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DE1449860C - Assoziativer Speicher - Google Patents

Assoziativer Speicher

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Publication number
DE1449860C
DE1449860C DE1449860C DE 1449860 C DE1449860 C DE 1449860C DE 1449860 C DE1449860 C DE 1449860C
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DE
Germany
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word
memory
column
stored
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Pa Fedde George Anthony Norristown (V St A )
Original Assignee
Sperry Rand Corp , New York, N Y (V St A)
Publication date

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen assoziativen Speicher. Bei einem assoziativen Speicher wird die in ihm enthaltene Information durch Vergleich eines ankommenden Suchwortes mit der oder einem Teil der gespeicherten Information aufgefunden. Es kann also das ganze Informationswort oder nur ein kleinerer Teil von ihm, der gewöhnlich mit »Marke« bezeichnet ist., mit dem Suchwort verglichen werden. Der assoziative Speicher unterscheidet sich von dem gewöhnlichen adressierbaren Speicher darin, daß eine Ansteuerung bestimmter Speicherstellen und das Herauslesen der an diesen Speicherstellen gespeicherten Information unabhängig von ihrer Bedeutung nicht möglich ist. Infolge des für den assoziativen Speicher charakteristischen Informationsvergleichs kann also Information, die in dem Speicher aufbewahrt wird, aufgefunden werden, ohne zu wissen, an welcher Stelle diese Information gespeichert ist. So kann beispielsweise die ankommende Information geprüft werden, um festzustellen, ob das die Daten empfangende Datenverarbeitungssystem an dieser Information interessiert ist, d. h., ob es sich bei dieser Information um die Information handelt, auf welche die Datenverarbeitungsanlage ansprechen soll. So läßt sich mit Hilfe eines als Assoziativspeicher aufgebauten Wortspeichers feststellen, ob es sich bei der Suchinformation um Information handelt, welche die Vorrichtung verarbeiten kann. Diese Vorrichtung spricht also nur dann an, wenn die für den Empfang und die Bearbeitung dieser Information erforderlichen Maßnahmen getroffen worden sind. So kann man beispielsweise einem in einem Artillerie-Feuerleitsystem eingesetzten Rechner, der einen solchen assoziativen Speicher enthält, Zielinformation zuleiten. Mit Hilfe dieses assoziativen Speichers ließe sich dann leicht feststellen, ob diese Information ein bestimmtes Ziel betrifft, welches vom Rechner gerade verfolgt wird. In ähnlicher Weise kann man bei der fremdsprachlichen Übersetzung einen Assoziativspeicher einsetzen, um festzustellen, ob für einen bestimmten ankommenden Satz oder für ein bestimmtes ankommendes Wort das entsprechende Äquivalent gespeichert ist. Ein Assoziativspeicher einer für Nachschlagzwecke vorgesehenen Rechenanlage könnte feststellen, ob ein bestimmtes benötigtes Sachgebiet in der Rechenanlage enthalten ist. Ebenso ließe sich mit einem Assoziativspeicher feststellen, ob im Speicher der Rechenanlage ein vollständiges Unterprogramm aufbewahrt wird. In diesem Fall erhält die Maschine ein dem ersten Schritt oder einem bestimmten Kennteil der Instruktion entsprechendes Suchwort, um festzustellen, ob dieser Kennteil aufbewahrt wird. Die Anwesenheit des Unterprogramms wird dabei durch die Übereinstimmung des Suchwortes mit dem betreffenden Kennteil ermittelt, worauf die übrigen Teile der Instruktion nacheinander unter der Leitung einer anderen Einheit der Rechenanlage herausgelesen werden.
In üblichen Assoziativspeichern sind Vorkehrungen getroffen, die in den einzelnen Speicherelementen aufbewarten Bits zerstörungsfrei herauszulesen. Es können also »0«en und »l«en gespeichert und später ohne Löschen herausgelesen werden. Ein solches Speicherelement ist beispielsweise die in der französichen Patentschrift 1211791 beschriebene Zweikern-Speichereinheit. Zu dieser Speichereinheit gehört ein erstes bistabiles magnetisierbarcs Element, das mit Speicherelement bezeichnet ist und zur Speicherung von Information benutzt wird, je nachdem, in welchem seiner beiden stabilen Zustände es sich befindet. Dicht über dem Speicherelement ist ein zweites magnetisierbares Element angeordnet, das gleichfalls bistabil ist und mit Leseelement bezeichnet ist. Unter dem Einfluß eines Signals kann der Magnetisierungsvektor des Leseelements geändert werden, um ein Signal zu erzeugen, welches eine Aussage über die relativen Werte der im Speicherelement aufbewahrten Informationseinheit macht.
In einem Assoziativspeicher wird die Information gewöhnlich in Form von Wörtern gespeichert, die jeweils aus einer Anzahl von diskreten Bits bestehen. Jedes der zu einem Wort gehörenden Bits wird in einem eigenen magnetisierbaren Speicherelement aufbewahrt. Die ein bestimmtes Wort enthaltenden Speicherelemente werden von einer zugeordneten Steuerleitung gesteuert, welche den stabilen Zustand der Elemente beeinflußt. Diese Leitung ist als Wortleitung bekannt und verbindet, wie ihr Name besagt, alle Speicherelemente eines bestimmten Wortes miteinander. Eine weitere, mit Bitauswahlleitungen bezeichnete Steuerleitung verbindet alle gleichwertigen Bits der einzelnen Wörter. So sind beispielsweise die vierten Bits von allen in der Speichereinheit aufbewahrten Wörter über eine Bitauswahlleitung miteinander verbunden. Das eintreffende Suchwort erscheint auf allen Bitauswahlleitungen des Speichers, wobei alle entsprechenden Bits des Suchwortes die Ankopplung von Steuersignalen an die jeweiligen Bitleitungen bewirken. Der zum Herauslesen der in den einzelnen Speicherelementen aufbewahrten Information erforderliche Steuerstrom wird zum Teil von einer Wort-Stromquelle geliefert, durch die alle Wortleitungen gleichzeitig erregt werden.
Sämtliche Speicherelemente eines jeden Wortes werden außerdem von einer besonderen Anzeigeleitung durchsetzt, um ein zusammengesetztes Signal zu erzeugen, dessen Amplitude von der Gesamtzahl der Übereinstimmungen bzw. Nichtübereinstimmungen innerhalb des Wortes selbst abhängt. Bekanntlich wird von jedem Speicherelement ein Ausgangssignal erzeugt, wenn zwischen dem gespeicherten Bit und dem Suchbild Ungleichheit besteht, und es wird kein Ausgangssignal erzeugt, wenn beide Bits übereinstimmen. Betrachtet man z. B. ein aus zehn Bits bestehendes Wort, in welchem an fünf Bitstellen keine Übereinstimmung zwischen einem Suchwort und einem gespeicherten Wort besteht, so ist die Amplitude des Ausgangssignals fünfmal so groß wie die Amplitude des von einem einzelnen Speicherelement bei einfacher Ungleichheit zwischen den gespeicherten Bits und den Suchbits erzeugten Signals. Die Amplitude des endgültigen Ausgangssignals hängt von der Anzahl der Stellen ab, an denen Übereinstimmung bzw. Nichtübereinstimmung bestanden hat. In dem oben angeführten Beispiel zeigt also das Signal mit der fünffachen Amplitude an, daß zwischen dem gespeicherten Wort und dem Suchwort an fünf Bitstellen keine Übereinstimmung vorliegt. Solange zwischen dem gespeicherten Wort und dem Suchwort die Zahl der Nichtübereinstimmungen genügend groß ist, ist auch die Amplitude des Ausgangssignals genügend groß, so daß in dieser Hinsicht keine Schwierigkeiten auftreten. Durch die große Anzahl von Nichtübereinstimmungen ist nämlich die Amplitude des Gesamt-Ausgangssignals auf der Anzeigcleitung so groß, daß die Ungleichheit
deutlich angezeigt werden kann. Verringert sich jedoch die Zahl der Bitstellen, an denen Ungleichheit zwischen dem ankommenden Suchwort und einem gespeicherten Wort vorliegt, so nimmt auch die Amplitude dieses Gesamt-Ausgangssignals ab, so daß es schwierig wird, das Signal zu erfassen. Diese Schwierigkeiten ergeben sich hauptsächlich aus dem innerhalb der Anlage auftretenden Geräusch. Dieses Geräusch wird im allgemeinen von den für die verschiedenen Bit- und Wortleitungen benutzten Spannungsquellen sowie von den zugeordneten Leseschaltungen und Verstärkern erzeugt. Trotz bester Konstruktion dieser Elemente wird im Assoziativspeicher allgemein immer etwas Geräusch vorhanden sein. Die Amplitude des stets im Assoziativspeicher vorhandenen Geräusches kann also u. U. so groß sein wie die Amplitude des Ausgangssignals, das von einem einzelnen Speicherelement bei Ungleichheit zwischen einem gespeicherten Informationsbit und einem Suchbit erzeugt wird. Zwar läßt sich das Geräusch in den meisten Fällen durch entsprechende Geräuschdiskriminatoren beseitigen. Jedoch gehen dabei auch die in diesem Bereich liegenden gewünschten Ausgangssignale verloren. Stimmt also z. B. ein langes, im Speicher aufbewahrtes Wort nur an einer einzigen Bitstelle nicht mit einem ankommenden überein, so geht bei Benutzung eines solchen Diskriminators auch das normalerweise durch die Ungleichheit erzeugte Ausgangssignal verloren, wodurch fälschlicherweise angezeigt wird, daß Gleichheit vorliegt. Wird andererseits das Geräusch aber nicht beseitigt, so kann selbst bei vollständiger Gleichheit ein falsches Signal erzeugt werden, da der Geräuschpegel gleich dem Pegel des von einem einzelnen Speicherelement bei Ungleichheit erzeugten Ausgangssignals ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Assoziativspeicher mit in Zeilen und Spalten angeordneten Speicherelementen zur Aufnahme der Informationsbits, die zu einem in jeweils einer Spalte untergebrachten Wort gehören, derart auszubilden, daß die Amplitude des von dem Assoziativspeicher gelieferten Anzeigesignals vergrößert wird, so daß er eine einwandfreie Anzeige der Nichtübereinstimmung zwischen lediglich einer korrespondierenden Bitstelle zu liefern vermag.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einem Assoziativspeicher mit in Zeilen und Spalten angeordneten Speicherelementen zur Aufnahme der Informationsbits, die zu einem in jeweils einer Spalte untergebrachten Wort gehören, mit jeweils den Speicherelementen einer Spalte zugeordneten Anzeigeleitungen sowie jeweils den Speicherelementen einer Zeile zugeordneten Bitsteuerleitungen, welche die Informationsbits eines zu suchenden Wortes zuführen, so daß nur auf der Anzeigeleitung derjenigen Spalte kein Ausgangssignal erzeugt wird, bei der zwischen dem in dieser Spalte gespeicherten Wort und dem Suchwort Gleichheit vorliegt, gemäß der Erfindung eine zusätzliche Zeile von Speicherelementen vorgesehen ist, von denen jeweils ein gerades oder ungerades Paritätsbit für das zugeordnete Wort einer jeden Spalte enthalten ist, ferner eine allen Speicherelementen der zusätzlichen Zeile gemeinsame zusätzliche Bitsteuerleitung vorgesehen ist, um das gleiche Paritätsbit in allen Speicherelementen der zusätzlichen Zeile einzugeben und schließlich die Anzeigeleitung des zusätzlichen Speicherclemcntcs mit der Anzeigeleitung der übrigen Speicherelemente derart gekoppelt ist, daß sich die auf den beiden Anzeigeleitungen entstehenden Anzeigesignale addieren. Die durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Assoziativspeichers ermöglichte Vergrößerung der Amplitude des Anzeigesignals reicht aus, um die Wirkungen der im Speicher auftretenden Störsignale auszuschließen und ein einwandfreies Ergebnis hervorzurufen.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung haben die Speicherelemente und das zusätzliche Speicherelement einer jeden Spalte eine gemeinsame Anzeigeleitung.
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist für das zusätzliche Speicherelement einer jeden Spalte eine eigene Anzeigeleitung vorgesehen, und die beiden Anzeigeleitungen einer jeden Spalte sind über eine ODER-Stufe miteinander gekoppelt. Besteht nur an einer einzigen Bitstelle Ungleichheit und tritt Geräusch auf, so kann die Amplitude des Ausgangssignals des Suchspeichers abgeschwächt werden. Das Geräusch hat jedoch infolge der extrem kurzen Abtastleitung sowie der geringen Ankopplung an die Signalquelle nur eine sehr geringe Wirkung auf das Ausgangssignal des einzelnen zusätzlichen Speicherelementes. Unter diesen Umständen wird also das am Ausgang der ODER-Stufe auftretende Signal von dem eine einfache Amplitude aufweisenden Signal des zusätzlichen Speicherelementes veranlaßt, welches stark genug ist, die Geräuschwirkungen zu überwinden. In den Fällen, in denen zwischen dem gespeicherten Wort und dem Suchwort Ungleichheit an zwei oder mehr Stellen besteht, reicht das von dem gespeicherten Wortteil erzeugte Ausgangssignal aus, die Wirkungen des Geräusches zu überwinden und ein Signal mit einer großen Amplitude zu erzeugen, durch welches die zwischen dem gespeicherten Wort und dem Suchwort bestehende Ungleichheit ausreichend angezeigt ist.
Wie oben erwähnt wurde, wird in dem zusätzlichen Speicherelement ein Bit zur Anzeige der ungeraden oder geraden Parität des zugeordneten gespeicherten Wortes benutzt. Es sei darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung in keiner Weise die Aufnahme von Informationsbits in Assoziativspeichern zum Zwecke der Paritätskontrolle betrifft. Tritt jedoch der Fall ein, bei dem das Suchwort sich von dem gespeicherten Wort nur an einer Bitstelle unterscheidet, so muß zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe das in dem zusätzlichen. Speicherelement des das gespeicherte Wort enthaltenden Spalte aufbewahrte Bit sich gleichfalls von dem Extrabit, d. h. dem Paritätsbit des Suchwortes, unterscheiden. Die in dem zusätzlichen Speicherelement einer jeden Spalte gespeicherte Information (sowie das Exrabit des Suchwortes) stellt also die gleiche Information dar, die zur Durchführung einer geraden oder ungeraden Paritätskontrolle für das zugeordnete gespeicherte Wort (oder Suchwort) benötigt wird. Das in jedem zusätzlichen Speicherelement gespeicherte Informationsbit (sowie das Extrabit im Suchwort) werden daher hier mit Paritätsbit bezeichnet, da es sich bei diesem Bit um das gleiche Bit handelt, welches für Paritätskontrollzwecke in diesen zusätzlichen Speicherelementen enthalten wäre. ;
Nimmt man beispielsweise an, daß eine ungerade
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Paritätskontrolle benutzt wird und daß die Gesamt- kopplung von entsprechenden äußeren Magnetfelzahl der in einem bestimmten gespeicherten Wort dem ein Ausgangssignal, wobei je nach dem Wert enthaltenen »l«er gerade ist, so wird in das züge- der gespeicherten Information ein großes oder ein ordnete zusätzliche Speicherelement eine »1« als kleines Signal erzeugt wird. Werden die an den Lese-Paritätsbit eingespeichert, so daß die Gesamtzahl 5 kern gelegten äußeren Felder abgeschaltet, so bealler in dem Wort enthaltenen »l«er ungerade ist. wirkt der Speicherkern, daß der Lesekern wieder Ist dagegen die Anzahl der »l«er des Wortes un- seine ursprüngliche Lage einnimmt, wodurch die gerade, so wird als Paritätsbit eine »0« eingegeben, Anzeige der im Speicherkern aufbewahrten Inforso daß die Gesamtzahl an »l«ern ungerade bleibt. mation erhalten bleibt und die Information später Wenn also zwischen dem gespeicherten Wort und io erneut herausgelesen werden kann. Sämtliche zu dem Suchwort Ungleichheit nur an einer Stelle be- einem vollständigen Wort gehörenden Speicherstellen steht, so muß zwischen den Paritätsbits des ge- sind entlang einer bestimmten Steuerleitung angespeicherten Wortes und des Suchwortes gleichfalls ordnet, die mit Wortleitung bezeichnet ist. Bei AnUngleichheit bestehen. Addiert man also das Aus- schaltung einer entsprechenden, mit der Wortleitung gangssignal des das Paritätsbit enthaltenden Speicher- 15 verbundenen Stromquelle wird infolge des in der elementes zum übrigen Teil des Wortes und ist Un- Wortleitung auftretenden Stromflusses ein Magnetfeld gleichheit an einer Bitstelle vorhanden, so weist das erzeugt. Dieses Feld wird den einzelnen Spcicher-Ausgangssignal mindestens eine zweifache Ampli- elementen aufgedrückt, so daß sich der remanente tude auf, hat also eine höhere Amplitude, als nor- Magnetisierungszustand des Lesekerns ändert und malerweise zur Erzeugung eines Ausgangssignals bei 20 dieser Kern seinen stabilen Zustand verläßt. Die für Verwendung eines Diskriminators erforderlich wäre. die Wörter 1 und 2 vorgesehenen Wortleitungen sind Die Paritätsbitstelle ist auch dann wirksam, wenn in F i g. 1 mit 20-0 bzw. 20-1 bezeichnet. Die Wortsich zwischen dem gespeicherten Wort und dem leitungen sind über die Leitungen 40 und 42 mit Suchwort eine größere Anzahl von Ungleichheiten einer Wort-Stromquelle 46 verbunden. Als Wortergibt, doch spielt sie in diesem Fall eine geringere 25 Stromquelle kann eine beliebige Stromquelle benutzt Rolle, da die Amplitude des Ausgangssignals unter werden, die einen Steuerstrom erzeugt, mit dessen dem Einfluß der mehrfachen Ungleichheit mehrfach Hilfe der Magnetisierungszustand des Lesekerns ohne verstärkt wird und somit auf jeden Fall ausreicht, Änderung des Magnetisierungszustandes des Speicherdie Wirkung des Geräuschdiskriminators zu über- kerns gedreht bzw. geändert werden kann. Außerwinden. 3° dem sind sämtliche Speicherelemente in einer be-Nachstehend werden an Hand der Zeichnungen stimmten Reihenfolge noch mit ähnlichen Steuerzwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen leitungen verbunden, die als Bitsteuerleitungen be-Assoziativspeichers beschrieben. Es zeigt kannt und in Fig. 1 mit 18-1, 18-2 und 18-3 für die F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des erfin- betreffenden Bitstellen 1, 2 und 3 eines Wortes bedungsgemäßen Assoziativspeichers und 35 zeichnet sind. Außerdem ist eine weitere Bitstellung Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel des er- 18-p vorgesehen, die mit sämtlichen Paritätsstellen findungsgemäßen Assoziativspeichers. der gespeicherten Wörter verbunden ist. Die Bitin den Zeichnungen sind gleiche Bauelemente mit leitungen sind ihrerseits über die Leitungen 48, 50 gleichen Bezugszeichen versehen. und 54 mit einem Suchwortregister 56 verbunden. Fig. 1 zeigt eine aus zeilen- und spaltenweise an- 4° Als Suchwortregister kann ein beliebiges, bekanntes geordneten Zweikernelementen bestehende Assozia- Register verwendet werden, das eine Anzahl von tivspeichermatrix, in der Informationsbits in einer Informationsbits aufnimmt und speichert und in Vielzahl von Wortregistern gespeichert werden kön- Abhängigkeit von der gespeicherten Information nen. An jedem Schnittpunkt der Matrix befindet sich eine Gruppe von statischen Ausgangssignalen ein Speicherelement, in dem ein binäres Informa- 45 erzeugt. So wird im Suchwortregister 56 beispielstionsbit gespeichert und zu einem späteren Zeit- weise von jeder Bitstelle, in der eine »1« gepunkt zerstörungsfrei herausgelesen werden kann. speichert ist, ein Signal mit einer ersten Polarität und Wie bereits oben ausgeführt wurde, besteht jedes von jeder Bitstelle, in der eine »0« aufbewahrt wird, dieser Speicherelemente aus zwei Dünnfilmen, die ein Signal mit einer zweiten Polarität erzeugt. Auf so magnetisiert werden können, daß sie einen von 5° den Leitungen 18-1, 18-2 und 18-p treten also zwei stabilen Zuständen einnehmen. Der eine Film Ströme auf, deren Polarität von den in den einzelnen ist als Speicherkern, der andere als Lesekern bekannt. Bitstellen des Suchwortregisters 56 gespeicherten Bits Das Material, aus dem diese Kerne bestehen, ist so abhängt. Die Wort-Stromquelle bewirkt eine leichte gewählt, daß der Lesekern eine geringere Koerzitiv- Änderung des remanenten Magnetisierungszustandes kraft aufweist als der Speicherkern. Infolge der 55 des Lesekerns aller Speicherelemente in einer Richhöheren Koerzitivkraft des Speicherkerns nimmt da- tung, die parallel zur Richtung des Wort-Magnether der Lesekern einen Magnetisierungszustand ein, feldes liegt. Durch das anschließende Anlegen der der dem des Speicherkerns entgegengesetzt ist. Das Bit-Magnetfelder vom Suchwortregister 56 wird der Einspeichern von Informationen in den Speicher- remanente Magnetisierungsvektor weitergedreht. Ist kern erfolgt, indem der Kern in den einen oder 60 der Wert, der an einer bestimmten Stelle gespeichert anderen seiner stabilen Zustände, die einer binären ist, gleich dem Wert, der an dieser Stelle gesucht »1« bzw. einer binären »0« entsprechen, geschaltet wird, so liegen die die Magnetfelder des gespeicherwird. Zum Herauslesen von Information wird die ten Bits und des Suchbits darstellenden Vektoren Änderung des Magnetisierungszustandes des Lese- entlang derselben Linie und veranlassen den remakerns unter dem Einfluß der Wort- und Bitmagnet- 65 nenten Magnetisierungsvektor, sich aus der vom felder geprüft. Diese Felder reichen nicht aus, den Wort-Magnetfeld bewirkten Stellung in eine Stellung Magnetisierungszustand des Speicherkerns zu ändern. zu drehen, die wieder parallel zur ursprüglichen Der Lesekern erzeugt unter dem Einfluß der An- Speichervektorstellung liegt. Durch diese Bewegung
selbst eine Anzahl von Paritätsstellen vorgesehen werden. Wird z. B. ein achtzigsteiliges Wort benutzt, so können in verschiedenen Abständen fünf oder sechs Paritätsbits für die betreffenden Wortabschnitte eingefügt werden, wodurch das naturgemäß in der Matrix auftretende Geräusch bei der Auswertung unterdrückt wird.
Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Assoziativspeichers. Bei dieser Anordnung werden die Ausgangssignale der einzelnen Bitstellen des eigentlichen Wortes einem ersten Verstärker 102 und das Ausgangssignal der Paritätsstelle einem zweiten Verstärker 104 zugeleitet. Die Ausgangssignale 103 und 105 der Verstärker 1.02 bzw. 104 werden einer ODER-Schaltung 106 zügeführt, deren Ausgangssignal auf der Leitung 108 erscheint. Nimmt man wiederum den schlimmsten Fall an, d. h. den Fall, bei dem zwischen dem gespeicherten und dem gesuchten Wort nur an einer Stelle Ungleichheit besteht, und treten gleichzeitig Störsignale in der Anlage auf, so kann das auf der Leitung 103 auftretende Signal des Verstärkers 102 bei entgegengesetzter Polarität der Störsignale ganz oder teilweise aufgehoben werden. Da jedoch auch an den Paritätsstellen des gespeicherten und des gesuchten Wortes Ungleichheit vorliegt, erscheint somit auf der Leitung 105 ein Signal vom Verstärker 104. Dieses Signal durchläuft die ODER-Schaltung, so daß auf der Ausgangsleitung diese Ungleichheit angezeigt wird. Besteht zwischen dem gespeicherten und dem gesuchten Wort an mehreren Stellen Ungleichheit, so ist das auf der Leitung 103 auftretende Signal des Verstärkers 102 bedeutend größer als das auf der Leitung 105 erscheinende Signal des Verstärkers 104. Über die ODER-Schaltung 106 gelangt also in diesem Fall ein Signal auf die Ausgangsleitung 108. Die in Fi g. 2 gezeigte Vorrichtung arbeitet kurz gesagt wie folgt: Die Speicherelemente der Vorrichtung sind mit einer großen Anzahl von Steuerleitungen sowie mit anderen Speicherelementen verbunden, durch die beim Auftreten eines Signals eines einzelnen Speicherelementes jeweils Geräuschkomponenten mitverursacht werden. Die Ausgangssignale der betreffenden Speicherelemente müssen außerdem über lange Anzeigeleitungen übertragen werden, wodurch weitere Geräuschkomponenten induziert werden und die Amplitude des Ausgangssignals infolge der Eigenschaften der Anzeigeleitungen verringert wird. Wird also nur von einem einzigen Speicherelement ein Signal erzeugt, was der Fall ist, wenn nur eine einzige Ungleichheit vorliegt, so kann dieses Signal stark gedämpft oder sogar ganz aufgehoben werden. Das Ausgangssignal der Paritätsstelle wird dagegen von diesen Faktoren nicht beeinflußt. So ist die Paritätsstelle zunächst einmal nicht mit den restlichen Speicherschaltungen über eine gemeinsame Anzeigeleitung verbunden, so daß ein großer Teil des Geräusches bei der Auswertung unterdrückt wird. Des weiteren ist die Paritätsstelle mit dem Suchwortregister nur über eine einzige Steuerleitung verbunden, wodurch gleichfalls das erzeugte Geräusch verringert wird. Außerdem wird das Ausgangssignal der Paritätsstelle einem Verstärker, wie beispielsweise dem Verstärker 104, direkt über eine kurze Leseleitung zugeleitet, um eine starke Dämpfung des Signals zu verhindern. Das Ausgangssignal der Paritätsstelle wird also bedeutend weniger von den im Speicher auftretenden Geräuschkomponenten beeiflußt als die Speicherelemente. Nimmt man wieder den Fall an, bei dem nur an einer einzigen Bitstelle Ungleichheit vorliegt, so besteht die Möglichkeit, daß das von dieser Bitstelle erzeugte Signal gedämpft oder sogar ganz aufgehoben wird, während das von der Paritätsstelle erzeugte Signal noch verwendbar ist. Die ODER-Schaltung 106 würde also in diesem Fall auf das Paritätssignal ansprechen und auf die Leitung 108 ein verwendbares Ausgangssignal geben. Liegt an mehr als einer Stelle Ungleichheit vor, so reicht das Ausgangssignal des mit den Speicherelementen des Speichers verbundenen Verstärkers 102 aus, die ODER-Schaltung 106 zur Erzeugung eines Signals zu veranlassen. Diese ODER-Schaltung erzeugt dann ein Signal, wenn eines ihrer Eingangssignale einen bestimmten unteren Grenzpegel überschreitet, wobei von der Schaltung stets das gleiche Signal unabhängig von der Amplitude des Eingangssignals erzeugt wird, sofern das Eingangssignal den unteren Grenzpegel überschreitet.
Die Aiisführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung wurden vorstehend an Hand eines bestimmten Suchspeichers beschrieben. Die Erfindung eignet sich aber auch zum Einsatz in andere Typen von für zerstörungsfreies Lesen vorgesehenen Assoziaiivspeichern.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Assoziativspeicher mit in Zeilen und Spalten angeordneten Speicherelementen zur Aufnahme der Informationsbits, die zu einem in jeweils einer Spalte untergebrachten Wort gehören, mit jeweils den Speicherelementen einer Spalte zugeordneten Anzeigeleitungen sowie mit jeweils den Speicherelementen einer Zeile zugeordneten Bitsteuerleitungen, welche die Inforniationsbits eines zu suchenden Wortes zuführen, so daß nur auf der Anzeigelcitung derjenigen Spalte kein Ausgangssignal erzeugt wird, bei der zwischen dem in dieser Spalte gespeicherten Wort und dem Stichwort Gleichheit vorliegt, d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h net. daß eine zusätzliche Zeile von Speicherelementen (12-p, 12-1 ρ usw. in Fig. 1) vorgesehen ist, von denen jeweils ein gerades oder ungerades Paritätsbit für das zugeordnete Wort einer jeden Spalte enthalten ist, daß eine allen Speicherelementen der zusätzlichen Zeile gemeinsame zusätzliche Bitsteuerleitungen (54 in Fig. 1) vorgesehen ist, um das gleiche (gerade oder ungerade) Paritätsbit in alle Speicherelemente der zusätzlichen Zeile einzugeben und daß die Anzeigeleitung des zusätzlichen Speicherelementes (12-p) mit der Anzeigeleitung der übrigen Speicherelemente (12-1. .. 12-3) derart gekoppelt ist, daß sich die auf den beiden Anzeigeleitungen entstehenden Anzeigesignale addieren.
2. Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherelemente und das zusätzliche Speicherelement einer jeden Spalte eine gemeinsame Anzeigeleitung haben (F i g. 1).
3. Speicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das zusätzliche Speicherelement jeder Spalte eine eigene Anzeigeleitung vorgesehen ist und daß die beiden Anzeigeleitungen einer jeden Spalte über eine ODER-Schaltung (106) miteinander gekoppelt sind.
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