DE2338347C2 - Vorrichtung zum Herstellen einer strömungsmitteldichten Abdichtung - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen einer strömungsmitteldichten AbdichtungInfo
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Description
eine gleitende Abdichtung gegenüber dem Ring 3 zu bewirken.
Bei der Ausführungsform nach Fig.2 werden die Abdeckungsteile 11, 12, die Stützplatte 6 und die
Halteplatte 7 nach Fig. 1 nicht mehr benötigt, und der in dem Gehäuse 8 herrschende Strömungsmitteldruck
ist bestrebt, die zweite Dichtungsmanschette 25 in Radialrichtung in fester Anlage an den Ansatz 17a und
dem schwimmend gelagerten Ring 3 zu halten.Während beider Konstruktion nach Fig. 1 der Strömungsmitteldruck in einer derartigen Richtung wirkt, das der
schwimmend gelagerte Ring 3 und zusammen mit ihm auch der Gleitring 13 an die erste Dichtungsmanschette
15 angedrückt wird, ist dies bei der Ausführungsform nach F i g. 2 nicht der Fall.
Zwar hat die zwischen dem Gehäuse 8 und dem Gleitring 13 angeordnete L-förmige erste Dichtungsmanschette IS nach den Fig. t und 2 die gleiche Form,
doch ist bei der Ausführungsform nach F i g. 2 der Gleitring 13 mit einem nach außen vorspringenden
Flansch 13a versehen und das Gehäuse 8 weist als Widerlager für diesen Flansch eine innere Stufe Sa auf.
Der Gleitring 13 ist gegenüber der Manschette 15 so angeordnet, daß dann, wenn der Flansch 13a an der
Stufe 8a anliegt, Spielräume zwischen den einander zugewandten Flächen des Gleitringes und der ersten
Dichtungsmanschette vorhanden sind. Somit verhindert der Flansch 13a. daß axiale Kräfte, die durch den
schwimmend gelagerten Ring 3 auf den Gleitring 13 übertragen werden, auf die erste Dichtungsmanschette
15 einwirken.
Die Dichtungsmanschette 15 ist an ihren radial nach innen gerichteten Oberflächen gegenüber dem Ring 13
und der Wand der Ausnehmung in dem Gehäuse 8 abgedichtet, wie dies bei 5 2 und 5 3 angedeutet ist.
Wenn daher der Flansch 13a einen Abstand von der Stufe 8a aufweist, so übt der in dem Gehäuse 8
herrschende Strömungsmitteldruck eine Schubkraft auf den Ring 13 in Richtung auf den schwimmend
gelagerten Ring 3 derart aus, daß der Kontaktdruck zwischen den Ringen 3 und 13 vergrößert wird, wobei
sich diese Vergrößerung aus der Tatsache ergibt, daß der Durchmesser an der Oberfläche 5 2 kleiner als der
Durchmesser an der Oberfläche s 1 ist, und daß der Gesamt-Strömungsmitteldruck auf den Flansch 13a in
Richtung auf den Ring 3 gerichtet ist. Dieser Schub in Richtung auf den Ring 13 wird weiterhin durch das
Strömungsmittel verstärkt, das zwischen die erste Dichtungsmanschette 15 und die radiale Wand der
Ausnehmung <*es Gehäuses strömt. Eine weitere
Möglichkeit zur Vergrößerung des Berührungsdruckes zwischen den Ringen 3 und 13 über den Druck hinaus,
der durch die Feder 10 erzeugt wird, besteht darin, daß man den Strömungsmitteldruck in dem Gehäuse 8 einen
