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DE1411691C - Vorrichtung zum Zusammentragen gefalz ter Bogen - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammentragen gefalz ter Bogen

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Publication number
DE1411691C
DE1411691C DE1411691C DE 1411691 C DE1411691 C DE 1411691C DE 1411691 C DE1411691 C DE 1411691C
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DE
Germany
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feed roller
arm
folded
sheet
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Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
William B LaGrange Park 111 McCain (V St A )
Original Assignee
Chicago Machinery Laboratory Inc , Chicago, 111 (VStA)
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammentragen gefalzter Bogen zu Lagen auf einem Sattelförderer, bei der jeweils die unterste der in einem Magazin gestapelten Falzbogenlagen an ihrer Falzkante von einem auf einer ortsfest umlaufenden Scheibe sitzenden Greifer erfaßt und aus dem Magazin herausgezogen und nach Richtungsänderung durch Bewegung auf der Umlaufbahn von dem Greifer freigegeben und mit ihrer Falzkante an einen Anschlag auf einer ortsfesten, ebenen Ausrichtplatte überführt wird, wo die Schenkelenden einer Aufspreizvorrichtung zur Überführung der Bogenlage auf den Sattclförderer dargeboten werden.
Vorrichtungen dieser Gattung sind bereits längere Zeit in Benutzung und auch in Werbeunterlagcn beschrieben worden.
Bei derartigen Vorrichtungen läßt der Greifer die Bogenlage etwa dann los, wenn ihre voranläufende Kante sich in Richtung der Ausrichtplatte bewegt. Die Falzbogenlage muß dann frei über die Ausrichtplatte hinweg fliegen, bis sie von dem daran befestigten Anschlag angehalten wird. Diese freie Bewegung der Bogenlagen über die Ausrichtplatte hinweg und zu dem Anschlag hin stellt eine erhebliche Schwierigkeit hinsichtlich der Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung dar. Erfolgt diese Bewegung zu langsam, dann wird möglicherweise die Falzbogenlage nicht richtig ausgerichtet, und erfolgt diese Bewegung zu schnell, dann prallt die Falzbogenlage möglicherweise von dem Anschlag ab, so daß atich keine riehtige Ausrichtung erfolge ist. Eine richtige Ausrich-. tung der Falzbogenlage an dem Anschlag der Ausrichtplaltc ist aber unbedingt erforderlich, damit die freien* Eindcn der Falzbogenlage nachfolgend für das Aufspreizen der Falzbogenlage und Ablegen auf einem Sattclförderer präzise crgrilTcn werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der in Rede stehenden Gattung Vorkehrungen zu trc!fen, um ein genaues Ausrichten der Falzbogenlagen an dem Anschlag der Ausrichtplatte zu gewährleisten, ohne daß die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung beeinträchtigt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich erfindungsgemäß durch eine an der Stelle der Bogenfreigabe durch die Greifer am Umfang der ortsfest umlaufenden Scheibe federnd in Anlage gehaltene Zuführrollc und eine Kurvcnstcucrung, welche die Zuführrolle in Richtung auf den Anschlag der Ausrichtplatte hinbewegt.
Die Zuführrolle führt bei der Erfindung mehrere unterschiedliche Funktionen aus. Sie stützt einmal die freigegebene Bogenlage ab, wenn diese sich in Richtung auf den Anschlag bewegt. Dazu sei bemerkt, daß es bei mit Abwälzung arbeitenden Bogenziifülmingsvorriclitimj'.cn an sieh bekannt ist, an einer Bogengreifer tragenden Scheibe in der Nähe der Frcigabestelle der Bogen eine Rolle anliegen zu lassen, so daß ein freigegebener Bogen also zwischen dem Umfang der Scheibe und der Rolle hindurch muß (USA.-Patent 2 082 064).
Bei der vorliegenden Erfindung dient die Zuführrollc aber gleichzeitig auch noch dazu, der freigegebenen Bogenlage einen sicheren Vortrieb zu erteilen und sie nicht nur ohne Führung zu dem Anschlag hin !liegen oder treiben zu lassen, wie es bisher der Fall war. Die i'alzboccnl.ij'c erfährt vielmehr zwangläiifig einen genau dosierten Antriebsimptils, so' daß man die Vorrichtung auch mit hoher Geschwindigkeit arbeiten lassen kann, ohne daß die Gefahr eines Zurückprallens von dem Anschlag besteht.
