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Fahrzeug auf Schienen oder schienenähnlicher Bahn, bei dem die zum
Betrieb notwendigen Funktionen automatisch ausgeführt werden. Gegenstand der Erfindung
ist ein Verkehrsmittel bei dem alle, Funktionen die zum Betrieb. notwendig sind,
nicht von Bahn= personal oder Aufsichtspersonal ausgeführt werden, sondern automatisch
erfolgen.
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Vor allem wird durch Verwendung kleiner Wagen, die sich zweck= mäßig
nur zur Beförderung von einer Person oder kleinen Mengen Gütern eignen, eine dauernde
Fahrbereitschaft ohne Einhaltung von vorgeschriebenen, in Fahrplänen angegebenen
Zeiten erreicht.
Fahrgeschwindigkeit ist; denn der Vjagen hält nur nach Erreichen der Zielstation
an*, um das Aussteigen zu ermöglichen.
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Die heutigen Verkehrsmittel, insbesondere die Öffentlichen Verkehrsmittel
die zum Transport von Menschen, Tieren und Gütern dienen, werden von blenschenhand
geführt. Der Führer oder* Fahrer hat das Fahrzeug an ein bestimmtes Ziel zu lenken,
an bestimmten Stellen der Fahrstrecke das Fahrzeug anzuhalten um das Ein- und Aussteigen
oder Auf- und Abladen zu ermöglichen. Er muß bestimmten Abstand vom vorherfahrenden
Fahrzeug halten, die Fahrbahn beobachten, Signale und diä Weichenstellung beach.-ten
und zum Teil die Weichen umstellen.
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Außer dem Fahrpersonal ist meistens noch Personal zur Kassie= rung
des Fahr- öder Transportgeldes notwendig. Die Kassierung, wird im Fahrzeug oder
auf den Stationen vorgenommen. Ferner ist bei Verkehrsmitteln z,B. Eisenbahnen,
Personal notwendig, zur Bedienung der Weichen und Signale. In den Städten muß zur
Regelung des starken Oberflächenverkehrs besonderes Personal, meiatens 2olizei,
vor allem an den Kreuzungen, eingesetzt werden2 Trotzdem das 2flichtbewustsein des
Personals meistens so groß istg daß es bei Unglücksfällen nicht verantwortlich gemacht
werden
kann und auch die technischen Bauten und vor allem dia
die' zur Zerstörung von Menschenleben und Gesanclhei'L uncL
auch
zu großer Materialvernichtung und großen Störungen des Verkohrs führen,
Nierzu kommen nun noch die Unbequemlichl.cciten beim Pahron sen)
. Der Abstand
der Haltestellen soll im Interesse der Lei= senden möglichst klein sein. In dem
Llaße aber, in dem der Haltestellenabstand verringert wird, sinkt aber auch die
gesch:windigkeit; sodaß bei Oberflächenverkehrsmitteln, vor
erreielleng die durchsc1mittliche Reiseugeschwindi.1.-keit nur
15 - 18 km/h
beträL#t.
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Bei Schnellbahnen die meistens einen eigenen Bahnkörpor erhal= tent
ist es trotz hoher und kurzem .!Jremsweg, nicht zweckmäßig unter
1000 m Haltestollenabstand herabzugehen. Die Reisegesch:viindigkeit vi[i2:,d.c
sonst auch hier trotz hoher Fahrgeschwindigkeit zu sehr sinken.
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Erhöhung der 2ahrgeschwindigkeit stellt -rößere Anforderant-en CD
t> u
an 2ersonal und Material, 'und erhöht die GefC,xhr der Ent,-lci",un.,-
L> Lei Schnellbahnen kommt noch hinzu. das unwirtschaftliche eines dichten Dahnnetzes
und die hohen des Bah:akörpers durch Uber- oder Unterbauen.
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Um iu eiher Station der Schnellbalin zu gelangen ist meistens die
Zurlickle,#-ungp eines Größeren Pußvieges oder die Lenutzun,-u L.3 C>
eines
anderen Verkehrsmittels notwendig.
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Das Umsteigen von einem Verkehrsmittel zum anderen, vor alleni das
oft notwendige Verändern der Pahrtrichtun#; um zum gevAinschten Ziel zu gelangen,
macht das Reisen, vor allem flir Ortsankundige unbequem.
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Auch die größten Wransportmittel oft mit hunderten von 1,lD.hr= -ästen
besetzt, mUssen oft wegen eines einzigen Fahrgastes änGehalten wordeh, um dessen
Ein- oder Auss2k-deigen zu ermö,-li= chen. Die Einhaltung des Pahrplanes zwingt
auch zur Beibehal= ci tung einer bestimmten lleise--,-eschviindi,-"ceit.
u
Allein der Zoitverl-ast durch den oft sehr großen WeG zur und von der Haltestelle,
ferner die zu gerinr,e Peisc#,esciiivindi,o= LI Iteit und das notwendige Umsteigen,
gibt -enLi#--,end Anlaß den U U Versuch zu machen, das Verkel-xsproblem auf andere
Art zu lösen. hierzu kommen noch volkswirtschaftliche Erwägun.en. Alle Perso=
nen die mit der FUhrung der Fahrzeugee mit' dem lEassieren des Tranaportgeldes,
mit# dem Einstellen der Weichen und Signaleg
mit dem des Straßenverkelcrs
beschkiftigt werdeh, sind volkswirtschaftlich betrachtet unproduktiv beschäftigt.
Sind diese Menschen auch heute noch unbedin""-t notwendig zur Aufrechterhaltung
des Verkehrs, wo ist doch jedes Mittel zu
begrüßen und
zu fördern um diese Arb#eitskräfte produktiver Arbeit zu-zuführen.
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Durch Herstellung neuer Waren (Gebrauchsgüter) oder Bau von Wohnungen,
Sport- und Erholungsstätten, Straßen, Kanälen oder neuen Bahnen usw. würden diese
Menschen viel mehr zur Erhöhung des lebens- und Kulturniveaus ihres Volkes beitragen.
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In den Großstädten zwingt der immer stärker werdende Verkehr zur Ersetzung
der Straßenbahn.durch die beweglicheren Omnibusse Das bedingt wieder stärkere Einführung
von 'xreibstoffen, (Benzin u. Gasöl), was z.B. für einen Staat wie Deutschland nicht
erwünscht ist.
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'Technisches Problem das durch die Erfindung gelöst werden
soll.
bei der neuen Erfindung besteht das Verkehrsmittel aus kleinen Viagen.die
zur Beförderung von einzelnen Personen oder kleinen Gruppen die ein gemeinsames
Ziel haben oder zur Beförderung kleiner Mengen Tiere oder Güter dienen.
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Vor Beginn der Fahrt wird die Steuervorrichtung eingestellt und der
Wagen wird selbsttätig zum gewünschten Ziel gelenkt und dort wieder selbsttätig
zum Stehen gebracht. Ist die änderung der Fahrtrichtung notwendig"so wird auch die
Umstel= lung von Weichen wenn es notwendig ist, selbsttätig vorgenommen, Ein bestimmter
Abstand von einem Fahrzeug zum anderen wird selbsttätig eingehalten. Das Anziehen
und lösen der Bremsen erfolgt automatisch. Durch geeignete Vorrichtungen wird er=
reicht, daß der Wagen mit sich immer mehr verringender Geschwin=.
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digkeit in die Station einläuft und dort zum Stehen kommt.
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Die Stationen werden automatisch imme ' r wieder mit Wagen
aufgee füllt und überflüssige Wagen werden automatisch abgeschoben Die Kassierung
des Transportgeldes erfolgt selbsttätig und nach Verbrauch des Geldes kann der Wagen
automatisch zur nächsten Station gelenkt werden, wenn nicht der Einwurf eines neuen
GeldstUckes erfolgt. Auch zur Reinigung -und Überholung fahren. die Wagen
automatisch.
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Der Wagen umfährt automatisch gesperrte beeile der Fahrstrecke, erreicht
aber trotzdem das,eingestellte Ziel.
Vorteile des neuen Verkehrsmittels. Von der Anianur,station bis
zur Zielstation wird, wenn es der Palirgast nicilt wünscht, der Wagen an keiner
Station angehalten, sodaß praktiSch die Reise= geschwindigkeit gleich der Fahrgoschwindigkeit
ist.
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Lio ist kein Umstcigen notwendig. Die Haltestellefi können dicht beieinander
licaen. Private Personen können nic.,it nur mit eigenen 'P,.iiirzeugen die Bahnkörper
der öffentlic,.3cn mittel benutzen, sondern können auch eil#Iene btationen Besondere
Palirbvlinen können noch benutzt iverden, auf dellen besonders hohe. Pi.ihraescl-i#-#iind.iglceiten
möglich sind.
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In der Beschreibung werden die technischen Einzelheiten der !Erfindung
an 11(,)nd der Zeichnung# beschrieben.
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Zum Teil sind die Teile durchkonstruiert, ura das Vorst.Und-nis zu
erleichtern. Zum Teil ist der Versuch gen.ächt, mit schematisehen (theoretischen)
Darstellungen zuszukoamien.
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In eigzelnen Zeichnungsgruppen sind die Konstruktioncn von einfachen
Möglichkeiten aus, immer höher entwichelt worden, um das neue Verkehrsmittel zu
vervollkommlien und um nicht am Anfang zu komplizierte Zeichnungen zu bringen, sondern
erst das Wichtigste zu erklären -und so das Verständnis für das Weiter= entwickelte
zu erleichtern.
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Auch stehen die Teile nicht immer im richtigen Maßstab zu ein= ander.
Der Platzmangel auf der Zeichnung erlaubte nicht überall eine konstruktiv einwandfreie
Darstellung.
Beschreibung, Abb. 1 .
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Stadtplan.
Abb. 1 zeigt einen Ausschnitt- aus einem Stadtplan.
Die Straßen werden dargestellt durch die geraden linien, die sich hier, der. einfachen
Zeichnung wegen, im rechten Winkel schneiden.
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Abb., 2.
Abb. 2 zeigt einen Ausschnitt aus Abb. 1. Hier
sind an der Stelle der Straßen die Gleise" , 129 139 14p
15 u. 16 die in der Nord-Süd-Richtung und die Gleise 179 189
19,4. 20x die in,der West-Ost-Richtung verlaufen, gezeichnet. Die ]?feile neben
den Gleisen zeigen an, in welcher Richtung die Gleise befahren werden.
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Die Gleise der einen Richtung, z.B. der Nord-,-Süd-Richtung liegen
ein wenig mehr als die Wagenhöhe beträgt, über den Geleisen der Ost-West-Richtung,
vor allen an den Kreuzungen. Der einfachen, GD Zeichnung wegen, ist.hier das Beispiel
einer Hängebahn gewählt'. Es ist dann nur eine Fahrschiene notwendig. Die kleinen
Bogen 21, 221 23 u. 24, stellen die Weichen dary die die Veränderung
der Fahrtrichtung der Wagen ermöglichen. Kommt z.B. auf der Schiene 13 ein
Wagen an, so-kann er über die Weiche 21 zur Schiene 18 gelangen. Soll er
aber nach Westen fahren, so kann er über die Weiche 22, Schiene 14, Weiche
23
zur Schiene 19 gelangen.
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Es ist auch möglich. ein Umkehren d4r Fahrtrichtung durch Wei= chen"25
zu erreiche n. die die Wagen von der Schiene 18 im Bogen über die Gleise
zur Schiene 17 führen, Über die Weiche 26 können die Wagen von der
Schiene 13 zur Schiene 17, von der Schiene 17 Über die Weiche
27 zur Schiene 12, über die Weiche 28 von der Schiene 12 zur Schiene
18 und von der Schiene 18 über die Weiche 29 zur Schiene
13 gelangen. Die Weichenbogen mÜssen dort wo sie sich, oder die geraden Gleise
schneiden, etwas mehr als die Wagenhöhe beträgt, Übereinander liegen.
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An jeder Mreazunj# der Gleise können die Weichen
269 279 28
u.
29
angebracht werden. Auch die Iffeiche
25 kann beliebig oftg je
nach der technischen oder wirtschaftlichen Notwendigkeit, auf
Praxis ein derartiger hoher Weichenaufbau 'nicht.
durch die Weichen
30 von den Viagen erreicht. lUber die Abstände der Haltestellen
voneinander entscheidet im allLemeinen die Wirtschaftlichkeit.
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Abb. 3, 4
In Abb. 39 4 u. 5 istein
Wagen, der z.B. zur Personenbeförderung dient, in drei Ansichten dargestellt. Es
ist hier das Leispiel einer Hängebahn gewählt.
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Die laufschiene 31 ist mittels der Streben 32 an den
I#lasten 33 befestigt. In den Isolatoren 34, die sich in den Nasten befinden, sind
die Träger 35 der Oberleitung 306 befestigt. Der Strora wird von einer Rolle
oder einem SchleifbüGel 37 äbL;eno.-anen, der auf der Stütze 38 gelagert
ist. Diese Stätze 38 ist isoliert befes= tigt aui dem Pahrgestell
39 Fin dem der WiaL#en befestiL>t ist.
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links vom Falirgestell-(Abb.4/b£uchtßz.- sitzen die 1-w-Lufr-"der
40., deren hohe Ränder 42 ein seitliches Ab-leiten von der laufschiene verhindern.
Rechts vom Pahr-estell sind an, ihm die Antriebsmoto= ren 43 befestigt. Die Winkel
44 verhindern ein seitliches Schleudern des Wagens. Es kann aber auch der
Wagen durch eine Schiene unter dem Wagenp die an den Masten 33 i)efer,tiLt
i.-3t, 1-'LilLrun,- erhalten.
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Der seine Bodenplatte 45, der Sitz 46, unc) das Pult 47 das die '#teuervorrichtung
trägt, ist im Aufriß ;job.3 in Scl#itt A B gezeichnet. Im Grundriß Abb.
5 ist nur die äußere Itlorm und das Innere des Wagens erkennbar. Der Eingang
befindet sich an der Stelle 48. Einzelheiten des Wagens.werden später beschrieben.
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Uteuervorrichtung. Erstes l(onstruktionsbeisj?iel.
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Auf jeder Station oder in jedem Wagen oder-auch im dauernden besitz
eines jeden Fahrgastes befindet sich, in Tafel- oder. ]Buohform, ein Verzeichnis
der Stationen, Daraus kann der Fahr= gast, der z.B. vori der Station 554-Abb.
1 beachten- die sich 4.M der Kreutung der liord-SUd--Strecke 102 mit der
West-Ost-Strec-ke 101 befindetjersehen, daß sein Ziel, z.B. die mit
56 bezeichn * ete Station sich an der Mreazung der Nord-Säd-Strecke
107 mit -der West-Ost-Streoke 108 befindet.
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In dem Pult 47 -Abb. 3 u, 5- befinden sich
zwei Walzen 57 u, 58.
Durch jr-urbeln oder
Handräder 59, die sich auch an der ötirnw#=d #DO des 2ultes befinden können,
dreht der IL,"ahrGast die ',#ialzen. 3r schaut dabei durch das Fenster
61 auf die Walzen, die aüf ihrer Oberfläche die laufenden Nummern oder Straßen
oder t;trelr= !:en tragen. Die eine Walze t'rägt die lnufenden Dummern der Nordbäd-Strecken
und die andere Walze die lauf enden Nummern der We- st-Ost-Strecken.
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Ill Abb. 6 ist ein iüeil der Walze 57 f är die 1,-,ord-Stid-Strec#-.en,
.L111 Aufriß und, in Abb.7 im Grundriß Die kleinen .i riche 62 Wuer der 'i.',-"lze
57 zeit-en den Küstand der btreckeiitju*.-ii.,iiea:n von-,einander an.
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J-ird. diese um fUnf laufende Strcciconnuriinerli in Pfeilrichit-,unj
63 gedreht, das heißt.. daß z.B. im Penstor 61 nicht mehr U die Zahl
1029 sondern 107 zu sehen istg so wird die Achse 64 des
liebels
65, der
auf der Scheibe ÜG riii-Ltels der Achse 67
",clagert ist, von dem Ring
687 der fest an der Walze 57 sitzt Dus der Nute 69 des Ringes
68 gedrUckt und der Hebel 65 nimmt die gezeichnete schräge Stellun-,
ein.
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Die Blattfeder 70 drUckt jetzt mit dem, voll ihr isolicrten
.#,.lotz 71 die --Zontaktieder 72 mit auf den ."'.onturkt 73. Dadurch
ist die Richtung des Steuerstro.mes -und damit die #1,-ii-Lrtrichtun- des Wagens
auf einer Strecke bestimmt.
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u
Jetzt auch Abb. 8 beachten, die schematische Darstellung
der beiden.Walzen 57 u. 58 mit ihren Scheiben 66 u.
76. Beide Walzen und Scheiben sind in ihrer Konstruktion gleich. Jede Scheibe
sitzt auf einer Achse 77 -Abb. 7 beachten-.
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Wird vom Fahrgast der Schalter 80 an-den Kontakt
81 gelegt, so geht der Strom von der Oberleitung 36, der vom Stromabnehmer
37
abgenommen wird, über den Schalter 80 zum Motor oder zu den NI.otoren
43, die mit dem Fahrgestell und dadurch mit der Fahr= schiene 31 als Stromrückleiter
in Verbindung stehen. GleichzeitiE wird auch der Schalter 82 mit eingeschaltet.
Der Strom geht dann vom Kontakt 83 zu einer Schleiffeder 84 zum Schleifring
85, der isoliert auf der Achse 77 neben der Scheibe 66 sitzt-.
Der Schleifring ist vei-bunden mit den drei Kontakten 73, 86 u.
87,
die auf der Scheibe 66 sitzen. -Abb.6 beachten-. Unter den Kon=
takten liegt auf der Scheibe 66 eine Isolationsplatte 89.
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h -Abb. 7 beachten-.
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Von der Blattfeder 70 wird die 74-Contaktfeder 72 an
den Kontakt 73
gedrÜckt, wie bei Abb. 6 geschildert.' Der Strom geht
nun zum Schleifring 88 über eine Schleiffeder an einen-Schleifkontakt
92.
Die Schleifkontakte 90, 911 929 93 u. 94 sind
isoliert befestigt am Fahrgestell des Wagens. Diese Schleifkontakte führen den Weichenkontakten
95, W, 0, S, N, im Teil b, c, d. e u.
f der Abb. 8 Strom zu. Die Bezeichnung der Weichenkontakte mit buch=
staben läßt gleich erkennen, welche Fahrtrichtung durch die entsprechende Weiche
erreicht wird.
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UnahMaigig von der Stellung oder Pahrtrichtung- des Wagens, steuert
den iagen der
| Schleifkontakt 90 zur Haltestelle |
| 91 nach Viesten |
| 92 Osten |
| 93 Süden |
| 94 Norden |
Fährt der Wagen in West-Ost-Richtung so wird an bestimmten Stel= leng die mit "Steaerpunkte"
bezeichnet werden, der Strecke., die Scheibe
66 und damit der Hebel
65 um eine Nummer bewegt.in Pfeilrichtung
63. -Abb.
6 beachten-._
Fährt der Wagen in Ost-West-Richtung, so wird die Scheibe
66 in Pfeilrichtung
113 bewegt. Fährt der Wagen in Süd-Nord-Richtung,
so wird die Scheibe
76 an jedem Steuerpunkt der
S - trecke in Pfeilrichtung
63 bewegt. Fährt der Wagen in Nord-SUd-Richtung, so wird die Scheibe
76 i n Pfeilrichtung
113 bewegt.
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Die Steuerpunkte können an verschiedenen Punkten der Strecken liegen..Jeder
Punkt muß natUrlich einer Nummer. auf einer Vialze 57
oder 58 entsprechen.
Hier im ersten Beispiel einer Steuervorrich= tung wo jed.e Nummer auf der Walze
57 oder 58 gleichzeitig der Nummer einer bestimmten Strecke entspricht,
liegen die Steuer= punkte, an denen die Bewegung der Scheiben 66 u.
67 erfolgt, kurz.
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zweckmäßigvvor den Yleic * henkontakten 95, die den
Wagen zu den Haltestellen führen können, Die erwähnten Steuerpunkte können sich
auch kurz vor jeder Kreu= zung oder wenn an den Kreuzungen Weichen vorhanden sind,
die eine Veränderung der Fahrtrichtung bestatten, kurz vor den Weichen befinden.
Im laufe der Beschreibung wird das noch näher erläutert. Die BeweGung der Scheiben
erfolgt an den Stouerpunkten durch Bewegung von Klinken die in Scilaltruder eingreijcil,
ni-Ici, f3.en, Prinlip wie es in den Abb. 33 - 44 dargestellt ist.
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Erste Pahrt.
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Yon der Station 55 -Abb. 1 beachten- zur Stl,-,lt-ion
r-Iie mit 56
bezeie-lulet ist.
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bie Motore haben, wie o'uc..,n ervi(-.II-ilit wurde, (iarch dc"i
Schalters
80 - Abb. 8 - Strom erhalten. Der Wagen htit sieli also in Dewet-un#-"
2 U -esIetzt und verl,Ußt die Haltestelle. Er c'rrciclit -ilun die Stelle
des Pfeilesi 114 -im Teil b dor Abb. 8 ' Der Schleif= kontakt 92 fUjirt
nun wie Schon obon erwäblit den Weichenkontak t 0
:Strom zu, die Weiche wird
aingestollt von, ElckLro.,tic,1,-"neten und der Wiau-en fährt von de:# 102 auf die
West-02t-#Dtrecke 101. Vor jodor Xrcuzung der West-Oot-Strecke
101 mit den f Itnf Nord-S ild-Strecken 105 > 104 2
105; 106 a. 107, erf olgt an den G-beaerpunicboli dio Dovie,-ung der Scheibe
66 in Pf6,ilrich-bulig 65.
Dui#ch die letzte Bevie"",un-- erreicht
die Aclise 64 -Abb. 6- beach= ten die Nute 69 und der Ilobel
65 richtet sich auf, d.h. er steht jetzt in der Richtung der Hilfslinie
115. Die Blattfeder 70 die zwischen den Klötzen 116 u.
117 Pährung hat, deren Zwi= schenraum z.T. von der Platte 118 verdeckt
ist, nimmt eine gestreckte Lage an. Jetzt wird die Kontaktfeder 72 freic#egeben
und liegt nicht mehr auf dem Kdntakt 73. Die Blattfeder 70 drückt
aber jetzt auf die Isolationsplatte 119 und der Kontakt 120 liegt auf dem
Kontakt 87. J'etzt Abb. 8 beachten. Die Richtung des 3teuerstro= mes
wird jetzt nicht mehr von den Schaltern auf der Scheibe 66
bestimmt. Der Strom
geht jetzt von der Kontaktfeder 121 an einen Uchleifring 122, neben der Scheibe
66. Von dort über eine Schleif' feder 123 an eine Schleiffeder 124.an
einen Sclileifrin"" 125 der neben der Scheibe 76 sitzt. Dieser Schleifrin,-
Elltcht mit den .z,onteikten 73, 86 u. 87 -.Abb. 6 beachten- in Verbindungl
,0 Da die Walze 58 auch in 2feilrichtung 63 bei heginn der Pahrt vora
Fahrgast i#-edro.Llt wurde, d.h. daß also im illenster nicht mehr die Zahl
101 sondern die Zjahl 108 zu sehen ist, so nimmt der liebel
65 und die Blattfeder 70 auf der Scheibe 76 dieselbe Stel=
lung ein, wie in Abb. 6 auf Scheibe 66 gezeiol-niet ist. Die Richtung
des Steuerstromes wird jetzt von einem Schalter der Scheibe 76 bestimmt.
Der Strom geht jetzt vom IContakt 73 Uber die Kontaktfeder 72
zum.Schleifring
126, über die Schleiffeder 127 zum Söhleifkontakt 94 der einernbleichenkontakt
N im Teil o der Abb. 8 Strom zuführt. An der 12reutung der West-Ost-N-)trecke
101 mit der Nord-SUd-Strecke 107 -Ahb. 1 beaohten- fährt der
Wagen über eine Weiche und macht eine Wendung naoh Norden und fährt jetzt. auf der
Nord-Süd-Strocke 107 weiter.
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An der Kreuzung dieser Stroolco mit' den oi@ben
iletzt Abb.
6 beachten. Der Hebel
65 an der Scheibe
76 hat sich jetzt in der Nute
69 auch aufgerichtet und die #3lattfeder
70
die -gestreckte Iage eingenommen. Sie hat die Xontalktfeder
72
freigegeben
und drUckt die Xontaktfeder 121 nach unten. Der Steuerstrom geht jetzt -Abb.
8 beachten- vom Zontakt
87 -dber die Kontaktfeder 121 zu einem Schleifring
128 neben-der Schei= be
76. Von der Schleiffeder 129 "eht der Strom dann
zum Schleif= kontakt
90 der bei Erreichung eines Weichenkontaktes
95 einem Elektromagneten Strom zufUhrt, der eine Weiche umstellt und so den
Wagen zur Haltestelle führt. Der Wagen hat jetzt die mit
56 bezeichnete Station
-Abb.
1- er:x
reichtt die in Abb.
8 Teil a mit
135 bezeichnet ist. Hier werden die
Motore wieder stromlos dui#ch selbsttätices Ausschalten des
CD
Schalters
80 -Abb.
5-. wie später noch näher beschrieben wird, und der Wagen
kommt zum Stehen. Der Fahrgast kann jetzt den Wagen verlassen.
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Zweite Fahrt.
mit
136 bezeichnet ist und die an der 11reuzung der Nord-Süd-Strecke
109 mit der Viest-Ost-Strecke 104 'liegtt so muß der Fahr= gast die Vialze
57 die auf Nummer
107 steht, auf die Nummer
109
stellen, d.h.(_Abb.
6 beachten-lin Pfeilrichtung
63 drehen. Die Vialze
58 muß auf
Nummer 104 gestellt werden, d.h. -Abb.
0' beach-, ten- in Pfeilrichtung
113 gedreht werden.
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Der Hebel 65 an der Scheibe 66 wird dann wieder nach
linke um= gelegt und die Blattfeder 70 wird die Kontaktfeder 72 an
den Kontakt 73 drücken. Es ergibt sich hier dieselbe Schaltung., d,h,
dieselbe Richtung des Steuerstromes wie bei der ersten Fahrt.
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Verläßt zur zweiten Fahrt-nach Einschaltung des Hebels 80 der
Vlagen die Haltestelle 135 f;-Abb. 8 Teil d-# so elhält vom Schleif=
kontakt 92 der nächste Weichenkontakt 0, auf dieser Strecke Strom und der
Elektromagnet stellt die Weiche, um, sodaß der, Wagen nach rechte fährt, d.h. in
West-Ost-Richtung.
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Jetzt Abb.1 beachte4 Erreicht nun bei der Fahrt auf der Viest-Ost-Strecke
108 der Viagen die !Creuzungen dieser Strecke mit -
den Nord-Süd-Strecken
108 a. 109, so wird die Scheibe 66 um je
eine Nummer bewegt.
Bei der zweiten Bewei,#-uhg hat der Hebel die Nute 69 erreicht und siöh aufgerichtet.
Wie bei der ersten Fahrt übernimmt auch jetzt die zweite Scheibe 76 die Bestimmung
der
Steaerstromrichtung. Die KreuZung der Nord-Süd-Strecke
109 mit der West-Ost-Strecke 108 ist in Abb. 8 im Teil e darugestellt.-Wie
schon geschildert wurd.e bei Beginn der zweiten Fahrt die Walze 58 in Pfeilrichtung
113 gedreht. Dadurch wurde -Abb. 6 be= achten- der liebeil.
65 der Scheibe 706 nach rechts umgelegt, sodaß auf der Scheibe
76 die Xontaktfeder 137 auf den Kontakt 86 ge= drückt wird
von der Blattfeder 70. Es geht dann der Steuerstrom -Abb.8 beachten- von
dem Xontakt 86 der Scheibe 76 Woer die Xontaktfeder 137 an
den Schleifring 138 neben d.cr Scheibe 76.
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C> Über eine Schleiffeder wird der Strom zum Schleifkontakt
93
geführt der dem nächsten 'fieichenkont,-i7ct S Strom zuführt. Der
Viagen fährt jetzt von der Vost-Ost-Strecke 108 über die Weiche zur Nord-Sild-Strecke
109. An den Xrcuzunr#*cn der Nord-Sild--Strecke 109 mit den West-Ost-Strecken
107, 1069 105 u. 104 wird die Scheibe 7ü um je eine 114ummer
bewegt in Pfeilrichtung 113. Bei der letzten Bewegung richtet sich der fiebel
65 ituf, die Blattfeder 70 nimmt die ge2treckte !aEc
a.CL,1 und d.i-Lickt den Zontakt 120 auf den Kontakt 87, während die 7,-ont#,.tkti'cdor
137
den Konzakt G6 verläßt. Der k0.)trom geht nun, wie bei der e#rsten
Panrt Geschildert, zum Schleifkontakt 90, der dann den Wagen zu einer Station
136 L;teuert, an der der Pahrgast dann den Wagen verläßt. Die ilreuzunr;-
der Nord-.1)Ud-S,Lreclce 109 mit der West-Ost-Strecke 104 ist in libb.
ü im #2eil f dargestellt. SclialtdLni#-. Abb.9. Durch die--e Schaltun.
wird ein erreicht. .bei Anwendu% der ScilLt1tung Abb,8 bestimmt zuerst die Scheibe
66
die Fahrtrichtung. Der Steuerstrom kann natUrlich auch zuerst an die Scheibe
76 geführt werden, sodaß diese Scheibe die erste, Fahrtrichtung bestimmt.
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Bei Anwendung der Schaltung Abb. 9 erhalten beide Scheiben
zu, gleicher Zeit den Steuerstrom. Dieser geht vom Schalter 82 über die Schleiffeder
84 und den Schleifring 85 an die drei Kontakte der Scheibe 66 und
über die Schleiffeder 124 und dei2 Schleif= ring 125 an die drei Kontakte
der Scheibe 76.
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Es sei jetzt wieder dieselbe erste :?ahrt angenom.,iien. 'Vie in Abb.
8. werden auch in Abb. 9 an beiden Scheiben die 'ir-
72 an die lZontakte 73 gedrUckt. Lis wird während der Pahrt von der
Scheibe 66 jeden 0 (Ost)-' ' leichenkontakt, von der öcheibe
76 Jeden N (lZorJ)-#leichenicont#-3kt, an den.en der Wagen während
der Pahrt vorbti fährt,» Strom zdlitl-Lrt.
Fährt der 111,iGen auch
von Jer btc#lie 114 ill! TE,ilb der Abb. 8 tib, so er Libci, dic 11' cil,-,'-c
#3-W'eic; e nach 0":,ten. An der n-I.c'Listcli Gti-ecicenkrRud,iunpr -.Lbb.
8 Teil c- fährt er rj,:cii ..r - -1 #; i eel ei
.Zord.en Über
die N-Weiche. An einer nächi,lie, t , -, ikl.(--uzun,--Abb. 8 Teil
c- flUhrt d.er wiedor die 0-WCic.,Lle linch O*EIten. An-jeder Kreuzung'wechselt
dor Wacen die Palir-L-,I#iclitL112-' bis die beiden , Hebel 65 an
den Scheiben ÜÖ u. 76 #sicii m-ufU-#-erich-L'Ict und die 13lattfedern
70 die gestreckte eingenommen haben. Dann verlassen iiuch die Kontaktfedern
72 dio Kontakte 73 und die I.',ontaktfedern 121 werdenauf die Kontakte
87 gedrUckt. Der Strom ##-eht dann vom '.irCont"ikt 87 der Scheib o Ü -6
über die ','ContFi.ktfeder - 121 an einen Schleifring 122. Von der Schleiffed.er
123 geht der Strom dann Über eine Sohleiffeder -und einen Schleifring an
die Lrontakt= feder 121 der Scheibe 76.Vom Kontakt 87 dieser Scheibe geht
er dann über einen Schieifring und eine Schleiffeder zum Schleif= kontakt
90, der dann dem nächsten %[eichenlcon*takt 95 Strom zu= fährt und
den Wagen so zur Haltestelle lenkt.
-
Die Schalterelemente die die Stromzuführung zu der Schleiffeder
90 bestimmen, sind beide von einander abhängig durch Hintereinanderschaltung.
-
Abb. 10.
-
Schaltung_. Bei dieser Schaltung bestimmt der Benutzer des Wagens
die erste Fahrtrichtung* Der dauernde Wechsel der Fahrtrichtung ist natürlich für
den Fahrgast nicht immer angenehm. Auch die dauernde Beanspruchunoz der Weichen
ist wenig wirtschaftlich, In Abb. 10 wird nun eine Schaltung gezeigt, die
es dem Fahrgast ermöglicht, die Fahrtrichtung selbst zu bestimmen.--Muß er z.B.
nach Norden und Osten fahren und wünscht er aus irgend einem Grund z.B. zuerst nach
Osten zu fahren, so kann er das durch den Umschalter 140 bestimmen, den er in diesem
Fall an den Kontakt 141 legt.
-
Der Strom der auch hier vom Schalter 82 kommen kann, geht über'
den Schalter 140 und Kontakt 141 über eine Soliloiffede'r 84 und einen'Schleifring
an die drei Kontakte der Scheibe 66. Hat nun, wie in der Beschreibung der
Abb. 8 geschildert, der Wagen die Viest-Ost-Strecke abgefahren, so richtet
sich auch hier der I.'L'ebel 65 auf und die Blattfeder 70 drückt die
Konteiktfeder 121 auf den Kontakt 87. Der Strom geht darin vom Kontakt
87 über die ICoiit",ilct= feder 121 an einen Schleifring 122 darin über eine
Schloiffeder
an einen Kontakt 142. Dieser Kontakt wird durch den
Teil 152
des Schalters, der vom Teil 140 isoliert ist, mit dem Kontakt 143
verbunden.
-
Jetzt erhalten die drei Kontakte der Scheibe 76 Strom über
die SchleiffeJer 124 und Schleifring 125. Ist nun der Teil der Nord-Süd-Strecke
vom Wagen abgefahren, so richtet sich auch an der Scheibe 76 der Hebel
65 auf und die*Blattfeder 70 drückt die Kontaktfeder 144 auf den Kontakt
145. Der Kontakt 145 erm hält über den Sohleifring 146-und die Schleiffeder 147
Strom von dem Schalter 82. Von der Kontaktfejer 144 geht nun der Strom über
einen Schleifring und über eine Schleiffeder zur Scheibe 66 über eine Schleiffeder
und einen Schleifring an den Kontakt 148.
-
Da an de:# Scheibe 66 die Kontaktfeder 121 von der Blattfeder
70
auf een Kontakt 87 gedrückt wdrde, wie schon geschildert, so liegt
auch die Kontaktfeder 149, durch den Druck der Blattfeder 70, auf
dernKontakt 148. Der Strom geht nun vom Kontakt 148 über die Kontaktfeder 149,'#liber
einen Schleifrinr, und eine Schleiffeder an den Schleifkontakt 90, der einen
'Weichenkontakt 95 Strom zuführt und. so, nach Umstellung der Weiche, den
Wagen zur Haltestelle führt. Würde der Fahrgast es aber'vn*inse.-ien zuerst nach
Norden zu fah= ren und dann nach Östen, so müßte der Fahrgast den Umschalter 140
an den Kontakt 150 legen. Der Strom wUrde dann vom £Kontakt 150 über
die Schleiffeder 124 und über den Schleifring-125 zuerst an die'drei Xontakte der
Scheibe 76 behen. Ist nun die Nord-Stid-Strecke ab,#;efahren und hat sich
der Hebel 65 auf--erich= tet, dann drUckt die Blattfeder 70 die Koritak-'4.-fE"der
121 auf den 1-,#ontakt 87. Der Strom gehtd.ann von der .Llontuktf 7- eder 121 über
den Schleifring 128 und über die Schleiffeder 129 an den Kontakt
151. Durch den Teil 152 des Umschalters wird der z-)',ontakt
151 mit dem Kontakt 153 verbunden und der Strom Geht über die Schleiffed.er
64 und den Schleifring a4 die drei Kontakte der Scheibe 66. Der Wagen wird
nun zur Ost-Strecke -esteuert und hat er den bestimmten Teil dieser Strecke ab:,efahren,
so richtet sich der Hebel 65 auf.
-
Die Blattfeddr 70 der Scheibe 66 drückt jetzt auch wieder
die Kontaktfeder 149 auf den Xontekt 148. Da-die Blattfeder 70 der Scheibe
76 die I,,"ontaktfeder 144- auch auf den Kontakt 145 drUckt, so wird auch
jetzt dem Schleifkontakt 90 Strom zugeführt.* Die Kontaktfeder 149 ist tsoliert
beZestigt an der Kontaktfeder 121 der Scholbe 66 und die Erontaktfeder 144 ist-
isoMert
-ocfestigt an der *.'#"ont"ilctfeder 1.21 d.C2:-
76,. i,*Luf den 'Kontaktfedern 149 u. 144 -ind bejestiGt, #uf, der die blattfedern
70 drücken.
-
Abb. 11 - 16.
-
Gteuervorrichtun,#. Zweites £'#'onstruktionsbeis2ioL.' Auf
den Zylindern der ersten Steuervorrichtung Abb. 6, kinnn nur eine beschränkte
Anzahl von btreckennu.,wriern an,#;ebracht worden, denn der Durchmesser der Zylinder
kann nicht se-Lir -roß gewählt worden. Die Steuervorrichtung wärde sonst zuviel
1,1aum im beanspruchen. Ist es aber notwendig eine L,roße Anzahl von btroclzeiiiiurinteri-i
in der Steaervorrichtung zur Auswahl zu -,tellcn, 1-1o os zweck= .mäßig, an die
Stelle eines Zylinders oin endloses 9;-i-.,id, i#ber Rollcn Mult, oder ein Belnd
das abwecl#selnd 'je ilacil Bedarf von einer Rolle auf eine andere R'olle
aufgewickelt wird ZU vorwoll= den. Die Bewegun,- der Rollen kann durch Dreiz#un,#;
von erfolgen. Abb. 1.2 zeigt ein Teil des Bandes 1060. Der Teil löl
des Bi#uides Cb träut die Streckonnummern. Die kleinen Rcc£",1'Lcc#zch s-U*-cllen
die fi #;treckennuMmern in Porm von löchern dar.
-
Es wurden z.B. die löcher zwischen den 11ilfslinien lö2 der i-,U("irIcr
4882 zylischen den Hilfslinien 163 der Nummer 4959 den Eilfslinion 164 der
Nummer 502 und zwischen den Hilfslinien 16-5
der Nummer 511,
entsprechen. bei den Ze#mer oder Kunderter Reihen; können an Stelle der kleinen
Rechtecke die lan#;en Rechtecke 169
treten.
-
Unter dem Band, das zweckmäßig aus Stahl herestellt wird, befin= den
sich Zahlentrommeln. Eine Zahlentrommel in Abb. 2 im Aufriß gezeichnet. Da die Streckennummern
im bescilriebenen beispiel aus drei Zahlen bestehen, so sind drei Zahlentrommeln
nötig. Die erste Zahlentrommel, die Einer-Trommel, wird an Steuerpunkten der Strecke,
wie später näher beschrieben wird, z.B, kurz vor jedei Station, um eine Zahl bewegt.
Jede Trommel trägt zehn Zahlen in Porm von löchern (VertiefunGen) 167.
-
Ist die erste die Einer-Trommel um zehn Zahlen gedreht in einer j
C-'3 Riohtung, so nimmt sie die zweite Trommel, die Zehner-Trommel, um eine Zahl
mit. Ist die Zehner-Trommel um zehn Zahlen gedreht in einer Richtung, dann nimmt
sie die dritte Trommelg die Hunder= ter-Trommel,* um eino*Zahl mit.
An
der Einer-Trommel sind zwei Zahnräder
170 und
171 befestigt. -Abb.44-.
Jedes Rad hat zuhn Zähne. Die Zähne des Rades
170 sind in entgegengesetzter
Richtung zu den Zähnen des Rades
171 ge= schnitten. Dient das Rad 170.beispielsweise
zur Rechtsdrehung, dann dient das Rad
171 zur linksdrehung der Einer-Trommel.
In die Zähne greifen Transportklinken ein, wie später bei der
De=
schreibung
der Abb.
33- 14 geschildert wird. Die beiden änderen Zahlentrommeln haben
an Stelle der Zahnräder einen Zahnkranz
172. -Abb. 14 beachten-, sie zeigt
die Ober= fläche einer Zahlentrommel abgewickelt in gestreckter lage. Die beiden
Zapfen
173 dienen zur BewelfYung von Trieben, die mit ihren Zähnen in die
Zähne
172 ein--reifen und sq die Bewegung
U
der einen Zahlentrommel
auf die andere Zahlentrommel übertragen, so wie das, z.B. bei Zahlentrommeln-Tachometern
der Fall ist. Die Einzeichnung der Triebe erdbri#-,t sich. Die schwarzen Rechtecke
in der Abb. 14 stellen die Vertiefungen
167 dar, in die sich die Zapfen
180 der Hebel 181 senken, wie in Abb. 12, dem Seitenriß zu Abb.44 von rechts
gesehen, zu erkennen ist, wenn die löcher des Bandes mit den Vertiefungen der Zahlen='
trommeln übereinstimmen, d,h. wenn die löcher in den Zahlen= trommeln, die z.B.
der Zahl 495 entsprechen, oben stehen und das Band auf die Streckennummer 495 eingestellt
ist, d.h. die löcher zwischen den Hilfslinien
163 -Abb.
13 beachten-
über den Zahlentrommeln sich befinden. Über jeder Zahlentrommel befindet sich ein
Satz von zehn Stück der Hebel
181. Die Hebel sind auf einer gemeinsamen Achse
gelagert. Zwischen den einzelnen liebelsätzen sitzen auf der Achse Distanzrohre.
Bei der erwähnten Einstellung auf die Nummer 495 fällt im ersten liebelsatz T der
fünfte Hebel, im zweiten Hebelsatz der neunte Hebel und im dritten Hebelsatz der
vierte Hebel,nach unten. In der Abb.44 und 12 ist der erste Hebelsatz ein..ezeichnet.
Im Aufriß Abb.41 sind die Hebel im Schnitt
C gezeichnet. Der sechste bis
zehnte Hebel ist in Abb.-11 und 12 weggelassen. jcdor der fallenden Nebel
181 drUckt durch den Druck seiner blattfeder
18b eine I£Lontaktfeder
187 1-ij-j,ch unten i:inf einen #Koli= ttiktstreifcn
188. An Stelle
einzolner Kontaktfedern ininn fUr jeden Yiebelsatz eine breite 'L#.oiitaktfeder
verwendet werden, auf, der die 189 Die 190 (liont zur J.er und 20dern.
191 i-,#
Steaerstromschalteinricht,##nL#, Auf der Ache e
192 ist neben der Unterlegscheibe
195 die Scheibe
196 gelaZert. Sie ist in Abb.14 im Schnitt
CD gezeichnet. Der Rand
197 ist innen zu zehn Zähnen
198 ausgearbe5tet.
1)ie Zähne
199 &reifen in die Löcher 200 im Teil 201 des Bandes
160 ein. -Abb', 13-.
-
Wird das Band 160, z.B. in 2feilrichtung 203 bewegt,
dann wird von einem Zahn 198 der Hebel 204 seitlich gelegt. (In der Zeichm
nung nach rechte). Dadurch drUckt die Blattfeder 205 mit ihren Zapfen
206 auf die isolierte- Niete 207 und die Kontaktfeder 208
legt
sich mit ihreznKontakt 209 auf den Kontakt 210. Der' Hebel 204 ist auf dem
Zapfen der Achse 212 gelagert, die in einer Scheibe 213 fest eingenietet
ist. Die Scheibe 213 sitzt fest auf der Achse 192 und trägt die beiden
Isolierklötzer 214 und 215 mit den Kontakten 210 und 216 und den beiden
Kontaktfedern 208 u. 217. Die Blattf edern 205 u.
218 sind auch auf der Scheibe 213 befestigt. Auf der
Achse 192 sitzen fest, auf Isoliermatem rial 219, die Schleifringe
220, 221 u. 2229 die nur im Aufriß -Abb.11- im Schnitt OD gezeichnet sind. Der Schleifring
220 steht mit den beiden Kontakten 210 u. 216 in Verbindung. Der Schleifring
221 ist mit der Kontektfeder 217 und der Schleif= ring 222 mit derrontaktfeder
208 verbunden.
-
Nach der UmleGung des Hebels 204 in-die gezeichnete Stellung, wird
ein Zurückgehen des Hobels in die -Grundstellung (Nallstel= ,lung) verhindert, durch
den Hebel 230 der auf der Scheibe 213
beweglich gela#;ert ist und sich
durch den Druck der Blattfeder 231 unter den liebel 204 legt. Der Hebel
230 und die Blattfeder 231 erhalten Führung in dem Schlitz
232 der Achze 192. Die Achse 192 ist an dieser Stelle in Abb.14
im Schnitt OD gezeichm In Abb. 12 ist die Zahlentrommel 166 zum Teil und
die Teilep die in Abb.11 rechts von der Zahlentrommel gezeichnet sind, auageechnit«ten,
um das Eindringen eines Zapfens 180 in die Zahlentrommel ' erkennei#
zu lassen. Der Kontakt 216, Isolierklotz 215 und Kontaktfeder
217 sind nicht und Blattfeder 218 ist nur s,T, in Abb.44 eingezeichnet.
Die Schleifringe 220, 221 u. 222 und die Isolation -219 sind in Abb. 12 nicht ein&eceichnet.
Jetzt
Schaltbild Abb. 15 beachten.
-
Es sind hier nicht breite #£r)ontaktfedern 187, sondern
die erwähn= ten einzelnen Xontaktfedern ein,-*ezeicluict.
-
Der-Steuerstrom der von dem Schalter 82 kommt" &eht über
eine Schleiffeder 235 und Über den Schleifring 220 an die beiden Kontakte
210 u. 216. Wie schon geschildert, liegt die Kontakt= feder 208 auf
dem Kontakt 210. Der Strom geht von der Kontakt= feder 208 über einen Schleifring'222
und eine Schleiffeder 236
an einen Schleifkontakt der dem üächsten Weichenkontakt
0, der vom Wagen bei seiner Fahrt erreicht wird, Strom zuführt. An
jedem Steuerpunkt der Strecke wird die Einer-Zahlentrommel 166 um eine Zahl
gedreht in Pfellrichtung 238 -Abb. 12-. An der Stelle der Strecke, an der
die löcher in den Zahlentrommeln mit den löchern im Band 160, d.h. also,
mit der eingestellten Streckennummer übereinstimmen', fällt in jedem Hebelsatzein
Hebel nach unten. i)er Steuerstrom geht jetzt -Abb. 15 beachten- vom Schalter
82
an den Kontaktstreifen 188 des ersten Hebelsatzes, Uber die Kontaktfeder
187 zur Kontaktfeder des zweiten Hebelsatzes und zu dessen-Kontaktstreifen,
dann zum ',rrontaktstreifen des dritten Hebelsatzes und über dessen Kontaktfeder
187 zum Elektromagneten 240, der mit dem Fahrgestell 39 und dadurch
mit der laufschiene 319 -Abb' 3- als Stromrückleiter in Verbindung
steht. -Jetzt Abb.41 beachten-, Dieser Blektromagnet 240 zieht die :pisenscheibe
241 ang d.h. nach rechts. Der Bolzen 242, der in die Eisenscheibe eingenietet ist
und in der Bohrung der Achse 192
Führung hat, zieht den Hebel 230 mit
nach rechts. Dadurch wird der Hebel 204 freigegeben und nimmt seine Grundstellung,
durch den Druck der Blattfeder 205, ein. Dann verläßt auch die Kontakt= feder
208 den Kontakt 210 und die obere Steuervorrichtung in Abb. 15 bestimmt
nicht mehr eine Veränderung der Fahrtrichtung. Die Fahrtrichtung des Wagens wird
jetzt von der zweiten Steuer= vorrichtung bestimmt.'Diese ist in ihrer Konstruktion
gleich der ersten Steuervorrichtung. Wird nun bei Einstellung der zweiten Steuervorrichtuni;
auf eine bestimmte Streckennummer das Band 160
auch in 2feilrichtung
203 bewegt, so wird auch hier die Kontakt= feder 208 auf den Kontakt
210 gelegt.
-
W
Der Steuerstrom geht dann auch hier Über eine Schleiffeder
235
an einen Schleifring 220, an die beiden' Kontakte 210 u. 216., über die
Kontaktfeder 208 an einen Schleifring 222,-über die Schleif=
takt an dem der Wagen vorbeikommt, Strom zuführt. An der Stelle
der Nord-Süd-Strecke, die jetzt vom Vagen befahren wird, an der die löcher in den
Zahlentrommeln mit der eingestellten Streeten= nummer auf dem Band 160 übereinstimmen,
senken sich in jedem liebelnatz der zweiten Steuervorrichtung ein '.Hebel.
Es erhält jetzt der Blektromagnet 245 der zweiten Steuervorrichtung Strom
und der Hebel 204 wird auch hier in die Grundstellung gebracht. Gleichzeitig geht
auch der Steuerstrom zum Schleifkontakt 90
der den Wagen zur nächsten Station
lenkt.
-
In Abb.44 ist die Scheibe 213 und die Achse 192 ausgeschnitten,
um die Führung des Bolzens 242 erkennen zu lassen. Hinter dem Hebel 230 liegt
eine Unterlegscheibe 246. Daneben geht durch den Bolzen ein Splint 247. Abb.
16..
-
Schalt!#2M. Zur Bestimmun,- der ersten FalLrtriciitunz;.
-
Soll es dem Fahrgast ermöglicht vierden, die erste Pahrtrichtung selbst
zu bestimmen, so muß die in Abb. 16 darf-estellte Schal= tung gewählt werden.
-
Der Strom, der vom Schalter 82 kommt, wird er. den Schalter
260
geführt. Würde nun die erste Steuervorrichtung, die in Abb. 16 mit
g bezeichnet ist, zur Steuerung . auf einer Nord-SiiC.-Strecke dienen,
so muß der Pahrgas#, wenn er zuerst die Xord-Siid-#;trecke befahren will, den Sclialtee
260 an den Kontakt 263 legen. Denn legt sich gleichzeitig der Schalter
2öl an den Kontakt 264 und der Schalter 262 verbindet den Kontakt 265 mit
dem «i,"ontakt 266.
Vom Kontakt 263 geht der Strom an die Schleiffedor
235, an den Schleifring- 220 und dann weiter wie in Abb. 15. Gleichzeitig
geht der Strom auch an den Kontaktstreifen 188 und wenn in jedem der drei
Hebelsätze ein Hebel 181 nach unten gedrückt wird, wie in der Beschreibung
der Abb. 11 u. 12 geschildert, so geht der Strom weiter über die Kontaktfeder
187, über eine zweite Kontakt= feder, an den zweiten Kontaktetreifeng an
den dritten Kontaktstreiten, an eine Zontaktfeder und von dort an den Blektromag=
noten 2409 der mit dem Fahrzeatell 39 in Verbindung steht, Gleich-, zeitig
geht de ' r Strom an den Kontakt 265, über den Schalter 262
an den
Kontakt 266,
Von hier geht der Strom zur zweiten Steuervorrichtung, die in
Abb, 16 mit h bozeichnet ist. Der Strom ge.ht über die Schleifm feder
235 zum Schleifring 220 und dann.weiter viie in Abb. 15.
Gleichzeitiä-'geht
der Strom auch an den .,ontalctstreifen 188.
Wird in jeden der drei Hebelaätze ein Hebel nach unten j;edrtickt,
ao geht der Strom über die Montaktfeder 187 an eine "#%.ontakti:c,-d r-#rg
.an den zweiten Kontaktetreifen, an den dritten 1.Contaktstreifen, an eine Zontaktfeder
und von hier an den Bleictromat,,'neten 245, der mit dem ]Fahrgestell
39 in Verbindung steht. Gleichzeitig geht -der Strom auch'an den Kontakt
264, ilbör"de*n Schalter 2619 an den Sohleifkontakt 90, der dem nächsten
Weichenkontakt 95 -Abb. 8 beachten- Strom zuführt. Nach Umstellur4#
der Weiche erreicht da= der Wagen die Station.
