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DE1410558A1 - Textilmaschine - Google Patents

Textilmaschine

Info

Publication number
DE1410558A1
DE1410558A1 DE19591410558 DE1410558A DE1410558A1 DE 1410558 A1 DE1410558 A1 DE 1410558A1 DE 19591410558 DE19591410558 DE 19591410558 DE 1410558 A DE1410558 A DE 1410558A DE 1410558 A1 DE1410558 A1 DE 1410558A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
textile machine
machine according
shaft
speed
loops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19591410558
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Pickering
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Publication of DE1410558A1 publication Critical patent/DE1410558A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C15/00Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material
    • D05C15/04Tufting
    • D05C15/08Tufting machines
    • D05C15/26Tufting machines with provision for producing patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Mi BBS
Dipl.-lng. Walter Jackisch Patentanwälte
A 24 640 - fe
THE SINGER COMPANY, NEW JERSEY,.U S A
Texti.!maschine
Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine zur Herstellung von Geweben, in die ein Polgarn derart eingebunden wird, daß es auf der Oberseite der Gewebe Schlaufen bildet. Durch die Anordnung der Schlaufen soll ein lauster entstehen, das unter der Bezeichnung "Hufnagel" - Muster bekannt ist.
Die Schlaufen sind bei derartigen Geweben in Abständen reihenweise auf einem Grundgewebe angeordnet. Zwischen den Reihen sind ebene Flächen. Mehrere Schlaufen, z.B. drei oder vier, sind jeweils dicht nebeneinander angeordnet und bilden so den "Hufnagel" - Effekt. Dieses 2£u*
Neae Ürrterlagan rArt. 7 § \ «&*. i Nr. 3 *
flt«r wird in einer Textilaaecfcine erzeugt» die eine vertikal bewegte Äadellelste enthält, üntlung dieser ladelleiste wird das Qrundgewebe gefuhrt·
Bei einer ?extil»aeohine *ur(«retelling ran aue Γοΐfäden bestehenden Sehlaufen auf ein·« Grundgewebe wird erflndungsgcaäss *ur Srsielung eines durch die Sehlaufen gebildeten Küsters das Grundgevtebe alt versohisdenen . Gesohw ndigkeiten durch den kontinuierlich arbeitenden, die Sohlaufen elnbindendea Keehaniemus geführt.
Sormalerweise arbeitet dio Transporteinrlehtun^ für das Grundgewebe bei der Textilmasohlne geüso der Erfindung nit twei definierten Qesohwindlgkelten derart, dasa während ά·τ geringeren Geschwindigkeit Schlaufen und während der näheren Geschwindigkeit ebene Fiaohen gebildet -werden.
Die Änderung der Geschwindigkeiten' kann gleichraäonlg oder varlsbel regelmäseig oder unregelnäaaig erfolgen, Je nachdem, welcher Sffekt fUr das Muster eralelt werden soll·
BAD ORIGINAL
ΒΌ9Β06/ΟΟ76
Gen.iac einer Ausbildung der erfin<5ungn£«saoi;en faschine Bind 3remevorrichtun£«n «η den dae/ Ci*undgeA
senden iransport«ale»n, vorgec«hen» die, aach •inerPeriod« höherer Geschwindigkeit »irkaao werden·
