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DE1424751A1 - Speicher - Google Patents

Speicher

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Publication number
DE1424751A1
DE1424751A1 DE19611424751 DE1424751A DE1424751A1 DE 1424751 A1 DE1424751 A1 DE 1424751A1 DE 19611424751 DE19611424751 DE 19611424751 DE 1424751 A DE1424751 A DE 1424751A DE 1424751 A1 DE1424751 A1 DE 1424751A1
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DE
Germany
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Pending
Application number
DE19611424751
Other languages
English (en)
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DE1424751B2 (de
Inventor
Keefer David E
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Publication of DE1424751A1 publication Critical patent/DE1424751A1/de
Publication of DE1424751B2 publication Critical patent/DE1424751B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/383Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using magnetic or similar elements

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Description

Sperry Rand Corporation ' Park Avenue South
New York .10, New York, USA Λ
SPEICHER 1
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Speicher mit einer Vorrichtung zur. Veraenderung des Speicherinhaltes, insbesondere, um eine in mindestens einem UJortspeicher bziu. -ragiöter enthaltene Binaerzahl um die Dezimale Eins oder um einen Binaersummanden zu veraendern.
Aufgabe der Erfindung ist, z. B. in der Speicheranlage eines Elektronenrechners ein oder mehrere Wortregister vorzusehen, die so ausgebildet sind, dass das UJort direkt veraendert wer· den kann, ohne dabei aus dem Register herausgelesen werden zu muessen.
Gemaeee der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch geloest, dass in einer Vorrichtung zur Veraenderung eines Binaerspeicherinhaltes eine Anzahl von bistabilen Stufen, die zwischen ihren ersten und zweiten Zustaenden umgeschaltet werden koennen, und eine Anzahl von Verzoegerungsschaltungen vorgesehen sind, die jeweils mit der ihnen zugeordneten bistabilen Stufe verbunden sind, dass einem Eingang der bistabilen Stufe niedrigster Ordnung und gleichzeitig der der Stufe zugeordneten Verzoegerungsschaltung ein Signal zugefuehrt wird, und dass eine Anzahl vsn Vorrichtungen unter dem Einfluss der jeweiligen Stufenausgangssignale steht, um das verzoegerte Signal der zugeordneten Stufe einem Eingang dieser Stufe und einem Eingang der naechsthoeheren Stufe sowie der Verzoegerungsschaltung dieser naechsthoeheren Stufe bedingt zuzufuehren.
Dia vorliegende Erfindung »uird an Hand von zu/ei Ausfuehrungsbeispielen beschrieben, von denen das eine als ein Zaehlspeicher und das andere als ein Addierspeicher angesehen werden kann. Im Zaehlspeicher wird das Binaeruiort in einem gegebenen Register direkt um eine Dezimalstelle 1 erhoeht, und zuiar, luaehrend sich das Wort noch im Register befindet. Im Addierspeicher kann das in einem Register ent'· halten» Binaerwort dagegen entweder zu einem Binaersummanden hinzuaddiert oder - wie im falle des Zaehlspeichers um eine Dezimale 1 erhoeht werden, falls kein Ringlaufuebertrag verwendet wird. Die vorliegende Erfindung hat daher den Vorteilt dees sie mit Ausnahme des Summandenregisters
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keine der bisher notwendigen Register und Zaehler zum Addieren oder Zaehlen benoetigt. Darueber hinaus wird die Geschwindigkeit der Zaehl- und Addieroperation in dem einen bzw. anderen Ausfuehrungsbeispiel gegenueber den bisher ueblichen Verfahren stark erhoeht.
Die beiden Ausfuehrungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen;
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Zaehlspeichers und
Fig. 2 eine schematische Ansicht eines Addierspeichers.
Fig. 1 zeigt einen Zaehlspeicher mit einer Vorrichtung zur Veraenderung des Speicherinhaltes. Insbesondere ist dieser Zaehlspeicher so ausgebildet, dass ein in einem Wortregister gespeichertes UJort bei Anschalten eines Zaehlimpulses an die Eingangsleitung 10 um den (jjört der Dezimale 1 erhoeht uierden kann.
Jedes Binaeruiort wird in ein Wortregister eingespeichert, das aus einer Anzahl von bistabilen Stufen besteht, von denen jede einzelne zwischen dem ersten und dem zweiten stabilen Zustand umgeschaltet u/erden kann. So kann z. B. das UJort Nr. 1 in das aus den bistabilen Stufen 12, 14, 16, 1B und 20 bestehende Register eingespeichert werden, waehrend die Binaeruioerter 2, 3, 4 und 5 in die verschiedenen Gruppen der bistabilen Stufen 22-30, 32-40, 42-50 und 52-60 eingespeichert werden. Oede der Stufen der Speicheranordnung besteht zufBckmaessigerujeise aus einem bistabilen ferromagnetischen Film, der eine einachsige Anisotropie aufweist, uiobei eine einzige gewuenschte llfiagnetisierungsrichtung im rechten Uiinkel zur ungetuuenschten. Rlagnetisierungsrichtung liegt. Die Dicke eines derartigen Filmes betraegt vorzugsweise nicht mehr als eine einzige Lage. Filme dieser Art werdem im allgemeinen als duenn bezeichnet. Der in der vorliegenden Anmeldung verwendete Begriff "ferromagnetisch" umfasst alle magnetischen Elemente, welche ferromagnetisch sind und eine Restremanenz aufweisen, d. h., der Begriff umfasst ferromagnetisches material (wie z. B. die Ferrite), jedoch kein antiferromagnetisches Material, das keine Restremanenz aufweist.
