DE1411587C - Zange zum Verbinden der sich uberlap penden Enden von Bandern - Google Patents
Zange zum Verbinden der sich uberlap penden Enden von BandernInfo
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- DE1411587C DE1411587C DE1411587C DE 1411587 C DE1411587 C DE 1411587C DE 1411587 C DE1411587 C DE 1411587C
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zange zum Verbinden der sich überlappenden Enden von Bändern,
insbesondere der Enden eines um eine Verpackung geschlungenen Bandes, durch Verformen der
Bandenden oder einer die Enden umgreifenden Klammer,
deren an einem Grundteil angebrachte Backen über Kniehebel mit einem Handgriff zusammenwirken,
mit einem am Grundteil schwenkbar gelagerten und mit einer Feder zusammenwirkenden Verriegelungsteil,
das bei Beginn der Backenschließbewegung durch die Feder in eine Verriegelungsstellung gebracht
wird, in welcher ein Wiederöffnen der Backen vor dem vollständigen Schließen der Backen durch
Zusammenwirken des Verriegelungsteiles mit einem durch den Handgriff bewegten Teil verhindert ist und
das.durch den Handgriff am Ende der Backenschließbewegung
in seine Freigabestellung verbringbar ist.
Es sind bereits Zangen bekannt, bei denen die Kraftarme der Zangenbacken über ein Kniehebelpaar
verbunden sind, dessen geführtes Kniehebelgelenk über ein Zwischenglied von dem beweglichen Handgriff
'der Zange bewegt wird, wobei ein Verriegelungsteil vorgesehen ist, das in der einen Stellung ein vorzeitiges
Wiederöffnen der Zange durch Zusammenwirken mit einer am Kniehebelgelenk vorgesehenen
Sperrfläche verhindert und am Ende der Schließbewegung der Zange durch den beweglichen Handgriff in
die die " Sperrfläche freigebende Stellung gebracht wird, wobei ein -Teil des Betätigungsgestänges der
Zange am Ende der Öffnungsbewegung bewirkt, daß das Verriegelungsteil unter Federwirkung in die
Sperrstellung schwingt.
Die Verriegelungseinrichtungen besitzen bei den meisten bekannten Zangen dieser Art einen in einer
Bohrung axial verschiebbaren und am Verriegelungsteil angreifenden Bolzen, der relativ flache Anschlagschultern
und Rasten aufweist und daher sehr störanfällig ist, da durch Verschmutzung oder dergleichen
äußere Einflüsse deren Wirkung beeinträchtigt wird. Auch die Herstellung dieser bekannten Einrichtungen
ist kompliziert und erfordert eine sehr genaue Bearbeitung der Teile, denn bereits ein geringes Spiel
zwischen Bolzen und Führungsbohrung führt zum Verkanten und damit zu einer Behinderung der Verschiebung
und zu einem ungenügenden Eingriff der Teile.
Es ist auch bereits schon eine Verriegelungseinrichtung für Zangen dieser Art bekannt, bei welcher
das Verriegelungsteil mit einem federvorgespannten Bolzen über eine Nockenfläche nach Art einer
Schnappeinrichtung zusammenwirkt, die nach Überschreiten einer Totpunktstellung in eine von zwei
Endstellungen schnappt. Ein Anschlag des Verriegelungsteils wirkt beim Schließen der Zange nacheinander
mit aufeinanderfolgenden Zähnen des festen Kraftarmes der Zange zusammen. Wenn die Zange
beinahe ganz geschlossen ist, greift ein Anschlag des Verriegelungsteils an einem festen Teil des festen
Kraftarmes an und das Verriegelungsteil schnappt dann selbsttätig in seine eine freie Endstellung. Beim
öffnen des beweglichen Kraftarmes wird das Verriegelungsteil über seinen Anschlag wieder selbsttätig
in die Verriegelungsstellung umgeschnappt. Da auch hier die Schnappeinrichtung durch aufeinander nach
Art von Nockenflächen gleitende Teile gebildet ist, besteht auch hier wieder die Gefahr, daß durch Verschmutzung
oder Abnutzung das sichere Arbeiten der Verriegelungseinrichtung gestört wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Verriegelungseinrichtung für Zangen der oben bezeichneten Art
zu schaffen, die auch bei extrem ungünstigen Bedingungen wie rauhe Behandlung und extreme Verschmutzung
noch sicher arbeitet.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Zange der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Verriegelungsplatte durch eine zwischen ihm und dem Grundteil wirkende Schnappfeder
über eine Totpunktstellung hinaus in seine Verriegelungsstellung oder in seine Freigabestellung verbringbar
ist, und einen Fortsatz aufweist, an welchem kurz vor dem vollständigen Schließen der Backen eine
Nockenfläche des Handgriffes angreift und die Verriegelungsplatte über seine Totpunktstellung hinaus
in seine Freigabestellung verbringt.