Bach einer weiteren £.£.4/^ •ine. Vorrichtung evir Spannung des. Pigarnea »n 4er= .;, inneren üeite, &%r, fiadeln; jroreegehen, di«v-wjtiiirend. einor Periode höherer Geuchwindlgkeit wirken» wird· iiiardurcn wird eine iichlauf enbildung auf der Unterseite, des Q-rundgewebea vermieden·
Avef'iirungcbeiepiel der ex t itiä\iX\£,e£&Kaaa*n, iior eohine wird anhand der in den l>eilieeenäen Ztichnungen dergeeteliten Figuren in folgende» nJiner erliiutertt ;
a» eind dargestellt int
Fig. 1 eine Vord^ranaicht von Seilen der erflndun&egestäjBKicn KfteeMine» und .»«αγ eine Ansicbi^deT. S-o.itf.t der dan Gewebeübgenommen wird, , ; ,;
./A
Fig· 2 eine Toilanoicht der.in fig· 1 links dargestellten ile
Fig. 3 ein« gleich* Afcoioht wie in Fig. 1, aber gec (Sie üüok- bosw» innere Seite der Maschine gesehen,
i'ig. 4 eine Anoicht dee oteren (in oen Xig, 1-3 nicht durcoatellten) Τ·Ι1·ο der J£a»chine, bei de^i die Trar.-oportoinricbtuxiß und der lucchanie.^ue sun Spannen dea Geinte tu erkennen lot«
2ig. 5 eint l'oilaneicht der Vorderseite des ir. yig. 4 dargeetellten M
:· 6 ein« Teilaneicht der in 09Λ Pig. 4 und 5 ten ilaupttello«
Lie *aechine nuch dem />usf;ihrunf;obeiepiel ist mit nur 2-vei verschiedenen Trur.epcrt-Oeechv/iniligkeiten vorg«- oeben. Für die erste Oesohwindigkeit wird der Antrieb
BAD ORIGiNAL
809806/0078
tib«r die Hauptwell· X mit Hilfo eines Keilrieiaenantriage« erzeugt· idea let *·Β· auf der rechten Seite der·Fig· 1 KU erkenn*n. I>ie Hauptwelle 1 1st die ge- «ähnllche, obere £ell·, die lvngs des oberen teile« der iiiechlne (nicht dargestellt) ungeordnet ist* liieee »eile trägt die Kxaenter und das VerbindungegeetJag· xur *uf- und Abwärtsbewegung der Nadelleiste. Line Stange dieses CestMnges let in üß. 6 gezeigt und ait 1 a fctselchnet. Ein Teil der Hadelleiüteiat in ir ig. 4 d*rgeetellt und cit 1 b betelohnet·
Der tellrieaenantrieb beeteht aue den Scheiben 2 und 3 und deat Kiemen 4 (Viß. 1) und treibt ein Übersetzungsgetriebe 5» äao euf de» liftuptrahaten der Haechine mit Hilfe eines bügele 6 angeordnet ist. Die Aur^ngowelle des Übersetzungsgetriebes ist alt der vorderen Transport wal «e 8 durch eine Kupplung 9 Terbunden. Die Tr^noiort- «alee 8 ist in Üblicher Aelee sit Nocken veroehen. 3io 1st Über «in Getriebe 11» 12 «lt einer entsprechend ausgebildeten t.alxe 10 verbunden« filn weitere^ Kit diesen Getriebe gekuppelt·. kV»· \Z treibt eine Oegen*elle 14 liter eine lette. Vettere, mit dler<em Getriebe gekuppelt·
BAD
·ο··αι/οο7·
Rollen (nicht dargestellt) treiben die alt Kockeri rersehene »sis« IS an der anderen Seite der Maschine. Kit der aalse 15 let eine entepreehend· v&lse 16 gekuprelt (J?ig. 2).
See übersetzungsgetriebe 5 treibt die «al«on 8 und 15 kontinuierlich en, und «wer in Abhängigkeit von der Umdrehungsgeschwindigkeit der Hauptwelle 1· «it Hilfe dee übersetaungegetrlebee 9 kann eine höhere Geaciiwindig keit der Tr*naport*al*tn eingeetellt worden. Die Vorrich tung fttr die Änderung der Uesohwindlgkeit let άα Uaechlnenende Kontiert und wird epäter beschrieben werden·
