls kann die vordere Stirnwand 22
noch durch Aufpunkten etwa dreier, hutförmig ausgebildeter,
über die ganze Wandhöhe im Abstand hochgeführter Profilstreben, zusätzlich ausgesteift
sein. Diese Streben, wie auch sämtliche Abdichtmittel sind in der Zeichnung nicht dargestellt..
Da die Türöffnung 24 in den Abmessungen jedem
Da die Türöffnung 24 in den Abmessungen jedem
Wandabschnitt-20 bzw. 20' entspricht, können beide Türflügel 25 und 25' an jedem anderen Waudabschnitt
angeordnet und zusätzlich zur Erleichterung der Belade- und Entnahmevorgänge eingesetzt sein,
gegebenenfalls ist auch die vordere Stirnwand 22 mit zwei Türflügeln 25 und 25' versehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Kastenaufbau für Nutzfahrzeuge, dessen zwischen Eck- und Mittelsäulen befindliche Stirn-
und Seitenwände aus einzelnen gleichliegenden, unter sich gleich oder im wesentlichen gleich ausgebildeten
Preßprofilplatten zusammengesetzt sind, wobei die Länge der Wandabschnitte der Seitenwände auf die Breite der Stirnwände abgestimmt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge jedes Wandabschnittes (20 und 20') gleich oder ein Mehrfaches der Breite der
Stirnwände (22 und 23) ist und die Preßprofilplatten (40, 40' und 44) jedes Wandabschnitts
. und jeder Stirnwand, die an sich bekannt, waagerecht angeordnet und übereinandergereiht sind.
2. Kastenaufbau nach Anspruch 1 mit an den längslaufenden Kanten der Preßprofilplatten vorgesehenen
abgekanteten Flanschen zum gegenseitigen Verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß der eine längslaufende Flansch (42) jeder Preßprofilplatte
(40 und 40') gegenüber ihrem anderen längslaufenden Flansch (41) verlängert ist und in einem nach außen offenen gegenläufig gebogenen
U-Profil (43 und 43') endet und daß an jedem Stirnende jeder Preßprofilplatte ein nach
innen abgekanteter Flansch (46) vorgesehen ist.
3. Kastenaufbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Ecksäulen
(29, 30 und 30') unter sich als auch die Mittelsäulen (31) unter sich gleich ausgebildet sind.
4. Kastenaufbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenwände (47
bzw. 47') jeder Säule (29, 30, 30' und 31 usw.) mehrfach abgesetzt sind und jeweils in einem die
Preßprofilplatten (40, 40' und 44) abstützenden Außenflansch (50) enden, die beide durch ein
Schließblech (49 bzw. 49') miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0039881 | 1962-09-20 | ||
| DED0039881 | 1962-09-20 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1430780A1 DE1430780A1 (de) | 1968-12-19 |
| DE1430780C true DE1430780C (de) | 1973-01-25 |
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