DE1410558A1 - Textilmaschine - Google Patents
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C15/00—Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material
- D05C15/04—Tufting
- D05C15/08—Tufting machines
- D05C15/26—Tufting machines with provision for producing patterns
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Description
Mi BBS
A 24 640 - fe
THE SINGER COMPANY, NEW JERSEY,.U S A
Texti.!maschine
Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine zur Herstellung
von Geweben, in die ein Polgarn derart eingebunden wird, daß es auf der Oberseite der Gewebe
Schlaufen bildet. Durch die Anordnung der Schlaufen soll ein lauster entstehen, das unter der Bezeichnung
"Hufnagel" - Muster bekannt ist.
Die Schlaufen sind bei derartigen Geweben in Abständen
reihenweise auf einem Grundgewebe angeordnet. Zwischen den Reihen sind ebene Flächen. Mehrere Schlaufen, z.B.
drei oder vier, sind jeweils dicht nebeneinander angeordnet und bilden so den "Hufnagel" - Effekt. Dieses 2£u*
Neae Ürrterlagan rArt. 7 § \ «&*. i Nr. 3 *
flt«r wird in einer Textilaaecfcine erzeugt» die eine
vertikal bewegte Äadellelste enthält, üntlung dieser
ladelleiste wird das Qrundgewebe gefuhrt·
Bei einer ?extil»aeohine *ur(«retelling ran aue Γοΐfäden
bestehenden Sehlaufen auf ein·« Grundgewebe wird erflndungsgcaäss *ur Srsielung eines durch die Sehlaufen
gebildeten Küsters das Grundgevtebe alt versohisdenen .
Gesohw ndigkeiten durch den kontinuierlich arbeitenden,
die Sohlaufen elnbindendea Keehaniemus geführt.
Sormalerweise arbeitet dio Transporteinrlehtun^ für das
Grundgewebe bei der Textilmasohlne geüso der Erfindung
nit twei definierten Qesohwindlgkelten derart, dasa
während ά·τ geringeren Geschwindigkeit Schlaufen und während der näheren Geschwindigkeit ebene Fiaohen gebildet -werden.
Die Änderung der Geschwindigkeiten' kann gleichraäonlg oder
varlsbel regelmäseig oder unregelnäaaig erfolgen, Je
nachdem, welcher Sffekt fUr das Muster eralelt werden soll·
ΒΌ9Β06/ΟΟ76
senden iransport«ale»n, vorgec«hen» die, aach
•inerPeriod« höherer Geschwindigkeit »irkaao werden·
Bach einer weiteren £.£.4/^
•ine. Vorrichtung evir Spannung des. Pigarnea »n 4er= .;,
inneren üeite, &%r, fiadeln; jroreegehen, di«v-wjtiiirend. einor
Periode höherer Geuchwindlgkeit wirken» wird· iiiardurcn
wird eine iichlauf enbildung auf der Unterseite, des Q-rundgewebea vermieden·
Avef'iirungcbeiepiel der ex t itiä\iX\£,e£&Kaaa*n, iior
eohine wird anhand der in den l>eilieeenäen Ztichnungen
dergeeteliten Figuren in folgende» nJiner erliiutertt ;
a» eind dargestellt int
Fig. 1 eine Vord^ranaicht von Seilen der erflndun&egestäjBKicn KfteeMine» und .»«αγ eine Ansicbi^deT. S-o.itf.t
der dan Gewebeübgenommen wird, , ; ,;
./A
Fig· 2 eine Toilanoicht der.in fig· 1 links dargestellten ile
Fig. 3 ein« gleich* Afcoioht wie in Fig. 1, aber gec
(Sie üüok- bosw» innere Seite der Maschine gesehen,