Während dee Betriebes »ird dae Orundgewebe mit Hilfe de· Hauptantriebes durch den Üedelbereich alt kontinuierlicher Geschwindigkeit gefünrt· Sie Geschwindigkeit iet durch die gewünschte Lunge der atiehe festgelegt· Sie kann durch £in«tellung dee übersetzungsgetriebe* 5 verändert werden, «o dass etwa 3 bis 6 Stiche pro ca ausgeführt werden können.
BADORIGiNAL
Die einmal' "gewählte ^auptge schwind!^ e'i't wird-für das entsprechende Werkstück konstant gehalten.
Der zweite Antriebsmechanismus ist am entgegengesetzten Ende der Transportwalze 'ang'e*braciht· und hat eine bestimmte Beziehung zu dem ersten Transportmechanismus. Dieser zweite Antrieb wird von der Hauptwelle an der rechten Seite, der Maschine bewegt. Wie aus den Pig. '4 und 6 zu- ersehen ist, wird «die-- "· ser Antrieb durch ein Schneckengetriebe 17 gebildet, das direkt auf der Hauptwelle 1 angeordnet ist. Es treibt ein Schneckenrad 18, das in Verbindung mit einer VErti.kal- angeordneten Welle 19; mit einem Kurvenstück 20 steht. Die" #eller Ί'9 wird in Lagern 21 geführt, die an der Innenseite der vorderen Wand 22 der Maschine angebracht sind. Es sind zwei, solche Lager dargestellt, jedoch ist die Welle 19 in der Praxis ta-t&ächCLich länger , und es ist daher ein weiteres Lager am oberen Ende vorgesehen.
809606/0070
Auf dem Rand des Kurvenstücks 20 schleift ein weiteres Kurvenstück 23, das in dem Endenteil 24a eines Druckgliedes 24 gelagert- ist. Dieser Druekteil ragt durch eine Buchse 25, die an der Rückwand 22 des Maschinenoberteiles derart angebracht ist, daß das außen liegende Ende des Gliedes 24 mit einem Hebelram 26 in Kontakt steht. Der Hebelarm 26 ist an einem Teil eines Übersetzungsgetriebes 27 angebracht. Der Übersetzer 27 wird mit einem Bügel 28 an der. Wand 22 gehalten. Wenn der Hebel 26 durch die unter Spannung stehende Feder 29 zurückbewegt wird - dies ist der Pail, wenn das Kurvenstück 23 am tiefer-en Teil des Kurvenstückes 20 schleift wird der Kontakt zwischen ihm und der Stange 24 hergestellt.
Das Übersetzungsgetriebe 27 ist mit einer Antriebswelle gekuppelt, auf der ein Rad 31 montiert ist. Dieses Rad treibt seinerseits durch eine Kette 32 ein Rad 33, das auf der ^eIIe der transportwalze 8 angeordnet· ist.
808β06/α078
Die Aufeinanderfolge der Bewegungen ist derart, daß die erste Transportwalze das Grundgewebe durch die Maschine bewegt mit einer durch die Stichweite fest-! gelegten Seschwindigkeit. Nach einer festgelegten Zahl von Umläufen der Hauptwelle 1, insbesondere, wenn die gewählte Anzahl von Stichen ein Muster in Form eines Hufnagels gebildet hat, bewegt der höhre Teil des Kurvenstücks 20 das Folgestück 23 in der zweiten Transportwalze, und das Druckglied 24 erzeugt eine Bewegung des Hebelarmes 26, der mit dem Übersetzungsgetriebe 27 gekuppelt wird. Diese Bewegung überträgt sich auf das Rad 31, und dadurch wird die Transportwalze 8 über die Kette 32 und das Rad 33 angetrieben. Dieser zweite Antrieb bewirkt eine schnellere Bewegung als die von dem ersten erzeugte. Auf diese Weise wird die GeschAwindigkei t größer.