Als bistabiles Element fuer die einzelnen Stufen eines jeden
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Wortregisters kann jedes beliebige magnetische Element verwendet werden, das bistabil ist sowie eine Remanenzachse hat, uiobei die beiden verschiedenen stabilen Zustaende jeweils durch die in entgegengesetzten Richtungen entlang dieser Achse erfolgenden magnetisierung wiedergegeben werden. Enthaelt der Speicher nicht nur ein, sondern mehrere solcher Register, so ist es zweckrnaessig, unter diesen verschiedenen Registern jeweils das gewuanschte auswaehlen zu koennen. Dies laesst sich erreichen, indem jede bistabile Stufe eines Registers angestossen wird. Enthalten diese Register magnetische Elemente, so kann ein derartiges "Anstossen " dadurch bewirkt werden, dass jedes in einem Register enthaltene Element magnetisch vorgespannt wird. Sind die Stufen eines ausgewaehlten Registers auf diese Meise vorgespannt, so koennen sie beim Empfang eines weiteren Signals von ihrem ersten Zustand in den zweiten umgeschaltet werden. Zur Vorspannung der einzelnen Speicherelemente eines Registers nach Fig. 1 ist fuer jedes Wortregister ein Schalter vorgesehen, im vorliegenden Falle z. B. die Kippschaltungen 62, 64, 66, 68 und 70. Sobald eine dieser Kippschaltungen durch eine nicht dargestellte Vorrichtung in einen ihrer Zustaende umgeschaltet wird, wird dem entsprechenden Varsparinungsgenerator B ein Ausgangssignal zugeFuehrt, wodurch dieser Generator auf einer der zugeordneten Leitungen 72-80 ein Signal erzeugt. Dieses Signal erzeugt ein Feld, das quer zur Remanenzachse bzw. zur gewuenschten IKlagnetisierungsrichtung der einzelnen zugeordneten magnetischen Elemente liegt, wobei diese Orientierung des Feldes im Gebiete der Kopplung an jedes Element durch die Eingangsleitungen -72-80 verursacht wird. Bei Iflagnetfilmen, insbesondere bei Filmen, die in einer Richtung anisotropisch sind, liegt das von einer der Leitungen 72-80 angeschaltete Querfeld laengs der ungewuenschten IKlagnetisierungsrichtung. Die ungeuiuenschte IKlagnetisierungsrichtung schneidet dabei die gewuenschte Wagnetisierungsrichtung praktisch im rechten Winkel. Bei solchen Filmen kann ausserdem durch die gleichzeitige Anwesenheit eines Querfeldes das laengs der gewuenschten magnetisierungsrichtung angelegte Feld die Umschaltung auf dem Film bewirken, jedoch nur, wenn das Querfeld vorhanden ist. ftlit anderen Worten: das laengs der gewuenschten IRagnetiaierungsrichtung angelegte Feld - das im allgemeinen mit
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Laengsfeld bezeichnet wird - kann so schwach ausgebildet werden, dass es nur bei gleichzeitiger Anwesenheit eines Querfeldes die Umschaltung auf dem Film vornehmen kann, Wie jedoch bereits oben ausgefuehrt worden ist, ist das Anschalten eines Querfeldes an jedes im Register befindliche Speicherelement dann nicht erforderlich, wenn nur ein einziges Binaer-Wortregister im Speicherinhalt veraendert werden soll, da ja in diesem Falle keine Auswahl eines Registers erfolgen muss. In diesem Falle kann also auf die Vorrichtung, mit deren Hilfe das Querfeld angeschaltet /uiird, verzichtet werden, und zwar so lange, wie das Laengsfeld stark genug ist, um das Speicherelement allein umschalten zu koennen. Ohne Unterstuetzung des Querfeldes lassen sich jedoch die magnetischen Speicherelemente bedeutend langsamer umschalten, falls es sich dabei um Filme handelt, deren IDagnetisierungsvektoren gedreht werden.
Der auf der Leitung 10 ankommende Zaehlimpuls wird einer Verzoegerungsschaltung B2 sowie einer Treiberstufe 84 parallel zugefuehrt, wobei die Treiberstufe mit den gewuenschtsn Verstaerkungseigenschaften ausgestattet sein kann. Jedesmal, wenn von der Treiberstufe 84 ein Signal auf ihrer Ausgangsleitung 86 erscheint, die gleichzeitig eine Eingangsleitung fuer die in einer Reihe angeordneten Speicherelemente bildet, hat dieses Signal die Wirkung, eines der magnetischen Elemente der niedrigsten Reihe bzw. Ordnung 12, 22, 32, 42, 52 in den Zustand 1 umzuschalten, vorausgesetzt, dass es durch ein Querfeld vorgespannt ist. Oieser Zustand entspricht der binaeren 1 einer Ziffer der niedrigsten Ordnung eines gespeicherten U/ortes. Befindet sich das vorgespannte Speicherelement der niedr.igsten Ordnung bereits in seinem Zustand 1, so wird es durch das auf der Leitung 86 auftretende Eingangs- x signal nicht mehr umgeschaltet. Befindet sich dagegen dieses Speicherelement in seinem Zustand 0, so bewirkt das auf der Leitung 86 auftretende Eingangssignal, dass das Speicherele« % ment in den Zustand 1 umgeschaltet wird. Die Leitung 86 kann also als eine Eingangsleitung zur Umschaltung auf den Zustand 1 des Speichereleraentes kleinster Ordnung angesehen werden, gleichgueltig, ob ein auf dieser Leitung auftretendes Signal das vorgespannte Element nun tatsaechlich vom Zustand O in den Zustand 1 umkippt oder es im Zustand 1 belasset. Ent-
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sprechend hierzu stellt die Treiberstufe 84 die Stufe zum Umschalten auf den Zustand 1 dar. Die beiden flloeglichkeiten werden durch die innerhalb der Speicherelemente 22 und 32 waagerecht angeordneten Ziffern dargestellt, die sich oberhalb der ihnen zugeordneten Leitungen 74 befinden, die das Querfeld erzeugen. Die Ziffer links von der Leitung 88, d. h. die in vierten Quadranten liegende Ziffer, stellt dabei sowohl den Anfangszustand des Elementes als auch den Anfangsbinaerwert der Ziffer kleinster Ordnung des betreffenden gespeicherten Wortes dar.