-
Werden die drei Schalter nach der anderen Seite umgelegt, d.h. will
der Yahrgast zuerst die Ylest-Ost-Strecke befahren, oo liegt der Schalter
260 am IContakt 2679 der Schalter 261 am Kontakt
268
und der Schalter 262 verbindet din Kontakt 269 mit dem Kontakt
270.
-
Jetzt geht der Strom vom Schalter 82 zuerst zur zweiten Steuern
vorrivhtung h. Ist hier die Verbindung über die Xontaktetreifen 188 und'die
Kontaktfedern 187 hergestellt,*so geht der Strom an den Blektromagnet 245.
Gleichzeitig geht der Strom an den Konn takt 270, über den Schalter 262 an
den Kontakt 269 und von.hier zur @roten Steuervorriohtung g. Ist auch
hier die Verbindung über die Kontaktetreifen 188 und Kontaktfedern
187 hergestellt" no geht der Strom an den Blektromagnet 240 und an den Kontakt
268, der über den Schalter 261 den Strom an den Sohleifkontakt
90 führt, Abb@ 17 u. 18.
-
Dritten Ironstruktionabeia2i91 einer SteuervorrichtMi.'
Besteht die Bahnanlage aus einer grdße7n Anzahl, vielleicht aus Tausenden oder gar
Killionen von Strecken oder Stationen, oo ist *im Steuervorrichtung nach Art, der
in de#',kbb. 17 u. 18
gezeichneten Vorrichtung zweckmäßig zu verwenden.
-
Abb. 17 zeigt einen Teil der Darstellung in Abb.
18 von rechte n ach linke gesehen. Der Teil der in Abb.
18 linke von der Hillem linie 290 liegt, wird als Schalttrommel bezeichnet.
Der Teil der rechte von der Hilfolinie 290 liegt, wird ale Zahlentromel bezeichnet,
Zahlentrommel und Schalttromel ausammen bilden eine küheit. In Abb. 17 ist
die Zahlentrommel nicht eingezeichnet und die Achse 291, Rohr 318, 292
und 310 sind in der Richtung 0 x geschnitten. In Abb. 18 ist
die Zahlentrommel ganz und die Sohalttrommel z.T. Im Schnitt B ? gezeichnet.
-
Jede Steuervorrichtung besteht aus mehreren Einheiten. BeträÜ
die Zahl der zur Auswahl zugelasaenen Strecken oder--Stv-ationen
der
Nord-SUd- oder V«t-0,st-Riohtung z.B. 9009 so sind drei Einheiten zu einer
Steuervorrichtung notwendig. Die drei Ein= heiten sind auf einer Achse
291 drehbar gelagert.
-
Das Rohr 292 ist drehbar auf dem Rohr 318 gelagert.
Auf diesem Rohr 292 sitzen fest ein Zahnrad 293, die vier Isolationeachei.
ben 294 und die Schleifringe 295, 2969 2979 die Metallecheibe 298,
Ieolationnacheibe 299 und die drei glocken- oder topfförmig gedrückten Schaltecheiben
300 's 3019 302. Durch die Isolationem soheiben 305 u. 306
sind die Schaltscheiben von einander isom liert. Auf der 'ßchaltaoheibe
302 liegt eine Isolationsscheibe 307 und eine Metallscheibe
308. Diese ganzen Teile werden fest aneinander gepreßt und von den, auf das
Rohr aufgepreßten oder geschweißten oder geschraubten icheiben 309 gehalten.
über das Rohr 292 ist bis zum Zahnrad 293, eine Isolierbuchee
310 gezösen.' Das Zahn ad 293 ist im Schnitt B P gezeichnet.
In Abb. 17 sind die Ausschnitte erkennbar in den.Glockenrändern der Schaltscheiben.
Von den Schaltscheiben isoliert sitzen in diesen Ausschnitten auf der Isolationsplatte
337, die zwoi Kontaktwinkel 311, 312, die aufeinander genietet sind.
Der Schleifring 295 ist durch die Verbindung 315 verbunden mit der
Schaltecheibe 300. Sohleifring 296 ist durch die Verbindung
316
verbunden mit der Schaltscheibe 302 und Schleifring 2971st verbunden
mit den Kontaktwinkeln 311 u. 312.
Die Zahlentrommel besteht aus dem
Rohr 3189 das drehbar auf der Achse 291 gelagert ist. Auf dem Rohr
sitzt fest das Isolatä 319. An dem Rohr 318 ist die Scheibe
320 angesetzt, an der die Zapfen oder Zähne 321 sitzen. Neben der
Scheibe 320 liegen die Isolationsscheiben 322 u. 335, die Metallscheibe
323, 1,£#etall= scheibe 324, Metallscheibe 325, Isolationsscheibe
326, Metall= -scheibe 327 und die beiden auf das Rohr aufgeproßten
oder ge= schweißten Scheiben 328, die die ganzen Teile fest zusammen halten,
An 3telle der Scheiben 328 können auch Muttern treten. An der Scheibe
325 ist ein Winkel 329 befestigt. Dieser Winkel dient zur Führung
des Schtiltkegels 330, wegen der hier gewählten Form so benannt. liarch den
Ansatz 331 der Scheibe 323 wird der Schaltkegel mit seinem linnenförmigen
Teil 332 gegen die Scheibe 325 gedrückt,'in deren Bohrun- der Sbhaltkegel
bevieglich gela= gert ist.
-
Zwischen Schalttrommel un# Zahlentrommel liegt die Unterlegscheim
be 336, Zwischen den Einheiten, tilso zwischen der Zlahlentrommel der einen
BUiheit und der Schalttrommel der nächsten Einheit, sitzen auf der Acbs'e
291 Diete«.nzr(Nhre. Dr," 74)pf 341 dc.9
3chaltkegels, dessen Querscl-mitt
am besten oval -ovi"-ihlt wird. und der zur besseren Federung geschlitzt ist, dient
als Schleifkon= takt au.f den Seiten der Glockenränder der Schaltscheiben. In der
Praxis ist es natürlich besser den Schaltkegel etwas kräftiger auszuführen, als
es hier gezeichnet ist.
-
Abb. 17 und 18.
Arbeitsweise der Schalt-
und Zahlentrommel.
Die erste, also die Einerzahlentromraol, ist foot verbunden
Mt zwei Zahnrädern 170 und 171 wie sie in Abb. li gezeichnet sind.
Werden nun an den Steuerpunkten der Pahrstrecke die Zahnräder um einen Zahn bewegt,
so dreht sich die erste Zahlentrommel mit um eine Zahl. Der Umfang der Scheibe
320 ist in zehn gleiche Teile eingeteiltg die den Zahlen von 0 bis,
entsprechen.
-
Ist die erste Zahlentrommel um zehn Zahlen gedreht in einer Richtung,
so wird die zweite Zahlentromirael um eine Zahl gedreht. Hat die erste Zahlentrommel
zehn Umdrehungen geraacht in derselben Richtung, so hat sich auch die zweite Zahlentrommel
einmal ganz gedreht und nimmt die dritte Zahlentrommel um eine Zahl mit" usw,
je nach Anzahl der Zahlentrommeln.
-
Die Übertragung der Bewegung von einer Zahlentrommel auf die andere
erfolgt durch Triebe, wie z.B. bei Zählwerken der Tachome= ter. Die Scheibe 343
die fest auf dem Rohr 318 sitzt, dient mit ihren zwei Zapfen 344 zur Bewegung
eines Triebes, der die Bewe= Gung auf die Zähne 321 der nächsten Zahlentrommel
Überträgt.
-
Das Zahnrad 293 wird durch eine Zahnstange. 349 -in Abb. 19-gedreht.
Die Zahnstange ist zu einem Griff ausgebildet, der aus der Stirnwand des Pultes
60 -Abb.3- herausragt. Dieser Griff dient nun dem Fahrgast zur Einstellung
der gewünschten Strecken oder Stationsnummer. Die Zahlenstange trägt deshalb an
ihrer Oberfläche,'sichtbar für den Fahrgast, die Zahlen von 0 bis
9.
Diese Zahlen können sich auch neben dem Griff auf der Stirnwand
des Pultes befinden. Dann erhält die Zahlenstange zweckmäßig einen kleinen Zeiger,
der die genauere Einste llung erffiöclicht, Q CD Wird nun die Schalttrommel
aus der in Abb. 17 gezeichneten Lage oder der Schaltkagel aus der gezeichneten
lage gedreht, so wird der Kopf des Schaltkegels von der Fläche 346 des mittleren
Glocken randes an die innere-,Schaltscheibe 302 oder von der Fläche
347
an den Glockenrand der äußeren Schaltscheibe 300 gefUhrt.
-
Auf jeden der drei Schleifringe sowie auf der Scheibe 325 schleift
eine Schleiffeder, die zur Stromzuführung oder-.qbniibne dient.
-
t>
Abb. 19.
-
In Abb. 19 ist die SteuervorrichtungAbb. 17 und
18 und die Schal= tung achematioch dargestellt. Schleifringe und Schleif
federn eind'nicht eingezeichnet, sondern nur die drei Glockenränder sowie die beiden
Irontaktwinkel und der Kopf des Schaltkegele.
-
Die drei Trommeleinheiten i. k, 1 stellen die Steuervorrichtung
dar, die zur Steuerung des Wagend aug einer West- Ost- Strecke dienen@
Die stellung der schultkosel zeigt an# auf wolohor Station aleo vor
welcher Nord- Süd- Strecke der Wagen sich vor Beginn der Yahrt begindet.
Das wäre die Station*-'.085 Der Fahrgant will nun beiepielaweine nach der Station
- 657
Er will nach Norden fahren. Der Fahrgast stellt jetzt die erste Zahnstange
349 auf 8, dadurch beweg-en sich die Xontaktviinkol der Schalttrommel i auf
8 und der Schaltkegel 340 wird an die Schalt= acheibe 302 gedrückt.
Eine zWeite Zahnstange Nvird auf 5 gestellt. Dadurch stehen die Kontaktwinkel
der Schalttromm.el.k auf 5 und der Schaltkegel ivir'd an die Schaltscheibe
302 gedrUckt. Die dritte Zahnstange wird auf 7--,gestellt; dadurch vierden
die 7:ontaktviinkel der Schalttrommel 1 auf 7 gestellt und
der Schaltkegel wird an die Schaltscheibe 300 gedrUckt.
-
Der Steuerstrom der vom Schalter 82 kommt, geht an den Schaltke= gel
in i, über die Schaltscheibe 30.2, zum Blektromagnet 350 der mit dem
Fahrgestell 39 in Verbindung steht. Der Blektromagnet zieht die Kontaktfeder
351 an den Kontakt 352 und der Steuerstrom vom Schalter
82 geht über den Kontakt 352 und Köntaktfeder 351
zu einem Schleifkontakt,
der dem nächsten Weichenkontakt N Strom zuführt. Der Wagen wird also an der
nächsten N-Weiche nach Norden gelenkt.
-
Die Zahlentrommel und damit die Schaltkegel drehen sich bei der Yahrt
nach Norden in Pfeilrichtung 353. Erreicht der SchaltkeGel in i die Bohaltwinkel,
so geht der Steuerstrom von den Schalt= wink eln zum Schaltkegel in k. Da
nun die Zahlentrommel in k eine ganze Umdrehung machen muß damit in i der
Schaltkegel zur nächsten Zahl rückt so ist-der Schaltkegel in k durch die
Bewegung in Pfeilrichtunz 353 an die Schaltscheibe 300 geführt worden.
Der Steaeretrom geht jetzt'zum Elektromagnet 355" der auch mit dem Pahrgeatell
39 in Verbindung steht.
-
Würde der Blektromagnet 355 jetzt die l#Dntaktfedürn
356 an den. Kontakt 357 legen, so werde auch der Weichenkontakt der
den Strom #u einer 8 (Süd)-Weiche fÜhrt, Strom erhalten. Das muß aber ,verhindert
werden, Der Blektromagnet 350 hat als er errggt wurde
(,incii
ilebel, wie er in Abb. 31 Gezeichnet ist, uii(L nnL;ezogcil ctfed.ern arretiert,
sodaß die wurdoy die J,-'ontaktfeder 356 aber nicht angezocen werden kann.
-
IlT,it nun der Sdlic,iltkegel in k bei der weiteren 2ahrt die
Schaltwinkel in k erreicht, so geht der Steadrstrom jetzt zu deiz Schalt=
kegel in 1. Durch die Drehungen der Zahlentrommel und damit des Schaltkegels
in 1 in der Pfeilrichtung 353, liegt der Schaltkegel an der Schaltscheibe
300. Der Strom geht auch jetzt zura Elektro= magnet 355. Auch jetzt
kann die Köntaktfeder 356 nicht angezogen werden da sie immer noch arretiert
ist. Es geht also immer noch der Strom zum Weichenkontakt N.
-
Der ',`lagen behält seine Fahrtrichtung nach Norden und die Zahlentrommel
mit ihren Schaltkegel in 1 dreht sich weiter in ]?feil= richtung
353, bis dieser die Schaltw inkel in 1 erreicht und der Steuerstrom
dann von hier zur zweiten Steuervorrichtung geht, die zur Steuerung des Wagens auf
einer West-Ost-Strecke dient. Der Strom braucht 4icht gleich direkt zur zweiten
Steuervorrichtung, gehen; er kann auch zur Erregung eines Blektromagneten
560
-Abb. 32- dienen der zwei Xontakte aneinander legt über die der
Steuerstrom geht. Der Blektromagnet 560 -Abb. 32- läßt dann auch gleichzeitig
die Klinke 559 -Abb. 32- aus, die'den Hebel 555
-Abb.
32- festhält.
-
Diese Klinke 559 kann wegfallen, wenn an dem Hebel ein Kontakt=
stück 358 -Abb. 19 und Abb. 32- befestigt ist, das nach der
Arretierung der Kontaktfedern 351 und 357 die beiden Kontakte
359
und 360 verbindet. Dann erhält der Elektromagnet 350 während
der Steuertätigkeit der ersten Steuervorrichtung immer Strom, ganz -
gleich
ob er nun von einer Schaltscheibe 300 oder 302 kommt. Beide Steuervorrichtungen
sind in ihrer Konstruktion und Arbeits= weise gleich. Ist die zweite Steuervorrichtung
abgelaufen, so geht dann der SteuerEtrom direkt an den Schleifkontakt der dem nächsten
Haltestellen-Weichenkontakt Strom zuführt und den Wagen zur Haltestelle lenkt. Der
Steuerstrom kann aber auch zur Erre= gung eines Elektromagneten dienen, der zwei
Kontakte aneinander legt, über die der Strom zur Betätigung der Haltestellenweiche
direkt von der Oberleitung geht, .Abb. 20.
-
Soll der Fahrgast die erwie-Fahrtrichtung selbst bestimmen, so muß
er den Umschalter in Abb. 20 bedienen, der aus den drei Schaltz hebeln
365, 366 und 367 besteht, die äurch ein Isolierstück mit= einander
verbunden sind. 1,7i11 der Fahrgast. '-.-1 Ste-.-c-2-#-trota zuerst zur linken
zur
linken Steuervorrichtung schickeng die zur Steuerung des Wagens z,B. auf den Nord-Süd-Strecken
dientg so legt er den Um= aohalter nach links.
-
Dann geht der Strom ' der vom Schalter 82 kommtan
den Schalthebel 366, Kontakt 368 zur linken Steuervorrichtung. Nachdem
er diese durchlaufen hat wie in der Beschreibung der Abb. 19 geschildert
wurde, geht der Strom an den Kontakt 369, der durch den Schalt= hobel
365 mit den-Kontakt 370 verbunden ist. Von hier geht da= der Strom
zur zweiten Steuervorrichtung rechte in der Abb. 209 die zur Steuerung den Wagens
auf den West-Ost-Strecken, dient. Hat der Strom diese Steuervorrichtung durchlaufen,
dann geht er zum Kontakt 3719 über den Schalthebel 367 zum
Schleifkontakt 90
und von hier zum nächsten Haltestellen-Weichenkontakt.
-
.Will der Fahrgast zuerst der rechten Steuervorrichtua2be Strom zum
führen) so legt er den Umschalter nach rechtä. Dann. geht der Strom vom Schalthebel
366, zum Kontakt 372, zur rechten Steuer= vorrichtung, dann zum Kontakt
373, über den Schalthebel 365, zum Kontakt 374, zur linken Steuervorrichtung
und von hier zum Kon= takt 375, der über den Schalthebel 367 den Strom
zum Schleif= kontakt.90 führt.
-
Abb. 21.
-
liegen zwischen den Streckenkreuzungen an jeder Strecke nicht nur
eine sondern mehrere Stationen', vor allen bei großer Entfer= nung der Kreuzung
voneinander, so bestimmt die letzte Trommel= einheit in jeder Steuervorrichtung,
also die Einer Schalt- und Zahlentrommel nur die Stationen, während die anderen,
also die «
Zehner, Hunderter und Tausender usw #irommeleinheiten der Strecken=
auswahl dienen. Je nach Anzahl der Stationen können außer der Einertrommeleinheit
auch'noch die Zahner- usw. Trommeleinheit zur Stationsauswahl dienen.
-
In Abb. 21 wird dargestellt, wie die Einereinheiten bei der Steuervorrichtung
der Stationeauswahl dienen, während die anderen Einheiten zur Streckenauswahl dienen.
-
Der iteuerstrom der vom Schalter 82 kommt geht an die Kontaktfem
dern 380 und 381. Während nun eine der Zahnstangen 382 *Lind
383
die zur Drehung der Einerschalttrommel dienen auf 0 gestellt wird"
wird die andere auf eine der Zahlen 1 bis 9 gestellt. In diesem Beispiel
soll angteaommen werden, daß die Zahnstange 382 mit ihrem Pfeil oder
Naae 385 auf 0 eingestellt ist. Dann drüokt die Zahnix etange 382
mit ihrem Isolierstück 386 die Kontaktfeder 387 Ein
die
I,"ontalctf eder 380.
-
Der Steuerstrom '!,eht dann zuril 5U8 durch alle Trommel= einheiten
der Steuervorrichtung und vo,.-ii 389 d. r letzten Schalttrommel beht er
zur 'Cont"-il::tfeder 3c d
J L, 4 _jo, ic in diesem ,.)eispiel vom !Con-LLJ".ikt
391 ab-ehoben ist und "in der -##-0_Yltal-,tfoder 392 liegt durch
den Druck der- Zinluistan,2;0 382.
-
Von hier geht der Strom an die Ilontaktfeder 393 die in diesem
-aeispiel nicht an der Xontaktfeder 381 liegt. Der Strom geht von der Koiitaktfeder
393 an den Schaltkegel 394, durch d ie Trommel= einheiten der zweiten
Steuervorrichtungenund von, -ÄZontaktwinkel 395 --. der letzten Schalttrori=el
an die Kontaktfeder 396,die in diesem j3eispiel auf den Kontakt 397 liegt.
Von hier geht der Strom zum Sohaltkegel 398 der Einertrommeleinheit und von
deren Kontaktwinkel 399 zum Schleifkontakt 90 der dexi Wagen zur nächster
Station lenkt.
-
Die Schaltscheiben der Einertromme2,4 sind in Abb. 21 auch so geschaltet
wie in Abb. 19 die Schaltscheiben in 1.
Abb . 2 2.
-
Soll nun bei Anwendung der Steuervorrichtung wie sie in Abb» 21 CD
dargestellt ist, der Fahrgast die erste Fahrtrichtung selbst bestimmen, so ist die
Schaltung in Abb. 22 zu verwenden.
-
Die Trommeleinheiten aie zur Auswahl der Strecken dienen.werden dann
so geschaltet wie in Abb. 20. Der Fahrgast muß dann auch hier einen Umschalter bedienen
wie in Abb. 20. Der Steuerstrom der in Abb. 20 zuletzt den Schalthebel
367 erreichtv*geht in
stellt ist, während die Zabnstange
383 auf einer der Zahlen
1 bis
9 steht. Dann drückt das Isolierstück
386 der Zahnstange
382 die Kontaktfeder 407 an die Kontaktfeder 405 und der Steuer= strom geht
an den Schaltkegel
398.
-
Da der Wagen jetzt eine Streckenkreuzung erreicht hat, so be= stimmt
jetzt die Einertrommeleinheit die Fahrtrichtung. Hat nun bei der Weiterfahrt des
Wagens der Schaltkegel 398 den Kontakt= Q
winkel 399 erreicht,
so geht jetzt der Steuerstrom zum Schleif= kontakt 90 der den Wagen zur Haltestelle
lenkt.
-
Der Steuerstrom braucht nicht direkt zum Schleifkontakt
90 zu. gehen, sondern kann auch zur Erregung eines Elektromagneten die= nen,
der Kontakte verbindet und einen besonderen Stromkreis ein= schaltet,der zur Betätiguhg
-der Haltestellenweiche dient.
Zusatz zu Abb. 20.
-
Ist nun ein Teil 400 -in Abb. 1 gestrichelt gezeichnet- aus
den Strecken herausgeschnitten weil sich hier vielleicht ein See öder ein Gebäude
oder ein Platz der vielleicht zu Demonstrationen benutzt wird, also irgend etwas
befindetdas nicht..oder zeitweise nicht durchfahren oder überfahren werden kann,
so müssen alle Wagen die in diesem Beiapiellbei ihrer Fahrt auf den.WeBt-Oetwy Strecken
1059 106 und 107 und auf der Nord-Süd-Strecke 105 den Teil
400 erreichen, diesen Teil umfahren, wenn ihre Fahrt in derm selben Richtung fortgesetzt
werden soll.
-
Diesen Umfahren kann ganz einfach erfolgen durch Weiterfühxung der
Strecke, die im Bogen um den-Teil 400 herumgeführt werden, wo= der Teil 400 dauernd
ausgeschnitten ist. Sollen die Kosten für diene Streckenteile gespart werden oder
ist der Teil 400 nur auenah weise zu umfahren, so sind die im Nachstehenden beschriem
benen Anordnungen anzuwenden.
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1. Beispiel: Es kommt ein Wagen in Vlest-Ost-Richtung auf der
Nest-Ost-Strecke 105 an. Es wäre nun unwirtschaftlich den Wagen .in einem
nördlichen Bogen um den Teil 400 zu leiten. Man würde hier richtiger den kleien
Bogen nach SUden wählen.
-
,Es werden dann die I.'leichen 22 Abb. 2. dauernd so gestellt»
daß sie die Wagen alle nach Süden lenken auf die Nord-Süd-Strecke 104. Bei Anwendung
, z.B. der Steuervorrichtung -Schaltung Abb.
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tritt jetzt die Steuervorrichtung filr die Auswahl der 1,'lest-Ost-Strecke
in Tätigkeit und an der nächsten Ostweiche, wie sie in Abb. 2 durch die Weiche
28 dargestellt ist, wird der Wagen zu der West-Ost-Strecke 104 gelenkt. Jetzt
tritt wieder die Steuer= vorrichtung für die-Nord-Süd-Strecken in Tätigkeit und
der Wagen wird über eine Weiche 29 Abb.2 nach Norden gelenkt auf die Nord-Süd-Strecke
106. Vun tritt wieder die Steuervorrichtung fUr die West-Ost-Strecken in
Tätigkeit und der Vlagen fährt an der nächsten Ostweiche 21 Abb.2 nach Osten.
-
Zweites BelLspiel: Muß der Wagen der wie im ersten Beispiel
auf der West-Oet-Strecke 105 ankommt nicht nur nach Osten sondern z.B. auch
nach Norden fahren, so wird bei Anwendung der Schaltung Abb. 9 der Wagen
Uber eine Weiche 29 Abb. 2 auf der Nord-Süd-Strecke 104 nach Norden fahren. Erreicht
der Wagen mm die TCreum zung dieser Strecke mit der i Weet-Oet#Strecke
107, so fährt er .
Uber eine Weiche 21 wieder nach Osten. An der nächsten
Weiche 29
Äbb,2 würde der Vasen da= ;ieder nach Norden fahren bis die s-tou«Aör'r-i,bhtüng'
abgefahren ist.
Zine ausführliche Schilderung erÜbrigt sich hier,
denn bei der Beschreibung der Abb. 9 wurde der ganze Sc£'u-iltvorgamg in
der Steuervorrichtung beschrieben. 27
Wird aber nun z.B. die Schaltune Abb.
16 oder Abb. 20 in der Steuervorrichtur4u, angewendet, bei denen nicht beide
Steuer zu gleicher Zeit Strom erhalten, so ist es zweckmäßig eine Vorrichm
tung wie sie in Abb. 20 schematisch darges«4ellt ist, anzuwenden. Ihre Stromzuführunsen
sind zur besserenUbe*rsicht gestrichelt gezeichnet.
-
In dem Moment in dem der Wagen an einer Ereuzungeweiche ankommt, wird
der Schalter 410 nach unten bewegt und verbindet mit seinem Sohaltmeseer 411 die
beiden ]Contakte 412 und 413. Dadurch geht der Steueretrom, der vom Schalter
82 kommt, gleichzeitig zu beiden Steueryorrichtungen. Jetzt wird die Arbeitsweise
dieser Steuern vorrioitung dieselbe sein, wie sie-kurz vorhe.r bei Anwendung der
Schaltung Abb. 9 geschiläert wurde. Hat nun der entsprechende Schleifkontakt
am Vlagen den Weiohenn kontakt Yerlassen, so verläßt auch das Schaltmesser 411 die
beiden Kontakte und jetzt gilt füridie Steuervorrichtung wieder der Stromverlauf
in der Schaltu4 Abb. 20.
-
D,ie Bewegung den Schalthebeln 410 erfolgt nach einer Art" wie die
Bewegung der BoUen 1737 In der Abb. 103.
-
Alle Schaltungemöglichkeiten hier zeicbnerisch festzulegen und zu
beschreiben die bei der'selbettätigeteuernden Bahn angewendet worden können,
würden die Patenteohrift zu umfangreich machen. Abb, 23 und 24.
Steuervorrichtung.
Vierten
Konstruktionabeispiel. In dem Konntruktionabeispiel Abb. 17 und
18 einer Steuervorrichm tung liegt dir Schaltkegel wagerecht aleo-parallel
zur Achse 291. In Abb, 23 und 24 steht der Schaltkegel senkrecht zur
Achse 420. Dadurch wird die Trommeleinheit.die auch hier aus der Schalttrom=
mel und der Zahlentrommel besteht..nicht so breit wie die Konstrukm tion in Abb,
18 und die ganze Steuervorrichtung beansprucht nicht so viel Raum in dem
Pult 47 Abb. 3 und 5.
-
,&bb, 23 zeigt die Darstellung Abb. 24 von rechte nach
linke gen sehen. Der Teil der Sohalttrommel rechte von der linie 421' in Abb, 249
ist in Abb, 23 weggelassen. Ebenso die Scheibe 422 die. &in Schleifring
dient,-die Isolationsscheibe 423 und die Scheibe 424 mit den Zähnen 425, allen Teile
der Zahlentrommel sind in Abb. 23 nicht nJrtwelrhgt.
Die
Scheibe 424 und die Scheibe 426 mit zwei Zapfen 427 sitzen fest auf einem Rohr 428.,
das drehbar auf der Ächze 420 gelagert ist. Fest auf diesem Rohr 428 sitzt die Scheibe
429. Auf dieser Scheibe liegt die Isolationescheibe 430 und auf dem Rohr die Iaolationsbuchse
431. An der Scheibe 429 ist mit isolierten Nie ten der Lagerbock 433 befestigt,
in dessen Schlitz 434 der Schalt= kegel 435 Führung findet. Der Schaltkegel ist
auf einem Zapfen 436 drehbar gelagert. Die Schalttrommel besteht aus dem Zahnrad
440, den Isolat#onsringen 4419 44 29 443 und 444, Ferner aus den Schleifringen 445,
446 und 447, sowie-aus dem Führungering 448 und dem Metallring 449 in desseireraenkte
Löcher die Köpfe der Nieten 450 eingelaam wen eind,'Die Nieten sind mit einer
Isolationsbuchse 451 umgeben und halten die angeführten Teilw der Schalttrommel
zusammen. Zwiechen dem PUhrungering 448 und Schleifring 446 befindet sich ein Isolationering
452.
-
An Stelle der Kontaktwinkel 311 und 312 in Abb.
17 und 18 treten in Abb. 23 und 24 die Metallplättohen 455
und 456. Zwischen den beiden Metallplättehen liegt ein Metallklotz, der hier nicht
eingezeichnet ist. Diese drei Teile sowie ein weite.rer Metall= klotz 458 sind mit
isolierten Nieten 459 an dem Zahnrad 440 befestigt, auf dem die Isolationsplatte
460 liegt. Der Kopf 461 des Schaltkegels 435 ist im unteren Teil der Abb. 24 noch
einmal
besondere eingezeichnet, um seine Lage zwischen den 1:etallplät-,#.'=
chen erkennen zu lassen" würde nu4 die Zahlentrommel in Pfeilrichtung 462 gedrehtg
so wird durch die schräge PUhrumZi3fläche 463 der Schaltkegel ='den Schleifring
447 geführt, iMrde die Zahlentrommel entgegengesetzt gedreht, so wird der Schaltkegel
an den Schleifrizw, 445 geführt. Der Sohleifrim; 446 ist mit den Metallplättchen
455 und 456 vorm bunden. Der obere Teil der Schalttrommel sowie ein Weil der Zahlentrommel
ist in Abb. 24 in der Schnittrichtuntr 1 gezeichnet. Die beiden Bnden den
PUhrungsringes 448 sind C-eschlitzt -4Ü4-um ein seitliches Ausweichen beim Vorbeigehen
des Schvltket;els zu erreichen. Abb. 22.
-
Ste'aervorri.2htun,. An Otelle der Schaltringe oder Schleifringe wie
sie in den Abb. 17 und 18 und 23 und 24 verwendet vierden,
können auch Kont.n'"t= federn 470 und 471 treten.
An Stelle
der Xontaktwinkel tritt da= der Kontalkt -472. Der Schaltkegel wird ersetzt durch'die-Kontakte
473-und 474 u.-,ld ..),.ontaktfedern 475 und 476.
-
Die Zahlentrommel besteht hier aus einer Scheibe 477, die mit
einer Isolationsplatte bedeckt ist. Zweckmäßig ist es diese Scheit be mit einem
Rand 478 zu ve raehen, seaß diese Scheibe 477 mit dem Rand eine Glocken-
oder Topfform hat. Der Rand ist innen mit der Isolation 479 belegt. Auf dieaer
Scheibe sind die Zontakte und Kontaktfedern an den Isolationsteilen 480, 4819 4829
4839 484 und 485 befestigt. Die Zahlentrommel iut gelagert auf einer Achse 469.
Auf einem Rohr 486, das an der Zahlentronunel befestigt ist, sitzen isoliert vier
Schleifrini#e.
-
,Die Schalttrommel bestellt hier aus dem Ring 487 in dessen
Zähne 488 die Zähne der Zahnetange eingreifen, die zur Einstellung der Steuervorrichtung
dient.
-
Wird die Schalttrommel in Pfeilrichtun- 490 oder die Zahlentrom= mel
in Pfeilrichtung 491 bewegt, so wird an der Pläche 492, der Nute 493, der Zapfen
494 und damit der ganze Hebel 495 nach rechts umgelegt und die Blattfeder 496 drückt
mit ihrer isolierten Niete 497 die Kontaktfeder"470 an den Kontakt 473.
gekehrt, so drUckt die Blattfeder 496 die IContaktfeder 471 an den Kontakt 474.
Ist diese Steuervorrichtung abgelaufen, d.h. hat der Hebel 495 die Nute 493 erreicht,
so richtet sich der Hebel auf und beide Blattfedern drUcken die Kontaktfedern 475
und 476 an den Kontakt 472.
-
Abb, 29.
-
,Abb, 29 agigt den Stromverlauf in der Steuervorriohtung Abb.
25.
Der Strom korxat auch hier vom Schalter 82 oder von der vorherm
gehenden Steuervorrichtung. Über eine Schleiffeder und einen der Schleifringe die
hier nicht eingezeichnet sind, geht der Strom an den Kontakt 4731 474 und an die
Xontaktfeder 475. Die Kontaktfeder 470 kann njim.den Steuerstrom über Schleifringe
und Sohleiffederng wie bei de# anderen Steuervorrichtungen geschilm dert wurde,
gu eineg Weic#enkontakt z,B. N oder W fUhren. Die Kontaktfeder 471' kann
den Steuerstrom dann zu den Weichenkontaka ten 8 oder 0 tUhren-.
-
Ist die Steuervorrichtung abgelaufenso sind beide Kontaktfedern
475 und 476 an den X#utaIrt 472 gedrUokt und der Steuereträa Siht an die
Sohleiffeder 90 oder zur nägahaten StellejM9XXIchtung, so
wie bei den anderen Steuervorrichtuiv-ei, --J, w#trde, CD Abb.
26.
-
Soll der DurchmeLser der Steuervorrichtunzj mö-lic#ast Julein -e=
L> C-.' halten werden, 00 ist wenig Platz fUr die 'Z',ontLil-,tfederii
und die großen beweglichen Blattfedern viie sie in 2#ob. 25 v(,.rviende-,t
worden. Es ist dann vielleicht zweckmäßig die in Abb. 26 ge= schilderte iConstrakbion
zu verwenden.
-
Die Schalttrommel 500 besteht auch in diesom i.#lall aus einem
Ring, der innen mit einer Nute 501 und außen mit den ZUI-men 502
versehen
ist. Die Zahlentrommel erhält auch hier zweckmäßig Topfform. Der Rand
503 dieses Topfes ist innen mit einer Isolationsschicht # 504 bedeckt. Auf
dieser lieG-ü der Metallstrei= fen 505. Neben diesemläTetallstreifen befinden
sich die Isolati= onsklötzer 506, die die Kontaktfedern 507, 508 und
509 tragen. Wird nun der Hebel 510 unigelegt2 so wird die Scheibe
511, deren Zähne 512 in die-Zähne 523 des Hebels
510 eingreifen, gedreht und der Ansatz 514 verläßt den Bogen 515 der
7.#,.-on-baktf oder 507
und diese verläßt den Met allstreifen 505.
Je
nach der Drehrichtung der Scheibe 511 drückt jetzt nun der Ansatz
516 die Kontaktfeder 508 oder der Ansatz 517 die TLi' 509 an den Metallstreifen 505. Die Metallplättchen mit den Ansätzen
514, 516 und 517 sind von der Scheibe 511 isoliert. Ist die
Steuervorrichtung abgelaufen d.h. hat der Hebel 510
U y
die Nute
501 erreicht, so wird durch den Zug der Blattfeder 518
die in den Schlitz
519 des Ansatzes 520 des Rinves 511 ein-reift: dieser Ring
wieder in die gezeichnete Stell-un,; gezogen und der Hebel 510 richtet sich
wieder auf. Die Blattfeder 518 ist an dem Topfrand 503 befestigt.
Die Zahlentrommel'ist r"elagert auf der Achse 521. Das Rohr 522 trägt
vier behleifrin,#-o die von dem
C.m> Rohr isoliert sind. Die Ansätze 514,
516 und 517 können auch zum Xurzschließen von je zwei Kontakten
dienen. Dann fallen die Kontaktfedern 507, 50D und 509 weg. Abb
- 30.
-
Abb, 30 zeigt den Stromverlauf in der Stcuervorri#.'Litun,-
Abb. 20-6 U
Der Steuerstrom. der vom Schalter 82 oder der vorher#;ohenden
Steuervorrichtung- Icommt geht Uber SchleifrinL, und Schleif feder
an den Metallstreif en 505#stdl*e '."."Ontaktfod-er 509 so
U 2
der Strom
über .3.chleifrin#* und S chlei:#f oder viie bei den
anderen
Steuervorrichtungen geuchildert, z.B. zu-i den Sollleif kon= taV't N oder
W. Ist die Kontaktfeder 503 zu','>cdr(iclct, -so öeilt der Strom über Schleifring
und Schlciffedern an de.11 Weichenkontakt. S
oder 0. Ist
die Schleiffeder 507 an,#jedräcIcti, d.Ii. ist die Steuervorrichtung
abgelaufen, 'so geht der Strom Über
Sclileifrir4# und Sohleiffeder an die Schleiffeder 90 oder zur nächsten Steuern
vorrichtung. Abb. 27.
Bei den " ikeu bisher dargestellten Steuervorrichtungen
wurde Nvie geschildert, die Bewegung von einer Zahlentrommel auf die andere durch
Triebe übertragen. Die Zahlentrommeln bewegen sich nach d'emselben Prinzip wie die
Zahlenrollen des sprinGende.-. Zählwerkes in einem Tachometer.
-
In Abb. 27 wird nun ein IConstruktionsbeispiel gezeigt, das
nach dem Prinzip echleichender Zählwerke arbeitet, wie sie bei Gas-oder Wassermossern
z.T, verwendet werden. Eine Steuervorrichtung bestehend aus drei Einheiten" ist
in Abb. 27 in einer Ansicht gezeichnet. Jede Einheit besteht auch hier aus-einer
Schalt-und einer Zahlentrommel.
-
Die z.B. in Abb. 26 gewählten Konstruktionsformen sollen hier
in' .Abb. 27 Verwendung finden. Die Trommeln sind auf den Achsen
525
und 526 gelagert. Die Bewegung der Tran portklinken wird, wie in
den Abb. 33 - 44 gezeigt ist, auf die Zahnräder 527 und
528 übertragen. Die Zohnräder sind an einem Rohr befestigtg über das ein
Isolierrohr 523 gezogen ist, das die Schleifringe 529, 5309 531
und
532 trägt. Der Rand 503 der topfförmigen Zahlentrommel ist-'hier zu
sehen. Die BeWegung der ersten Zahlentrommel wird von dem Zahnrad 533
auf
das Zahnrad 534 und damit auf die zweite.also Zehnerzahlen#-trommel übertragen.
Das'Übersetzungsverhältnie ist 1:10. Die Bewegung der zweiten Zahlentrommel
wird durch das Zahnrad 535 auf das Zahnrad 536 und damit auf die dritte,
also die Hunderter-Zahlentrommel übertragen. Die Übertragung der Bewegung auf eino
Tausendertrommel usw. kann weiter fortgesetzt worden, je nach der Größe der
Steuervorrichtungen. Hat nun beispi#lBweise die erste Zahlentrommel zehn Umdreh=Zen
gemacht in'I?,feilrichtung 537, dann hat die zweite Zahlentrommel eine'Umdreiging
gemacht in Pfeilrichtung 538 und die dritte Zahlen= trommel hat eine
zehntel Umdrehung gemacht" d,h. sich um eine Zahl gedreht in Yfeilrichtung
537.
i die Drehrichtun- der zweiten Z#ihlontro"-.-u-,iol
Di Li Uen,- . )eGetzt der Drehrichtun- der ersten Zahleii-#ro.-#iinel ist,
so muß bei der Ein= stellung der Steuervorrichtung die Bev#ie,#;un,--sdre.irich:bung
der zweiten Schalttrommel 500 entgegengeselCzt der Drehricilitu",-ii.-, der
ersten Schalttrommel sein.
-
Abb. 28 jetzt beachten. Es wird deshalb die Bewo-un-
der Zahn= stange 540 die zur Einstellung der zweiten Schalttrommel der Steuervorrichtung
dienti auf die zweite Schalttromnel 500 niellt direkt, sondern durch Zwischens
chalten eines Zahnrades 541 -Toer= tragen. Dadurch ist die Bewegungsricht-ung der
Schalttrommel entgegengesetzt der Bewegungsrichtung der Zahnstange 540.
-
Abb. 32a und 32b.
-
VorrichtunU, zur Beibehaltl## der zuerst eingestellten Steuer=
stromrichtunC_
In den Abb. 32a- und 32b ist im j#ltufriß und Grundriß ein tionsbeispipl gezeichnet,
von der im unteren Teil der Abb. 19
se.,liematisch dargestellten Vorrichtung.
Die beiden Elektroma.nete 350 und 355 sitzen auf der Grundplatte
550. l,'lird z.B. der Elektromägnet 350 erregt, so zieht er den Eisenanker
-551 an und schwenkt den Hebel 552 um die Achse 569 aus der
gezeichneten Stel= lung. Der ilebel 552 ist auf der Achse 569 gelagert.
Dadurch wird der Kontakt der Kontaktfeder 351 an einen Kontakt
352 gelegt. Von dem Polschuh 553 des Blektromagneten 350 wirken
die Kraftlinien gleichzeitig auf den Eisenanker 554, der unter dem Hebel
555
befestigt ist. Der Hebel 5.55 kann sich jetzt, nachdem- der £'-j-Cbel
552 aus seiner gezeichneten Stellung geschwenkt ist, nach unten senken und
die aug dem Hebel 555 herausgearbeiteten oder ein-e= setzten Stifte
556 und 557 1 arretieren den Hebel 552. Durch die Blattfeder
558 wird die Sperrklinke 559 nach rechts gedrückt und der Hebel
555 arretiert. Wird nun der Elektromagnet 350 stromlos wie in der
Beschreibung der Abb. 19 geschildert ist, so kann der Hebel 552 nicht
in die gezeichnete Stellung zurückgehen und die Kontaktfeder 351 bleibt am
Kontakt 352. In Ruhestellun- stehen die beiden Zapfen 556 und
557 über den Schenke-ta583 und 584 des Hebels 552.
Gleichzeitig verbindet
jetzt auch die 13rUcke 358 die beiden Kontakte 359 und 360.
-
Ist nun
die Steuervorrichtung wie in der Beschreibung der Abb.
19
geschildert 'abgelaufen, so wird der Elektromar'net
560 erre--t
und
U Li zieht den Eisenahker
561 an. Dadurch Gibt die SI)errlclii-lice
559 den
wird. Beide Elektromagnete sind jetzt ohne Strom, wie in der Beschreibung
der Abb.
19 geschildert ist. Durch den Zug der beiden Kontaktfedern
351 und
356 die das Bestreben haben sich wieder in Ihre senkrechte
Iage -Abb. 32a- einzustellen, wird der Hebel
552
in die gezeichnete Stellung
gezogen und die Kontaktfeder
351
liegt jetzt nicht mehr am Kontakt
352.
-
Die beiden Koxitaktfedern 351 und 356 tragen die Isolierbuchsen
5Ö5. Die Isolierbuolwen sind mit einer Blechmanschotte 566 umge= ben, Die
Kontaktfedern sind an Isolierklötzen 567 befestigtv die unter der Grundplatte
550 sitzen. Beide Xontaktfedern liegen mit den Isolierbuchsen in den Ausschnitten
568 des Hebeln 552. In dem Hebel sitzt fest eine Achse 569,
aie mit ihren beiden Zapfen 570
in der Grundplatte 550 und in der Strebe
571 gelagert ist.
-
Auf der Strebe 571 ist die Blattfeder 562 angenietet.
Die Blatt= feder greift in den Halken 572 eint der auf dem Ilebel
555 befestigt ist. Auf d#m Hebel liegt die Isolierplatte 573 auf-der
mit iso= lierten Nieten 574 die BrUcke 358 befc,-ritil,#t ist. Dio l'-.ontitic-L-e
359
und 360 sind an Winkeln 575 befestigt. Die Isolierpl".i-#ten
576 die die Winkel 575 tragen, sind an der Grundplatte 550
befestigt. Die' öteeben 577 und 578 tragen die Kontakte
352 und 357. Die Streben liegen auf Isolierplatten 579 und sind mit
isolierten Nieten 580
an der Grundplatte 550 befestigt. Die beiden
lagerböcke für die Achse 581 des Hebels 555 sind hier nicht eingezeichnet.
Die Stre= ben 577 und 578 sind im Grundrißg Abb. 32,p im Schnitt
gezeichnet. Die Kontakte 352 und 357 fallen deshalb im Grundriß weg.
-
Abb. 31.
-
Die in den Abb. 32a und 32b dargestellte Vorrichtung dient
zur Beibehaltung der zuerst eingestellten Fahrtrichtung, also zur Beibehaltung der
zuerst eingestellten Steuerstromrichtung.
-
Wird nach der Einstellung der Vorrichtung in Abb. 32a und
32b die Steuervorrichtung verstellt, z.B. durch Drehen der liundertertromm
mel, so ist doch die Steuervorrichtung nicht abgelaufen, hat also die Stellung nicht
eingenommen in der dem ElektromaGneten 560
Strom zugetUhrt wird.-damit er
die Zinke 559 auslösen kann, Es ist deshalb notwendig die Vorschiebun- der
Zahnstangon zur Einstellung der Steuervorrichtung nur zu gestatten, wenn die Steuervorrichtuxigen
ohne Strom sind und die Vorrichtung in Abb. 32a und 32b die gozeichnete Ruhestellung
einnimmt.
-
Um die Zalumtangen, z.B. 540 in Abb. 28 verschieben zu können,
#st es notwendig, daß der-Pahrgast an einem INhopf die Schiene
585
nach oben zieht. Der Bolzen 586 an der Schiene 587 erhält
PUhruna
in dem Schlitz 5EW der Schiene 585 die dadurch nach
recht., -fjö= schoben wird. Die Ansätze 589 an der Schiene 507 verlassen
die Zähne in den Zahnstangen 54v und niese können -jetzt verschoben werden.
-
v -leichzeitig hat der Zapfen 545 an der Schiene
565 den Ausschnitt 546 an dem Ansatz 547 verlassen,der an der Sperrklinke
559 be= festigt ist. Die Sperrklinke wird dadurch nach links, in die In Abb-
32a und 32b gezeichnete Stellung gedrückt Die Kontaktfeder 548 hat jetzt
auch die ![ontaktigeder 549 verlas= sen und der Stromkreis der Steuervorrichtung
Ist unterbrochen. Tranaportvorrichtuni;en zur Bewegung (Drehung)_der
Zahlentrommeln
an den Steuer2unkten der Strecken.
-
Wie in der Beschreibung schon einige VIEtle erwähnt, wird die erste
Zahlentrommel an jeden 2iteuerpunlct der Strecke um eine Zahl o= U
dreht.
Das kann geschehen durch eine Vorriolitunr-.vie sie z.B. in Abb. 339 34 und
35 dargestellt ist.
-
'Abb. 32 bis 35.
-
1. I[ons-bruktionabeispiel.
-
Werden z.B. die in den Abb. 17 id- 18, und
23 U- 24 t#ezeichneten Steuervorrichtungen angenommen, so haben die Transporträder
590
und 591 je zehn Zähne. Beide Räder sitzen fest auf dem Rohr
592,
daa an der ersten Zahlentrommel befestigt ist. Wird der Schlit= ten
593 In Pfeilrichtung 594 bewegt, so dreht die Sperrklinke 595 die
an den Zahn 596 des Transportrades 590 eingreift, die Zahlentrommel
um eine Zahl in Pfeilrichtung 597.
-
Mit der Fläche,598 legt sich der nächste Zahn gegen die Sperr= klinke
und eine weitere Drehung des Rades wird dadurch verhin= dert. Dem Schlitten
593 dient die Pläche 599 des Rahmens 600
als Anschlag.
-
Jetzt Abb. 34 und 35 beachten. Die Abb.-34 zeigt Teile der
Abb. 339 im Seitenries von linke nach rechts gesehen, also um 90 Grad
gedreht. Abb. 35 zeigt Teile der Abb. 33 um weitere 90 Grad
ge= dreht' also , die Abb. 33 von hinten gesehen.
-
y'
Während der J3ewegung des Schlittens 593 in Pfeilrichturg
594 griff der Zapfen 601 -in Abb. 34 im Schnitt gezeichnet- den im Winkel
gebogenen Hebels 602 unter den Ansatz 603 -Stellung 604 den Zapfens
601- am Hebel 605. Der Hebel 605 wird dadurch nach linke gedrUckt.
-
Da der Zapfen 601 weiter über den Ansatz 603 hinausgeht
-Stel. lung 606- so wird dgr Hebel 605 von der Blattfeder
607 wieder
nach rechts ücdrilekt und legt sich, wenn der
Transport der Zah-7 lentrommel um eine Zahl beendet ist, in eine #-#,-YUte
608 der Sperr= scheibe 6099 die fest auf dem Rohr 592 sitzt.
Geht nun der Schlitten 593 mit der Transportklinke 595 wieder in Ruhestellung,
wie später beschrieben wird, so ist ein selbattciti",es Drohen der Zahlentrommeln
durch Erschätterungen oder auch ein Drehen darch die Ein,#.-tL11un" der Schalttronuael
verhind.crt.
-
t>
Boim ZurUckgolien deu Schlittann 593 vchloil--t der
Zapfen 601 des
liebels 602 Über die Fläche 610 des
603. 11,--it er die Stel= lung 601 wieder erreicht, so befindet ür
sich wieder Ünter dem Ansatz 603, also in derselben Höhe -Abb.
35- d-er Zapfen 611
vom Schlitten 612 an dem sich die t2i-aiiLl)ort!.-Llini#:e
613 befindet? die in Abb. 33 in Ruheotellung gezeiclulet ist. Die
Transport= klinke 613 dient zur,Bewegur4# der Zahlentromme1n. in Pfeilrich=
tung 614.
-
Der Hebel 602 ist gelagert in einer lilute des Schlittens
593 die mit einer Schiene 615 bedeckt ist. Der kurze Schenkel des
Hobels 602 erhält, wenn der Zapfen 601 über die Fläche 610
des Ansatzes 603 geht$ d.h., etwas angehoben wird, Führung zwischen den Rippen
6169 617 und 618. Von der Blattfeder 619 wird der Hebel dann
wieder in seine Ruhestellung gedrückt.
-
Der Sperrhobel 605 erhält seine Führung zwischen den beiden
Ste= gen 620 und 621 die aus der Illatte 622 herausgearbeitet
sind. Die Platte 622 ist in Abb. 33 ausgeschnitten und nur im rechten
Teil zu sehen. Der Hebel 605 ist auf der Achse 623 gelagert, die in
die Stege 620 und 621 eingelassen ist. In Sperrstellung liegt der
Hebel 605 gegen die Scheibe 625 -Abb. 34-. Zwischen den beiden Transportbändern
590 und 591 befindet sich die Scheibe 626,
die in der I?raxis
zweckmäßig einen größeren Umfang erhält und mit zur 11ihrung der Transportklinken
dient. In Ruhestellung- wird jede Transportklinke von einer Blattfeder
627 gegen einen Ah=
schlag 628 am Schlitten 593 bzw 612
L;cdrückt. Die Transportklin= kon sind auf Zapfen 629 gelagert. Die Nasen
630 der Transport= klinken worden in der 2raxis zweckmäßig abgerundet und
der Zahn= grund der Zähne der Transporträder ausGerundet, Abb. 36
und 37.
-
Zweites Konstruktionsbeispiel einer Transportvorrichtun,
zur
Bcivec"tln "u_ __#2 der Zahl.entrommel.
-
in Abb.
36 ist im Aufriss und, in Abb.
37 im C.ine
Wird an den Steaerpunkten der Strecke der Schlitten
635 in Pfeil= richtung
636 bewegt, so nimmt die rlatte 637,. die auf
dem Schlit= ten
635 gelagert ist, die Nase
638 mit und dreht dadurch
die Scheibe
639 in Pfeilrichtung 640. Die Nase
638 verschiebt dadurch
den Schlitten 641 durch den Druck gegen den Ansatz 642 in Pfoil= richtung 636.Durch
diese Bewegung greifen die Zähne 643 der Zahnm stange 644 in die Zähne 645 des Stirnrades
646 ein. Gleichzeitig verläßt der Zahn 647 am Steg 648
des Schlittens 641
die Zähne
des Zahnrades 646. Der Schlitten
635 beviegt sich nun weiter
in Pfeilrichtung
636 und nimmt in seinem Schlitz
650 den Zapfen
651
auf. Dieser Zapfen
651 ist in die Zahnstange 644 eingenietet. Die
Zahnstange wird jetzt nach rechts in 2feilrichtuxig
652 vo#c= schoben. liat
der Zapfen
651 den Teil
653 des Schlitzes
650 im Schlitten
635 erreicht, so hat das Stirnrad 646 eine zehntel Umdrehung gemacht ..Ihnd
damit auch die Zahlentrommel bei Anwendu. ng
'
der Steuervorrichtung, wie
sie z.B. in Abb.