Es hat sich gezeigt, daß die Befürchtung, daß ein zusätzlicher Antrieb der Falzbogenlage durch eine bewegte Zuführrolle ein Abprallen von dem Anschlag begünstigen müßte, unbegründet ist. Man kann die Bewegung der Zuführrolle durchaus so abstimmen, daß die Bogenlage sich gerade in der gewünschten Weise gegen den Anschlag bewegt und sich richtig ausrichtet.
Es hat sich weiterhin auch gezeigt, daß die Falzbogenlage sich entgegen den Erwartungen unter der Antriebswirkung de.r Zuführrolle nicht ausbaucht, sondern sich einwandfrei handhaben läßt. Es kommt allerdings darauf an, daß die Antriebswirkung der Zuführrolle genau dosiert wird, etwa wie auch der Wurf dosiert werden muß, mit dem ein Fischer seine Angel auswirft. Im Falle der Zuführrolle kann diese Dosierung durch entsprechende Ausgestaltung der Kurvensteucrung genau in der gewünschten Weise erfolgen. ,
Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den ' j Unteransprüchcn.
Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispicles der Erfindung an Hand von Zeichnungen.
Fig. IA bis 1 F veranschaulichen schematisch in verschiedenen Betricbsstellungcn eine Vorrichtung zum Zusammentragen gefalteter Bogen zu Lagen und insbesondere eine zugehörige Ausrichtplatte und Aufsprcizvorrichtung für die gefalteten Bogen;
F i g. 2 zeigt einen Sattclförderer, auf den die aufgespreizten Bogen aufgelegt werden;
F i g. 3 zeigt teilweise im Schnitt einen Stapel von gefalteten Bogen in einem Nachfüllbehälter, einen zur Bogencntnahme dienenden Greifer auf einer ortsfest umlaufenden Scheibe und eine der Ausrichtplatte und Aufspreizvorrichtung vorgeschaltete Zuführrolle;
F i g. 4 zeigt eine Kurvensteucrung für die Zuführrolle;
Fig. 5 zeigt Einzelheiten der Ausrichtplatte und einer zugeordneten Glättplatte.
Die hier dargestellte und beschriebene Vorrichtung (^ dient zur Entnahme gefalteter Fal/.bogenlagen aus einem Stapel und zum Ablegen der Falzbogenlagen in aufgespreiztem Zustand auf einem Sattelförderer SD, wie man ihn in Fig. 2 sieht. Das ist bekanntlich bei der Zusammenstellung von Büchern, Heften und Broschüren aus verschiedenartigen Falzbogenlagen erforderlich.
Die Falzbogenlagen S sind senkrecht übereinander in einem Nachfüllbehälter gestapelt und weiden durch eine Bodenplatte 2((O darin i'ctraj'.en. Die FaIzbogenlagen sind in dem Nachfüllbehälter so angeordnet, daß sie mit dem Vorstoß (das ist der verlängerte Kantenteil) des Unterblattes nach hinten zeigen. Die gefalteten Kücken der Fal/bo/'cnhij'.cn liegen unmittelbar an einem Vordeninschlng 201 und können somit in der in Fig. IA veranschaulichten Weise einzeln aus dem Stapel heraiisr.ezo.een werden. Hinrichtuni'cn, die dazu dienen, die Faltkante tier untersten Falzboj'.enlai'.e ans dem Stapel einzeln zu ergreifen, sind an sich bekannt, uwd bedürfen hier keiner'näheren Büschrcihimi',.
Nachdem die Fallkanle der untersten Bogenlage von dem Stapel abgehoben worden ist, wird sie mittel:; Hilf einem Paar ortsfest umlaufender Scheiben 24(U
und 240B angeordneter Greifer 240 F ergriffen (Fig. IA) und dann auf einer kreisförmigen Bahn von dem Stapel abgezogen oder hinweggewälzt. Die Greifer 240 F sitzen auf einer exzentrischen Schwcnkvvelle 243 (F i g. 4).
Mittels einer hier nicht näher zu beschreibenden. Betätigungsvorrichtung werden die Greifer 240 F also denrt betätigt, daß sie die Bogenlagen einzeln aus dem Nachfüllbehälter herausziehen, und die herausgezogene Falzbogenlage wird dann mit den Scheiben 240 Λ und 24QR, in Fig. 3 gesehen, gegen den Uhrzeigersinn herumgezogen. Wie die Fig. IA scheinatisch zeigt, kehrt sich die Falzbogenlage hierdurch allmählich so um, daß das Vorstoßblatt zu unterst kommt, wie es aus der Fig. IB ersichtlich wird. Die so aus .dem Nachfüllbehälter herausgezogene Falzbogenlage soll in eine Registerlehre RG, Fig. 1 und 5, gerichtet werden, an der die Falzbogenlage richtig für den nächsten an ihr durchgeführten Zuführarbeitsgang gelegt wird.
