DE1430568A1 - Anordnung an Servobremsen - Google Patents
Anordnung an ServobremsenInfo
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Description
Anordnung an Servobremsen,
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenismechaniprnus für
Servobremsen, der eine Anordnung zur Vergrößerung des Wefes
eines Bremapedales enthält.
Der 3ren;spedalweg iet durch die S ervobrem sung wesentlich geringer
geworden. Tn manchen Fällen genügt eir. dera.rtig kurzer
Brerrispedalweg nicht, un eine genügend hohe I'raft ;.iit deii Fuß
auszuüben, wenn Fehler in der Servobremsnng aufgetreten sind.
Es ist deshalb Ziel der Erfindung, ein Fußpedal anzugeben,
un die Servobremse zu steuern, in dem der Weg des Bremspedales
wenigstens auf den Abstand normaler Bremsen vergrößert wird, falls Fehler in der Servobremsung auftreten, so da3 der erforderliche
Hebel für die Fußbetätigung erreicht wird, wenn die Hilfskraft ausfällt.
Ziel der Erfindung ist auch die Verwendung eines Servobrems-
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Druckmittels, um den Bremspedalweg zu verringern, so daß dann, wenn die Druckmitteleinspeisung geringer wird, der Pedalweg
vergrößert wird. Es soll auch ein Bremsbetätigungsmechanismus vorgeschlagen werden, bei dem ein kleiner Pedalweg zur Betätigung
eines Servobremss2rstemes vorgesehen ist, und bei dem das
Pedal automatisch sich in eine höhere Stellung bewegt, wenn die Hilfskraft ausfällt oder sonstige Fehler im Servosystem
auftreten, falls die Bremsen gerade betätigt werden.
Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben.
Fig. 1 ,ist eine schematische Darstellung einer hydraulischen
Servobremsanlage mit der erfindungsgemäßen Anordnung,
Fig. 2 ist eine Seitenansicht einer Anordnung zum Anheben des Bremspedales bei einer Servobremse im Schnitt,
Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Servobremsvorrichtung gemäß der Erfindung im Schnitt und
Fig. 4 ist eine Endansicht längs der Linien 4-4 nach Fig. 3.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform der Bremspedalanhebvorrichtung
10 gezeigt, die in ein hydraulisches Servosystem mit einer über eine Rolle angetriebenen Pumpe"12, einem Akkumulator H
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3 xUms*,e.be„vo,„i5.io.63/vf an: 3 1430568
und einer Bremsbetätigungsvorrichtung 16 eingebaut ist. Das System weist eine Radbremsvorrichtung 18 mit einem Radzylinder
20 auf. Ferner ist ein Summer 22 gezeigt, der über einen Druckfehlerschalter 24 an Erde liegt und an eine Energiequelle
über einen Zündschalter angeschlossen ist. Vpvn der
Zündschalter geschlossen ist, gibt der Summer ein hörbares Signal, das anzeigt, daß der Druck zu gering ist. Damit ein
Abfließen in den Leitungen verhindert wird, die für die oben erwähnten Bauteile erforderlich sind, hält der Akkumulator
einen ausreichenden "Druck aufrecht, damit die Erdverbindung geöffnet ist, wodurch eine Summerbetätigung unterbunden wird.
Damit wird auch ein geringer Pedalweg aufrechterhalten, bis entsprechende Bremsbetätigungen den Akkumulatordruck verringert
haben, wie im folgenden ausgeführt wird.
