DE1427384C - Verfahren zum Herstellen von einteiligen Nadellagerkafigen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von einteiligen NadellagerkafigenInfo
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Description
3 4
förmigen Fensterdurchbrüche 24 in einem die einan- liehen gleich dem Durchmesser der Nadeln R ist, zu-
der zugekehrten Enden der Endflansche 21, 22 und züglich einer begrenzten Plustoleranz. Beim Bewegen
die zur Käfigmitte hin unmittelbar sich anschließen- des Werkzeuges 16 in Richtung auf den Käfig 20 in
den Abschnitte umfassenden Bereich zur Ausbildung der Schrägrichtung Y hin hobelt jeder Schneidkopf
der Haltevorsprünge 25 a, 25 b und der Führungsflä- 5 26 a, 26 b gleichzeitig an jeder der beiden einander
chen 27 für die Nadeln/? durch jeweils einen in gegenüberliegenden Seiten des Fensters 24 über
Richtung schräg zur Käfiglängsachse verlaufenden einen radial begrenzten Bereich einen Schlitz aus, so
spanabhebenden Arbeitsgang im wesentlichen auf daß von den Wandungen des schmaleren Teils 24a
das Maß des Durchmessers der Nadeini? nach bei- des Fensters 24 radial außen bzw. .innenliegende
den Käfigumfangsrichtungen hin verbreitert. io Vorsprünge 25 a, 25 b belassen bleiben, welche die
TT. , . . . ' ■ radial äußeren und inneren sich in Umfangsrichtung
Hierbei geht man wie folgt vor. des Käfigs erstreckenden Vorsprünge für die Halte-
Der in F i g. 1 dargestellte Käfig 20 wird an einem rung der Nadeln R bilden. Außerdem werden bei die-
nicht dargestellten Teilkopf befestigt, und nunmehr sem Arbeitsgang gleichzeitig die radial verlaufenden
mittels des in Fig.2 dargestellten spanabhebenden 15 Nadelführungsflächen 27 für die Nadeini? herge-
Werkzeuges 16 die genannte Verbreiterung der stellt.
schmaleren Fensterteile 24 a durchgeführt. Dieses Nach dem Zurückziehen des Werkzeuges 26 kann
Werkzeug 26 wird in einer die Achse des Teilkopfes der Käfig 20 um einen Teilbetrag weitergedreht und
enthaltenden Ebene hin- und herbewegt. Die Rieh- das nächste Fenster 24 in der gleichen Weise bear-
tung dieser Bewegung ist gegenüber der Achse des 20 beitet werden.
Teilkopfes um einen Winkel Y geneigt, der kleiner ist Sobald sämtliche Fenster 24 in der erfindungsgeals
90°. Das Werkzeug 26 ist an jedem Ende mit mäßen Weise hergestellt worden sind, können die
einem Schneidkopf 26 α bzw. 26 b versehen, die über einzelnen Nadeln i? leicht in die Fensterdurchbrüche
einen Schaftteil 26 c fest miteinander verbunden sind. 24 eingedrückt werden, so daß sie sowohl nach
Dieser Schaft 26 c weist eine solche Stärke auf, daß 35 außen wie auch nach innen sicher durch die Vorer
frei durch das Fenster 24 bzw. dessen schmaleren Sprünge 25 a, IS b gegen eine unerwünschte EntTeil
24 α hindurchgelangen kann, wogegen die nähme gehalten bleiben. In entsprechend einfacher
Schneidköpfe 26 α und 26 b als zweikantige, zweisei- Weise können sämtliche oder einzelne Nadeln aus
tig arbeitende Schneidwerkzeuge ausgebildet sind, der erfindungsgemäß erzeugten Halterung der Fenderen
wirksame Arbeitsdicke oder -stärke im wesent- 30 ster 24 entnommen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
die Nadeln in den ausgestanzten Käfigfenstern zu erPatentanspruch:
zielen. .:
Die Erfindung hat sich nunmehr die Aufgabe ge-
Verfahren zum Herstellen von einteiligen Na- stellt, die Nachteile der bekannten Herstellungsverdellagerkäfigen,
bestehend aus zwei Endflan- 5 fahren zu beheben, derart, daß die genannten Halteschen
und diese miteinander verbindenden Ste- vorsprünge und Führungsflächen für die Nadeln in
gen, wobei durch die Form je zweier benachbar- den ausgestanzten Käfigfenstern mit einer Bewegung
ter Stege sich bis in die Flansche erstreckende des spanabhebenden Werkzeuges lediglich in einer
Fenster zur Aufnahme der Nadeln gebildet sind, einzigen Richtung fertiggestellt werden können,