i'ig. 4 eine Anoicht dee oteren (in oen Xig, 1-3 nicht
durcoatellten) Τ·Ι1·ο der J£a»chine, bei de^i die Trar.-oportoinricbtuxiß und der lucchanie.^ue sun Spannen dea
Geinte tu erkennen lot«
2ig. 5 eint l'oilaneicht der Vorderseite des ir. yig. 4
dargeetellten M
:· 6 ein« Teilaneicht der in 09Λ Pig. 4 und 5
ten ilaupttello«
Lie *aechine nuch dem />usf;ihrunf;obeiepiel ist mit nur
2-vei verschiedenen Trur.epcrt-Oeechv/iniligkeiten vorg«-
oeben. Für die erste Oesohwindigkeit wird der Antrieb
BAD ORIGiNAL
809806/0078
tib«r die Hauptwell· X mit Hilfo eines Keilrieiaenantriage« erzeugt· idea let *·Β· auf der rechten Seite
der·Fig· 1 KU erkenn*n. I>ie Hauptwelle 1 1st die ge-
«ähnllche, obere £ell·, die lvngs des oberen teile«
der iiiechlne (nicht dargestellt) ungeordnet ist* liieee
»eile trägt die Kxaenter und das VerbindungegeetJag·
xur *uf- und Abwärtsbewegung der Nadelleiste. Line
Stange dieses CestMnges let in üß. 6 gezeigt und ait
1 a fctselchnet. Ein Teil der Hadelleiüteiat in ir ig. 4
d*rgeetellt und cit 1 b betelohnet·
Der tellrieaenantrieb beeteht aue den Scheiben 2 und 3
und deat Kiemen 4 (Viß. 1) und treibt ein Übersetzungsgetriebe 5» äao euf de» liftuptrahaten der Haechine mit
Hilfe eines bügele 6 angeordnet ist. Die Aur^ngowelle
des Übersetzungsgetriebes ist alt der vorderen Transport
wal «e 8 durch eine Kupplung 9 Terbunden. Die Tr^noiort-
«alee 8 ist in Üblicher Aelee sit Nocken veroehen. 3io
1st Über «in Getriebe 11» 12 «lt einer entsprechend ausgebildeten t.alxe 10 verbunden« filn weitere^ Kit diesen
Getriebe gekuppelt·. kV»· \Z treibt eine Oegen*elle 14
liter eine lette. Vettere, mit dler<em Getriebe gekuppelt·
BAD
·ο··αι/οο7·
Rollen (nicht dargestellt) treiben die alt Kockeri
rersehene »sis« IS an der anderen Seite der Maschine.
Kit der aalse 15 let eine entepreehend· v&lse 16 gekuprelt (J?ig. 2).
See übersetzungsgetriebe 5 treibt die «al«on 8 und 15
kontinuierlich en, und «wer in Abhängigkeit von der
Umdrehungsgeschwindigkeit der Hauptwelle 1· «it Hilfe
dee übersetaungegetrlebee 9 kann eine höhere Geaciiwindig
keit der Tr*naport*al*tn eingeetellt worden. Die Vorrich
tung fttr die Änderung der Uesohwindlgkeit let άα Uaechlnenende Kontiert und wird epäter beschrieben werden·
Während dee Betriebes »ird dae Orundgewebe mit Hilfe de·
Hauptantriebes durch den Üedelbereich alt kontinuierlicher Geschwindigkeit gefünrt· Sie Geschwindigkeit iet
durch die gewünschte Lunge der atiehe festgelegt· Sie
kann durch £in«tellung dee übersetzungsgetriebe* 5 verändert werden, «o dass etwa 3 bis 6 Stiche pro ca ausgeführt werden können.
Die einmal' "gewählte ^auptge schwind!^ e'i't wird-für
das entsprechende Werkstück konstant gehalten.
Der zweite Antriebsmechanismus ist am entgegengesetzten
Ende der Transportwalze 'ang'e*braciht· und hat
eine bestimmte Beziehung zu dem ersten Transportmechanismus. Dieser zweite Antrieb wird von der
Hauptwelle an der rechten Seite, der Maschine bewegt.