Die Pedalanhebvorrichtung 10 nach Pig. 1 kann einfach einen
Kolben 26 aufweisen, der in einem Zylinder hin- und herverschiebbar angebracht ist; dieser Kolben ist gegen die rechte
oder vordere Seite des Zylinders durch ein Hochleistungs-Pedersystem
28 vorgespannt. Eine Kolbenstange 30 verbindet
den Kolben mit einem zentrisch angelenkten Hebel 32 und dieser
Hebel ist bei 36 schwenkbar mit einer Bremsbet:.:tip;unrsstange
34 in der ITähe des mittleren Hebeldrehpunktes und mit der Kolbenstange 30 bei 38 verbunden. Ein "Bremspedalbebel 40
ist mit dem Hebel 32 an der Drehstelle >6 und in einer Trehstelle
42, die im Abstand oberhalb des Drehpunktes 36 liegt,
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verbunden. Solange nun ein Akkumulatordruck, der in die Pedalanhehvorrichtung
10 über eine Leitung 44 eingeführt wird, die Feder 28 zusammendrückt, zieht der Hebel 32 den Bremspedalhebel
gegen eine Abschirmwand 46, so daß der Weg des Bremspedales gering ist. Diese Stellung ist voll ausgezogen
in Fig. 1 gezeigt. Wenn der Akkumulatordruck jedoch zu gering wird, zwingt die Feder 26 die Kolbenstange 30 zu einer
Bewegung des Hebels 32 um seinen mittleren Drehpunkt in die strichpunktiert in Fig. 1 dargestellte Stellung, wobei der
Pedalweg wesentlich vergrößert wird.
In Fig. 2 ist eine ins einzelne gehende andere Ausführungsform einer Pedalanhebvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
In dieser Fig. 2 ist ein Gehäuse 48 mit einer Kolbenkammer 50, einer Ventilkammer 52 und mehrere"innere^Durchfluß-Wege^
54, 56, 58, 60, 62, 64 und 66 dargestellt. Zusätzlich weist das Gehäuse eine AkkumulatorÖffnung 68 und eine Behälteröffnung
70 sowie Ventilöffnungen 72, 74 und 76 auf. Diese letzteren Öffnungen sind geschlossen und durch Stöpsel
78, 80 und 82 abgedichtet, wobei diese Stöpsel einen Zusammenbau
von Absperrventilen 84 und 86 zur Steuerung des Durchflusses zwischen den Durchflußwegen 62 und 54 sowie 60 und
ermöglichen. Das Absperrventil 84 wird gegen einen Sitz 88 nit Hilfe einer kräftigen Feder. 90 gepreßt; im Gegensatz hierzu
drückt eine leichte Feder 92 das Ventil 66 gegen den Sitz 94.
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5 rum Schreiben vom 15-10. 63/W an: 1430568
In der Ventilkammer 52 ist eine Spule 96 angeordnet, die eine zentrische Bohrung zur Aufnahme eines Stössels 98 aufweist.
Die Spule ist bei 100 geschlitzt, so daß ein Stift 102 sich hin- und herbewegen kann. Der Stift 102 verbindet
den Stößel 98 mit einem Ring 104·. Eine Feder 106 ist zwischen Ring 104 und einen radial verlaufenden Plansch der
Spule 96 eingesetzt. Damit spricht der Stößel 98 auf Druck an. Der Stößel weist einen Kopf 180 auf, der mit einem Ventilsitz
110 zusammenwirkt; dieser Ventilsitz 110 ist auf der Spule 96 ausgebildet und bildet einen vorübergehenden Abschluß
des Durchflußweges durch den Ventilsitz 110, wenn der Stößel gegen den Sitz gedrückt wird. Entgegengesetzt zu
dem den Ventilkopf ausbildenden Ende weist der Ventilkegel einen stabähnlichen Vorsprung 112 auf.
Die Ventilkammer ist durch den Stöpsel 82 abgeschlossen, der
bei 114 eine Bohrung aufweist, in der ein Stößel 116 gleitend
angebracht ist. Eine Feder 118 ist -a»triebsmäßig so eingesetzt,
daß der Stößel aus der Bohrung 114 gedrückt wird. Zusätzlich ist ein Kugelventil 120 angebracht, das vom einem
Stößel 116 getragen wird, der sich gegen einen Ventilsitz eines Endbauteiles 124 der Stöpselanordnung legt, wobei dieses
Endbauteil an der Spule 96 in der Ventilkammer 52 anliegt. Nach Fig. 2 weist der Stöpsel 82 radiale Durchflußwege 126
auf, die mit Durchflußwegen 56 und 58 im Gehäuse 48 in Verbindung stehen.