Oa unter der obigen Annahme das Speicherelement 32 umgeschaltet wurde, erscheint somit auf der Ausgangsleitung 88 ein messbares Signal, das saemtliche Speicherelemente der niedrigsten Ordnung ankoppelt. Uienn also dieses auf der Leitung 88 auftretende Signal ueber den Leseverstaerker 90 dem Sperreingang 92 einer Addier/Sperrschaltung 94 zugefuehrt wird, so genuegt dies, um den Durchgang des verzoegerten Zaehlimpulses auf die Ausgangsleitung 96 zu verhindern. Handelt es sich dagegen bei dem vorgespannten Speicherelement UR das Element 22, das sich bereits in seinem Zustand befindet, so hat das auf der Leitung 86 auftretende Eingangssignal keine Wirkung und der Zustand dieses Speicherelementes bleibt unveraendert. Dem Verstaerker 90 wird daher ueber die Ausgangsleitung 88 kein messbares Signal zugefuehrt, und der verzoegerte Zaehlimpuls, der zu dem um 180° verschobenen Ausgangssignal des Verstaerkers 90 hinzuaddiert wird, gelangt somit zum Ausgang 96 der Addier/Sperr« schaltung 94. Dieses Ausgangssignal wird sodann einer Uerzosgerungsschaltung 98 und einer Treiberstufe 100, die zum Umschalten der Speicherelemente zweiter Ordnung in den Zustand 1 vorgesehen ist, parallel zugefuehrt. Das von der Treiberstufe 100 erzeugte Signal wird ueber die Leitung als Afcagangssignal an die einzelnen Speicherelemente 14, 24, 34, 44, 54 (d. h. an die Speicherelemente der zweiten Ordnung) angekoppelt, um das unter diesen Speicherelementen befindliche vorgespannte Element in derselben Weise zu beeinfluftseft «ie da» Eingangssignal auf der Leitung 86 im Falle der Speicherelemente der niedrigsten Ordnung. Die Leitung 102.4*$ eusserdem mit der Leitung 104 in Reihe geschaltet, beide tfc»4tune.sn tuch parallel miteinender verbunden
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werden koennen. Die Leitung 104 koppelt jedes der Speicherelemente der niedrigsten Ordnung in der entgegengesetzten Richtung zur Kopplung derselben Elemente durch dia Leitung 86. Auf diese Weise veranlasst jedes die Schaltung 94 durchlaufende und auf der Leitung 104 auftretende Signal, dass ein vorgespanntes Speicherelement der niedrigsten Ordnung in seinen Zustand 0 umgeschaltet uiird. Dieser Vorgang wird beim Speicherelement 22 durch die im zweiten Quadranten unterhalb der Leitung 74 liegende Zahl angedeutet. Die Leitung 104 kann also als eine Eingangsleitung angesehen u/erden, mit deren Hilfe die Speicherelemente in ihren Zustand 0 umgekippt werden.
Unter der Annahme, dass das Speicherelement 22 das aus der niedrigsten Ordnung ausgewählte vorgespannte Speicherelement darstellt, wuerde dieses Element durch ein auf der Leitung 86 auftretendes Eingangssignal also nicht umgeschaltet werden, da es sich bereits urspruenglich in seinem Zustand 1 befand und dieses Signal sowie das erzeugte Feld eine solche Polaritaet aufweisen, dass das Element in seinem Zustand 1 verbleibt. Da also keine Umschaltung stattfindet, wuerde auf der Leitung 104 ein Signal auftreten, wodurch das Speicherelement 22 in den Zustand 0 umgekippt uiuerde. Handelt es sich dagegen bei dem ausgewaehlten und vorgespannten Speicherelement der niedrigsten Ordnung um das Element 32 und wuerde sich dieses Speicherelement, wie oben angenommen, zunaechst in seinem Zustand 0 befinden, so wuerde es durch ein auf der Leitung 86 auftretendes Signal in den Zustand 1 umgeschaltet werden. Dadurch uiuerde der Addier/Sperrschaltung 94 ein Signal zugefuehrt werden, welches verhindert, dass der verzoegerte Zaehlimpuls diese Schaltung durchlaeuft. Es luuerde also auf der Leitung 104 kein Signal auftreten, das eine Umschaltung in den Zustand 0 veranlassen uiuerde. Anders ausgedruBCkt: infolge der Sperr/Addierwirkung der Schaltung 94 wird ein vorgespanntes Speicherelement der niedrigsten Ordnung nur dann durch den auf der Leitung 104 auftretenden verzoegertan Zaehlimpuls von seinem zuzeiten Zustand (1) in seinen ersten Zustand (0) umgeschaltet, u/enn dieses Element urspruenglich nicht von dem auf der Leitung 86 auftretenden Zaehlimpuls von seinem ersten Zustand (0) in seinen zweiten Zustand (1) umgeschaltet wurde. Der Verzoegerungsfaktor der
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Schaltung 82 haangt von den Schaltungskonstanten ab und ist so bemessen, dass er ein Ausgangssignal zur Addier/Sperrschaltung genau zu der gleichen Zeit vorsieht, in der ein Ausgangssignal vom Verstaerker 90, das durch ein auf der Leitung 86 auftretendes Signal verursacht wurde, an der Addier/Sperrschaltung 94 eintrifft. Im allgemeinen kann festgestellt »erden, dass die Verzoegerung des Zaehlimpulses durch die Verzoegerungsschaltung 82 im wesentlichen gleich der Summe der Verzoegerungen ist, die durch die Treiberstuf· 84, den Leseverstaerker 90 und die Leitungen.86 und 88 verursacht werden. Die Verzoegerung fuer die Schaltung 98 sowie die anderen in Fig. 1 und 2 angegebenen Verzoegerungen lassen sich auf aehnliche UJeise berechnen.