Dazu wird der Greifer 240 F in nicht näher dargestellter Weise derart gesteuert, daß er die Falzbogenlage zwischen einem Punkt P und einem Punkt β (Fig. 3) der Bewegungsbahn der Scheiben 240 A und 240 B wieder losläßt.
Für jeden Nachfüllbehälter gibt es eine Registerlehre ZiG, und jede solche Lehre enthält ein Paar getrennter Alisrichtplatten 260 (es ist nur eine gezeigt), die so angeordnet sind, daß sie von jeder Scheibe 240/1 weg geneigt sind. Zu jedem-Paar von Platten 260 gehört ein einstellbarer Anschlag 261 (F i g. 5), der so angeordnet ist, daß eine angeschlagene Falzbogenlage mit ihrer Vorstoßkante frei über die oberen Kanten der paarigen Platten 260 hinaussteht, wie es in den Fig. 3 und 5 zu sehen ist. Jeder Anschlag 261 hat einen Flansch 261 F und ist mittels einer Flügelmutter WK (Fig. 5) verstellbar.
Damit die Falzbogenlagen in die Registerlehren richtig eingelegt werden, wirkt mit jeder Scheibe 240/1 und 240Z? eine Zuführrolle 265 zusammen, die die Falzbogenlagen zwangläufig in die Registerlehre treibt, wobei sichergestellt wird, daß jede Falzbogenlage mit dem Vorstoß richtig relativ zur vorderen und oberen Kante der Ausrichtplatten 260 liegt. Jede Zuführrolle ist in die Berührung mit der entsprechenden Scheibe vorgespannt; sie wird infolgedessen durch die Scheibe angetrieben und wird auch während des Einführens einer Falzbogenlage getrieben oder gedreht, wie aus der folgenden Beschreibung ersichtlich wird.
Die Ziiführrollcn 265 werden frei drehbar von Armen 266 (F i g. 3 und 4) getragen. Jeder Arm ist bei 268, Fig. 3, an dem unteren linde eines Zuführrollen-Treibarms 270 ausdenkt. Jeder Treibami 270 ist auf einer Schwenkwelle 271 verstiftet.-
Damit die Rollen 265 zwangläulig in Berührung mit den entsprechenden Scheiben geilrückt werden, ist tier Arm 266 in jedem F7IiIIc mit einer rückwärtigen Verlängerung 266 R, ['ig. 3, und dieser wiederum an seiner .oberen !''lache mit einem Aul'sleckvorsprung 266 H ausgestaltet. Min Arm 278 sil/.t in fester Lage oberhalb tier Verlänecrung 266 R und enthält auch einen Vorsprung 278 Ii. liine Schraubenfeder 2H0 paßt mit ihren olfenen linden über die Vorspriinge 266/J und 278Ii und wirkt sich normalerweise darin aus, ilen entsprechenden Ann 266, in Fi g. 3 gesehen, iieijen den Uhr/ei !.',ersinn /u drängen und die entsprechende Ziil'i'ihnolle 265 in Berührung mit der Umfangsfläche der entsprechenden Scheibe 240/1 oder 240 B zu halten.
Die Zuführrollen 265 lassen sich zwischen den in Fig. 3 gezeigten Punkten P und Q verstellen, die die Berührungspunkte der Rollen 265 mit der entsprechenden Scheibe 240/1 oder 240 B sind. Wenn eine Falzbogenlage durch die Greifer 240 F mit den Scheiben 240 A und 240B herumgezogen worden ist, sind die Zuführrollen 265 am Berührungspunkt P
ίο gelegen; wenn die Falzbogenlage über den Punkt P hinausgezogen wird, so liegt sie dann zwischen ilen Rollen 265 und den entsprechenden Scheiben 240 A und 240 B. Am Punkt P ist die Falzbogenlage mit dem Eingang der Registerlchre RG ausgerichtet.