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Am anderen Ende der Yentilkammer 52 drückt eine Feder 128 gegen eine Kugel 13O1Um den Ventilsitz 110 vollständig abzuschließen.
Für die Kolbenkammer 50 ist ein Kolben 132 vorgesehen, der
gleitend darin angebracht ist, und der in der in Fig. 2 gezeigten Stellung seine hinterste Lage einnimmt, wo er an
einem Anschlagring 134 anliegt, welcher durch einen Sperrring 136 am Gehäuse 48 befestigt ist. Eine Feder 138 hält
den Kolben in seiner hintersten Stellung, wenn der Druck vollständig von dort abgenommen wird, wie noch ausgeführt wird.
Eine Kolbenstange HO ist antriebsmäßig mit dem Kolben 132 verbunden, sie'kann an einen Bremspedalhebel oder ein Hebelsystem
angeschlossen werden, wie es z.B. in Fig. 1 gezeigt ist, um das Bremspedal anzuheben oder zu senken.
Die Wirkungsweise der Bremspedalanhebvorrichtung ist folgende:
Wenn der Druck sich im Akkumulator aufbaut und das Pedal in die Stellung angehoben wird, in der keine Bremskraft zugeführt
wird, pflanzt sich der Druck des Druckmittels vom Akkumulator über die Öffnung 68 und durch die Yentilkammer zu den
Durchflußwegen 62 und 64 fort, solange der Stößel 98 die in Fig. 2 gezeigte Stellung einnimmt. Unterstellt man, daß ein
ausreichend großer Druck zur Öffnung des Ventiles 84 vorhanden ist, gelangt das Druckmittel vom Durchflußweg 62 durch
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7zumSthr.Ibenvom 15.10163/w an: H30568
die Durchflußwege 54, 56, 126 und 58 zur Kolbenkammer 50
zur selben Zeit, wie der Druck vom Durchflußweg 64 durch eine Begrenzungsöffnung 142 zu einer ringförmigen Kammer
gelangt, die durch einen Rand 146 und den Anschlagring 134
gebildet wird.
Wenn somit die Feder 138 den Kolben 132 in der gezeigten
Stellung hält und gleiche Drücke in der Kammer 50 auf die volle Kolbenfläche und in der Kammer 144 auf die Differentialkolbenfläche
einwirken, hält die überwiegende Kraft den Kolben in der gezeigten Stellung und das Pedal in der angehobenen
Stellung, da der Akkumulatordruck sich bis zu einem vorbestimmten Wert aufbaut. Dieser gleiche Druck hält die
Kugel 120 mit Unterstützung der Feder 118, die über den Stößel
116 wirkt, auf dem Sitz 122. Diesem gleichen Druck, der auf
das rechte Ende des Stößels 98 mit Unterstütz-Jing der Feder
128 über die Kugel 130 wirkt, wird durch die Belastung der Feder 106 entgegengewirkt. Wenn der vorbestimmtenDruck erreicht
ist, bewegt sich der Stößel 98 bis zu der linken, nicht aufsitzenden Kugel 120, um die Kammer 50 mit dem Behälter
zu verbinden. Gleichzeitig bewegt sich der Stößel 98, wenn hinter der Kugel 120 der Druck verringert und die sich
daraus ergebende Belastung verkleinert wird, weiter nach links, wodurch die Kugel 130 auf der Fläche £ 110 aufsitzen
kann. Da der erzielte Akkumulatordruck noch über eine Öffnung 142 mit der Differentialfläche des Kolbens 132 in Verbindung
steht, setzt er sich nach links fort und senkt das 809811/0225
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Pedal auf die Stellung, die bei voller Servokraft eingenommen
wird. Die Mündung 142 "begrenzt die Geschwindigkeit, mit der
das Pedal angehoben oder gesenkt werden kann. Da der Durchmesser, auf dem die Kugel 130 aufliegt, etwas größer ist als
die Fläche des Stößels 98, die dem Druck unterworfen ist, bleibt die Kugel 130 bei normalen Drücken des Akkumulatorsystems
in Eingriff und das Pedal in der verringerten Servosteilung,
bis der Akkumulatordruck etwas unter den Druck fällt,
der zum Senken des Pedales erforderlich ist.