Druck auf den Ring 13 in einer Richtung auf den Ring 3 ausüben läßt, wie dies in F i g. 3a gezeigt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig.3a wird die
Bewegung des Gleitringes 13 in Richtung auf die erste Dichtungsmanschette 15 zur Verhinderung eines Extrudierens der Dichtungsmanschette dadurch begrenzt
daß das Gehäuse 8 eine Schulter 86 aufweist, an der sich
der Gleitring 13 abstützen kann. Die erste Dichtungsmanschette 15 ist an ihren radial nach innen gerichteten
Oberflächen bei 52 und s3 gegenüber dem Ring 13 und
der Schulter 86 abgedichtet Das Strömungsmittel kann
hinter die Dichtungsmanschette und zwischen die Dichtungsmanschette und die Radialwand der Ausnehmung des Gehäuses gelangen, die die Dichtungsman
schette aufnimmt. Somit kann der in dem Gehäuse 8 herrschende Strömungsmitteldruck zwischen den Wänden der die Dichtungsmanschette 15 enthaltenden
Gehäuseausnehmung und der Dichtungsmanschette selbst zur Wirkung kommen, und wenn der Durchmesser der inneren Gleitberührungsfläche s3 der Dichtungsmanschette 15, die an dem Gehiiuse 8 anliegt, und
der Durchmesser der äußeren Umfangsfläche 51 des Ringes 3 an der Stelle, an der sich dieser an dem
Gleitring 13 abstützt, derart gewählt wird, daß der letztere Durchmesser etwas größer als der erstgenannte
Durchmesser ist, so bringt der Strömungsmitteldruck auf die Dichtungsmanschette 15 und damit auch auf den
Gleitring 13 eine axiale Kraft auf, durch die der'
Gleitring gegen den Ring 3 vorgespannt wird. Die
Größe dieser Axialkraft richtet sich nach dem Strömungsmitteldruck und dem Unterschied zwischen
den Flächen, auf die der Strömungsmitteldruck infolge
des Unterschiedes zwischen den beiden Durchmessern
in entgegengesetzten Richtungen wirkt. Um eine solche
Steigerung des Kontaktdruckes zwischen dem schwimmend gelagerten Ring 3 und dem Gleitring 13 zu
erzielen, ist es selbstverständlich erforderlich, die Rastkugel 16 und den Sprengring 14 so anzuordnen, daß
der Gleitring 13 eine begrenzte axiale Bewegung ausführen kann.
F \f. 3b zeigt eine Abwandlung der Ausführungsform
nach Fig.3a, bei der die Schulter 86 eine größere radiale Breite hat und bei der sich der Innendurchmesser
des an der Schulter 86 bei 5 3 anliegenden Schenkels der Dichtungsmanschette 15 nur wenig vom Außendurchmesser des Gleitrings 13 bei 5 1 unterscheidet. Eine
solche Anordnung eignet sich für Anwendungsfälle, in denen der schwimmend gelagerte Ring 3 und der
Gleitring 13 den gleichen Durchmesser aufweisen und eine Steigerung des Kontaktdruckes erwünscht ist.
In Fig. 3c ist eine weitere Abwandlung der Ausführungsform nach F i g. 3a gezeigt, bei der die erste
Dichtungsmanschette 15 keinen L-förmigen Querschnitt
■»o sondern einen rechtwinkligen Querschnitt aufweist.
Diese Ausführungsform eignet sich für Anwendungsfälle, bei denen der Außendurchmesser des schwimmend
gelagerten Ringes 3 größer ist, als der Außendurchmesser des Gleitringes 13, und bei djnen die erste
ausgebildeten Flansch 136 in ihrer Lage gehalten wird.