Wie aus den Pig. '4 und 6 zu- ersehen ist, wird «die-- "·
ser Antrieb durch ein Schneckengetriebe 17 gebildet, das direkt auf der Hauptwelle 1 angeordnet ist.
Es treibt ein Schneckenrad 18, das in Verbindung mit
einer VErti.kal- angeordneten Welle 19; mit einem Kurvenstück 20 steht. Die" #eller Ί'9 wird in Lagern 21 geführt,
die an der Innenseite der vorderen Wand 22 der Maschine angebracht sind. Es sind zwei, solche Lager dargestellt,
jedoch ist die Welle 19 in der Praxis ta-t&ächCLich länger ,
und es ist daher ein weiteres Lager am oberen Ende vorgesehen.
809606/0070
Auf dem Rand des Kurvenstücks 20 schleift ein weiteres Kurvenstück 23, das in dem Endenteil 24a eines Druckgliedes
24 gelagert- ist. Dieser Druekteil ragt durch
eine Buchse 25, die an der Rückwand 22 des Maschinenoberteiles derart angebracht ist, daß das außen liegende
Ende des Gliedes 24 mit einem Hebelram 26 in Kontakt steht. Der Hebelarm 26 ist an einem Teil eines Übersetzungsgetriebes
27 angebracht. Der Übersetzer 27 wird mit einem Bügel 28 an der. Wand 22 gehalten. Wenn der
Hebel 26 durch die unter Spannung stehende Feder 29 zurückbewegt wird - dies ist der Pail, wenn das Kurvenstück
23 am tiefer-en Teil des Kurvenstückes 20 schleift wird der Kontakt zwischen ihm und der Stange 24 hergestellt.
Das Übersetzungsgetriebe 27 ist mit einer Antriebswelle
gekuppelt, auf der ein Rad 31 montiert ist. Dieses Rad treibt seinerseits durch eine Kette 32 ein Rad 33, das
auf der ^eIIe der transportwalze 8 angeordnet· ist.
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Die Aufeinanderfolge der Bewegungen ist derart, daß die erste Transportwalze das Grundgewebe durch die
Maschine bewegt mit einer durch die Stichweite fest-!
gelegten Seschwindigkeit. Nach einer festgelegten Zahl von Umläufen der Hauptwelle 1, insbesondere, wenn die
gewählte Anzahl von Stichen ein Muster in Form eines Hufnagels gebildet hat, bewegt der höhre Teil des
Kurvenstücks 20 das Folgestück 23 in der zweiten Transportwalze, und das Druckglied 24 erzeugt eine
Bewegung des Hebelarmes 26, der mit dem Übersetzungsgetriebe 27 gekuppelt wird. Diese Bewegung überträgt
sich auf das Rad 31, und dadurch wird die Transportwalze 8 über die Kette 32 und das Rad 33 angetrieben. Dieser
zweite Antrieb bewirkt eine schnellere Bewegung als die von dem ersten erzeugte. Auf diese Weise wird die GeschAwindigkei
t größer.
008006/0078
- ίο -
•Afenn z.B. die Maschine eine Reihe von vier Stichen ausgeführt, d.h. also4 Schlaufen gebildet hat, dann wird
die Geschwindigkeit durch den zweiten Antrieb über die
des ersten Antriebes erhöht. Durch diese zusammengesetzte
Bewegung wird das Gewebe mit größerer Geschwindigkeit durch die Wälzen transportiert. In bestimmten Abständen
ist daher die Längsreihe "der Stiche größer als bei dem normalen Stichabstand.
Die vordere und hintere Walze 15 bzw. 8 werden in üblicher
Weise dazu benutzt, die Spannung des Grundgewebes beim Durchgang durch die Maschine zu steuern. Die Walzen
sind, wie üblich,miteinander gekuppelt, so daß die relative Geschwindigkeit verändert werden kann, um die gewünschte
Spannung zu erreichen bzw. zu halten.