Dieser niedrigere Druck, der etwas unter dem Vorbelastungsdruck des Akkumulators liegt, verringert die Kräfte auf die
Kugel 130 und den Stößel 98 soweit, bis sie durch die Feder 106 überwunden werden, wodurch das Ventilsystem auf das in
Pig. 2 gezeigte Ventilsystem zurückgeführt wird und Druck aus dem Akkumulator wieder mit der Kammer 50 verbunden wird, um
das Pedal in die Stellung anzuheben, in der kein Servodruck vorhanden iet.
Um Druckmedium innerhalb der Kolbenkammer 50 nachzufüllen, wie in einem Zustand außer Servowirkung, wenn der Kolben nach
rechts in die durch Fig. 2 gezeigte Stellung bewegt wird, ist die Feder 92, die das Ventil 86 steuert, absichtlich leicht
gewählt, so daß ein Druck unter Atmosphärendruck das Ventil 66 öffnet und die Behälteröffnung 70 über die Ventilkammer
mit der Kammer 50 verbindet.
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In den !Figuren 3 und 4 ist eine weitere Aus führung s form
einer Pedalanhebvorrichtung in einer fehlersieheren Servobremse
mit Betätigungsvorrichtung dargestellt, mit deren Hilfe eine Betätigung von Hand wie auch eine Servobetätigung
des Bremssystemes möglich ist. Im einzelnen ist eine Servobremseinrichtung mit einem Gehäuse 148 gezeigt, das
einen aus einem Stück bestehenden Behälter 150 aufweist. Die Vorrichtung enthält ferner einen gleitenden Kolben 152,
der so angeordnet ist, daß er einen Teil des Gehäuses in eine Behälterkammer 154 und eine Akkumulatorkammer 156 am
Umfang des Kolbens 152 teilt. Gleichzeitig bildet der Kolben eine Kammer 158 mit veränderlichem Volumen zwischen dem
Kolben 152 und einer Auslaßöffnung 160, die antriebsmäßig
mit einem Radzylinder, wie er in Fig. 1 beispielsweise gezeigt
ist* verbunden ist.
Um den Druck in der Kammer 158 zu erhöhen, intern ein unter
Druck stehendes Medium eingeführt wird oder in dem der Kolben 152 so bewegt wird, daß er das Volumen der Kammer 158
verringert, wird der Kolben mit einem (nicht dargestälten) Bremspedal über eine Stange 162 unter Zwischenschaltung einer
Gummischeibe 164 oder einer ähnlichen federnden Anordnung eines Stößels 166 und einer C-förmigen Platte 168 verbunden;
die Platte 168 ist über einer Verengung des Stößels angeordnet und besitzt eine geringere Breite als die axiale
Länge der Stößelverengung. Die Platte wird im Kolben 152
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Patentanwalt DIpl.-Ing. Hans Begrtdi - Regensburg, LessIngstraBe 10 _
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Blatt I U zum Schreiben vom I O · ■ U · O P/ W an:
mit Hilfe eines Sperringes 170 gehalten und eine Feder 172
ist zwischen Platte und Sperring 174 angeordnet, so daß der Stößel 166 nach rechts in Fig. 3 gedrückt wird.
Ein Anschlagring 176, der im rechten Ende des Gehäuses 148 (Fig.,2) angeordnet ist, bildet einen hinteren Anschlag für
den Kolben 152 und befestigt zusätzlich ein Endbauteil 178 am Gehäuse 148. Das Endbauteil weist eine Kolbenkammer 180
und eine .Ventilkammer 182 auf. In der Kammer 180 ist ein Kolben
184 gleitend befestigt. Der Kolben 184 enthält vordere und hintere rohiformige Ansätze 186 und 188. Der vordere rohrförmige
Ansatz 186 ist so angeordnet, daß er über die äußeren Wandungen des Stößels 166 gleitet und auf die Platte 168 auftrifft.