Durch die erfindungsgemäße Ausführung der Verriegelungseinrichtung
können durch Reibung hervorgerufene Abnutzungserscheinungen oder eine Verschmutzung
ihre Wirksamkeit nicht beeinträchtigen. Außerdem wird das Verriegelungsteil beim Versuch,
die Zange vor dem endgültigen Schließen der Klemmbacken zu~ öffnen, in verstärktem Maße in die Verriegelungsstellung
gezwängt, so daß aiich bei ungeschickter Handhabung und rohem Hantieren der
Widerstand spürbar zunimmt und nicht ohne weiteres überwunden werden kann, es sei denn durch Zerstörung.
Auch die Herstellung einer erfindungsgemäßen Verriegelungseinrichtung ist wesentlich einfacher
und billiger möglich.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Zange in Seitenansicht, und zwar in ihrer geschlossenen Stellung;
F i g. 2 ist eine Stirnansicht des Bandagierwerkzeugs nach Fig. 2;
F i g. 3 zeigt die Zange in ihrer geschlossenen Stellung;
Fig. 4 zeigt die Zange in ihrer geöffneten Stellung;
F i g. 5 zeigt die Zange in einer teilweise geschlossenen Stellung.
Die Zange umfaßt zwei parallele Seitenplatten 10 und 11, zwischen denen die Backenteile 12 und 13
mit den eigentlichen Backen 12' und 13' drehbar gelagert sind; die Backenteile können sich zwischen den
beiden Seitenplatten in einer zu diesen parallelen Ebene drehen.
An der Seitenplatte 11 ist eine feststehende Fassung 14 für einen Handgriff befestigt; in einer Bohrung
15 der Fassung 14 sitzt der feststehende Handgriff 16. Die Fassung bzw. das Aufnahmeteil 14 für
den Handgriff ist zweckmäßig zusammen mit der Seitenplatten 11 als einheitliches Gußstück ausgebildet.
Die Seitenplatte 10 ist mit der Seitenplatte 11 sowie mit der Halterung 14 für den Handgriff durch
Schrauben 17, 18 und 19 verbunden. Die Schraube 17 ist bei 17' in die Basis der Griffhalterung 14 eingeschraubt,
während die Schrauben 18 und 19 gemäß F i g. 1 durch Muttern 18' in ihrer Lage gehalten
werden.
Die Zange ist mit einem beweglichen Handgriff 20 versehen, der gegenüber dem feststehenden Griff
16 in einer zu den Seitenplatten rechtwinkligen Ebene schwenkbar ist. Der feststehende Griff 16 bildet
einen Hebelarm zum Betätigen des beweglichen Griffs 20; er kann fortgelassen werden, wenn die
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Zange ortsfest angeordnet ist, denn in diesem Falle Zange geschlossen werden, bewirkt die Vorspannung,
liefert der Zangenkörper den erforderlichen Hebel- daß sich die Verriegelungsplatte 42 weiter dreht, bis
arm. der Sperrfortsatz 48 an der Rückseite des vorsprin-
Die feststehende Griffhalterung 14 trägt an ihrem genden Bolzenteils 27' angreift und eine Aufwärtsoberen
Ende zwei nach vorn ragende Augen 14', die 5 bewegung des Kreuzkopfes 24 verhindert, so daß
über die Seitenplatte 10 hinweg vorspringen. Der be- keine Öffnungsbewegung des Griffs 20 und somit
wegliche Betätigungsgriff 20 ist in den Augen 14' der auch keine Öffnungsbewegung der teilweise gefeststehenden
Griffhalterung 14 mittels eines durch schlossenen Backen möglich ist.
eine Vorsteckscheife 21' in seiner Lage gehaltenen Das feststehende Halterungsteil 14 weist Flansche Bolzen 21 gelagert. Der bewegbare Griff 20 trägt ein io oder Stege 34 auf, die sich nach oben und über das Gestängeglied 22, das mit einem Ende an einem nach vordere Ende des feststehenden Griffs 16 hinaus erunten ragenden Fortsatz 23 des Griffs 20 angelenkt strecken. Quer zu den Stegen 34 erstreckt sich zwi- und mit seinem anderen Ende mit einem hin- und sehen diesen an deren unterem hinterem Ende ein herbewegbaren Bauteil 24 gelenkig verbunden ist. An Schulterabschnitt 35 mit einer Aussparung 36, deren dem Betätigungsgriff 20 ist auf dessen Innenseite eine 15 Mündung erweitert ist und einen Federteller 37 auf-Nockenfläche 20' ausgebildet, deren Zweck weiter nimmt. Ein Ende eines Kniehebelbolzens 38 ragt unten erläutert ist. durch den Federteller 37 in die Bohrung 36 hinein.
eine Vorsteckscheife 21' in seiner Lage gehaltenen Das feststehende Halterungsteil 14 weist Flansche Bolzen 21 gelagert. Der bewegbare Griff 20 trägt ein io oder Stege 34 auf, die sich nach oben und über das Gestängeglied 22, das mit einem Ende an einem nach vordere Ende des feststehenden Griffs 16 hinaus erunten ragenden Fortsatz 23 des Griffs 20 angelenkt strecken. Quer zu den Stegen 34 erstreckt sich zwi- und mit seinem anderen Ende mit einem hin- und sehen diesen an deren unterem hinterem Ende ein herbewegbaren Bauteil 24 gelenkig verbunden ist. An Schulterabschnitt 35 mit einer Aussparung 36, deren dem Betätigungsgriff 20 ist auf dessen Innenseite eine 15 Mündung erweitert ist und einen Federteller 37 auf-Nockenfläche 20' ausgebildet, deren Zweck weiter nimmt. Ein Ende eines Kniehebelbolzens 38 ragt unten erläutert ist. durch den Federteller 37 in die Bohrung 36 hinein.
Das untere Ende des hin- und herbewegbaren Bau- Auf den Kniehebelbolzen 38 ist eine Druckfeder 39
teils-24 ist bügeiförmig ausgebildet, so daß zwei nach aufgeschoben, die sich mit ihrem einen Ende an dem
unten ragende Schenkel 25 und 26 vorhanden sind, 20 Federteller 37 abstützt, während ihr anderes Ende
in denen ein Bolzen 27 gelagert ist. Man kann das gegen einen nach außen vorspringenden Flansch 40
hin- und herbewegbare Bauteil 24 auch als Kreuzkopf des Kniehebelbolzens 38 drückt,
bezeichnen. Der Bolzen 27 trägt die Backenbetäti- Die Verriegelungsplatte 42 ist zwischen den Rippen gungsglieder 28 und 29, die an ihren äußeren Enden der Halterung 14 auf einem "gegenüber ^den Seiten*· mittels Bolzen 30 bzw. 31 an den Backenteilen 12 25 platten 10 und 11 feststehenden Bolzen· 41 gelagert, und 13 angelenkt sind. Die Backenteile 12 und 13 Am unteren Ende der Verriegelungsplatte ist ein Arm sind ihrerseits mit Hilfe von Bolzen 32 und 33 an 43 ausgebildet, der mit dem vorderen Ende des Knieden Seitenplatten 10 und 11 gelagert. hebelbolzens 38 durch einen Stift 44 gelenkig verbun-