in dem Gehäuse 8 anstelle der Manschette mit
so L-förmigem Querschnitt eine U-förmige Mansc* »tte 15
ähnlich der zu verwenden, wie sie für die Buchse 17 verwendet wird. Bei der Ausführungsform nach Fig.4
weist der Gleitring 13 eine sich in axialer Richtung erstreckende Aussparung auf, die in axialer Fluchtung
mit einer ähnlichen Aussparung des Gehäuses 8 steht, wobei ein Verriegelungsbolzen 30 vorgesehen ist, der in
die beiden Aussparungen eingreift Der Gleitring 13 und das Gehäuse 8 weisen jeweils einen radial nach außen
ragenden Flansch 13c bzw. 8c auf, und die erste
Dichtungsmanschette 15 weist einen U-förmigen
Querschnitt auf und sie ist derart angeordnet, daß ihr einer Schenkel in die Aussparung des Gehäuses 8
eingreift, während ihr anderer Schenkel die äußere Umfangsfläche des Gleitrings 13 umschließt, wobei der
Verbindungsabschnitt des ü-Profiis der ersten Dichtungsmanschette die Flansche 13c und 8c überbrückt
Die innere Umfangsfläche 31 des einen Schenkels der Dichtungsmanschette 15 bewirkt eine Abdichtung
gegenüber dem Gleitring 13, während die innere Umfangsfläche 32 des anderen Schenkels unter
Abdichtung mit dem Gehäuse 8 zusammenwirkt. Wie im Fall der Ausfilhrungsform nach Fig.3c kann diese
Ausführungsform nach Fig.4 keine durch den Strömungsmitteldruck hervorgerufene Schubkraft des
Gleitringes 13 gegen den Ring 3 hervorrufen, die dem von '•er Feder 10 ausgeübten Druck entgegengesetzt ist.
l· 1g.5 zeigt eine weitere Ausführungsform der
Vorrichtung, bei der die Buchse 17, der schwimmend gelagerte Ring 3 und die zweite U-förmig Manschette
25 im wesentlichen ebenso angeordnet sind, wie bei der Ausführungsform nach Fi g. 2. Bei der Ausführungsform
nach F i g. 5 ist jedoch die Anordnung des Gleitringes 13 gegenüber dem Gehäuse 8 so abgeändert, daß die
Dichtungsmanschette 15 zwischen dem Gehäuse und dem Gleitring fortgelassen werden kann, so daß die
Dichtungsmanschette 25 die erste und einzige Dichtungsmanschette bildet. Der Gleitring 13 weist eine sich
radial von außen nach innen erstreckende Ringnut 22 auf, die sich über den größten Teil der radialen Breite
des Ringes erstreckt und den Ring in einen relativ dicken Flansch 23 und einen relativ dünnen Flansch 24
unterteilt, wobei der letztere einen größeren Außendurchmesser aufweist, als der dicke Flansch 23. Der
Gleitring 13 wird in dem Gehäuse 8 durch ein zylindrisches Auskleidungsteil 8a in seiner Lage
gehalten, das am äußeren Rand des dünnen Flansches 24 anliegt, um ihn zwischen der Stirnfläche des Auskleidungsteils und der ihr zugewandten Fläche des
Gehäuses 8 in seiner Lage zu halten.
bei der Ausführungsform nach Fig.5 ist die Dichtungsmanschette 25 mit U-förmigem Querschnitt
an der Buchse 17 befestigt, und sie arbeitet mit einer wischenden Bewegung mit der äußeren Umfangsfläche
des schwimmend gelagerten Ringes 3 bei 51 zusammen, wobei diese äußere Umfangsfläche gegenüber der
fviitnehmerkugei i radial nach außen versetzt ist. Die
radial verlaufende Stirnfläche 26 der Dichtungsmanschette 25 steht in radialer Fluchtung mit der
Mittelebene der Kugel 1 und der Keilnut 2, so daß eine etwaige Kippbewegung des schwimmend gelagerten
Ringes 3 gegenüber der Buchse 17 nur zu einer minimalen Verformung der Dichtungsmanschette führt.