Nach Durchlaufen der Addier/Sparrschaltung 94 bewirkt der auf der Leitung 10 auftretende Zaehlimpuls ueber die Treiberetufe 100 und die Leitung 102 die Umschaltung des vorgespannten Speicherelementes der Elemente 14, 24, 34, 44, 54 der zweiten Ordnung in seinen Zustand 1, sofern es sich nicht bereits in diesem Zustand befindet. Die Umschaltung erfolgt dabei auf dieselbe Weise wie im Falle der Umschaltung des vorgespannten Speicherelementes der niedrigsten Ordn'ung, das durch den Zaehlimpuls ueber die Treiberstufe 84 umgeschaltet «ird. Ulird das vorgespannte Speicherelement der zweiten Ordnung durch ein auf der Leitung 102 auftretendes Signal von seinem Zustand 0 in den Zustand 1 umgeschaltet, so wird auf der Ausgangsleitung 106 ein Impuls erzeugt, der dafuer sorgt, dass der in diesem Falle durch die Verzoegerungsschaltung 98 erneut verzoegerte Zaehlimpuls gesperrt wird und nicht die Addier/Sperrschaltung 108 durchlaufen kann. Das auf der Lei-, tung 106 auftetende Ausgangssignal kann ggf. durch einen Verstaerker 110 verstaerkt werden. Befindet sich das vorgespannte Speicherelement der zweiten Ordnung beim Auftreten eines Impulses auf der Leitung 102 jedoch bereits in seinem Zustand 1 und behaelt somit diesen Zustand bei, so durchlaeuft der verzoegerte Zaehlimpuls die Addier/Sperrschaltung 108. Dieser Impuls wird sodann der Verzoegerungsschaltung 112 der dritten Ordnung sowie der Treiberstufe 114 der dritten Ordnung parallel zugefuehrt. Der Ausgang■dieser Treiberstufe ist ueber die Leitung 116 mit einem Eingang jeder der bistabilen Elemente 16, 26, 36, .46, 56 der dritten Ordnung
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verbunden, uobei dieser Eingang zur Umschaltung in den Zustand 1 dient. Darueber hinaus ist der Ausgang dieser Treiberstufe 114 ausserdem ueber die Leitung 11 Ej mit -einem Eingang der Speicherelemente der zuzeiten Stufe verbunden, wobei dieser Eingang zum Umschalten in den Zustand 0 dient. Die Speicherelemente der zweiten Ordnung werden also genauso umgeschaltet uzie die Speicherelemente der ersten Ordnung. Da die Speicherelemente der uebrigen Ordnungen ebenfalls eine Treiberstufe und einen Eingang zum Umschalten in den Zustand 1 sowie einen Eingang zum Umschalten in den Zustand 0 besitzen und da ihnen ausserdem jeweils eine Verzoegerungs- sowie eine Addier/Sperrschaltung zugeordnet ist, wobei der Ausgang einer Addier/Sperrschaltung jeweils mit dem Eingang der naechst· hoeheren Uerzoegerungsschaltung und dem Eingang der zum Umschalten in den Zustand 1 vorgesehenen Treiberstufe D der naechsthoeheren Ordnung parallelgeschaltet ist, ergibt sich somit, dass die Speicherelemente saemtlicher Ordnungen genauso umgeschaltet werden wie die Speicherelemente der ersten und zweiten Ordnung«,
Nachfolgend wird nunmehr die Gesamt-Arbeitsweise des Zaehlspeichers an Hand eines Beispieles beschrieben. Dabei sei angenommen, dass die Binaerzahl, die in dem aus den Speicherelementen 22-30 bestehenden Register eingespeichert ist, die Zahl 10011 darstellt, die der Dezimalzahl 19 entspricht. Bei dieser Binaerzahl befindet sich das Speieherelement 30 in seinem Zustand V, wie auf der Zeichnung in dem vierten Quadranten dieses Elementes angegeben ist, waehrend sich die Speicherelemente 26 und 28 in ihrem Zustand 0 und die Spei- . cherelemente 22 und 24 wiederum in ihrem Zustand 1 befinden,, Des weiteren sei angenommen, dass das in diesem Register enthaltene Wort bzw. die in diesem Register enthaltene Zahl diejenige ist, die durch die Dezimalziffer 1 veraendert wer- "" den soll. Um daher nur dieses Register auszuwaehlen, muss jede bistabile Stufe angestossen werden. Die Kippschaltung 64 wird daher eingestellt, um ueber ihren, Vorspannungsgene-ra- * tor B ein Signal auf der Leitung 74 zu erzeugen, das fuer jedes der im Register enthaltenen bistabilen Elemente ein Querfeld erzeugt. Diese Vorspannung an jedem dieser Elemente strebt danach, die fflagnetiaierungsrichtung der Elemente von der gewuenschten fflagnetisierungerichtung wegzudrehen· '
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Zur gleichen Zeit bzw. anschliessend, wenn das Querfeld noch vorhanden ist, öird an .die Leitung 10 ein Zaehlimpuls angeschaltet. Das sich daraus ergebende Ausgangssignal der Treiberstufe 84, das auf der Leitung 86 auftritt, hat auf das vorgespannte Speicherelement 22 keine Wirkung, da sich dieses Element bereits in seinem Zustand 1 befindet» Es tritt also auf der Leitung 88 kein messbares Signal auf,und die Addier/ Sperrschaltung 94 der ersten Ordnung gestattet somit das Durchlaufen des verzoegerten Zaehlimpulses. Der Ausgang der Addier/ ■ Sperrschaltung 94 kann als ein UebBrtragssignal angesehen «erden, das beim Ankuppeln ueber die Treiberstufe 100 an'jedes der Speicherelemente der zweiten Ordnung nicht nur getuaehrleistet, dass sich das Element 24 in seinem Zustand 1 befindet, sondern darueber hinaus ueber die Erdleitung 104 das Element 22 in den Zustand 0 umschaltet. Da sich das Element 24 bereits in seinen Zustand 1 befand, wurde es durch den auf der Leitung 102 auftretenden Impuls nicht mehr umgeschaltet. Es tritt also auf der Leitung 106 ein messbares Signal- auf, und die Addier/Sperrschaltung 108 uiird nicht gesperrt, so dass der verzoegerte Uebertragsimpuls den Elementen der dritten Ordnung zugefuehrt wird.
Das Ausgangssignal der Treiberstufe 114 ujird ueber die Leitung 116 saentlichen Speicherelementen der dritten Ordnung zugefuehrt .und veranlasst die Umschaltung des vorgespannten Spei,-cherelanentes 26 von seinem Zustand 0 in den Zustand 1. Darueber hinaus veranlasst dieses Signal ueber die Leitung 118, dass das Element 124 von seinem Zustand 1 in den Zustand O umgeschaltet wird. Durch das Umschalten des Speicherelementes 26 «ird auf der Leitung 120 ein Ausgangssignal erzeugt, das ueber den Verstaerker 122 verhindert, dass ein von der Varzoegarungsschaltung 112 kommender Impuls die Addier/Sperrschaltung 124 durchlaufen kann. Dadurch erhaelt weder die Verzoegerungsschaltung 126 noch die Treiberstufe 128 ein Eingangssignal. Dies bedeutet, dass weder die zum Umschalten in den Zustand 1 vorgesehene Eingangsleitung 130 der Speicherelemente der vierten Ordnung noch die zum Umschalten in den Zustand 0 vorgesehene Eingangeleitung 131 der Speicherelement· der dritten Ordnung ein Signal erhaelt. Die Speicherelement« 26 und 29 bleiben daher in ihre» Zustand 1 bzw. 0. Da dee Speicherelement 28 nicht umgeschaltet wird, tritt acmit
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auch kein Impuls auf der 'Ausgangsleitung 132 auf. Die Addier/ Sperrschaltung 134 ist also nicht gesperrt. Da jedoch die Addier/Sperrschaltung 124 kein Signal fuer die Verzoegerungsschaltung 126 bereitstellte, ergibt sich somit auch kein Ausgangssignal won der Addier/Sperrschaltung 134. Der zum Umschalten in den Zustand 0 \/argesehenen Eingangsleitung 140 der Speicherelemente der' vierten Ordnung wird also ueber die Treiberstufe 136 und die Leitung 138 kein Signal zugefuehrt. Das Element 28 verbleibt daher in seinem Zustand 0. Aus demselben Grunde iuird auch der Zustand des Elementes 30 nicht geaendert. D. H., iuenn auf der Leitung 138 kein Eingangssignal auftritt, so ergibt sich auch kein Ausgangssignal auf der Leitung 140, die zur Addier/Sperrschaltung 142 fuehrt. UJenn aber auch der Verzoegerungsschaltung 144 kein Signal zugefuehrt uiird, so gelangt durch die Addier/Sperrschaltung 142 kein Signal zur Treiberstufe 146. Es tritt also auf der Leitung 148, die zu dem zum Umschalten in den Zustand 0 vorgesehenen Eingang der Speicherelemente der fuenften Ordnung fuehrt, kein Signal auf, so dass das Element 30 im Zustand 1 bleibt. Wie aus dem zureiten Quadranten jedes zum lüort Nr. 2 gehoerenden Elementes ersichtlich ist, stellt das entstandene UJort die Binaerzahl 10100 dar, die der Dezimalzahl 20 entspricht. Iflit anderen UJorten, die im Register befindliche Zahl ist um die Dezimalziffer 1 erhoeht morden.