bezeichnen. Der Bolzen 27 trägt die Backenbetäti- Die Verriegelungsplatte 42 ist zwischen den Rippen gungsglieder 28 und 29, die an ihren äußeren Enden der Halterung 14 auf einem "gegenüber ^den Seiten*· mittels Bolzen 30 bzw. 31 an den Backenteilen 12 25 platten 10 und 11 feststehenden Bolzen· 41 gelagert, und 13 angelenkt sind. Die Backenteile 12 und 13 Am unteren Ende der Verriegelungsplatte ist ein Arm sind ihrerseits mit Hilfe von Bolzen 32 und 33 an 43 ausgebildet, der mit dem vorderen Ende des Knieden Seitenplatten 10 und 11 gelagert. hebelbolzens 38 durch einen Stift 44 gelenkig verbun-
Wenn das hin- und herbewegbare Bauteil 24 nach den ist. In Fig. 1 befindet sich der Stift 44 oberhalb
oben bewegt wird, werden auch die inneren Enden 3° und auf der rechten Seite einer gedachten Linie,
der Glieder 28 und 29 nach oben bewegt, so daß sie welche die Lagerachse 41 mit der Bohrung 36 ver-
die Gelenkbolzen 30 und 31 nach innen ziehen, um bindet. Diese Linie wird im folgenden als die mittlere
zu bewirken, daß die Backenteile 12 und 13 um ihre Totpunktstellung bezeichnet. Die Feder 39 spannt
Lagerbolzen 32 und 33 gedreht werden, wobei die den Arm 43 der Verriegelungsplatte 42 wahlweise zur
eigentlichen Backen 12' und 13' geöffnet, d. h. aus- 35 einen oder anderen Seite der mittleren Totpunkt-
einandergezogen werden, um die Bandage freizu- stellung vor. In F i g. 1 sind die Verriegelungsteile in
geben. einer Stellung gezeigt, in welcher der Griff freigegeben
Somit ist das hin- und herbewegbare Bauteil 24 ist, da sich der Sperrfortsatz 48 der Verriegelungsdurch
das· Glied 22 mit dem beweglichen Griff 20 platte nicht in der Bahn des vorspringenden Bolzenverbunden,
so daß es mit dessen Hilfe bewegt werden 40 endes 27' befindet und die Verriegelungsplatte in ihrer
kann; ferner sind Mittel vorgesehen, um das hin- und entgegen dem Uhrzeigersinne zurückgedrehten Stelherbewegbare
Bauteil mit den Backen zu verbinden, lung durch den Kniehebelmechanismus festgehalten
so daß eine Abwärts- oder Schließbewegung des wird.
Griffs 20 auf den feststehenden Griff 16 zu eine Ab- Das hin- und herbewegbare Bauteil bzw. der
wärtsbewegung des Bauteils 24 bewirkt, bei der die 45 Kreuzkopf 24 weist eine Nockenfläche 45 auf, die
Backen geschlossen werden, während eine Aufwärts- mit einem Fortsatz am oberen Ende der Verriegeoder
Öffnungsbewegung des Griffs 20 von dem Griff lungsplatte 42 zusammenarbeitet, welcher in F i g. 1
16 weg zum Anheben des Bauteils 24 und damit zum und 3 in der Bahn des Kreuzkopfes 24 liegt. Die
Öffnen der Backen führt. Nockenfläche 45 arbeitet mit einer auf dem Fortsatz
Die Zange umfaßt eine als Sperrhaken wirkende 50 der Verriegelungsplatte bei 47 drehbar gelagerten
Verriegelungsplatte 42, die auf einem gegenüber den Bewegungsabnahmerolle 46 zusammen. Das vor-
Seitenplatten 10 und 11 festehenden Bolzen 41 ge- springende Bolzenende 27' und der die Rolle 46 tra-
lagert ist, und der ein Kniehebelmechanismus züge- gende Fortsatz der Verriegelungsplatte erstrecken sich
ordnet ist, um sie im Sinne einer Drehbewegung vor- durch einen Schlitz 11' der Seitenwand 11.
zuspannen, welche von einer mittleren Totpunkt- 55 Wenn der Kreuzkopf 24 durch Anheben des be-
stellung weg gerichtet ist; diese Totpunktstellung be- weglichen Griffs 20 nach oben bewegt wird, kommt
findet sich auf einer Linie zwischen der Achse des die Nockenfläche 45 zur Anlage an der Rolle 46, so
Lagerbolzens 41 der Verriegelungsplatte und der daß der Fortsatz der Verriegelungsplatte von dem
Lagerachse des Kniehebels. Kreuzkopf wegbewegt wird. Hierdurch wird die Ver-
Ein vorspringender Endabschnitt 27' des in den 60 riegelungsplatte gemäß F i g. 1 im Uhrzeigersinne ge-
Kreuzkopf 24 eingesetzten Gelenkbolzens 27 bildet dreht, bis der Arm 43 eine Stellung einnimmt, bei der
eine Anschlagfläche, an der ein am unteren Teil der sich der Stift 44 jenseits der Totpunktstellung befin-
Verriegelungsplatte 42 ausgebildetes Anschlagstück det, wenn der Kreuzkopf 24 seine oberste Stellung
48 angreift, wenn die Verriegelungsplatte in ihre erreicht. Sobald der Stift 44 die Totpunktstellung
Sperrstellung gedreht wird. Wenn sich der vor- 65 passiert, zwingt die Feder 39 die Verriegelungsplatte,
stehende Teil 27' des in das hin- und herbewegbare sich im Uhrzeigersinne zu drehen. Durch die anfäng-Bauteil
24 eingesetzten Bolzens 27 bis unterhalb des liehe Drehbewegung der Verriegelungsplatte 42 wird
Sperrfortsatzes 48 bewegt, während die Backen der deren unterer Teil in Richtung auf den Kreuzkopf 24
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vorgespannt, während die Backen 12 und 13 teilweise Bandagenenden herum schließen und diese Teile so
geöffnet sind. Der Sperrfortsatz 48 am unteren Teil zu verformen, daß die Bandage geschlossen wird,
der Verriegelungsplatte liegt dann an der Stirnfläche F i g. 5 zeigt den Griff 20 in einer teilweise gedes vorspringenden Bolzenendes 27' an und verhin- schlossenen Stellung, die bei einer Schließbewegung dert, daß sich die Verriegelungsplatte weiter in Rieh- 5 in Richtung des Pfeils D erreicht wurde. Während tung auf ihre Sperrstellung bewegt, so daß der Griff der Schließbewegung des Griffs 20 wird das Glied 22 20 zusammen mit den Backen 12 und 13 vollständig nach unten bewegt, so daß sich auch der Kreuzkopf in die geöffnete Stellung gebracht werden kann. 24 zusammen mit dem Lagerbolzen 27 in Richtung Wenn der Griff 20 danach nach unten bewegt wird des Pfeils E nach unten bewegt. Wenn der Lagerund sich die Backen aufeinander zu bewegen, bewegt io bolzen 27 nach unten bewegt wird, erfassen die sich der vorspringende Teil 27' des Bolzen 27 bis Backen das Werkstück, und das vorspringende BoI-unterhalb des Sperrfortsatzes 48, so daß die Ver- zenende 27' bewegt sich bis unterhalb des Sperrfortriegelungsplatte in ihre Sperrstellung oberhalb des satzes 48 der Verriegelungsplatte 42, so daß sich die Bolzenendes 27' gedreht werden kann, wodurch der Verriegelungsplatte in Richtung des Pfeils F weiter Griff 20 gleichzeitig mit der im Uhrzeigersinne wir- 15 im Uhrzeigersinne drehen kann. Diese weitere Drehkenden Vorspannwirkung der Druckfeder 39 gesperrt bewegung wird durch die Kniehebeldruckfeder 39 wird. hervorgerufen, die jetzt zusammen mit dem in der Am Griff 20 ist eine Nockenfläche 20' ausgebildet, Bohrung 36 frei beweglichen Kniehebelbolzen 38 die in der Bahn des Fortsatzes der Verriegelungsplatte eine Vorspannkraft aufbringen kann, die bestrebt ist, 42 liegt, wenn diese ihre Sperrstellung einnimmt, und 20 die Verriegelungsplatte von ihrer Totpunktstellung dazu dient, die Verriegelungsplatte in der entgegen- weg zu drehen. Man erkennt, daß der Sperrfortsatz gesetzten Richtung in eine zurückgezogene Stellung 48 der Verriegelungsplatte nunmehr in eine .-Stellung zu bringen, wenn der bewegliche Griff das Ende oberhalb äes Lagerbolzens 27 bewegt worden ist und seiner Bewegungsstrecke, d. h. diejenige Stellung er- sich in der Bahn des vorspringenden Bolzenendes 27' reicht, welche der vollständig geschlossenen Stellung 25 befindet. Der Griff 20 kann jetzt nicht nach oben in der. Backen entspricht. Wenn der Griff 20 nach unten seine geöffnete Stellung bewegt werden, um zu verin seine Schließstellung bewegt wird, kommt die anlassen, daß die Backen das Werkstück freigeben, Nockenfläche 20' in Berührung mit der auf dem den die Öffnungsbewegung des Griffs muß von einer Fortsatz der Vernegelungsplatte gelagerten Rolle 46 Aufwärtsbewegung des Kreuzkopfes 24 und des Ge- und bewegt diese in der Rückzugsrichtung, d. h. ge- 30 lenkbolzens 27 begleitet sein; diese Aufwärtsbewemäß Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinne, bis die gung wird dadurch verhindert, daß der Sperrfortsatz Verriegelungsplatte die Totpunktstellung durchläuft. 48 der Verriegelungsplatte an der Oberseite des vor-
der Verriegelungsplatte liegt dann an der Stirnfläche F i g. 5 zeigt den Griff 20 in einer teilweise gedes vorspringenden Bolzenendes 27' an und verhin- schlossenen Stellung, die bei einer Schließbewegung dert, daß sich die Verriegelungsplatte weiter in Rieh- 5 in Richtung des Pfeils D erreicht wurde. Während tung auf ihre Sperrstellung bewegt, so daß der Griff der Schließbewegung des Griffs 20 wird das Glied 22 20 zusammen mit den Backen 12 und 13 vollständig nach unten bewegt, so daß sich auch der Kreuzkopf in die geöffnete Stellung gebracht werden kann. 24 zusammen mit dem Lagerbolzen 27 in Richtung Wenn der Griff 20 danach nach unten bewegt wird des Pfeils E nach unten bewegt. Wenn der Lagerund sich die Backen aufeinander zu bewegen, bewegt io bolzen 27 nach unten bewegt wird, erfassen die sich der vorspringende Teil 27' des Bolzen 27 bis Backen das Werkstück, und das vorspringende BoI-unterhalb des Sperrfortsatzes 48, so daß die Ver- zenende 27' bewegt sich bis unterhalb des Sperrfortriegelungsplatte in ihre Sperrstellung oberhalb des satzes 48 der Verriegelungsplatte 42, so daß sich die Bolzenendes 27' gedreht werden kann, wodurch der Verriegelungsplatte in Richtung des Pfeils F weiter Griff 20 gleichzeitig mit der im Uhrzeigersinne wir- 15 im Uhrzeigersinne drehen kann. Diese weitere Drehkenden Vorspannwirkung der Druckfeder 39 gesperrt bewegung wird durch die Kniehebeldruckfeder 39 wird. hervorgerufen, die jetzt zusammen mit dem in der Am Griff 20 ist eine Nockenfläche 20' ausgebildet, Bohrung 36 frei beweglichen Kniehebelbolzen 38 die in der Bahn des Fortsatzes der Verriegelungsplatte eine Vorspannkraft aufbringen kann, die bestrebt ist, 42 liegt, wenn diese ihre Sperrstellung einnimmt, und 20 die Verriegelungsplatte von ihrer Totpunktstellung dazu dient, die Verriegelungsplatte in der entgegen- weg zu drehen. Man erkennt, daß der Sperrfortsatz gesetzten Richtung in eine zurückgezogene Stellung 48 der Verriegelungsplatte nunmehr in eine .-Stellung zu bringen, wenn der bewegliche Griff das Ende oberhalb äes Lagerbolzens 27 bewegt worden ist und seiner Bewegungsstrecke, d. h. diejenige Stellung er- sich in der Bahn des vorspringenden Bolzenendes 27' reicht, welche der vollständig geschlossenen Stellung 25 befindet. Der Griff 20 kann jetzt nicht nach oben in der. Backen entspricht. Wenn der Griff 20 nach unten seine geöffnete Stellung bewegt werden, um zu verin seine Schließstellung bewegt wird, kommt die anlassen, daß die Backen das Werkstück freigeben, Nockenfläche 20' in Berührung mit der auf dem den die Öffnungsbewegung des Griffs muß von einer Fortsatz der Vernegelungsplatte gelagerten Rolle 46 Aufwärtsbewegung des Kreuzkopfes 24 und des Ge- und bewegt diese in der Rückzugsrichtung, d. h. ge- 30 lenkbolzens 27 begleitet sein; diese Aufwärtsbewemäß Fig. 1 entgegen dem Uhrzeigersinne, bis die gung wird dadurch verhindert, daß der Sperrfortsatz Verriegelungsplatte die Totpunktstellung durchläuft. 48 der Verriegelungsplatte an der Oberseite des vor-
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Zange springenden Bolzenendes 27' angreift,
wird im folgenden an Hand der F i g. 3, 4 und 5 be- Wenn der Griff 20 gemäß F i g. 3 nach unten in schrieben. 35 seine vollständig geschlossene Stellung bewegt wird, In F i g. 3 bezeichnet der Pfeil A die Richtung der um den Hub der Backen zu Ende zu führen, kommt Aufwärts- oder Öffnungsschwenkbewegung des Be- die Nockenfläche 20' an dem Griff 20 in Berührung tätigungsgrjffs 20, mittels dessen die Backen 12' und mit der Rolle 46, so daß die Rolle nach unten gedruckt 13' geöffnet werden. Durch diese Öffnungsbewegung wird, während sie auf der Nockenfläche 20' abrollt, des Griffs 20 wird das Glied 22 nach oben bewegt, 40 wobei die Verriegelungsplatte 42 entgegen dem Uhrso daß der Kreuzkopf bzw. das hin- und her beweg- zeigersinne über die Totpunktstellung hinaus gedreht bare Bauteil 24 zusammen mit dem Gelenkbolzen 27 wird. Die Feder 39 wirkt mit dem Flansch 40 des in Richtung des Pfeils B angehoben wird. Wenn sich Kniehebelbolzens 38 zusammen, um die Verriegeder Kreuzkopf aus seiner Stellung nach F i g. 3 nach lungsplatte entgegen dem Uhrzeigersinne in ihre zuoben in die aus F i g. 4 ersichtliche Stellung bewegt, 45 rückgezogene Stellung zu schwenken, bei der sich der greift die Nockenfläche 45 des Kreuzkopfes 24 an der Sperrfortsatz 48 der Verriegelungsplatte nicht in der auf der Vernegelungsplatte 42 gelagerten Rolle 46 Bahn des vorspringenden Bolzenendes 27' befindet, an, so daß die Verriegelungsplatte im Uhrzeigersinne Der Griff 20 kann somit ungehindert bewegt werden, über die Totpunktstellung hinaus gedreht wird, wo- um die Backen zu öffnen bzw. sie vom Werkstück zu bei sich der Stift 44 nach unten und bis zur linken 50 lösen. Wenn der Backenschließhub vollständig durchSeite einer die Achse des Stiftes 41 mit der Bohrung geführt worden ist, kann der Griff 20 demnach unge-36 verbindenden gedachten Linie bewegt. Sobald der hindert in die aus F i g. 4 ersichtliche geöffnete Stel-Stift 44 die Totpunktstellung durchläuft, wirkt die lung gebracht werden, wobei sich die Backen öffnen Kniehebelfeder 39 auf den Flansch 40 des Kniehebel- und das Werkstück freigeben.
wird im folgenden an Hand der F i g. 3, 4 und 5 be- Wenn der Griff 20 gemäß F i g. 3 nach unten in schrieben. 35 seine vollständig geschlossene Stellung bewegt wird, In F i g. 3 bezeichnet der Pfeil A die Richtung der um den Hub der Backen zu Ende zu führen, kommt Aufwärts- oder Öffnungsschwenkbewegung des Be- die Nockenfläche 20' an dem Griff 20 in Berührung tätigungsgrjffs 20, mittels dessen die Backen 12' und mit der Rolle 46, so daß die Rolle nach unten gedruckt 13' geöffnet werden. Durch diese Öffnungsbewegung wird, während sie auf der Nockenfläche 20' abrollt, des Griffs 20 wird das Glied 22 nach oben bewegt, 40 wobei die Verriegelungsplatte 42 entgegen dem Uhrso daß der Kreuzkopf bzw. das hin- und her beweg- zeigersinne über die Totpunktstellung hinaus gedreht bare Bauteil 24 zusammen mit dem Gelenkbolzen 27 wird. Die Feder 39 wirkt mit dem Flansch 40 des in Richtung des Pfeils B angehoben wird. Wenn sich Kniehebelbolzens 38 zusammen, um die Verriegeder Kreuzkopf aus seiner Stellung nach F i g. 3 nach lungsplatte entgegen dem Uhrzeigersinne in ihre zuoben in die aus F i g. 4 ersichtliche Stellung bewegt, 45 rückgezogene Stellung zu schwenken, bei der sich der greift die Nockenfläche 45 des Kreuzkopfes 24 an der Sperrfortsatz 48 der Verriegelungsplatte nicht in der auf der Vernegelungsplatte 42 gelagerten Rolle 46 Bahn des vorspringenden Bolzenendes 27' befindet, an, so daß die Verriegelungsplatte im Uhrzeigersinne Der Griff 20 kann somit ungehindert bewegt werden, über die Totpunktstellung hinaus gedreht wird, wo- um die Backen zu öffnen bzw. sie vom Werkstück zu bei sich der Stift 44 nach unten und bis zur linken 50 lösen. Wenn der Backenschließhub vollständig durchSeite einer die Achse des Stiftes 41 mit der Bohrung geführt worden ist, kann der Griff 20 demnach unge-36 verbindenden gedachten Linie bewegt. Sobald der hindert in die aus F i g. 4 ersichtliche geöffnete Stel-Stift 44 die Totpunktstellung durchläuft, wirkt die lung gebracht werden, wobei sich die Backen öffnen Kniehebelfeder 39 auf den Flansch 40 des Kniehebel- und das Werkstück freigeben.
bolzens 38, um die Verriegelungsplatte noch weiter 55 Es ist somit unmöglich, die Zange von der Bandage
im Uhrzeigersinne zu drehen, so daß der Sperrfort- zu entfernen, bevor der Schließvorgang vollständig
satz 48 der Verriegelungsplatte gegen das vorstehende durchgeführt worden ist. Vor der Beendigung des
Ende 27' des Bolzens 27 gedrückt wird. Diese Be- Schließvorganges greifen die Backen an dem Werkwegung
der Verriegelungsplatte ist in F i g. 4 durch stück an, da dies bereits teilweise verformt worden
den Pfeil C angedeutet. 60 ist, und wegen der Sperrwirkung der Verriegelungs-Wenn
sich die Zange in der Stellung nach F i g. 4 platte 42 und des Bolzens 27 können die Backen nicht
befindet, wobei der Griff 20 vollständig nach oben geöffnet werden.
geschwenkt ist und die Backen vollständig geöffnet An Stelle des vorspringenden Endes 27' des Gesind,
kann man die Zange so anordnen, daß sich die lenkbolzens 27 kann auch ein geeigneter Vorsprung
Backen auf beiden Seiten der sich überlappenden 65 an dem hin- und herbewegbaren Bauteil 24 selbst
Bandagenenden und der Klammer befinden, worauf- vorgesehen sein. Auch für die Nockenfläche 45 sind
hin man den Griff 20 nach unten bewegen kann, andere Einrichtungen möglich. Weiterhin kann man
damit sich die Backen um die Klammer und die die Rolle 46 fortlassen und dafür sorgen, daß der
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Griff 20 unmittelbar an der Verriegelungsplatte 42 angreift; ebenso kann die Rolle 46 durch eine Gleitplatte
ersetzt werden. Ferner liegt es auf der Hand, daß man die Nockenfläche 20' an dem Betätigungsgriff 20 fortlassen und beliebige andere geeignete
Einrichtungen vorsehen kann, um die Verriegelungsplatte bei der Abwärtsbewegung des Griffs 20 in seine
geschlossene Stellung zurückzuziehen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zange zum Verbinden der sich überlappenden Enden von Bändern, insbesondere der Enden eines um eine Verpackung geschlungenen Bandes, durch Verformen der Bandenden oder einer die Enden umgreifenden Klammer, deren an einem ■ Grundteil angebrachte Backen über Kniehebel mit einem Handgriff zusammenwirken, mit einem am Grundteil schwenkbar gelagerten und mit einer Feder zusammenwirkenden Verriegelungsteil, das bei Beginn der Backenschließbewegungdurch die Feder in eine Verriegelungsstellung gebracht wird, in welcher ein Wiederöffnen der Backen vor dem vollständigen Schließen der Backen durch Zusammenwirken des Verriegelungsteiles mit einem durch den Handgriff bewegten Teil verhindert ist und das durch den Handgriff am Ende der Backenschließbewegung in seine Freigabestellung verbringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (42) durch eine zwischen ihm und dem Grundteil (Schwenklager 36, 37) wirkende Schnappfeder (38) über eine Totpunktstellung hinaus in seine Verriegelungsstellung oder in seine Freigabestellung verbringbar ist, und einen Fortsatz (Rolle 46) aufweist, an welchem kurz vor dem vollständigen Schließen der Backen eine Nockenfläche (20') des Handgriffes (20) angreift und die Verriegelungsplatte (42) über seine Totpunktstellung hinaus in seine Freigabestellung verbringt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen nrw
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