Die eigentliche Reibfläche des schwimmenden Rings 3, die sich an dem Gleitring 13 abstützt, wird durch einen
ringförmigen Ansatz 3a gebildet, der gegenüber dem Hauptkörper des Ringes sowohl in radialer als auch in
axialer Richtung hinausragt
Der Durchmesser der äußeren Umfangsfläche 28 des Ansatzes 3a ist bei 54 so gewählt, daß er etwas größer
ist als der Durchmesser der nach innen gerichteten Umfangsfläche 29 des Schenkels der Dichtungsmanschette 25, welcher bei 51 in Gleitberührung mit dem
Gleitring 3 steht Der in dem Gehäuse 8 herrschende Strömungsmitteldruck, der auf die ringförmige Schulterfläche zwischen den Rächen si und s4 wirkt führt
zu einer Verstärkung der axialen Kraft der Feder 10 die den Ring 3 gegen den Gleitring 13 vorspannt
In F i g. 6 ist eine abgeänderte Ausführungsform der
Vorrichtung nach Fig.5 gezeigt, wobei jedoch aus
Vereinfachungsgründen das Gehäuse 8 fortgelassen ist Bei dieser Ausführungsform ist die Manschette 25 an
dem schwimmenden Ring 3 befestigt, und sie arbeitet gleitend mit der radial am weitesten außen liegenden
Umfangsfläche der Buchse 17 zusammen. Der radial nach außen vorspringende 3a des Ringes 3 erstreckt sich
gemäß F i g. 6 nach außen bis zur äußeren Umfangsfläche der Dichtungsmanschette 25, und die durch die
Feder 10 aufgebrachte Kraft wird dadurch verstärkt, daß der Durchmesser der zylindrischen äußeren
Umfangsfläche 28 (bei 5 4) des sich in axialer Richtung
erstreckenden Teils des Flansches oder Ansatzes 3a und
der Durchmesser der Berührungsfläche 29 (bei s 1) zwischen der Dichtungsmanschette 25 und der Buchse
17 (bei 5 I) entsprechend gewählt werden.
rungsform nach Fig. 5 gezeigt, bei der die Dichtungsmanschette 25 mit einem U-förmigen Querschnitt
gegenüber der Feder 10 radial nach innen versetzt ist, anstatt außerhalb dieser Feder angeordnet zu sein. Bei
dieser Ausführungsform ist eine Buchsenanordnung
vorgesehen, die sich aus einer inneren Buchse 17 und
einer äußeren Buchse 17a zusammensetzt, welche durch einen Sprengring 4 zusammengehalten werden. Die
Dichtungsmanschette 25 wird in Eingriff mit einer Aussparung der inneren Buchse 17 durch die äußere
Buchse 17a festgehalten und ragt in axialer Richtung in eine axial verlaufende Aussparung des schwimmend
gelagerten Ringes 3. Der Ring 3 weist einen sich in axialer Richtung erstreckenden Ansatz 3a auf, der
gegenüber der inneren Umfangsfläche der Dichtungs-
jo manschette 25 radial nach innen versetzt ist. Die Feder
10 befindet sich teilweise in einer axialen Aussparung der äußeren Buchse 17a und zum anderen Teil in der
axialen Aussparung des Ringes 3, und der Außendurchmesser des Ringes 3 ist der gleiche wie derjenige der
J5 Buchse 17a. Die radial verlaufende Stirnfläche der
Dichtungsmanschette 25, die der Gleitberührungsfläche zwischen der Dichtungsmanschette und dem Ring 3
benachbart ist. Hegt auf der rviitteiebene der Mitnehmerkugel 1 und der Keilnut 2, um zu gewährleisten, daß nur
eine minimale elastische Verformung der Manschette 25 auftritt, wenn der Ring 3 eine Kippbewegung ausführt.
Weiterhin ist der Durchmesser 28 (s4) der äußeren
Umfangsfläche des Ansatzes 3a an dem Ring 3 größer als der Durchmesser der Umfangsfläche 29 (bei s 1) des
herrschende Strömungsmitteldruck die durch die Feder
10 aufgebrachte Kraft verstärkt.
nach F i g. 7, bei der die Buchse 17 einstückig ausgebildet
ist, während sich der schwimmend gelagerte Ring aus e'nem inneren Ringteil 3 und einem äußeren Ringteil 3c
zusammensetzt, die durch einen Sprengring 31 zusammengehalten werden. Die Feder 10 ist teilweise in einer
axialen Aussparung der Buchse 17 und teilweise in einer sich mit dieser Aussparung deckenden axialen Aussparung des äußeren Ringteils 3c angeordnet Die
Dichtungsmanschette 25 wird in einer axialen Aussparung des inneren Ringteils 3 durch das äußere Ringteil
3c festgehalten und steht in gleitender Berührung mit einer Umfangsfläche s 1 der Buchse 17. Die durch die
Feder 10 aufgebrachte Kraft wird in der gleichen Weise vergrößert wie bei der Ausführungsform nach F i g. 7.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Herstellen einer strömungsmitteldichten
Abdichtung zwischen einem Gehäuse (8) und einer auf einer Weile befestigten Buchse (17),
die relativ zueinander drehbar sind, mit einem in dem Gehäuse (8) befestigten Gleitring (13; 23), mit einem
mit der Buchse (17) verkeilten schwimmend gelagerten Ring (3), mit einer zwischen der Buchse
(17) und dem schwimmend gelagerten Ring (3) angeordneten Feder, die den Ring (3) in Eingriff mit
dem Gleitring (13; 23) vorspannt, und mit mindestens einer ersten Dichtungsmanschette (15; 25) aus
einem strömungsmittelbeständigen Elastomermaterial, von der ein erster Abschnitt in einer Aussparung
des Gehäuses (8) oder der Buchse (17) befestigt ist, um eine Abdichtung gegenüber mindestens einer
Wandoberfläche der Aussparung zu bilden, während ein zweiter Teil der Dichtungsmanschette eine
verschiebbare Abdichtung mit einer Oberfläche des Gleitrings (13) oder des schwimmend gelagerten
Ringes(3)bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innendurchmesser der Dichtungsmanschette (15 — F i g. 2 bis 4; 25 - F i g. 5 bis 8) an der Stelle,
an der diese die verschiebbare Abdichtung bildet (s 2
— Fig.2 bis 4; si — Fig.5 bis 8), und der
Außendurchmesser des schwimmend gelagerten Ringes (3) an der Stelle, an der er an dem Gleitring
(13) anliegt, derart unterschiedlich sind, daß auF den gegenüber der Dichtungsmanschette (15 — Fig.2
bis4;25 - Fig.5bis8) verschiebbaren Gleitring(13
— Fig. 2 bis4)bzw.schwimmend gelagerten Ring(3
— Fig.5 bis 8) keine durch den Strömungsmitteldruck
hervorgerufene Krzf: wirkt, und daß der
Strömungsmitteldruck eine Kraft lediglich auf den anderen Ring (3, 13) ausübt, die so gerichtet ist. daß
der durch die Feder (10) hervorgerufene Kontaktdruck zwischen den Ringen vergrößert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Dichtungsmanschette (25) in w Dichtungsberührung mit der Buchse (17) und dem
schwimmend gelagerten Ring (3) angeordnet ist und daß der Gleitring (13) in dem Gehäuse (8) gegen eine
Axialbewegung gegenüber dem Gehäuse festgelegt ist (F ig. 5 bis 8).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innendurchmesser (s I) der ersten Dichtungsmanschette (25) kleiner als der Außendurchmesser
(s4) des schwimmend gelagerten Ringes (3) ist. so daß der Strömungsmitteldruck in
dem Gehäuse (8) eine Schubkraft ausschließlich auf den schwimmend gelagerten Ring (3) derart ausübt,
daß der durch die Feder (10) hervorgerufene Kontaktdruck zwischen dem schwimmend gelagerten
Ring (3) und dem Gleitring (13) vergrößert ist (F ig. 5 bis 8).
4. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Dichtungsmanschette (15) in Dichtungsberührung mit dem Gehäuse und dem
Gleitring (13) steht und daß eine zweite Dichtungsmanschette (25) vorgesehen ist, die in Dichtungsberührung
mit der Buchse (17) und dem schwimmend gelagerten Ring(3) steht (F i g. 2 bis 4).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der zweiten
Dichtungsmanschette (25) gleich dem Außendurchmesser des schwimmend gelagerten Ringes (3) ist,
daß der Innendurchmesser der ersten Dichtungsmanschette (15) kleiner als der Außendurchmesser
des schwimmend gelagerten Ringes (3) ist und daß der Strömungsmitteldruck innerhalb des Gehäuses
(8) eine Schubkraft ausschließlich auf den Gleitring in einer derartigen Richtung ausübt, die den durch
die Feder (10) hervorgerufenen Kontaktdruck zwischen dem schwimmend gelagerten Ring (3) und
dem Gleitring (13) vergrößert
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 4, 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Dichtungsmanschette
(15) zwischen dem Gleitring (13) und dem Gehäuse (8) angeordnet ist, und daß der
Gleitring (13) und das Gehäuse (8) mit aufeinandergerichteten Oberflächen (13a, 8a) ausgebildet sind,
die bei einer Axialverschiebung des Gleitringes (13) in Richtung auf das Gehäuse (8) aneinander
anstoßen, um diese Bewegung und damit eine Zusammendrückung der ersten Dichtungsmanschette
(15) zu begrenzen, die zwischen dem Gleitring (13) und dem Gehäuse (8) angeordnet ist (F i g. 2,3).
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
(10) eine Schraubenfeder ist, die radial innerhalb der Dichtungsmanschette (25) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dia Feder (10) eine
Schraubenfeder ist, die radial außerhalb der Dichtungsmanschette (25) angeordnet ist (Fig. 7, 8).
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
schwimmend gelagerte Ring (3) mit der Buchse (17) mit Hilfe einer Antriebskugel (1) und einer
Antriebskeilnut (2) verkeilt ist, und daß die Dichtungsmanschette (zweite Dichtungsmanschette
25 — F i g. 2; erste Dichtungsmanschette 25 — Fig.5 bis 8) derart angeordnet ist. daß eine ihrer
sich radial erstreckenden Endflächen (26) auf einer gemeinsamen Mittellinie der Kugel (1) und der
Keilnut (2) liegt.
10. Vorrichtung nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet,
daß die Endfläche (26) der Dichtungsmanschette (25) die Endfläche des Abschnittes der
ersten Dichtungsmanschette ist. die die gleitende Dichtungsberührung ergibt (si — F i g. 5 bis 8).
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3
und 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der schwimmend gelagerte Ring (3) durch einen inneren
Ring und einpn äußeren Ring (Zc)gebildet ist, die mit
Hilfe von lösbaren Befestigungseinrichtungen (31) miteinander verbunden sind, daß der innere Ring
eine Aussparung zur Aufnahme eines Abschnittes der ersten Dichtungsmanschette (25) aufweist, und
daß der äußere Ring zur Befestigung des einen Abschnittes der Dichtungsmanschette (25) in der
Aussparung dient (F i g. 8).
12. Vorrichtung nach Anspruch II. dadurch gekennzeichnet, daß die erste Dichtungsmanschette
(25) auf der Buchse (17) gleitend angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3
und 7 bis 10. dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse durch eine innere Buchse (17) und eine
äußere Buchse (17a^ gebildet ist. die aneinander mit
Hilfe von lösbaren Befestigungseinrichtungen (30) befestigt sind, daß die innere Buchse (17) eine
Aussparung zur Aufnahme eines Abschnittes der Dichtungsmanschette (25) aufweist, und daß die
äußere Buchse (\7a) zur Befestigung des einen
Abschnittes der Dichtungsmanschette (25) in der
Aussparung dient (F i g. 7).
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (GB-PS 10 30 610) werden der Gleitring und der schwimmend
gelagerte Ring durch drei Kräfte gegeneinander gepreßt, nämlich durch die Federkraft der Feder, sowie
durch die Kräfte, die durch den Strömungsmitteldruck hervorgerufen werden, der auf die wirksamen Flächen
des Gleitringes und des schwimmend gelagerten Ringes wirkt. Dies kann zu einem zu großen Kontaktdruck an
den Oberflächen zwischen dem Gleitring und dem schwimmend gelagerten Ring führen, wenn der
Strömungsmitteldruck sehr hoch wird. Weiterhin besteht die Gefahr einer Beschädigung der Dichtungsmanschette
auf Grund der auf diese Dichtungsmanschette einwirkenden Drücke, die zu Extrusionswirkungen
insbesondere bei relativ hohen Temperaturen führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Gefahr einer Beschädigung der miteinander
in Berührung stehenden Flächen des Gleitringes und des schwimmend gelagerten Ringes sowie einer Zerstörung
der Dichtungsmanschette wesentlich verringert ist.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden ω
Teil des Patentanspruchs 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht r> selbss bei Auftreten hoher Drücke und Temperaturen
keine Gefahr einer Überlastung der miteinander in Berührung stehenden Oberflächen des Gleitringes und
des schwimmend gelagerten Ringes und eine Zerstörung der Dichtungsmanschette wird sicher vermieden, w
Da auf die Dichtungsmanschette keine Verformungskräfte einwirken, besteht auch keine Gefahr einer
Extrusion dieser Dichtungsmanschette, so daß die Vorrichtung insbesondere sehr überlastungssicher ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im -r>
folgenden anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine axiale Schnittansicht durch eine bekannte Vorrichtung;
Fig.2 eine axiale Schnittansicht durch eine Ausfüh- ί»
rungsfonn der Erfindung mit zwei Dichtungsmanschetten;
F i g. 3a eine der F i g. 2 ähnliche Schnittansicht durch das Gehäuse einer abgeänderten Ausführungsform der
Vorrichtung; V5
Fig.3b und 3c Teilschnitte durch zwei abgeändeite
Ausführungsformen und Halterung für die Dichtungsmanschette;
F i g. 4 eine der F i g. 3 ähnliche Schnittansicht, die die Verwendung einer Dichtungsmanschette mit einem bo
U-förmigen Querschnitt anstelle der L-förmigen Dichtungsmanschette
nach F i g. 2 zeigt;
Fig. 5 eine der Fig. 2 ähnliche Schnittansicht durch
eine weitere Ausführungsform mit einer einzigen Dichtungsmanschette;
Fig. 6 einen Längsschnitt durch eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach F i g. 5;
Fie. 7 eine Schnittansicht durch eine weitere Ausführungsform mit einer anderen Anordnung der
Dichtungsmanschette nach F i g. 5;
Fig.8 eine Schnittansicht durch eine abgeänderte
Ausführungsform der Vorrichtung nach F i g. 7.
In sämtlichen Figuren sind einander gleiche oder ähnliche Teile jeweils mit den gleichen Bezugsziffern
bezeichnet, so daß es ausreichend sein dürfte, im folgenden nur jeweils die Punkte zu beschreiben, die von
den vorhergehenden Ausführungsformen verschieden sind.
In F i g. 1 ist eine bekannte Vorrichtung gezeigt, die
ein Gehäuse 8 aufweist in dem ein Gleitring 13 durch eine erste Dichtungsmanschette 15 mit einem L-förmigen
Querschnitt abgedichtet und durch eine Rastkugel 16 sowie einen Sprengring 14 in seiner Lage gehalten
wird. In dem Gehäuse 8 ist eine gegenüber dem
Gehäuse drehbare Buchse 17 angeordnet, die einen schwimmend gelagerten Ring 3 trägt, der gegenüber der
Buchse 17 durch eine zweite Dichtungsmanschette 5 abgedichtet und durch eine Schraubenfeder 10 gegen
den Gleitring 13 vorgespannt ist. Dt. Ring 3 ist mit der
Buchse i7 über eine Kugei ϊ und eine rCrünut 2 verkeilt.
Ein Sprengring 4 ist in der Buchse 17 im wesentlichen mit dem Sprengring 14 ausgerichtet angeordnet. Die
zweite Dichtungsmanschette 5 wird auf dem Ring 3 und der Buchse 17 durch federnde Bänder 19 und 20 sowie
durch eine Stützplatte 6 und eine Halteplatte 7 in ihrer Lage gehalten und ist zusammen mit einer Schraubenfeder
10 zwischen zwei Abdeckungsteilen 11 und 12 angeordnet.
Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform ist
die zweite Dichtungsmanschette 5 nach F i g. 1, die eine Abdichtung zwischen der Buchse 17 und dem schwimmend
gelagerten Ring 3 bewirkt, um Relativbewegungen zwischen diesen beiden Bauteilen zu ermöglichen
und gleichzeitig eine Abdichtung aufrechtzuerhalten, durch eine Dichtungsmanschette 25 aus einem strömungsmittelbeständigen
Material ersetzt, die einen U-förmigen Querschnitt aufweist und bei si eine
gleitende Abdichtung gegenüber dem schwimmend gelagerten Ring 3 bewirkt, so daß sich die Dichtungsmanschette
nicht elastisch verformen muß, wenn axiale Relativbewegungen zwischen dem schwimmend gelagerten
Ring 3 und der Buchse 17 auftreten. Im Gegensatz zu der Ausführungsform nach F i g. 1, bei der
die Schraubenfeder 10 die Dichtungsmanschette 5 umschließt, ist bei der Ausführungsform nach F i g. 2 die
Dichtungsmanschette 25 außerhalb der Schraubenfeder 10 angeordnet. Zur Befestigung der Dichtungsmanschette
25 weist die Buchse 17 einen radialen Vorsprung auf und sie ist mit einem sich in axialer Richtung
erstreckenden Ansatz 17a versehen, der an seiner äußeren Umfangsfläche eine Ringnut 26 aufweist. Diese
R'ng: j·: 26 nimmt einen Schenkel der Dichtungsmanschette
25 auf, welcher über eine Schlauchfeder 20 in Eingriff mit der Ringnut gehalten wird. Jenseits der
Ringnut 26 bildet der Ansatz 17a eine Unterstützung für den mittleren Bei eich des U-förmigen Querschnitts der
Dichtungsmanschette 25. An der Basis des Ansatzes 17a ist die Buchse 17 mit einer ringförmigen Aussparung 27
versehen, in die das eine Ende einer Druckfeder 10 eingreift, deren anderes Ende vor einer ringförmigen
Aussparung in der benachbarten Stirnfläche des schwimmend gelagerten Ringes 3 aufgenommen ist. Die
äußere Umfangsfläche des Ringes 3 ist eine einfache Zylinderfläche, mit der der andere Schenkel der
Dichtungsmanschette 25 zusammenarbeitet, der durch eine Schlauchfeder 19 nach innen vorgespannt ist, um
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732338347 DE2338347C2 (de) | 1973-07-27 | 1973-07-27 | Vorrichtung zum Herstellen einer strömungsmitteldichten Abdichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732338347 DE2338347C2 (de) | 1973-07-27 | 1973-07-27 | Vorrichtung zum Herstellen einer strömungsmitteldichten Abdichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2338347A1 DE2338347A1 (de) | 1975-02-06 |
| DE2338347C2 true DE2338347C2 (de) | 1984-03-15 |
Family
ID=5888220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732338347 Expired DE2338347C2 (de) | 1973-07-27 | 1973-07-27 | Vorrichtung zum Herstellen einer strömungsmitteldichten Abdichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2338347C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3114096C2 (de) * | 1981-04-08 | 1983-03-31 | Aeroquip AG, Zug | Drehverbindung |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2702203A (en) * | 1948-10-08 | 1955-02-15 | Chicago Rawhide Mfg Co | Seal |
| US2575818A (en) * | 1949-01-07 | 1951-11-20 | Victor Mfg & Gasket Co | Fluid seal |
| GB1030610A (en) * | 1962-12-03 | 1966-05-25 | Crane Packing Co | Rotary mechanical seal |
| US3669458A (en) * | 1970-09-25 | 1972-06-13 | Caterpillar Tractor Co | Water pump seal |
-
1973
- 1973-07-27 DE DE19732338347 patent/DE2338347C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2338347A1 (de) | 1975-02-06 |
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