Zusätzlich zu dieser üblichen Anordnung enthält die
Maschine gemäß der Erfindung Bremsvorrichtungen, umdie
• 09805/007$ ./.
Geschwindigkeit des Grundgewebes am Ende einer höheren
Geschwindigkeitsperiode herabzusetzen.. Hierdurch wird ■ eine Änderung der Stichlänge bei den ersten, mit normaler Geschwindigkeit ausgeführten Stichen verhindert.
Für manche Fälle kann es genügen, eine solche bremsvorrichtung nur bei der vorderen Walze 8 anzubringen. Vorzugsweise
werden derartige /Vorrichtungen jedoch bei beiden
vValzen 8 und 15 verwendet.
Ein übersetzungsgetriebe, das als Bremse in der genannten Art wirkt, ist in Fig.- 1 schematisch dargestellt und mit
bezeichnet. Es ist auf der Welle der Transportwalze 8 angeordnet. Eine gleiche Einrichtung 35 ist auf der
Welle der Transportwalze 15 angebracht (Fig. 3). Ein Teil eines jeden solchen Übersetzungsgetriebes ist mit
der entsprechenden Wellensta.nge verbunden, und der kom-
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plementäre Teil ist an einem festen Teil der Maschine über die Teile 34a und 35a angebracht.
, Die Maschine enthält außerdem eine Spannvorrichtung
ι für das Garn, wobei jedes Garnende festgehalten wird,"
während das Grundgewebe mit höheren Geschwindigkeiten
durch die Maschine transportiert wird.
Der Spannmechanismus ist in dem Fig. 4 bis 6 dargestellt. Er besteht aus einem röhrenförmigen Glied 36, das fest
auf der Nadelleiste 1b durch Bügel 37 angeordnet ist. In dieser Röhre ist eine zweite Röhre 38 verschiebbar
angebracht. Beide Röhren enthalten Pührungslöcher 39 in gleichem Abstand wie die Nadeln. Diese löcher sind
groß genug, um das Garn frei durchlaufeja zu lassen, wenn
die Löc'her der inneren Röhre 38 den löchern der Röhre
genau gegenüberstehen. ■
809806/0078 · /
Beide Röhren bewegen sich entsprechend der Nadelleiste
auf- und abwärts. Die innere Bohre 38 ist mit einem
""nde an einem Block 40 befestigt, auf dem Rollen 41
montiert eind. Diese Rollenbewegen sich in einer G-for.
migen Führung 42, die auf der Stange 43 angebracht ist.
Das äußere %de der Stange 43 ist mit einem Hebelarm 44
verbunden, der an dem ^ndrahmen der Maschine auf einem
Zapfen 45 befestigt 1st*
Das freie -^nde 44a des Hebels 44 ist über einen Zapfen
mit der Stange 46 verbunden, die in einem Bügel 47 gleitet.und
durch eine Druckfeder 48 beeinflußt wird* Der
Hebel 44 wird gegen das -&nde einer weiteren Druckstange 49 gepreßt,
die gleitbar in einer Wabe 47a des Bügels 47 gehalten
wird. Auf dem anderen Ende der Stange 49 ist eineKurvenstück angebracht, das mit einem Kurvenstück 51 zusammenwirkt.
Dieser Übertragungsmechanismiie gestattet der Gamführungs-
-H-
vorrichtung 36138, sich auf- und abwärts mit der Nadelleiste
zu bewegen, während das ^lement 43 diese Bewegung nicht ausführt. Die C-fÖrmige Führung 42 stelt die Verbindung
zwischen diesen Seilen her.
