DE1425470A1 - Leicht loesbare Steckverbindung fuer Rohrleitungen od.dgl.,insbesondere in Kraftfahrzeugen - Google Patents
Leicht loesbare Steckverbindung fuer Rohrleitungen od.dgl.,insbesondere in KraftfahrzeugenInfo
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Description
- leicht lösbare Steckverbindung für Rohrleitungen od.dgl., insbesondere in Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine leicht lösbare Steckverbindung für Rohrleitungen od.dgl., insbesondere in Kraftfahrzeugen, bei welcher das in den Anschlußkörper einsteckbare Rohrleitungsende einen zwischen einem Halteteil und einem Dichtmittel liegenden Bund aufweist, der zur Wahrung einer gewissen Winkelbeweglichkeit der Rohrleitungen in der Anschlußbohrung gegenüber deren Innenwand mit Spiel gehalten wird.
- Bekannt ist eine solche Steckverbindung, deren in den Anschlußkörper hineinsteckbares Rohrleitungsende mit einem asymmetrischen Bund versehen ist, der von seinem größten Umfang aus nach beiden Seiten zu den an den Bund angrenzenden Rohrleitungsteilen hin konisch verläuft. Durch eine derartige Ausbildung des Bundes und durch die Anordnung einer flachen, in der AnschluBbohrung vorgesehenen Umfangsnut, in die ein Sprengring eingelegt wird und die wesentlich breiter ist als die Stärke des Sprengringes, besteht die Gefahr, daß das Ende einer im Kraftfahrzeug verlegten Rohrleitung während des Betriebes innerhalb des AnschluBkörpers axial hin- und herbewegt wird. Bei einer solchen Bewegung erfährt das Dichtmittel eine dauernde Formänderung, durch die das Dichtmittel einer vorzeitigen Alterung'und einem übermäßigen Abrieb unterliegt, der zu einer baldigen Zerstörung des Dichtmittels und zur Außerbetriebsetzung der in einem Kraftfahrzeug angeordneten, hydraulischen oder pneumatischen-Anlage zum Betätigen von Bewegungsvorrichtungen führt. Dadurch, daß außerdem zwischen den beiden Enden des Sprengringes ein bedeutender Zwischenraum vorhanden ist, wird der Bund nur ungleichmäßig gegen: den Sprengring gedrückt, der sich ferner aus der flachen Umfangsnut leicht selbst lösen kann.
- Bei einer anderen Rohrverbindung, die mit Hilfe- einer Schraub. muffe das Hohrleitungsende in einem Ansehlußkörper hält, ist eine zusätzliche Büchse erforderlich, zwischen der und dem mit einem Bund versehenen Rohrleitungsende Dichtringe eingeklemmt werden. Abgesehen davon, daß dieser Bund erst nach dem Aufschieben der Schraubmuffe auf das Rohrleitungsende durch Stauchen hergestellt werden kann, was beim Verlegen von Rohr -Leitungen, insbesondere in Kraftfahrzeugen, einen bedeutenden Zeitaufwand verursacht, erhöhen sich die Herstellungs- und Montagekosten noch durch die Verwendung der zusätzlichen Bücht se, die einer besonderen Bearbeitung-bedarf.
- Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, eine Steckverbindung zu schaffen, bei der die erwähnten 1Iängel behoben sind..
- Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das unmittelbar in eine Anschlußbohrung des Anschlußkörpers eingesteckte Rohrleitungsende mit dem zu: seiner senkrechten Mittelebene' symmetrisch ausgebildeten und: zur Oberfläche des Rohrleitungsenden hin gewölbten Bund durch den Halteteil und das Dichtmittel axial unverschiebbar und abgedichtet gehalten wird. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Bundes und durch die unmittelbare Anordnung des Rohrleitungsendes in der Anschlußbohrung wird unter Wahrung der Winkelbeweglichkeit eine vollkommene Abdichtung und Halterung des Rohrleitungsendes erreicht. Außerdem wird die. Stör- und Reparaturanfälligkeit der sich bewegenden.Teile gesenkt, ,was besonders bei in Kraft. fahrzeugen verlegten Rohrleitungen, in denen Drücke von 200. bis 300 atü herrschen, von Vorteil ist. Ferner wird durch die einfach herzustellenden Mittel eine wesentliche Kostenersparnis erzielt.
- Nach der Erfindung hat der als Sprengring ausgebildete, in eine in der Anschlußbohrung angeordneten Umfangsrille passend eingelegte Halteteil. eine nahezu geschlossene Linienberührung mit der dem Sprengring zugekehrten, gewölbten Fläche des Bundes und das als Q-Ring oder als Ring mit einem beliebig anderen Querschnitt ausgebildete, unwesentlich deformierbare, einen größeren Durchmesser als den der Anschlußbohrung aufweisende.,Dichtmittel mit der diesem zugekehrten, ebenfalls gewölbten Fläche des Bundeseine Flächenberührung. s Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Halteteil@als.ein im Anschlußkörper versenkbarer Bügel ausgebildet ist, dessen Schenkel in im Anschlußkörper vorgesehenen Bohrungen eingesteckt werden und mit dem Bund eine Punktberührung haben,,=wobei die Stirnflächen der freien Enden der Schenkel mi=t d.ex -Oberfläche des Anschlußkörpers abschließen.. Der so angeordnete Befestigungsbügel bietet keinen Angriffs-
In Fig. 1 ist mit 10 ein Anschlußkörper für zwei Rohrleitungen 11 und 12, die in durch eine Durchflußbohrung 13 miteinander verbundene Anschlußbohrungen 14 und 15 hineingesteckt und befestigt werden, bezeichnet. In den-Anschlußbohrungen 14 und 15 sind Rillen 20 vorgesehen, in die je ein als Sprengring 21 ausgebildeter Halteteil eingelegt wird, dessen Bilden im eingespannten Zustand eng aneinander liegen. Die Rohrleitungsenden weisen je einen im Querschnitt halbkreisförmig ausgebildeten Bund 16 auf, der zur Wahrung einer gewissen Winkelbeweglichkeit der Rohrleitungen 11 und-12 in der Anschlußbohrung 14 bzw. 15 gegenüber deren Innenwand mit Spiel gehalten werden. Der Bund 16 jeder Rohrleitung 11 und 12 ist zu seiner senkrechten Mittelebene symmetrisch und zur Oberfläche der Rohrleitung 11 bzw. 1:2 hin gewölbt ausgebildet. Ein auf das freie Ende 17 bzw. 18 aufgeschobener 0-Ring 19, der bis an den Bund 16 gedrückt wird und mit der gewölbten Oberfläche des Bundes 16 und mit der Oberfläche des freien Bildes 17 bzw. 18 Flächenberührung hat, weist einen größeren Durchmesser auf als die jeweilige Anschlußbohrung 14 bzw.15. Nach dem Aufschieben des 0-Ringes 19 auf das freie Ende 17 bzw. 18 wird das Rohrleitungsende in die Anschlußbohrung 14 bzw. 15 hineingepreßt. Anschließend wird der Sprengring 21 in die Rille 20 eingelegt, der mit der gewölbten Oberfläche des Bundes 16 eine nahezu geschlossene Linienführung hat. Die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Steckverbindung unter-. scheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch, daß anstelle der Rille 20 im änschlußkörper 10 senkrecht zur Längsachse verlaufende Bohrungen 24 und 25 vorgesehen sind, in die die Schenkel 22 und 23 eines C-förmigen Befestigungsbügels 211 eingesteckt werden,-dessen Steg im Anschlußkörper 10 versenkt ist. Die Stirnflächen der freien Enden der Schenkel 22 und 23 schließen mit der Oberfläche des Anschlußkörpers 10 ab. Die Schenkel 22 und 23 haben mit dem Bund 16 Punktberührung. Die in der Fig. 4 dargestellte Steckverbindung, die als Anschlußkörper 10 oder als Anschlußteil einer Schalt- oder Betätigungsvorrichtung ausgebildet sein kann, weist eine stufenförmig ausgebildete Anschlußbohrung 14 auf, wobei in der ersten Stufe 14` der Bügel 21', in der zweiten Stufe 14" -den an der dicksten Stelle einen zylindrischen Teil 28 aufweisenden Bund 16 und der Dichtring 19 untergebracht sind und in der dritten Stufte 14"'., die zugleich die vurchflußbohrung 13 darstellt, das freie Ende der Rohrleitung 11 geführt ist. Der Übergang von der ersten Stufe 141 nach der zweiten Stufe 14". ist ein allmählicher, damit der äußere Rand des Dichtringes 19 beim Einführen in die zweite Stufe 14" nicht beschädigt wird. Dieselbe Aufgabe hat der abgerundete Rand des freien Endes der Rohrleitung 11, über das der Dichtring 19-gepreßt-wird, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser der Rohrleitung 11. Ferner ist aus der 'Fig 4 auch ersichtlich, daß der Bund 16 mit dem Ende der Rohr-: leitung 11 aus einem Stück besteht, wobei der Bund 16 durch Stauchen des-Rohrendstückes hergestellt ist.Punkt für ein selbständiges Lösen des Rohrleitungsendes aus dem AnschluAkörper und benötigt keinen-zusätzlichen Raum, der im Kräftfährzeüg"-sehr knapp bemessen ist." _ " Einanderes Merkmal--der Erfindung besteht darin, daß der Halteteil äls@-e1ne mit Schlitzen und Fangnasen ausgerüstete Haltefeder ausgebildet "ist, die den Anschlußkörper umfassen kann. Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung wird in vor- teilhafter-Weise ermöglicht, daB die beiden.in einen An- schlußkörper hineingesteckten Höhrleitungsenden zur gleichen Zeit befestigt -werden können. Noch ein Merkmal der Erfindung bestehtdarin, daß das in die Dürchflußbohrung des Anschlußkörpershneinragende Ende .der-Rohrleitung abgerundet ist, -wodurch in vorteilhafter Weise die Rohrleitungsenden leicht in,die Anschlußbohrungen eingeführt werden können.- , Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung dargestell.-__- ten Ausführungsbeispielennäher erläutert: Es zeigen Fig: 1 eine Steckverbindung für zwei Rohrleitungen, Fig: 2 eine andere . Ausführung einer-" Steckverbindung, _- Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig,-2-, Fig%:. 4 eine ändere" Ausführung .-der Steckverbndung,, - - -__h Fg. 5 - eine Steckverbindung:, . wobei` das. Rohrleitungaend:e " '.mittels einer Haltefeder gesichert ist _und,,_. Fig. 6 - eine Ansicht' der Steckverbindung nach Fig. .5@. " - Die Ausführung der Steckverbindung nach den Fig. 5 und 6 _ weist lediglich eine andere Konstruktion des Befestigungselementes auf. Die Schenkel 29 und 30 des als Haltefeder 21#1 ausgebildeten Halteteils liegen fest an den Stirnseiten des AnschluBkörpers 10 an, wobei die in den Schenkels 29, 30 vorgesehenen Schlitze 31 die Rohrleitungen 11 und 12 gabelförmig umfassen. Die an den freien Enden der Schenkel 29 und 30 angeordneten Fangnasen 32 verspannen die Haltefeder 21" an dem Anschlußkörper 10. Da außerdem die Schenkel-29,30 an der äußeren Kante-des Bundes 16 fest- anliegen, wird der . Bund 16 gegen den Dichtring 19 gepreßt, so daß die Abdchtung und die Beweglichkeit der Steckverbindung auch bei dieser Ausführung gewährleistet ist: -Die Haltefeder 21'# kann auch-als einfaches Winkelstück ausgebildet sein, wobei der eine Schenkel mit einem Schlitz und-mit Fangnasen versehen ist und an die Stirnseite des Anschlußkörpers 10 angedrückt wird. Der andere auf der Längsseite des Anschlußkörpers-14 oder-auf einem Anschlußteil einer Schalt- oder Betätigungsvorrichtung ruhende Schenkel wird mittels Schrauben daran befestigt.
Claims (1)
- Patentansprüche 1. Leicht lösbare Steckverbindung für Rohrleitungen od.dgl., insbesondere in Kraftfahrzeugen, bei welcher das in den Anschlußkörper einsteckbare Rohrleitungsende einen zwischen einem Halteteil und einem Dichtmittel liegenden Bund aufweist, der zur Wahrung einer gewissen Winkelbe-. weglichkeit der Rohrleitungen in der Anschlußbohrung gegenüber deren Innenwand mit Spiel gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das unmittelbar in eine Anschlußbohrung des Anschlußkörpers eingesteckte Rohrleitungsende mit dem zu seiner senkrechten.Mittelebene symmetrisch ausgebildeten und zur Oberfläche des Hohrleitungsendes hin gewölbten Bund durch den Halteteil und das Dichtmittel axial unversohiebbar und abgedichtet gehalten wird. '2. Steckverbindung nach.Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Sprengring (21) ausgebildete, in eine in der Anschlußbohrung (14,15) angeordneten Umfangsrille (20) eingelegte Halteteil eine nahezu geschlossene Linienberührung mit der dem Sprengring (21) zugekehrten, gewölbten Fläche des Bundes (16) und das als 0-Ring (19) oder als Ring mit einem beliebig anderen Querschnitt ausgebildete,' unwesentlich deformierbare, einen größeren Durchmesser als den der Anschlußbohrung aufweisende Dichtmittel mit der diesem zugekehrten, gewölbten Fläche des Bundes eine Flächenberührung hat. 3. Steckverbindung nach Anspruch 1', dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil als ein im Anschlußkörper (10) versenkbarer Bügel (21') ausgebildet ist, dessen Schenkel (22, 23) in im Anschlußkörper,(10) vorgesehene Bohrungen (2¢, 25) -gingesteckt werden. q,. Steckverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der freien Enden der Schenkel (22, 23) mit der Oberfläche des Anschlußkörpers (10) abschliessen. 5. Steckverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil als eine mit Schlitzen (31) und Fangnasen (32) ausgerüstete Haltefeder (211') ausgebildet ist, die den Anschlußkörper (10) umfassen kann. 6. Steckverbindung nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Durchflußbohrung (1:3) hineinragende Ende der Rohrleitung (11) abgerundet ist.
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