deren Enden breiter sind als der Nadeldurchmes- io Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geser, und wobei die Stege radial äußere und innere löst, daß durch Ausstanzen der doppel-T-förmigen sich in Umfangsrichtung des Käfigs erstreckende Fensterdurchbrüche schmale Fensterteile erzeugt Vorsprünge für die Halterung der Nadeln sowie werden, die sich bis in die Käfigendflansche erstrekradial verlaufende Nadelführungsflächen aufwei- ken und schmaler sind als der Nadeldurchmesser, sen, mit spanabhebender Bearbeitung eines zylin-15 und daß diese schmaleren Fensterteile sodann im Bedrischen Rohrabschnittes zu einem aus den bei- reich zwischen den einander zugekehrten Flächen der den Endflanschen und einer Verbindungswand Käfigendflansche und den zur Käfigmitte hin unmitbestehenden Rohkäfig und nachfolgendem Aus- telbar sich anschließenden Abschnitten der schmalestanzen doppel-T-förmiger Fensterdurchbrüche, ren Fensterteile zur Ausbildung der Haltevorsprünge dadurch gekennzeichnet, daß durch 20 und Führungsflächen für die Nadeln durch jeweils Ausstanzen der doppel-T-förmigen Fensterdurch- einen in Richtung schräg zur Käfiglängsachse verlau- / ^ brüche (24) schmale Fensterteile (24 d) erzeugt fenden spanabhebenden Arbeitsgang im wesentlichen LiC1 werden, die sich bis in die Käfigendflansche (21, auf das Maß des Nadeldurchmessers nach beiden 22) erstrecken und schmaler sind als der Nadel- Käfigumfangsrichtungen hin verbreitert werden,
durchmesser, und daß diese schmaleren Fenster- 25 Auf diese Weise ist es möglich, bei Verwendung teile (24 a) sodann im Bereich zwischen den ein- eines geeigneten Arbeitswerkzeuges nicht nur den ander zugekehrten Flächen der Käfigendflansche Bbarbeitungsvorgang zu vereinfachen, sondern auch (21, 22) und den zur Käfigmitte hin unmittelbar ohne Beeinträchtigung der Arbeitsgenauigkeit eine sich anschließenden Abschnitten der schmaleren erhebliche Zeitersparnis zu erreichen.
Fensterteile zur Ausbildung der Haltevorsprünge 30 Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Er-(25 a, 25 b) und Führungsflächen (27) für die Na- findung an Hand schematischer Zeichnungen erläudeln (R) durch jeweils einen in Richtung schräg tert. In den Zeichnungen zeigt
deren Enden breiter sind als der Nadeldurchmes- io Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geser, und wobei die Stege radial äußere und innere löst, daß durch Ausstanzen der doppel-T-förmigen sich in Umfangsrichtung des Käfigs erstreckende Fensterdurchbrüche schmale Fensterteile erzeugt Vorsprünge für die Halterung der Nadeln sowie werden, die sich bis in die Käfigendflansche erstrekradial verlaufende Nadelführungsflächen aufwei- ken und schmaler sind als der Nadeldurchmesser, sen, mit spanabhebender Bearbeitung eines zylin-15 und daß diese schmaleren Fensterteile sodann im Bedrischen Rohrabschnittes zu einem aus den bei- reich zwischen den einander zugekehrten Flächen der den Endflanschen und einer Verbindungswand Käfigendflansche und den zur Käfigmitte hin unmitbestehenden Rohkäfig und nachfolgendem Aus- telbar sich anschließenden Abschnitten der schmalestanzen doppel-T-förmiger Fensterdurchbrüche, ren Fensterteile zur Ausbildung der Haltevorsprünge dadurch gekennzeichnet, daß durch 20 und Führungsflächen für die Nadeln durch jeweils Ausstanzen der doppel-T-förmigen Fensterdurch- einen in Richtung schräg zur Käfiglängsachse verlau- / ^ brüche (24) schmale Fensterteile (24 d) erzeugt fenden spanabhebenden Arbeitsgang im wesentlichen LiC1 werden, die sich bis in die Käfigendflansche (21, auf das Maß des Nadeldurchmessers nach beiden 22) erstrecken und schmaler sind als der Nadel- Käfigumfangsrichtungen hin verbreitert werden,
durchmesser, und daß diese schmaleren Fenster- 25 Auf diese Weise ist es möglich, bei Verwendung teile (24 a) sodann im Bereich zwischen den ein- eines geeigneten Arbeitswerkzeuges nicht nur den ander zugekehrten Flächen der Käfigendflansche Bbarbeitungsvorgang zu vereinfachen, sondern auch (21, 22) und den zur Käfigmitte hin unmittelbar ohne Beeinträchtigung der Arbeitsgenauigkeit eine sich anschließenden Abschnitten der schmaleren erhebliche Zeitersparnis zu erreichen.
Fensterteile zur Ausbildung der Haltevorsprünge 30 Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Er-(25 a, 25 b) und Führungsflächen (27) für die Na- findung an Hand schematischer Zeichnungen erläudeln (R) durch jeweils einen in Richtung schräg tert. In den Zeichnungen zeigt
zur Käfiglängsachse verlaufenden spanabheben- F i g. 1 einen axialen Querschnitt durch den Nadeiden
Arbeitsgang im wesentlichen auf das Maß lagerkäfig des Ausführungsbeispiels sowie das Profil
des Nadeldurchmessers nach beiden Käfigum- 35 eines Werkzeuges zur Erzeugung der äußeren Umfangsrichtungen
hin verbreitert werden. fangsfläche des Käfigs, und
F i g. 2 in gegenüber F i g. 1 vergrößertem Maßstab einen abgebrochenen Querschnitt durch den Wan-
dungsteil des Käfigs nach F i g. 1 mit einem beispiels-
40 weisen Bearbeitungswerkzeug zur Durchführung des
"erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zur Herstellung des in Fig. 1 dargestellten eintei-
Herstellen von einteiligen Nadellagerkäfigen. !igen Nadellagerkäfigs 20 wird einem zylindrischen
Dabei geht die Erfindung aus von solchen einteili- Rohrabschnitt zunächst mittels eines spanabhebengen
Nadellagerkäfigen, die aus zwei Endflanschen 45 den Werkzeuges C die Form eines Rohkäfigs gege-
und diese miteinander verbindenden Stegen bestehen, ben, der aus zwei Endflanschen 21, 22 und einer diewobei
durch die Form je zweier benachbarter Stege selben verbindenden Wandung 23 besteht. In diesen
sich bis in. die Flansche erstreckende Fenster zur Rohkäfig wird eine der Zahl der Nadeln R entspre-Aufnahme
der Nadeln gebildet sind, deren Enden chende Anzahl von radialen Durchbrüchen eingebreiter
sind als der Nadeldurchmesser, und wobei die 5° stanzt, so daß sich die Endflanschen 21, 22 miteinan-Stege
radial äußere und innere sich in Umfangsrich- der verbindende Stege 25 ergeben, wobei durch die
tung des Käfigs erstreckende Vorsprünge für die Form je zweier benachbarter Stege 25 sich bis in die
Halterung der Nadeln sowie radial verlaufende Na- Endflansche 21, 22 hinein erstreckende Fenster 24
delführungsflächen aufweisen. zur Aufnahme der Nadeln/? ergeben. Diese Fenster-
Es ist bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 55 durchbräche 24 weisen Doppel-T-Form auf, so daß
799 528 und deutsche Auslegeschrift 1 062 069), sich an einen schmalen Mittelteil 24 α an beiden Enbei
der Herstellung derartiger Nadellagerkäfige so den breitere Teile 2Ab anschließen. Die schmalen
vorzugehen, daß ein zylindrischer Rohrabschnitt Fensterteile 24 a erstrecken sich bis in die Endflandurch
spanabhebende Bearbeitung zu einem aus den sehe 21, 22 hinein und sind schmaler als der Durchbeiden
Flanschen und einer Verbindungswand beste- 60 messer der Nadeini?. Um nun die Nadeln/? innerhenden
Rohkäfig ausgebildet wird, in welchen durch halb der Fensterdurchbrüche 24 zu halten, sind an
Ausstanzen nachfolgend doppel-T-förmige Fenster- den Stegen 25 radial äußere und innere sich in Umdurchbrüche
ausgearbeitet werden. fangsrichtung des Käfigs 20 erstreckende Vorsprünge
Um derartige einteilige Nadellagerkäfige herzustel- 25 a und 25 & vorgesehen. Zur Führung der Nalen.
mußten bisher in umständlicher und zeitrauben- 65 dein/? dienen Flächen 27 an jeder Seitenwand der
der Weise die Bearbeitungswerkzeuge für mehrere Fenster 24.
Arbeitsbewegungen eingesetzt und geführt werden, Erfindungsgemäß werden nun die schmaleren Fen-
um die Haltevorsprünge und die Führungsflächen für sterteile 24 α nach dem Ausstanzen der doppel-T-
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2157961 | 1961-11-25 | ||
| IT2157961 | 1961-11-25 | ||
| IT1662862 | 1962-05-11 | ||
| IT1662862 | 1962-05-11 | ||
| DER0033931 | 1962-11-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1427384A1 DE1427384A1 (de) | 1972-02-24 |
| DE1427384B2 DE1427384B2 (de) | 1972-11-09 |
| DE1427384C true DE1427384C (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=
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