Wie erwähnt, öffnen sich die Greifer, wenn einmal der gefalzte Rücken einer Falzbogenlage über den Punkt P hinausgegangen und zum Punkt Q vorgeschritten ist. Zu dieser Zeit bewirken die Ziiführrollcn 265, die eine Gummioberfläche haben, das Tragen der Falzbogenlage; es ist jedoch jetzt erwünscht, daß diese mit einer zwangläufigen Wirkung in die Registerlehre gerichtet wird, und dies wird erreicht, indem den Armen 266 mittels einer Kurven-Steuerung ein zwangläufiger Antrieb, in Fig. 3 gesehen, nach rechts, in Richtung zur Registerlchre erteilt wird. Gemäß Fig. 4 ist dazu auf einer.drehbaren Welle 210, auf der auch die Scheiben 240/1 und 240 B sitzen, eine Nockenscheibe 282-6 befestigt. Diese Nockenscheibe hat eine verhältnismäßig kurze Vcrweilstelle 282 D: Ein Steuerarm 283 ist an der Schwenkwelle 271 befestigt und trägt einen Mitläufer 283 F, der durch eine Feder 283.V in Berührung mit der Nockenscheibe 282-6, F i g. 4, gedrängt wird. Wenn die Verweilstclle 2821) sich dem Mitläufer 283F, Fig. 4, darbietet, so schwenkt die Schwenkvvellc27I infolge der Wirkung der Feder 283.S1, in dieser Figur gesehen, im Uhrzeigersinn. Dies ist gleichbedeutend mit einem vorwärtsgerichteten' Zuführhub der Arme 266 und veranlaßt die Rollen 265, vom Punkt/1 zum Punkt Q- zu wandern. Dies ist eine verhältnismäßig schnelle, durch die Feder ausgelöste Tätiükcit, und man kann erkennen, daß das Verweilen 282 D von verhältnismäßig kurzer Dauer ist. Der Nockenmitläufer 283 F wandert also beim Nachlaufen in die Nockenverweilstelle 282/) »nach innen«, die Arme 266 schieben die Zuführroller. 265 von den Punkten /' zu den Punkten (), und das umgekehrte findet statt, wenn der Mitläufer 283 F allmählich nach außen aus der Vcrweilstelle. 282 D auf dem verlängerten, hohen Teil oiler Vorsprung der Nockenscheibe 282-6 wandert. Die Verweillläche-282/) ist so gestaltet, daß eine kleine Pause der Rollen 265 an ihren Punkten Q sichergestellt ist; diese Pause reicht aus, um der in die Registerlehre einwandernden Falzbogenlagi.eine solche Verzöge-' rungswirkung zu erteilen, daß sie, wenn sie endgültig von den Scheiben 240/1 und 240 Ii freigegeben ist, nicht gegen den Rüekenauschlag 261 »aufprallt.<. Bei einem solchen übermäßigen »Aufprall« der FaIzbiv'.eiilai'.e an der .Auslichtplatte 260 fehlt nämlich die Sicherheit, daß der Vorstoß richlii; an der vorderen oder oberen Kante'der Ausrichtplatte 260 zu liegen kommt.
Der nächste au der Fal/boj-enlage durchgeführte
fi5 Arbeitsgang besieht darin, sie aus der Ausrichtplatte wej'zu/iehen und ihre zwei Blätter zu trennen. Diese Arbeitsfolge ist in den F i 1·,. 1 C bis I [■' einschließlich veranschaulicht. Um hierfür sicherzustellen, daß
die Falzbogenlagcn in einem vollkommen glatten Zustand auf den Ausrichtplatten 260 zur Ruhe kommen, ist eine Glättplatte oder ein Glättarm 300 zum Glätten der Falzbogcnlagen vorgesehen (Fig. 5). Diese ist jeweils zwischen zwei Ausrichtplatten 260 und normalerweise im Abstand über ihnen gelegen, um den Hingang der Registerlehre freizuhalten. Nachdem eine Falzbogcnlage an ein Paar von Ausrichtplalten 260 herangeführt worden ist, muß die dieser Regislerlehre zugehörige Glättplatte 300 schnell und kräftig zu den Ausrichtplatlen 260 hin bewegt werden, um sicherzustellen, daß die Falzbogenlage S mit ihrem oberen Blatt glatt auf dem unteren Blatt liegt. Jede solche Glättplatte 300 wird primär durch eine Blattfeder 303 getragen, deren eines Ende über einen Stutzen 305 geschachtelt ist, der seinerseits Verbindung mit der Glättplalle 300 hat. Um den Schaft des Stutzens 305 windel sich zwischen der Platte 300 und der Blattfeder 303 eine Schraubenfeder 308, die für eine Nachgiebigkeit sorgt, falls mehrere Falzbogenlagen sich in der Falzbogcnlagcnlehre auf mehr als etwa 6 mm Dicke stauen sollten. Das Ende der Blattfeder 303 gegenüber vom Stutzen 305 ist mit einem Klotz 310' hinten an der Maschine verbunden, und dieser Klotz seinerseits wird durch eine feststehende Achse 311' hinten an der Maschine getragen.
Bewegung wird auf die Blattfeder 303 durch eine Druckrolle 312' übertragen, die an dem unteren Ende eines aufwärtsgerichteten Arms 315 sitzt; das gegenüberliegende Ende dieses Arms trägt einen Nockenmillüufer 3Ι5/·\ der mit einer auf der Welle 210 sitzenden Nockenscheibe 316 zusammenarbeitet. Der Mitläufer 315/■" wird normalerweise in Berührung mit der Nockenscheibe 316 durch eine Feder 320' gehalten, die mit ihrem einen Ende an der Glältplatte 300 und mit ihrem anderen Ende an einem Stift oder Klotz 323 befestigt ist. der den Arm 315 an einer feststehenden Anbauachsc 325' trägt. Die Achse 325' läuft parallel zur Welle 210 und ist etwas hinter und unter ihr gelegen.
Zum Herausziehen der Falzbogenlagcn aus jeder Ausrichterlehre werden die Blätter der Falzbogenlage danach in eine V-Form auseinandergespreizt. Dazu dienen ein Paar von Scheiben 310 und 327 mit Greifern 310 /·" und 327 /\ Die Scheiben 310 und 327 sitzen auf Wellen 322 und 325. Das Herausziehen und nachfolgende Ablegen auf den Sattelförderer SD erfolgt in der in F i g. 1 C bis 1 F veranschaulichten Weise. Wie Fig. \ C veranschaulicht, hält der Anschlag 261 die Falzbogenlage dabei genau in der richtigen Lage.
Zusammenfassung
Die vorliegende Erfindung macht es möglich, FaIzbogcnlagen mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkcit zuführen und sammeln zu lassen, da die Art und Weise, mit der diese genau aufeinandergelegt und dann in der Ausrichterlehre geglättet werden, sicherstellt, daß der Vorstoß einer ausgerichteten und geglätteten Falzbogenlage sich genau an der Stelle für den endgültigen Vorstoßzuführ-Arbeitsgang befindet; da die obere Seite der ausgerichteten Falzbogenlage geglättet ist, sinkt die Möglichkeit einer Vcrklemmung wesentlich herab.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zusammentragen gefalzter Bogen zu Lagen auf einem Sattelförderer, bei der jeweils die unterste der in einem Magazin gestapelten Falzbogenlagen an ihrer Falzkante von einem auf einer ortsfest umlaufenden Scheibe sitzenden Greifer erfaßt und aus dem Magazin herausgezogen und nach Richtungsänderung durch Bewegung auf der Umlaufbahn von dem Greifer freigegeben und mit ihrer Falzkante an einen Anschlag auf einer ortsfesten, ebenen Ausrichte platte überführt wird, wo die Schenkclenden einer Aufheizvorrichtung zur Überführung der Bogenlage auf den Sattclfördercr dargeboten werden, gekennzeichnet d u r c h eine an der Stelle der Bogen freigäbe durch die Greifer (240/·') am Umfang der ortsfest umlaufenden Scheibe (240 A bzw. 240 B) federnd in Anlage gehaltene Zuführrolle (265) und eine Kurvensteuerung (266, 283), welche die Zuführrolle (265) in Richtung auf den Anschlag (261.261/") der Ausrichtplatte (260) hinbewegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung eines die Zuführrolle (265) tragenden Armes (266) eine Nokkenscheibe (282-6) auf einer auch die Scheiben (240 A. 240Zi) tragenden Welle (210) angeordnet ist und von einem Mitläufer (2Π3 F) abgetastet wird, der von einer Schwenkwelle (271) für den Arm (266) und die darauf sitzende Zuführrolle (265) getragen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schwenkwelle (271) ein abstehender Treibarm (270) befestigt ist. an dem der die Zuführrolle (265) tragende Arm (266) angelenkt ist. und daß zwischen einem an dem Treibarm befestigten Arm (278) und einer rückwärtigen Verlängerung des die Zuführrolle (265) tragenden Armes (266) eine Feder (280) eingeschaltet ist. die die Zuführrolle in Berührung
. mit der Scheibe (240 A bzw. 2Ί0 B) drängt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen parallel zur Ausrichtplatte (260) mittels einer Nokkensclicibe (316) ein Glättarm (300) verlagerbar ist und eine am Anschlag (261, 261 F) ausgerichtete Falzbogenlage kurzzeitig an die Ausrichtplatte (260) andrückt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Paar von Scheiben (240/1. 240 B), Zuführrollen (265) und Ausrichtplatten (260) vorgesehen sind und zwischen den beiden Ausrichtplatten jeweils eine Glättplatte (300) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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