17 Lt.
18 gezeichnet ist" um eine Zahl mitgenommen.
Jetzt hat der untere Rand 654 der Platte
637 die Strichhöhe
655
erreicht
und di e ]Aase
638 der Scheibe
639 ist jetzt wieder frei= gegeben
und kann wieder in die gezeichnete Ruhes'tellung zurUckm gehen" wenn durch den Druck
der Blattfeder
656 der Schlitten 641 wieder in die gezeichnete Ruhestellung
gedrückt wird. Die Bewen gung
des Schlittens
635 in Pfeilrichtung
636 ist jetzt auch been= det und der Schlitten geht zurück in die gezeichnete
Stellanu C-1 und schiebt die Zahnstange 644 deren Zähne die Zähne des Zahnra= des
646 wieder verlassen habenin die Ruhestellung, in der sie von den beiden Blattfedern
657 und
658 gehalten wird,die sich gegen den Zapfen
659 legen.
Die beiden Blattfedern sind an dem Steg
660 , zwischen den beiden Platten
661 durch Nieten
662 be= festigt. Beim Zurückgehen des Schlittens
635 wir
' d ' die Platte
637 jetzt -Abb.
37 beachten-
in I?feilrichtung
665 angehoben auf der abge= echrägten Fläche
666 der Nase
638. Die Platte
637 geht also über die Nase
638 hinweg, während diese in der gezeichneten Stellung stehen bleibt. Nun
wird die »Platte
637 durch den Druck der an ihr bef estigtei# Blattfeder
667, d#e gegen den Deckel
668 liegt..wieder nach unten ge= drUckt,
d.h. in die gezeichnete Stellung -in Abb. 37-.
-
Die Platte 637 ist gelagert zwischen den Ansätzen
670, 671 und 672
dea Schlittens 635. Auf den Ansätzen
671 und 672 werden Platten 674 bef eatiej die über die Zapfen
673 der Platte 637 greifen, wie das im
linken 'ieil
der Abb« 36 zu sehön ist, In rechten 'I'eil der Abb. 36 sind die Platten
nicht eingezeichnet.
-
Wird der linke Schlitten 675 in.Pfeilrichtung 656 bewegt, so
wird dio Zahnstimge 644 nach links in 2foilrichtung 676 boweGt und das Zahnrad
646 wird in Pfeilrichtung 077 gedreht. Bei bevie= gung den linken Schlittens'675
ergi.<,bt sich dieselbe Arbeitsweise aller anderen Teile, wie es bei der Bewegung
des rechten Schlit= tens geschildert wurde.
-
In-dem Ausschnitt 680 den Schlittens 675 hat die Nase
681 des Hebels 682 und im Ausschnitt 683 des Schlittens
635 hat die Nase 638 Bewegungsfreiheit. In den Nuten 684 und
685 hat die Zahnstange 644 Bewegungsfreiheit. Zwisa.hen den Ansätzen
6861 6872 688
und 689 des Schlittens 641 hat die Zal-mstange 644 ii'#ng.
Auf den Ansätzen 690, 6911, 692 und 693 haben die Schlitten
635 und 675 Auflage. Der Schlitten 641 läuft zwischen den Ansätzen
auf der Grundplatte 694. Die gan""e Vorrichtung wird gedeckt mit der Platte
668, die in Abb. 36 nicht eingezeichnet ist.
-
In der Bohrung des Deckels 668 und in der Bohrung des aufgesetz=
U ten Ringes 695 ist die Achse 696 der Scheibe 682 gelagert,
An dieser Stelle ist der Deckel 668 und der Ring 695 in Abb.
37 im Schnitt oder in der Schnittrichtung X 1 --ezeichnet.'Vlährend
der Ubrige Teil des Deckels im Schnitt lär 21 gezeichnet ist. Die Grund=
platte 694 ist auch in Abb. 37 im Schnitt M N gezeichnet.
-
U
Das Zahnrad 646 ist mit der ersten Zahlentrommel durch das
Rohr 698 fest verbunden. Der linke Schlitten 675 ist in Abb,
37 nicht eingezeichnet. Die Schenkel 699 der Zahnstange 644 sind in
Abb. 36 ausgeschnitten, um die Zapfen 700 und 651 und die Ttänge
des Schlitzes zwischen den Schenkeln 699 und 701., in die die Schlit= ten
675 und 635 eindringen, erkennen zu lassen.
-
Abb. 38.
zur Bewe,#up Vorrichtqm £#
der Schlitten 593 und 612 in Abb. 33
und
-35 und der Schlitten 675 und 635 in Abb. 36- 37.
-
in dem Beispiel Abb, 38 ist an jedem Steuerpunkt der Strecken
eine Schiene 710 befestigt an der liaufschiene.oder auch an den Masten die
die lauf3ohiene tragen. Bei der Fahrt des Wagens wird auf der schrägen Pläoho
711 der Bolzen 712, der unten an der Stelle 713 eine Rolle
oder eine ICagel tragen kann, in Pfeilrichtung 714 bewegt. Dadurch wird der Bolzen
715, an dem einer der erwähnten Schlitten befestigt ist$ mit in Pfeilrichtung 714
be= wegt und der Schlitten verrichtet die in der Beschreibung der
Ist der Arbeitsweg in Pfeilriehtung 714 den Schlittens beendet,
d.h. hat er seinen Anschlag erreicht und wird der Bolzen 712
noch weiter angehoben,
was in der * Praxis notwendig ist,# da die' Bewegung den Bolzens
712 nicht genau auf ein zehntel 1,1i2imeter abgestimmt werden kann, so dringt
jetzt der Bolzen 716 in die Bohrung 717 des Bolzens 712 ein.
Verläset der Bolzen 712 wieder die Schiene 710"die in der praxie vielleicht
200bis 300 m lazlä ist, so wird der Bolzen 712 durch den Druck der
Schraubenfeder 718 auf den Ring 719t der am Bol= zen 712 befestigt
istg wieder in die gezeichnete Ruhestollung geschoben. Der Ring 720 am Bolzen
716 wird von dem Ansatz 712 in der Bohrung 717 vom Bolzen
712 mitgenommen und der Schlitten wird in seine RuheGtellung zurÜck gezogen.
Die Schraubenfeder 722 hnlt jetzt wieder den Bolzen 715 im richtigen
Abotfmd vom Bol"en 712.
Das Rohr 725 ist mit dem Plansch
726 auf der Grandplatte 727 ,
des Kastens oder Rahmens, der
die Steuervorrichtun,#" trägt$ befcs= tigt. Diese Grundplatte wird befestigt an
der Bodenplatte oder an der Seitenwand oder am* Dach des ',tagens. Dieser Teil ist
hier mit 728 bezeichnet. Durch die Bohrung des Teiles 728 und des
Rahmens 727 geht der Bolzen 712 frei durch.
-
Teil
7289 727, das Rohr
725 und Teile der Bolzen
712 und
715,
sowie die beiden Schraubenfedern sind im Schnitt gezeichnet.
.&bb.
-39.
Hier tritt an die Stelle der Schiene
710 in Abb.
38 der Bolzen
730, der während der Fahrt des Vlagens in :Pfeilrichtung
731 den Hebel
732, der'aus dem Wagen horausreicht und in dem Schlitz
733
der Wagenwand 734 Bewegungsfreiheit hat, anhebt. Die Bewegung des Hobeln
732 wird nun vom Hebel
735 mitgemacht und der Bolzen
712, der
in Abb.
38 geschilderten Vorrichtung, wird angehoben. Der
Hebel 7329 735
ist an der Stelle'736 gelagert. Wird der
' jiebel
735 federnd gehalten,
d.h. besteht er beispielem weioq...aus'Ainer starken Blattfeder,
60 kann
der Bolzen
712
-Abbe'
38 beachten- direkt mit einem Schlitten -.Abb.
33 oder 36-verbunden werden, d.h.'der Bolzen
715 mit seine.a Bolzen
716
und die Schiaubfeder
722 erübritgen sich. Auch die Bohrung
717.
im Bolzen
712 fällt dann weg, Abbe 499 Hier wird durch.einen Bolten
730 eine Schiene
737 anZehoben und
richtunG Abb.
38 übertriagen. In dem öciilit",--
739 der 74.0 sind
die Teile
737 und 758 frei boweglich. 741, 742 u nd
* 745 sind die
notvielidi,--en ID-erotellen.
-
U 41 unC, 42.
-
Jird die in den Abb. 41 im Aufriß und- 42 im Grundriß darGostcll=
te Vorrichtung; zur.Dewegung der veniondet, sO LD fallen die Vorrichtungen in i#bb.
35 und 306 mit ihren Schlittor, VJCL;. iDie Drehun,## der-gezahnten Sciieibe
745 vn den Ste-uerpunl-,tcil der Strecke wird Über Zahnräder (z.b.
oder Über bchnecken auf ein Zahnrad übertragenp das ruit der ersten Zahlentrommel
fest vO*rbunden ist.
-
Die Scheibe 745 ist hier nach Art der Triebe, wie sie zur Über= tragung
der Bewegung von einer Zahlentrommel auf die andere, z.3. bei Tachometern und wie
es bei der Bes-chreibung der Steuervor= richtung z.B. Abb. 17 U-18 erwähnt
wur de, konstruiert. Die Schei= be 745 hat vier hohe Zähne 746 und vier Zähne in
halber Höhe 747.
Erreicht an' den Steuerpunkten der itlahrstrecke bei der
Fahrt in Pfeilrichtung 731 der 111agen eine Schiene 748, so schleifen
die hohen Zähne 746 und 749 auf dem linken Teil der Schiene 748-Erreicht der halbhohe
Zahn 750 den Anschlagansatz 751 der Schie= ne 748, so wird
die Scheibe 745 gedreht in Pfeilrichtung 752.
Der hohe Zahn 746 dringt in
die Nute 753 in der Schiene 748 und im Anschlagansatz 751 ein.
Der hohe Zahn 746 verläßt jetzt wie= der die Nute 753 und schleift zusammen
mit dem hohen Zahn 754 auf dem rechten Tell der Schiene 748- Die Scheibe
hat , also bei der hier abgezeichneten Zahneinteilung eine viertel Umdrehunggemacht.
-
Erreicht nun der Wagen bei entgegengesetzter Fahrtrichtung an einem
Steuerpunkt der Strecke eine Schiene 756 von derselben Konstruktion wie die
Schiene 748, so wird die Scheibe 745 entgegengesetzt der Pfeilrichtung
752 gedreht. Abb. 43 und 44.
Um auf freier Fahretrecke nach dem Verlassen
z,ß, der Schiene 7489 ein selbsttätiges Drehen der Scheibe 745 z,B, durch
Er= schütterungen zu verhindern, ist es notwendig eine Peststellvor= richtung für
die Scheibe 745 anzuwenden. In Abb. 43 ist ein "'Construktionsbeispiel dieser Vorrichtung
im Aufriß -und in Abb. 44 im Grundriß gezeichnet. Auf der Achse 757 an der
die Scheibe 745 -Abb. 42 beachten- befestigt ist und die ie+zt '#ci 11,#neibe' 745
herausragen muß» wird eine Scheibe 75ö befestigt. Die Se hei=
be
hat vier Nuten'759.
-
Auf freier Strecke liegt der Zapf en 760 C-i'm Steg
761 in einer der Nuten. Wird vom WaLz-en z.B. die Schiene 74C erreicht, so
schleift der abgeschrägte Ansatz 762 am Steg 761 über die x'-p'chiene
7G3
die auf der Schiene 748 liegtun'#er Zapfen 760 verläßt die
'L,-,ute in der Scheibe 758. Hat nun die Scheibe 745 -Abb. 42 beachtenihre
Drehung an der Nute 753 ausgeführt aber noch nicht die Schiene 748 verlassen,
so fällt der Ansatz 7Ü2 am Ste73 761 In den Ausschnitt 764 der Schiene
748, die durch diesen Ausschnitt in den Abb. 43 und 44 eine andere Xonstruktion.erhält,
als in den Abb. 41 und 42. Die Schenkel 765 und 766 worden von Blattfedern
767 wieder nach unten gedrückt und der Zapfen 760 dringt wieder in
eine der Nuten 759 ein und legt sich auf die Scheibe 768.die unter der Scheibe
758 liegt. Der Schenkel 766 ist in Abb. 43 vom Steg 761 abgeschnitten.
Die Iagerung der Stege ist nicht eingezeichnet.
Llan könnte auch die Buchse 12006, die durch Ihe Är-ichra-abenfeder 1227
einseitig mit der Buchse 1205 verbunden ist, zwei= seitke mit der Buchse
1205 durch eine zweite Schraubeilfeder 1227
U verbinden, wobei der
Bund der Buchse 120ö in der 1.Iitte zwischen diesen beiden Schraubenfedern Lio ibchrauüE"nfeder
1202 wird dann zweckmäßig direkt,mit einem -Blinde am Iaufrad 1197
befestigt
und mit ihrem anderen Ende ähnlich wie bisher am Rotor 1195, der durch die
Spannung dieser Schraubenfeder 1202 ge,L;enüber dem laufrad zurÜckgedreht wird,
wenn der IHotor strom= los-wird. Die Schraubenfeder 1227, die hier links
vom Bund der Buchse 1206
liegen soll, wird vollkommen zusammengedrückt
und nimmt so zwangsläufig die Buchse 1206 mit nach links und entkuppelt so
die Zähne 1213 und 1214, wenn der Rotor 1195 sich in 2feilrich= tung-
1198
dreht und die Buchse 1206 mit ihrem Gewinde 1212 in den Rotor 1195
zurückgeschraubt wird. Zur Seite 45, oben, zur Figur 50.
beim'Übergang von einer Fahrschiene zur anderen wird an den Weichen an einem Wagen
die Umdrehungszahl der beiden lauf= radachsen verschieden sein. Während z.B. bei
der Einfahrt in eine Station die vordere laufradachse mit einem kleinen laufrad
läuftg ist an der hinteren Laufradachse ein großes Laufrad noch auf der Fahrechiene.
-
Die Motoren bzw. ihre Getriebe können mit den laufradachsen durch
Eupplungen verbunden sein, die z.B. als Überlastungs= schutzkupplungen arbeiten.
Reibungskupplungen oder lilagnetkapp= lungen oder verzahnungsähnlich und federnd
gekuppelte Einrich= tungen können Anwendung finden.'Es könnte der Motor auch mit
einer Transportklinke in ein entsprechend gezahntes Rad an der Laufradachse eingreifen,
so daß diese laufradachse sich schneller .drehen kann als der Teil des Motors mit
der Transportklinke. Die Bremseinrichtungen und PliehkraftgeschwindigkeitsreGulatoren
mUßten dann direkt mit der laufradachse bzw, mit den laufrädern gekuppelt sein.
-
Bekannte elektrisch arbeitende Überlastungsschutzeinrichtungen, die
auch mit Zeitverzögerung beim Ab- und Zuschalten arbeiten könneng können
zum Schutz der Motoren AnwendunG finden, was '
besonders d= erforderlich
wäreg wenn der blotor direkt bzw, seine Getriebe direkt mit der laufradachse bzw.
den LaufrKdern
',/eichen.
In den Abb. 45 bis 57 sind die '"reichen
und die notwendigen -.ecile zur Bewegung der Weichen dargestellt.
-
A Lbb. 45.
-
Weiche für Zwei-Schienenbahn.
-
Ist der Vfagen mit vier Rädern ausgorÜstet und fährt auf zwei Schienen
775 und 776 -Abb. 45 beachten- so ist die bei B'isen- und btraßenbahn
belcannte wie cie in Abb. 45 tl-lLorcti#;ch ist, erforderlich.
-
U
Dio--lit bcispielsijci,.",e ein Elc-.,ztroma--net zur der
Weichen= - U U #_i zun#,en 777 und 778, so ivlirdon die Xraftlinien
des M##)"",#neten au--IL den Eisenanker 779 wirken, der an der
780 befestizt ist, 1-3 Im>
#Diese Stan-e bciic,-L die beiden Weichonzun,--en.
-
Die bekannten Virrie,--clungsvorric'L-.Ltuii,-en fÜr 'Koichcn die
tiLLcil hier verwendet worden können, sind nicht eingczc,-icl-üiet denn sie sind
nicht Ge#,elist"!nd der Erfindun-L> .,Ai.bb - 46.
eine EinschienenbZUM
seine d..h. wUrden'die auf zwei Rädern fahren und durch 1:reisel aufreclit "chalten
werden LD -
oder wUrde der auf 'Nugeln fahren (nach dezil Prinzip des russischen
',Zu.-elzuges) oder wUrde die Bahn als Hänge- oder Schvie= belbahn ausGebildet sein,
so vÄ!rden für die P"-iiirschienen und ',le i= chen die in Abb. 46 dargestellte
Porm Verwendung 'Linden.
-
Der Teil 783 der 2ahrschiene 784 kann beweglich gehalten werden
und durch 'Umstellung deh Wagen zur Pahrschiene 785 leiten. Soll der Teil
783 feststehen, so kann natürlich auch der Teil 786 und 7a7 bewegt
werden. Die Bewegung der Teile 783 oder 786 und 787
kann nach
demselben Prinzip erfolgen wie die Bewegung der Weichen= zurigen in Abb. 45.
-
Abb. 47.
-
Weiche ohne Umstellung der Fahrschiene.
-
In Abb. 47 ist eine Weiche in einer Darstellung (im Grundriß) se=
zeichneti bei der die Tragkörper also die Fahrschiene nicht be= weglich sind. Jeder
'Jagen hat deshalb neben jedem laufrad ein zweites Radg das auf derselben Achse
befestigt ist und das nur benutzt wird, wenn über eine Weiche eine Veränderung der
Pahrt= richtung eintreten soll.
-
Die beiden Hauptlaufräder laufen auf der Fahrschiene 791. An
den
Weichen trägt die Fahrschiene seitlich die Schienen
792 und 793
auf - denen hier an dieser Stelle die lauf räder
mit ihren hohen Rändern laufen.
-
Der zweite Teil der Weiche besteht aus'einer kurzen laufschiene 794
an der seitlich die Schiene
795 und
796 befestigt sind auf denen die
Ränder der zweiten laufräder laufen. Der Teil
797 der-laufschiene
791 und der Teil
798 der laufschiene 794 ist beweglich. Beide Teile
sind miteinander verbunden. Wird der Teil
797 angehoben, sojdaß er in derselben
Höhe mit der Lauf= schiene
791 steht, so ist dor Teil
798 nach unten
gegangen, s#daß er in der Höhe der Schiene
795 und
796 steht. Die
Hauptlaufräder würden also vom Teil
797 Führung erhalten und der Wagen würde
in Pfeilrichtung
799 weiter fahren'. Soll der WaGen die Pahrtrich= tung aber
verändern, so muß der Teil
798 hochgestellt und der
In den Abb. 489 49 und
50 sind IConstruktionsbeispiele der '[eichen, Fahrechienent
laufräder und des Fahrgestells gezeichnet.
-
Abb. 48-.
-
Vorrichtunü zur Umstellunj, der ',',[eiche Abb.
46.,
Bei einer Hängebahn nach dem 2rinzip wie sie in Abb, 46 darge= stellt
ist und bei Benutzung des Teiles 783 in Abb. 46 als Zeichen. zunge, ist es
notwendig den beweglichen Teil 805 der Fahrschiene der auf dem beweglichen
Teil 806 des Schienenträgers befestigt istg an Streben 807 zu befestigen.
Die Streben hängen an einem Schlitten 808, der auf einen oder mehreren Trägern
809 gelagert ist. In den Schlitzen 810 der Träger 809 haben
die Streben 807
iJewegu.ngsfreiheit;wenn der Schlitten 808 in Pfeilrichtung
811
bewegt wird. Die Bewegung kann durch einen Blektromagneten erfol= gen
der einen Eisenanker anzieht, der an der Strebe 812 befestigt ist. Das Einzeichnen
des Elektromagneten und des Eisenankers erübrigt sich.
-
Das Zurückbewegen der Weiche in die gezeichnete Ruhestellung Icann
durch einen zweiten Blektromagneten oder durch Pederkraft oder durch Gewichte erfolgen.
-
.Ist die Weiche umgestellt, d.h. auf Änderun, der Fahrtrichtung, so
liegt die Fahrechiene
805 in der Richtung der Fahrschiene
813
die in
Abb. 46 durch den Teil
787 und
785 dLttr;-cst(-,llt ist. Die Li bogenförmige
Gestalt der Pahrschiene
813 ist aber in Abb. 4G nicht eingez#'äi'c'h'net.
Linzeichnunc sich erübrigt.
-
An zwei Streben 818 d-es it'ahrgestelles 819 ist der
aufgc= ii*c,ln»,-t. Das lilalir-estell trägt hier bei dieser 'Konstruktion rechts
U U U den öder die Liotore 820. links vom Pahrgestell befinden sich
die Ic-lufräder 821. Oben trägt das -iili.ihre:;estell eine oder auch mehrere
isolierte Stangen 822 an denen die Schleiffedern 90, 91., 92x
93
und 94 -ilbb. 8- befestigt sind.
-
Darüber befinden sich voneinander isoliert die bc1ilE.#ifbligol oder
hior die Schleifrollen 825, 826 und 827, die zur Abnahme des 2t#,ilrstromes
dienen und zur ZuführunJe. von Signatl.-,tro."i #Lm Signal--oder Sicherheitsschienen
dienene die später noch näher beschrie= ben werden. Abb. 49.
Uniotellvorrichtun--
f-Ur die Weiche Abb. 47.
Abb. 49 zeigt die teeile wie sie in der :3(,%scha#eibun#.-
der Abb. 47 schon erwähnt vierden. Die Teile 792- und 795 -Kob. 47
beach= ten- sowie die 1.2eile 795 und 796 sind in Abb. 49 aus den
Schie= nen 830 und 831 aus"--earbeitet. In den Schlitzen
832 sind die i2eile 797 und 798 beweglich eingesetzt. Die bogenförmi"-e
Gestalt U des Bogens 798 wie sie in Abb. 47 erkennbar ist, ist in Abb. 49
nicht dargestellt. !;eben den Teilen 797 und 798 sind die Schie=,
nen 792 und 796 geschlitzt. Durch diese Schlitze gehen die Stre= ben
833 und 834 an denen die Teile 797 und 798 befestigt sind.
Die Schenkel 835 und 836 sind beweglich geL.#gert an den Wagen= balken
837 der auf der Achse 838 gelagert istund der nach derrrc># selben
Prinzip wie der Schlitten 808 in Abb. 48 bewet worden kEmn, Zwischch den
beiden Schienen 830 und 831 laufen die Streben 840 des ?ahrgestells
841 an denen der Wagen hän-t. Die Halten 842 und 845 an den Streben 840 sollen ein
Entgleisen der Wagen dadurch verhindern, ijo dz.#,ß sie außerhalb der Weichen knapp
unter der l'ailrochiene, deren unterer Teil 844 links in Abb, 49 eingezeich= net
ist, entlan. leiten und ein Anhaben oder Absprinfjen der Laufrädor verhindern. An
den Weichen sellbst unter Jen Teilen 797 und 798 maß natärlich die
Fahrschiene,so wie sie in Abb. 49 d.iir,rcstollt istg in ihrer Höhe vermindert worden,
damit die Ilalcon unter ihr hinweg gehen können. Über diesen kurzen ausgesparten
btellen-befinden sich Über den laufrädern 845 und 846 kurLe 1'Uh= .i»i-in,psEichienen
856 und 85Twie sie in Abb. 50 dargeotellt sind und auch dort noch
erwähnt worden in der Beschreibum#. Diese
;3chienen verhindern
dann an StLllc der ein Ab, dcr laufräder. Das Gehäuse des Hotors 8347 ist
Go ei»,#ieite2JL-.. daß das 1,-:Lufrad 846 #,Jendjend Platz darin Das Geh,;-',Ucc
iSt am Illahrgestell.841 bcfcsti,-t.
-
Pährt der Wa--en so wie geschildert auf den i#ebenli-iufr.,'dern
L> 1
so wird der Wagen schief hint-Den. Es ist deshalb notwendir- den ci Wa,en
seitlich abzustUtzen. Das geschieht um besten dadurch, daß im oder unter dem VlaGenbodon
rochtaaeiti- -d.-L hier in dam Gc= schilderten Beispiel alle Weichen Rechtsweichen
sind- Rollen angebrach-u werden, die Über eine. an den Tra.-.masten befestigte Schiene
laufen die in der Richtung der Pahrochiene 794., 800 ver= läuft.
-
Abb. 50.
-
Weiche fUr Wagen mit kleinen Nebenlitufrädern.
-
Es ist zweckmäßig., daß der Wagen die Ilurven'die zu den Haltestel=
len führen nicht.mit zu großer Gesch:windigkeit durchfährt und auch in die--Haltestelle
selbst mit verminderter Geschwindigkeit einfährt. Das kann erreicht werden durch
Einrichtungen die später noch beschrieben werden.
-
Hier in Abb. 50 wird ein Mittel gezeigt um die Gesch:windigkeit
auch ohne komplizierte Einrichtungen herabzusetzen. Das geschieht einfach dadurch,
daß der Durchmesser der Nebenlaufräder 850
wesentlich kleiner ist als
der Durchmesser der Hauptlaufräder 851.
Die Fahrschiene 852 die der
Schiene 831 in Abb. 49 entspricht, muß hier in Abb. 50 natÜrlich höher
sitzen als die Hauptfahr= schiene, die hier mit 853 bezeichnet ist. Gcnau
wie in Abb. 49 sind auch hier die Fahrschienen im Schnitt gezeichnet, so daß die
beweglichen Weichenteile 797 und 798 zu erkennen sind.
-
Die Streben 854 sind hier länger, als die Streber. 840 in Abb. 49
und tragen unter& die drehbaren Rollen 855 mit denen sie in den .X.urven
und z.b. auch in der Station am unteren G2eil der Fahr= schiene entlanggleiten,
Diese Rollen können aach an den Streber in Abb. 49 angebracht worden und so stark
gewählt werden, daß eine Profilschwächung der Streben nicht notwendir-, ist wie
das in Abb. 50 gezeichnet ist.
-
Bei Anwendung dieser Rollen ist es möGlich den Wal,--en selbst am
#..i Pahrgestell also an den Streben beweglich aufzuhängen, so daß er in den Kurveh
frei ausschwingen kann. Der Motor 858 wird in Abb. 50 danh zweckmäßig
an der linken Seite des- Faiirgecitells befesti.-t
Wie in
der Beschreibung der Abb. 49 gesohildert wurde int die sichernde Tätigkeit der Kaken
842 und 843 beim Übergang den
Wagens von einer Fahrechiene'zur anderen, also
an den Weichen außer Kraft gesetzt. An diesen Stel len Übernehmen die Schienen
856 und 857 die Aufgabet ein Abspringen der Räder von der Fahr= schiene
zu verhindern.Daa ganze Fahrgestell, der Motor, lauf= räder werden zweckmäßig umkleidet
mit einem Blechmantel in Strom= linionforn um den luftwiderstand herabzumiadern.
-
Abb. 21.
Schaltung für elektrische Umstellung der Weichen.
Die
Bewegung der Weichen kann elektrisch erfolgen durch Motore oder Blektromagnete.
Der Strom wird vom Wagen durch Rollen oder Schleiffedern 860 an lange Kontaktschienen
861 oder kurze Kontak. te 862 geführt, die an der Fahrschiene oder
an den Tragmasten der Fahrechiene isuliert befestigt sind. Der Strom geht von die=
sen Kontakten direkt an den Llektromagnet 863 *durchfließt dieseng geht dann
zur Kontaktfeder 864 über die Kontakte 865 und 866 zur Pahrechiene
39.
-
In dem Moment in dem der Blektromagnet erregt wird, zieht er die Kontaktfeder
867 an. Diese legt sich mit ihrem 1"rontakt 868 an den Kontakt
869 und führt den Strom von der Oberleitung -die hier mit 870 bezeichnet
wird- der sonst über die Schleiffeder 860
zum Blektromagneten über die Kontakte
861 und 862 kommt» direkt zu, so daß der Blektromagnet dauernd unter
Strom bleibt. Erst wenn der 1.Jagen ilber die Weiche gefahren ist und der Ansatz
oder-Bolzen 871 der am Fahrgestell befestigt ist, mit seiner schrägen Fläche
über den an der Kontaktfeder 864 auf der Isolat;-on 872 befestigte Bolzen
873 schleift und diese seitlich we,= drückt, so daß der Kontakt
865 den Kontakt 866 verlassen muß, wird der Stromkreis des Blektromagneten
863 unterbrochen; die Kontaktfeder 867 geht in die gezeichnete RuhestellunG
zurUck und die WeiehenzunCen werden durch Gewicht- oder Pederkraft in die AuaganGsstellung
zurUckgezögen. Abbe- 52* 4
Vorrichtuna zum Pe-ete-tollen derugZestellten
Weiche,
Ist es zweckmäßig den Blektromogneten während der Pahrt über die Weiche
nicht die ganze Zeit unter Strom zu lassen, so ist eine Einrichtung nach dem Prinzip
notwendig wie eie in Abb, 52 darm gestellt ißt.
-
Der StrQm,..kommt auch hier wie in Abb. 51 vcn den Kontakten
861
und seht dann zum Kontakt 876s Jetzt ist anzilnehmen,
daß der Kontakt 877 auf dem Kontakt 876 liegt. Dann geht der Strom
vom Kontakt 876 über den Kontakt 877 durch die Kontaktfeder
878 und von dort zur Fahrechiene 39.
-
In dem Moment in dem der Magnet erregt wird, zieht er den Eisen= anker
779 an. Dadurch wird beispielsweise der Vlaagebalken 837 in Abb. 49,
der an der Stange 880 befestigt sein kann, mitbewegt, d.h.9 die Weiche wird
umgestellt. Jetzt dringt der Sperrbolzen 881 duroh den Druck der Sohraubönf
eder 882 in die Nute 883 der Stange 880 und'etellt so die Weiche
fest.
-
Der Hebel 884 der an der Stelle 885 gelagert ist und
an dem der Sperrbolzen 881 beweglich angebracht ist, hat jetzt die gezeichnete
Stellung eingenommen. Daduich drückt die Schiene 886 . am Hebel 884 gegen
die Isolation 887 an der Kontaktfeder 878. Die Kontaktfedeiwird dadurch
seitlich gedrückt, der Kontakt 877
verläßt den Kontakt 876 und der
Erregerstromkreie des Elektro= magneten 875 ist unterbrochen. Eine nochmalige
Erregung des Blektromagneten-875 von demselben Wagen findet jetzt nicht mehr statt,
werui auch die Schleiffeder 860 wie in Abb. 51 noch weiter über die
Kontakte 8'61 oder 862
schleift. Hat der Wagen die Weiche durchfahren,so
wird durch den Bolzen 888 der am Fahrgestell befestigt iatder Hebel
884 in 21eilrichtung 889 bewegt, der Operrbolzen verläßt die Nute
E3839 die Stange 880 wird durch Gewicht oder Federkraft zurUckgezogen und
der Kontakt 877 legt sich wieder auf den 11lOntakt 876.
-
Gibt der Bolzen 888 bei der Weiterfahrt des Wagens den Hebel
884 wieder frei, so legt sich der Bolzen,881 auf die 2läche 890 der Stange
880.
Zusatz.
Es ist niin auch möglich an Stelle der Gewichts- oder Federkraft
einen zweiten Blektromagneten zu verwenden, der beispielsweise nach Art derselben
Schaltung wie in Abb. 51 erregt und abgeschal= tet wird, nachdem der Wagen
die Weiche durchfahren h.--it.
-
Wie in der Beschreibung der Abb. 51 und 52 geschildert
ist, geht der Strom der#von der Fabxetromoberleitung kommt.Über die Schleif fedeft,
Kontakte". Blektromagnete, über Xontaktf edern und Kontakte zur PahrsQhieno, die
als StromrUckleitung dient, so wie das beispielsweise bei den mit Gleichstrom betriebenen
Bahnen bekannt ist. WUrde beispielsweise Zwei-Phasen-Wechseletrom zum Betrieb
der Bahn Unutzt worden# so wUrde der Strom von dem binen Pahretromleiter über die
Schleiffeder, IContal#Ce" Elektromagnet,
Kontnktfedern und, Kontakte
nicht zur Pahrschiene 59. U-cefährt #.-#erden, sondern der Xontakt
866 in Abb. 51 oder die Konta#ctifeder S7i in Abb. 52 würden
mit dem zweiten l'ahrstromleitor verbunden werden. Abb. 53 und
54.
-
Mechanische Umstellung; der 1.,leichen.
-
In Abb.
53 wird im Aufriß und in Abb. 54 im Grund.riß eine
Vorrich= tun', gezeigt, mit der die Umstellung der Weichen mechanisch er= An den
rechten Streben
836 in Abb. 49 ist einc Schiene
895 -ilbb.53-büfestigt.
Unter dieser Schiene ist feststehend -in den die Schiene
396 befestigt. Erreicht
cLossen 11ahrcestell 841 in Abb. 54 eing,ezeichnet ist die ileiche, so schleift
der
An.satz
897 Ocs Hebels
898 über die. schräGe li"li-'iche
899 des Hebols
900, denn durtch den Druck der Blattfader
901 auf den Zvpfen
902
llebel
898, der auf der.Achse
903 Cclagert Lst wird der
Hebel 898 am L L> so weit beweGt. deiß der
Zapfen
897 aus dem 841 seitlich heraus rat. Würdo null sol,'lnüe viie der
Zapfen
897 aus dem 2,-.uhr,##estoll heraus von der Stouervorrichtung, wie
sie z.B. in der Abb.
17-18
#,.c;r,-1--e";tellt ist, der Elektromagnet 904
Strom erhalten,
so vilirde
den Ansatz
908 am flebel
898 legen. Bei der 'Jeiterfahrt des Wagens
k.önnte der Zapfen
897 nicht in das Fahrgestell zurück gedrückt werden. Er
würde den Hebel
9009 der von der Blattfeder
909 in der gezeichneten
Stellung gehalten wird, zurUckdrücken in Pfeilrichtung
910 und -jetzt Abb.
53 beachten, hier 1-st der Zapfen im Schnitt gezeichnet- zwischen die Schiene
896 und
895 gezogen werden.
-
a die Schiene 896 festsitzt, würde die Schiene 895 angehoben
wer= den, die-Streben 836 -Abb. 49 beachten- und damit die Schiene
798
nach oben bewegt. Die Weiche in Abb. 49 wäre also jetzt umgestellt. Ist
aber wie in Abb. 54 gezeichnet der Hebel 898 nicht auf Umstel= lung.gestellt,
so wird die Weiche, wie sie in Abb. 49 gezeichnet istg nicht umgestellt und bleibt
in der gezeichneten lage, Der Hebel 900 ist auf der Ächze 911 gelagert.
Ist der Blektromagnet 904 nicht erregt, so wird der Bolzen 907 von der Schraubenfeder
912 die gegen die Scheibe 913 drückt, in der gezeichneten Stellung
Die Scheibe 913 sitzt fest auf den Bolzen 907. Die Uge--, rungestange
914 für den Bolzen 907 sowie der Elektromaßnet 904 und sein durchbohrter
Eisenkern 916 sind im Schnitt gezeichnet. Die
Schiene
895 ist mit Streben 917 an den Strebcn j30 -in Abb. 49-befestigt.
-
Fünf derartige Einrichtungen, bestehend aus deLl -#'olektroma-.:-nct
90 4, dem Bolzen 907 und dem Hebel 903 sind übereinander angeord=
net in dem Fahrgestell 841 # eingebaut und lieKge-£i etwas höher als die Laufräder
und Motore. Die erste EinrichtLuij dient zur Um= stellung der Nord-, die zweite
zur Umstellung der Süd-9 die drit= te zur Umstellung der Ost-; die vierte zur Umstellung
der West-und die fünfte zur Umstellung der Haltestellenweichen. Abb. 55
und 56.
Arretierung der Weiche während der Durchfahrt.
Wird die
Weiche in Abb. 49 nicht umgestellt" soll der '17a -gen in gerader Richtung auf der
linken Fahrschiene weiter fahren/so ist es notwendig, die Weiche während der Durchfahrt
des Wagens zu verriegeln. -Das geschieht durch eine Schienen 920 und eifi n Zapfen
9219 die in Abb. 55 im Aufriß und in Abb. 56 im Seitenriß gezeich=
net sind. Der Bolzen ist in Abb. 55 im Schnitt gezeichnet denn das Fahrgestell
841 in dem der Bolzen 921 befestigt ist, ist in Abb. 55 nicht eingezeichnet.
Ist die Weiche nicht umgestellt, so schleift der Zapfen 921 unter der Schiene
920 entlang während der ganzen Fahrt des Wagens Über die Weiche" so daß während
dieser Zeit eine selbsttätige Umstellung der Vieiche, z.B. durch eine Betriebsstörung
nicht erfolgen kann. Die Schiene 920 ist an den Streben 835 -in Abb.
49- befestigt.
-
Auf der rechten Seite des Fahrgestells kann auch ein Zapfen der hier
mit 922 bezeichnet ist, angebracht werden der über die Schie=' ne
923 schleift. Diese Schiene 923 verläuft in derselben Nurve wie die
Fahrschiene 800 und Schiene 798 in Abb. 47 und dient zur Sicherung
der Weiche wenn diese umgestellt ist. Dann befindet sich die Schiene
923 über dem Zapfen 922. Die behiene 923 ist an den Streben
836 -Abb. 49- befestigt.
-
Abb. 57.
-
Vorrichtung_ zum Einschalten des ','leichen-Umstell-illektr02,agnete
863 In der Abb, 51 kommt der Strom zur Erregung der '..'aichenma"..
-
vom Wagen über die -Schleiffeder 860 und die 861 und
Soll nun vermieden werden mit Schleiffedern und är-iciileifkonta#zten zu arbeiten,
so kann eine Einrichtun,* verwendet werden, viie sie in Abb. 57 im Aufriß
gezeichnet ist.
-
Die Elektromagnete 904 und die Bolzen 907 die in £ob. 54 in
der längsriölita'n#(r d-es Fahrgestells 841 eingebaut sind" werden dL=,i
u
Abb. 57 Im Schnitt gezeichnet istj, schleift wenn
der Elektromag= net 904 eiregt wird und dadurch aus dem Pahrgestell heraus raG:b.,_
über einen y Hebel 925 an dem dicht das Fahrgestell entlang gleitet
und der auf einer Schiezäe gelagert ist die an einem Tragmasten befestigt ist.
-
Der Hebel 925 wird von dem Bolzen 907 angehoben, dadurch wird
die Kontaktfeder 926 auf der die
Isolation 927 befestigt ist hochgehoben und der Kontakt 928 legt sich
auf die Kontaktfeder 929. Beide Kontaktfedern sind an der Isolation
930 befestigt. Der Strom der von der Oberleitung kommtpgeht an die !""ontaktfeder
926
und über die Kontaktfeder 929 zum Blektromagnet 863 in Abb.
53.
Die Teile 860p 861 und 862 in Abb, 51 würden wie
schon erwähnt dann hier wegfallen. Sicherheitsschienen,
die das Aufeinanderfahren
der Wagen verhindern und in einem be= stimmten Abstand voneinander halten. Der Wagen
wird nicht nur automatisch gesteuert er muß auch auto= matisch gesichert sein vor
Zusammenstoß mit anderen Wagen durch Auffahren de.a Nachkommenden oder Auffahren
auf den vorderen Wagen. Abb. 58.
-
Sicherheitsschienen auf der Strecke.-.
-
In Abb.
58 wird das Beispiel einer Einrichtung gezeigt, die
zur Signalübertragung von einem Wagen, zu einem anderen dient. Es ist in diesem
Beispiel angenommen, daß die Bahn mit Gleichstrom be= trieben wird, so daß nur eine
Oberleitung
935 notwendig ist und die Fahrschiene
936 zur Rückleitung
dient. 2aralell zur Oberlei= tung
935 liegen die Sicherheitsschienen
937 und
938, die zur
verbunden. Die einzelnen Schienen
937 sind voneinander isoliert ebenso'die
Schienen
938. Die Schienen
937 und 95e und die Ober= leitung
935 sind voneinander isoliert.
-
Auf der Fahrschiene 936 in Abb. 58 befinden sich drei
Wagen. An den Sicherheitssehienen und der Oberleitung laufen die Rollen. 940s 941
und 942.
-
Der Strom geht von der Oberleitung 935 über die Rolle oder
Schleif bii,#el 942 an die 943, von hier zur Kontaktfeder 944, zum Motor 945, 2.-1-irgestell
946, lkgufräder 947 und d,--ii-in zur Pahr= Gchienc 936. Gleichzeitij# -eht
der btrom von der Rolle 94.2 Über U
den Blektromagnet 948 an die
Schleifrolle 940 und von hier an eine Sicherheitsschiene 937. Die Rolle 941
verbindet eine Sicher=-heiteschiene 933 mit dem FalLrgestell 946 und dadurch mit
der Fahrechiene 91.1#t)*, Alle Waj#en aaben dieselbe SchaltunG und Anordnung der
Teile wie der linke WaGen in Abb. 58. Dieser ',kugen befindet sich hier in
Pahrt. Lbenso der zweite Jagen. Der dritte" der rechte Viagen in Abb.
58, der im Begriff war durch etwas schnelleres Fahren zu weit an dän mittleren
Wagen heranzurücken, ist zum Stehen gekontmenjdenn der Stromkreis der von der Rolle
942 über den Elektro= magnet 948 geht und von hier über die Rolle 940 an die Sicher=
heitsschiene 937, dann an die Sicherheiteschiene 938, wurde vom mittleren
Wagen geschlossen, denn dessen Rolle 941 führt den Strom über das Fahrgestell zur
Fahrschiene 936. Der Elektromagn»t 948 im rechten 'Jagen ist dadurch erregt
und hat die Kontaktfeder 943 angezoGen, so daß der Motor 945 ohne Strom ist.
-
Andere Teile -die in den beschriebenen Stromkreis eines Wagens, wie
später noch beschrieben wird, eingeschaltet werden, sind in Abb. 58 nicht
ein--ezeichnet, da sie zur Erklärung der Wirkungs= U
weise der Sicherheitsschienen
nicht notwendig sind,* Zur Erhöhung der Sicherheit der Bahnanlage ist es z.B. möglich»
daß an jedem Wagen fUr jede Sicherheitsschiene nicht nur eine Rolle vorhanden ist,
sondern mehrere Rollen hintereinander laufen und miteinander elektrisch verbunden
sind. Ebenso bratcht nich:f nur ein Magnet 948 zur Bewegung der 1>Pontaktfeder 943
vorhanden sein, sondern es können zur größeren, Sicherheit mehrere Xagnete parallil
zueinander geschaltet sein.
-
Ebenso wäre Signalübertraßung möglich durch Beein-flussung einer,
Photozelle am vorderen T.eil der Viagen durch eine lichtquelle
»
hinteren
Teil des vorfahrenden Wagens. Auch könnten andere Sende-und Empfangseinrichtungen,
die nach dem Prinzip der Funkentelemi graphie oder Telefonie arbeiten, in die Wagen
eingebaut werden zur Übertragung der Signale.
Sicherheiteschienen
an den Stationen.
-
In Abb. 59 ist die Anordnung und Schaltung der Sicherheitam
schienen
an den Weichen gezeichnet, Im rechten Weil der Abb. 59
sind die Sibherheitsschienen
gezeichnet an einer 7#"[c-iche die von einer geraden Strecke zur Station oder liber
eine i#Jurvenschione zu einer kreuzenden StroG'ice fÜhren. Im linken Teil der Abb.
59
sind, die Sicherheitsschienen gezeichnet an einer '.'[eiche, die von der
Station zur geraden Strecke führt oder von einer lCurvenschie= ne zu einer anderen
geraden Strecke führt.
-
Erreicht ein Vlagen von rechts kommend die Sicherheitsschiene'938,
so wird der nachkommende Wagen wenn er die Sicherheitsschiene 937
erreicht,
zum Stehen",#ebracht wie das in der Beschreibung der Abb. 58 schon geschildert
wurde.
-
Die jetzt folgenden Sicherheitsschienen erhalten laufende Nummern
obwohl sie in ihrer Konstruktion und Arbeitsweise den Sicher= heitsschienen
937 und 938 entsprechen.
-
Erreicht der erste 'Jagen die Schiene 955 die durch ein Kabel
956
mit der Schiene 957 verbunden ist,so wird der zweite #-7agen, der
mit seinen Stromabnehmer 825 -Abb. 48 beachten- die beiden Sicher= heitsschienen
958 und 959 erreicht, zum Stehen gebracht.
-
Erreicht der erste Wagen die Sicherheitsschiene 960, so wird
der zweite Wagen -je nach Fahrtrichtung- wenn er die Schiene 961 oder
962 erreicht, zum Stehen gebracht. Die Schiene 960 ist durch das Kabel
963 mit der Schiene 964 verbunden. Erreicht der erste Vagen die Schiene
965 die durch das Kabel 966 mit der Schiene 967 ver= bunden
ist, so wird der nachkommende zweite Vlagen wenn er die Schiene 968 oder
969 erreicht , zum Stehe n gebracht. Erreicht der etste Wagen die
Schiene 970, so wird der nachkommende Vlagen wenn er die Schiene
971 erreicht, zum Stehen gebracht. Auf der.geraden Strecke hat aber der zweite
Wagen, jetzt freie Fahrt.
-
Erreicht in der Station der erste Viagen die Schiene 972,so wird der
zweite Wagen wenn er die Schiene 973 erreicht zum Stehen gebracht. Zur weiteren
Fahrt in der Station sind nun keine Sicher= heiteschienen mehr nötig oder die Schienen
werden immer kUrzer. 'Vill nun der erste Wagen die Kurvenschiene oder die Station
ver= lassen, so erreicht er die Sicherheitsschiene 977 die durch ein
1 Kabel 978 mit der Schiene 979 verbunden ist und der zweite Vlagen wird
zum Stehen gebracht, wenn er die Schiene 980 oder 981 errAht, Erreicht
der erste Wagen die Schiene 982 die durch ein Kabel 983
mit der Schiene
984 und dem Kabel 985 mit den Schienen 979 und 977 verbunden
ist, so kann sich der zweite iVagen noch nicht in
Bewegung setzen.
Erreicht der erste Wai,en die Sei-iic,.nc. (jz,G r; j.r; durch ein Kabel
987 mit der Schiene 988 verbunden ist und äurch ein Xabel
989 mit den anderen erwähnten Sicherheitsschienexi in Verbindung steht in
dem linken 52eil der Abb. 59, so kann sich der zweite Vlagen noch nicht in
Bewet#an#.- setzen.
-
c> U Erreicht der erste Wagen die Schiene 990 die durch
ein Xabel 991
mit der Schiene 992 verbunden ist, so kann der V..reite
Wagen nach= rücken bis er die Schiene 993 oder 994 erreicht. Hier 1.-.ornrÄlt
der zweite Wagen wieder zum Stehen und kann sich er.-it wieder dann in Bewegung
setzen, wenn der erste Wagen weiter fc;Uirt und mit seiner Schleiffeder oder Rolle
zu der Schiene 995 übergeht. Durch diese Einrichtung. Abb. 59 poll
ein seitlicaes Anfahren der Wagen verhindert werden. -Brems-Vorrichtt#n#en. An den
Haltestellen oder bei litirlzsan.i-,eit der'.Sicaerheitsschiena viie es in der Deschreibun#,
der Abb. 58 und 59
t> U
oder bei ir##end einer Betriebostörun,-»-q
wenn die a"trc:c"L-e bc-ispiolz"= U CD weise stromlos wird. ist es notwendi-.
(len c# zum Stehen zu brinben, ihn in der Puiies't-,ellun#; zu ii"-ltcn und ein
eventuelles Rückwärtsl.auf en bei ansteL--ender #Jai-irstrecn!-e Zu vo.-= hindern.
Deshalb ist es notwendig, am ',-lagen einc oder mehrere bremsen anzubringen.-U Abb.
6o.
Die* einfachste selbsttätigi arbeitende Lro.-iiseinwiell-i'Jun"-- bei
der elektrisch betriebenen bahn, i-il*-ire die in ,.'%.bb. ÖO stellte Brcmsciiiriclrbun(1"
dercn Bi:c.,aslüiti-ii..tijrc#t 1G00 vtälirc#:Ld. (icr U
2iii-Lrt erregt wird,
den Eisexianker 1001 ani l"7cbcl 1D02 anziclit und. dadurch den Bremsklotz
1003 vom U::tufrad oder 13--c..-issciic-ibe 1b04 abhebt. Ist der Magnet stromlos,
so drückt eine Schraubenfeder 1005 den liebel 1002 mit dem Bremsklotz auf
das Laufrad oder die Brems= scheibe. Die Schraubenfader liegt links Legen die Streben
1006,
an der der Elektromagnet 1000 befestigt ist. Der Aebel 1002 ist
auf einer Achse 1u07 gelagert.'Der Bremsklotz 1003 kann natUr'lich auch z.B.
gegen die Fahrschiene drUcken.
-
Abb. 61.
-
Bremse mit zunehmenden oder abnehmenden Bremsdruck.
-
Bei Fahrzeugen die zur lenkung einen F'(:Uirer benötiGen der auch
gleichzeitig die 3remsen bedient, wird bei noramiler
zw.ii Anhalten
d>-c"z-# -gzi-olir, -der Bremsdruck so rcgulicrte rj-,:),ß oder I',nde Jes
1)rc.rLisi.re s je nach Bed, iis der Druch st,*jr= # - . u
-c 'irf i ker oder #scilächer wird.
-
o 1 1 z.b. cin ruc'-.z:.rti..es dp.s Frillj!Zoujcs verhindert
Wer#,en z#o eo im letzten Teil des Bremsvie-es den 1
bei der BaIln
gesci-.Lieht d2s selbsttäti- Cturch eine Vorrichtun- wie, sie in AbD.
61
zeichnet i";t. Das lUften der Bremse jeschicht auch hier von einem Elel-,tro.,nn-=
-icton 1010 der v.,iüirend der Fal=t unter (Spüluiung) Strom otcht. Dieser
Elektromagnet zieht den Eisenaniz.cr 1011 an, der zin der Strebe 1012 beie.#;ti-t
ist. Wird.der Elck'Lromn,-gnct stromlos, so wird durch den Dract der Schraubenfeder
1013 gegen die Strebe 1012' die auf der Achse 1014 befestigt ist,
die Achse 1014 in 2feil= aoben. 7 ischen den Scheiben 1016 und
1017
richtung 1015 versc.L uvi ist ein Iiebel 1018 beweglich
gela-ert auf der Aclise 1014. Dieser .Giebel trägt ttn seinem Arm 1019 den
Bremsklotz 1020. Der andere Arui 1021 trägt einen oder mehrere Zähne 1022. Während
jetzt der Bremsklotz 1020 seitlich gegen eine bremosetieibe oder ein laufrad
1023 drückt, dringen die "r7ä1-me 1022 in die spiralenförmige RilIL» der
Scheibe 1024. Die Rille ist ähnlich wie die Rille auf der Grgmophonplatte in die
Scheibe eingedreht.
-
Befindet sich der Bremsklotz 1020 bei-Beginn der Bremsarbeit am äÜßeren
Umfang der Scheibe, so wird er bei länggerer Bremsarbeit, also bei längerem Bremsweg
durch die FÜhrung der Stifte 1022 in der Rille der Scheibe 1024 nach der laufrad-
und Motorerachse zugeführt. Die Bremswirkung der Vorrichtung nimmt dadurch ab,
so
daß der Wagen langsam ausläuft und nicht mit starkem Ruck zum Stehen kommt.
Nach der lüftung der Bremse durch den Blektromagneten 1010- wird der Hebel
durch eibenes Gewicht oder Gegengewicht oder Federkraft in die Anfangsstellung zurück
bewegt. Die Anfangsbremsstellung kann natürlich auch in der Nähe der Iaufradachse
liegen und durch entgegengesetzte 1-hü=ung der Rille auf der Scheibe 1024 kann die
Bremskraft der Vorrichtung mit zunehmenden Bremsweg vergrößert werden.
-
Die Achse 1014 findet Führung im Fahrgestell das hier mit
1025
bezeichnet ist und in dessen Ansatz 1026 sowie in dem lagerbock,
1027 der am Motorgehäuse 1028 befes-tigl ist, Die Arbeit des Elek='
tromagneten 1010 kam natürlich auch durch Hebelbewegung auf die Achse 1014
oder auf den Hebel 1018 übertragen werden, so daß der
Eisenanker
1011 nicht direkt an der Achse 1014 befestigt ist. Es kommt hier nur darauf
an, die Möglichkeit einer Veränderung des iiremedruokes darzustellen. Alle Konstruktionsmöglichkeiten
zur Bewegung des Bremsklotzes darzustellen erübrigt sich.
-
Abb. 62 und 63.
-
Bremsvorrichtung bei der die Bremskörper vom L1otor
ein- oder
c--isgerückt werden.
-
Eine Bremavorrichtung für die automatische Bahn bei der der Bremel-Uftmagnet
der in Abb. 60 mit 1000 und in Abb. 061 mit 1010
bezeichnetist',l-'g#übrigt,z±xk
wird in Abb. 63 im Grundriß und in Abb. 62 in Pfeilrichtung
1032 dargestellt. Wird die Bahn mit einen Motor betrieben, dessen Rotor eine
bestimmte Tourenzahl nicht überschreitet, also bei Gleichstrombetrieb beispielsweise
mit einem Nebenschlußmotor, so tritt auf abschüssiger Bahn bei selbst= tätiger Erhöhung
der Geschwindigkeit des Wagens.. die Bremse selbsttätig in Tätigkeit.
-
Der Rotor 1033 des Elektromotors sitzt fest auf einer Buchse
1034. Diese Buchse trägt hier in diesem Konstruktionsbeispiel ein Plachgewinde
1035. Das Bolzengewinde 1035 läuft in dem Mutter= gewinde 1036.-In
der Abb. 63 sind die beiden Gewinde getrennt voneinander gezeichnet, damit
die Zeichnung übersichtlicher ist-. Die Buchse 1034 ist drehbar auf der Achse
1038 gelagert und. läuft zwischen der Scheibe 1039 an der Achse
1038 und dem Ansatz 1040 am laufrad 1041. Bei der Drehung des Llotors in
Ilfeilrichtung 1042 macht der Motor hier in diesem Xonstruktionsbeispiel erst eine
dreiviertel Umdrehung bevor er den Wagen in Bewegung setzt, denn der Ansatz 1043
am Rotor liegt bei abgesohalteten Hotor gegen die Fläche 104-4 -Abb. 62-.
des Ansatzes 1045 der Scheibe 1039 und erreicht erst nach der dreiviertel
Umdrehung die Pläche 1046 des Ansatzes 1045.
-
Durch diese dreiviertel Umdrehun## ist die jw'*),ucliLc 1047 aufgeschraub1
auf die Buchse 1034. Sie wird also in Pfeilrichtbung 1048 beweGt.
-
In der 2raxis wird diese BeivegLin" in 2?feilricliturig 1048 nicht
mehr als 2 mm betragen.
-
Dadurch wird die Bremsscheibe 1049 von den ßreimsklötzen
1050 d.ic an den'Ring
1051 befestiGt sind, abgehoben und der W.,iGen
ist von U der #3remso zur Pahrt freiGegaben. Dio Buchse 1047 ist auf deii Anoatz
1040 nur in rfeilrichtun,>, 1048 und 1052 verrchi(,bb"ti, Lin.','
u
erhält
Piihrung durch den Keil
1052 der in dem 10.j.0 setzt ist.
Mit dem Teil
1065 läuft die Achse
1038 im lagerschild
des klotors.
Es ist auch möglich mit einer Schraubenfeder auszukommen, die dann zur Drehung
des Motors auf der Achse und gleichzeitig züm Andrücken der Bremascheibe dient.
Wendet man zum Abbremsen
den Uotors
1033 eine Vorrichtung Abb.
60
an.verbindet man also die Bremascheibe 1004 fest mit dem Rotor
1033 in Abb.
63, so ist 'es möglich den Elektromagneten
1000 so
wie die anderen Teile in Abb.
60 sehr klein zu halten,
da sie nur zum Abbremsen des Motors dienen, während der schwerere Wagen durch die
Bremavorrichtung Abb.
62 bis
63 abgebremst wird. Abb.
64
- 6§.
-
BremovorrichtuM mit zunehmenden Bremsdruck und
In Abb. 649
65 und 66 ist eine Bremavcrrielitung dargestellt, die den Bzemedruck
mit zunehmenden Bremsweg d.h. mit jeder weiteren Drehung der laufräder verstärkt.
Eis wird dadurch erreicht, daß ein vorgenehener maximaler Bremsweg nicht
oder nur ganz wenig Ifberschritten wird bei Abnutzung der Bremsfläohen oder bei
schmier rigen Bremaflächene, Die Abnahme der Bremsfähigkeit wird nach geringem Weiterdrehen
der laufräder durch Erhöhung des Bremm druokes aungeglichen, Abb, 64 zeigt diese
Bremsvorrichtung im Grundriß, Abb. 65 zeigt einzelne Teile im Aufriß und
Abb. 66 zeigt einige Teile abgem .
wickelt in gestreckter
I£L,-"e und vergrößertem Elaßstab.
-
Auf der Achse 1070 die im Fahrgestell -hier mit 1071
bezeichAetgelagert ist, sitzen fest die beiden laufräder 1072 und
1073,
Drehbar auf der Achse 1070 sitzt die Buchse 1074 die hier im
Schnitt gezeichnet ist. Fest auf dieser Buchs-e sitzt der Rotor 1075 des
Motors.Der Stator 1076 des Motors sitzt fest in dem Gehäuse 1077 das
die Bremsvorrichtung trägt.
-
Wird der Blektromagnet 1080'atromlont so läßt er den Eiaenankor
1081 los. Der Eisenanker ist mit seinem Ansatz 1082 an der Blatt=
feder 1083 befestigt. Die Blattfeder bewegt sich in 2feilrichtung 1084. Diese
Bewegung wird durch die Strebe 1085 die zwischen der Blattfeder
1083 und der Platte 1086 gelagert ist, auf eine S,Perrklinke
1087 Übertragen. Die Strebe 1085 ist -Abb. 65 bcach= ten- durch
die Achse 1088 beweglich mit der Sperrklinke verbunden. Durch den Schlitz
1089 im Gehäuse 1077 geht die Strebe frei durch.
-
Gegen die Sperrklinko
1097 legt sich bei der Drebur4-, in Pfeil=
richtung
1090 der Ansatz
1091 am Ring 1092.
-Jetzt auch Abb.
66 beachten, die einen Teil des Ringes
1092-
in gestreckter Ikage ze
' igt-. Dieser Ring wird zu dem fl£LMhähnlichen Ansatz
1093
der Gewindebuchse 1094'in Ilfeilrichtung
1095 verschoben" denn
die Gewindebuchse dreht sich weiter bis der Ansatz
1096 gegen die Sperrklinke
schlägt. Bevor der Ansatz
1096 die Sperrklinke
1087 erreicht, ist
durch die Verschiebung des Ringes
1092 die Gewindebuchse 1094, die die Bewegung
des Rotors mitmachte., au gekuppelt lp denn die Stifte
1100,
die in den Kupplungsstangen
1101 befestigt sind$ sind in Nuten 1102 des Ringes
1092 verschoben
und befinden sich jetzt an der Stelle
1103. Die Teile 1104 der Kupplungsstangen
11C4 sind -Abb. 64 beachten-" aus den löchern
1105 im Rotor
1075 herausgezogen.
Die Gewindebuchse 1094 bleibt jetzt stehen und die Mutter
1106,
die sich weiter
mit der Achse
1070 und den laufrädern dreht, wird durch das Gewinde
1107 in Pfeilrichtung 1108
verschraubt. Die Stege
1109 an der Mutter, durch deren BohrupS die Stangen
1110 frei durchgehen, drücken gegen die Schrauben= federn 1112 und drücken
dadurch die Bremsacheibe
1113 gegen die Gehäusewand 11149 die in der Praxis
mit Bremsklötzen versehen ist, Die Bremsscheibe 111S die als Ring um die Scheibe
1115 liegtg greift mit Ansätzen in die Nuten
1116 der Scheibe
1115 ein. Die Scheibe
1115 sitzt fest auf der Achse 1070.- Die Stangen
1110
sind fest in die Bremascheibe
1113 und in den Ring
1118
klinke wird in Pfellrichtuilg 1121 verschoben, sie gibt den Ring
1092 und
den Plansch
1093 der Gewindebucluge 1094*frei. Durch den Druck der Schraubenfeder
1122 -Abb.
66- die in der Nute
1123
des Plansches
1093 7.-iegt, gegen den Zapfen 1124 der fest im Ring
1092 sitzt, wird
der Ring
1092 zum Plansch
1093 in 2feilr ichtung,
1090 verschoben
und nimmt wieder die Stellung ein die in Abb.
65
gezeichnet ist. Der Stift
1100 nimmt die in Abb.
66 gezeichnete Stellung ein und der Teil 1104
der Zipplangestan"en
1101 dringt in die löcher
1105 des Rotors
1075 ein.
-
Die Gewindebuchse 1094 macht jetzt die Umdrehung des Rotors mit. Die
Mutter 1106 wird jetzt in 2feilrichtung 1126 verschraubt, der Druck
auf die Schraubenfeder 1112 hört auf-und die Schragben= fedeP 1120 werden zusammengedrückt,
die Bremsscheibe 1113 wird in 2feilrichtung 1126 verschoben und arbeitet
jetzt als Reibumge= kuppluns. Sie legt sich immer fester gegen den Flansch
1127 der Buches 1074. Die Bremascheibe -jetzt auch Uapplungescheibe-
1113
dreht sich mit der Buchne 1074 und dadurch mit dem Rotor des Motors mit.
Die Scheibe 1115 die fest auf der Achse 1070 sitzt, wird nun mitgenommen
und damit auch die Achse und die laufräder. Der Wagen setzt sich jetzt in Bewegung.
-
Das Gehäuse 1077 ist in Abb. 64 im Schnitt gezeichnet, ebensodie
Matter 1106, Buchse 1074 deren Plansch 1127, Brems- oder Mxpplumgaucheibe
1113, sowie die Gewindebuchse 1094 zum Teil. In Abb. 65 ist
das Gehäune 1077 und die Gewindebuohse 1094 und die BuOhne 1074 in
der 1Whe den Schlitzes 1089 -Abb, 64- geaebnitu ten. Die Bohrune in
der Gewindebuchse 1094 in denen die Mippm' lungeotanger 1101 beweglich liegen,
sind in Abb. 65 mit 1130
bezeichnet. Die -Zinke
1087 ist Zwischen zwei L"iucrbZici#-oli li#)i gelagert die am Gehäuse
1077 befestigt sind. Der Elektromagnet 1080 Ist am , Gehäuse
mit Hilfe des Winkels 1132 befestigt.
-
In Abb. 66 ist der Planooh 1093 zum Teil aufgeschnitten,
um die Nute 1123 mit der Schraubenfeder 1122 erkennen zu lassen. Der, Ring
1092 ist zum Teil aufgeschnittenum die Nute 1102 in der der Stift
1100 läuft, erkennen zu lassen.Aus der Aussparung 1133
im Gehäuse
1077 ragt unten das laufrad 1073.
-
Abb. 67.
-
Bremsvorrichtung, mit-zunehmenden Bremsdruck bei dem das
tLus= rücken der Bremskör2er durch Pederkraft erfolgt.
-
In Abb. 67 ist eine Bremsvorrichtung dargestellt bei der die
Reibungskupplung, wie sie in der Bremsvorrichtung Abb. 64 Ver= wendung findet, wegfällt.
Das Iaufrad 1135 Sitzt fest auf der Achse 1136. Das zweite laufrad
und der Motor*die auf dem abge= brochenen hier nicht eingezeichneten Teil der Achse
1136 sitzen, sind hier nicht eingezeichnet. Die Bremssche'ibe 1137
und die Mutter 1138 die mit dem Gewinde 1139 versehen ist, sind axial
verschiebbar-und erhalten auf den Keilen 1140 Führung, so daß sie die Drehung der
Achse 1136 in 2feilrichtung 1141 mitmachen. Wird die Sperrklinke 1142 von
einem Blektromagneten dessen Ein= zeichnung sich hier erübrigt losgelassen, so fällt
sie unter den Ansatz 1143 des Ringes 1144,#der auf der Buchse 1145 befes= tigt ist.
Die Buchse hat innen Gewinde U2-2 in das das Gewinde 1139 der Mutter
1138 eingreift.
-
Die Buchse 1145 wird jetzt durch die Sperrklinke 1142 am Drehen verhindert
und die Mutter 1138 schraubt sich in der Buchse in der Richtung zur Bramsseheibe
1137. I#ie Schraubenfeder 1146 wird von der Mutter zusammengedrückt und durch
den, je nach der länge des Bremsweges zunehmenden Druck der Schraubenfederg
wird die 'heibe 1137 immer stärker an die Bremsklötze im Ring 1147 Bremese
gedrückt. An der Seitenwand des Gehäuses 1150 das fest auf der
Achse 1136
befestigt istt ist das eine Ende einer spiralenförmig gewickel=
ten Blatt- oder Dandfeder 1151 befestigt. Das ,andere Ende dieser Blattfeder
ist an dem Ansatz 1152 der Buchse 1145 befestigt. Durch das.Stehenbleiben
der Buchse 1145, während das Gehäuse 1150 sich weiterdrühte, wurde die Spiralfeder
1151 geslimnit. 'dird die Sperrklinice 1142 zuriiclz,2;czot!.#en"so Üibt
sie, die 1145 frei. Diese wird durch don Zug der 1151 in!
2feilrichtung
1141 gedreht bis die Spiralfeder ihre Sptuu=g w je* der verloren hat. Die Mutter
1138 wird durch #ie Dreh=g- der Buchse 1145 in die gezeichnete Iäage zurUckgeschraubt.
Der Druck der Schraubenfeder 1146 geben die Dremsseheibe 1137 hört auf und
die Schraubengeder-1154, die auf dem Ansatz 1155 am laufrad 1135
liegt,
drückt die* Bremascheibe 1137 in die gezeichnete Stellung. Die Bremoung
den Wagene ist jetzt beendet.
-
Der Ansatz 1152 der buchse 1145 läuft zwischen dem Ring
1156 der fest auf der Aabße 1136 sitzt und zwischen dem Gehäuse
1150. Um bei der Bremaarbeit die Reibung der Buchse am Gehäuse zu vermin=
dern, können hier z.B. Kugeln 1157 eingesetzt worden. Das Gehäuse
1150 wird mit einer Ringscheibe 1158 abgedeckt.
-
Abb. 68.
-
Bremsvorrichtupa mit stufenweisen und langsam ansteiZendem
Bremsdruck.
In Abb. 68 tritt an die Stelle der Spiralfeder
11'51 wie sie in Abb. 67 VerwendungUndet, eine Schraubenfeder
1162. Gleichzeitig wird hier gezeigt daß die Bremsvorrichtungen, wie sie
in den Abb. 62 bis 67 gezeichnet sind, nicht unbedingt auf der laufrad=
achaet die hier mit 1163 bezeichnet ist, zu sitzen brauchen. Die Bremavorrichtung
ist hier in diesem Beispiel Abb. 68 neben den Motor 1164 gesetzt.
-
Dreht sich der Motor und damit das Laufrad 1165 in PfeilrichtunZ
1166, so dreht sich das Zahnrad 1167daz in das Zahnrad 1168 eingreift,
in Pfeilrichtung 1169. Das Zah:nrad 1168 ist auf der Achse 11#63 und
das Zahnrad 1167 auf der Achse 1170 befestigt. Das eine. Ende der
Schraubenfeder 1162 ist durch den Bolzen 1171 an dem Zahnrad
1167 und das andere Ende der Schraubenfedar durch den Bolzen 1172
an der Mutter 1173 befestigt.
-
läßt ein Blektromagnet dessen Einzeichnung sich erUbrigt,die Sperrklinke
1175 losp so legt diese sich auf die Mütter
1173 und der Ana-atz
1176 der Matter schlägt gegen die Sperrklinke. Die Mutter kommt zum Stehen.
Da sich der 'Wagen und damit auch das Zahnrad
1167 in Bewegung befindet,
wird die Schraubenfeder
1162
gespaxmt durch Aufwickeln auf die Achse
1170. Gleichzeitig schraubt sich die Mutter
1173 auf dem Gewinde
1178 in der Rich= tung zum Steg
1179, auf dessen Bolzen
1180 der liebel
1181 gelamgert ist. Da die Mutter
1173 beim
Aufschrauben auf dem Gewinde
1178 die Buchse
1182 mitnimmt, so wird
der Hebel
1181 auf
den
Palz
1183 der Buchse
1182 gehobon
und der Bremsklotz 1184, der am Laotarm
-1185 des Hebeln
1181 befestigt
iatt wird-.zur Bremsar=
u r
arbeit gegen das laufrad
1165 gedrZ!cl-t.
P-c-#tx-Lf3 nittUrlich der Bremsklotz nicht direkt am Hobel
11,31 befestiL#-t.
Eine genaue 7,onstruktion ist aber hier nic.it notwendir-
da es nur darauf
ankommt das ]?rinzip zu erklären.-Je nach der Form des Ansatzes Ualzes) 1183 karji
der Bremsdruelz allmählich ansteigen oder gleichbleiben oder wicder nachlassen.
es vielleicht zweckmäßig den Hebel
1181 auf den größeren Umfang
1188 der Baobße
1182 zu hebenso daß der Bront-idruck so stark wird..,daß
der Vlagen unbedingt zum Stehen kommt.
-
Wird die Sperrklinke 1175 vom Blektromagneten-wieder =gezogeny
so wird die Mutter 1173 freigegeben und durch die Spannung der Schraubenfeder
1162 auf dem Geiinde 1178 zuräcl eschraubt und der Hebel
1181 nimmt beispielsweise durch 2oderdruck wieder die gezeichnete Stellung
eing so daß der Bremsklotz 1184 das lauf= rad 1165 wieder frei gibt.
-
Die Buchse 1182 erhält Führung auf der an dem Zahnrad 1167
bo= festigten Buchse 1189. Die Sperrklinke 1175 ist gelagert auf der
Achse 1190, die in dem Bock 1191 eingesetzt ist. Der Bock ist am Fahrgestell
dessen Einzeichnung sich hier erilbrigt"befestigt. Die Achse 1190 wird durch
den Bock 1192 der an dem Gehäuse 1193
befestigt ist, abgestützt.
-
Da beim Aufwickeln (Spannen) der Schraubenfeder 1162 die einzel=
nen Gänge sich in der Praxis nicht gleichmäßig fest auf die Achse 1170 wickeln
werden, ist die Achse mit lose sitzenden Buchsen oder Ringen 1194 umgeben, auf die
sich die Schrauben= f eder auflegt, wenn gie bei langem Bremsweg ganz aufgewickelt
wird Abb. 69 -,71.
-
Bremsvorrichtung mechanisch ohne Reibungsflächen.
-
In Abb.
69 ist eine mechanische Bremsvorrichtung.,bei der keine
der Achse
11961 auf der fest das laufrad
1197 sitzt.Dreht sich der
Rotor in 2feilrichtung 1198., so legt sich der Ansatz
1199
am Rotor gegen
die Pläche 1200 des Ansatzes 1201 am laufrad
- und nimmt das laufrad und
dadurch den Wagen mit.
-
Wird der Motor abgeschaltet, so wird der Rotor nach demselben Prinzip
wie es in der Bremsvorrichtung Abb. 62 bis 63 darGestellt ist, von
einer Schraubenfeder 1202 auf der Achse 1196 zurück gedrehtg bin der Ansatz
1199 gegen die Pläche 1203 am Ansat"-1201 stößt. Die Schraubenfeder
1202 ist mit dem einen Ende in
dem Plansch 1204 der Buchse
1205 befestigt und mit dem anderen Ende am Rotor 1195.
-
Die Buchse 1206 die auf der Achse 1196 in axialer Richtung
vor= schiebbar ist und durch die Keile 1207 die in der Achse einge= setzt
sind FUhrung erhält, wird durcÜ die Verdrehung des Rotors in rfeilrichtung 1210
verschoben. Diese Verschiebung erfolgt durch Herausschrauben der Buchse
1206 aus dem Ansatz 1211 nach derselben Art" wie das in Abb. 63 dargestellt
ist. Das Gewinde ist hier mit 1212 bezeichnet. Die Buchse 1206 drückt jetzt
die Buchse 1205 nach rechtsgso daß die Zähne 1213 am Plansch 1204-in
die Zähne 1214 des Zahnkranzes
1215 der am Zahnrad 1216 befestigt ist, eingreifen.
-
Das Zahnrad 1216 ,. das drehbar auf der Achse 1196 gelagert ist, macht
jetzt die Drehung der Achse mit. Das Zahnrad 1217 das in die Zähne des Zahnrades
12,16 eingreift, dreht sich jetzt in 2feilrichtung 1220. Die Achse 1221 auf
der das Zahnrad 1217 be=. festigt ist und in deren Nuten 1222 verschiebbar
die Stangen 1223
liegenpan denen die Scheibe 1224 befestigt ist, wickelt jetzt
eine starke Schraubenfeder 1225 bei jeder-Umdrebung immer enger zusammen.
-
Der äußere Umfang der Schraubenfeder wird jetzt immer geringer, während
die Windungszahl der S ehraubenfeder zunimm*o daß die Scheibe 1224, in der die Schraubenfeder
1225 mit einem Ende be= festigt istg in Pfeilrichtung 1210 verschoben wird.
Die Schraubenfeder ist mit dem*anderen Ende in dem Gehäuse 1226 befestigt.
Der Wagen, der nach Abschalten das Motors bei immer langsameren Auslaufen dte behraubenfeder
1225 immer mehr auf die Achse 1221 auf,-wickelt, kommt durch diese Arbeit
zum Otbhen. Da die ganze Bremsarbeit oder Bremskraft in der Schraubenfeder auf-espeichert
isty ist die Schraubenfeder in der Iage den ganzen,Wagen etwas räckwärts zu zie.Iien.
Dieser I-tiicluvärtslauf kann verhindert werden üurch eine Vorrichtung, wie sie
in den Abb. 70 und 71 dargestellt ist und snäter beschrieben wird..
-
ErMält der-Motor wIeder Strom, so dreht sich der Rotor wieder in 2feilrichtung
1198 und-schraubt die 'D'uc.'Lise 1206 wieder zurück in den Ansatz
1211. Die Schraubenfoder 1227 wird zusa.mnciigedräckt'und die Buchse
1905 mit nach -links G U 1-> 1 *so daß dio z 27 ,ähne 1213
die Zähne 1214 verlas sen. Die Buchse 1205 wird durch Üen Druck der SchraubenfeC#er
1227, die s ich, jetIzt viieder znusdclult. #2och weiter ii#--teli links
ged.rüclr#t, so daß zwischen den r7*#*#'u-icii _J." l"',13 -
und 1214 ein
A.Lsitund vorhanden ist (3-v..mit die Z.,*",'Lule nicht
--Inder
- ochleif cil, werni jetzt das Zahnrad 1216 G(.-Lrci.L dic
iiunl,.i# der Schraubonf . oder 1225 z-uräck#-c#',üicllt.
Abb. 70 und 71
Vorri2lit!#ilf# - Verhinderun,2
des 1 2. u ' f - 0 - s -- bei
der
1-3rem-vorricii-L-U11,9. jobb. 69.
-
Um bei gespannter Bremsfeder in
1225 in Abb.
69 ein Rückwärtsziehen des Wagens zu verhindern, wird
eine Sperrvor= richtung eingebaut wie sie in Abb.
70 im Aufriß und in Abb
* 71
im Seitenriß dargestellt ist. Auf d6n Flänsch 1204 in Abb.
69 wird ein zZahnkranz
1233 fest aufgesetzt. Wird nun die Hupplungsbuchse
1205 -Abb.
69- nach rechte gerückt x so wird die S]#errklinke 1234
von der Blattf oder
1235 in die Zähne des Zahnkranzes
1233 gedrückt.
Ist die Brems= feder
1225 -Abb.
69- gespannt und übt sie entgegengesetzt
der Pfeilrichtung
1198 starken'Zug auf die Kupplung aus, so verhin= dert
die Sperrklinke 1234 eine Rückwärtsdrehung der Kupplung und damit Rückwärtsfahren
des Wagens.
so wird die S.perrklinke 1234, da die Zahnfläche
1237 fest auf die Sperrklinke
gepreßt istg mit nach links genommen und die Blattfeder
1238, die an der
Gegenlage
1239 liegt, wird etwas nach links gedrückt von der Sperrklinke.
Ist nun die Kupplung ganz ausgerückt und setzt sich der Motor in Bewegung, so hört
der Druck der Zahnfläche
1237 auf die Sperrklinke auf und die Sperrklinke
wird von der Blattfeder
1238 in die gezeichnete Stellung gedrückt; so daß
die Nase der Sperrklinke ein wenig Abstand von-den Zähnen des Zahnkranzes
1233 hat
, damit während der Fahrt kein klapperndes Geräusch entsteht
und kein unnützes Abschleifen der Zähne und der Sperrklinke erfolgt.
-
Zur genauen Justierung der Blattfeder 1235 dient die Gegenlage
1240. Die Sperrklinke ist mit ihrem breiten lageransatz 1241 u
auf der Achse
1242 gelagert. Die Achse 1242 wird an dem Brems= gehäuse -Abb. 69- befestigt.
-
Von den Zähnen 1213 und 1214 -Abb. 69- und
1237 -Abb. 71- sind nur die vorn liegenden Zähne eingezeicl-met.
-
Zusatz. Elektrische Bremseili, Es ist nun auch ohne weiteres
mö.l-,lich, daß zur ilbbranisun"- der 11aGen'nicht nur mechanisch bremsende Vorrichtun#-?n,
#sondern u
magnetische (elektromaGnetisch) wiricende Breniseinrichtun,--on
.J 4
Verwendun,# finden.
-
Es brauchte beispielsweise-nur der Hebel 1002 in Abb. 60 als
Schalthebel eines Schalters beziehängsweise Umschaltcrs aus#-e= -bildet zu worden,
dar den Ilotor direkt oder Liber z-schließt. Auch könnte der Motor Gegenstrora erhalten
vias aber icur ",ei-ade bei Gleichstrombetrieb.nicht -"uiz uli,#ef.#-ilirlich ist
wäh= rond es bei Drehstrombetrieb unIbedenklich an"o-viendet vierden Ebenso könnte
auf der laufradac.-L-,o eine i'i'l"etallGc.'L-Jeibe werdenp die vor einem L-'lelctro."1"L"-not-,ystom
rotiert und die erzeur ten Wirbelströme zur Abbremsung des Wagens dienen. Wirbelstrom=
LD U bremsen in Verbindung mit mechanisch wirkenden ilach dem System Sperry* köiuien
hier natürlich auch Verwandan,-linden. .#ülektromaGnetische Schienenbremsen können
genau wie tD bremsende werden. Alle beic#u.m-teii bremsarten die bei'den heuti,*en
Verkehrsmitteln Anwendung finden, Können bei der neuen i3ah-n ebenso"#ut Verwendun-
finden. Sie alle U CD
im Rahmen dies-er Patentschrift aufZuführen erübrigt
sich, denn sie sind nicht Gegenstand der Erfindung. Um den Rüc1wärIslauf der Wagen
zu verhindern, besonders bei einner Betriebsstörung auf ansteigender Fahrbahn, ist
als einfachste Sicherung eine Sperrklinke verwendbar. Diese greift bei der Rückwärtsbewegung
in die Zähne eines Sperrades, das fest auf der laufradachse sitzt. Die Sperrklinke
wird von einer Rolle die an der Seitenfläche das gperrades laufen kann hoch gehoben
bei der Vorwärtsfahrt, um ein Klappern der zu verhindern. Bei RUclcviärt*sbewegun3
zieht die Rolle die Xlinke auf das Sperrad.
-
Bei stark ansteigender Fahrbahn fälLtt der #lat-->en auf
den kleine= ren Laufrädern.
-
Vorrichtunf" zur Verrin-erun- der Gesc#Lw _ixl#i,-iccit bei der Einfahrt
in die Station, ohne Abschaltun-, des 1,1,*otors Lind Dreristärl .alci2#it. Uahrend
bei der Abbxern,-;un-» auf der 1,1,ahrstrecke das <-:-enaue Ein= halten eines
bestirmaton Brernsviec-es nicht unbedinSt notwendig ist, obwohl es doch zur
Sicherheit oder wenigstens zu einem geviii sen SicherheitsGefühl der Fahrgäste beitragen
würde, ist in der . ci btation in der der ','lagen zum Stehen kommen mußg
die Einhaltung e eines bestimmten Bremsweges notwendig. Die Schwirigkeiten die sich
hierbei erj-,eben sind Fachleuten genUgend bekannt und es' würde zu weit führen»
das hier alles genau zu_gcLbIldern.
Es könnte hier bei der neuen
Bahn vor «'t3#inlauf in die Station oder hier am Anfiing der Station der 11rotor
t#ö#,escAaltet worden. Die Bremsen könnten in Tätigkeit treten und der #..ragen
zum btehen kommen. Durch Vormittlun- eines Relais mit Zeitverzö"-erun- 1-ailn der
Wagen wieder In. Bewegund gesetzt werden und an Stromschienen mit niedriger Spannung,
vielleicht mit halber oder noch weniger Spannung in die Station einlaufen. In der
Station würde dann der Motor durch einen Sohalter.-Abb. 74- der später noch be=
schrieben wird., abgeschaltet worden. Die Abschaltung des Motors am Anfang der Station
könnte gesche= t>
hen, durch Umlegen eines Schalthebels, der aus dem, Wagen
heraus= ragt und über einen Anschalg schleift.
-
Die sorgfältige -Überwachung der Bremsen, vor allem öftere Prüfun£
betrieb der neuen Bahn wesentlich erschweren und verteuern. Abb. 72..
-
In Abb.
72 wird eine Einrichtung, gezeigt die jede Bremsarbeit
zum Anhalten des Wagens in der Station erübrigt. Der Wagen der auf den Hauptstrecken
eine Geschwindigkeit von beispielsweise
45 km/h erreicht, fährt mit ungefähr
20 km/h in die Station ein und im letzten Teil der Station hat er dann nur noch
eine Geschwindigkeit von ungefähr
2-3 km/h. Erreicht er nun einen vor ihm
in der Station stehenden Volacen oder einen
U
wird der Motor abgeschaltet durch einen Schalter der in Abb. 74 gezeichnet ist.
-
Die Verminderung der Geschwindigkeit trotz gleichbleibender Drehzahl
des Motors., wird erreicht durch Verrin,-,erung des Durch= messers -Umfanges- der
Laufräder. Während auf der Hauptfahr= schiene die hier nicht eingezeic-hn-et istp
der Wagen vom 1aufrad 1244 getragbn wird, wird er hinter der Weiche auf der Fahrschiene
1245 die zur Station fUhrt.,vom, laufrad 1246 getragen und in der Station dienen
kleine laufräder oder die beiden Enden 1247 und 1248 der Achse zur Fortbewegung
des Wagens auf den beiden Fahrechienen 1249 und 1250.
-
Beim"Verlassen der Station, das wäre hier in 2feilrichtung 1251, kann
in umgekehrter-Reihenfolge der Laufräder in der eine Ge= schwindigkeitsverminderung
bei der Einfahrt in die Station er= reicht wurde" eine Geschwindigkeitssteigerun..
erfolgen.
-
as Fahrgestell des Viagens das zur Hälfte in Abb- 72 gezeichnet
isti hat hier die Positionaimimmer 1252. Der Motor ist mit 1253
und
daEr Gcjiquoc der zreilsvorrichtung ilit 125",z 'iaczeieluict. iLbb - 75.
-
t n IL;t nun iie deo tlui5-"o H noch größer als Lii Leispiel
Äbb. 72 #,in..#,c.nommen ururde, so ist es schließlich noch mehr *UbersetzungE"vcrhUtltnisse
von LD einem Iaufrad zum anderen zu erreichen. Jürde das Iaufrad 1257 den
Vagen auf den 'Liauptstrecken tragen, so würde daß laufrad 12-58 den Vjagen
auf der Zuführungsstrecke zur Statlon oder auch dort, wo aus anderen Gründen eine
Geschwin= di-koitsverminderung notwendig ist, tragen.
-
Lei weiterer Fahrt zur Station tragen die beiden Enden 1259
der laufradachse den Wa-en, auf den Schienen 1261 und 1262. In der Station
selbst wird der Wagen von den beiden Schienen 1263 und 1264 getragen. Als
Iaufrad dienen dann auf bei-den Schienen die Bacliz,en 1265, die drehbar
auf der I"--"ufradaelise gelagert sind. Ln jeder Buchse ist ein Za,L=ad
1267 befcst--'L,-,t, das über die S.:L-1 iri17-räder 1269, 1270 und
1271 das fest auf der laufradachsv siz#-t2 gedreht wird. Die Bacilse
1265 ist hier im Schnitt gezeichnet.
-
U
Der Winkel 1272 trägt zwei Stirnräder. Das Liotoren-chäuse
ist U
hier mit 1273W das Bremsgebäuse mit 1274 und das Palirgestell mit 1275'bezeiebnet.
-
Zusatz.
Bei einer Zweischienenbal-m, z.B. bei einer Flachbalul
riftissen auch die laufräder 1257 und 1258 doppelt vorhanden sein.
Um bei Anwendung der Vorrichtungen Abb. 72 und 73 bei der Eint>
.
-
fahi-t in die Station schiiell eine Verringerung der Geschwindig=
L'> Lli keit zu erreichen, kann die Pahrschiene oder die Fahrschienen vor der Station
hinter der 'tieiche ansteigen.
-
Bei der Fahrt über die Weichen lietzt bei Anwendung von großen und
kleinen rädern zeitweise ein größeres Had und ein kleincres Rad auf den Fahrschienen.
Da der Umfang des einen größer ist, können ReibunG und kreischende Geräusche entstehen.
3s sind deshalb die kleinen Räder nicht fest auf Lare Achsen zu --e-'tozent sondern
durcI1 eine 'Kupplung mit der laufradachse zu kup= poln. Um eine besondere Zeielu-ian,-
zu ersparen, worden 2eile der L> ijob.
69 hier verwendet. -A-so wird sich
Juellt das Ztd=z-id
1216 das 1-,leinere dar dieses bei der Drohung- in :Pfcilricl-lLuii"
1193 seIhneller drelicn t-3 k->
bar in awialer hichtun- auf der llg,' sitzt. L> 11) 1.Ir ät;t
das kleinere Laufrad den so rei:U-L durcli die Luchse
1205 mit ihren Z#-.tlulcii
1215 in die ZLIhne 1214 ein und (1 as kleine Laufrad muß die 23ewe#"uii"-, der 1a-ufrnclachoc
Die Bremsscheibe kann da= am kleinen laufrad befosti-,t werden. Abb
-
74..
-
Schalter zur d.q#L_§tromlcreisos -L2'iir Motor und urcmse,
bei Errei2li!#pU_ de o vorderen Wagens in der Station.'
In
Abb. 74 ist der Schalter dargestellt der in der Bescl-Lre:Uüun"-, der Abb.
72 und 73 ervjällnt wurd.e. Das hi,.,#,bere Ende des stells eines
War-ens i,-jt hier mit 12C'->'0 Kor.rat nun ein zweiter ",laGon in die Station "-cfahrei-.,
dessen Pahrgestell, vorn einen Ansatz 1281 tr#*tlG-'ü-, der hier L#i jc,#dicici-ine-L
ist'so wird. der Bolzen 121j2, der von der Schr#it,#Cbcnfcdor 1235 in der
Gc= zeichneten Stellun- -chalten wird in den Ansatz --eschoben. Dor T-1 ....in,--
1284 der fe.-1t auf dem Lolzen 1282 sitzt and -in Cc,.l der torliebel
1285 auf der Achse 1286 is-'- lc#-'L-. den Sc'Li,-jlüer= hebel
1285 nach links uni. In dem Schlitz 1287 des Sclialterliebcls liegt
frei ein flacher Ansatz 1288 der Schaltcrachse, deren :#inzeichnung sich hier erübrigt.
Ebenso sind die anderen Schralter= elemente die z.T. auf der erwähnten Achse sitzennicht
einge= zeichnet.
-
Abb. 752 76 und 77.
Um ein übermäßiges
Ansteigen der Fahrgeschwindigkeit z.B. bei Abwärtsfahren, auf geneigter Strecke
zu verhindern, ist es notwen= dig bei Überschreitung der festgesetzten Höchstgeschwindigkeit
den Motor abzuschalten und die Bremsen in Tätigkeit treten zu lassen. Der Wagen
erhält deshalb ein oder mehrere Vorrichtungen, von der in Abb. 75 und
76 einige Teile im Aufriß dargestellt sind. In Abb. 77 ist die Vorrichtung
im Grundriß gezeichnet.
-
In dem Ansatz 1290 des Ioaufrades"der z.B. in der Abb.
69 den An= satz 1201 trägt, wird in die Bohrung 1291 eine Buchse
1292 fest eingesetzt, Durch die Bohrung im Boden der Buchse geht frei beweg=
lioh die Stange 12939 an der zur PUhrung und als Uegenlage fUr die Schraubenfeder
1294 die Scheibe 1295 befestigt ist.
-
Bei steigender Fahrgeschwindigkeit wird infolge der Fliehkraft durch
dan Gewicht
1297 die Stange
1293 aus der Buchse 1292 immer weiter
herausgezogen und die Schraubenfader 1294 zusa,wlengedrücl,%--1.-.
Pahrgeschwindigkeit den Ansatz
1299 am Hebel
1300; es gleitet -auf der schrägell#,3.Udbb-,
1302 entlang und drÜckt
den Hebel
1300
nach links.
-
-Jetzt auch Abb. 76 beachten-. Auf der Achse 1303, die
dreIfbar in dem.la:gerbock 1304 gelagert ist, sitzt fest eine Isolierbuchse
1305 an der die Blattfeder 1306 befestigt ist. Durch die Schwen= kung
des Hebels 1300 nach links wird auch die Isolierbuchse 1305
in 2feilrichtung
1307 gedreht und der Schenkel 1308 der Blattfe= der 1306 nach
links bewegt, sodaß das KontaktstUck 1309 von den Xontakton 1310 und
1311 abgehoben wird.
-
Der Strom der zum Motor und zu dem Bremsmagneten geht und über die
beiden Kontakte 1310 und 1311 geführt wird, ist dadurch unter= brochen.
-
Verläßt das Ende 1297 der Stange 1293 die Fläche
1312 des Ansat= zes 1299" so kann der liebel 1300 nicht nach ;rechts
durch den Druck des Schenkels 1313, der Blattfeder 1306, der gegen
den Bolzen 1314 liegt7 denn der Ansatz 1315 der Achse 1316 steht auf
dem Ansatz 1317
des Hebels 1300.
-
Da jetzt die Geschwindigkeit des 17agens verringert wird und die 2liehkraftbewegung
des Gewichtes 1297 nachläßt und durch den Druck der Schraubenfeder 1294 die
Stange 1293 wieder mehr in die Buchse 1292 hineinG#zogen wird, so
erreicht na-gh einigen Drehun= gen des laufrades die Scheibe 1320, die fest auf
der Stang ,e 1293 sitzt, den Ansatz 1321 der Achse 1316. Der Ansatz
wird nach unten bewegt, die Achse 1316 in Pfeilrichtung 1322 etwas
gedreht, der Ansatz 1315 geht dadurch auch nach unten, gibt den Ansatz
1317
des Hebels 1300 frei und der Hebel wird durch den Druck des Schenkels
1313 der Blattfeder 1306 nach rechts gedrückt, so daß das Verbindungsstück
1309 die beiden Kontakte 1310 und 1311 ver= bindet. Der Motor
erWält jetzt wieder Strom und die bremsen wer= den außer T4tigkeit gesetzt.
-
Die beiden Schenkel
1323 einer Blattfeder die an einem Klotz
1324 befestigt ist und zwischen denen der Ansatz
1325 der Achse
1316
liegt, drücken die Achse
1316 und ihre Ans ätze in die gezeichnete
Stellungg vionn der
Hebel 1300 von der St&nL;e
1293 nach links
gedrückt wird. In Abb.
77 ist der obere Selienkel
1323 der 131,attfeder
abt-#-eselmit= U ten, um den Klotz 1524 in
dein der Stift 1314 sitzt und
um den Ansatz
1325 erlIcennen zu l#.-toz;en. Die beiden lagerböcke in denen
die Achse
l"16 wiL ihrem Zapfen
1326 gelajert von denen einer
bock 1304 ist im oberen Teil Abb.
77- aufgeschnitten, um
die liagerung der Achse
1303 erkennen zu lassen. Die Scheibe
1327
die fest auf der Achse
1303 sitzt , dient 'zur 1-1,ährung der Achse. Die
Stange
1293 ist in Abb.
75 zm Schnitt gezeichnet.
Es ist also
nur das -Ende
1298 eingezeichnet. Die Achse
1316 ist im Aufriß Abb.
75.zwischen der Nase
1315 und
1321 geschnitten,Der Ansatz
1290 des Laufrades u:Üid die Buchsen
1292 sind im Schnitt gezeich=
not. Bbenso die Schra4benfedern 1294. In Abb.
76 ist die
Achse
1303
zwischen
der leolierbuohne
1305 und der Scheibe
1327 gen schnitten.
Vom Hebel
1300 ist in Abb.
77 der Lageruingskopf abge= schnitten.
-
Das Verbindun4#astiiok 1309 ist durch die Scheibe
1328 und 1329
von dem Schenkel 1308 der blattfeder isoliert.
Die Kontakte 1310
und 1311 sind auf der Isolationsplatte
1330 an dem Winkel 1331
befestigt. Zusatz.
-
Während die in den Abb. 759 76 und 77 dargestellte Reglervorrich=
tung mechanisch arbeitet, d.h. mechanisch dio Stromunterbrechung vornimmt, ist es
auch möglich eine elektrisch arbeitende Regler= vorrichtung allein oder zusätzlich
zu verwenden. Es könnte z.B. auf der Laufradaohse der Anker eines Stromerzeugers
befestigt worden. Durch die Drehung des Ankers wird im Stator des Stromerzeugern
bei zu großer Drehung der Laufradachse ein so starker Strom bzw eine so hohe Spannung
erzeugt, daß ein in diusem Strom;-kreie eingeschaltetes Relais den Arbeitsstrom
für den ilagenmotor und Bremsen unterbricht. Bei Nachlassen der Vlaengeaohwindigkeit)
also bei fallender Spannung schaltet das Relais -den Arbeitastrom 'wieder
ein.
-
Abb.
78.-
1W2plEgß
der Wagen.
Vollen mehrere Fahrgäste,
beispielsweise Pamilienar4-,ehörige, nach dem gleichen Ziel fahren zu gleicher Zeit
und mUssen sie mit klei= nen Wagen fahren die nur zur Beförderung einer erwachsenen
Person dienen, so kann es erwünscht sein vor allem vionn kleinere Kinder mitbefördert
worden, die '.tagen dicht zusar#",irien zuhalten. Be befindet sich im vorderen und
hinteren Teil
jedes 'Jagend eine
to der hintere Weil eines Mipplumgavorrichtung.
In Abb.
78 ist rechts Wagens und linlw der vordere Teil eines Wagens zum
Teil darge= stellt. Die Wagendächer
1335 und
1336 sowie die Vorderwand
1337
die Rückenwand sind im Schnitt gezeieluiot. Von den Seiten= wäMen
1339 und 1340 1a1-. ein Teil dargestellt.
dio in Löcher 154-3 und 1344 von denen
je eii-11121 zu erkenner, ist, -n#-,reifen
und dadurch die Ilobel 154-5 und- 1346 feststellen. lUn selbsttätiges Verstellen
der
- Ilebel wird dadurch verhindert.
-
ilCuiselit der L,'LIirt#ast im vorderen Via: -en daß der in der Station
hinter ihm stehende Wagen mit seinem "Jagen gekuppelt wird, so drUckt er den Ilebel
1346 in die gezeichnete Stellung. Durch den Druck einer Blattfeder 13477 die am
oberen Teil des Hebels 1346 befestigt ist, wird der lCupplungshebel 1348 nach unten
gedrUckt in die gezeichnete Stellung, so daß er mit seiner Nase 1349 hinter den
ICupplungsansatz 1350 am vorderen Teil des hinteren Viagens greift.
-
Der Kupplungshebel 1348 ist beweglich gelaSert auf der Achse
1353 die fest im Hebel 1346 sitzt und in zwei lagerböcken 1354, von denen
der eine eingezeichnet ist, ihre lagerung hat. Wünscht der Fahrgast im hinteren
'Jagen daß sein 'Jagen nicht mit dem vorderen gekuppelt wird oder ausgekuppelt wird,
so muß er den Hebel 1345 nach rechts stellen, sodaß der federnde Stift im Handgriff
1341 in das mit 1343 bezeichnete loch eindringt und ,
die Nase 1355
am Hebel 1356 der fest am Ällebel 1345 befestigt istg den Kupplungshebel
1348 über den Kupplungsansatz 1350 hebt. Pährt jetzt der vordere Wagen an,
so kann er den zweiten Wagen nicht mitnehmen.
-
Wünscht der Fahrgast im vorderen Wagen keine Kupplung mit dem hinteren
Wagen, so muß er den Hebel 1346 nach links stellen , so daß der federnde
Stift im Handgriff 1342 in das mit 1344 bezeich= nete loch eindringt und die Nase
1357 am Hebel 1346 den Kupplungs= hehel 1348 anhebt., so daß er schräg nach
links oben steht.
-
Abb. 79.
-
Kupplungsschaltung._ Werden wie in der Beschreibung der Abb.
78 geschildert wurde meh= rere Wagen miteinander gekuppelt, so ist es notwendig
auch die elektrische Anlage der Wagen miteinander zu kuppeln; denn bei Anwendung
der Sicherheitsachiene (Signalschienen) wie sie in Abb. 58 dargestellt sindg
würde der zweite und-alle anderen angekup= pelten #jagen abgeschaltet werden und
die Bremsen in Tätigkeit treten, wenn der erste Wagen des Zuges von einer Sicherheits=
schiene zur anderen übergehte In derAbb, 79 wird eine Kupplungsschaltung
gezeigt die das Ab-U schalten verhindert. Jetzt auch Abb. 5ä mitbeachten.
In Abb. 79
sind drei Wagen miteinander gekuppelt schematisch.-(1#gestellt.
-
1
Die Vorderwände der Wagen sind mit
13609 die Rückenwände mit 1361 und die Bodenplatten mit
1362 bezeichnet.
-
Der Strom geht von der Oberleitung
935 Über Rollen oder Schleif=
bügel 942 an die Ivlotoren Ln jedem Wagen und an die Blektromag=
oder wie in Abb.
58 geschildert über die Sicherheitsschiene
937
und
dann weiter über die Sicherheitsschiene
938 zur Stromrück= leitung, also
zur
' Fahrechiene geleitet werden kann, geht hier in Abb,
-97 nicht
direkt, wie in Abb.
58 an den Elektromagnet 94-8, sondern über einen Kontakt
1364 und eine Kontaktfeder
1365.
-
Im zweiten und dritten V-Tagen kann über die 11Contakte 1364 und die
Kontaktfeder 1365 keine Verbindung zum Elektromagnet 948 herge= stellt werden;
denn der vordere Wagen drückt mit seinem Stift 1366, der an der Vlagenrückwand
befestigt ist, im dahinterlic,-cn= den Wagen auf eine Isolation 1367 und
hebt so' die Xontaktfeder 1365 ab.
-
Wird der erste Wagen abgeschaltet durch Einschalten des Elektro= magneten94ß
über die Sicherheitsschiene 937, so worden die fol= en Wagcn des Zuges gleichzeitig
abgeschaltet durch Einsch,-,11= gend ten ihrer U-lektromaGnete 948.-Die Verbindun,#;en
dieser Elektroinagnete mit der Sicherheitsschiene 937 erfolgt Ubor die Leitun#Sen
1370'.. Leitung 1371,
1372 am vorderen Waten, SteeldiUlso 1575 am folgenden
Wagon und i Q
über die Leitung 1370. Der, Steckkontakt 1572 ist mit
Isolation .1374 umgebcn. Dic Einzeielmung der Verbindung des Schloifbügcls an der
Sicherheitsscliiene 938 mit dein Wagen ist in Abb. 58 dar= gestellt
und erUbrigt sich hier.
-
Wünscht der Fahrgast im hinteren Wagen daß sein Wvgcn entkuppelt wird
während der Pahrt, so drUckt er den Kupplungshebel 1348 -Abb. 78- hoch durch
den Hebel 1556, wie bei Abb. 78 geschildert wurde.
-
Der Hebel 1356 der in der gezeichnet= Stellun- in Abb.
78 auf dem Bolzen 1375 drückt der isoliert an dor Kontaktfeder 137ü'
befestigt ist, läßt aber jetzt den Bolzen 1375 nach oben Gehen. Der Kontakt-
der Xontaktfeder 1376 legt sich da= auf den Kontakt 1377.
-
Dor Strom vom Elektromagnet 948 -Abb. 79- der in dem angchängten
Wagen nicht Über die Kontaktfeder 1565 -Abb. 79- und den Kontakt 1364
zur Sicherheitsschiene 937 -Abb. 79- gehen kann, wird jetzt bei entkuppeltem
Wagen über die 11.Contaktfeder 1376 und den --#,-on-.takt 1377 geführt.
Der l[ontakt 1377 wird deshalb mit dem Xon-Gakt
--ontakt
1364 verbunden und die Könu-aktfeder 1376 mit dc-r- ir.dn= taktfeder
1365.
-
Der Blektroniai-,net 948 im zweite" entli:uppelten Wagen wird jetzt
brre,-t.Die 'L,#'ont"ilctfeder 943 -Abb. 58- i-#iii-d und voll
Xontakt
944 ab.,#e.L-loben. Der Motor ist ab..cochaltot und der Wagen "oinnit zum Stehen.
Erst wenn der erste Ihagen eine -üldere Sic£-iorh(-,i'Lisschiene 933 --,Vob.
58- erreicht, wird die Sicherheitsschiene 937 wieder stromlos und
der Elektromagnet 948 -KQb. 58- läßt die Zontaktfeder 943 los. Der Motor
in dem entkuppelten Wagen erhält wieder Strom und der 'Jagen setzt sich in Abb.
80 - 93.
-
Aufbau der Stationen und Vorrichtun,ren und Schaltuni#en
zur in den Stationen.
-
In den Abb.
80 - 89 werden der Aufbau der Stationen und der
Abb.
80. Station.
-
Der Bahnsteig in dem Aufbaubeispiel für eine Schwebebahn ist in Abb.
80 mit 1380 bezeichnet. links und rechts liegen die Treppen
1381p 1382. Die kleinen ]?feile an den Treppen zeigen die Gehrich= tung an.
Ein Teil des Bahnsteiges ist in kleine Kammern ein-e= teilt. In Abb. 80 sind
es 8 Kammern die mit 1383 bezeichnet sind. Die Breite der ICammern
entspricht der länge der Wagen 1384, Die Zwischenwände 1385 werden so hoch
gewählt., daß ein Überstei= gen nicht möglich ist. Da es zweckmäßig ist bei Hoch-
oder Plachbahnen die Station zu Überdachen, so reichen die Zwischenwände bis zum
Dach. In den Kammern 1383 sind Türen eingebaut die in Abb. 83 dargestellt
sind und später beschrieben worden, Die Pahrschienen sind hier mit 1386 bezeichnet*
Abb. 81* Beiayiel einer größeren Station.
-
Während. in Abb, 80 die Wagen hintereinander'auffahrent können
in Abbe 81 wenn die Schiene mit Wagen besetzt istg die Schiene
1390 und 1391 mit Wagen besetzt werden. Die durchgehende Fahr=
Pahrschieneg
also die Hauptstrecke ist hier mit 1392
Abb, 82..
-
Schi.tltunß zur Abb. 81.
-
Ist die Fahrschiene 1389 mit den Wagen 1384 besetztt so drücken
die Fahrgestelle 1394 die Hebel 1395 in die gezeichnete Stellung und der
Hebelarm" 1396 drUckt die Kontaktfeder 1397 gec-en den Kontakt
1398. Der Hebelarm 1396 trägt eine Isolation 1399. Der Drehpunkt
der Tiebel ist mit 1400 bezolohnet, li:Lut5en nun eianrül:Loho IContaktfedern
1397 an den Kontakten 1398, so ge'ht der Strom von einer Stromquelle -zweckmäßig
wird es die Oberleitung sein- durch den Elektromagnet 1401 der mit den Minuspol
der Stromquelle -z.B. der Fahrschiene- in Verbindung steht. Der Elektromagnet zieht
die- Kontaktfeder 1402 an und der Strom der von der Oberleitung über den Haltestellenschleifbügel
am Vlagen und über den Halte= stellenkontakt 1407 kommend und hier mit Plus bezeichnet.,
geht über den Kontakt 1403 an eine Kontaktfeder wie die Xontaktfeder 14029 die aber
hier nicht eingezeichnet ist, über einen Kontakt wie der Kontakt 1404 und dann an
einen Blektroma-net wie der Blektromagnet 1405, der hier zur Betätigung der 'Jeichen
1406 dient. Die nächsten ankommenden %-,lagen werden zu einer- ande= ren Stationsfahrschiene
gelenkt, die im Beispiel Abb. 81 mit 1390 bezeichnet' ist; denn der
Vieichenumstellmagnet 1405 ist ab= geschaltet und die Weiche 1406 kann von ihm nicht
umgestellt werden. Ist auch die Fahrechiene 1390 mit Vlagen gefüllt9 so wird
auf dieselbe Art wie in Abb" 82 beschrieben ist, die Umlenkung der Wagen zu der
Stationafe-br-E:,chiene 139 1 -Abb. 81- vorgenommen. Der Blektromagnet
1405 Ist hter verbunden mit der Fahrschiene.
-
Um den Stromverlauf besser erkennen zu lassen sind plus und minus
Zeichen eingesetzt.
den. Abb. 83-.= -87*
Türen und 8- errvorrich1,2## in Abbe
83 sind die Türon, die in der
Besolireib=g der Abb,
80 erwähnt wurden, dargestellt. Von einem Wagen der
mit einem rahr-,gast besetzt in der Station ankommt, sind Teile 1410 und 1411 der
rechten Seitenwand dos, -Vlagens eingezeieluiet, Um Aussteigen zu können er.reift
der Pahr= gast den Handariff 1412 und öffnet die ViagentUr 1413 durch vei#= #schieben.
in Pfeilrichtung l,'r14.
Abb.
85 --87.
-
Durch die Öffnung der Wagentär 1413 in I?feilrichtung 1414 wurdeder
Hebel 1425 -.Abb. 85- angehoben; denn sein Ansatz 1426 liegt jetzt nicht
mehr in dem Türaussehnitt 1427, sondern auf der oberer Kante 1428 der Tür. Der Hebel
1425 ist gelagert auf der Achse
1429, Jetzt Abb. 869 den Seitenriß
der Abb. 85 beachten. Die Achse 1429 ist befestigt an den'oberen 1Xibrungsplatten
1430 und 1431 fitr die Viagentür. Die Platten sind am Wagendach 1432 und an der
Seitenwand befestigt. In Abb. 85 ist die PUhrungsplatte 1431 weggelassen.
-
Durch das Anheben des Hebels 1425 wurde die Schiene 1433 angeho= ben.
Mit ihren beiden Strebän 1434 und 1435, die in Abb. 65 im Schnitt gezeichnet
sind, ist die Schiene 1433 schwenkbar an den Rahmen 1420 und 1421 -Abb. 83--gelagert.
Die Lagerung der Strem ben ist nicht eingezeichnet. Jetzt auch Abb. 87,den Grundriß
der Abb. 86 beachten. Auf der Schiene 1433 ist der Bolzen 1436 befestigt
und auf dem Bolzen die Scheibe 1437o Der Bolzen 1436 geht frei beweglich Idurch
die Bohrung der Ose 1438. Wird die Schiene 1433 mit -dem Bolzen 1436 angehoben,
so wird durch den Druck der Schrauben= feder 1439 die Öse 1438 mit angehoben und
die ',Aase 1440 an der Öse 1438 rückt in einen Zalm 1441 der TUr 1419 ein.Die
Strebe 1442 findet Führung zwischen den Streben 1443 und 1444, Will nun der Fahrgast
den Raum.1422 -Abb. 83- verlassen, so muß' er Jetzt die Tür 1419 in llfeilrichtung
1445 drehen. Um aber die Sperrung der Tür durch die Nase 1440 auszulösen, ist er
gezwun= gen die Vagentär 1415 ganz-zu schließen, so daß sieh der Hebel 1425 und
damit die Schiene 1433 mit ihren Bolzen 1436 nach unten senken kann und die Nase
1440 aud dem Zahn 1441 herausgerückt' wird.
-
Jetzt ist die DrehuhS der Tür 1419 in :Pfeilriohtunc 1445 möglich.
Die Tür 1419 und damit auch die Tär 1416 stehen jetzt In der gezeichneten Stellung
-Abb. 83-*ter 2ahrgast kann nun jetzt den Raum 1422 verlassen.
'Kird
der 1422 von einem Fahr-,tuit br-,trc'uc.i Luii
den W#ige.1-1 -ocsteigeiit
so er,-reift-bd.er PDiirli:7itst den Handgriff 1446 und d-n-iljt; die beiden Türen
in Pfeilrichtung 1417, so der "jug"ing zur
ist aber nur möglich, wenn ein 14r2.gen so steht wie es in Abb. 33
u
-and
auch Abb.
80 gezeichnet ist.
Dann drückt der Ansatz 1450
0 ae, ;t -Abb. 84 beachten- der am Fahrgestell 1451 des '.' gens befesti,-.
herausgeht und die Drehung der TÜr mÖglich ist. Durch den Druck einer Blattfeder
wird die Sperrklinke 1453 in die Zähne des Zahn= kranzes 1454 gedrückt, wenn der
..Wagen abgefahren ist. Nun Icaim der Fahrgast nach Öffnung der Vlagentür 1413 den
#'[agen betreten. Ist die Viagentür geschlossen, so wird durch den Ansatz 1455 -Abb,
85 beachten- die 'Kontaktfeder 1456 gegen die Kontaktfeder 1457 gedrückt.
Dadurch ist die Schließung
des Stromkreises des 1,-lotors, der zum Antrieb
des Viagens dient, möglich. Die mit 1459 und 1460 bezeichneten Teile sind Isoliermaterial.
-
Die Einteilung der Stationen-in Xammern Abb. 80 sowie die Anwen=
dung der Türen Abb. 83 und die damit notwendige Verwendung der Teile in den-Abb.
84 - 87 ist nicht unbedingt notwendig, Sie erhöhen abar doch di.e Sicherheit
der Fahrgäste und des Bahnbe= triebes. Däs kann auch durch andere llonstruktionsformen
der Teile Abb. 80 - 87 erreicht werden. Die Arbeitsweise wird im Prinzip
auch dann die gleiche sein.
-
Abb. 88 und 89.
-
Um einen geregelten Bahnbetrieb zu erreichenist es notwendig eine
Überfüllung der Stationen mit Wagen zu -verhindei#n. Es ist# also erforderlich,
daß für neu hinzukommende Viagen Platz geschaffen wird. Die dazu #lotwendige, Schaltung
bei elektrischem Betrieb ist in einem Beispiel in Abb. 88 dargestellt.
Es ist aber auch zu verhindern bei den öffentlichen Stationen daß sämtliche
Wagen aus der Station fahren. In Abb. 89 wird ein Schaltungsbeispiel gez.eigtp
daß es ermöglicht selbsttätig Reser= vewagen naohrücken zu lassen von der nächsten
dahinterliegenden Station. Es ist auch möglich die Wagen von einer besonderen Reservestation
selbsttätig oder vom Fahrgast durch Signalbet.,i= tigung anzufordern.
-
In beiden Schaltbildern soll durch 21us- und Minuszeichen der Stromverlaufbesser
erkennbar sein.
Abb Einrichtung, zum Abschieben überflüssigerWaGen.
-
Jeder Wagen 1465 der in der Station stehtvielleicht mit Ausnahme den--letzten
Wagens» drückt beispielsweise mit seinem palirggotell, hier mir 1466 bezeichnet,
einen Hebel 1467.der sonst durch #oder= kraft senkrecht zur Fahrschiene steht,#nach
rechts in die gezeichnete Stellung. Dadurch drücken die liebelarme 1468 mit ihrer
Isola= tion 1469 den Kontakt der Feder 1470 an den r,.,ontakt der Feder 147t. Der
Strom der von Anschluß 1472 von der Oberleitung kommt, geht nun über sämtliche Kontakte
1470 und 1471 zum Ilontakt 1473. Ist die Tür 1416 'aus Abb. 83- geöffnet,
so drückt sie mit dem Ansatz 1474 gegen den Bolzen 1475 der isoliert an der Kontaktfeder
1476 sitzt und hebt deren Kontgkt vom'!Contakt 1473 ab.
-
Wie schon vqrher beschrieben bei Abb. 83» ist die Tür 1416
geno echloseen,wenn ein Fahrgast den Wagen beispie.laweise verlassen hat. Dann liegt
der IContakt 1476 auf dem Xontakt 1473. Der Strom geht jetzt weiter zum Blektromagnet
1477, der mit*der Fahrschlene in Verbindung steht-die als'blinuspoi betrachtet
wird. «
Dieser Blektromagnet löst durch Anziehen den An-schlag 1478 aus, der
zwischen den 11ährungste#len 1479'gelagert ist. Dieser An= schlag liegt vor dem
FahrgeQtell des erst-en Wagens und drückt gegen den im.Vordertnil des Pahrgestells
eingebauten ßchalter, der in der Abb. 74 dargestellt ist. Durch die AuslösunS des
Anschlags wird der Schalter durch seine-Peder wieder eingerückt. Der-Stro.mkreis
zum Lotor kann dadurch geschlossen werden, wenn die #`Jagen= tür geschlossen ist
und der Schalter in Abb. 85 Verbindung hat. Der Vagen setzt sich also jetzt
in Bewegan,#"g...
-
Der Wagen kann nun zur nächsten Station oder auch zu einer Reser=
vestation fahren wie später noch beschrieben wird. Ist der erste Wag,-en abgefahren
so rückt der zweite Wagen, dessen Schalter im 2ahrgestell jetzt einrUck#jnach. Auch
sämtliche andere Wagen rücken nach und der letzte".##lagen mit 1480 schließt wieder
den Stromkreis über die Kontakte 1470 und 1471, es erfolgt wieder die Erreeung
des Blektromagneten 1477 und die'Auslösung den Anochlags 1478. Der
vorderste Wagen der Station fährt also wieder ab, Sämtliche Wagen'rüaken wieder
nach.
-
Fährt kein neÜer Wagen in die Station ein, so steht der letzte Hebel
1467 in der Richtung der lUlfolinie 1481 und -die Kontakt= feder41470 und 1471 sind
getrennt. Es erfolgt von hier aus keine weitere Auslösung 4es'Anachlage 1478
um einen weiteren_%Yagen. abzuschieben.
Sitzt ein Pahrgast'
im Wagen, so wird von diesem direkt mit einem Sohalter odor Uber den Geldzähler
durch Geld- oder litertma keneinwurf, wie später noch beschrieben wird,der
Strom von der Oberleitung über einen 1,rontakt 1482, am Wagen an den Kontakt 1483
geführt. Von hier geht der Strom an die rontaktfeder 1473. lut die TUr 1416 -Abb.
83- auch hier geschlossen, so geht der Strom weiter. übel- dio 'Kontaktfeder
1476 an den'Elcktromagneten 14779
der Anschlag 147E3 wird -ausgelöst und der
Jagen fährt ab.
-
An Stelle das' Xontaktes 1482 kann auch ein Stift aus dem Vlagen
herausgeschoben werden, der den Kontakt 1483 auf eindn anderen iContakt drückt und
so den Strom von der Fahrleitung zuführt. Abb.-82.
-
Schaltbild zur SI&nalübertrLiaun£# von einer Station
zur dahinter=
ließenderi-,-Statl#on,um einen leeren Viagen anzufordern.'
In
Abb. 89 sind zwei Stationen dargestellt.'In der linken Station stehen vier
Wagen 1488. Zwei gestriohelte Plätze'1489 für zwei Wagen aind frei. Iia der rechten
Station stehen zwei 'Jagen., während vier geatrichelte 2lätze 1490 frei sind. In
der linken wije in der rechten Station sollen aber immer drei Reservewagen Im vorderen
Teil der Stationen stehen.
-
Dadurch daß ein Reservewagen in der rechten Station abgefahren ist,
sind die beiden Aeservewagen nach vorn..gerUckt. Der dritte wagenplatz ist jetzt
frei.Durch den Zug der Schraubenfeder 1491 ist der doppelarmige Hebel 1492, der
sonst vom Wagen seitlich gedrückt wird-wie es in der linken Station dargestellt
ist, senk= recht zur Pahrachiene gestellt,
erhält jetzt von dör Oberleitung Über den 71,>-Ontakt 1504, und
die
1 ntaktfeder
1502 Strom. ter Elektromagnet
1477 aus Abb.
ä8 der zur Auslösung des Anschlags
1478 dientt erhält Strom von der Oberleitung Über die Kontaktfeder 1503,
IC-ontakt
15059 -L"%On= taht 1473 aus Abb.
88 -und wenn die Tür 14.16
in Abb.
83- geschlossen istg wie in der Beschreibung der Abb.
88 erwähnt
wurde, so stellt die Zontaktfeder 1476 die Verbindung zum Elektromagneten her.
-
Der Anschlag 1478 wird ausgelöst und gibt don eruten Viagen
frei, Bevor der ila,-en seinen 21atz ganz verlassen he-#t#unterbricht er elektrisch
oder am besten mechanisch wie später noch beschrieben wird, durch Druck gegen den
Stift 1506 den Kontakt 1501 und 1500.
Der Blektromagnet 14-99
ist-dadurch ohlie Strom und gibt beide Kontaktfedern 1502 und 1503
freig so daß sie die irContakte 1504-und 1505 verlassen', Es ist möglich
den Signalstrom vom 1"ontalct 1 498 nach einer weiter dahinter liegenden
Station oder zu einer besonderen mit Resertre= wagen besetzten Station zu geben
und den Signalstrom gleichzei= tig.zu einem Elektromagneten zu geben, der kurz vor
der signal= gebenden Station direkt oder indirekt die Steuerung des leer ankommenden
Wagens beeinflußt und diesen zur signalisierenden Station lenkt. Gleichzeitig wird
der Elektromagnet von dem Wagen ausgelöst, wie das in Abb.- 89 mit dem Elektromagnet
1499 ge schieht durch Bewegung des Kontaktteiles 1500.
-
Im linken Teil der Abb. 89 ist durch eine Stange
1507 der Hebel 1492 mit mehreren Hebeln 1508 verbunden., die zusammen
die glei= chen Bewegungen ausführen. 111ährt der Wagen am Hebel 1492 ab, so kann
der Hebel nicht Signal geben, wenn an einem der Hebel 1508
noch ein Wagen
steht der dann nachrücken kann.
-
Abb. 90.
-
Geldeini rf Vorrichtung die ein Betreten des Wagens
g VU Gestattet.
-
V[Urde bei Anwendung der Schaltungen #Abb. 88 und
89 ein Fahrgast den Vlagen besteigen und die Tür 1416 sowie die Vagentür
1413 -Abb. 83- schließen, so künn der JUlschlEig 1478 -Abb. 88 und
Abb. 89- ausgelöst werden) denn der Ellektromagne-# 1477 k=n durch
das Überfüllungssignal -Abb. 88- und das Anforderungssignal oder !.'achschubsi#;iizL1
-lkbb-89- erregt werden.
-
Der 2ahrgast kann also ohne Geldeinwurf abfahren. Virft er aber vor
det nächsten Station nicht Geld in den Selbstkassierer der später noch beschrieben
wird, so wird der"%ttagen zur nächstexi
Station gelenkt. Diese
kostenlose l'alut wird verhindert durch Vorrichtungen, wie sie in der Abb.
90 in einem Ausfährungsbei= spiel dargestellt ist.
-
Der Fahrgast der den Wagen'besteigen will findet die Wageniür geschlossen.
Er wirft in einen Schlitz in der Viagenwand 1411 -Abb. 83- ein Geldstück
oder eine Wertmarke 1510. nach der Axt
wie es bei bekannten Selbstkassiervorrichtungen
geschieht, wird die eingeworfene Münze geprüft. Ist die Lilinze in Ordnung, -so
fällt sie in den Kanal 1511 dess-en vordere Wand in der Zeichnung abgenommen
ist. Während der obere Teil der linken Seitenwand 1512
und die rechte Seitenwand
1513 des Kranals festliegen, ist der untere Teil der linken Seitenwand 1514
nach recbLts beweglich, wird in der gezeichneten Stellung von der Blattfeder
1515 gehal= ten und ist auf der eingenieteten Achse'1516 drehbar. Ein Teil
1517 der hinteren Wand ist eingezeichnet. Nach dem Mühzeinwurf, vielleicht
nach ertönen' eines Glockenzeichens im Selbstkassierer, ergreift der Fahrgast den
Handgriff 15id oder tritt auf einen Fußhebel, die beide an der-Schiene
1519
befestigt sind und aus der Seitenwand 1411 -Abb. 83- herausragen,
während die anderen in Abb. 90 dargestellten Teile- im Inneren des Wagens
natürlich verdeckt, an der Seitenwand 1411 und an der Tür 1413 -Abb. 83 -
angebracht sind. Die Schiene 1519 wird nach unten in Richtung 1520
bewegt. Der Hebel 1521 der an der Schiene 1519 drehbar gelagert ist,
versucht durch den Druck der Blattfeder 1522 die an der Schiene
1519 be= festigt ist, die bewegliche Seitenwand 1514 des Münzkanals nach
rechte zu drücken. Da die 1dUnze den l,'#.anal nicht verlassen kann und au'f der
Fläche 1523 einer Schiene oder Sciieibe, wie später in der Beschreibung des
Selbstkassierers (Geldzählers) beschrie= ben wird, aufliegt, so wird der Hebel
1521 nach links gedrückt durch den Ansatz 1524 der Seitenwand 1514. Mit seiner
Nase 1527 legt er sich auf die Nase 1528 der Schiene 1529 und
zieht-diese Schiene mit nach unten. Die-Sperrklinke 1530 die mit der Achse
1531 in der Seitenwand des Wagens gela= gert istp geht mit iärem linken Teil
1532 nach unten und,ver= läßt mit ihrer Nase 1533 den Schlitz 1534
in der WagentUr.
-
Mit der Nase 1537 drÜckt der Hebel 1519 den Hebel
1538 nach rechts. Mit äer Nase 1539 schiebt der Hebel 1538
die Wagentür etwas auf, so daß die Nase 1533 der Sperrklinke
1530 auf der Fläche 1540 der Viagentür aufliegt.
-
Der Fahrgast Übt nun keinen Zug mehr an der Schiene
1519 aus.
Die Vland
1511 -Abb.
83- die die anderen Welle t2äi#t)
ist nicht eingezeichnet.
-
An Stelle der lilLinze 1510 -Abb. 90- kann auch ein
Bolzen oder ein Schlüssel von außen durch die ilaGenwanduriZ bis in den VKInzkanal
gesteckt werden, um dadurch ein Bewojen der 4eitenviand 1540 des Münzkanals nach
rechts zu verhindern. Elenso kann durch den Schlüssel der Teil eines Schlosses in
den Wünzkanal gedrückt werden und dort die Arbeit der Münze 1510 verrichten.
Für den öffentlichen Bahnverkehr käme das vielleicht weniZer in Pra-o« blan
könnte aber beispielsweise
Aufsichtsbeamte mit einem derartigen Schlüssel ausrüsten.
-
Durch das Öffnen der Wagentür kann eine Schiene mit der Fläche
l«523 auf der die V1Unze 1510 liegt, seitwärts beviegt werden
, um die Künze in einen Geldzähler oder Geldsammelkasten fallen zu lassen.
Abbe- 31-S£errvorrichtuni., die ein Öffnen der Türen Abb. 83
verhin#--dert..wenn der Wien zur Station hinausfährt.
-
Ist der Anschlag 1478 wie in Abb. 88 geschildert wurde ausgelöst,
so ist es vorteilhaft die äußere Tür 1416 -Abb,. 83- zu arretie= ren. In
Abb. 91 erhält deialb der Anschlag 1478 eine Strebe 1570
die
die Isolation 1571 trägt. Hat der Anschlag den "Jagen freige= geben, so drückt
die Isolation 1571 den Xontalcb der Nontahtfeder 1572 gegen die Kontaktfeder
1573. Der Strom von der Oberleitun-; geht jetzt durch den Elektromagneten
1574, der mit der Fahrschie= ne verbunden ist. Der Blektromagnet zieht den Hebelarm
1575 der Sperrizlinke 157ö
an und drückt diese an die zr7jWlne des
Zahnkranzes 1454 -iVob. Ea:st wenn der Wagen die Station verlassen hat L-"eht der
Anschls,-zurück, der Krontakt 1572 und 1573 wird unterbrächen und
die Sperrklinke 1576 von der Blattfeder 1577 ausgelöst. Erst jetzt
kann die Tür 1416 -Abb. 83- geöffnet worden. Abb. 92.
-
Sperrvorrichtung, die ein RUckwärtsschieben- des VaLiens-
verhindert.
In der Station befinden sich beispielsweise unter den Wagen ge=
zahnte Schienen 1580. In der WagenWandÜng, in diesem Beis;)iel im Wagenboden, liegt
in dem Schlitz 1581 die Sperrklinke 158-9., Die Sperrklinke fällt durch Eigengewicht
in die Zähne der Schieiu 1580. Ein Rückwärtsschieben des Wagens in Pfeilrichtuilg
1583
wird dadurch verhindert.
Der Schlitz 191:31 ist mit
einer :Platte 1584 abgedeckt die dem '.eeil 1585 der Sperrklinke als Anschlag
dient. Die #7agenwandung ist hier mit 1586 und die Iagerung der Sperrklinke
mit 1587 be= zeichnet.
-
Abb. 93.
-
Vorrichtunr, die den Motor abschaltet ' wenn die
Türen Abb. 83
Geöffnet sind.
In dem Moment in dom der erste
liln,#;en der Station abfährt ist es möglich, daß ein Fahrgast den zweiten Wagen
betreten will. Er hat die Tür 1416 -auch Abb. 83 beachten- schon geöffnet.
Der Motor des Waggens wÜrde jetzt Strom erhalten" denn der Schalter im Vorderteil
des Pahrgestelles wird vom Fahrgestell des vorderen also in diesem Fall des ersten",Jagens
nicht mehr eingedrückt vierden. Durch das Öffnen der Tür 1416 in Pfeilrichtung
1590 hat der Ansatz 1591 am-unteren Teil der Tür die Schiene
1592 in Ilfeil= richtung 1593 verschoben. Die zum Teil gezahnte Schiene
1594, die mit den Stützen 1595 an der Schieue 1592 befestigt ist.,
er= reicht jetzt die Sperrklinke 1596 unter dem Wagen. Die Sperr= klinke
ist auf einem Hebel 1597 gelagertjdessen lagerung aber LD nicht eingezeichnet
ist. Fährt nun der Wagen da der Llotor eint>c= schaltet ist langsam an, so greift
die Sperrklinke in die Zähne 1594 ein. Durch den fahrenden Wagen wird die Sperrklinke
mit dem Hebel 1597 in Pfeilrielltung 1583 verschobenbis sie an den
Anschlag 1598 stößt. Durch diese Bewegung wurde die Isolation 1599
mitgenommen und der Kontakt der Blattfeder 1600 vom Kontakt der Feder
1601 abgehoben. Der Stromkreis zum Motor der über diese Xontakte geht, ist
dadurch unterbrochen.- Der lJagen kommt jetzt zum Stehen.
-
Hat der Fahrgast den Wagen betreten so muß er die Tür 1416 schlief
ßen. Die gezahnte Schiene 1594 mit der Schiene 1592 wird jetzt von der Tür
zurUckgezogen oder durch den Druck der Blattfeder 1602 zurückiyedrUck-t,
so daß die Sperrklinke 1596 freigegeben wird und das Vorwärtsfahren des Wagens
nicht mehr behindert. Die Blattfeder 1603 ist am Hebel 1597 befestigtv
der durch Zug= federn wieder in die gezeichnete lame gezogen wird. Der Bolzen 1604
dient der Sperrklinke als Anschlag. Die lagerung der Schie= Li ne 1592 ist
nicht eir4,#,ezeichnet.
-
Abb. 94 - 97.
-
SchaltunL;en
und Vorrichtungen um die zur besonderen S+-+,lon
zu brinGen
zum lieJnip#eli unC1
Abb.
94 - 97.
-
Schaltun,gen und VorrichtunGen um die lia
en zur besonderen
Station zu bringen zum Reinigen und Uberholen, Das
- ReiniGen der WaGen geschieht zweckmäßiG während der 7verkehr,-,=# schwachen
Zeit, das ißt in der Macht gegen LIIor.en.
-
Da auch die Stationen gereiniGt werden müssen, so können die gleich
in der Station mitgereinigt werden. Es wird im allgemeinen zweckmäßiger und vor
allen Dingen wirtschaftlicher sein, die Wagor in einer besonderen Reinigungsstation
zu reinigen und eventuell zu desinfizieren.
-
Ab b# 94 -
Die einfachste Möglichkeit di4
Viagen von den einzelnen Stationen heranzuholen ist in Abb. 94 dargestellt, Auf
der Reinigungssta= tion wird die Taste oder das Schaltmesser 1608 längere
Zeit auf den Kontakt 1609 gelegt. Der Strom geht daÜn vom Schalter
1608
an eine Reihe Stationen und in jeder Station an den Kontakt 1473 -Abb.
88 beachten-. Sind nun die Türen 1416 wie bei der Abb» 83 und
88 geschildert wurde geschlossen, so können die Wagen abfahrenfdenn der Anschlag=
Magnet 1477 -Abb. 88- bleibt solange erregt.hält also den An= schlag
1478 -Abb. 88- ausgelöst, bis der -Strom von der Reinigungs= etation
unterbrochen wird. Gleichzeitig könnten die Türen 1416 gesperrt werden durch einen
Blektromagneten der eine Sperrklinke in die Zähne 1454 -Abb. 84- drückt. Die Wagen
würden jetzt von einer Station zur anderen fahren und durch diese Station hindurch,
wie a3w-der Beschreibung der Abb.-8v - 89 nervorgelit, bis sie die Reinigungsstation
erreicht haben und dort abgefangen werden und auf bestimmte Reinigungegleise gelenkt
werden. Vorrichtung, um den Wagen direkt zur Reinigungs- und UberholunEs=
station zu lenken.
-
Es ist natürlich zweckmäßig. die Wagen nicht erst die Stationen durchfahren
zu lassen, sondern auf dem kürzesten Ylege, also auf der liauptfahrsohiene zur Reinigumgestation
zu fahren. In Abb. 95
ist ein Beispiel dargestellt, daß diese direkte Fahrt
ermöglicht. Der Strom der von der Reinigungsstation kommtj geht auch hier viie in
Abb, 94 an die Kontakte 1473. In den einzelnen Stationen geht der Strom aber auch
gleichzeitig an einen Blektromagnet 1612.
-
Dieser zieht den Hebel 1613 an. Mit seinem Ansatz 1614 drückt
der Habelarm 1615 den Bolzen 1616 der aus der Wagenwandung heraus-z
ra.-.t,
durch den Druck einer Blattfeder 1617 zurUck, so- cLei;rcri-e Sperrklinke
1618 durch den Druck der Blattfeder 1619 mit ihrer. Aase hinter den
Ansatz 1620 greift und den Hebel 1621 in der Gezeichneten Stellung
hält.
-
lait seinem Arm 1622 drückt der Hebel gegen die Isolation
1623 an# £ler-'xl"Ontaktfeder 1624. Er hebt diese mit ihrem Kontakt
1626 ab. Der,Steuerstrom der z.B. in Abb. 8 von dem Schalter
82 kommt, wird jetzt hier von der IContaktfeder,1624 nicht über den Kontakt
1626 zu der Steuervorrichtung und von'dort an die Schleifkontakte die den
Weichenkontakt Strom-zuführen sollen geführt, sondern ,elit vom Kontakt
1627 an eine S chleiffeder 1628 die neben der Haltestellenschleiffeder-
90 -Abb, 8- angebracht werden kann. Diese 5chleiffeder 1628
lenkt deh Wagen zur nächsten Iteinigungs= station, denn kurz vor der Hauptweiche
zur Reinigungsstation schleift die Feder 1628 über einen Kontakt und-fü-bxt
dem Weichen= elektromagnet Strom zu. Die Sperrklinke 1618 wird nach der Reinigung
des Wagens durch einen Druck auf den Kopf 1629 ausgelöst, um den Wagen wieder
fahrbereit zu machen. Der Hebel 1613/1615 kam in der gezeichneten Stellung
gleichzeitig eine Sperrklinke betätigeng die ein Öffnen der Tür 1416 -Abb. 83-verhindert..
liatürlich kann die Umstellung der Weiche auch hier mechanisch erfolüen nach dem
:Prinzip wie es in Abb. 54 dargestellt ist. Gleichzeiti- u wenn der Wagen angefordert
wird von der Reinigungs= u station,kann der Strom vom Kontakt 1627 an einen
kleinen Elektro= Z
maGnet gehen, der den Geldeinwurf zum Öffnen der
Wagentür -Abb,90-verhindert durch blockieren#des Einwurfschlitzes.
-
Außerdem kann gleichzeitig ein Schild ausgelöst werden das anzeigt$
daß der Wagen leer ohne Besetzung zur Reilnigungs- oder uberholungsstation fährt.
Das Schild wird am besten mit dem Hebel= arm 1622 fest verbunden. Abb.
96 und 97.
Einholen des ja .Gens zur ÜberholunG. Zur
bestimmten Zeitam besten nach Ablauf einer größeren Betriebs= zeit, muß jeder Wagen
untersucht und überholt worden, In Abb.
96'
im Aufriß und Abb.
97 im
Grundriß wird eine Vorrichtung gezeigty die den Wagen automatisch zur Überholuhg
schicktp wenn er eine bestimmte durch Betriebe- oder Verkehrevorschriften festgesetzte
..,Zilometerzähl abgefahren hat.
Lewegun,- des laufrades auf eine Gezahnte Zahlenscheibe 1633 Über= trajeng die sich
in der I?feilrichtung 1634 dreht..Auf der Aciise
1655 sitzt ein kleineres
Zahnrad
1636, das die Bewegung im 'L;b--r= set.zungsverhUltnis
1:10 auf eine zweite Zahlenscheibe
1637 über= träcrt. Im gleichen
Übersetzungsverhältnis wird die Beweguii,#; auf eine dritte Zahlenscheibe
1638 übertraGen. Weitere Zahlenscheiben können nun in derselben Art angebracht
und bewegt werden. Die 2feile auf den Z'ahlenscheiben geben die Drehrichtung an.
-
Dieses Zählwerk würde nun zur Zählung der gesammten Kilometerzahl
die der Wagen. in einem großen Zeitraum zurückleGt/.dicnen. Ein Teil des Zählwerke.,-j,
hier In diesem Pall die drei ersten Zahlen= scheiben, dienen mit ihren Stiften
1639 zur Betätigung der Vor= richtung, die den Wagen zur Uberholungsstation
schickt.## Erreicht der Ansatz 1639 der Scheibe 1633 den Ansatz 1640,
so drückt er die Nase 1641 der Sperrklinke 164:# nach unten. Hat beispielsweise
die Scheibe 1633 100 Umdrehungen gemacht, so hat die Scheibe 1637
10-Umdrehungen gemacht und die Scheibe 1638
eine Umdrehung.
-
Hat der Ansatz 1639 der Scheibe 1638 die Sperrklinke
1645 ausge= löst und der Schlitten 1646 wird von der Schraubenfeder 1647 nach rechte
in 2feilrichtung 1648 gezogen, so wird er von der Sperr klinke 1649 angehalten.
Hebt der Ansatz der Scheibe 1637 die Sperrklinke 1649 an, so kann der Schlitten
wieder ein Stück nach rechte rücken bis er von der 3perrklinke 1642 festgehalten
wird, Jetzt rückt der Ansatz der Scheibe 1633 wieder langsam zur Sperr= klinke
1642 und löst diese aus. Der Schlitten 1646 rückt nun weiter nach rechts bis zur
Sperrklinke 1650. Öffnet der Pahrgast die Viagentür, so kann durch den Druck
der Schraubenfeder 1651
gegen den Ring 16529 der fest auf dem Bolzen
1653 sitzt, der Bol= zen in Pfeilrichtung 1654 verschoben werden. Der Ansatz
1655 am Bolzen geht über den Ansatz 1656 qm der Sperrklinke
1650 und löst diese Sperrklinke aus, so daß der Schlitten 1646 weiter nach
rechte gehen kann.
-
Mit seinem Winkel 1657 drückt der Schlitten tetzt gegen die
Isola= tion 1623 an der 'i'.'Ont,-iktfed.er 1624 -aus Abb. 95- und
L;e.U>on Clie Isolation 1658 an der 1659. Beide Kontaktfedern sind
miteinander verbunden, Die Verbindung-; ist mit 1660 bezeic#Iulei .beide
Kontaktfedern legen sich gegen ihre Kontakte 1627 und Zur selben Zeit zu
der die Schleiffeder 1628 -Abb. 95- Stroni erhält vom #,ontakt
1627 und den Wagen zur iil*-lohsten tion führt, erhält auch eine- an.dere
#chleiffeder.yp.m
Strotii und lenkt in der Reini-ungs#station den
Va,-en ztf ö:Uri7cff UWcr= holaili#s Der 1,nschlaL,ma",net 1477 -Abb.
88 erhält in der Station Strom zu .,lcicher Zeit mit der Schleiffeder
1628 und Ur besonderen Sel'aleiffeder die zur Lberholungsstation lenkt,
wenn der den vordersten 1)latz in der Station einnimmt. Der Bolzen 1482
- libb. 88- wird deshalb mit dem 1 ntakt 1627 verbunden.
Hier erfol j L,-o 0
dann auch am besten, wie in Abb. 95 beschrieben
wurde, die Blok= kierung des Linwurfschlitzes.
-
,Lat aber bei Einnahme eines anderen ]?latzes,z.B. des zweiten 21atzes
in der Station, ein 2ahrgast den Wagen betreten, so drückt dieser auf einen Knopf.
Der Bolzen 1664 an diesem lrnopf drückt die Sperrklinke 1650 nach unten.
Die Sperrklinke geht über die schräge Fläche 1665 des Ansatzes
1666 am jehlitten 1646. Dadurch wird der Schlitten etwas nach links gedrückt,
so daß er die bei= den Kontaktfedern 1659 und 1624 wieder frei gibt und von
den .Kontakten 1661 und 1627 abgehen läßt. Jetzt erhält die Steuervor=
richtung wieder Strom wie aus Abb. 95 hervorgeht.
-
Es ist zweckmäßig den Schlitten 1646 mit einem Schild zu verbin,-den,
das dem Fahrgast oder dem Kontrollpersonal schon von außen oder im Innern des Wagens
erkennen läßt, daß der Wagen zur holungsstation gelenkt werden soll.
-
Die Lagerung der Sperrklinken ist mit 1667, die Achsen der zweiten und dritten
Zahlenscheiben mit 1668 und die Lagerung der Sperr= klinke 1650 mit
1669 bezeichnet.
-
Lach der Überholung des Vlagens wird der Schlitten 1646 wieder nach
linke gezogen und die Sperrklinken 1642, 1645 und 1649 gehen wieder in Sperrstellung.
-
Der untere Teil vom Hebelarm
1622 -Abb,
95- ist im Schnitt
darge= stellt in der Abb,
97 mit eingezeichnet. Der Bolzen
1653 ist
in Abb.
96 im Selm#tt
2 gezeichnet. Die Seitenwände
1670 und
1671
sind im Aufriß -Abb#96- nicht eingezeichnet. Die notwendigen
zeichnet. An Stelle mehrerer Zahlenscheiben die zur Auslösung der 3perr= klinken
dienen,kann auch nur eine Zahlensoheibe und eine Sperr= klinke zum Sperren des Schlittens
1646 verwendet werden.
-
Die Aualdeung, also die Einstellung der bestimmten Kilometer-Anzahl,#wäre
dann nicht so genau möglich wie bei Anwendung mehrerei Zahlenscheiben wie in Abb.
96 - 97.
Abb. 98 und 99.
-
FortbewegupZ
des Wagens durch Menschenkraft bei anhaltender
betriebsstöruii#i_
Durch lia-turereiGnisse oder jewaltstime 13c#-,chL*,.'4di-,tin-# des Baiuii-ör-=
pers, z.B. im 'L",rie.' durch bomben, können #ecile einer b,-ihnstroakü außor Betrieb
-esetzt worden. In solchen Pällen ist
es dem 2ahr= nicht möglich zu warten
bis die Anla#;c wiedur in Ordnun-Li 1-3 ist. Sein Bestreben wird' es-sein, den Ja's'en
mör"lichit schnell zu verlassen. Lai einer Plachbahn oder auch bei einer Unter,--rund=
bahn wird es verhältnismäßig leicht sein den Wa,-en zu'verlassen. 13ei einer Ilochbahn
die man hier im allgemeinen als Schwebebahn ausführen wird, ist das Aussteigen auf
dem Größten 'eeil der Strecke nicht möglich. Ein Abspringen aus dem Wagen würde
leicht Schädigungen der Gesundheit hervorrufen. Jeden '.lagen mit einer Strickleiter
oder zusammenschiebbarer Leiter auszustatten wäre praktisch möglich. Die Leitern
könnten eventuell durch 2eder= kraft zurUckrollen wenn der Fahrgast sie nicht mehr
belastet. besser ist es schon den Wagen vom Fahrgast fortzubewegen bis zur nächsten
Station oder bis'zu einer Stellen
der Pahrstrecke, wo das Aussteigen ohne Gefahr möglich ist. In Abb.
98 ist
im Aufriß und in Abb.
99 im Seitenriß ein Konstruk= tionsbeispiel einer Vorrichtung
dargestellt, die zum Bewegen des 1.,latgens dientoRmit deren Hilfe der Fahrgast
durch hin- und herbewe= gen des Hebels
1675, der hier bei dem Beispiel einer
Hängebahn durch das Dach in das Viageninnere ragt, den Jagen fortbewegt. Durch die
Bewegung des Hebels
1675 wird der hebelarm
1676 ange= hoben. Die Klinke
1677 die auf der Achse
1678 des Hebelarmes
1676
gelagert ist
wird hochgehoben. Der PUhrungewinkel
1679 an der
Bei jeder Bewegung wird das Laufrad um.einen Zahn bewegt. Die Sperrk1J-uke ist Im
Fahrgestell eingebaut. Das ilaGendach mit
1687
bezeichnet, hat einen Schlitz
1688 in dem der Hebel
1675 Bevie= gungsfreiheit hat. Der Schlitz wird abgedeckt
durch eine dünne Platte
16899 die Führung erhält in den Dockplatten,1690
und
1691.
Von den Mai;erböokon lo92 zwischen den der Hebel
1675 gelagert
istt Ist im Seitenriß -Abb,
99- nur einer eingezeichnet. Das .laufrad.iot
im Seitenriß nicht eingezeichnet,
Abb.
100.
A.
-
A,1 Stelle von Xlinken und lIcheln ist es auch möglich den Wagcn tjurch
Drehen von Kurbeln oder Handrädern viie es in Abb. 100 dar= "ci..-.tellt
ist., :Uortzubewet,#,en. Das Laufrad das hier mit 1695 bezy zeichnet ist,
hat seitlich den Ziahnkrünz 1696 in dessen Zähne das Zahnrad 1697
eini#reift. Die Achse 1698 mit dem Handrad 1699
ni,-icht die Drehungen
des Zahnrades 1697 mit. Es wäre möglich das Ilimdrad 1699 nuszukuppein
und nur dann einzurÜcken, wenn der 2.«ilirgast den 't lagen bei Betriebsstörung
bewegen will.
-
U Auf dem Teil der Achse 1698 der trotz Anwendung der erwähnten
.,ui,)plung immer die :'ewegung des üalu-lr,--ides 1697 mitmacht, sitzt eine
A3roi,loscheibe 1700, tai die der PalirGast beim Versa-,--en der t:-Lu-tom,-1=
tischen bremse einen Bremsklotz 1701 drückt und dadurch den zum Stehen brinGt.
Bremoscheibe und Dremsklotz wird zweckmäßig -i'D"cdeckt.
-
Die automatischen Bremsen wie sie schon früner o("sciirieben "-,rurden,
masoen vom Peahrgast aus--clöst werdenwenn er einen 1, -i-en mit eijener
Eraft for-Lbevie-en will. Z.B. bei der einfachen Bremse -Abb. 60- wUrde der
Bremsklotz durch die Klinhe 1677 -Abb. 98/99-abijohoben #ierd("iij viemi
diese nach oben Geht. Bei dem Beispiel job. 100 könnte durch einen besonderen
Hebel der vom Fahrgast betätigt wird» der Bremsklotz angehoben werden. Dieses Anheben
oder das BeweGen des Hebels könnte abhängig gemacht werden von einem ElektromaGneten,
der in Verbindung #iit einer Sperrklinke nur bei Stromlosiverden ein Bewegen des
Hebels und damit des Brems= klotzes gestattet.
-
Abb. 101 und 102.
GleiswaaLe. Bei den heutigen
Verkehrsmitteln wird das Personal im allgemeinen das Uberlasten und eventuelle Beschädigen
der
PahrzeUge durch zu schviere Gegenstände zu verhindern wissen. Bei dem neuen Verkehrsmittel
wird das Fahrzetgund gleichzeitig der Bahnkörper automatisch durch eine Gleiawaage
geschätzt. Im Prinzip wird die Gleiswaage bei der zweigleisigen Bahn gleich sein
der Gleiswaage der Einschienenbahn, wie sie in Abb, 101 im Aufriß und Abb.
102 im Seitenriß dargestellt ist.
-
Am vordersten Platz der Station ist die Pahrschieneg hier mit 1704
bezeichnet, unterteilt. Der mittlere Teil 1705 ist beweglich und wird von
den Gewichten 1706 so hoch gehalten, daß er mit dci= ilen Ansätzen
1707 und 1708 nicht auf den Ansätzen 1709 und 1710
der
beiden Pahrschienenteile aufliegt', wenn der Vlagen ein ges Gewicht durch zu schwere
last nicht Uberschreitet.
-
Die Gewichte
1706 oitzen auf dem L-aigen 'Llcbclarm
1711. Der #mrze .lebelarm
1712 ist iin dem Ii'#tiu-se.Llienenteil
1705 Zviei derartige
Hebel 1711/1712 tragen d.eil mittleren Fahrschienenteil.
In Abb.
101 ist J.ic Befesti8ung der kurzen
Hebel 1712 durch die '£'iictenköpfe
1713 13eid-e# liebel Sitzen feß,j #t auf einei drehbaren Achse 1714. Zwischen
zwei hinteren und vorderen laschen
1715 und
1716, die tui den 1,1"üirscliiencnteileii
1704 befestigt sind, erhält der miztlere Teil
1705 Führun,-. Von d-er linken
vorderen L2
laUrde der wagen Übermäßig belastet sein, Go wärde der mittlere Teil
1705
sieh ein wenig nach uÜten senken, ois er auf den Ansät= zen
1709 und
1710 auflieGt.
' Die Gewichte
1706 würde nach oben gehen, gegen
die Isolation
1717 'drücken und. die "L'#on-uatctfeder
1718
von der
-,Contaktfeder
1719 abheben und gegen 'die Xontaktfeder
1720
drücke'n,
Die mit minus bezeichnete leitunG zum Elektrorlagnet in Abb.
88
oder auch
69 wird an die Irontaktfeder
1719 geführt. Der Strom= kreis zum Elektromagnet
1477 -(Abb,
88-89)- ist nur geschlossen, wenn die "rontaktfeder
1718 an der Köntaktfeder
1719 liegt. lieg± 'aber die '.Tl.7,*ontaktfeder
1718 an der Kontaktfeder
1720 wie schon geschildert, so schließt sie
den Stromkreis für einen Elektro= magneten der im Wagen oder am besten neben dem
Wagen in der Station ein optisches oder akustisches Signal auslöst und ein Schild
sichtbar macht, das in deutlicher Schrift deraFahrgast erkenntlich macht, daß der
Ylagen übermäßig belastet ist und des= halb nicht abfahren kann.
-
Der Anschlag 1721 dientden Gewichten 1706 als Auflage.
Abb._l032 1042 105 Beleuchtung_ und SiGnallampen.
-
Jeder iagen erhält'vorn und hinten Signallampen. Im Innern erhält
der jagen lichtquellen um den Fahrgast die Einstellung der Steuer= vorrichtung und.
die Vornahme von Beschäftigungeny z.Be losen, schreiben usw. zu ermöGlichonp wenn
das natlirliche ;2agesliciit nicht mehr ausreicht oder in der Nacht oder
bei Fahrten dureil Tunnels.
-
r#'s wäre nun ohne weiteres möglich in den Wagen einen einfachen Drehschalter
einzubauen der vom Fahrgast betätigt wird. Die 2i#i= schaltung der Signallampen
Ic, ann nicht von der #iilllcilr des Pahr= gastes abhängig gemacht worden im Interesse
der Detriebssicher=
lie Lt. bie lUnschaltun- der Signallampen 11-Lönnte
vom Personttl vov= werden.
-
iist es die Ein- oder Aussehal-t-LtnL#l% der Siu-nallampen und einer
Lotbelauchtung im Wagen automatisch vorzunehmen, wäh= rc,nd *die, 11,-tuptbeieuchtung
im lia-,en der Fahrgast nach seinen .Dedürfnissen betätigt.
-
Abb. 103-Der Beleuchtungsstrom -?luszeichen beachten- fcht an eine
lr"n= taktfeder 1725, über einen Kontakt 1726 an zwei 1,r-ontakte
1727
und -1728. 14aben der Va-entür befindet sich #außen am li'Iac"en
der Druckknopf 1729 der vom Fahrgast gegen den lL-#'Ontaic»t 1728
gedrückt wird$ so daß die Hauptlampe 1750 im Wagen Strom erhält. Der Pahr=
--ast kanr so von außen das Innere des lJagens beobachten -und z.B. böswilligd
Verschmutzunjen im Vi.igen oder lie-engebl-Lebene Gregen= U t-i stände erkennen
und Da.nilpersonal oder Polizei verständigen, bevor er durch Geldeinwurf die lilagentUr
öffnet.
-
Im Wa-enboden wird eine Kontaktfeder 1731 ein-ebaut die durch
die i#elastung durch den Fahrgast -ähnlich wie bei #üelefonzellenauf einen Kontakt
1732 gedrilckt vlird und die Verbindung zu der 11auptlampe 1730 herstellt.
legt der Fahrgast im Innern des Vagens den Schalter 1733 an den 'Kontakt
1727, so ist jetzt die Haupt= beleuchtung 1730 eingeschaltet. Dieser
Schalter wird im Innern des Via-ens neben der Tür angebracht.
-
Ist genügend TaGeslicht vorhanden oder sollen im 12riegsfall z.B.
wegen 2liegergefahr die Wagen auch in der Nacht ohne auffälliges licht fahren, so
muß die Hauptbeleuchtung und vielleicht auch die Signallampen abgeschaltet worden.
Um ganzunabhängig vom Pa'Lir6aot zu sein und auch bei leerfahrenden Wagen die Beleuchtung
,abschalten zu 1",önnen, sina auf der Fahrstrecke an verschiedenen 2unkten Schienen
1736 angebracht# die von Elektromagneten, deren :3iiizeichnuii,L; oich hier
erLibrigt, heruntergeklappt oder geschoben worden, so daß der Bolzen 1737
der isoliert an der Kontaktfeder 1725 befesti.#;t ist und aus der Viagenwandung
herausragt, über die schräge Pläche 1738 sohleift. Der Bolzen wird dadurch
so weit nach unten gelegtt daß die Sperr= klinke 1739 sich hinter den Ansatz
1740 am Bolzen 1737 legt und ein Wiederhochochen des Bolzens verhindert,
so daß der rContakt 1725/1726 unterbrochen bleibt.
-
Erst wenn die Beleuchtung des Viagens wieder gestattet ist, wordel..,
die Schienen 1736 wieder hochgeklappt. In Abhängigkeit von der Schifl--ni)
1136 oder durch besondere Blektromagnete werden jetzt
e
- -
Bolzen 1741 nach unten gestellt, die den Hebel 1742 nach unton
drücken. Dieser Hebel 1742 sitzt mit der Sperrklinke 1739 fest auf einer
drehbaren Achse 1743. Die Sperrklinke 1739 geht jetzt nach rechte und gibt
den Bolzen 1737 wieder frei, so daß der Kontakt 1725/1726 wieder geschlossen
ist.
-
Der Hebel 1742 sitzt seitlich vom Bolzen 1737. Die Einschaltung
der Elektromagnete zur Bewegung der Schienen 1736 und Bolzen 1741 erfolgt
von einer besonderen Überwachungs- oder Signaleta= tion. Die Bewegung kann auch
vom Personal mechanisch, z.B. über Drahtzüge vorgenommen werden. Auch müssen 2olizeiorganen
im Kriegsfall diese Abstellvorrichtungen zugänglich sein.
-
Die Notbeleuchtung 1744 bleibt zweckmäßig eingeschaltet,wenn die Hauptbeleuchtung
abgeschaltet wird. In dem Stromkreis der Notbe= leuchtung kann ein Schalter eingebaut
werden, so daß der Fahrgast am Tage die Notbeleuchtung abschalten kann. Natürlich
ist eine automatische Abschaltung wie bei der Hauptbeleuchtung möglic-. Die Signallampen
1745 können genau so geschaltet werden wie die Notbeleuchtung. Sie erhalten dann
über die gestrichelte Verbin= dung 1746 Strom. Bedeuten sie im M#iegsfall durch
zu starken Lichtschein eine Gefahr, so worden sie mit dem Stromkreis der Hauptbeleuohtung
verbunden und erhalten Strom über die gestrichel-. te Verbindung 1747.
-
Abb. 104-In den Stationen in denen die Wagen stillstehen, treten an
die Stelle der in Abb. 103 erwähnten Schienen 1736 und Bolzen 1741
lange Schienen 1750 und 1751- Alles was bei Abb. 103 über die
Schienen 1736 und B'olzen 1741 gesagt wurde/ gilt auch hier für die Schienen
1750 und 1751. Die Bewegung der Schienen kann auch durch Motore vorgenommen
werden, deren Drehrichtung umgesteuert werden kann.
-
Abb. 105.
-
Die Schienen 1750 und 1751 können auch ganz wegfallen
und nur eine feststehende Schiene von der Form der Schiene 1750 kann in der
Station zur Bewegung der Bolzen 1737 dienen.
-
Die Wagenhauptbeleuchtung erhält dann hier von der Kontaktfeder
1725 keinen Strom, sondern der Kontakt 1726 erhält von einer Schleiffeder
1753 Strom,die an einer Stationsschleifleitung 1754 liegte An diese Schleifleitung
kann auch gleich die Stations= beleuch 1.755'angeaohlossen werden, In Abbe 104 kann
die Einachaltung der Stationabeleuchtung abhän=
gewacht werden
von den Schienen 1750 und 1751.
-
In Abb. 105 ist am Tage oder bei Fliegergefahr in der Nacht
die Abschaltung der Wagen- und Stationsbeleuchtung möglich durch Abschalten des
Eloktromagneten 1756, der nur bei Erregung durch Anziehen der Kontaktfeder
1757 von dem Kontakt 1758 der Leitung 1754 Strom zuführt.
-
Verläßt der Wagen die Station, so lößt am Ende der Station ein Bolzen
1741, wie in Abb. 1039 die Sperrklinke 1739 aus und der Bolzen
1737 geht nach oben, so daß der Kontakt 1725/1726 -Abb.
103- geschlossen ist. Durch einen Elektromagneten 1759 kann der Bolzen
1741 ein- und ausgerückt werden.
-
Ob die in den Abb, 103 - 105 erwähnten Blektromagnete
mit Arbeits. oder Ruhestrom arbeiten ist hier gleich.
-
Bei Pliegergefahr ertönen überall Sirenen die dem Fahrgast anzeigen,
daß er das Licht abzuschalten hat. -
In privaten Wagen kann der Lichtschalter
in Abhängigkeit von einem Stromzähler mit Selbstkassierer gebracht werden.
-
Um die in den Abb. 103 - 105 gezeigten Vorrichtungen
zum automa= tischen Abschalten und Einschalten der beleuchtung überflüssig zu machen,
kann parallel zur Fahretromleitung eine besondere Schleifleitung gehen, von der
der Strom zur Beleuchtung von Schleiffedern 1753 -Abb. 105- abgenommen
wird,Die Ein- und Ab=
schaltung dieser Schleifleitung geschieht auf einer
besonderen Beobaöhtuhgestation.
-
Abb, 106. Aeizunge In den kalten Jahreszeiten ist die
Heizung des Wagens unbedingt erforderlich. Im Wagen, dort wo die Püße des Fahrgastes
auflie= gen und vielleicht auch unter dem Sitz der hier mit 1761 bezeichnet
ist, werden Reizwiderstände 1762 eingebaut. Der Sitz kann
an der Stelle
1763 so gelagert sein, daß er durch Belastung etwas nach hinten heruntergeht
auf die'Isolation 1764 drückt und die Kontaktfeder 1765 auf den Kontakt
1766 gedrückt wird. Schaltet der Fahrgast den Schalter 1767/1768 ein, so
erhalten die Heizwiderstände Strom, Die Reguliervorrichtung ist mit 1769
bezeichnet.
Im Winter kann ein Teil der Reizwiderstände immer eingeschaltet bleiben. Er muß
denn unabhängig von den in Abb. 106
eingezeichneten Schaltern sein.
Schaltuna
und Vorrichtung zur lenkung des Viage'.is zu und
von den
Schnellstrecken.
-
In den Abb. 1 und 2 ist der Verlauf der Strecken.die jetzt
mit Normal-Strecken bezeichnet werden.. dargestellt. 2arallel "u die= sen
Normal-Strecken oder wenigstens zu einem Teil der Normal-Strecken vor allem dort
wo starker Verkehr herrscht, können noch besondere Strecken, Schnellstrecken, auf
denen ein schnelles Fahren möglich ist, iulgelegt werden. Von zentralen Punkten
einer Stadt.. von Punkten an denen sich Wirtschaftsleben wid Kulturellesleben konzentrieren,
an denen also starker Verkehr herrscht, können strahlenförmig Schnell= strecken
abgehen, auf denen vor allem die Außenbezirke der Stadt schnell erreicht worden.
Die Schnellstrecken können mit besonderen #iagen, die mit besonderen Motoren ausgerItstet
sind, befahren werden. Bei elektrischem Be= trieb können die Motore z,B. mit höherer
Spannung laufen. Alle
anderen Einrichtungen wie sie zum Betrieb auf den normalen
Strecken notwendig sind, können auch hier verwendet werden. Steuervorrichtungen
und auch die Weichen sind hier notwendig, denn die Schnelletrecken haben ihre eigenen
Stationen und können auch durch Ring-Strecken miteinander verbunden werden. Auch
die Zählpunkte an denen der Transport der Steuerungszählwer= ke vorgenommen wird,
sind hier notwendig.Diese Zählpunkte können mit den Zählpunkten der Normal-Strecken
übereinstimmen. Also, dort wo eine Schnell-Strecke eine Normal-Strecke überschneidet
wird in dem Steuerungszählwerk die Nummer dieser Normal-Strecke eingestellt. Das
ist besonders notwendig, wenn die Wagen auf beiden Strecken, auf den Schnell-Strecken
und auf den Normal-Strecken fahren sollen und der Fahrgast auf Wunsch mit demselben
Wagen ohne umzusteigen, z.B, von einer Normal-Strecke wo der Wagen mit geringer
Geschwindigkeit fährt auf eine Schnell-Strecke gelangen kann. Außer den Schnell-Strecken
können auch Normalstrecken diagonal zu den in Abb. 1 dargestellten Normal-Strecken
gehewg.
-
Abb. 101.
Würde der Wagen z.B. mit eitier Steuervorrichtung
versehen sein deren Schaltung in Abb. 20 dargestellt istg so würde er die Steuer
vorrichtung so schalten/wenn er zur Solmall-Strecke will, daß immer gleich zwei
Schleiffedern die den Weichenkontakten Strom zuführen, Strom erhalten.
-
-Jetzt in Abb. 8 den linken oberen TeJ1 beaohten-. Würde die
eine
Steuervorrichtung im Wagen der Schleiffeder 94 und-die zweite
Steuervorrichtung der Schleiffeder 92 Strom zuführenid.h. soll
der
Viagen nach Norden und Osten fahren, so wUrden In Abb. 107 die
Schleiffedern
94 und 92 über Kontakte 1773 den kleinen Elektro= magneten
1774 Strom zuführen.
-
Nach der Einstellung der Steuervorrichtung ist vom Fahrgast auch gleich
eine Taste oder besser ein Schalter 1775 eingestellt wor= den"der einer Schleiffeder
1775 Strom zuführt. In demselben Moment 0 " wird über den in dem die
Blektromagnete 1774 Strom erhalten IrLontakt 1777 dem, Elektromagnet
1778 Strom zugeführt. Jeder dieser kleinen Elektromagnete zieht eine Kontaktfeder
1779 an"so daß der Elektromagnet der zur Umstellung der Welche dient und
hier mit 1780 bezeIchnet Ist., ilber die Kon#aktfedern 1779 und über
die Kon= -takte 1781 Strom erhält.
-
Die so umgestellte Vielehe wUrde dann den Wieigen von ainer Normal-Strecke
zu der Schnell-Strecke fUhren)die Li Nord-Östlicher Rich-Lung verläuf t.
-
hn 111111 der Pahrgast zu Beginn der Fahrt sofort zu einer
So ell-#;t)lwlgen und auf den Schtiell-Streckon von der Stauervor=
ri*iituug die Auswahl der Fahrtrichtung vornehmen laosen, so drückt er auf
die Taste 1782 und fWirt über eine So-hleiffeder 1703 dem Koii,#akt
1784 Strom zu, so daß der Elektrowignet 1780 auch auf divuam ','lege
erregt wird und die Weiche umstellt.
-
Cej, #II11 der Fahrgast eine Schnelletrecke verlassanund auf einer
weiterfahrün bevor der von der Steuervorrich= tut.tij ode-- wie später besehriebeu
wird nach Ablauf des l'ahrgeldes zur 31uation oder zur llorinal-Strecke gelenkt
wirdum dort zur GtaLlun, zu gelangenp so betätigt er auch diese.1:be -Taste
1782 oder eine in ihrer Konstruktion e",leiche Taste die In derselben Weise
dem Blektromagnet der zur Weichenumstellun3 dient.Strom zuführt. Dio ßet.Utlgu-ag
der Tasten 1775 und 1782 kann in Abhäugigkult ge= briacht werden vom
Geldeinwurf, um so zur Benutzung der Schnell-Gtrücken eine besondere Bezahlung zu
verlangen.
-
Line beaondere Taste nach Art der Taste 1782 mit clon#alben
Stromz verlauf, kan auch von Fahrgast betätigt werdenum den Wagen zur Station zu
lenkenwenn die Steuervorriohtung und der Geldzähler -Abb, 3-nooh nicht abgelaufen
ist.
-
Zur Erhöhunader Geschwindirkeitauf den Schnelletrecken,-Ylie
In der Abb, 73 durgestellt.,ist).kann der Wagen mit verschieden droßun
Laufrädern ausgestattet werden. Eine Erhöhung der Geschw.in=
Geschwindigkeit
könnte auf den Schnellstrecken erreicht warden durüh das Lauf en (las Wagens
mit großen laufrädern. Auf den lioriaalstrecken wUrde dann der Wagen mit kleineren
laufrädern laufen. Durch Anschläge oder FUhrungsschienen die parallel zu der behnell=
strecken-Fahrschiene gehen)können auch Kupplungen eingerückt werden und dadurch
entsprechende Übersetzungen, die jetzt die Motorumdrehungen auf das Laufrad übertragen,
kann die Umlaufge= schwindigkeit des Laufrades erhöhk worden. Beim Verlassen der
Schnelletrecke wird durch Anschläge oder durch das Verlassen der Führungeschiene
die Kupplung wieder ausgerückt und die Motor= bewegung wieder ohne Übersetzung auf
das laufrad übertragen.
-
Auch könnte der Motor der einen Tiaufradachse eine höhere Umdroh:--ungssahl
haben als der Motor dee anderen laufradachse. Während der eine Motor den Wagen auf
der Schnell-Strecke bewegt ist auf der Normal-Strecke der andere Motor eingeschaltet.
Die Umschal= tung von einem Motor zum änderen könnte von einea Schalter vorZa= nommen
worden wie er lik der Abb. 103 dargestellt Ist. Die 'Kontakt= feder
1725 -Abb. 103 beachten- würde dann einmal dem einen und ein anderes
Mal dem anderen Motor Strom zuführen. Die Umlegung der Kontaktfeder von einem Kontakt
zum anderen würde bei Be-LLU2 der Schnell-Strecke von einem Anschlag 1736
-Abbv 103- durch Bewe= gen des Bolzens 1737 und beim Verlassen der
Schnell-Strecke von einem Bolzen 1741 durch Bewegen der Sperrklinke 1739
erfolgen. Abb. 108.
Es ist auch möglich die Motoren mit einer zusätzlichen
Wicklwiz 1788 zu versehen, die bei Erreichung der Schnell-Strecke
von einer besonderen Schleifleitung 1789 üDer eine Lichleiffeder
1790
Strom erhält. Diese Schleifleitung geht parallel zur Fahrstrot-i#--leiturij
die hier mit 1791 bezeichnet ist. Abb. 109.
Die Fahretromleitung
1791 kann auch am Anfang der Selmell-Striz#cice beendet sein und eine Fahretromleitung
1792 kann den Motoren '1793
über Schleiffedern 1794 z,11. eine
höhere Spannung zuführen. Die Motoren sind nicht hintereinander geschaltet. Bei
Zuschaltugg höherer Spa=ung kann zße durch Widerstände der Strom für die
Steuervorrichtung
und für Beleuchtung auf die gewünschte Spannung gebracht werden. Das kann geschehen
durch Spannungsrelais oder durch einen Schalter wie er in Abb. 103 dargestellt
ist und von den Anschlägen 1736 und 1741 bewegt wird" der den Beleuchtungs=
strom über Widerstände schaltet.
.Abb. 110.
fl
Zur Abfahrt gekli.Upelter ViaL:,en und automatische Entkupplung,
1.'ie
die jiekuppclt- in die Station einfahrenbleiben in dieser gekuppelt und rUcken gekuppelt
nach vorn., woll11 vor Ihnen die andexz, reil Viagen abfahren. Da im allgemeinen
nicht damit zu rechnen daß die aussteigenden Pahrgäste die Wagen. entkuppeln, so
muß die Entkupplung automatise4 erfolgenwenn die Wagen wieder einzeln abf allren.
-
Ist der ersteder vordere Wagen in der Station in Bewegung ge= setzt,
so wird der Anschlag-Elektromagnet 1477 in Abb. 88 wieder stromlos
bevor der Wagen am Anschlag 1478 vorbei ist. Der An= achlag 1478 nimmt
die in Abb. 110 gezeichnete Stellung ein.
-
Der i",upplurigshebel 1348 -aus Abb. 78- der den zweiten Wagen
mit= nimmt, schleift mit der unteren schrägen Fläche seines seitlichen Anzatzes
1798 über den Ansatz 1478. Der Kupplungshebel 1348 wird dadurch angehoben
und die Wagen sind entkuppelt.
-
Der zweite Wagen, der wie schon geschildert in Abb. 88 automa.
tisch nachrückt bis er den ersten Platz in der Station einnimmt, erreicht jetzt
mit seinem Ansatz 1799 seitlich an seinem Fahrge= stell, das hier mit
1800 bezeichnet ist, den Anschlag 1478.-Der Bolzen 1801 der mit dem
Bolzen 1282 -in Abb. 74- fest verbunden ist" wird in den Ansatz
1799 gedrückt. Der Motor wird dadurch abgeschaltet und der %Vagen steht.
Soll der zweite Wagen aber gekuppelt bleiben, so muß der Anschlag 1478 nach 1£nks
gellen bevor der Ansatz 1798 den Anschlag erreicht. Der Bolzen 1482 -Abb.
88- führt deshalb dem Anschlag-Blektromagnet 1477 -Abb.
88- über den Kontakt 1483 solange Strom zu.. bis der Ansatz 1799 am
.Ulschlag 1478 vorbei ist.
'Jerden Kinder in einem gekappelten Wagen befördert, so ist es zweckmäßig die Illagent
die Steuervorrichtung und die Kupplungs= hebel fest-zuschließen. Die Vorrichtung'nach
Art eines Schlosses wird von außen am Viagen betätigt. Der Schlüssel ist nur von
außen zugänglich und bleibt im Schloß. Ist der erste gekuppelte Wagen besetzt und
fahrbereit während beim zweiten ViaGen noch die Vlagentür 1413 -Abb. 83 und
85- geöff= nat ist oder die Tür 1416 -Abb. 83- ist noch offen, so
daß der Wagen von der Schiene 1594 -Abb. 93- festgehalten wird, so rmß der
Motor am ersten Wagen wieder abgeschaltet werden.
-
mer starke Zug den der ermte Ylagen durch das Anfahren auf seinen
Zul)plun,gahebel 1348 ausübt" wird zür Abschaltung des Motors 'benutzt. Der
Irupl).litr4"ollebeL 134Q Ny#j##d_doslialb mit rieiner Achse
Achse
.1353 -Abb. 78- in der Gabel 1811 gelagert. Bei starkem Zug zieht
der iCapplungshebel 1348 die Gabel mit in Pf eilrichtung 1810.
-
Die Buchse 1812 die fest an der Gabel sitztj ist mit dem Bolzen
1282 -Abb. 74- gekuppelt und bewegt den Bolzen mit in Pfeil= richtung
1810. Der Motor wird dadurch, wie bei Abb. 74 schon ge= schildert, stromlos.
-
Wird der ernte Vlagen jetzt entkuppelt odor iat der zweite Wagen fahrbereit
und setzt sich in Bewegung" so geht durch den Druck der Schraubenfeder
1813 die Gabel 1811 in die gezeichnete Stel= lung. Der Sohalterbolzen
1282 -Abb. 74- nimmt durch den Druck seiner Schraubenfeder 1283 die gezeichnete
Stellung ein und der Motor am ersten Wagen erhält Strom, Der Führungebolzen für
die Schraubenfeder ist bezeichnet mit 1814 der Anschlag für die' Gabelstrebe
1815 mit 1816 und das Fahrgestel' am vorderen Wagen mit
1817. Der Kupplungshebel 1348 ist nur zum Teil eingezeichnet. Der Abstand
der gekappelten Wagen voneinander bei -der Fahrt ist so großg daß der Schalterbolzen
1282 die in der Abb. 74 gezeichnete Stellung einnehmen kann.
Geldzähler.
Alle
Einrichtungen fär die Bahn die bisher gezeichnet und be= schrieben sind reichen
aus zum Betrieb.
-
Z
Bei allen öffentlichen Verkehrsmitteln zum Transport von Personen
Gütern usw. ist es üblich ein Entgeld für geleistete Wran port= arbeit einzuziehen.
Bei der vorliegenden Erfindung soll die Kassierung des Tran port= geldes automatisch
erfolgen. Das Abfahren des Wagensq das Steuern und das lenken des Wagens zu einer
Stationkann von der Geldkassiervorrichtung abhängig gemacht werden.
-
Abb. 111 - 1190
Selbstkassierer die hier bei der Bahn
Verwendung finden, die also die Münzen aufnehmen und prüfen" können nach Art der
bekann= ten Selbstkassierer gebaut werden. Das Konstruktionsbeispiel eines Zählers
der darüber wacht, daß der Wagen nur die bezahlte Strecke abfährtist in den Abb.
111 - 119 dargestellt. Dieser Geldzähler ist hier so gebaut, daß er das Bezahlen
einer großen Fahretrecke z.B. 100 ten von Kilometern ermöglicht.
-
Nachdem die Münzen je nach ihrer Größe in bestimmte Einwarf= schlitze
gesteckt sind und die Münzprüfvorrichtung durchlaufen haben, fallen sie in Münzkanäle
1820 Abb» 111#und 112und legen sich auf den Hebelarm 1821 der Sperrklinke
1822. Die Sperrklinke' 1822 die mit einer Münze belastet ist/legt
sich in die in der Seitenansicht Abb, 112 gezeichnete lage, so daß d#r Zapfen
1823
der an der glockenförmigen Trommel 1824 befestigt istjvorbeigehen kann,
wenn vom Fahrgast die Handkurbel 1825 -Abb. 114- 'in Pfeil= richtung
1836 gedreht wird.
-
Die Achse
1826 der Handkurbel ist gelagert in der Wand
1d27 des Kastens, in den der Geldzähler eingebaut ist. Die Scheibe
1828
ist an der Achse
1826 befestigt. Durch den Druck einer Schrauben=
feder
1829 wird die Scheibe
1830 die an der Buchse
1831 befestigt
iut# gegen die Scheibe
1828 j."cirlril#eict, Die Scheibe
1830 macht
die Drehbewegungen der iiiit. Die Buchse
-1831 iu deren liuten
1 die Keile 1632 dür jiai,#ja 1,333 liegent nimt dio Achao 1833 mit, Von
den Kollar. 1834 d-,%r 1833 wird die Buchse
1835 di#! a:zial J'#Uf der Achße
verschiebbi#Lr isz# 1##22 im uri-itan #It#r vier Ab,t#ile
In L#,t# 11-1
- 1. r11
Jetzt unter der SPerrklinke ehtlangg d,h» die Trommel kann jetzt
gedreht werden.
-
Im Innern dieser Trommeln befinden sich mehrere Blattfedern
1837 von denen hier zwei eingezeichnet sind. Diese Blattfedern drücken auf
eine Scheibe 1838 deren Stirnfläche aufgerauht oder gezahnt sein kann, um
den Blattfedern 1837 ein sicheres Mitnehmen der Scheibe 1838 bei der
Drehung der Trom 1 1824 zu ermög= liehen. Die Scheibe 1838 sitzt fest
auf einer Buchse 1839 die mit dem Zahnrad 1840 fest verbunden ist. Das zahn
ad 1840 grelft in ein kleineres Zahnrad 1842 das fest auf der Achse 1841
sitzt. Die Bewegungen der Achse 1841 werden über ein Differentialge= triebe, bestehend
aus dem Sonnenrad 1843 und dem Planetezige= triebe 1844 auf Zahlentrommeln
übertragen, die in nen Abb, 117-
119 gezeichnet sind. Diese Zahlentrommeln
zeigen dem Fahrgast an wieviel Geld er eingeworfen hat.
-
An bestimmten Stellen der Fahrstrecke befinden sich sogenannte Zählpunkte.
Genau wie bei den Steuervorrichtungen an den Steuer= punkten der#Strecke die Zahlentrommeln
der Steuervorrichtungen gedreht werden durch Bewegen von Tran portklinken
im Wagen, so werden auch hier durch Transportklinken die auf die Scheibe
1847 des Planetengetriebes am Differentialgetriebe einwirken" die Zahlentrommeln
wieder zurück gedreht, so daß damit dem Fahrgast der Verbrauch des Fahrgeldes angezeigt
wird. Je nach "erfolgt langsam oder der Entfernung der Zählpunkte voneinander schnell
der Verbrauch des Fahrgeldes. In einzelnen Gebieten eines Landes oder eines Erdteilen
in denen der Betriebsstoff z.B. der elektrische Strom besonders billig istg, könnte
man die Zählpunkte weit auseinander legen. Während in anderen Gebieten in denen
der Fahrpreis höher gehalten werden maß, die Zählpunkte näher zusammengebracht worden.
Soll die Zurückdrehung der Zahlentrommel nicht ruckweise erfol= gen wie das bei
Anwendung von Tran portklinken der Fall ist, so wird z.B. die Bewegung der
laufradachse über ein Vorgelege auf das Dlffe,.Aürit--'L#-L-L"",etriebe ilbertragen.
-
Hat der Fah-rGast cLie Handkarbel
1825 -Abb. 114-
einmal herura,--,e--= drehtg so
hat die #.c2ommel 1824 eine Umdrehun&
gemacht und schlägt jetzt init dem Zapfen
1823 gegen die Sperrklinke
1822
einem Steg
1851 und dem Ansatz
1852 am Schlitten
1848.
-
Während der Zapfen 1823 unter der Sperrklinke 1822 entlang
geht, erreicht ein Zapfen 1853 -Abb. 111 und 113 beachten-
den Ansatz 1854 am Schlitten 1848 und schiebt den Schlitten nach rechts.
Während der Ansatz 1855 ein Herabfallen eines zweiten Geldstückes verhindert,
schiebt er das erste Geldstück mit nach rechts, so daß es aus der Aussparung
1856 im Schlitten herausfallen kann und in einen Sammelbehälter fällt wie
später noch beschrieben wird.
-
Bei der Drehung der Trommel 1824 erreicht der Zapfen 1853 den
Hebelarm 1857 und erthwenkt den Hebelarm 1858 nach links# der gegen
den Ansatz 1854 drÜckt und so den Schlitten wieder in die gezeichnete Stellung schiebt.
Jetzt kann in die Aussparung 1856 ein ,neues Geldstück einfallen. In seiner
Ruhelage wird der Schlitten 1848 von einer Blattfeder 1859 gehalten.
-
Sind die Geldstücke der ersten Größenordnung gezählt und sollen LD
vierter gezählt werden, so ist die glockenförmige Trommel 1824 nach rechte zu verschieben,
so daß die Blattfeder
1837 eine der Scheiben
1860 mitnehmen, wenn
die entsprechende Sperrklinke im zweiten, dritten oder vierten Abteil über der Trommel
1824- in Abb.
111 von einem Geldstück belastet ist und die Drehung der Trommel
1824 gestattet.
-
Die'Übertragumg der Drehung der Scheiben 1860 und
1838 erfolgt von jeder Scheibe aus durch ein besonderes Übersetzungsverhältnis,
entsprechend dem Wert der Münze, auf der Achse 1841. Ist der Wagen in eine Station
eingelaufendas Fahrgeld aber noch nicht abgefahren, so Ist wie später beschrieben
wird, der Fahrgast gezwungen das Zählwerk, das das Fahrgeld anzeigt, auf Null zu
stellen. Das geschieht durch Verstellen der Trommel 1824 so weit nach rechte,
daß durch die Blattfeder 1837 die Scheibe 1861 die Drohung der Trommel
1824 mitmacht. Über die Buchse 18629 das Zahnrad 1863v Zahnräder 1864
und 1865 wird die Bewegung über ein kleines Zabn ad das fest auf der Achse
1841 sitzt Übertragen auf das Differentialgetriebe und von hier auf die Zahlentrommeln,
Die Verschiebung der glockenförmigen Trommel 1824 in axialer Richtung erfolgt hier
in diesem Beispiel durch den Fahrgast. Aus dem Kasten in dem der Geldzähler eingebaut
istragt der Knopf 1868 -Abb. 115-. Der Fahrgast erfaßt diesen loaopf, verschiebt
ihn sei.-tlich und drückt den Bolzen 1869 nach unten in eine der Nuten
1870. Durch eine Vorrichtung,z.ß, einen Zeiger der-am
Bolzen
1869 befestigt ist, kann-an den Geldeinwurfachlitzen ange= zeigt werden auf
welche Münzgröße der Geldzähler eingestellt ist. Es kann auch der entsptechende
Schlitz geöffnet sein. während die anderen in derselben Zeit verriegelt sind.
-
Mit dem Bolzen
1869 der an einem Rahmen oder einer Buchse
1871
-Abb. 114- befestigt ist, wird auch gleichzeitig die Buchse
1871
in axialer Richtung verschoben. Hat die Trommel 1824 -Abb. 111-und auch
Abb.
116 beachten- eine ganze Umdrehung noch nicht been= det, so läuft der
Ring
1872 der fest an der Trommel 1824 sitzt., in einer Nute
1873
der Schiene
1874 und verhindert die Verschie= bung der Trommel 1824- in axialer
Richtung. Verstellt aber der
feder
1875 -Abb. 114-.
-
Ist die Trommel 1824 so weit gedreht daß sie eine volle Umdrehung
gemacht hat, so.erreicht die Nute in dem Ring 1872 -Abb, 116
beachten-
die Schiene 1874 und die Trommel 1824 wird durch den Druck der Schraubenfeder
1875 -Abb. 114- nach rechte verschoben, bis die Buchse 1876 den Ansatz
1877 der Buchse 1871 erreicht.
-
Das Sperrad 1880 sitzt fest auf der Achse 1833. Ein
Rückwärts= drehen der Achse 1833 durch Drehen der Handkurbel entgegengesetzt
der Pfeilrichtung 1826, wird durch die Sperrklinke 1881 verhin= dert die
in die Zähne des Sperrades 1880 eingreift.
-
Die Seiten- und Zwischenwände für die Münzabteile über der Tro--el
1824 sind mi t 1849 bezeichnet. Die Schlitten 1848 -Abb. 112 und
113- sind in den einzelnen Münzabteilen verschieden groß je nach der
Münzgröße, Die Schlitze in den Schlitten sind mit 1879 bezeich net. Die notwendigen
Distanzröhren oder Scheiben zwischen den Scheiben 1838v 1860 und
1861 sind nicht eingezeichnet.
-
Abb. 117-112, Zahlentrommeln und Schalter.
-
Die Bewegung der Scheibe 1847 in Abb. 111 und die Bewegung
der Achse 1841 werden wie schon erwähnt Über das Differentialgetrieb#e Kauf die
Zahlentrommeln 1882-Abb. 118-übertragen. Abb. 117 und 119
zeigen Teile
des Aufrißes Abb. 118 von rechts gesehen. In Abb. 117
ist eine Zahlentrommel
im Schnitt gezeichnetum die Nute 1883
erkennen zu lassen.
-
Stehen die Zahlentrommeln auf Null, so liegt in jeder Nute die
gen die Nasen auf dem äußeren Umfang der Zahlentrommel. Schon -bei der Drehung der
ersten Zahlentrommel wird durch deren Klinke
1884 eine
Schiene
1865 angehoben. Diese Schiune i2t i20liert an einer breiten Blattfeder
1886 befestigt. Diese Blattfeder wird mit angehoben und ihr Kontakt wird
vom Kontakt
1887 abgehohen und an den Kontakt
1088 gelegt.
-
Der Strom kann von der Blattfeder 1886 Über den Kontakt
1888 zur Steuervorrichtung gehen. Er kann gleichzeitig oder nur direkt oder
indirekt über einen Blektromagnet und Kontaktfedern zu dem großen Blektromagnet
1477 geführt werden, der zur Auslösung des Anschlage 1478-Abb. 88-dIent.
-
Sind die Zahlentrommeln auf Null gestellt, ist z,B" das Fahrgeld abgelaufen,
so Megt wie in der Zeichnung dargestellt ist der Kontakt der Blattfeder
1886 auf dem Kontakt 1887- Von hier geht der Strom zu der Schleiffeder
die den Wagen zur nächsten Station lenkt.
-
Vor den Zahlentrommeln ist in die Vland 1889 des ICastens in
dem der Geldzähler eingebaut ist,ein Fenster 1890 eingesetzt. Ura nach böswilliger
Zerstörung des Fensters ein Festhalten der Zahlen= trommeln vom Fahrgast zu verhindern,
wird hinter dem Fenster nicht das Zählwerk Abb. 118, das zur Umschaltung
des Stromes dient angebracht, sondern ein Zählwerk das durch eine Reibungs= kupplung
mit dem Zählwerk Abb. 117/118 verbunden ist und"voraus= gesetzt. daß kein
gewaltsamer Eingriff erfolgt, dieselben Ziffern anzeigt wie das Hauptzählwerk.
-
Wie bei Abb.
111 und 114 beschrieben wurde..kann durch Drehen
der Handkurbel die Einstellung der Zählentrommel auf Null erfol= gen, Ulm ein Drehen
der Zahlentrommeln über die Nullstellung hinaus zu verhindern, ist die erste Zehlentrommel,
die rechte Zahlentrommel in Abb. 118imit einer Sperrscheibe
1892 fest ver=
bunden. Von dem Zapfen
1893 an der Schtene
1885 wird die Sperr=«
damit die Zahlentrommel anhält, Das Differentialgetriebe und die dahinter liegenden
Getriebe bis zur der Kupplungsschelbe
1830 in Abb» 114 würden Jetzt auch
angehalten, während die Handkurbel noch weiter gedreht werden kann, Es wUrde hierdurch
eventuell eine starke Belastung des Getriebes eintreten könnenwenn ein sehr schnelles
Drehen der' Handkarbel erfolgt.
Es wird deshalb zweckmäßig sein, zwischen
Differentialgetriebe und erste Zahlentrommel im Zählwerk eine Reibungskupplung einzusetzen,
Abb.
1.20.
-
ZwanGseinrichtung zur Nullstellung der Zahlentrommeln.
-
Es ist möglich daß ein Fahrgast das eingeworfene Fahrgeld nicht
abfährt. Der nächste Fahrgast der den Ylagen benutzt, könnte also ohne Geldeinwurf
abf ahren, Es wäre nun möglich die Zahlentro.-i;-meln -Abb. 118- auf Null
zu stellen mit Hilfe bekannter mechanisel oder elektrisch arbeitender Vorrichtungen
wie sie z.B. bei Tacho= metern der Autotaxen verwendet worden. Es brauchte
dann nur bel der Einfahrt in die Station'ein Bolzen 1897 bewegt werden durch
den Druck beim Gleiten Uber eine schief e Ebene, der die erwähnten Vorrichtungen
direkt oder indirekt z.B. durch Einschalten von Elektromagneten betätigt. In Abb.
120 wird die Bewegung des Bolzens 1897 zur Betätigung einer Vorrichtung verwendet,
die den Fahrgast zwingt durch Dreh;-ung der Kurbel 1825 -Abb, 114- und entsprechende
Einstellung der glockenförmigen Trommel 1824 -Abb. 111- die Zahlentrommeln--Abb,
118- auf Null zu stellen, bevor er das von ihm zu entrichtende Tran portgeld
einwirft.
-
Der Bolzen 1897 wird wie schon erwähnt bel der Einfahrt in
die Station bewegt. Er gleitet Über die Fläche 1898 eines Ansatzes am Hebel
1899.der dadurch nach links gedrückt wird. Die auf dem Hebel 1899 schwenkbar
gelagerte Klinke 1900 wird von der Blatt= feder 19019 die auf den
Hebelarm 1902 der Klinke 1900 drückt, in die gezeichnete Stellung
gedrückt und von der Sperrklinke 1894 -aus Abb. 119- gesperrt. Da,
der Bolzen 1897 durch Federdruck wieder zurückgeht in die gezeichnete Stellung,
kann der Hebel 1899 nicht nach rechts gehen bevor nicht'die Sperrklinke
1894 nach unten geschwenkt wird und die Klinke 1900 freigibt. Die Schwenkung
der Klinke nach unten durch den Bolzen 1893 ist in Abb. 118 und
119 beschrieben worden. Es wUrde damit die Nullstellung der Zablentrommeln
erreicht sein, Durch den starken Druck der Blattfeder 1903 gegen den Hebel
1899
kann dieser nach rechts gedrückt werden. Die Blattfeder 1903
legt
sich mit ihrem Kontakt 1904 gegen den Kontakt 1 905. Der Strom der in Abb.
117 - 118 vom Kontakt 1888 zum Anschlagmagnet -Abb.
88- geht, wird durch Einfügung Qer Vorrichtung Abb. 120 ilber die Blattfeder
1903 und über den Kontakt 1-905 geführt. Eine Isolation zwlachen Blattfeder
1903 und Hebel 1899 ißt mit 1906 bezeichnet.
-
Die Schiene 1907 die am Hebel 1899 gelagert ist., (lient
mit i73ren Ansätzen 1908, wenn der Hebel 1899 die gezeichnete Stellung
einnimmt, zur Einstellung der Sperrklinken 1822 -Abbe 112- auf
Sperrung.
Die Hobelarme 1821 der Sperrklinken 1822 werden durch die Ansätze
1908 angehoben. Die Hebelarme 1821 sind in Abb, 120 im Schnitt gezeichnet.
-
Befindet sich auf den Sperrklinken 1822 - 1821 noch Geld das
vom Fahrgast nicht mit der Drehung der Trommel 1824. in Abb. 111
gezählt wurde,
so ist dieses Geld noch nicht abgelaufen. Dieses Geld kann der Fahrgast zurücknehmen
durch eine Vorriclitung,wie sie in den Abb. 126 - 125 dargestellt ist. Za
erübrigt sich diese Vorrichtung hier zu schildern,da das später geschieht.
Es müßten bei dem Geldzähler Abb. 111 mehrere Vorrichtungen Abb.
126 - 125
miteinander gekuppelt werden, um in allen vier Abteilen über der
Trommel 1824 in Abb. 111 alle vier Lfänzkanäle 1820 zu bewegen. Die
Bewegung des Bolzens 1897 in Abb. 120 bei der Einfahrt in die Station könnte
auch zur Bewegung der Vorrichtung Abb. 126 -
125 benutzt werden, um
das Geld aus den Mlinzkanälen fallen zu lassen in den Geldeammelkasten oder dem
Fahrgast die Entnahme des noch nicht abgefahrenen Geldes zu ermöglichen.
-
Abb. 121.
-
Will der Fahrgast eine so große Strecke mit einem Wagen zurück= legen
daß die Bezahlung in Münzen zu umständlich ist oder ist er nicht im Besitz von Metallgeld
sondern will er mit rapiergeld bezahlen, so kann er auf einer besonderen Stationauf
einer Hauptstationidie Bezahlung seiner Fahrstrecke vornehmen. Das Geld wird dort
zweckmäßigwenn nicht *owt Selbstkassierer vorhan= den sind, von einem Beamten der
Bahn vorgenommen,an dessen
Arbeitsplatz der Wagen zum Stehen kommt.
-
Der Beamte nimmt das Geld entgegen das ihm vom Fahrgast aus dem Wagen
gereicht wird. Die hegistrierkasse des Beamten die auch gleichzeitig eine Quittung
für den Fahrgast herausgibt, steht mit einem Zählwerk, in Verbindung das soweit
gedreht wird, bis es die vom Fahrgast bezahlte Streckenlänge oder die Anzahl der
Zähl= punkte auf der bezahlten Strecke anzeigt.
-
Durch das Rohr 1911, das aus der Registrierkasse etwas heraus=
gezogen wirdin der es mit dem geschilderten Zählwerk gekuppelt ist, wird das Zählwerk
in Abb. 118 mit dem Zählwerk in der Regis= trierkasse gekuppelt und zeigt
dann dieselben Ziffern an. Durch die Wagenwandung, die hier mit 1912 bezeichnet
ist, wird das Rohr 1911 das vorn fein gezahnt ist, gegen die feine Zahnung
gedrückt im AnBatz 1913 des Zehn ades 1914" das mit dem Zahnrad
1915 ge= kuppelt ist.
-
Das Rohr 1911 wird aber so fest eingedrückt"daß das Zahn ad
1914
nach rechts in Pfeilrichtung 1916 etwas verschoben
wird. In der I?raxis ungefähr 1/2 bis 1 mm. Dadurch wird die Gabel
1917 die auf der Achse 1918 gelagert istjmit nach rechts genommen.
Sie drückt jetzt die Scheibe 1919 die fest auf der Buchse 1920 sitzt" nach
rechts. Die Kupplungsscheibe 1921 die fest auf der Buchse, 1920 eitztwird dadurch
von dem Kupplungsansatz 1922 des Zahnrade 1915 entfernt. Die Achse
1923 in Rohrform ist mit der Scheibe 1892 und der erster Zahlentrommel
im"Zählwerk Abb. 118 fest verbunden. Die rohrförmigc Achse 1924 die drehbar
in dem Bock 1925 gelagert ist, ist mit dem Differentialgetriebe Abb.
111 verbunden. Ist das Zählwerk Abb. 11E
von der Registrierkasse aus
richtig eingestellty so wird das Rohr 1911 aus dem Wagen wieder herausgezogen.
Durch den Druck der Schraubenfeder 1926 wird die Scheibe 1921 wieder
mit dem Zahnrad= ansatz 1922 gekuppelt. Der Anschlag 1478-Abb. 88-wird jetzt
vom Beamten ausgelöst, der Wagen setzt sich in Bewegung und an den Zählpunkten erfolgt
über das Differentialgetriebe d ie Zurückdreh,-ung des Zählwerkes im Wagen.
Die Achse 1924 ist mit Keilen 1927 versehendie in den Nuten der Buchse
1920 laufen.
-
Die Entkupplung der Scheibe 1921 mit Hilfe der Gabel
1917 und durch Verschiebung des Zahnrads 1914 in ]?fei:Lrichtung
1916 erÜ-brigt sich vielleicht in der Praxisq wenn die Reibungskupplung
19219 1922 so leicht eingestellt istg daß die Küpplungsteile einzeln
gedreht werden können. In Abb. 121 sind die Kupplungs= flächen ganz flach
(wellenförmig) gezahnt.
-
Die Bohrung in der Wagenwanjung 1912 kann durch eine Klappe
verschlossen werden deren Öffnung nur da= möglich ist, wenn das Zählwerk in Abb.
118 auf Null steht,9 d.h. wenn z,B. die Schiene 1885 in Abb,
118 die gezeichnete Stellung einnimmt. Die Schiene würde dann mit der Verschlußklappe
in die entsprechende Verbindung gebracht werden. Sie könnte z,B. in der gezeichneten
Stellung eine Sperrklinke auslösen, die ein Öffnen der Klappe verhindert, solangc
das ZUhlwerk nicht auf Null steht.
-
Abb. 122.
-
VOrriihtung zum ruckweisen Drehen von l'ransporträdern._ Wie
schon beschrieben wurde" kann die Drehung der Zählentrommeln oder Scheiben in
den Zählwerken, die'in den Steuervorrichtungen guch hier im Geldzähler Verwendung
f inden, von einem laufrad oder ron der Motorachse aus z,B. durch Zahnradübersetzungen
erf olgen.
-
'Ei würde sich dann eine gleichmäßige Drehung
der Zahlentrommel
Wie im laufe der Beschreibung erklärt
wurdejist es zweckmäßig nur an bestimmten Punkten der FaarsGrectr#c-3 die Drehung
der Zahlen= trommeln vorzunehmen mit Hilfe von Wransportklinken die an den bestimmten
Punkten bewegt werden. Die Zusammenarbeit der Wranz= portklinken mit Transport-
oder Sperrädern (Schalträdern) gestaltat sich in der Praxis oft sehr schwierig und
gibt leicht Anlaß zu Fehlern.
-
In der Abb. 122 wird eine Vorrichtung gezeigt#die zur Bewegung des
Planetengetriebes in Abb. 111 dienen soll. Das Schaltrad 1847
wird
denn an der Seite oder auf der Stirnfläohe mit der in Zick= zackform verlaufenden
Nute 1930 versehen. In der Nute läuft ein Dorn 1931. Dieser Dorn ist
an einem Hebel befestigt der ähnlich wie eine Transportklinke an den Zählpunkten
der Fahrstrecke be= wagt wird. Er wUrde nach links bewegt werden mUzsenp so daß
der Dorn 1931 den Punkt 1932 erreicht. Durch Federkraft kann
nun der Hebel wieder zurückgedrückt werden also nach rechts, so daß der Dorn
den Punkt 1933 in der Nute 1930 erreicht. Auf diese Art wird eine
Drehung der Scheibe in Pfeilrichtung 1934 erreicht, Die Sperrklinke 1935
die von einer Blattfeder.1936 in die Zähne 1937
des Rades oder der Scheibe
gedrückt wird, verhindert ein Rück= wärtsgehen der Scheibe, wenn der Dorn
1931 von einer nach links ansteigenden Nute in eine nach rechte ansteigende
Nute Übergeht* Abb. 123, 124, 125.
In diesen Abb. wird
ein anderes Prinzip eines Geldzählers gezeigt. Abb. 123 stellt den Aufriß,
Abb. 124 den Grundriß, Abb, 125 den Seitenriß dar und Abb, 126 zeigt
Teile des Seitenrisses im Grund= riß. Die Münzen 1940 die nach der 2rüfung in den
Münzkanal 1941 fallen und in diesem übereinander liegen, werden an jedem Zähl= punkt
der Strecke einzeln in den Geldsammelkasten, der noch be= schrieben wird, befördert,
Jie bei dem ersten Geldzähler so wird auch hier anden Zählpunkter der Fahretrecke
ein Bolzen bewegt, dessen Bewegung auf einen Schieber 1942 übertragen wird. Bei
seiner Bewegung nach linke -Pfeilrichtung 1943- geht die Nase 1944 des Schiebers
unter die Münze 1940,#während die untere Münze 1945, die hier in Abb.
123
gestrichelt gezeichnet ist, vom Schieber mit nach linke geschoben wird
durch Verschieben des Schlittens 1946o -Jetzt auch den Grundriß beachten-.
An der Seitenwand 1947 des Schlittens 1946 ist eine Blattfeder 1948 befestigt*
Der Zapfen 1949 an dem Ansatz 1950 der Blattfeder verläßt durch die Bewegung
des
Schlittens nach links den Ausschnitt 1951 des feutstenden Führungsklotzes
1952. Die drei FüMer 1953 an der Blattfeder, die durch Schlitze 1954
an der Seitenwand 1947 des Schlittens geheng legen sich gegen die blünze 1945.
-
Der Ansatz 1949 geht unter dem Ansatz 1955 der Blattfeder
1956
entlang und hebt die Blattfeder an. Durch den Druck der Blattfeder
1960 wird der Hebel 1961 mit seinem Ansatz 1962 unter den Ansatz
1963 der Strebe 1964 gelegt, die an der Blattfeder 1956 befestigt
ist. Verläßt nun der Ansatz 1949 den Ansatz 1955, so kann Jetzt die Blattfeder
1956 nicht wieder nach unten gehen , da sie vom Hebel 1961
gehalten wird. Hat nun die MUnze 1945 den Münzkanal 1965 erreicht, so wird
sie
von den Fühlern 1953 durch den Druck der Blattfeder 1948 aus dem Schlitten
herausgedrückt und fällt durch den Mü=kari 1 1965 in den Geldsammelkasten.
Ist der Zählpunkt an der Strecke überfahren, so geht der Schieber 1942 wieder zurück
nach rechts durch Druck von Schraubenfedern, deren Einzeichnung sich hier erübrigt.
Erreicht der Ansatz 1966
am Schieber den Ansatz 1967 am Schlitten,
so wird auch der Schlit= ten mit nach rechts bewegt und nimmt dann die gezeichnete
Stellung wieder ein. Die Münze 1940 kann jetzt nach unten fallen und liegt an der
Stelle der MUnze 1945.
-
Der Ansatz 1949 ist auf der schrägen Fläche des feststehenden Führungsklotzes
1952 wieder in die gezeichnete Stellung gegangen. Er hat beim Rückwärtsgehen
die Blattfeder 1969. die am Hebel 1961
mit dem oberen Ende befestigt
ist, vom Hebel abgehobendann aber wieder losgelassen ohne den Hebel 1961
zu bewegen, also ohne die Blattfeder 1956 auszulösen.
-
Da die Blattfeder 1956 an ihrem vorderen Teil dessen Einzeichnung
sich hier erübrigti einem von ihr isolierten Kontakt trägt, der wie in Abb,
118 der Kontakt an der Kontaktfeder 1886 einmal den Kontakt
1887 und eium 1 den Kontakt 1888,9 also einmal der Halte= stellen-Schleiffeder
und einm 1 dem Anschlagmagnet Abb. 88 Strom zuführt.
-
Der Haltestellenschleiffeder wird Strom zugeführtgwenn die Blattfeder
1956 unten, d.h. in der.gezeichneten Stellung liegt. Dann muß abee erst durch
Bewegung des Hebels 1961 die Auslösung erfol= gen, Das geschieht
bei, Bewegung des Schiebers 1942 und den Schlit= tenz 1946 mit der
Blattfeder 1948 an den Uhlpunkten der Stredke, Wenn sich keine Münze mehr auf dem
Schlitten befindet, Der Ansatz 1949 der Blattfeder 1948-geht dann nicht unter dem
Ansatz
1955 der Blattfeder 1956 entlang.sondern er nimmt jetzt die Blattfeder
1969 und dadurch den Hebel 1961 mit$ denn ohne Münze auf dem Schlitten
dringen die FÜMer 1953 durch die Seitenwand 1947 des Schlittens, während
der Ansatz 1949 über die Gehrä= ge Fläche des FWu-ungsk:Lotzes 1952 geht.
-
Die Viland 1970 die dem Schlitten und der Münze zur FWhrung
dientt ist im Aufriß Abb. 123 abgeschnitten von dem Rahmen 1971 der
die Vorrichtung trägt. Die Wände 19729 1973 dienen der lagerung und FUhrung
des Hebels 1961. Sie sind in Abb. 124 nicht eingezeichnet und in Abb.
123 ist ein Teil.der Wand 1973 eir4,Yezeichnet, Der Yiünzkanal 1941
ist in Abb. 124 nicht eingezeichnet, seine Selten= wand 1974 ist in Abb.
123 weggelassen.
-
Der Ansatz
1975 der an der Wand
1970 befestigt ist dient
der 1945 zur FUhrung an der rechten Seite -Abb.
123- und kann auch dem Schieber
1942 in seinem Schlitz
1976 zur FUhrung dienen. Die Seitenwand 1947 des Schlittens
1946 ist in Abb.
125 im Schnitt gezeichnet, um die drei PUhler
1953 ganz erkennen zu lassen. Abb.
126 und 125.
Vorrichtung
zum Zurückzahlen überseKüssigen
Geldes.
Es wird sich oft ergeben daß ein
Fahrgast aus irgend einem Grund die Fahrt unterbrechen willobwohl das gewünschte
Ziel noch nicht erreicht ist und das gleich zu Anfang,vollbezahlte Fahrgeld noch
nicht abgefahren ist, Der Fahrgast wünscht das noch nicht abge= fahrene Geld zurück
zu erhalten. Durch eine Vorrichtung wie sie in Abb.
125 im Aufriß und
126 im Grundriß dargestellt istwird
Aus dem Kasten in dem der Geldzähler eingebaut ist.# ragt ein Knopf
1977.
Der Fahrgast zieht diesen Knopf etwas heraus und nimmt dadurch den gabelförmigen
Rahmen
1978 mit nach rechts. Von den beiden Blattfedern
1979 wird
der MÜnzkanal mit nach rechts genommen und die Münze 1940 und die darüberliegenden
Münzen rut=, sehen über die Seitenwand
1970 in den Münzkanal
1980,
der in Abb. 124 eingezeichnet ist. Aus diesem Münzkanal kann der Fahrgast das Geld
entnehmen.
-
Durch den Druck einer Schraubenfeder
1981 die um den Bolzen
1982
in den der Geldzähler eingebaut istdrilekt., wird der Gabelrahmen
1978 wieder
in die gezeichnete Stellung gedrUck«# wenn der Fahr= gaat den Knopf losläßt. Durch
die Blattfeder
1979 und
1983 wird bei eintretender.Klemmung durch
eine Ninze eine Beschädigung der
1,jünze und des 1,fünzkanals
bei kräftiger Bewegung des Knopf es
1977
verhindert.
-
Abb. 127 und 128.
-
Geldsammelkasten. Wie in der Beschreibung der Geldzähler erwähnt wurde,
fällt das Geld in einen Saiiuiielkasten, der im Viagen in der Bodenplatte
oder unter dem Wagenboden angebracht wird. Vor allem ist es notwendig, daß die beiden
Rollen 1986 aus der Wagenwandung, am besten aus dem Wagenboden herausragen.
An bestimmten Stellen der Strecke, am zweckmäßigsten dort wo sich größere überdachte
Stationen befinden, laufen die Rollen 1966
über die Seitenflächen der Schienen
1987 in Abb. 128. Die beiden Hebel 1988 werden dadurch seitlich auseinandergespreizt
und der Geldkasten, dessen Seitenwände hier mit 1989 bezeichnet und die an
den Hebeln 1988 befestigt sind, wird dadurch geöffnet. Die beiden unteren
Teile 1990 der Seitenwände die den Boden des Geld= kastens darstellen, werden
voneinander entfernt und lassen das Geld durchfallen. Das Geld fällt in eine trichterähnliche
Auffangvorrichtung die mehrere Meter lang zwie#-schen den Schienen 1987 eingebaut
ist. Auf schrägen Gleitflächen oder auf einem laufenden Band wird dann
das
Geld an A.inen bestimmten Platz befördert) wo es am besten maschinell gezählt,
registriert und sortiert wird.
-
Verlassen die Rollen 1986 die Schienen 1987, so werden
sie von den Schienen 1992 -mit ihren Hebeln 1988 wieder in die gezeichnete
Stellung gedrückt, so daß der Geldkasten geschlossen ist, Starke Blattfedern
1993 verhindern ein selbsttätiges Öffnen des Geld= kastens.'Bin Teil des
Geldkanals 1965 aus Abb. 124 ist in Abb. 127
eingezeichnet. Die Stirn*ände
des Geldkastens und Geldkanals sind nicht eingezeichnet. Besondere Sperrklinken
könnten noch eingebaut werdendie ein selbsttätiges oder unbefugtes Öffnen des Geldkastens
verhindern. In dem Moment in dem die Rollen 1986 die Schienen 1987
erreichen/ müßten da= diese Sperrklinken ausgelöst werden, z*B. durch eine feststehende
Gleitschiene.
-
Abb. 129.
-
Sind mehrere Wagen miteinander gekuppelt von denen jeder einen eigenen
Geldzähler hat, so ist es notwendig den gan en Zug zur Station zu lenkenwenn in
einem Wagen das Fahrgeld abgefahren ist, En erbÄIt-"jpder Wagen im hinteren
Teil eine Steckdose 1996
und im vorderen Teil einen Stecker 1997- Steckdose
und Stecker
werden miteinander verbunden. In Abb. 129 sind
in drei gekuppel,-ten Wagen die Kontakte 1887 aus Abb. 118 und die
Haltestellen-Schleiffedern 90 aus Abb. 8 miteinander verbunden.
-
Erhält in einem Wagen ein Kontakt
1887 nach Ablauf
des Fahrgei&%= des Strom, so erhalten gleichzeitig alle Haltestellenschleiffe=
dern
90 der gekappelten Wagen Strom.
Wagen ohne Selbstkassierer auf öffentlichen
Strecken.
Wagen die Jm Prlvatbeaitz sind oder Wagen die z.B. nur zur Güter= beförderung
dienen, brauchen nur mit einem Z-Llometerzähler aus= gerüßtet
werden. Nach gewissen Zeitabständen kann dann nach der Angabe des Kilo= meterzählers
eine Verrechnung der Fahrten erfolgen.
Besondere Spezialbahnen,
die z,B, zu
Rüstungsbetrieben gehören und deren Betreten nur gegen Ausweis gestattet sein soll,
werden mit automatischen Ausweiakontrolleinrichtungen versehen, die auf den Stationen
angebracht sind.
Abb.
130. Mechanische Steuervorrichturv".
-
In der Abb» 130 ist im Aufriß in der Abb. 131 im Seitenriß
von rechts geseheng eine Steuervorrichtung dargestellt, die im Gegensatz zu den
gezeichneten elektrisch arbeitenden Steuervor= richtungen mechanisch arbeitet, Die
Weichenumstellvorrichtung wie sie in Abb. 8 dargestellt ist, wird von der
mechanischen Steuervorrichtung mechanisch eingestellt. In Abb. 1329 135-140
sind noch einzelne Teile der Steuervorrichtung dargestellt, Die Steuervorrichtung
besteht im wesentlichen aus zwei Zählwer= ken die ineinander gesteckt sind. Während
das äußere Zählwerk das aus den drei Trommeln 2000, 2001 und 2002 besteht, an den
Steuerpunkten der Strecke selbsttätig geschaltet wird und anzeigt an welcher Strecke
oder auf welcher Strecke sich der Wagen be= findet, wird dao andere Zählwerk, hier
als das innere Zählwerk bezeichnet, vom Pahrgast auf die gewünschte Strecke bzw.
Station eingestellt. Die Zahlentroinmeln des inneren Zählwerks sind mit
20039 2004 und 2005 bezeichnet.
-
Die ZahlentromMel 2002 des äußeren Zählwerkes ist im Schnitt gezeichnet.
Der Transport des Zählwerkes erfolgt wie bei der. elaktrischen Steuervorrichtung
z.B, durch Bewegung von Transport.
klinkeng die in die-Zähne
der als Schalträder dienenden Ringe ,2006 und 2007 eingreifen.
-
Von der ersten Zahlentrommel wird nach einer Umdrehung die Lewe. gung
über ein Triebrad" das aus den Zahnrädern 2008 und 2009
und aus einer
Buchse 2010 besteht, auf die zweite Zahlentror"-al 2001 über-tragen. Hat die erste
Zahlentrommel zehn Umdrehunze#n gemacht» so hat die zweite eine Umdrehung, gemacht
und die dritte Zahlentrommel 2000 Ist um eine Zahl gedreht worden.
-
Von där zweiten Zahlentrommel 2001 wird die Bewegung auf die Trommel
2000 Über das Triebrad 2011, 20129 2013 übertragen. Die Triebräder laufen
auf einer Achse 2014, Zwischen beiden Trieb. rädern liegt ein Distanzrohr
2015. Die ringförmigen Ansätze 2018
an den Trommeln dienen zur Führung
der Trommeln in entsprechende Nuten in einem Gehäuse, in dem die Steuervorrichtung
eingebaut ist, An der ersten Trommel 2002 sind Teile 2019 und 2020 des Gehäuses
eingezeichnet.
-
Im Innern der Trommel sind ringförmige Ansätze 2021 und 2022 aus=
gearbeitet, wie in den im Schnitt gezeichneten Trommeln 2000 und 2002 zu erkennen
ist» Die Ansätze in der Trommel 2001 die voll gezeichnet istg sind schmaler als
die Ansätze in der Trommel 2000. Die Ansätze 2023 und 2024, letztere im Querschnitt
gezeich,-net, sind wieder schmaler als die beschriebenen Ansätze in der Trommel
2001.
-
In jeder der inneren Trommeln befinden sich zwei Stifte
2025 und 2026. Da die innere Trommel 2003 nur z.T. eingezeichnet
ist, stehen die beiden Stifte 2025 und 2026 frei in der Trommel 2000,
um ihre Stellung erkennen zu lassen.
-
Die Übertragung der Bewegung von der ersten inneren Trommel auf die
zweite, erfolgt über das Triebrad 2027. Von der zweiten Trommel erfolgt die
Übertragung der Bewegung auf die dritte Trom= mal durch ein Triebrad, das
aus den Zahnrädern 2028 und 2029
und aus der Buchse 2030 besteht.
Diese Triebräder sind auf der Achse 2031 gelagert, Die inneren Trommeln sind
gelagert auf der Achse 2034.
-
nTotzt auch 'Abb, 1J2- beachten-. Die erste imere Zahlentrommel
2005 hat rechts eine Buchse 2035 die im Schnitt gezeichnet ist. In
der Buchse sind Führungeschienen 2036 eingesetzt» Diese -
Schienen
laufen In axialer Richtung frei in den Nuten eines Schneckenrades 2037 das
im Schnitt dargestellt ist. In die Zähne dieses Schnackenrades greift die Schnecke
2038 einp die vom Fahr-. gastwiespäter beaohriebengedreht wird.
Worden
die inneren Zahlentrommeln z*B. in Pfeilrichtung 2039
gedreht" so gehen die
Stifte 2025 und 2026 zuerst in die Trommel 2002 über die schräge Fläche
20409 an die Seitenflächen 2041 der Ansätze 2023 und 2024. blit den Stiften
wird auch die innere Tromm el 2005 nach rechte gegrückt. Durch den Druck
der Trommel ,GeL."en den Ring 2042 -Abb" 132- der fest auf der Achse 2034
-,3itztg wird die Achse mit nach rechts genommen die durch den Ring 2043 der fest
auf ihr sitzt, die anderen inneren Trommeln mitnimmt. Wird nun auch die zweite innere
Trommel 2004 in 111feilrichtung 2039 mitgenommen und auch die dritte z.B.
um eine Zahl gedreht, so nimmt der Stift 2025 in der dritten Trowmo12000
die Stellung 2044 und der Stift 2026 die Stellung 2045 ein.
-
An der letzten inneren Trommel 2003 Ist eine Scheibe 2048 -Abb.
132- befeitigt. lii der Nute 2049 läuft eine Scheibe 2050 die an der
Achse 2031 befooiigt ist. Die Aclioe 2031 und mit ihr die Triebe für
die inneren Trommeln machen die Bewegung der inneren Trommel in axialer Richtung
nach rechts mit. V1Urde die Verschie= bung der Trommel nach links erfolgen, so worden
die Triebe durch die Scheibe 2051 -Abb. 130- die fest auf der Achse
2031 sitztt mit nach links Genommen. Die Nute 2049 in der Scheibe 2048 ist
durch eine Scheibe 2052 und einen Ring 2053 abgedeckt. Ein Dis= tanzrohr
auf der Achse 2031 ist mit 2054 bezeichnet.
-
Bei der Fahrt auf der Strecke wirdwie schon beschrieben, das äußere
Zählwerk transportiert. Zeigt das äußere Zählwerk dieselbe Streckennummer an wie
das innere., so ist die eingestellte Strecke erreicht. Die Stifte 2025 und
2026 in den inneren Trommeln gehen durch den Druck der Blattfeder
2055 gegen den Ring 2056, der fest auf der Achse 2034 sitzt/in den
Zwischenraum zwischen Anfang und Ende der ringförmigen Ansätze 2021 und 2022 und
2023 und 2024 und den Ansätzen in der Trommel 2001 zurück.
-
Wird das innere Zählwerk entgegengesetzt der 2feilrichtung
2039
Gedrehte d,h", soll der Wagen jetzt wieder entgegengesetzt fahren, so
werden die inneren Zahlentrommeln nach links gerückt. Hat der Wagen die eingestellte
Strecken- oder Stationenummer erreichtg sowird das innere Zählwerk von der Blattfeder
2058 nach rechte ü -ezogen in die gezeichnete Ausgangestellung, Ein
Awohlag für beide Blattfedern ist mit 2059 bezeichnet.
-
Im Seitenriß Abb.
131 ist die Trommel 2001 ohne den äußeren
FÜhrungsring dargestellt. Die innere Trommel 2004 ist im Schnitt R gezeichnet. Das
Triebrad
2028 ist von der Buchse
2030 abge= -9Ohnitten,-Der Trieb
2008g,
20099 2010 ist niql%t qingezeichnet.
gezeichnetg um den linken FUhrungsring für den Stift
2025 erken= nen zu lassen.
Die abgerundeten Zahnköpfe der Triebe sind in Abb.
130 dunkel angelegt.
-
Die Zahlen am inneren Zählwerk müssen dem Fahrgast sichtbar sein.
Das kann auch erreicht werden z,B. durch ein weiteres Zählwerk" das von der Schnecke
2038 -Abb. 132- angetrieben wird, An dLe Stelle der Triebe in Abb.
130/131 können auch Transport= klinken treten, die über Schalträder die Zahlentrommeln
drehen. Die Stifte 2025-2026 werden zweckmäßig drehbar in den inneren Trommeln
gelagert.
-
Abb. 135-137-.
-
In der Abb, 53/54 ist eine Vorrichtung dargestellt die zur
mecha= nischen Umstellung der Weichen dient. Die Einstellung der Bolzen
897 erfolgt durch die Bolzen 907 die vom Elektromagneten bewegt werden.
Hier bei der mechanischen Steuervorrichtung werden die Weichenumstellbolzen mechanisch
eingestellt durch Bolzen, die an die Stelle der Bolzen 907 treten und die
an Schienen 2063-Abb. 137-befestigt oder mit ihnen gekuppelt sind. Vier derartige
Schienen 2063 werden von einer Vorrichtung gesteuert wie sie in Abb.
135
im Aufriß, Abb. 136 im Grundriß -und Abb. 137 im Seitenriß
dar= gestellt ist» Bei der Steuervorrichtung die z,B. den Wagen auf den West-Ost-Strecken
steuerte ist in Abb. 132 rechts von den Zählwerken auf der Achse 2034 eine
Scheibe 2064 befestigt, die bei abgelaufener Steuervorrichtung die gezeichnete Stellung
einnimmt. Ist die Steuervorrichtung nicht abgelaufen, so nimmt je nach der einge=
stellten Fahrtrichtung die Scheibe 2064 den Raum 2065 oder 2066
ein.
-
Bei der zweiten Steuervorrichtung die die Steuerung des Wagens auf
den Nord"Süd-Strecken übernimmt, sitzt die Scheibe 2064 -Abb. 132-links von den
Zählwerken. In Abb. 136 sind diese beiden Scheiben eingezeichnet.
-
Die Achse von dem zweiten erwähnten Zählwerk ist in Abb.
136 mit 2067 bezeichnet und die der Scheibe 2064 entsprechende Scheihe
mit 2068 bezeichnet.Auf den Achsen sind beweglich schwenkbar nach -'-rt von
Scharn-Lerbändern zwei Schienen 2070 und 2071 gelagert.
-
Y a den Schlitzen der lagerösen 2072 und
2073 befinden sich die :;cheiben 2064 und 2068. Die Schienen
2070 und 2071 machen also die Bewegungen nach links und rechts mit.
-
-Jetzt den Seitenriß Abb, 137 beachten-. An den Zählpunkten
der
Strecken wird immer ein Bolzen 712 bewegt wie er z-.B.
in Abb. 38
-dargestellt ist. Die Bewegung dieser Bolzen nach oben-wird auf
..einen Schlitten übertragen, dessen Strebe 2074 gegen die Ansätze 2075 an
den Schienen. 2063 drückt und die Schienen 2063 mit nach obe n nimmt.
Ist der Zählpunkt durchfahrenso geht die Strebe 2074 in die gezeichnete Ruhestellung.
Die vier Schienen 2063
gehen durch Druck von Schraubenfedern nach unten. Ist
die Schiene 2070 nach links und die Schiene 2071 nach rechts verschoben
wie in Abb. 135 und 136-dargestellt ist., d.h. sind beide Steuervor= richtungen
nicht abgelaufen, so kann links der Fühlhebel 2076
durch die Nute
2078 und rechts der Fühlhebel 2079 durch die Nute 2080 nach
unten gehen, so daß sie sich mit ihren Ansätzen 2081
-Abb, 137- auf
den Anschlagbock 2082 setzen. Die beiden Fühlhebel 2083 und 2084 können nicht
durch die Nuten 2078 und 2060 gehen und werden von den Schienen
2070 und 2071
nach rechte abgelenkt -Abb. 137- und setzen sich
auf die Anschlag-. fläche 2085. Die beiden letzten Fühlhebel sitzen tieeer
als die beiden ersten. Ihre Schienen 2063 und die damit gekuppelten Bolzeeehen
soweit herunter, daß sie die Ruhestellung einnehmen und die Weichenumstellbolzen
nicht in-Arbeitsstellung bringen. Die beiden ersten-Fühlhebel 2076 und
2079 stellen aber zwei Weichenumstellbolzen in Arbeitsstellung, so daß die
Umstellung der entsprechenden Weichen und damit die Veränderung der Fahrt= richtung
erfolgen kann. Ist eine Steuervorrichtung oder sind beide abgelaufen, so befinden
sich die Nuten 2078 und 2080 zwischen den FühlhebeWAla# 50WL-- 2084
und 2079. Jetzt werden alle vier Fühlhebel abgelenkt.. wie der gestrichelt
gezeichnete Fühlhebel in Abb. 137 zeigt, und gehen nach unten auf die Anschlagfläche
2085. Jetzt stehen aber die beiden Nuten 2088 und 2089 Übereinanfler
und lassen einen fünften Fühlhebel 2090 die gezeichnete Stellung des Hebels
2076
in Abb. 137 einnehmen. Dieser Fühlhebel 2090 stellt über
seine Schiene 2063 einen Bolzen ein, der den Weichenumstellbolzen der zur
Umstellung einer Stationsweiche dientin Arbeitsstellung bringt, Der Wagen fährt
jetzt zur Station.
-
Sollen sich die Stationen nicht nur an den Kreuzungspunkten der Strecken
bef inden "sondern jede Strecke noch Zwischenstationen erhalten, so dienen
je nach Anzahl der Zwischenstationen die letzte oder die letzten Zahlentrommeln
in Jeder Steuervorrichtung zur Einstellung und damit zur Auswahl, d.h. zur Steueru-w-.nach
den Zwischen'stationen.
Soll ' der Wagen z.B. an eine Zwischenstation
gelenkt werden die auf einer West-Ost-Strecke liegt, so muß in der Steuervorrichtung
die zur Steuerung auf den Viest-Ost-Strecken dient, die Zwischenstationen eingestellt
werden. In der anderen Steuervor= richtung die z ur Steuerung auf den Nord-Süs-Strecken
dient, maß
der Teil der zur Auswahl der Zwischenstationen dient auf Null gestellt
werden, sodaß nach Ablauf des Teiles der Steuerung der zur Auswahl der Streeicen
dient, die Steuervorrichtung in Ruhe= etellung geht.
-
Die erste Zahlentrommel
2005 -Abb.
130- des inneren
Zählwerkes sitzt deshalb fest auf der Achse 2034. Jede Zählwerkachse 2034 und
2067 erhält Keile
2091, die frei durch die Nuten
2092 -Abb.
138 beachten- der Scheiben
2095 und 2094 gehen. Während die Achse:
nur die Drehbewegung der Achsen mit.
-
Steht die Zahlentrommel 2005 -Abb. 130- am rechten Zählwerk,
die zur Auswahl der Zwischenstationen dient.Pauf Nullp so nimmt die Scheibe
2093 die in Abb, 138 gezeichnete Stellung ein. Die Abb.
138 zeigt den Seitenriß vom Grundriß der Scheibe 2093. In dieser Stellung
dringt in die Nute 2095 der Scheibe 2093 ein stumpf= winkliger Keil
2096 ein. Dieser Keil sitzt auf dem Kopfende einer Schiene 2097, die
nach Art eines Scharnierbandes auf einer Achse 2098 gelagert ist.
-
Eine gleiche Schiene 2099 wie die Schiene 2097 fUr das
linke Zählwerk,ist auch auf der Achse 2098 gelagert. Das Eindringen des Keiles
2096 und des Keiles 2100, der an der Schiene 2099
befestigt iStg in
die Nuten 2095 der Scheiben 2093 und 2094, er= folgt durch den Druck
von Schraubenfedern 2101 und 2102, die linke und rechte von dem festetehenden lagerbock
2103 auf der Achse 2098 liegen und gegen die lageröse 2104 der Schiene
2097
und gegen die Lageröse 2105 der Schiene 2099 drUcken.
-
Die lageröse 2108 an der Strebe 2109 der Schiene
2097 liegt zwi= scheu den Lagerösen 2110 und 2111 der Schiene 2112 -Abb.
137-,j, die die axiale Bewegung nach linke und rechte der Schiene 2097
mitmacht.
Dringt der Keil 2096 in die Nute 2095 der Scheibe 2093
ein,
so geht die Schiene 2112 mit nach rechts -Abb. 135- und ihrc Ansätze
2113 und 2114 lenken die beiden FUhler 2076 und 2083
nach rechte
-Abb, 137-9 so daß sie ganz nach unten gehen und die. entsprechenden Weichenumstellbolzen
nicht in der Arbeitestelluzig gehalten werden.
Die rechte Steuervorrichtung
die in dem geschilderten Beispiel nur zur Auswahl der Strecken dienen soll und deren
Teilg in die= sein Fall 2005 -Abb. 130- der zur Auswahl der Zwischenstationen
dient, auf Null st(-.ht, übernimmt bis die Steuervorrichtung abge= fahren istdie
Steuerung des Wagens.
-
Mit den fünf Fühlhebeln 20769 2083,0 2090,e 2084 und
2079 wird von der Strebe 2074 #-Abb. 137- noch ein Doppelfühlhebel
2115 -Abb. 136- bewegt. Ist z.B. das rechte Zählwerk abgelaufenwid
steht die Nute 2080 der Schiene 2071 zwischen den beiden FUhlhebeln
2084 und 20799 so nimmt der Zapfen 2116 an der Schiene 2071
die gestrichelt gezeichnete Stellun g 2117 ein und der linke Ansatz
2118 der die Form des"bmatzes 2081 -Abb. 137- hat, gleitet
über den Zapfen 2116 und lenkt den Doppelfühlhebel in einer Richtung ab,
wie das in der Abb. 137 bei dem Fühlhebel 2076 in der ge= strichelten
Stellung 2119 dargestellt ist. Der Doppelfühlhebel soll aber bei der Ablenkung
nach rechte die hohe Stellung einnehmeny während er in die tiefe Stellung g.ehtp
wenn er nicht abgelenkt wird- In der hohen Stellung hat der Doppelfühlhebel beim
Abwärtsgehen die beiden Keile 2120 und 2121 in Abb. 13-9 zusammen
gerückt. Abb. 1391 zeigt Teile aus dem Grundriß Abb. 136 im
Aufriß.
-
Die beiden Keile 2120 und 2121 sind an Schienen 2122 und
2123
befestigt. Diese Schienen sind an den lagerösen 2105 und 2104
befestigt. Die beiden Schienen 2097 und 2099 in Abb. 136 werden
vom Doppelfühlhebel 2115 in die gezeichnete Stellung gerückt und die Keile
2096 und 2100 werden aus den Nuten 2095 gezogen, Jetzt kann die Schiene
2112 -Abb. 137- mit ihren Ansätzen 2113
und 2114 -Abb. 135-
das linke Zählwerk nicht mehr am Steuern verhindern, denn die Schiene
2097 hat die Schiene 2112 in die in der Abb. 135 gezeichnete Stellung
gerückt.
-
Vom linken Zählwerk kann in derselben Art die Steuerung des rechten
Zählwerkes beeinflußt werden durch die Schiene 2124,.die mit der Schiene
2099 gekuppelt ist. liegen die Ansätze 2081 der Fühlhebel in der gezeichneten
Stellung, also unter den Schienen 21129 2070 und 2071p so werden sie
alle oder ein Teil der nicht durch die Nuten in den Schienen geht, diese'drei Schienen
nach oben klappen, wenn die Fühlhebel. angeho= ben werden. Haben die Ansätze 2081
die gestrichelt gezeichnete Stellung 2125 erreicht, so werden die drei Schienen
durch den Druck von Blattfedern 2126 in die gezeichnete Stellung zurückgedrUoktg
bis die unteren Schienen 2112 und 2124 auf Anschlägen aufliegen, die in der Richtung
zwischen den PUhlern liegen.
Die Einzeichnung der Anschläge erübrigt
sich. Auch sind nicht eingezeichnet die notwendigen Führurigseinrichtungen, z.B.
für die Schienen 2063 und 2100 oder die Scheiben 2093 und 2094, Die
Keile 2096 und 2100 sind in Abb. 135 und 137 nicht eingezeichnet.
-
Die Blattfeder 2127 -Abb, 137- die an der Schiene
2063 befestigt ist, hat die Aufgabe den Fühlhebel in die gezeichnete Stellung
zu drücken. Die Nuten in den Schienen 2070, 20719 2112 und 2114 sind im Aufriß
Abb. 135 schraffiert gezeichnet. Soll der Wagen schneller zur Zielstation
gelangen, so benutzt er zweckmäßig eine Schnelletrecke auf der er eine höhere Geschwindigkeit
erreichen kann, wie es in der Beschreibung der Abb. 108
und 109 geschildert
ist.
-
liegen die Schnellstrecken parallel zu den Normalstrecken, so wird
von Hand ein besonderer Bolzen eingestellt, der in Verbin= dung mit einem der vier
Steuerbolzen aus Abb. 135 die Umstellung der Weiche ermöglicht die zur Schnellstrecke
führt. liegen die Schnellstrecken diagonal zu den Normalstrecken, so wird von Hand
ein besonderer Bolzen eingestellt der in Verbin= dung mit zwei Steuerbolzen aus
Abb. 135 die Weiche umstellt, die zu dieser diagonalen Schnellstrecke führt.
Will der Fahrgast z,B. nach Nord-Osten fahren und eine Schnellstrecke benutzen die
in der Nord-Ost-Richtung verläuft, so ist in der einen Steuer= vorrichtung, z.B.
in der linken "vom Fühlhebel 2076 der Weichen#--um tellbolzen eingestellt'der
die Ost-Weichen umstellt. Am rech= ten Zählwerk stellt der FUhlhebel 2084
einen Weichenumstellbolzen ein, der die Nord-Iffeichen umstellt. Um beide
Steuervorrichtungen zur Auswahl einer diagonal-en Strecke zu gleicher Zeit steuern
zu lassen, wird bei der von Hand erfolg= ten Einstellung des besonderen Dolzens
der mit zur Umstellung der Weiche dient, die zur diagonalen Strecke führt, gleichzeitig
ein Schlitten in der Form der Schiene 2115 vom Doppelfühler in Abb.
139 nach unten gezogen, der in derselben Art wie der Doppel= fühler die Keile
2120 und 2121 zusammenrückt und dadurch die Schienen 2112 mit ihren Ansätzen
2113 und 2114 und die Schiene 2124 -Abb. 135- in die gezeichnete Ruhestellung
bringen.. so daß die Steuerung der Fühlhebel nur durch die Schiene 2070 und
2071
erfolgt, Ist die diagonale Strecke erreicht, so wird der von
' Hand eingestellte Weicheilumstellbolzen nicht mehr in der Arbeitsstellung
gehalten und die Keile 2120 und 2121 können wieder nach linlw und rechts gehen,
d.h. die Steuerteile in Abb. 135 übernohmen
wieder die
selbsttätige Steuerung der Fühlhebel.
-
Sind die Steuervorrichtungen wie schon geschildert zurAuswahl von
Zwischenstationen eingerichtet, so muß nach Ablauf einer Steuervorrichtung bei-der
Fahrt auf der diagonalen btrecke der Wagen zur Äormalstrecke gelenkt werden.
-
Würde z.B. nach Ablauf der rechten Steuervorrichtung -Abb, 136-der
Zapfen 2116 die gestrichelte Stellung 2117 einnehmen, so wUrde wie
schon bei Abb. 139 geschildert ist,- der Doppelfühlhebel 2115 nicht
nur die beiden Keile 2120 und 2121 zusammenrücken, sondern er stellt nach der Art
der anderen Pühlhebel'einen besonderen Weichenumstellbolzen einder die Weiche umstellt
die von der diagonalen Strecke zu einer normalen Strecke führt.
-
Es ist hier notwendig nochmal zu erwähnen, daß die Führungsringe
2023 und 2024 in Abb. 130 schmaler sind als die Führungeringe 2021
und 2022. Das ist besonders no#weudigyvenn beispielsweise die letzte Trommel
2005 in Abb. 130 wie schon oben geschildert wurde, zur Auswahl der
Zwischenstationen dient.Es würde dann bei dieser Steuervorrichtung Abb. 130/bei
der dann die anderen Trommeln zur Auswahl der Strecken dienennach Ablauf
dieser Trommeln die Achse 2034 dieses Zählwerkes nach rechte rücken und zwar soweit,
daß der Zapfen 2130 -Abb. 136- die gezeichnete Stellung einnimmt.
Diese Steuervorrichtung wäre jetzt halb abgelaufen/d,h, die letz= te Trommel oder
auch Trommeln die zur Auswahl der Zwischenstatio= nen dienen, müssen noch abgefahren
werden. Die Stellung des Zapfens - 2130 genügt aber schon,.um den Doppelfühlhebel
abzulenken und wie schon geschildert, den Wagen von der diagonalen Strecke zur normalen
Strecke zu lenken, Sind keine Zwischenstationen auf den Strecken vorgesehen, so
dienen alle Trommeln in der Steuerung zur Auswahl der Strecken. Dann sind
die Scheiben 2093 und 2094 sowie die Keile 2096 und 2100 -Abb.
136 und 138- überflüssig. Um aber nicht beide Steuervorrichtwigen
zu gleicher Zeit steuern zu lassen und damit ein Zick-Zackfahren zu erreichenlist
es notwendig vom Fahrgast die erste Fahrtrichtung bestimmen zu las= sen6
Es worden deshalb die beiden Schienen 2097 und 2099 beib@m
halten. Die Verschiebung dieser Schienen die zur Einstellung der Schienen 2112 und
2124 -Abb. 137 und 135- dienen, wird vom Fahrgast vorgenommen der
einen Handhebel 2131 entsprechend der zuerst gewünschten Fahrtrichtung einstellt.
Die Achse 2132 des
Handhebels geht durch die Vorderwand
2133 des 1,-"astens in dem die Steuervorrichtungen eingebaut sind und überträgt
die Bewegungen u
des Handhebels auf den weiter oben als Iagerbock bezeichneten
Teil '2103 in Abb. 135.
-
Da diese Bewegung auch hier über die Schraubenfeder 2101 und 2102
auf die lagerösen 2104 und 2105 übertragen wird, so kann nach Ablauf einer
Steuervorriohtung auf der diagonalen Strecke durch den Doppelfühler 2115
die lenkung des Vlagens erfolgen, wie schon geschildert wurde. Es würde dann aber
notwendig sein die beiden Schraubenfedern 2101 und 2102 mit ihren Enden an dem Teil
2103 und an den Mrer#-hö6sen 2104 und 210 -5 zu befestigen. In der Praxis
ist es viel= leicht notwendig eine etwas andere Konstruktion hierfür zu wählen,
die aber am Prinzip nichts ändert und deren Einzeichnung die ]?atentschrift nur
unnötig vergrößert. Abb. 133.
-
Mechanische Umstellung einer Weiche die zu einer diagonalen Strecke
führt.
In der Abb. 133 sind vier Vieichenumstellbolzen dargestellt die
mit 21369 21379 2138 und 2139 bezeichnet sind. Der Vieichenum= stellbolzen
2136 soll beispielsweise vom Fühlhebel 2076 in Abb. 135 und
der Bolzen 2138 vom Fühlliebel 2084 in die gezeichnete Arbeitsstellung gestellt
sein. Die Weichenumstellbolzen 2137 und 2139 befinden sich in Ruhestellung
beim Durchfahren der Weiche, wie das in Abb. 133 dargestellt ist. Der zur
Fahrt nach einer diagonalen Strecke eingestellte Weichen= umstellbolzen 2140 drückt
zu gleicher Zeit mit den Bolzen 2136
und 2138 gegen Schienen 2141.
Durch die Bewegung der Schienen nach rechts nimmt jede Schiene eine Strebe 2142,
2143 und 2144 mit, Um eine weitere Ansicht der Abb. 133 zu sparen, sind die
Köpfe dieser Streben verschieden hoch gezeichnet. Diese Köpfe geben in der gezeichneten
Stellung eine Schiene 2145 frei, die von einem Bolzen 2146 am Viagen, durch den
Druck einer Feder 2147 nach oben bewegt wird und damit die Weiche umstelltg wie
es in der Beschreibung der Weichenabbildungeu geschildert ist. Die Blattfedern2147
drücken die Streben 2142, 2143 und 2144 una d:Le Schienen 2141 wieder nach links
in Ruhestellung, wenn der Wagen vorbeigefahren ist.
-
Abb. 134- 209815/0076 Die Steuervorrichtung wie sie in Abb.
130-132 daraestellt ist,
Abb. 134.
-
Die Steuervorrichtung wie sie-in Abb. 130-132 dargestellt istg
kann aber auch zur Umstellung der elektrischen Veichen dienen. 12,ine der beiden
Blattfedern 2055 und 2058 aus Abbo 1329 drUckt bei eingestellter
Steuervorrichtung gegen die Isolation 2150h
einer Koi.,taktfeder
2151, die einer Kontaktfeder 2152 Strom zuführt. Von hier geht der
Strom z.B. züi einer Schleiffeder, die über einen Schleifkontakt dem 1,11eichenelektromagnet
Strom zuführt. Abb. 140.
-
Vorrichtung zum Einstellen des inneren Zählwerkes.
In Abb. 140
wird. ei,-, 1Zonstruict-i.oiisbeis--,r)icl der Vorrichtung ge= zeigt die der Pahrgast
mit der#l-It3,nd beweLgt. Ist z. B. die Drehung des inneren Zäl)]-vjarkes bzw. der
ersten Trommel nur um wenige Zahlen notwendiG, so wird der Fahrgast iiur den Knopf
2154 drehen der auf der Achse 2155 sitzt3, die die Schnecke 2038 -
Abb. 132 - trä,rt. Ist die Bewegung der zwel---Gt2#i Zahlentrorimiel um mehrere
Zahlen notviendiG, so dreht der .15iirg"ist zweckmäßig den 1#opf 2156, der
auf der Achse 2157 des Zahnrades 2158 sitzt. Durch ein größeres übersetzungsverhält=
nis wird eine schnelle Umdrehung der Achse 2155 erreicht. Iluß.auch die dritte
Zahlentrommel oder wenn die Steuervorrich= tung noch größer ist#eine vierte oder
fUnfte usw. Zahlentrommel ,-edrelit werden, so ist es notwendig noch größere Übersetzungs=
verhältnisse einzusetzen, wie das z.B. im linken Teil der Abb. 140 ein-ezeichnet
ist, An Stelle eines Knopfes 2159 der auf der Achse 2160 sitzt, kann
auch eine Kurbel 2161 Verwendung finden.
Es ist auch möglich
die Drehung der Achse 2155 mit Hilfe eines kleinen Motirs vorzunehmen$ der
durch den Druck auf einen Schalterknopk eingeschaltet wird und dessen Drehrichtung
umge= schaltet werden kann.
-
Auch ist es möglich die Drehung der Wagen-Laufradachse über entsprechende
Vorgelege durch Einrücken einer Reibungskupplung auf die Achse 2102 zu übertragen.
Zusatz. ,
Die in der Abb. 130 und 131 dargestellte Trommeln
werden nach der Bewegung an den Lteuerpunkten zweckmäßig festgestellt (arre= tiert)q
durch eine Schiene die in die Zähne der Triebe eingreift. Die Schiene wird beim
Schalten von den Klinken mitangehoben.
-
Ebenso können die inneren Trommeln,nachdem sie vom Fahrgast eingestellt
sind, festgestellt werden durch eine Schiene, die in die Zähne der Triebe des inneren
Zählwerkes eingreiftg. Diese Schiene wird aus den Zähnen herausgezogen, wenn die
Vorrichtung Abb. 140 gedreht wird. Die Einzeiebnungen dieser beiden Vorrichtungen.erübrigt
sich.
Zusatz zur Seite 85, Abschnitt 3t zu den Figuren.
96 und 97.
Wenn der 2ahrgast es nicht für nötig erachtet das erwähnte Schild zu beachten welches
anzeigt, daß der Wagen zurÜberholung fahren soll, so soll er wenigstens den Knopf`
2ß29 drUcken der am Bolzen 1664 sitzt. Er könnte diesen Knopf auch dadurch drücken,
daß er den Wagenfußboden oder den Sitz im Wagen durch sein Körpergewicht belast'et,
wobei der Knopf z,B. durch Gestänge mit dem Fußboden oder Sitz verbunden ist. zur
Seite 95, Abschnitt 5, zur Figur 110-
Zweckmäßig ist es die Steue'rvorrichtungen in allen gekup=
pelten Viagen auf die gleichen Stationsnummern einzustellen. Wird diese Einstellung
nicht von den Pallzgästen vorgenommens so verhindern die in Figur 55 und
56 dargestallten Einrichtungen eine Umstellung der Vielehe durch einen angekuppelten
'Wagen# de= der vorherfahrende wagen verhindert durch seine Lolzen 921 und
922 -Figur 55 und 56- solange eine Bewegung der Schienen
920
und 923 nach oben oder nach unten., bis der angekappelte Wagen
mit seinen Bolzen 921 und 922 die Schienen 920 und 923 erreicht
hat und auch jetzt jede Verstellung dieser Schienen 920 und 923
verhindert
wird. Die ßolzen 921 und 922 könnten elastisch angeordnet sein.
Weicheneinrichtungen, Idigur 141 bis 147.
-
Es sind bisher-die Anwendung von Weichenkonstruktionen der altbekannt.en
Arten, sowie eine Weiche vorgeschlagen worden, bei der die Köpfe der Fahrschienen
angehoben bzw. versenkt werden, um- die Fahrtrichtung des Viagens zu. verändern
d.h. den Wagen auf ein anderes Gleis zu lenken.
-
Obwohl die Umstellung der Welchenteile nicht ruckartig, sondern
bewegte Einrichtung erfolgen kann, erscheint es zweckmäßig jedes bewegliche Teil
an der Weiche wegfallen zu lassen, um die Be= triebssicherheit der Anlage der automatischen
Bahn oder einer anderen Transportanlage
, bei der die Weichen zur veränderung
der Fahrrichtung notwendig sind, zu erhöhen.
-
Durch die Weicheneinrichtung wird die l#,Fc5glichkeit geschaffen,
olu-le bewegliche Teile an den Fahrechienen die Pahrrichtung des lila-:,ens zu verändern
und den *agen auf ein anderes Gleis zu L? bringen. Pigur 141 u. 142.
-
Pigur*141 zeigt im Aufriß und Pig, 142 im Grundriß eine Einrichtung,
die zur Veränderung der Fahrrichtungz.B. zum Verlassen einer Hauptfahrschiene
2170 dient. Auf dieser Hauptfahrs-chiene läuft derriagen mit den laufrädern
21711. Soll die FahArichtung geändert werden, so werden die laufräder 2172-nach
rechts in die gezeichnete Stellung geschoben und der Vagen wird auf dem leichtansteigenden
Teil 2174 der Fahrschiene 2175 so hoch gehö= ben, daß die Ränder
2176 der laufrääer 2171 über dem Schlenenkopf 2177 stehen und
der Viagen-z,ß, nach rechts fahren kann. Die laufräder 2172 können auch einen
anderen Durchmesser haben., z.B. einen kleineren Durchmesser als die lau-fräder
2171. Der Schienenkopf 2178 der Fahrschienen 2175 muß da= höher-liegen.
Die Stützrollen 2180 halten das Fahrgestell In der-erforderlichen Stellung,
wenn der Wagen von den laufrädern 2172 getragen wird. Die PUhrungerollen
2181 mit Ihrer Achse gehen gleichzeitig oder kurz danach, wenn die laufräder
2172 nach rechts verschoben sindp in die Stellung 2182, um die Bewegung
des Wagens nach rechts , d.h. das Verlassen der Hauptfahrschiene
2170, zit ermög,= 1-ichen.
-
-Soll der Wagen z.B. wieder auf die Hauptfahrschiene 2170 gelange
9
so fährt er mit den laufrädern 2172 auf einer allmählich ab=
steigenden Fahrschiene bis die laufräder-2 171 wieder auf der
Hauptfährschiene
2170 aufsitzen und die l#,Ziliri#ngoro12.eii 2181 Mit.
ihrer Ichoc
wieder aus der unteren stellun,- 2182 1,11 (Iie obere Die Iaufräder 2172
gehei2 dann wieder nach ]Jaiks in die gestrichelt gezeichnete Stellung, 2184, Das
Fahrgekotell da-s den Wagen ist mit 2183 Soll die, 'Versc#hie= buu& der
Rolle 2181 in die Stellung 2182 sich erübrigen, so kann auc ii die 11,9uptfahrschlene
2170 an der Stelle, -an der der Ilaixl)l1-1:.!i.Iirochiene verläßt bzw. wieder#
erreichL, entoprechend werden-* Die Verschiebung der J.,aufräder und eventuell der
Führungsrollex1.. k.-3.,iin olnie VerminderunU u
." der Fahrgeschwindigkeit
so langsam erfo-I,= gellf daß mit größter- Sicherheit gearbeitet wird" da die Verschie=
bung solloji lange vor'Erreichund der Vieiche beginnen kann, bzw. naich Verla9.-sen
d:er Vic-irhe und Wiedererreicheii der Hauptfahr= aobieile die laufräder
2172 in die Ausgangsstellung- 21J34 auf odaler lärigeren Wegotrecke gehen
können.
-
Fissur Die Fahroichiene 2175 in Fig. 141 u. 142 kann
auch sib angeordnet werdeil wie die Fahrschiene 2187 in Fig. 14-31 die hier
über (ler Fahrschlene 22170 liegt. Das Laufrad ähillich dem laufrad
2172
aus Fig. 141 11- 142 ist hier in Pig. 143 mit 21188 bezeichnet
und kann abweelm-eInd die Stellungen 2190 u. 2191 el-unehmen. FiGur
144 *Lt,7 145.
-
Pig. 144 Zelgt im Aufriß und Ptig. 145 im Seitenriß ein Ausfuh= rungsbeispiel
einer Einrichtung, die die Verschiebung der lauf= räder 2172 bzw.
2188 am Viagen ermöglicht. Während das Iaufrad 2172 bzw.
2188 durch bekaiuite Einrichtungen die Umdrehung der Laufradach;se, die vom
Motor bewegt wird, mitmacht, sitzt eine Bucluge 2195 lose auf der Iaufradachse
2196. Mit dem Gewinde 2197
kann die Bucl-we 2195 in dem feststehenden
Teil 2198 verschraubt worden, no daß durch den Flansch 2199) der in
den Flansch 2200 am laufrad 2172 bzw. 2188 rägt, das laufrad verschoben
wird. Durch eine Zaihnstange 2201 sind an dem Wagen zwei Buchsen 2195
miteinander
gekuppelt, so daß die beiden läufräder 2172 bzw. 2188 eines Vlagens die gleiche
Bewegung ausfÜhren bei ihrer Verschie= bung in achsialer Richtung.
-
Figur 14
Die Bewegung der Zahnstange 2201 nach Fig. 145, könnte
z.B. durch Blektromagilete erf olgen# die von der Steuereinrichtung des Wagena Strom
erhalten oder die Steuervorrichtung könnte eine einrichtung und ein übersetzungsgetriebe
in Tätigkeit setzen,
die die Bewegung der Motorachse auf die Zahnstange
2201 übertwa= gen, Es ist z.B. auch möglich eine Einrichtung,wie sie in Fig. 146
dargestellt ist, zu verwenden,um die Zahnstange 2201 zwangs= läufig zu bewegen.
Ein Bolzen
2205 wird von einer Einrichtung die von der Steuervorrichtung
in Tätigkeit gesetzt wird, so aus dem Fahrgestell des Wagens geschoben, bzw. so
eingestellt, daß er unter der Fläche
2206 oder auf der Fläche
2207
des Ansatzes
2208
der Pahrschiene
2175 bzw,
2187 gleitet Ünd
den Ilebel
2210 so bewegt, daß der Hebelarm 2211 die gezeichnete Stellung
oder die Stellung 2212 einnehmen kann, wodurch die mit ihm gekuppelte
Fährt der Wagen -nach Pig. 141 u. 142- von der Fahrschiene
2175 bzw.
2187 wieder auf die Fahrschiene
2170, so verlassen die laufräd:er
2172 b.zw.
2188 die Pahrsoj#iene
2175 bzw.
2187,
deren
letzter Teil
2215 ohne Kopf
2178 ausgeführt ist. Auf diesem letzten
Schienenteil
2215 sitzt ein Ansatz
2216" der über seine Fläche
2217 den Bolzen
2205 aus Fig. 146 wieder zwangsläufig führt, so daß
über die Hebel 2210 u. 2211 die Zahnstange 2201 so bewegt wird, daß die laufräder
2172 bzw.
21$8 in die Aus= gangsstellung gehen.. damit der %Vagen
an der nächsten Weiche nicht wieder von der Hauptfahrschiene abgeführt wird.
-
An der Stelle der Zahnstange 2201 und der Buchsen 2195 kann
auch ein Gestänge Verwendung finden, das ' die beiden laufräder
2172
bzw, 2188 eines Wagens parallel achsial verschiebt.
-
Zur Verschiebung der laufräder könnten auch Einrichtungen dienen,
die nach dem.Prinzip der Einrichtungen arbeiten. wie sie in -Fig. 61 z.B.
zur Verschiebung des Bremsklotzes 1020 dienen. Auch nach dem I?irinzip der Einrichtungen,
die zur Veränderung .des Bremsdruckes-,dienen,-und die z.B. in den illiguren-64
bis 67
dargestellt sind-j-könnten die laufräder in achsialer Richtung verschoben
wer-den, um die Fahrzeuge von der einen illahrschiene zu einer anderen zu leiten.
Die Einrichtungen zur Verschiebung der laufräder könnten auch von außen zwangsläufig
durch Personal oder vom Fahrgast von Hand über ein entsprechendes Gest#UnGe oder
elektrisch Über Schalter und 1.Jagnete betätigt werden. Auch hydraulisch oder mit
Druckluft arbeitende Einrichtungen könnten zur Verschiebung der laufräder dienen
und diese Einrichtungen könnten von dor, Itouervorrichtungen- oder von außen betätigt
werden von 2orso= nal.
.upplungsgleis zur zvi,-mgsweisen 1,u plun"##,
der Wa--en zu Zügen. P- C.> Uie bisher dargestellt ist, wird das Zusammen kuppeln
von zwei a,en oder von mehreren Wagen zu einem Wagenzug von den Fahr-,;:iLs= ten
oder bei GUtertransport von den -öenutzern der 117agen und auch von dem Aufsichtspersonal
der Automatischen Bahn vorgenommen.
-
Das Kuppeln der Viagen zu Zügen erhöht wesentlich die Verkehrs= leistung
der Automatischen j3ahn. Durch Einrichtungen nach den Pi""uwen 148 bis
159 ka=
die Kupplung der ViaGen erreicht vierden unabhängig von dem
Willen der Fahrgäste oder der benutzer der
einrichtungen der Wagen durch das Auffsichtspersonal.
-
Diese zwangsweise erfolgende Xupplung kann z.B. durch automatisch
arbeitende Einrichtungen erfolgen, die zu bestimmten Tageszeiten mit großer Verkehrsdichte
in Tätigkeit treten und in Abhängig=
Ferner kann bei starker Besetzung eines Gleises oder der diesem Gleis zugeordneten
Zuführungsgleisen durch Zähleinrichtungen, die diese starke Besetzung registrieren
und dann entsprechende Schalteinrichtungen in Tätigkeit traten lassen, die zwangskupp=
lung erfolgen und solange aufrecht erhalten werden, bis eine geringere Besetzung
der Gleise registriert wird.
-
Diese selbsttätig arbeitenden Einrichtungen zur Zwangskupplung, können
auch direkt von dem Aufsichtspersonal in Betrieb und außer Betrieb gesetzt werden.
-
FiZur
14
Die Fahrstrecke
22309 die z. B. die auf einem
größeren Streckennetz
2231, 2232p 22339 22349
22351 2236 ankommenden Ylagen zur Neiterfahrt
aufnehmen so112 ist Uber Verbindun",#,',sgleise 2240t 22419
2255 22569 22572 2258 geführt und dort zwangsweise zu ZÜgen
gekuppelt. Auch das r--'leis 2244 kann als Küpplungsgleis dienen. Die Weichen
2259 an den 1#upplungsgleisen werden zu besti mmten Tageszeiten so daß sie
jeden Wagen" der z.B. auf den Gleisen
2232 und 2234 fährt, von den Gleisen
2232 und 2234 abnehmen und auf eiii Nupplungsgleis führen. Bei einer Weichen=
anlage
2259, bei der die Weichen keine beweglichen Teile aufweisen werden
die Teile am' Fahrzeug die zur Umsteuerung auf -die Weiche dienen, durch geeignete
Einrichtungen im Wagen eingestellt, die von der Schlenenanla#";e aus geschaltet
werden können. Es wird.im allfzemeinen zuerst die Kupplungsgleise
2250 bzwel
2255
zu besetzen und dann erst nacheinander die anderen Kupp= lungsgleise.
-
rigur 149 und 150.
-
Pig. -14-9 zeigt ein -#iOlDP1ungsg leis im Aufriß u"l#l' Fig. 150
ial Grundriß. 1"-ommt z.-u. ein Wagen auf dem Palirschienenteil 2260 an, der Weiche
2259 an, so wird er auf den uleicteil. 226.1 gefÜhrt, auf dem der
Wagen seine rahrt verlangsamt,wie schon geschiI(lert.
-
U _, der ivahrt erfolgt auf dem Gleioteil. Eine weitere Verlangsamunje
2262t 2263, auf dein der Wagen, 01.B. auf den Enden der laufrad= achten fährt,
wie das z.B. in Pig. 72 dargestellt- ist-.
-
Das eigentliche :jxpplungsgleis ist hier z.B. beweglich iangeordnet.
Seine beiden Schienellteile 2266 und 2267 sind auf den Hebe-Iii
2268 gelagert, die auf Bolzen 2,4*69 schwenkbar sitzen. 1)urch die Gegengewichte
2270 iverden die Schienenteile 22G6 und 2267 so hoch gehalten,
daß der erste ankommende 'Wagen die 'fSchienen-L-eij#(-" 2266
und
2267 näch unten drückL, so daß sie ill der gleichen oder fast in der
gleichen Höh6 mit den Schienenteilen 2262p 2263 liegen. Die Bewegung nach
unten wird z.B. begrenzt durch Anschläge 2.272, die die Ansätz - e
22.73 der Schienenteile 2266 und 2267 abfangen. Setzt sich
der erste Wagen in BOwegung,-so werden die Imschläge 2272 von den Enden 2274.
ddr laufradachsen des Wagens ausgelöst, was z.B. -dadurch geschehen kann" daß die
Enden 2274- der Iaufrad= achsen unter die Flächen 2275 der Anschläge gleiten,
wodurch die Anschläge angehoben vierden und die Sperrteile 2276 der Anschläge
2272 die Ansätze 2273 der Schlenenteile 2266 und
2267 freigeben. Die Anschläge 2272 sind auf Bolzen 2277 gelagert.
Die Schienen= teile 2266 und 2267 gehen nun nach unten, so daß die
Laufräder .aller Wagen eines Zuges auf den Schienenteil 2279 gleichzeitig
aufsetzen.
-
1111an beachte in diOsem Zusammenhang- noch einmal das, was
zu Fig, 72 und 73 und zusätzlich zu Pig. 69 gesagt ist.
Wenh jede Achse am 'Wagen einen eigenen Motor hat der Init 'dbe'rlast-ungssehutzei.ii=
richtungen versQllen ist, so iirdrde sich ergeben, daß bei verschie= denen möglichen
Tim,"a.rehungE:zahlen cai der ersten und zweiten Wagen= achse der Überlaetüngsschutz
in Tätigkeit trittpbis sich beide laufräder, d.Ii. die erste und zWeite Achse, auf
gleichen Lauf= schienenteilen befinden und hier beide Achsen gleiche Umdrehungs=
zahlen haben 1-,önnen.
-
Diese Überlastungseinrichtung soll zweckmäßigerweise mit Schalt=
zeitVerzögerung dem Motor Strom zuführen, und eventuell auch mit Verzögerung den
Strom abse-ualten.
Figur 151.
-
Der erste einfahrende Wagen 2280 auf dem Kupplungsgleis wird
am vorderen Ende des Gleises von der Sperreinrichtung 2281 angehalten, die
den Bolzen 2282 eines Motorschalters im Wagen zurückdrückt, so daß. die Kontakte
2283 und 2284 getrennt werden und die Stromzuführung für den Antriebsmotor
unterbrochen ist. Von Wagen zu Wagen erfolgt die Trennung der Kontakte
2283 und 2284. Die Wagen erhalten Strom wie z.B. in Abb. 58 und
79.
Figur 152.
.Sind die Kupplungsgleise von zwei oder mehreren
Wagen besetztg so ist in den 1,1,upplungsteil 2287 am hinteren Teil eines
Wagens, der IC:upplungsteil 2288 am vorderen Teil eines Wagens eingeklinkt.
Diese .1""Lipplung soll beispielsweise mechanisch arbeiten. Es sind aber auch.andere
z.B. elektrisch bzw. magnet.isch arbeitende Kapplungen nach bekannten 2rinzipien
anwendbar. Die Kupplung nach Fig. 152 könnte z.B. zusätzlich'neben der Kupplung
nach Fig. 78 Anwendung finden. Das Einklinken der lCupplungsteile
22879 2288 ineinander könnte durch das Eigenge= wicht dieser Teile bzw, durch
Gegengewichte erfolgen. In den Stationen ohne die Zwangskupplung, wie sie.auf den
Kupplungs= -gleisen nach Fig. 48 erfolgen soll, werden die Kupplungsteile
2287 und 2288am E.-#nklinke-n verhindert durch FUhrungsschienen
2289 und 2290, auf denen die Bolzen 2291' und 2292 der Kupplungs=
teile entlang gleiten. Wenn auf freier Strecke ein Wagen abge= bremst wird und eventuell
zum Stehen kommt, so kann ein nachfol= gender Wagen so dicht auffahren, daß die
Kupplungsteile 2288
und 2287 einklinken und eine unerwünschte Kupplung
der-Wagen zustande kommt. Auf freier Strecke ragt aus dem hinteren Teil des vorderen
Wagens ein-Bolzen oder eine Schiene, die den Kupplungsteil, 2288 hochhalten
und am Einklinken in den Kupplungs= teil 2287 verhindern. Auf den Kubplungsgleise'n
nach Fig. 148 werden diese Bolzen oder Schienen im hinteren Teil der Wagen so gestellt,
z.B. -in den Wagen zurückgezogen, mittels Gleitschienen, so daß sie das Einklinken
des Kupplungsteiles 2288 In den IL#.upp= lungsteil 2287 nicht verhindern
können. Wenn dle Wagen
das Kupplungegleie verlassen, so können die Bolzen oder Schienen den Kupplungsteil
2288 aus der in Fig. 152 dargestellten 1,lipp= lungsstellung nicht
herausdrücken und sich nur seitlich neben den Kupplungsteil 2288 stellen.
Wenn die Kupplungsteile 228T
und 2288 entkuppelt sind, so gehen die
Bolzen oder Schienen durch Federkraft-wieder in Sperrstellung und verhindern das
unerwUnschte Einklinken eines Kuppl-dngßteiles 2288.
Die
Käpplängseinrichtung nach Fig--78...die von Hand betätigt wird, kann
so eingerichtet werden, daß sie auch für die Zwangskupplung Anwendung finden kann.
-
Fi23r 153.
-
Jeder Wagen auf dem Kupplungsgleis drückt mit seinem Bolzen
2300
einen Kontakt 2301 an einen Xontakt 2302, so daß ein-Stromkreis
geschlossen wirdt der t.B. zur Inbetriebsetzung einer Einrichtung 23039 z.B.
eilaao Elektromagneten oder eineu Motorop dienen kann, wodurch die Sperreinrichturig
2281 in Fig. 151 ausgelöst wird.
-
Der Bolzen.2282 in Pig. 151 kann dadurch nach rechts gehen
und über die Kontakte 2283, 2284 in Fig. 15-1 wird der Strömkreis des Antriebßmotores
im ersten Wagen geschlossen. FiELir 154.
-
Die Antriebsmotore 2305 in den gekuppelten Wagen, könnten vom
ersten Wagen 2306 Strom erhalten über die KÖntakte 22,83, 2284 im ersten
Wagen. und von einem Wagen zum anderen über die Kontakte 2307 am hinteren
Teil.der Wagen und Kontakte 2308 am vorderen Teil der Wagen. -
.bligur
155.
Zweckmäßiger ist es aber, wenn jeder Antriebsmotor über seinen
eigenen Stromabnehmer Strom erhält. Wenn der Motorschalter 2282,
22839
2284 am ersten Wagen eingeschaltet ist, so geht der Strom z.B. Über eine elektriseljarbeitende
Einrichtung 23109 die z,B. über Kontakte 2311 und 2312 den
Stromkreis für den Antriebs= motor 2305 schließt. Gleichzeitig geht der Strom
von dem Kontakt 2284 über einen Kontakt 2315 am hint eren Teil'jedeo Wagens,
über eiR-Kontakt'2316 am vorderen Teil des angekuppelten Wagens zu der Einrichtung
2310,
Pigur 156,
Es ist auch möglich die Schalterbolzen
2282 aus Fig, 151 so lang 2U2Tühren, wie die Bolzen 2320 in
Fig. 156ed.h.p sie gehen durch den ganzen Wagen in seiner längsrichtung hindurch.
Die Bolzen 2320 bewegen sich dann alle in Abhängigkeit von der Bewegung des
Bolzens 2320 im ersten Wagen und die Kontakte 2283 un'd 2284 wer=
den zu gleicher Zeit geschaltet. Die Kontakte 2283 sind von-den Bolzen
2320 isoliert. Die Bolzen sind-in sich elastisoh ausgem bildet um Herstellungetoleranzen
auzugleicheni Ist die Sperreinrichtung 2281 in Fige 151 ausgelöst,
z,Bs durch eine Einrichtung 2303 wie sie in Pig, 153 dargestellt ist,
so kann die Sperreinriohtung.2281 erst wieder in Sperrstellung.
gehen,
wenn der ganze Zug mit den gekuppelten Wagen vorbeige= fahren ist, wobei die Sperreinrichtung
2281 z.B. über Führungs-oder Gleitschienen, die an den Wagen befestigt sind,
entlang gleiten kann. Da der erste Wagen des Zuges die Steuerung -abar= nimmt, so
sind durch die eingeschobene Stellung des Bolzen5 228Z bzw, -2320, in den
angehängten Wagen die Stromzuführungen zu *den-Steuer- und Sicherheitseinrichtungen
unterbrochen bzw. umgeschal= tet, z,B, durch Trennung oder Umstellung der entsprechenden
Kontakte. Figur 157.
-
Die Auslösung der Sperreinrichtung 2281 -Fig. 151- kann'von
einer bestimmten länge des -Zuges agig sein, wie in Fig. 153
dargestellt ist.
Es kann aber die Auslösung auch selbständig durch Zeitmesser (Schaltuhren) eventuell
in Verbindung mit der Einrichtung in Fig. 153 erfolgen.
-
In Fig. 157 wird durch die Zeitmesser 2322, z.B. in
bestimmten Zeitabständen der Stromkreis zur Inbetriebsetzung der Einrich= tung
2303 geschlossen, die zur Auslösung der Sperreinrichtung 2281 -Fig.
151- d.*Aent. Durch eine Schalteinrichtung 2324 kann z.B. auch von Hand durch
das Aufsichtspersonal, dieser Strom= kreis geschlossen werden, Das Schließen des
Stromkreises erfolgt in der Zusammenarbeit der verschiedenen lüzpplungsgleise und
auch in Abhängigkeit des einen. ICupplungegleises vom anderen., sor daß die Auslösung
der Sperreinrichtung 2281 einen geordneten Verkehrsablauf gewährleistet.
-
Wenn z. B. an einem Kupplungsgleis 2252 in Fig, 1489 die Auslö=-sung
der Sperreinrichtung 2281 erfolgt, so kann der Stromkreis der zur Betätigung
der Einrichtungen 2303 an den anderen 1<,-upp= lungsgleisen dient, unterbrochen
werden. Es brauchten dann nur die Sperreinrichtungen 2281 mit Kontakten
verbunden zu sein, diedurch die Auslösung der Sperreinrichtungen unterbrochen werden
und diese Kontakte an allen Sperreinrichtungen einer Fahrstrecke oder mehrerer Fahrstrecken
miißten nacheinander geschaltet werden-bzw. hintereinander geschaltet sein.
-
Fiaur 158.
-
Die Zeitmesser können auch erst in Tätigkeit gesetzt werden, wenn
ein Wagen 2280, 2325 die Sperreinrichtung 2281 aus Fig.'
151
erreicht. Der Wagen setzt dann über einen Schalter 2326 oder
-
durch mechanische oder magnetisch arbeitende Einrichtungen 2327
oder
durch induktive-oder kapazitive Beeinflussung die Zeitmesser in Betrieb. Die Z.eitmesser
können z.B. mechanische Uhrwerke -mit
elektrischem Aufzug oder
SynchronmotOre mit-Zähleinrichtungen sein, die nach Ablauf der eingestellten Zeit
in Tätigkeit treten und die Sperreinrichtung 2281 auslösen.
-
rigar-159*-Wird die Einrichtung 2303 aus Fig. 153 in
Tätigkeit gesetzt$ was z.B. durch Zeitmosser und Schaltuhren erfolgen kann, so wird
dadurch gleichzeitig ein Stromkreis Über Schalterteile 2330
für eine Einrichtung
2331 geschlossen, die einen schwenkbaren Anschlag 2332 in eine Stellung
bringt, die den Bolzen 2282 bzw. '2320 im ersten IV.agen eines zweiten
Zuges auffahren läßt und verschiebt, wie das in den Figuren 151 und
156 dargestellt ist. Fährt der erste Zug aus der Station, so ist auch die
Beeinflus= sung der Einrichtung 2331 beendet und der Hebel 2333 mit
dem Anschlag 2332 gibt den Bolzen 2282 bzw. 2320-frei, so daß der
Wagen bzw. der zweite Zug sich in Bewegung setzen kann und in der Station nach vorn
rückt bis zur Sperreihrichtung 2281. Zweck= mäßig.wird es sein, wenn in die leitung
2334-ein Zeitmesser (Schaltuhr) eingesetzt ist, der über die Einrichtung
2303p 2330
in Tätigkeit gesetzt wird und z.B. nach Ablauf einiger Sekunden
die Einrichtung 2331, 2332., 2333 beeinflußt und so die Freigabe des
Bolzens-2282-bzw. 2320 erfolgt. Ein weiterer Z'eitmesser kann gleichzeitig
der Einrichtung 2303 Strom zuführen, so daß der zweite Zug ohne Aufenthalt
weiter durchfahren kann. Die Beschickung der Zupplungegleise mit Wagen, z.B. die
Kupp= lungsgleise 2250, 22519 2252p 2253 in Pig, 1489 erfolgt nachein= ander.
Is'u- das Gleis 2250 voll besetzt, so wird vom letzten Viagen ein Kontakt,
wie z.B. der Kontakt 2301, 2302 aus. Fig. 1539
geschlossen., der den
sc«&"lon erwähnten Einrichtungen Strom zu= führt, die an der Weiche zum zweiten
IC:upplungsgleis oder kurz vor der Weiche in den Wagen selbst die Führung, der Wagen
zum' zweiten Kupplungsgleis vornehmen. Dieser,Vorgang wiederholt sich für die anderen
lZupplungsgleise. Kupplungsgleiseinrichtungen nach Art der Gleisteile
2266, 2267
in Fig. 149, können mehrfach hintereinander 'liegen und für alle
könnte dann eventueil nur eine Sperrvorrichtung 2272., 2275p 2276
und
2277 Anwendung finden. Diese zusätzlichen Gleisteile 2266',
2267
können so lange in Arbeltestellung stehen, bis alleg, in der Fahrtrichtung gesehen,
hintereinander liegende Gleisteile von« Viagen besetzt sind und diese Besetzung
zur Einschaltung eines Stromkreises führt, ähnlich wie in Figur 153, der
dann eine Schwenk- oder Hebeeinrichtung, eventuell eine hydraulische Ein= richtung.,
fÜr die -,Gleisteile 2266j, 2267 in Tätigkeit setzt und '
auch
die Sperreinrichtung 2272p 22759 2276 und 2277 auslöst. Alle.Gleisteile
werden dann in die gleiche Stellung gebracht, wie in Fig. 149 und'150 beschrieben.
-
Diese Vorgänge auf den ICupplungsgleisen mit den Teilen
2266,
2267 können also. automatisch gesteuert werden.. aber auch die
direkte und indirekte Steuerung'durch mechanische und- elektrische Beeinflussung
über entsprechende Einrichtungen durch das Auf= sichtspersonal ist anwendbar. .An
der Stelle von Kohtakteinrichtungen, wie sie in den verschie= denen Figuren dargestellt
sind oder in der Beschreibung erwähnt wurden, können auch bekannte induktiv oder
kapazitiv arbeitende Einrichtungen zur Schließung oder Unterbrechung von Stromkreisen
bzw. zur Übertragung, elektrischer Energie auf die Einrichtungen des Erfindungsgegenstandes
verwendet werden.
Figur 160.
-
Die mechanisch arbeitenden Bremsen$ wie sie bisher schon besehrie=
ben wurden, und bei denen die geleistete Reibungsarbeit zur Verminderung,der Bewegungsenergie
des Fahrzeuges dient, ermög= liehen ' es nicht immer im gewUnschten Üaße
die.länge eines bestimm= teh Bremsweges mit Sicherheit einzuhalten. Es werden nun
Brems= einrichtungen vorgeschlagen,-bei denen die Reibungsarbeit die hier beim Bremsen
auftritt, nicht der entscheidende Faktor ist# der zur Verminderung der Bewägungsenergie
des Fahrzeuges dient, In Fig. 160 ist an der Fahrechiene 2341 eine leiste-2342
befes= tigt oder herausgearbeitet, die mit den Zähnen 2343 versehen ist. Diese leiste
bedeutet gleichzeitig eine Profilverstärkung für-' die Fahrsch#ene. An dem Wagen
der automatischen Bahn ist am Fahrgestell zwischen den Schenkeln 2344 eine Schiene
2345 gela= gert,
die mit Gleitrollen 2346 versehen ist. Feste Zähne 2347 oder eingebaute Rollen 2348
an der Schiene 2345, legen sich beim Bremsvorgang zwischen die Zähne 2343 der leiste
2342 durch den Druck elastischer Körper 2349., z.B. Schraubenfedern. .
Bewegt
sich das Fahrzeug in Pfellrichtung 2350, so wird.die Schiene 2345 mit ihren
Zähnen 2347 oder Rollen 2348 fortwährend in den I?feilrichtungen 2351 und
2352'bewegt. Finden die Rollen 2348'Anwendung oder werden bei Anwendung der Zähne
2347 dieselben mit Gleit- oder Schmiermittel versehen, so daß die Reibun&.zwi=
sehen den Zähnen 2347 und den Zähnen 2343 gering gehalten werden kann, so ist das
wiederholte Zusammendrücken der elastischen Körper 2349 die Arbeit, die beim Bremsvorgang
geleistet wird und die zur Verminderung der Bewegungsenergie des Fahrzeuges dient.
Soll die Schiene 2345 aus der dargestellten Bremsstellunggenommen-werden., so könnten
z.,B, Elektromagnete 2355 die Anker 2356
anziehen und über die Stangen
2357 würde die Schiene 2345 angehoben. An die Stelle der beiden Einrichtungen
mit den Teilen 23499 23579 2356 und 2355 könnte nur eine solche Einrichtung
in der blitte der Schiene 2345 wirksam sein. Die Anschläge 2358
halten die
Schiene 2345 in einer angemessenen Stellung, wenn der Wagen sich auf einem Teil
der Fahrechiene 2341 befindet, der nicht mit der leiste 2342 ausgerüstet ist und
wenn die Elektro= magnete 2355 nicht in Tätigkeit sind. Die Blektromagnete
2355
erhalten auch hier Strom, wie das bei den bisher schon dargestell= ten
Bremseinrichtungen geschildert wurde, Die Blektromagnete könnten auch über ein Gestänge,
das eine parallele BewegunS der Schiene.2345-ermöglicht, diese Schiene 2345 bewegen.
-
An der Stelle von Elektromagneten könnten z,B. auch Druokluft=
Anwendung finden, die direkt mit der- Schiene 2345 gekuppelt
wer= den. An der Stelle von Zähnen 2343 kann die leiste 2342 mit Zapf en
versehen werden,
über die die Zähne 2347 oder die Rollen 2348 gleiten. Die verschieden möglichen
Zahnformen sind hier nicht dargestellt.
-
Die dargestellten und geschilderten Einrichtungen, die hier in Fig.
160 über der leiste 2342 liegen, sind z.B. am Fahrgestell des Wagens befestigt.
liegt, das Fahrgestell federnd auf den Achsen der laufräder, so wird das Fahrgestell
bei starker Belastung der Wagenkabine nach unten gezogen und damit wird die Schiene
2345 bei der Bremsarbeit stärker auf die leiste 2342 drücken und damit den Bremsweg
entsprechend verkürzen. Bei Anwendung der dargestell= ten Konstruktion wird die
Schiene 234.'e- beim Nachuntengehen in ]?feilrichtung 2352 schiebend wirken
können und damit die Brems= leistung. der Einrichtung, vermindern. Dieser Nachteil
kann beseitigt werden, wenn die Schiene 2345 zwischen den Schenkeln 2344 einen entsprechend
großen Spielraum hat oder z.B. der rechte Schenkel 2344 federnd nach rechts ausweichen
kann, wenn die Schiebbewegung. der leiste 2345 auftritt.
-
Ist das Fahrgestell eines Wagens mit mehreren solchen Einrichtungen
nach Fig', 160 ausgerüstet, so werden sie zweckmäßig so angeordnet, daß sie
nicht zu gleicher Zeit die gleiche Eingriffsstellung, an ihren Zähnen haben, so
daß die Abbremsung des Pahrzeuges weniger ruckartig erfolgt, wie das bei Anwendung
von nur einer solchen Einrichtung in Erscheinung tritt. Fl#2r 161, 162, 163
und 164.
Vielfach wird es zweckmäßig sein.alle zur Bremsung dienenden Teile am
Fahrzeug selbst anzubringen und nicht einen Teil an der Fahr= schiene, wie
das in Abb. 160 gezeigt ist._ Figur 161 zeigt ein laufrad
2371 eines Wagens, das seitlich mit einer Verzahnung 2372 versehen
is t, deren>einzelne Zähne hier z,B. aus Kegelrollen bestehen, die in einer entsprechend
gestalteten lagerung'drehbar sein können und mittels Fett oder anderen Schmier«"#--Mitteln
leicht beweglich sind. Gegenüber dieser Verzahnung. am laufrad sitzt eine ähnliche
oder auch gleichartige VerzahnuÜg 2373
in einer Scheibe 2374, die mit ihrem
Hülsenteil 2375 auf einer flanachälichen Buchse 2376 in achsialer
Richtung verschiebbar ist. Durch elastische Körper, z,B. eine oder mehrere Schraubenfedern
2377, oder z,B, durch Drucklufteinrichtung, wird die Scheibe 2374 mit ihrem
Hüleenteil 2375 gegen den Bund 2378 der Buchse 2376
gedrückt.
Diese flanächähnliche Buchse 2376 ist in acheialer Rich= tung verischiebbar
und 4uch begrenzt drehbar auf der feststehenden
Buchse
2380, die mit ihrem bund 2381 an dem Wagenfahrgestell 2382
befestigt
ist, in welchem die laufräder 2371 mit ihren Achsen 2383 drehbar gelagert
sind._ Vigur 162 zeigt-in Ansiäht'der 2feilrichtung 2384 den angesetzten
Teil 2385 an der Scheibe 23749 und den angesetzten Tei12386 an der flanschähnlichen
Buchse 2376, die mit ihren Schenkeln 2387
eine Nut 2388 bilden,
in die eine feststehende leiste 2390-einge= setzt ist, die als Anschlag zur Begrenzung
der Drehbewegung der Scheibe 2374 und der Buchse 2376 dient. Wenn die Nut
2388 sehr breit ausgeführt ist, wie-es in Fig. 162-dargestellt ist,9 so können
in der Nut 2388-elastische Mörper, z.B. Blattfedern 2391.. liegen, die an der leiste
2390 befestigt sind und dIe genannten Teile in der dargestellten Ruhestellung
halten.-Die flanschähnliche Buchse 2376 ist mit einem Bund 2394 versehen.,
der von einem Plansch 2395,der Scheibe 2396 mit etwas Spielraum umklammert
wird.Diese Scheibe 2396 hat in der fast gleichen Artwie die Scheibe 2374
und die flanschähnliche Buchse 2376 FU4rung an der leiste 2390, aber
sie hat an dieser leiste 2390 nur so viel Spielraum, daß sie sich nicht drehen
kann und nur in achsi= aler Richtung verschiebbar ist. Auf der Verzahnung-2397 der
Scheibe 2396 liegt-die Scheibe 2400 mit ihrer Verzahnung 2401. Diese Scheibe
2400 ist drehbar auf der feststehenden Buchse,2380. Fig. 163 zeigt in Ansicht..der
Pfeilrichtung 2403 gesehen, die Scheibe 2400 mit ihrer Verzahnung 2401. Am äußeren
«Umfang kann die Scheibe 2400 eine Verzahnung 2404 haben, in die eine Zahnstange
2405 eingreift, die an dem Teil 2406 des Wagenfahrgestel= les befestigt bzw. gelagert
ist.. an dem die Wagenkabine hängt.
-
und dieser Teil 2406 des Wagenfahrgestelles ist federnd aufgehängt
an.dem schon erwähnten Gestell, in dem die laufräder des Wagens gelagert sind. Je
nach der Größe der'Belastung wird der Teil 2406 höher oder tiefer stehen und diese
Blewegung wird von der Zahnstange 2405 auf die Scheibe 2400 übertragen. Die Verzahnung
2401 der Scheibe 2400 gleitet dementsprechend auf der Verzahnung 2397 der
Scheibe 2396 entlang und die Scheibe 2396 wird so-in achsialer Richtung
mehr oder weniger verschoben. Diese Verschiebung maß die Buchse 2376 mitmachen
und über die Schraubenfedern 2377 wird auch die Scheibe 2374 mit ihrem llülsenteil
2375 in der Richtung des Pfeiles 2384 verschoben,
Entsprechend der Verschiebung-der Verzahnung 2401 werdeü die Verzahnungen, hier
in diesem Xonstruktionsbeispiel die Kegelrollen 2372 und 2373, mehr
oder weniger ineinander greifen, Wenn sich
das laufrad
2371 mit den Kegelrollen.2.372 dreht, so mUssen die lZegelrollen
2373 nach rechts ausweichen, d.h. die Scheibe 2374 mit ihrem Hülsenteil
2375 wird nach rechts Verschoben und drückt die Schraubenfeder
2377 zusammen und die hierbei geleistete Arbeit wird die Bewegungsenergie
des Fahrzeuges vermindern und das Fahrzeug auch zum Stillstand bringen. Die Zeitdauer
der Abbremsung des Fahrzeuges bzw. die länge des Bremsweges, könnte mit den geschilderten
Einrichtungen bestimmt und reguliert vierden in Abhängigkeit von der Belastung.des
Fahrzeug'es durch Personen oder GÜter. Die in Piz. 163 dargestellte Zahnstange
2405 könnte ihre Bewegung C.1
auch über ein Zahnradgetriebe auf die Scheibe
2400 übertragen, um dadurch z,B. die Drehbewegung'der Scheibe .2400 zu vergrößern.
Die Zahnstange und auch ein solches Zahnradgetriebe könnt en ersetzt werden durch-ein
Hebelgetriebe, wie es im linken Teil der Fig, 163 dargestellt ist, Der Hebelarm
2410 ist in der Scheibe 2400 beweglich gelagert.- Der Hebelarm 2411 i.st beweglich
verbun:--den mit der Stange 2412, die wie die Zabnstange'2405 an einem Teil 2406
des Wagenfahrgestelles befestigt ist, das federnd auf= gehängt ist. Der Hebel 2410,
2411 ist'in der-feststehenden lagerung 2413 schwenkbar.
-
Figur 164. M#(p - Kinnte die Zahnstange 2405 oder die Stange
2412 -Fig, 163- unterteilen in einen oberen Teil 2418 der mit demieeil 2406
-Fig. 163- verbunden ist und in einen unteren Weil 2419 der die Funktion
der Zahnstange 2405 bzw. der Stange 2412 nach Fig. 163 hat. Der Teil 2418
ist mit dem Teil 2406 des Wagenfahrgestelles ver= bunden, wie es in Fig.
167 dargestellt istg und wird in Abhängig= keitvon der Belastung des Pahrzeuges
verschieden hohe Stellungen einnehmen.* Soll die Bremseinrichtung nach den Figuren
1619 162
und 163 in Tätigkeit treten, so könnte z,B. ein keilförmiger
Teil 2420 durch einen Elektromagneten oder' Federkraft oder Dmck= lufteinrichtungen
nach links trerschoben werden, so daß der untere Teil 2419 der Zahnstange 2405 bzw.
der Stange 2412 nach
unten verschoben und die Scheibe 2400 gedreht wird. Soll die Bremstätigkeit beendet-werden,
so wird der keilförmige Teil 2420 wieder nach rechte gezogen, was z,B, durch Federkraft
erfolgen kann und der Teil 2419 der Zalmstange 2405 bzw. der Stange 2412., .könnte
z@Be durch Federkraft nach oben gedrückt werdeng wodurch die Scheibe 2400 wieder
in ihre Ausgangestellung zurückgeht und gleichzeitig,kann jetzt die Scheibe
2396 nach rechte gehen, x= was z..B", dur " 011,#ien Druck von Blattf
edern 2424 gegen die Awätze
2425 der Scheibe 2396 erfolgen
kann.
-
Nach den bisher geschilderten Vorgäiigen-bei der Bremseinrichtung
nach den Fi#Suren
161 bis 164, bestimmt die Bewegung der Scheibe
vorgeschlagen, den Beginn der Bremsarbeit nicht mehr von der Bewegung der Scheibe
2400 abhängig zu machen. Das kann erreicht werden, wenn z,B,
an der flanschähnlichen
Buchse
2376 z.B. Elek= tromagnete 2407 oder Drucklufteinrichtungen-24-29
befestigt worden, welche die Scheibe 2374 mit ihrem-litilzente:LI
2375 nach
rechts ziehen, so daß die Schraubeiifedär 2377-zusammerigedr-Uckt wird und die Verzahnung
2373 nicht in die Verzahnung
2372 ein= dringen kann. Die Elektromagnete
2407 bzw. die Drucklufteinrichtungen 2429 brauchen nicht unbedingt an der ßuchse
2376 befes= tigt-zu werden, sondern können frei stehenc#an einem eigenen
Gestell befestigt werden. bei einer solchen freistehenden ße= festigungsart ist
es auch möglich, die Blektromagnete 2407 bzw, die.Drucklufteinrichtungen 2429 umgekehrt
wirken zu lassen und so die Verzahnung
2373 in die Verzahnung
2372
einrücken. Während dabei die Drucklufteinr:Lchtungen 2429 schiebend-auf die Scheibe
2374 wirkt, könnten die Blektromagnete 2407 über Anker und Schubstangen die Scheibe
2374 nach links'verschieben, aber bei dieser Arbeitsweise der Drucklufteinrichtungen
2429 und der Blektromagnete 2407, müßte die Schraubenfeder
2377 nicht als
Druckfeder, sondern als Zugfeder wirksam sein.
-
Vienn man die Größe der Kraft der Drucklufteinrichtungen bzw. der
Blektromagnete in-Abhängigkeit von der Belastung des Fahr= zeuges reguliert, dann
könnte man so die Größe der Bremsarbeit an den Verzahnungen M2 und
2373 bestimmen und anpassen und da= werden die Scheiben 2396 und 2400
mit ihren Verzahnungen und die Einrichtungen nach den Figuren 163 und 164
überflüssig. Den Teil 2406 -Pig.163- des Viagenfahrgestelles, könnte manmit dem
Ventil für die Drucklufteinrichtungen 2429 oder mit Reguliereinrichtungen für die
Blektromagnete 2407 verbinden und diese entsprechend der Stellung des Teiles 2406
betätigen bzw. regulieren. In der Fig, 61 ist eine Bremseinrichtung dargestellt,
die mit zunehmenden oder abnehmenden Bremsdruck arbeiten kann. Die Teile dieser
Bremseinrichtung.,die die Bremswirkung regulieren bzw# gleichförmig verändern, könnten
auch bei Bremseinrichtun= gen nach dem Prinzip der Pig, 1-60 insbesondere
Pig, 161 Anwen= dung finden. Die regulierend wirkenden Bremsteile nach Fig..
6j# könnten bei der-Bremseinrichtung nach Fig. 161#-«4-gyi..160pdie.
Ventile
für die Drucklufteinrichtungen bzw. die Regul14ere-in=-richtungen, wie z.B. Regulierwiderstände,
fÜr Blektromagnete betätigen.
-
Auch Einrichtungen zur Veränderung der Bremswirkung" wie sie-in anderen
Bremseinrichtungen z.B* auch in den Fig-uren-64, 65, 66
dargestellt sind,
könnten hier bei den Bremseinrichtungen nach Fig. 160 und 161 verwenddt
werden. Die Aualösung der Bramstätiäkeit erfolgt bei allen dargestellten und geschilderten
Bremseinrichtungen z.B. wenn die Stromzuführung für die Elektromagnete unterbrochen
wird, die als BremslUft= magnete dienen oder als Haltemagnete die Ventile z.B. für
die Drucklufteinrichtungen oder die Regulie-reinrichtungen für brems= magnete in
Ruhe- oder Anfangsstellung. halten. Man beachte in diesem Zusammenhang nochmals
die Einrichtungen nach den Figuren 58 und- 59.in denen die Sicherheitsschienen
an den Fahrstrecken und in den Stationen dargestellt sind. .bremseinrichtungen nach
Fig. 160 könnten bei C> einer Standbahn angewendet werden, wobei die
gezahnte leiste 2342 als brems= schiene zwischen den beiden Schienen der Gleisanlage
angeordnet sein -kann und die zur Bremseinrichtung gehörenden Weile sind über dieser
Bremsschiene am Fahrzeug s'elbst angebracht.
Figur
165.
-
4-n den Stoßstellen der Fahrschiene sollen die lücken zwischen den
Schienen keine Stöße an den laufrädern der Wagen hervorru=' fen. Die laufräder sind
z.B. in den Figuren 3.48, 499 50e 69s
72
und
73 dargestellt und verschieden
bezeichnet. In der Pig.
165
ist das laufrad mit 2431bezeichnet. Seine Spurkränze
2432 -und 2433 laufen an den Stoßstellen der Fahrschienen auf den
2441 befestigt sind.
-
Die oberen Flächen der Auflageleisten könnten in gleicher Höhe liegen
und die rahrleisten gleiche Höhe haben* so daß einheit= liehe Maße die iviontage
der Fahritisten erleichtern können* Die schrägen Flächen 27442 und 2443 sind die
Anlaufflächen für die Spurkränze, deren Durchmesser einheitlich bei allen Fahrzeugen
der automatischen Bahn zu halten ist.-
liegende Auflageflächen fÜr die Fahrleisten haben und an den Fahrleisten'könnte
- die untere Fläche schräg gehalten w.erden, um durch Verschieben de-r--Fahrleiste
auf den Auflageleisten, die lauffläche 2445 der Fahrleisten auf die erforderliche
Höhenlage einstellen zu können. Die Fahrleisten können z.B. durch Schrau= ben, Nietenund
Stifte2oder durch Verschweißen an einer Fahr= schiene, an den Fahrschienen befestigt
werden.
-
Fio#r 166.
-
Nach Fig. 2 ist vorgeschlagen, die Gleisanlage so zu bauen, daß die
Gleise der Nord-Süd-Richt-ung höher oder tiefer liegen als die Gleise der Viest-Ost-R-Ichtung
und die Gleise.der einen Rich= Üung mit denen der anderen Richtung durch ansteigende
bzw.- abstei= gende kurvenförmige Gleise verbunden werden, wobei an den Ereu= zungen
der Gleise der Verlauf der Schienenanlage ähnlich ist dem Verlauf der modernen Autostraßen-Kreuzungsanlagen.
-
Bei der automatischen Bahn ist an den Gleiskreuzungen auch ein Verkehreab-lauf
möglich.. wie er bei Straßenanlagen als ieeisver= kehr gezeichne#wird, wobei die
Gleise alle in gleicher Höhe liegend durch ein Gleis in gleicher Höhe Verbindung
haben, das aber nicht unbedingt kreisförmige Porm zu haben braucht.
-
In Fig. 166 dient z.B. bei einer Schwebebahn die Verbindungs='
schiene 2451 zur Vertindung der Gleise 2452, 2453, 24549 2455 und ?"#5§."die je
aus zwei Fahrechieneh bestehen, auf denen die Ylagen in den Richtungen fahren, die
durch die 2feile 2457 angege=* ben sind.
Illenn die Weicheneinrichtungen
an den Gleisen z.ii. nach -den Pig. 47 und 1419 1422 143 bzw. die Einrichtungen
am Wagen selbst, z*BO nach den Fig. 489 499 50 und 141t 143 Anwendung finden,-
dann werden die Vieichenfahrschienen 2458 angewendet, die in diesen Pällen fes»tstehend
sind. An der VerbIndungsschiene 2451 sind' der Schienenkopf und andere Teile der-Schiene
so ausgespart, wie das schon an den anderen Weichenpunkten beschrieben ist.
-
FL;ur 167.
-
An der Stelle der Sicherheitzschienen, wie sie in den Fibruren
58
und
59 dargestellt sind.. könnten Induktionselemente zur L-bertra=
bieherheitsabstand zwischen den getrennt fahrenden Wagen zu regu= lieren.
-
Am Wagen befindet sich seitlich das Sende-Induktionselement 2465,
das den Strom induktiv auf die Induktionselemente 2466 überträgt, die z.B. an der
Fahrschiene installiert sind, Die Induktionsele= mente sind miteinander elektrisch
vetbunden und die in der Zeich= nung unten liegende Reihe 2466a ist durch die Verbindun&
2467 mit der oben liegenden Reihe 2466b der Induktionselemente verbunden.
Das.Empfangs-Induktionselement 2468., das am nachfol= genden'Vagen seitlich befestigt
ist und die Induktionsenergie aufnimmt, steht direkt oder über elektrisch arbeitende
Verstärker= einrichtungen mit-den Bremseinrichtungen in Verbindung.die zur Auslösung
bzw, Regulierung der Bremsen di`enen. Verstärkereinrich= tungen aus dem Gebiet der
Elektronik werden auch hier Anwendung finden können.
-
Nach der Darstellung in Fig. 167 sind die Induktionselemente
2465 und 2468 hier so lang gehalten, daß sie immer mit einem Induktionselement 2466
in voller induktiver Kupplung stehen. Die Unter= teilung der Signalstrom-
übertragungseinrichtung in mehrere Induktionselemente 24669ist nicht unbedingt erforder=
lieh und es könnte ein durchgehendeaggleichförmiges Induktions= element oder zwei
derartige Elemente mit einer Verbindung 2467 Anwendung finden. Daß hier mit Arbeits-
und Ruhestromeinrichtun= gen gearbeitet werden kann, sei erwähnt. Nach der Art der
Sicherheits- bzw. Signalschienen, nach den Eig. 58 und 59, können
in Band- oder ICabelform elektrische Leiter liegen, auf die z.B. Hoohfrequenzströme
von dem einen Wagen aus übertragen werden und vom nachfolgenden Wagen aufgenommen
werden können, um von hier Über,geeignete Einrichtungen die bekannt sind, zur Abbremsung
des Wagens zu dienen.
Bei den bisher dargestellten Einrichtungen
der automatischen Bahne die zur Steuerung der Ytagen und in Verbindung damit zur
-uetätigung der Vieicheneinrichtungen an den pahrschienen oder in äen Wagen selbst
dienen, könnten alle StromUbertragungen induk= tiv, aber auch kapazitiv erfolgen.
Die Schleifkontakteg & usw. könnten durch Induktionselemente bzw.
Kondensatoren= platten ersetzt werden.-Die, hier Übertragenen elektrischen Energien
könnten durch bekannte elektrische Einrichtungen ver= stärkt wordent wozu
in erster linie wieder elektroniaoh'arbe:L= tende'U#inrichtungen zur Anwendung kommen.
Da die Zählpunkte der Steuerung an den 2ahrschienen 1 iegent so sind an den
Pahrschie= nen Induktionselemente angebracht, von wo aus die Steuereinrichtungen
direkt oder 'Über Verstärker betätigt werden. Die Bewe= gungseinrichtungen für die
Steuertrommeln werden auch z,B. durch Blektromagnete betätigt.
-
Die Bremseinrichtungen axi den laufrädern könnten elektromagne= tisch
arbeiten und auch elektromagnatische Schienenbremsen könnten angewendet werden.
-
Die Weicheneinrichtungen an den Fahrschienen und am Fahrzeug selbst,
können elektromagnetisch bewegt werden.
-
Die Geldzähleinrichtungen und die Einrichtungen zur Messung der zurückgelegten
Kilom eterzahl des Wagens könnten elektromagnetisch geschaltet werden, wobei diese
Blektromagnete direkt oder über Verstärkereinriohtungen Strom von den Induktionselementen
an den Schaltpunkten der Fahrschiene erhalten oder von dort könnten Relais betätigt
werden, die den Blektromagneten besonderen Arbeitsetrom zuführen.
-
Die Sicherheitstüren in den Stationen könnten rein elektromechanisch
gesperrt werden und auch entspreenend ausgelöst werden. Auch die Türen am Wagen
selbst, können elektrömagnetisch gesperrt werden. Die Wagen-können miteinander elektromagnetisch
gekuppelt
werden. Sperreinrichtungen an den Fahrstrecken, die zur Umlenkung
der Wagen dienen, wenn ein Teil des Streckennetzes nicht-befahren werden soll, können
elektromagnetisch betätigt werden, was auch ferngesteuert erfälgen kerm, und die
Sperreinrichtungen können die Energie zur Betätigung oder Auslösung der entsprechenden
Steuerorgane am Wagen induktiv übertragen. Auch die Geldsammel= kästen am Wagen
können elektromägnetisch betätigt werden und diese Betätigung könnte auch induktiv
von der Fahretrecke aus an den Geldsammeletellen gesteuert werden. Zusammenfassend
kann gesagt werden, daß an allen Einrichtungen der Automatischen Bahn,Energie.,#zur
Betätigung bzw. zur Steuerung induktiv und
auch kapazitiv übertragen
werden kann. Dann mÜßten vielfach zur Verstärkung der EnergienjEinrichtungen au.,#
dem Gebiet der Eleictronik Anwendung finden. Über elektrische Steuereinrichtungen
könnten auch mechanisch arbeitende Kraftverstärker, wie Druck= luft-und liydraulisohe
Einrichtungen.. In Tätigkeit gesetzt werden, die z.B. bei den Bremsen Anwendung
finden könnten. lichtstrahlen.und auch ultraviolette Strahlen., könnten in Ein=
richtungen, wie z.B. Totozellen zur Anwendung kommen und z.B. den Sicherheitsabstand
zwis-chen den Fahrzeugen überwachen und in Verbindung mit allgemein bekannten Einrichtungen
regulieren, was aber z.B. auch durch Schallwellen und auch Ultraschallwellen erfolgen
könnte. Daß man auch drahtlos arbeitende Sende- -und Empfangseinrichtungen zwischen
den -A-,n'arbeiten lassen kann, um z.B, den Sicherheitsabstand der Viagen zu überwachen
und zu regulieren, muß erwähnt werden. Es ist technisch möglich an der Stelle der
b*Isher vorgeschlage= nen Zähl- und Steuereinrichtungen, bekannte elektronisch arbeiten=
de Zähleinrichtungen anzuwenden, die die Steuerung- der Wagen bzw. die schon geschilderten
Steuerorgane Über Relais und Verstärker betätigen. Bei der automatischen Bahn könnten
die Wagen so geführt und getragen werden, wie die Wagen bei der Schwebebahn mit
räderlosen Fahrzeugen, die an eisernen Fahrechienen mittels 'magnetischer Felder
schwebend entlang geführt werden, wobei auch die zur Bewegung der Wagen dienenden
Einrichtung Anwendung finden können., was in der Patentschrift 643 316$ Klasse
20k, Gruppe 39 undden hierzu gehörenden Zusatzpatenten dargestellt
ist. Die elektrische Energie für die Antriebsmotoren der automatischen Bahn könnte
induktiv übertragen werden.
-
Die Fahrschiene selbst könnte als StromzufUh ungsschiene dienen, wobei
sie isoliert befestigt werden müßte und die Fahrzeugkabinen müßten von den Fahrgestellen
isoliert se in.
-
,Die Stationsgleise könnten unter den Fahrschienen der Hauptstrek='
ken aber auch über diesen Eahrschienen liegen und durch kurven= förmige Verb-Indungsachienen
mit den Weicheneinrichtungens mit den Fahrechienen verbunden sein.
-
-Die Stationsgleise könnten so tief geführt werdeng daß man von der
Erde aus.z.B. in der Höhe der Straßen, die Wagenkabienen ,
bequem betreten
kann. Die absteigenden und-aufsteigenden Fahr= schienen, die zu und von den Stationaschienenführenj',-können
mit Zahnstansen oder Ketten versehen seing in die ein vom Antriebs
Antriebsmotor
des Wagens angetriebenes Zahnrad eingreift, das eventuell über ein Getriebe eine
so geringe"umdrehungszahl er=. hält, daß der xotor des Wagens für die Bewältigung
von Steigungen an den Pahrstrec.ken kein übermäßig starkes Drehmoment aufzuweisen
braucht, was zur Wirtschaftlichkeit d er automatischen Bahn bei= tragen wird.
Außer Zahnstangen und Ketten, könnten auch Seilzug= einrichtungen mit entsprechenden
Klammern, die den Wagen am Seil festhalten, Anwendung finden. Solche Einrichtungen
sind bekannt. Es könnten an diesen Teilen der Pahrstrecken auch Tranaportketten
und Seile dauernd oder bei-Bedarf durch bekannte selbsttätig arbeitende Einrichtungen
in Betrieb sein, in die sich nach bekannter Weise die Fahrzeuge ein- bzw anhängen,
wobei die Antriebs=_ motore der Fahrzeuge-abgeschaltet werden können. Dieses Abschalten
der Motore könnte z.B. dadurch geschehen, daß KippsQhalter oder federnde Kontakte
im Fahrgestell von äußen betätigt werden, was durch Umlegen von Hebeln beim Gleiten
derselben über Gleitschienen erfolgen könnte, die neben den Fahrschienen angeordnet
sind. Zu den Kupplungsgleiseinrichtungen ist noch zu sagen, daß diese Einrichtungen
in jede'r Station Anwendung finden -können, die nach Bedarf in Betrieb gesetzt werden
können, was auch ferngesteuert geschehen kann. Die Steuervorrichtungen können auch
nur benutzt werden, um den Wagen zu Stationen zu lenken. Dann wlirden sie
nicht zur Steuerung nach anderen kreuzenden Strecken dienen. Dann-wäre aber ein
Umsteigen der Fahrgäste vielfach notwendig.
-
Technisch ist es auch möglich den Steuerstrom zur Bewegung der Steuerruder
an kleinen Schiffen bzw. Booten zu benutzen. Über den Kanälen könnten da= die Schleifleitungen
oder
Induktions= anlagen usw. fUr Fahr- und Signalstrom liegen. An den I&euzungs=
punkten der Xanalstrecken könnte ein Kreisverkehr stattfinden., wenn nicht andere
bekannte Verkehrsreguliereinrichtungen Anwendung finden, die das @eradeausfahren
der Fahrzeuge in den ver= schiedenen Richtungen abwechselnd gestatten.
-
Die Gleisanlagen der automatischen Bahn können in den Städten Über,
innerhalb und außen an den Gebäuden f-Ur Wohn-, Büro- und, andere Zwecke angeordnet
sein.
-
In besonderen Stationen in denen das Späisent Zeitungskaufen und anderes
ermöglicht werden soll, können die Wagen angeschlossen werden. Jeder Vlagen hat
am zweckmäßigsten ein Schloß, dessen S chlüs s el
vom
Fahrgast mitgenommen wird. Für jeden Wagen ist da= eine kurze Stationeschiene mit
entsprechenden Weichen notwendig.
-
Für Fernbahnen können die Wagen mit entsprechenden Umbaueinr:Lch=
tungen versehen sein, um den Wagen in einen Schlafwagen zu verwandeln. wele.fon,
z.B. drahtlos, kann in die Wagen eingebaut werden. Auch kann das Telef oni.eren
über Schleif leitungen- ermöglicht werden. -
Auch können bei der automatischen
Bahn bekannte Einrichtungen zum Abgeben oder Aufnehmen von Postsachen oder anderen
gegenstän= den während der Fahrt Verwendung finden. Wagen die als Anhänger z.B..
zum Gütertransport verwendet werden., brauchen keine Steuerung und 'keinen Geldzähler.
Die Wagen können so niedrig gewähl * t werden"daß zum Ein- und Aus= steigen
das Wagendach hoohgeklappt oder auch der Sitz seitlich herausgeschoben werden mußum
das Aussteigen zu erleichtern. Es können nicht nur Einmann-Wagen" sondern
auch größere Wagen Verwendung finden. Für Wagen mit besonderer Ausstattung und eventuell
höherem Fahr= preis, können besondere Stationen eingerichtet werden. Bei gekuppelten
Wagen können die vorderen und hinteren Wagenfens= ter aufgeschoben werden, um die
oberen Raumteile der Wagen, zu. verbinden und eine sprachliche Verbindung der Fahrgäste
zu ermög= liehen. Das kann natürlich auch durch Telefone erreicht werden, -oder
durch S rechröhren, In Gebieten 9 denen Vereisungen und Schneeverwehungen
zu Betriebest otörungen führen können.,ist nioht nur eine Schwebebahn zweck.4 mäßig,
sondern auch die Überdachung der Strecken.
-
D er Motor braucht nicht direkt auf die laufräder zu wirkeng
sonde= kahn auch über Vorgelege die Bewegung übertragen. Auch die Verwendung automatischer
Anlasser ist möglich. Die Anlas= ser werden reguliert durch die Bewegung der laufräder
und werden bei Stromloswerden des Motors in die Anfangsstellung gest'ellt'.' Zum
Betrieb kann nicht nur Strom verwendet werden, sondern auch Benzing Gasöl, Dampf
usw,
etehenden Bolzen ausgestattet,. die nur die Umstellung der Weichen
»
für bestimmte
Stationen gestatten, um bei Störung in-der Steuer= Vorrichtung nicht zu einer öffentlichen
2ersonen-Station gelenkt .zu werden,
Im Innern der Städte, vor
allem dort wo wenig Raum in. de;r# Straßen ist, können sich die Stationen «in den
Der Anschläg der in Abb.
88 elektrisch bewegt wird, kann auch mechanisch
mittels eines Hebels vom Fahrgast bewegt werden. Der Stromkreis für die Antribbsmotoren
eines Wagens könnte durch die Belastung des Wagens bzw. durch Belastung des Sitzes
im Wagen unterbrochen werden durch Betätigung bzw. Trermu-ng von Kontakten. Das-
Schließen des Stromkreises für die Antriebsmoto= ren könnte erfolgen, wenn die Viagentür
geschlossen ist, bzw.
-
wenn Geldeinwurf erfolgt ist, wobei die ein,5eworfene Münze den Kontakt
direkt oder,über bekannte Schaltelemente betätigt und so den Motoren Strom zugehen
läßt. Anderseits ist es aber auch möglichg bei der Anwendung kleinerer Wagen mit
dem Fassungsvermögen einer 2erS0A und auch bei größe=, ren Wagen mit dem Fassungsvermögen
von z.B. zwei 2ersonenden Geldeinwurf inbezug auf die Anzahl der Münzen abhängig
zu machen-von der Belastung der Sitze des Viagens, wobei auch ein Notsitz im kleinen
Wagen mit dem Fassungsvermögen von normaler Weise einer Person in Betracht gezogen
wird. Die Belastung der Sitze braucht dann nicht zur Schließung des Stromkreises
für die Motoren zu fül-xen, sondern die Geldzähleinriohtung schließt selbsttätig
diesen Stromkreis, wenn auch die Vlagentür geschlos= sen ist. In größeren Wagen
könnte z.B. jeder Sitz seine eigene Geldzähleinrichtung haben. Die Geldzähleinrichtungen
könnten dann nur gemeinsam den Stromkreis für die Antriebamotoren schließen bzw.
vorbereiten. Der-Mänzeinwurf und auch die Belastung bzw. die Besetzung der Sitze
mit Personen. könnte so nach außenhin an.die-Wagenwandung, sichtbar oder abfühlbar
gemacht werden" daß diese Abfühlung z.B. herausragender--Sti--Pte oder umklappbarer
Nocken, mechanisch oder elektrisch zur Betätigung von Signaleinrichtungen dienen
kann, die eventuell selbsttätig die Wagen zu einem Kontrcllgleis führt.. dessen
Weiche entsprechend betätigt wird.
-
Sind mehrere Viagen zu einem Zug gekuppelt, so ist das Schließen der
Stromkreise für die Motoren in jedem einzelnen Wagen zunächst abhängig vonder Arbeitastellung
der Kupplunggelemente und auch abhängig von der Stellung der Wagentüren und der
Geld= zähleinrichtungen in den einzelnen Wagen, Von den Steuervorrichtungen aus
könnte mechanisch oder elek---. trisoh nach außenhin sichtbar oderiabfühlbar gemacht
werden,
eder Wagen kann eine Wagennummer erhalten, die z..b. in
ilorrn von löchern in eine ßlechtafel eingestanzt ist. Die Anordnung der löcher
könnte ähnlich'sein der lochung auf einer Hollerith= karte (Die "v Blechtafel ist
außen am Wagen befestigt.
-
An bestimmten Stellen der Bahnanlage sind Eröntrollstellen einge=
richtet, in denen Abfühlhebgl angebracht sind, die über die Blechtafeln streifen
und in-die löcher der Blechtafeln einfallen.
-
Werd-en die Abfühlhebel auf eine bestimmte Nummer, also auf eine lochkombination
eingestellt, so schließen diese Abfühlhebel mechanisch oder elektrisch eine Verbindung
zu einer Signalein= richtung, wenn der entsprechende Wagen mit dieser eingestellten
Nummer durch die Kontrollstelle fährt. Die Arbeitsweise dieser Kontrolleinriohtung
ist die gleiche wie die der automatischen Ausweiskoiitrolleinridhtung nach dem 2atent
Nr. 703 187 Klasse 43a. Die Betätigung der Signaleinrichtung kann das Auf
sichtspersonal zu entsprechenden Maßnahmen veranlassen; sie kann aber auch zur selbsttätigen
Betätigung von Weicheneinrichtungen am Gleis oder am Wagen selbst führen -und so
den Wagen zu besonderen Kontroll= gleisen führen, wo Fahrgäste oder ladegut oder
sonstige Beschaf= fenheit des Wagens kontrolliert werden kann.
-
Bei der automatischen Bahn, die zwe okmäßig als-Hängebahn ausge= führt
wird, laufen die Viagen auf Schienen die im freien Gelände und in entsprechend breiten-
Straßen von Säulen getragen werden. Die Schienen können aber auch von Auslegern
getragen werden, die an stabilen Mauern.von Gebäuden befestigt sind. Die Bahnanlage
mit ihren Gleisen und auch mit ihren Stationen kann inner= halb von Gebäuden liegen.
1-Jan könnte z,B. ein Stockwerk langer Gebäudereihen für die Anlage der automatischen
Bahn einrichten. Sind die Gebäude nicht allzu hoch, so.könnte man die Gleisanlage
auch auf die Dächer der Gebäude legen. An den Straßenübergängen und an sonstigen
Zwischenräumen zwischen den Gebäudereihen, könnten Brücken die Gleise tragen. Daß
die Bahnanlage vollkommen oder z.1.2. als 'Untergrundbahn öder Röhrenbahn
ausgeMirt werden kann, sei erwähnt.
Fortschritt der durch die "automatische Bahn" gegenüber den heuti=
gen verkellromitteln, erzielt wird.
Die wichtiesten
5 Eigenschaften der Verkehrsmittel sind: Schnellig=, keitg
Sicherheit, Pünktlichkeit'und ein regelmäßiger und auch billiger Verkehr.
-
Wenn auch bei den Schienenbahnen und bei den anderen Oberflächen=
verkehrsmitteln diese Eigenschaften mehr oder weniger vorhanden sind., so vereinigt
doch kein Verkehrsmittel alle diese Eigenschaf= ten in der gewünschten günstigen
Weise'o
Bei der au+omatischen
Bahn,
ist die Selnielliakeit größer als
bei den heutigen Bahnen und Omni= bussen ohne höhere Pahrgeschwindigkeit. Die Reisegeschwindigkelt
Da die Babn.eigenen Bahnkörper haben muß der von anderen, Fahrzeugen oder Fußgängern
nicht berührt wird, so sind Zusammenstöße mit diesem nicht möglich. Durch geeignete
Vorrichtungen ist auch ein Aufeinanderfahren der Wagen nicht möglich. Die Sicherheit
ist also größer als bei den bekannten Verkehrsmitteln.
Entgleisungen usw. hervorgerufen werden, so#ist der Schaden an Gesundheit oder leben
der Fahrgäste und der Materialschaden unter den gleichen Umständen nicht so groß
wie bei den heutigen Verkehrs= mitteln# denn jedes Fahrzeug ist nur mit einer Person
besetzt.
-
Zur Tünktlichkeit und Regelmäßiekeit ist zu sagen, daß
dauernde Betriebsbereitschaft vorhanden ist, denn die Stationen werden automatisch
mit Wagen aufgefülltwenn andere Wagen mit Fahrgästen die Station verlassen.
-
Zur BilliEkeit folgendes:- die Ersparnisse an lohn für Fahrpersonal,
die Möglichkeit des billigen elektrischen betriebes, geringe Versicherungesummen
usw. ermöglichen einen Fahr- und Transportpreie der unter dem der heutigen Verkehrsmittel
liegt.
-
Die neue-#Lu,#pmati..s-che Bahn würde also die gewünschten
5 Eigenschaf= ten iu hohem Maße besitzen.