008006/0078
- ίο -
•Afenn z.B. die Maschine eine Reihe von vier Stichen ausgeführt, d.h. also4 Schlaufen gebildet hat, dann wird die Geschwindigkeit durch den zweiten Antrieb über die des ersten Antriebes erhöht. Durch diese zusammengesetzte Bewegung wird das Gewebe mit größerer Geschwindigkeit durch die Wälzen transportiert. In bestimmten Abständen ist daher die Längsreihe "der Stiche größer als bei dem normalen Stichabstand.
Die vordere und hintere Walze 15 bzw. 8 werden in üblicher Weise dazu benutzt, die Spannung des Grundgewebes beim Durchgang durch die Maschine zu steuern. Die Walzen sind, wie üblich,miteinander gekuppelt, so daß die relative Geschwindigkeit verändert werden kann, um die gewünschte Spannung zu erreichen bzw. zu halten.
Zusätzlich zu dieser üblichen Anordnung enthält die
Maschine gemäß der Erfindung Bremsvorrichtungen, umdie
• 09805/007$ ./.
Geschwindigkeit des Grundgewebes am Ende einer höheren Geschwindigkeitsperiode herabzusetzen.. Hierdurch wird ■ eine Änderung der Stichlänge bei den ersten, mit normaler Geschwindigkeit ausgeführten Stichen verhindert. Für manche Fälle kann es genügen, eine solche bremsvorrichtung nur bei der vorderen Walze 8 anzubringen. Vorzugsweise werden derartige /Vorrichtungen jedoch bei beiden vValzen 8 und 15 verwendet.
Ein übersetzungsgetriebe, das als Bremse in der genannten Art wirkt, ist in Fig.- 1 schematisch dargestellt und mit bezeichnet. Es ist auf der Welle der Transportwalze 8 angeordnet. Eine gleiche Einrichtung 35 ist auf der Welle der Transportwalze 15 angebracht (Fig. 3). Ein Teil eines jeden solchen Übersetzungsgetriebes ist mit der entsprechenden Wellensta.nge verbunden, und der kom-
809806/007Ä
plementäre Teil ist an einem festen Teil der Maschine über die Teile 34a und 35a angebracht.
, Die Maschine enthält außerdem eine Spannvorrichtung
ι für das Garn, wobei jedes Garnende festgehalten wird," während das Grundgewebe mit höheren Geschwindigkeiten durch die Maschine transportiert wird.
Der Spannmechanismus ist in dem Fig. 4 bis 6 dargestellt. Er besteht aus einem röhrenförmigen Glied 36, das fest auf der Nadelleiste 1b durch Bügel 37 angeordnet ist. In dieser Röhre ist eine zweite Röhre 38 verschiebbar angebracht. Beide Röhren enthalten Pührungslöcher 39 in gleichem Abstand wie die Nadeln. Diese löcher sind groß genug, um das Garn frei durchlaufeja zu lassen, wenn
die Löc'her der inneren Röhre 38 den löchern der Röhre genau gegenüberstehen. ■
809806/0078 · /
Beide Röhren bewegen sich entsprechend der Nadelleiste auf- und abwärts. Die innere Bohre 38 ist mit einem ""nde an einem Block 40 befestigt, auf dem Rollen 41 montiert eind. Diese Rollenbewegen sich in einer G-for. migen Führung 42, die auf der Stange 43 angebracht ist. Das äußere %de der Stange 43 ist mit einem Hebelarm 44 verbunden, der an dem ^ndrahmen der Maschine auf einem Zapfen 45 befestigt 1st*
Das freie -^nde 44a des Hebels 44 ist über einen Zapfen mit der Stange 46 verbunden, die in einem Bügel 47 gleitet.und durch eine Druckfeder 48 beeinflußt wird* Der
Hebel 44 wird gegen das -&nde einer weiteren Druckstange 49 gepreßt, die gleitbar in einer Wabe 47a des Bügels 47 gehalten wird. Auf dem anderen Ende der Stange 49 ist eineKurvenstück angebracht, das mit einem Kurvenstück 51 zusammenwirkt. Dieser Übertragungsmechanismiie gestattet der Gamführungs-
-H-
vorrichtung 36138, sich auf- und abwärts mit der Nadelleiste zu bewegen, während das ^lement 43 diese Bewegung nicht ausführt. Die C-fÖrmige Führung 42 stelt die Verbindung zwischen diesen Seilen her.
Das Kurvenstück 51 ist auf dem unteren Ende der Welle 19 montiert. Is besteht daher eine fest Beziehung zwischen dem Kurvenstück 20, das die aweite Transportwalze steuert, und dem Kurvenstück 51, das die Bremsvorrichtung für das Garn beeinflußt· *uf diese Weise wird der halbe Stich des Garnes, der normalerweise auf der Rückseite des Grundgewebea am Anfang einer Beine von Schlaufen entsteht, um den gewöhnlich vorgesehenen Haken 'gewikjcelt, und durch das Grundgewebe geführt· Auf diese leise werden rückwärtige Schlaufen und damit Garnverluste vermieden.
Der obere Teil des Kurvenstückes 51 bewegt die innere Röhre quer zur Maschine, so daß das Garn zwischen der inneren und der äußeren Röhre entsprechend der
-. 15 ■ -
Transportbewegung des Gewebes gebremst wird.
Eine leichte Erhöhung der Spannung des entsteht zwischen der Garnfünrung und der Nadel, während die Maschine bei ihrer normalen Geschwindigkeit die Schlaufen bildet. Während der Geschwindigkeitevergröioerung hat das Garn-führungsblech die Tendenz^ ein Aufwickeln bei dem kontinuierlichen Garntransport zu erzeugen. Aus diesem Grunde ist ein Spanndroht direkt unterhalb der Gürntransporteinrichtung vorgesehen, wodurch da.s Garnblech vor der Einführung
in die erste Garnführung angehoben wird. Daher bildet das Garnblech eine Belastung' wegen der aufgebauten Spannung während des "Vorganges der Schlingenbildung, und bei der erhöhten Geschwindigkeit nimmt die Drahtspannung den vorher erzeugten Garndurchhang auf*·
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung können Gewebe mit Streifenmustern erhalten werden, indem das Grundgewebe durch zwei Nadelleisten geführt wird. Die Leisten können in derselben oder in verschiedenen Maschinen angeordnet sein. Die von der ersten Nadelleiste bezüglich der Schlaufenbildung ausgelassenen Bereiche des ewebes können mit Hilfe der •zweiten Nadelleiste durch Garne verschiedener Farbe mit Schlaufen versehen ,werden, wobei diese Schlaufen verschiedene Längen haben können. Die bereits mit Schlaufen versehenen .Bereiche werden in dem zweiten Hadelbereich übersprungen.
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Claims (12)

DlpL-Ing. August Bosliari DipS.-lng. Waiter lackisch pat-ntc -wärt« 10. Juli 1968 Stuttgart-N, Menzelstraße 40 Patentansprüche
1. Textilmaschine zur Herstellung von aus Polfäden. bestehenden Schlaufen auf einem Grundgewebe, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines durch die Schlaufen gebildeten Musters das Grundgewebe mit verschiedenen Geschwindigkeiten durch den kontinuierlich· arbeitenden, die Schlaufen einbindenden Mechanismus ' geführt wirdt
2. Textilmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung für das Grundgewebe mit zwei definierten Geschwindigkeiten arbeitet, derart, daß während der geringeren Geschwindigkeit Schlaufen und während der höheren Geschwindigkeit ebene Flächen gebildet werden. ■ '
3. Textilmaschine nach Anspruch T oder den Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Bremsvorrichtungen an den aas Grundgewebe bewegenden Transportwalzen vorgesehen sind, die nach Beendigung einer Periode höherer Geschwindigkeit wirksam werden.
4. Textilmaschine nach den Ansprüche 1 -und 3 oder den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung an den oberen und unteren Transportwalzen aus je einer Reibungskupplung besteht, die auf den falzen schleift.
5. Textilmaschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur Spannung des Polgarnes an der inneren Seite der Nadeln vorgesehen ist, die wä_hrend einer Periode höherer Geschwindigkeit wirksam wird.
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6. Textilmaschine nach Anspruch.1 oder Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche*, dadurch gekennzeichnet, daß sie miteinander gekuppelte vordere und hintere Transportwalzen enthält, von denen eine synchron mit dem Uadelmechanismus über eine Kupplung angetrieben wird, und daß eine ebenfalls synchron mit dem Kadelmechanismus laufende Welle mit einem Kurvenstück versehen ist, über das die andere Transportwalze mit veränderlicher Seschwindigkeit angetrieben wird.
7. Textilmaschine nach Anspruch 1. oder 6 oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenstück auf ein federgesteuertes Druckglied wirkt, das eine Kupplung in vorwärtsrichtung derart antreibt, daß die zweite Transportwalze für .einen vorgegebenen Bereich des Kurvenstüekes eine schnellere Umlauf "bewegung erfährt. . .
809806/0078
8. Textilmaschine nach den Ansprüche 1 und 6 oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet', daß auf der Welle ein weiteres Kurvenstück angebracht ist, das auf einen federgesteuerten, das Polgarn während der Periode größerer Transportgeschwindigkeit spannenden Mechanismus wirkt.
9. Textilmaschine nach den Ansprüchen V und 8 oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung für das Polgarn aus einander gegenüberliegenden inneren und äußeren Gliedern besteht, die mit ^ührungslöchern für das Garn versehen sind, und daß'die Führungslöcher bei der geringeren Walzengeschwindigkeit in einer Ebene liegen, während sie durch Verschieben der Halteglieder gegeneinander versetzt.sind, wenn die Walzen mit höherer Geschwindigkeit umlaufen. . '
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i " ■ .
- 21 - .
10. Textilmaschine nach den Ansprüchen 1 und 9, oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder auf der Nadelleiste angebracht sind. : ,
11. Textilmaschine nach Anspruch 1 oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die da.s Kurvenstück tragende Welle vertikal in einem Endrahmen des Gestelles angebracht ist und von der oberen Welle durch ein Schneckengetriebe angetrieben wird.
12. Textilmaschine, insbesondere Vorrichtung an Taftingmaschinen, zum Erzielen einer zeitweise beschleunigten Förderung der Grundbahn unter gleichzeitigem Nachlassen der fadenspannung,, mit je einer die Förderwelle und die Fadenspannung steuernden Kurvenscheibe und mindestens einer Überholkupplung-zum vorübergehenden Beeinflussen des FörderflßLlenantriebes, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportwalze (8) für den Vorschub der Grundbahn von der Maschinenhauptwelle (1) über ein Übersetzu^gs-
.- 22 8 0 9 8 0 6/0 0 7 8
getriebe (5) und eine dazwischen geschalteteFreilaufkupplung (^9) kontinuierlich angetrieben ist und die Welle (1) durch ein Zahnradgetriebe mit einer Steuerwelle (19) gekuppelt ist, auf der eine Kurvenscheibe (20) angebracht ist, die über eine Schubstange (24), einen Hebel (26), eine Überholkupplung (277 und einen Antrieb (31,32,33) der Transportwalze (8) zeitweilig eine Beschleunigung erteilt, und auf der ferner eine zweite Kurvenscheibe (51) angeordnet ist, die über einen Stößel (49,50) und einen Hebelarm (44) die Spann-oder Klemmvorrichtung (36,38) im gleichen Zeitintervall wie den Beschleunigungsmechanismus nach der Bildung jeder Schlaufenreihe betätigt.
13· Textilmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Spann- und Klemmvorrichtung aus einem äußeren Rohr (36) und einem inneren Rohr (38) besteht, die beide mit löchern versehen sind und das innere Rohr (38) im äußeren Rohr (36) verschiebbar gelagert ist.
809806/0078
DE19591410558 1958-06-10 1959-06-09 Textilmaschine Pending DE1410558A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1844458A GB859761A (en) 1958-06-10 1958-06-10 Improvements in machines for making tufted fabrics

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1410558A1 true DE1410558A1 (de) 1968-10-31

Family

ID=10112533

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19591410558 Pending DE1410558A1 (de) 1958-06-10 1959-06-09 Textilmaschine

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GB (1) GB859761A (de)

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GB859761A (en) 1961-01-25

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