Das zweite Ausfuehrungsbeispiel eines Speichers mit einer Vorrichtung zur Veraenderung des Speicherinhaltes ist in Fig. 2 dargestellt und betrifft insbesondere einen Addierspeicher. Dieser Speicher ist ebenso tuie der in Fig, 1 dargestellte Speicher in Wortregister unterteilt. In der Zeichnung sind lediglich zu/ei Register mit je drei bistabilen Stufen dargestellt. Jedoch kann die Anzahl dieser Register und Stufen uiie im Falle des Ausfuehrungsbeispiels nach Fig„ 1 vermehrt oder verringert u/erden. Das erste Register besteht aus den bistabilen Stufen 150, 152, 154 und das zuieite aus den bistabilen Stufen 156, 158, 160. Die beiden Stufen sind im Prinzip genau so angeordnet wie die in Figo 1 dargestellten Stufen und tuerden nachfolgend so beschrieben, als ob jede von ihnen ein magnetisches Element darstellte. Zur Auswahl eines der beiden Register koennen die Kippschaltungen 162 und 164 vorgesehen werden, um ueber die ihnen zugeardne-
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ten Vorspannungsgeneratoren B ein Signal auf einer der beiden Leitungen 166 und 168 zu erzeugen. Durch solch ein Signal ujird ein Feld erzeugt, das senkrecht zur Remanenzachse bz». zur geiüuenschten (flagnetisierungsrichtung der magnetisierbaren Elemente verlaeuft. Sind saemtliche Elemente eines Registers vorgespannt, so bedeutet dies, dass dieses Register ausgeuiaehlt morden ist, damit sein Inhalt entsprechend dem Inhalt des Summandenregisters veraendert uierden kann. Jede Binaerstufe des Summandenregisters ist mit ihrem Aus'gang an eine ODER-Schaltung angekoppelt. So ist z. 8. die niedrigste Stufe des Registers mit der ODER-Schaltung 172, die mittlere Stufe mit der ODER-Schaltung 174 und die hoechste Stufe mit der ODER-Schaltung 176 verbunden.
Beim Anschalten eines Signals an die ODER-Schaltung 172 wird dieses Signal der Verzoegerungsschaltung 178 souiie einer Treiberstufe 180 parallel zugefuehrt. Der Ausgang dieser Treiberstufe ist mit der Leitung 182'verbunden, die mit jedem magnetisierbaren Element der niedrigsten Stufe verbunden ist. Jedes auf dieser Leitung auftretende Signal hat daher infolge seiner Polaritaet das Bestreben, jedes vorgespannte Element in den der Polaritaet dieses Signals entsprechenden Zustand umzuschalten. Im vorliegenden Falle ist die Treiberstufe 180 zum Umschalten in den Zustand 0 vorgesehen. Wird also davon ausgegangen, dass sich das Element 150 urspruenglich im Zustand 1 befand, so wird dieses Element nunmehr in den Zustand 0 umgeschaltet, wenn gleichzeitig auf der Leitung 166 ein Signal erscheint. Befindet sich dagegen das vorgespannte Element im Zustand 0, wie im Falle des Elementes 156, iuird der Zustand durch ein auf der Leitung 182 auftretendes Signal nicht geaendert«,
Aendert also das vorgespannte Element unter dem Einfluss eines Signals auf der Leitung 182 seinen Zustand nicht, so uiird auch auf der Ausgangsleitung 184 kein messbares Signal erzeugt. In diesem Falle kann daher der Sperreingang 186 nicht durch ein ueber den Verstaerker 188 laufendes Signal gesperrt werden. Die Sperrschaltung 190 leitet also den verzoegerteh Impuls zu einer zum Umschalten in den Zustand 1 vorgesehenen Treibaretufe 192, deren Ausgang ebenfalls an die Eingangsleitung 182 angekoppelt ist. Durch ein Ausgangesignal dieser Treiberstufe mitd daher das vorgespannte, jedoch noch nicht
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umgeschaltete Element in den Zustand 1 umgekippt. Ist dagegen ein vorgespanntes Element der niedrigsten Stufe bereite durch ein Signal der Treiberstufe 180.umgeschaltet morden, so verhindert die Sperrschaltung 190 die Weiterleitung des verzoegerten Signals. Es luird also kein Ausgangssignal von der Treiberstufe 192 erzeugt, so dass das bereits zuvor umgeschaltete Element in dem Zustand bleibt, in den es durch das Signal der Treiberstufe 180 umgeschaltet wurde. Iflit anderen Worten, ein vorgespanntes Element der niedrigsten Stufe uiird infolge der Addier/Sperrwirkung der Torschaltung 190 : nur dann durch den ueber die Treiberstufe 192 gelangenden verzoegerten Impuls von seinem zuzeiten Zustand (θ) in seinen ersten Zustand (1) umgeschaltet, luenn es zuvor noch nich.t durch den Impuls der Treiberstufe 180 von seinem ersten Zustand (1) in den zuzeiten Zustand (0) umgeschaltet morden ist.
Der Ausgang der Verzoegerungsschaltung 178 wird ausserdem der Torschaltung 194 zugefuehrt. Bei dieser Schaltung handelt es sich um eine UND-Schaltung, an deren zweitem Eingang die ueber den Verstaerker 188 gelangenden Ausgangssignale anliegen. Bei Koinzidenz von Eingangsimpulsen an dieser Schaltung 194 werden diese Eingangssignale effektiv addiert und lassen dadurch ein Ausgangssignal auf der Leitung 196 entstehen. Dieses Signal uiird der ODER-Schaltung 174 zugefuehrt, die sonst noch ein .Eingangssignal von der zweiten Stufe des Summandenregisters 170 erhalten kann.
Die mit den Elementen der zweiten und dritten Ordnung verbundenen Treiberstufen, Torschaltungen und Verzoegerungsschaltungen arbeiten aehnlich wie die ffreiberstufe, Torschaltung und l/erzoegerungsschaltung der Elemente der ersten Ordnung.
Nachstehend wird nunmehr die Arbeitsweise an Hand eines Beispiels beschrieben.. Dabei sei angenommen, dass die der Dezi- u malziffer .3 entsprechende Binaerzahl 011 in dem ausgeuraehlten Register, z. B, in den magnetisierbaren Elementen 150-154, eingespeichert werden soll und dass dieselbe Binaerzahl im Summandenregister eingespeichert ist. Unter diesen gegebenen Voraussetzungen erscheint ein die binaere Ziffer 1 darstellender Impuls auf den beiden untersten Ausgange» leitungen des Summandenregistersf Dieser Impuls wird dar ODER-Schaltung 172 bzw. der ODER-Schaltung 174 zugefuohrt,
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wodurch-'das magnetisierbar Element 150 von seinem Zustand 1 in den Zustand 0 umgeschaltet wird und die Torschaltung 194 ein Uebertragssignal fuer die ODER-Schaltung 174 bereitstellt. Gleichzeitig mit dem Umschalten des Elementes 150 wurde auch das Element 152 umgeschaltet. Diese letztere Umschaltung erfolgte jedoch durch die zu/eite Leitung des Summandenregisters. (Bit anderen Worten: der von dieser zweiten Leitung ueber die Treiberstufe geleitete Impuls schaltete das Element 152 von seinen Zustand 1 in den Zustand 0 um und erzeugte auf der Leseleitung 200 ein Ausgangssignal. Oie Torschaltung 202 wurde dadurch gesperrt, iuaehrend dagegen die Torschaltung 204 veranlasst wurde, den vom Summandenregister ueber die Verzoegerungsschaltung 206 ankommenden Impuls der ODER-Schaltung 176 als Uebertragsimpuls zuzuleiten. Zur gleichen Zeit hat der zuvor auf der Leitung 196 auftretende Uebertragsimpuls, der dem Clement 152 ueber die in den Zustand 0 umschaltende Treiberstufe 19Θ zugefuehrt wurde, keine Wirkung auf dieses Elenent, da es sich bereits im Zustand Q befindet. Durch diese Nichtumschaltung tsird der Torschaltung 202 jedoch kein Sperrimpuls zugefuehrt, so dass der verzoegerte Uebertragsimpuls ueber diese Torschaltung zur Treiberstufe 208 gelangt, die nunmehr das Element 152 wieder in den Zustand 1 umschaltet.
Durch die urspruengliche Umschaltung des Elementes 152 vom Zustand 1 in den Zustand 0 wurde von der Koinzidenzschaltung 204 ein Ausgangssignal erzeugt, das ueber die ODER-Schaltung 176 der Uerzoegerungsschaltung 210 souiie der in den Zustand 0 umschaltenden Treiberstufe 212 zugefuehrt wird. Da sich das Element 154 bereits urspruenglich im Zustand 0 befand, wird es somit nicht mehr umgeschaltet. Infolge dieser Nichtumschaltung kann jedoch der von der Uerzoegerungsschaltung 210 ankommende Uebertragsimpuls die Torschaltung 214 durchlaufen und die in den Zustand 1 umschaltende Treiberstufe veranlassen, das Element 154 in den Zustand 1 umzuschalten. Durch dieses Umschalten des Elementes 154 tuird auf der Ausgangsleitung 218 ein Signal erzeugt, das jedoch infolge seiner falschen Polaritaet nicht zu dem an der Torschaltung 220 anliegenden Signal der VerzoBgerungsschaltung 210 hinzuaddiert werden kann. Es entsteht also auf der Leitung 222 kein Ringlauf uebertragssignal, das an die ODER-Schaltung 172 angeschaltet warden kosnnte.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich somit, dass die Elemente 152 und 154 in den Zustand 1 umgeschaltet morden sind, ufaehrend das Element 150 in den Zustand 0 umgeschaltet morden ist, wobei als Ergebnis die der Dezimalzahl 6 entsprechende Binaerzahl 110 entstanden ist. Die Addierung der im Bummandenregister 170 enthaltenen Binaerzahl zu dem Summanden des betreffenden Registers ist also genau durchgefuehrt morden0
Der in Fig. 2 dargestellte Addierspeicher kann demnach aehnlich u/ie der in Fig. 1 gezeigte Zaehlspeicher dazu benutzt werden, den Inhalt des Speichers um die Dezimalziffer 1 zu veraendern, wenn kein Ringlaufuebertrag benutzt wird und der QDErt-Schaltung 172 der Zaehlimpuls zugefuehrt wird.
Zur besseren Uebersicht sind die ueblichen Lese- und Schreibleitungen, die zum Ein- und Ausspeichern von Information fuer die in den Figuren 1 und 2 dargestellten Speicher erforderlich sind, weggelassen wurden. Sie koennen jedoch erforderlichenfalls hinzugefuegt werden, wobei die oben beschriebenen Ein- und Ausgangsleitungen fuer diesen zusaetzlichen Zweck benutzt werden koennen. ,
Auf Grund seiner Kenntnisse wird der Fachmann an Hand dieser Beschreibung ohne weiteres Abwandlungen an der vorliegenden Erfindung vornehmen koennen. Die in der Beschreibung gemachten Angaben sowie die Zeichnungen dienen daher lediglich der Erlaeuterung der Erfindung und sollen diese nicht einschraenken, da der fuer die Erfindung beanspruchte Schutz durch die Patentansprueche abgegrenzt wird.
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Claims (19)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Vpraenderung eines Binaerspeicherinhaltes, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von bistabilen Stufen, die zwischen ihren ersten und zweiten Zustaenden umgeschaltet werden koennen, und eine Anzahl von Verzoegerungsschaltungen vorgesehen sind, die jeweils mit der ihnen zugeordneten bistabilen Stufe verbunden sind, dass einem Eingang der bistabilen Stufe niedrigster Ordnung und gleichzeitig der der Stufe zugeordneten Verzoegerungsschaltung ein Signal zugefuehrt wird, und dass eine Anzahl von Vorrichtungen unter dem Einfluss der jeweiligen Stufenausgangssignale steht, um das verzoegerte Signal der zugeordneten Stufe einem Eingang dieser Stufe und einem Eingang der naechsthoeheren Stufe sowie der Verzoegerungsschaltung dieser naechsthoeheren Stufe bedingt zuzufuehren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede dieser Stufen ein magnetisierbares Element enthaelt, das - wenn es durch das an die betreffende Stufe angeschaltete Signal vorgespannt ist - umgeschaltet werden kann, sowie mittel, um jedes der inagnetisierbaren Elemente magnetisch vorzuspannen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der bedingt anschaltenden Vorrichtungen eine Sperrschaltung enthaelt, deren Sperreingang mit dem Ausgang der betreffenden Stufe verbunden und deren einer Signaleingang mit dem Ausgang der betreffenden Verzoegerungsschaltung verbunden ist, wobei der Ausgang der Sperrschaltung mit dem Eingang der Verzoegerungsschaltung der naechsthoeheren Stufe, ferner mit dem Eingang dieser naechsthoeheren Stufe sowie mit einem zweiten Eingang ihrer eigenen Stufe verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der bedingt anschaltenden Vorrichtungen zwei Torschaltungen .enthaelt, von denen lediglich eine als Sperrschaltung ausgebildet ist, wobei der Ausgang der zugeordneten Verzoegerungsschaltung mit je einem Signaleingang dar beiden Torschaltungen verbunden ist,und der Ausgang der zugeordneten Stufe an den Sperreingang der Sperrschaltung sowie an einen zweiten Signaleingang der anderen Torschaltung angekoppelt ist, uiobei der Ausgang der Sperrschaltung als Ein-
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gang mit der zugeordneten Stufe und'dar Ausgang dar zweiten Torschaltung als Eingang mit der naechsthoaheren Stufe und deren l/erzoegerungsschaltung verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, verwendbar als Addierspeicher und mit einem aus einer Anzahl von Binaerstufen bestehenden Summandenregister, dadurch gekennzeichnet, dass einj Ausgang eines Registerteils jeweils an einen Eingang der umschaltbaren bistabilen Stufen sowie an den Eingang dar dieser Stufe zugeordneten Uerzoegatungsschaltung parallel angeschaltet ist und dass der Ausgang der UND-Schaltung der hoechsten Ordnung mit dem Ausgang des niedrigsten Registerteils parallelgeschaltet ist.
6. Vorrichtung zur l/eraenderung eines Binaerspeicherinhaltee nach Anspruch 1, mit mindestens einem Speicherregister, das mindestens zwei aufeinanderfolgende, bistabile Stufen einer niedrigen bziu. einer hohen Ordnung enthaelt, die jeweils zwischen ihren ersten und zweiten stabilen Zustaenden umgeschaltet werden koennen und in ihren augenblicklichen Zustaenden jeweils eine Binaerziffer dar im Register enthaltenen Binaerzahl darstellen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abtastvorrichtung jeweils mit den Stufen verbunden ist, um ein Binaersignal zu erzeugen, welches anzeigt, ob die entsprechende Stufe von ihrem ersten Zustand in den zweiten Zustand umgeschaltet wird oder nicht, dass der Stufe der niedrigen Ordnung ein gegebenes Signal zugefuehrt wird, um diese Stufe zunaechst von ihrem ersten Zustand in den zweiten Zustand umzuschalten, sofern sie sich noch nicht im zweiten Zustand befindet, und dass auf das von der Abtastvorrichtung der ho-, hen Ordnung erzeugte Binaersignal eine Vorrichtung anspricht, um das gegebene Signal zu diesem Zeitpunkt nur dann zur Umschaltung der Stufe hoher Ordnung von ihrem zweiten in den ersten Zustand zu veranlassen, falls diese Stufe ursprueng- "u lieh nicht - wie zuvor erwaehnt - von ihrem ersten in den zweiten Zustand umgeschaltet worden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, da es jede der auf das Binaersignal der entsprechenden Abtastvorrichtung ansprechende Vorrichtung mittel enthaelt, um das gegebene Signal zu verzoegern und das so verzoegerte Signal einem um 180° verschobenen Auegangssignal der zugeordneten
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Abtastvorrichtung hinzuzuaddieren.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede der auf das Binaersignal der entsprechenden Abtastvorrichtung ansprechende Vorrichtung Torschaltungen umfasst, die mindestens eine Sperrschaltung enthalten, deren Sperreingang mit dem Ausgang der jeweiligen Abtastvorrichtung soeia mit einem Signaleingang und einer Verzoegerungsschaltung verbunden ist, die das gegebene Signal bei dessen Empfang zumindest an den entsprechenden Signaleingang der betreffenden Torschaltung anschaltet, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem das entsprechende üinaersignal am entsprechenden Sperreingang anliegt, wobei die Ausgangssignale der Torschaltung niedriger Ordnung an den Eingang der Verzoegerungsschaltung hoeherer Ordnung sowie an die Stufe niedriger Ordnung·angekoppelt werden, um diese Stufe nur dann von ihrem zweiten in den ersten Zustand umzuschalten, wenn sie vorher noch nicht - uiie angegeben von ihre· ersten in den zuieiten Zustand umgeschaltet worden ist, wobei ein Ausgangssignal der Sperrschaltung hoeherer Ordnung angekoppelt wird, um die Umschaltung der Stufe der hoeheren Ordnung von ihrem zweiten in den ersten Zustand wie beschrieben - zu veranlassen.
9. Vorrichtung nach Anspruch B, dadurch' gekennzeichnet, dass der Ausgang der Sperrschaltung niedriger Ordnung mit dem Eingang der Verzoegerungsschaltung hoeherer Ordnung sowie mit dem Eingang der Stufe hoeherer Ordnung verbunden ist, um diese Stufe — wie beschrieben — umzuschalten, und ausserde.m an einen Eingang der Stufe niedriger Ordnung angekoppelt ist, um diese Stufe - wie beschrieben - umzuschalten.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Jede der Torschaltungen eine zweite Torschaltung der Koinzidenztype enthaelt und die beiden Signaleingaenge mit dem Ausgang der zugeordneten Stufe bztn. mit dem Ausgang der zugeordneten Verzoegerungsschaltung verbunden sind, wobei der Ausgang der zuieiten Torschaltung der Stufe niedriger Ordnung »it der Verzoegerungsschaltung sowie mit dem Eingang der Stufe hoeherer Ordnung verbunden ist, waehrend der Ausgang der Sperrschaltung niedriger Ordnung an die Stufe niedriger Ordnung angekoppelt ist, um diese Stufe - wie beschrieben - uMzuschalten.
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11. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede bistabile Stufe ein anderes bistabiles magnetisierbäres Element enthaelt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-dass jedes bistabile magnetisierbare Element aus einem ferromagnetischen Film besteht, der in einer Richtung anisotropisch ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Abtastvorrichtungen vorgesehen ist, von denen jede mit einer anderen Ordnung von Stufen verbunden ist, um ein ßinaersignal zu erzeugen, das anzeigt, ob eine Stufe der betreffenden Ordnung von ihrem ersten in den zweiten Zustand umgeschaltet wird oder nicht, dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, um jede der Stufen wahlweise durch Register anzustassen, dass der anijestossenen Stufe niedriger Ordnung des ausgeuiaehlten Registers ein gegebenes Signal zugefuehrt uiird, um diese Stufe zunaechst von ihrem ersten Zustand in den zweiten Zustand umzuschalten, sofern sie sich noch nicht im zweiten Zustand gefindet, dass eine Vorrichtung anspricht auf das Binaersignal der niedrigen Ordnung, um das zu diesem Zeitpunkt bestehende gegebene Signal zu veranlassen, die angestossene Stufe niedriger Ordnung dann von ihrem zweiten in den ersten Zustand umzu- schalten, wenn sie noch nicht - wie zuvor beschrieben - von ihrem ersten in den zweiten Zustand umgeschaltet worden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stufe eines jeden Registers ein bistabiles, magnetisierbares Element enthaelt, das durch das gegebene Signal nur dann zwischen seinen Zustaenden umgeschaltet.«erden kann, wenn es gleichzeitig magnetisch vorgespannt ist, und dass die Anstossvorrichtung aus einem ITIitte 1 besteht, das an jedes magnetisierbare Element eines Registers ein Vorspannungsfeld anschaltet, wobei die Anschaltung fuer jedes Register getrennt erfolgt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannungsvorrichtung die Anschaltung eines Feldes quer zur Remanenzachse des Filmes in dessen Ebene veranlasst·
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, verwendbar als
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Zaehlspeicher, um den Inhalt durch eine DezimalzifferIzuveraendern, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangssignal jeder Sperrschaltung das Eingangssignal fuer die betreffende Stufe darstellt, wobei dieses Signal entsprechend der zugeordneten Uerzoegerungsschaltung verzoegert ist und sowohl an den Eingang der eigenen Stufe als auch an den Eingang der naechsthoeheren Stufe und deren Verzoegeruntjsschaltung angekoppelt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, verwendbar als Addierspeicher und ferner bestehend aus einem Summandenregister mit einer Anzahl von Binaerstufen, dadurch gekennzeichnet, dass die Auegaenge der Binaerstufen jeweils an einen Eingang jeder der bistabilen Stufen und an die entsprechenden, zugeordneten Uerzoegerungsschaltungen parallel angeschaltet sind, und dass eine Anzahl von Koinzidenzschaltungen vorgesehen ist, bei denen zwei Eingaenge einer jeden Schaltung jeweils mit dem Ausgang einer der bistabilen Stufen und mit- dem Ausgang der dieser Stufe zugeordneten Uerzoegerungsschaltung verbunden sind, wobei die Ausgaenge der Koinzidenzschaltungen und die Ausgaenge der Registerstufe naachsthoeherer Ordnung parallel an den Eingang und die Uerzoegerungsschaltung dieser naechsthoeheren Stufe angeschaltet sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Gruppen durch Vorspannen eines jeden in dieser Gruppe enthaltenen Elementes ausgeuiaehlt wird, dass jedes aus einer Sperrschaltung sowie aus einer Koinzidenzschaltung bestehende Paar Torschaltungen mit dem Ausgang einer anderen numerischen Ordnung von Elementen verbunden ist, dass eine Anzahl von Uerzoegerungsschaltungen an ihren Ausgaengen jeuieils mit einem Eingang einer jeden Torschaltung eines jeden Torechaltungspaares verbunden ist, dass ein Summandenregister aus einer Anzahl von Stufen besteht, dass eine Anzahl von ODER-Schaltungen jeweils mit den Ausgaengen der Regieteretufe verbunden ist, dass der Ausgang jeder Sperrschaltung an einen Eingang der ODEH-Schaltung der naechsthoeheren Ordnung und der Ausgang der Sperrschaltung der hoechsten Ordnung an einen Eingang der ODER-Schaltung der Stufe niedrigster Ordnung gekoppelt ist, uiobei der Ausgang jeder Sperrschaltung an einen Eingang eines jeden Elementes der
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eigenen Stufe angekoppelt ist, und dass die Ausgaenge der ODER-Schaltungen jeweils mit den Verzoegerungsschaltungen der zugeordneten Ordnung sou/ie mit einem Eingang eines jeden Elementes dieser zugeordneten Ordnung verbunden sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Binaerzahl einer Gruppe vorgespannter Elemente entsprechend der Binaerzahl veraendert wird, die den ODER-Schaltungen durch das Summandenregister zugefuehrt u/irdo
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der magnetisierbarer) Elemente einen anderen ferromagnetischen Film enthaelt, der in einer Richtung anisotropisch ist und eine einzige gewuenschte Hlagnetisierungsrichtung sowie eine einzige ungetuuenschte fflagnetisierungs— ' richtung aufweist, wobei die ungeuiuenschte fflagnetisierungsrichtung senkrecht zur geuiuenschten ITIagnetisierungsrichtung verlaeuft, und dass die V/orspannungsvorrichtung entlang der ungetuuenschten UJagnetisierungsrichtung eines jeden Flilmes einer ausgeiuaehlten Gruppe ein Feld erzeugt und der Zaehlimpuls beim Anschalten an einen Film entlang dessen geuiuenschter fflagnetisiarung&richtung ein Feld erzeugt, das ohne die Unterstützung des gleichzeitig auf dem Film vorhandenen Quer-Vorspannungsfeldes nicht ausreicht, den Film in säinen entgegengesetzten Zustand umzuschalten, und zwar auch dann nicht, uienn es die dafuer* richtige Polaritaet besitzt.
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