Eine Feder I90 ist zwischen den Kolben 184 und den
Anschlagring 176 gesetzt und drückt gegen den Kolben 184, so daß dieser an einer Endwandung 192 des Endbauteiles 178 anliegt,
wie in Fig. 3 zu erkennen ist. In dieser Lage weist der Stab 162 seine vollausgezogene Stellung auf, wobei ein
maximaler Bremspedalweg erreicht wird.
Im normalen Betrieb übt der Fahrer einen Druck auf ein Bremspedal
-aus und verschiebt den Stab 162 in das Innere des Gehäuses
148 und das Endbauteil 178. Dadurch wiederum wird der Stößel 166 bewegt, der eine mit einer axialen Bohrung versehene
Verlängerung trägt; dadurch legt sich die Verlängerung bezw. der Schaft 194 auf ein Kugelventil 196, das im Gleichgewichtszustand
ist. Dieses schließt die Verbindung der Kammer
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158 zum Behälter 150, welche durch den Durchflußweg 198
im Schaft
im Kolben 152, den Durchflußweg/194, die radialen Durchflußwege
200 im Stößel 166, die Aussparung 202 in der C-Platte oder in der Beilage 168, den Sperring 170 und die
radialen Mündungen 204 im Kolben 152 zur Behälterkammer
hergestellt war, von wo die Verbindung zum Behälter 150
über den Durchflußweg 206 führt.
Eine weitere Bewegung des vorerwähnten Bauteiles nach innen bewirkt, daß sich das Kugelventil 196 von seinem Sitz abhebt,
so daß Druckmedium von der Kammer 156 in die Kammer und über eine Öffnung 160 au» ihr austreten kann, damit eine
auf Druck ansprechende Vorrichtung betätigt wird, z.B. um Kolbenstangen eines Radsylinders soweit zu verlängern, daß
•ie in Bremsbacken mit einer Bremsnabe eingreifen. Bei Druckauefall
in der Kammer 156, z.B. bei einer Unterbrechung in einer Speiseleitung, schältet ein Absperrventil 208 die Druckaitteleinlaßöffnung
210 ab, die die Kammer 156 mit unter Druck »teilendem Medium versorgt, und der Stößel. 166 legt
•ich gegen die C-förmige Platte oder Beilage 168, wodurch
der Kolben 152 die Kammer 158 unter Druck setzt, um die auf Druck ansprechende Vorrichtung in der angegebenen Weise zu
betätigen.
Wenn der dem Absperrventil 208 aufgegebene Druck in einem weiten Druckbereich vorhanden ist, wie z.B. bei einem System,
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JIi.
12 eAfc ic in 6VW 1430568
1 «^ zum Schreiben vom ' 3 · >
u · ° J/ " an:
das dem mit der Bremseinrichtung nach Fig. 1 verbundenen ähnlich ist, wird der Druck auch auf das Endbauteil 178 und
insbesondere auf die Einlaßöffnung 212 (vgl. Fig. 4) aufgegeben. Beim Eintreten in die Öffnung 212 und beim Durchströmen
durch ein Begrenzungsbauteil 214 trifft das unter
Druck stehende Medium auf ein Gleitventil 216, das nach links in Fig. 4 vorgespannt ist, um einen Durchflußweg 218 gegen
den Druckdurchfluß abzuschließen und einen Durchflußweg 220 mit dem Durchflußweg 218 zu verbinden* Damit diese Stellungen
auch beim Fehlen eines ausreichend hohen Druckes beibehalten werden, ist eine Feder 222 vorgesehen, die ein Kugelventil
von einem Sitz 226 mit Hilfe- eines Stößels oder Stabes 228 abhebt. Wenn somit der Druck an der Öffnung 212 ausreichend
groß ist, um das 'Jleitventil 216 nach rechts zu verschieben.
(Fig. 4), liegt das Kugelventil an seinem Sitz und es wird eine Druckströmung in dem Durchflußweg 218 erzeugt, während
die Behälterverbindung durch den Raum 230 zwischen Stößel und hinterer rohrförmiger Verlängerung 186 (Fig. 3), der
Kammer 180 und dem Durchflußweg 220 beendet ist.
Wenn der Akkumulatordruck unter einen bestimmten Wert fällt (etwas oberhalb des Akkumulatorvorspanndruckes),'wird die
Kraft, die die Kugel 224 auf das Teil 226 drückt, durch die
Feder 222 überwunden, die Kugel wird von dem Sitz abgenommen und die Ventilstellung und die Durchflußverbindung nehmen
die in Fig. 4 gezeigte Stellung ein, wobei die Kammer. 192
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zum Behälter geöffnet ist. Dann bewegen sich der Bremskolben 152 und das Stellungssteuerventil 184 nach rechts (Fig.3),
u.zw. in Abhängigkeit von Federkräften, die durch eine Feder 234 in der Kammer 158 und die Feder I90 sowie den verringerten
Akkumulatordruck, der auf die Kammer 156 an der Differentialfläche des Kolbens 152 .einwirkt, erzeugt werden.
Wenn auf diese Weise der Druck etwa bis auf die Akkumulatorvorspannung verringert worden ist, bewegt sich der Kolben 152 J
nach rechts (und das Pedal wird in die Stellung angehoben, in der keine Servokraft ausgeübt wird), obgleich zu dieser Zeit
eine Bremsbetätigung vorgenommen wird. Das Bremspedal hebt sich somit aufgrund der zu erwartenden Bremsbetätigung von
Hand an, obgleich zur Zeit des bevorstehenden Ausfalles der Hilfskraft die Bremsen in Tätigkeit treten.
Damit ist die Differentialfläche am Kolben 152 in der Kammer 156 (und damit die resultierende Kraftwirkung) kleiner als
die Fläche am Kolben 184 in der Kammer 180, wobei durch den Druck in beiden Kammern die Kolben gegen ihre Federn nach
links gedrückt werden. Das Druckmedium in der Kammer 156 wird zwischen Absperrventil 208 und Ventil 196 eingeschlossen, Da
die Kolben sich nach links bewegen, übersteigt der Druck in der Kammer 156 den Akkumulatordruck und wird dadurch freigegeben,
daß das Hochdruckrückschlagventil 232 sich von seinem Sitz abhebt (Fig. 3). Infolgedessen wird der Kolben 184 nach
innen oder nach links bewegt (Fig. 3), damit das Innere des
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Gehäuses 148 in ähnlicher Weise und gemeinsam bewegt wird, was aueh aufgrund der Anlage der hinteren rohrförmigen Verlängerung
an der C-förmigen Platte oder Beilage 168 erfolgt. Der Weg des Bremspedales wird somit verringert, indem das
Pedal nach innen gezogen wird. Bei Ausfall der Hilfskraft bewirkt das Gleitventil 216, daß der Behälterdruck erneut
auf den Durchflußweg 218 aufgegeben wird, um den Druck zu
beiden Seiten des Kolbens 184 auszugleichen, wodurch Feder 190 und Feder 234 das Pedal in eine Stellung bringen, in der
eine entsprechende Hebelwirkung für die handbetätigung erreicht
wird.
-H-80981 1/0225
Claims (1)
- P.A. 664 288 * 17.10.63 15 15.10.63/WASU30568PatentansprücheHydraulisches Servobremssystem mit einem Steuerventil, das von einem Bremspedalhebel betätigt wird, um den Druck aus einer hydraulischen Druckmittelquelle zu einem Bremskreis zu steuern, und das von dem Kolben einer hydraulischen, mit dem Bremskreis verbundenen Pumpe aufgenommen wird, wobei Λ dieser Kolben durch den von dem Steuerventil in den Bremskreis eingeführten Druck solange in einer starren, zurückgezogenen Stellung gehalten wird, wie die Wirkung dieses Druckes auf das Ventilsteuerglied die Wirkung des Bremspedalhebele auf dieses Glied ausgleicht, und wobei der Kolben durch den Bremspedalhebel in der Weise angetrieben wird, daß der Druck im Bremskreis erhöht wird, wenn der Druck nicht so hoch ist, daß er die Wirkung des Bremspedalhebels ausgleicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremspedalhebel (4-0) antriebsmäßig mit dem Kolben (132, 184) eines hydraulischen Motors verbunden ist, dessen Arbeitsweise von einem Regler gesteuert wird, der den Bremspedalhebel solange in einer unteren Stellung hält, wie der Druck der hydraulischen Druckmittelquelle (14) diesen Wert übersteigt, und der den Bremspedahlhebel in die höhere Stellung verschiebt, wenn der Druck der hydraulischen Druokmittelojielle unter einen vorbestimmten Wert fällt.Bremssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der80981 1/0225 - 15 -15.10.63/W/16Kolben (132, 184) des hydraulischen Motors in einer ersten Stellung gehalten ist, die der unteren Stellung des Bremspedalhebels durch den hydraulischen Druck aus der Quelle (14) entspricht, der dem Motor über den Regler aufgegeben ulrd, solange dieser Druck den vorbestimmten Wert übersteigt, und daß eine Feder (138, 190) den Kolben in eine zweite Stellung bewegt, die der höheren Stellung des Bremspedalhebels entspricht, wenn der Druck aus der Quelle unter diesen vorbestimmten Wert fällt.Bremssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremspedalhebel (40) , der schwenkbar mit einer Kolbenstange (30, 140) verbunden ist, welche ihrerseits an das Steuerventil angeschlossen ist, schwenkbar an einem Hebel (32) befestigt ist, der um eine feste Achse drehbar und mit dem Kolben (132) des hydraulischen Motors verbunden ist sowie von ihm betätigt wird.Bremssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Motor hinter der hydraulischen Pumpe angeordnet ist, und daß der Kolben (152) der Pumpe in dem Fall, daß keine Bremskraft auf den Bremspedalhebel ausgeübt wird, durch eine Feder (234) in Eingriff mit dem Kolben (184) des hydraulischen Motors gebracht wird, so daß beide Kolben sich gemeinsam bewegen und der Bremspedalhebel durch den Kolben (152)-16-17 15.10.63/WΑϊder Pumpe in die tiefere oder höhere Stellung in Abhängigkeit von der Höhe des Druckes der hydraulischen Druckquelle verschoben wird.Bremssystem nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler ein Kugelventil und ein Schieberventil in Reihe zwischen der hydraulischen Druckmittelquelle und dem hydraulischen Antrieb aufweist und daß der Druck der Druckmittelquelle auf den Stößel (98, .216) des Schieberventiles entgegen der Wirkung einer Vorspannfeder ( 106, 222) wirkt, um nacheinander den Stößl und die Ventilkugel (130 } 224) in ihre geschlossenen Stellungen zu bewegen, wenn der Druck aus der Druckquelle von einem niedrigeren auf einen höheren Wert als den vorbestimmten Wert steigt.- 17 -8098 1 1 /n 9
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US232173A US3208212A (en) | 1962-10-22 | 1962-10-22 | Brake mechanism |
| US25580763A | 1963-02-04 | 1963-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1430568A1 true DE1430568A1 (de) | 1968-12-05 |
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ID=26925742
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE1430568A1 (de) |
| GB (2) | GB1034137A (de) |
| SE (2) | SE303686B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2450184A1 (fr) * | 1979-02-28 | 1980-09-26 | Gen Motors Corp | Installation de freinage hydraulique assiste perfectionnee |
-
1963
- 1963-10-07 DE DE19631430568 patent/DE1430568A1/de active Pending
- 1963-10-14 GB GB4050463A patent/GB1034137A/en not_active Expired
- 1963-10-15 SE SE1129063A patent/SE303686B/xx unknown
-
1964
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- 1964-02-03 DE DE19641430581 patent/DE1430581A1/de active Pending
- 1964-02-04 SE SE1336/64A patent/SE318489B/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2450184A1 (fr) * | 1979-02-28 | 1980-09-26 | Gen Motors Corp | Installation de freinage hydraulique assiste perfectionnee |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE303686B (de) | 1968-09-02 |
| GB1039181A (en) | 1966-08-17 |
| SE318489B (de) | 1969-12-08 |
| GB1034137A (en) | 1966-06-29 |
| DE1430581A1 (de) | 1968-11-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |