DE1411691C - Vorrichtung zum Zusammentragen gefalz ter Bogen - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammentragen gefalz ter BogenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammentragen gefalzter Bogen zu Lagen auf einem
Sattelförderer, bei der jeweils die unterste der in einem Magazin gestapelten Falzbogenlagen an ihrer
Falzkante von einem auf einer ortsfest umlaufenden Scheibe sitzenden Greifer erfaßt und aus dem Magazin
herausgezogen und nach Richtungsänderung durch Bewegung auf der Umlaufbahn von dem Greifer
freigegeben und mit ihrer Falzkante an einen Anschlag auf einer ortsfesten, ebenen Ausrichtplatte
überführt wird, wo die Schenkelenden einer Aufspreizvorrichtung zur Überführung der Bogenlage auf
den Sattclförderer dargeboten werden.
Vorrichtungen dieser Gattung sind bereits längere Zeit in Benutzung und auch in Werbeunterlagcn
beschrieben worden.
Bei derartigen Vorrichtungen läßt der Greifer die Bogenlage etwa dann los, wenn ihre voranläufende
Kante sich in Richtung der Ausrichtplatte bewegt. Die Falzbogenlage muß dann frei über die Ausrichtplatte
hinweg fliegen, bis sie von dem daran befestigten Anschlag angehalten wird. Diese freie Bewegung
der Bogenlagen über die Ausrichtplatte hinweg und zu dem Anschlag hin stellt eine erhebliche Schwierigkeit
hinsichtlich der Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung dar. Erfolgt diese Bewegung zu langsam,
dann wird möglicherweise die Falzbogenlage nicht richtig ausgerichtet, und erfolgt diese Bewegung zu
schnell, dann prallt die Falzbogenlage möglicherweise von dem Anschlag ab, so daß atich keine riehtige
Ausrichtung erfolge ist. Eine richtige Ausrich-. tung der Falzbogenlage an dem Anschlag der Ausrichtplaltc
ist aber unbedingt erforderlich, damit die freien* Eindcn der Falzbogenlage nachfolgend für das
Aufspreizen der Falzbogenlage und Ablegen auf einem Sattclförderer präzise crgrilTcn werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
bei einer Vorrichtung der in Rede stehenden Gattung Vorkehrungen zu trc!fen, um ein genaues
Ausrichten der Falzbogenlagen an dem Anschlag der Ausrichtplatte zu gewährleisten, ohne daß die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung beeinträchtigt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich erfindungsgemäß durch eine an der Stelle der Bogenfreigabe
durch die Greifer am Umfang der ortsfest umlaufenden Scheibe federnd in Anlage gehaltene
Zuführrollc und eine Kurvcnstcucrung, welche die Zuführrolle in Richtung auf den Anschlag der Ausrichtplatte
hinbewegt.
Die Zuführrolle führt bei der Erfindung mehrere unterschiedliche Funktionen aus. Sie stützt einmal
die freigegebene Bogenlage ab, wenn diese sich in Richtung auf den Anschlag bewegt. Dazu sei bemerkt,
daß es bei mit Abwälzung arbeitenden Bogenziifülmingsvorriclitimj'.cn
an sieh bekannt ist, an einer Bogengreifer tragenden Scheibe in der Nähe
der Frcigabestelle der Bogen eine Rolle anliegen zu lassen, so daß ein freigegebener Bogen also zwischen
dem Umfang der Scheibe und der Rolle hindurch muß (USA.-Patent 2 082 064).
Bei der vorliegenden Erfindung dient die Zuführrollc aber gleichzeitig auch noch dazu, der freigegebenen
Bogenlage einen sicheren Vortrieb zu erteilen und sie nicht nur ohne Führung zu dem Anschlag
hin !liegen oder treiben zu lassen, wie es bisher der Fall war. Die i'alzboccnl.ij'c erfährt vielmehr
zwangläiifig einen genau dosierten Antriebsimptils,
so' daß man die Vorrichtung auch mit hoher Geschwindigkeit arbeiten lassen kann, ohne daß die
Gefahr eines Zurückprallens von dem Anschlag besteht.
Es hat sich gezeigt, daß die Befürchtung, daß ein zusätzlicher Antrieb der Falzbogenlage durch eine
bewegte Zuführrolle ein Abprallen von dem Anschlag begünstigen müßte, unbegründet ist. Man
kann die Bewegung der Zuführrolle durchaus so abstimmen, daß die Bogenlage sich gerade in der
gewünschten Weise gegen den Anschlag bewegt und sich richtig ausrichtet.
Es hat sich weiterhin auch gezeigt, daß die Falzbogenlage sich entgegen den Erwartungen unter der
Antriebswirkung de.r Zuführrolle nicht ausbaucht, sondern sich einwandfrei handhaben läßt. Es kommt
allerdings darauf an, daß die Antriebswirkung der Zuführrolle genau dosiert wird, etwa wie auch der
Wurf dosiert werden muß, mit dem ein Fischer seine Angel auswirft. Im Falle der Zuführrolle kann diese
Dosierung durch entsprechende Ausgestaltung der Kurvensteucrung genau in der gewünschten Weise
erfolgen. ,
Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den ' j
Unteransprüchcn.
Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispicles
der Erfindung an Hand von Zeichnungen.
Fig. IA bis 1 F veranschaulichen schematisch in
verschiedenen Betricbsstellungcn eine Vorrichtung zum Zusammentragen gefalteter Bogen zu Lagen
und insbesondere eine zugehörige Ausrichtplatte und Aufsprcizvorrichtung für die gefalteten Bogen;
F i g. 2 zeigt einen Sattclförderer, auf den die aufgespreizten
Bogen aufgelegt werden;
F i g. 3 zeigt teilweise im Schnitt einen Stapel von gefalteten Bogen in einem Nachfüllbehälter, einen
zur Bogencntnahme dienenden Greifer auf einer ortsfest umlaufenden Scheibe und eine der Ausrichtplatte
und Aufspreizvorrichtung vorgeschaltete Zuführrolle;
F i g. 4 zeigt eine Kurvensteucrung für die Zuführrolle;
Fig. 5 zeigt Einzelheiten der Ausrichtplatte und einer zugeordneten Glättplatte.
Die hier dargestellte und beschriebene Vorrichtung (^
dient zur Entnahme gefalteter Fal/.bogenlagen aus
einem Stapel und zum Ablegen der Falzbogenlagen in aufgespreiztem Zustand auf einem Sattelförderer
SD, wie man ihn in Fig. 2 sieht. Das ist bekanntlich bei der Zusammenstellung von Büchern, Heften und
Broschüren aus verschiedenartigen Falzbogenlagen erforderlich.
Die Falzbogenlagen S sind senkrecht übereinander in einem Nachfüllbehälter gestapelt und weiden
durch eine Bodenplatte 2((O darin i'ctraj'.en. Die FaIzbogenlagen
sind in dem Nachfüllbehälter so angeordnet,
daß sie mit dem Vorstoß (das ist der verlängerte Kantenteil) des Unterblattes nach hinten
zeigen. Die gefalteten Kücken der Fal/bo/'cnhij'.cn
liegen unmittelbar an einem Vordeninschlng 201 und
können somit in der in Fig. IA veranschaulichten
Weise einzeln aus dem Stapel heraiisr.ezo.een werden.
Hinrichtuni'cn, die dazu dienen, die Faltkante tier
untersten Falzboj'.enlai'.e ans dem Stapel einzeln zu
ergreifen, sind an sich bekannt, uwd bedürfen hier
keiner'näheren Büschrcihimi',.
Nachdem die Fallkanle der untersten Bogenlage von dem Stapel abgehoben worden ist, wird sie mittel:;
Hilf einem Paar ortsfest umlaufender Scheiben 24(U
und 240B angeordneter Greifer 240 F ergriffen
(Fig. IA) und dann auf einer kreisförmigen Bahn
von dem Stapel abgezogen oder hinweggewälzt. Die Greifer 240 F sitzen auf einer exzentrischen Schwcnkvvelle
243 (F i g. 4).
Mittels einer hier nicht näher zu beschreibenden. Betätigungsvorrichtung werden die Greifer 240 F also
denrt betätigt, daß sie die Bogenlagen einzeln aus dem Nachfüllbehälter herausziehen, und die herausgezogene
Falzbogenlage wird dann mit den Scheiben 240 Λ und 24QR, in Fig. 3 gesehen, gegen den Uhrzeigersinn
herumgezogen. Wie die Fig. IA scheinatisch
zeigt, kehrt sich die Falzbogenlage hierdurch allmählich so um, daß das Vorstoßblatt zu unterst
kommt, wie es aus der Fig. IB ersichtlich wird. Die
so aus .dem Nachfüllbehälter herausgezogene Falzbogenlage
soll in eine Registerlehre RG, Fig. 1 und 5, gerichtet werden, an der die Falzbogenlage
richtig für den nächsten an ihr durchgeführten Zuführarbeitsgang gelegt wird.
Dazu wird der Greifer 240 F in nicht näher dargestellter Weise derart gesteuert, daß er die Falzbogenlage
zwischen einem Punkt P und einem Punkt β (Fig. 3) der Bewegungsbahn der Scheiben
240 A und 240 B wieder losläßt.
Für jeden Nachfüllbehälter gibt es eine Registerlehre ZiG, und jede solche Lehre enthält ein Paar
getrennter Alisrichtplatten 260 (es ist nur eine gezeigt), die so angeordnet sind, daß sie von jeder
Scheibe 240/1 weg geneigt sind. Zu jedem-Paar von Platten 260 gehört ein einstellbarer Anschlag 261
(F i g. 5), der so angeordnet ist, daß eine angeschlagene Falzbogenlage mit ihrer Vorstoßkante frei über
die oberen Kanten der paarigen Platten 260 hinaussteht, wie es in den Fig. 3 und 5 zu sehen ist. Jeder
Anschlag 261 hat einen Flansch 261 F und ist mittels einer Flügelmutter WK (Fig. 5) verstellbar.
Damit die Falzbogenlagen in die Registerlehren
richtig eingelegt werden, wirkt mit jeder Scheibe 240/1 und 240Z? eine Zuführrolle 265 zusammen,
die die Falzbogenlagen zwangläufig in die Registerlehre
treibt, wobei sichergestellt wird, daß jede Falzbogenlage mit dem Vorstoß richtig relativ zur vorderen
und oberen Kante der Ausrichtplatten 260 liegt. Jede Zuführrolle ist in die Berührung mit der
entsprechenden Scheibe vorgespannt; sie wird infolgedessen durch die Scheibe angetrieben und wird
auch während des Einführens einer Falzbogenlage
getrieben oder gedreht, wie aus der folgenden Beschreibung ersichtlich wird.
Die Ziiführrollcn 265 werden frei drehbar von
Armen 266 (F i g. 3 und 4) getragen. Jeder Arm ist bei 268, Fig. 3, an dem unteren linde eines Zuführrollen-Treibarms
270 ausdenkt. Jeder Treibami 270 ist auf einer Schwenkwelle 271 verstiftet.-
Damit die Rollen 265 zwangläulig in Berührung
mit den entsprechenden Scheiben geilrückt werden, ist tier Arm 266 in jedem F7IiIIc mit einer rückwärtigen
Verlängerung 266 R, ['ig. 3, und dieser wiederum
an seiner .oberen !''lache mit einem Aul'sleckvorsprung
266 H ausgestaltet. Min Arm 278 sil/.t in
fester Lage oberhalb tier Verlänecrung 266 R und
enthält auch einen Vorsprung 278 Ii. liine Schraubenfeder
2H0 paßt mit ihren olfenen linden über die
Vorspriinge 266/J und 278Ii und wirkt sich normalerweise
darin aus, ilen entsprechenden Ann 266, in Fi g. 3 gesehen, iieijen den Uhr/ei !.',ersinn /u drängen
und die entsprechende Ziil'i'ihnolle 265 in Berührung
mit der Umfangsfläche der entsprechenden Scheibe 240/1 oder 240 B zu halten.
Die Zuführrollen 265 lassen sich zwischen den in
Fig. 3 gezeigten Punkten P und Q verstellen, die die
Berührungspunkte der Rollen 265 mit der entsprechenden Scheibe 240/1 oder 240 B sind. Wenn eine
Falzbogenlage durch die Greifer 240 F mit den Scheiben 240 A und 240B herumgezogen worden ist,
sind die Zuführrollen 265 am Berührungspunkt P
ίο gelegen; wenn die Falzbogenlage über den Punkt P
hinausgezogen wird, so liegt sie dann zwischen ilen Rollen 265 und den entsprechenden Scheiben 240 A
und 240 B. Am Punkt P ist die Falzbogenlage mit dem Eingang der Registerlchre RG ausgerichtet.
Wie erwähnt, öffnen sich die Greifer, wenn einmal
der gefalzte Rücken einer Falzbogenlage über den Punkt P hinausgegangen und zum Punkt Q vorgeschritten
ist. Zu dieser Zeit bewirken die Ziiführrollcn 265, die eine Gummioberfläche haben, das
Tragen der Falzbogenlage; es ist jedoch jetzt erwünscht, daß diese mit einer zwangläufigen Wirkung
in die Registerlehre gerichtet wird, und dies wird erreicht, indem den Armen 266 mittels einer Kurven-Steuerung
ein zwangläufiger Antrieb, in Fig. 3 gesehen, nach rechts, in Richtung zur Registerlchre
erteilt wird. Gemäß Fig. 4 ist dazu auf einer.drehbaren
Welle 210, auf der auch die Scheiben 240/1 und 240 B sitzen, eine Nockenscheibe 282-6 befestigt.
Diese Nockenscheibe hat eine verhältnismäßig kurze Vcrweilstelle 282 D: Ein Steuerarm 283 ist an der
Schwenkwelle 271 befestigt und trägt einen Mitläufer 283 F, der durch eine Feder 283.V in Berührung mit
der Nockenscheibe 282-6, F i g. 4, gedrängt wird. Wenn die Verweilstclle 2821) sich dem Mitläufer
283F, Fig. 4, darbietet, so schwenkt die Schwenkvvellc27I
infolge der Wirkung der Feder 283.S1, in dieser Figur gesehen, im Uhrzeigersinn. Dies ist
gleichbedeutend mit einem vorwärtsgerichteten' Zuführhub der Arme 266 und veranlaßt die Rollen 265,
vom Punkt/1 zum Punkt Q- zu wandern. Dies ist eine
verhältnismäßig schnelle, durch die Feder ausgelöste Tätiükcit, und man kann erkennen, daß das Verweilen
282 D von verhältnismäßig kurzer Dauer ist. Der Nockenmitläufer 283 F wandert also beim
Nachlaufen in die Nockenverweilstelle 282/) »nach innen«, die Arme 266 schieben die Zuführroller. 265
von den Punkten /' zu den Punkten (), und das umgekehrte
findet statt, wenn der Mitläufer 283 F allmählich nach außen aus der Vcrweilstelle. 282 D auf
dem verlängerten, hohen Teil oiler Vorsprung der Nockenscheibe 282-6 wandert. Die Verweillläche-282/)
ist so gestaltet, daß eine kleine Pause der Rollen 265 an ihren Punkten Q sichergestellt ist;
diese Pause reicht aus, um der in die Registerlehre einwandernden Falzbogenlagi.eine solche Verzöge-'
rungswirkung zu erteilen, daß sie, wenn sie endgültig von den Scheiben 240/1 und 240 Ii freigegeben ist,
nicht gegen den Rüekenauschlag 261 »aufprallt.<. Bei
einem solchen übermäßigen »Aufprall« der FaIzbiv'.eiilai'.e
an der .Auslichtplatte 260 fehlt nämlich die Sicherheit, daß der Vorstoß richlii; an der vorderen
oder oberen Kante'der Ausrichtplatte 260 zu liegen kommt.
Der nächste au der Fal/boj-enlage durchgeführte
fi5 Arbeitsgang besieht darin, sie aus der Ausrichtplatte
wej'zu/iehen und ihre zwei Blätter zu trennen. Diese
Arbeitsfolge ist in den F i 1·,. 1 C bis I [■' einschließlich
veranschaulicht. Um hierfür sicherzustellen, daß
die Falzbogenlagcn in einem vollkommen glatten Zustand
auf den Ausrichtplatten 260 zur Ruhe kommen, ist eine Glättplatte oder ein Glättarm 300 zum
Glätten der Falzbogcnlagen vorgesehen (Fig. 5).
Diese ist jeweils zwischen zwei Ausrichtplatten 260 und normalerweise im Abstand über ihnen gelegen,
um den Hingang der Registerlehre freizuhalten. Nachdem eine Falzbogcnlage an ein Paar von Ausrichtplalten
260 herangeführt worden ist, muß die dieser Regislerlehre zugehörige Glättplatte 300 schnell und
kräftig zu den Ausrichtplatlen 260 hin bewegt werden,
um sicherzustellen, daß die Falzbogenlage S mit ihrem oberen Blatt glatt auf dem unteren Blatt liegt.
Jede solche Glättplatte 300 wird primär durch eine Blattfeder 303 getragen, deren eines Ende über einen
Stutzen 305 geschachtelt ist, der seinerseits Verbindung mit der Glättplalle 300 hat. Um den Schaft des
Stutzens 305 windel sich zwischen der Platte 300 und der Blattfeder 303 eine Schraubenfeder 308, die für
eine Nachgiebigkeit sorgt, falls mehrere Falzbogenlagen sich in der Falzbogcnlagcnlehre auf mehr als
etwa 6 mm Dicke stauen sollten. Das Ende der Blattfeder 303 gegenüber vom Stutzen 305 ist mit einem
Klotz 310' hinten an der Maschine verbunden, und dieser Klotz seinerseits wird durch eine feststehende
Achse 311' hinten an der Maschine getragen.
Bewegung wird auf die Blattfeder 303 durch eine Druckrolle 312' übertragen, die an dem unteren
Ende eines aufwärtsgerichteten Arms 315 sitzt; das gegenüberliegende Ende dieses Arms trägt einen
Nockenmillüufer 3Ι5/·\ der mit einer auf der Welle
210 sitzenden Nockenscheibe 316 zusammenarbeitet. Der Mitläufer 315/■" wird normalerweise in Berührung
mit der Nockenscheibe 316 durch eine Feder 320' gehalten, die mit ihrem einen Ende an der
Glältplatte 300 und mit ihrem anderen Ende an einem Stift oder Klotz 323 befestigt ist. der den Arm
315 an einer feststehenden Anbauachsc 325' trägt. Die Achse 325' läuft parallel zur Welle 210 und ist
etwas hinter und unter ihr gelegen.
Zum Herausziehen der Falzbogenlagcn aus jeder Ausrichterlehre werden die Blätter der Falzbogenlage
danach in eine V-Form auseinandergespreizt. Dazu dienen ein Paar von Scheiben 310 und 327 mit
Greifern 310 /·" und 327 /\ Die Scheiben 310 und 327
sitzen auf Wellen 322 und 325. Das Herausziehen und nachfolgende Ablegen auf den Sattelförderer SD
erfolgt in der in F i g. 1 C bis 1 F veranschaulichten Weise. Wie Fig. \ C veranschaulicht, hält der Anschlag
261 die Falzbogenlage dabei genau in der richtigen Lage.
Zusammenfassung
Die vorliegende Erfindung macht es möglich, FaIzbogcnlagen
mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkcit zuführen und sammeln zu lassen, da
die Art und Weise, mit der diese genau aufeinandergelegt und dann in der Ausrichterlehre geglättet werden,
sicherstellt, daß der Vorstoß einer ausgerichteten und geglätteten Falzbogenlage sich genau an
der Stelle für den endgültigen Vorstoßzuführ-Arbeitsgang befindet; da die obere Seite der ausgerichteten
Falzbogenlage geglättet ist, sinkt die Möglichkeit einer Vcrklemmung wesentlich herab.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Zusammentragen gefalzter Bogen zu Lagen auf einem Sattelförderer, bei der
jeweils die unterste der in einem Magazin gestapelten Falzbogenlagen an ihrer Falzkante von
einem auf einer ortsfest umlaufenden Scheibe sitzenden Greifer erfaßt und aus dem Magazin herausgezogen
und nach Richtungsänderung durch Bewegung auf der Umlaufbahn von dem Greifer
freigegeben und mit ihrer Falzkante an einen Anschlag auf einer ortsfesten, ebenen Ausrichte
platte überführt wird, wo die Schenkclenden einer Aufheizvorrichtung zur Überführung der Bogenlage
auf den Sattclfördercr dargeboten werden, gekennzeichnet d u r c h eine an der Stelle
der Bogen freigäbe durch die Greifer (240/·') am Umfang der ortsfest umlaufenden Scheibe (240 A
bzw. 240 B) federnd in Anlage gehaltene Zuführrolle (265) und eine Kurvensteuerung (266, 283),
welche die Zuführrolle (265) in Richtung auf den Anschlag (261.261/") der Ausrichtplatte (260)
hinbewegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Steuerung eines die Zuführrolle (265) tragenden Armes (266) eine Nokkenscheibe
(282-6) auf einer auch die Scheiben (240 A. 240Zi) tragenden Welle (210) angeordnet
ist und von einem Mitläufer (2Π3 F) abgetastet wird, der von einer Schwenkwelle (271) für den
Arm (266) und die darauf sitzende Zuführrolle (265) getragen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Schwenkwelle (271) ein abstehender Treibarm (270) befestigt ist. an dem
der die Zuführrolle (265) tragende Arm (266) angelenkt ist. und daß zwischen einem an dem
Treibarm befestigten Arm (278) und einer rückwärtigen Verlängerung des die Zuführrolle (265)
tragenden Armes (266) eine Feder (280) eingeschaltet ist. die die Zuführrolle in Berührung
. mit der Scheibe (240 A bzw. 2Ί0 B) drängt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen parallel
zur Ausrichtplatte (260) mittels einer Nokkensclicibe
(316) ein Glättarm (300) verlagerbar ist und eine am Anschlag (261, 261 F) ausgerichtete
Falzbogenlage kurzzeitig an die Ausrichtplatte (260) andrückt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Paar von Scheiben (240/1. 240 B), Zuführrollen (265) und Ausrichtplatten
(260) vorgesehen sind und zwischen den beiden Ausrichtplatten jeweils eine Glättplatte
(300) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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