Das Kurvenstück 51 ist auf dem unteren Ende der Welle 19 montiert. Is besteht daher eine fest Beziehung zwischen
dem Kurvenstück 20, das die aweite Transportwalze steuert, und dem Kurvenstück 51, das die Bremsvorrichtung für
das Garn beeinflußt· *uf diese Weise wird der halbe Stich des Garnes, der normalerweise auf der Rückseite
des Grundgewebea am Anfang einer Beine von Schlaufen
entsteht, um den gewöhnlich vorgesehenen Haken 'gewikjcelt,
und durch das Grundgewebe geführt· Auf diese leise werden rückwärtige Schlaufen und damit Garnverluste vermieden.
Der obere Teil des Kurvenstückes 51 bewegt die innere Röhre quer zur Maschine, so daß das Garn zwischen
der inneren und der äußeren Röhre entsprechend der
-. 15 ■ -
Transportbewegung des Gewebes gebremst wird.
Eine leichte Erhöhung der Spannung des entsteht zwischen der Garnfünrung und der Nadel, während
die Maschine bei ihrer normalen Geschwindigkeit die Schlaufen bildet. Während der Geschwindigkeitevergröioerung
hat das Garn-führungsblech die Tendenz^
ein Aufwickeln bei dem kontinuierlichen Garntransport
zu erzeugen. Aus diesem Grunde ist ein Spanndroht direkt unterhalb der Gürntransporteinrichtung
vorgesehen, wodurch da.s Garnblech vor der Einführung
in die erste Garnführung angehoben wird. Daher bildet
das Garnblech eine Belastung' wegen der aufgebauten Spannung während des "Vorganges der Schlingenbildung,
und bei der erhöhten Geschwindigkeit nimmt die Drahtspannung den vorher erzeugten Garndurchhang
auf*·
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung können Gewebe mit Streifenmustern erhalten werden,
indem das Grundgewebe durch zwei Nadelleisten geführt wird. Die Leisten können in derselben oder in
verschiedenen Maschinen angeordnet sein. Die von der ersten Nadelleiste bezüglich der Schlaufenbildung ausgelassenen
Bereiche des ewebes können mit Hilfe der •zweiten Nadelleiste durch Garne verschiedener Farbe
mit Schlaufen versehen ,werden, wobei diese Schlaufen
verschiedene Längen haben können. Die bereits mit Schlaufen versehenen .Bereiche werden in dem zweiten
Hadelbereich übersprungen.
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Claims (12)
1. Textilmaschine zur Herstellung von aus Polfäden. bestehenden Schlaufen auf einem Grundgewebe, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines durch die Schlaufen gebildeten Musters das Grundgewebe mit verschiedenen
Geschwindigkeiten durch den kontinuierlich· arbeitenden, die Schlaufen einbindenden Mechanismus '
geführt wirdt
2. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transporteinrichtung für das Grundgewebe mit zwei definierten Geschwindigkeiten arbeitet, derart,
daß während der geringeren Geschwindigkeit Schlaufen und während der höheren Geschwindigkeit ebene Flächen
gebildet werden. ■ '
3. Textilmaschine nach Anspruch T oder den Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Bremsvorrichtungen an den aas Grundgewebe bewegenden Transportwalzen vorgesehen
sind, die nach Beendigung einer Periode höherer Geschwindigkeit wirksam werden.
4. Textilmaschine nach den Ansprüche 1 -und 3 oder den
Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung an den oberen und unteren Transportwalzen
aus je einer Reibungskupplung besteht, die auf
den falzen schleift.
5. Textilmaschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und
einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorrichtung zur Spannung des Polgarnes an der inneren Seite der Nadeln vorgesehen
ist, die wä_hrend einer Periode höherer Geschwindigkeit wirksam wird.
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6. Textilmaschine nach Anspruch.1 oder Anspruch 1 und
einem oder mehreren der übrigen Ansprüche*, dadurch gekennzeichnet,
daß sie miteinander gekuppelte vordere und hintere Transportwalzen enthält, von denen eine
synchron mit dem Uadelmechanismus über eine Kupplung
angetrieben wird, und daß eine ebenfalls synchron mit dem Kadelmechanismus laufende Welle mit einem Kurvenstück versehen ist, über das die andere Transportwalze
mit veränderlicher Seschwindigkeit angetrieben wird.
7. Textilmaschine nach Anspruch 1. oder 6 oder mehreren
der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenstück auf ein federgesteuertes Druckglied wirkt,
das eine Kupplung in vorwärtsrichtung derart antreibt,
daß die zweite Transportwalze für .einen vorgegebenen Bereich des Kurvenstüekes eine schnellere Umlauf "bewegung
erfährt. . .
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8. Textilmaschine nach den Ansprüche 1 und 6 oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet',
daß auf der Welle ein weiteres Kurvenstück angebracht ist, das auf einen federgesteuerten, das Polgarn während
der Periode größerer Transportgeschwindigkeit spannenden Mechanismus wirkt.
9. Textilmaschine nach den Ansprüchen V und 8 oder
mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung für das Polgarn aus einander
gegenüberliegenden inneren und äußeren Gliedern besteht,
die mit ^ührungslöchern für das Garn versehen
sind, und daß'die Führungslöcher bei der geringeren Walzengeschwindigkeit in einer Ebene liegen, während
sie durch Verschieben der Halteglieder gegeneinander versetzt.sind,
wenn die Walzen mit höherer Geschwindigkeit umlaufen. . '
809806/0078
i " ■ .
- 21 - .
10. Textilmaschine nach den Ansprüchen 1 und 9,
oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteglieder auf der Nadelleiste angebracht
sind. : ,
11. Textilmaschine nach Anspruch 1 oder mehreren der
übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die da.s Kurvenstück tragende Welle vertikal in einem Endrahmen
des Gestelles angebracht ist und von der oberen Welle durch ein Schneckengetriebe angetrieben wird.
12. Textilmaschine, insbesondere Vorrichtung an Taftingmaschinen,
zum Erzielen einer zeitweise beschleunigten Förderung der Grundbahn unter gleichzeitigem Nachlassen
der fadenspannung,, mit je einer die Förderwelle und die
Fadenspannung steuernden Kurvenscheibe und mindestens einer Überholkupplung-zum vorübergehenden Beeinflussen
des FörderflßLlenantriebes, dadurch gekennzeichnet, daß
die Transportwalze (8) für den Vorschub der Grundbahn von der Maschinenhauptwelle (1) über ein Übersetzu^gs-
.- 22 8 0 9 8 0 6/0 0 7 8
getriebe (5) und eine dazwischen geschalteteFreilaufkupplung
(^9) kontinuierlich angetrieben ist und die
Welle (1) durch ein Zahnradgetriebe mit einer Steuerwelle (19) gekuppelt ist, auf der eine Kurvenscheibe (20)
angebracht ist, die über eine Schubstange (24), einen Hebel (26), eine Überholkupplung (277 und einen Antrieb
(31,32,33) der Transportwalze (8) zeitweilig eine Beschleunigung erteilt, und auf der ferner eine zweite
Kurvenscheibe (51) angeordnet ist, die über einen Stößel (49,50) und einen Hebelarm (44) die Spann-oder Klemmvorrichtung
(36,38) im gleichen Zeitintervall wie den Beschleunigungsmechanismus
nach der Bildung jeder Schlaufenreihe betätigt.
13· Textilmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spann- und Klemmvorrichtung aus einem äußeren Rohr (36) und einem inneren Rohr (38) besteht, die beide
mit löchern versehen sind und das innere Rohr (38) im äußeren Rohr (36) verschiebbar gelagert ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1410558A1 true DE1410558A1 (de) | 1968-10-31 |
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ID=10112533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| GB (1) | GB859761A (de) |
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- 1958-06-10 GB GB1844458A patent/GB859761A/en not_active Expired
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1959
- 1959-06-09 DE DE19591410558 patent/DE1410558A1/de active Pending
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |