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DE2014614A1 - Tufting-Maschine und Verfahren zur Herstellung dichter Noppen oder Flore - Google Patents

Tufting-Maschine und Verfahren zur Herstellung dichter Noppen oder Flore

Info

Publication number
DE2014614A1
DE2014614A1 DE19702014614 DE2014614A DE2014614A1 DE 2014614 A1 DE2014614 A1 DE 2014614A1 DE 19702014614 DE19702014614 DE 19702014614 DE 2014614 A DE2014614 A DE 2014614A DE 2014614 A1 DE2014614 A1 DE 2014614A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle plate
movement
needles
distance
needle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702014614
Other languages
English (en)
Inventor
Charles William Hixson Hamilton Tenn. Watkins (V.St.A.)
Original Assignee
The Singer Company, Elizabeth, N.J. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by The Singer Company, Elizabeth, N.J. (V.St.A.) filed Critical The Singer Company, Elizabeth, N.J. (V.St.A.)
Publication of DE2014614A1 publication Critical patent/DE2014614A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C15/00Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material
    • D05C15/04Tufting
    • D05C15/08Tufting machines
    • D05C15/26Tufting machines with provision for producing patterns
    • D05C15/28Tufting machines with provision for producing patterns by moving the base material laterally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Automatic Embroidering For Embroidered Or Tufted Products (AREA)

Description

DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MDNCHEN HAMBURG
2^·
TELEFON: 395314 . 2000 HAMBURG 50, TELEGRAMMErKARPATENT KDNIGSTRASSE 28
23923/69 4-/B
The Singer Company,
Elizabeth., Mew Jersey (Y.3t
Tufting-Maschine und Verfahren zur Herstellung dich-■ ter Happen oder Jflore.
-; . ■ ■ . ■ . f
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines Tufting-Produktes mit dichten Foppen oder, Floren.
In diesem Zusammenhang wird auf die USA-Patentschrift 3 301 205 -bezug genommen, in welcher eine Maschine des Typs mit verschiebbarer Nadelplatte aufgezeigt ist. Wie in dieser Patentschrift erläutert ist, besteht eine der Hauptaufgaben dieser Art Maschinen darin, den sogenannten "Maiskolben-Effekt" zu vermeiden, der bei einigen Arten von.Tufting-■ Maschinen erzeugt wird. Die Vorrichtung zur Durchführung dieser Aufgabe enthält allgemein einen verschiebbaren Nadelplatt enmechanis.mus, welcher die Nadelplatte und das Arbeits- gm stück relativ zur" Nadelbank und in der Querrichtung verschiebt» um so das Erscheinen einer geraden Linie am Tufting-Erzeugnis auf der !Noppenseite des Arbeitsstückes zu beseitigen» Wie jedoch in der Patentschrift ausgeführt ist, ist diese Maschine hauptsächlich auf die Herstellung von Textilstükken mit sogenannten Sohleifennoppen abgestellt, .ßis zur Konzeption der vorliegenden Erfindung wurde dieser Maschinentyp mit verschiebbarer Nadelplatte zur Herstellung von Textilstüeken ©it geschnittenen Noppen oder Floren kommerziell nicht verwendet. -Bei der vorerläuterten Maschine mit Schlei-
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fennoppen müssen vor der Verschiebung des Arbeitsstückes die Schleifen von den Ereifern abgeworfen werden, um so ihre seitliche Verschiebung nicht zu verhindern, .bei der vorliegenden Erfindung wird dieses Erfordernis,beseitigt, und es wird ein Textilstüci: mit geschnittenen Poppen oder ,._ Floren hergestellt, die relativ dicht sind und durch die Verwendung von in genauem Abstand voneinander angeordneten Teilen hergestellt werden können,, welche im wesentlichen das Doppelte des Äbstandes gegenüber dem Abstand des durch sie hergestellten Arbeitsstückes haben»
(iemäss der Erfindung wird bei einem Verfahren zur Herstellung von textilstoff en mit dichtem i'lor der Vorschub eines Unterlagenstoffes in Längsrichtung quer über die Nadelplatte vorgenommen, der Unterlagenstoff durch die Nadeln durchstochen, um in dem Unterlagenstoff Garnschleifen herzustellen, die ti-arn schleif en mit den ü-reifern während der Rückbewegung der Nadeln gehalten, eine seitlicne Verschiebungsbewegung der Nadelplatte und des Unterlagenstoffes eingeleitet, die Verschiebungsbewegung des Arbeitsstückes auf der Nadelplatte angehalten, bevor letztere sich über ihren vollen iJeweguxigsbereicn bewegt hat, wodurch der Unterlagenstoff sich nur über einen Teil des äbstandes mit der Nadelplatte verschiebt, und der Unterlagenstoff in einer Lage wiederum durchstochen, welche von der ersten Uurchstichstelle im Abstand angeordnet iste
iiei der Vorrichtung gemäss der Erfindung sind eine Mehrzahl von Greifern unterhalb des Unterlagenstoffea vorgesehen und so angeordnet, dass sie in einer üichtung entgegen der Vorschubrichtung des Arbeitsstückes gerichtet sind. Wenn durch das Durchstechen der Nadeln Schleifen gebildet werden und sie durch den Greifermechanismus erfasst werden, werden durch die Vorbewegung des Unterlagenstoffes die Schleifen gegen den hinteren Teil der Greifer vorgeführt. Während die bchleifen sich auf dem G-reifer befinden, ermöglichen sie eine gewisse seitliche Verschiebung des Unterlagenstoffes,
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halten jedoch den Unterlagenstoff von einer Verschiebung über die vollständige festgelegte Breite oder den Abstand zwischen einer Wadel zur nächsten zurück. Weiterhin ist die Vorrichtung so ausgeführt, dass die Mädeln den Unterlagenstoff während eines Teiles der seitlichen Verschiebung des Unterlagenstoffes durchstechen, um so die weitere Verschiebungsbewegung des Unterlagenstoffes zu verhindern, nachdem eine vorbestimmte ürösse der Verschiebungsbewegung eingetreten ist, während der Verschiebungsmechanismus fortfährt, sich relativ zum Unterlagenstoff zu verschieben. Durch diese Mittel wird der Unterlagenstoff im wesentlichen nur um die Hälfte des Äbstandes zwischen benachbarten Nadeln verschoben, um parallele 'xuiting-üeihen zu erzeugen, welche in einem relativ kleinen Abstand und im wesentlichen um die Hälfte des Abstandes der im Abstand festgelegten Teile der Maschine im Abstand angeordnet sind. Dieser letztgenannte Arbeitsvorgang steht im (xegensatz zur Arbeitsweise der vorerläuterten bekannten Maschine, bei welcher das Verschieben des Unterlagenstoffes stattfindet, während die Nadeln sich in der Oben-öteJ-lung befinden, um so eine vollständige Verschiebungsbewegung des Unterlagenstoffes zusammen mit der verschiebbaren nadelplatte zu ermöglichen, so dass das Arbeitsstück wenigstens über einen vollständigen Breitenabstand während jeder Verschiebungsbewegung des Arbeitsstoffes um eine Stufe bewegt ist. Weiterhin ist bei der bekann— ten Maschine eine Mehrzahl von vergleichsweise langen Nadelplattenfingern erforderlich, um einen Unterlagenstoff während des Durchstiches der Nadeln abzustützen, wobei die Nadelplattenfinger dazu beitragen, den Unterlagenstoff an der Nadelplatte zwecks seitlicher Bewegung dieses Stoffes festzulegen. Bei der Vorrichtung der Erfindung ist, da die Schleifen durch den Grreifermechanismus gehalten werden und der Unterlagenstoff nicht über die volle Abstandsbreite verschoben wird, die Verwendung dieser relativ langen Nadelplattenfinger nicht erforderlich.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Ausführungsform beispielsweise erläutert.
iig. 1 ist eine Teilschnittansicht einer Tufting-Maschi-
ne, an welcher die Erfindung verkörpert ist. Mg. 2 ist eine schaubildliche Teilansicht der noppenbildenden Elemente der in l'ig. 1 dargestellten Maschine, wobei Teile der Maschine zum Zwecke der Darstellung weggebrochen sind, und
i'ig. 3 ist eine Teildraufsicht der Nadelplatte der Maschine der tfig. 1 mit einem weggebrochenen Teil eines Tufting-Arbeitsstückes in seiner Stellung auf ihr, wobei Teile der Maschine wiederum weggebrochen sind, um die Darstellung zu erleichtern.
In dea?n Zeichnungen ist ein Teil des Gehäuses 10 einer allgemein bekannten Tuftingmaschine für geschnittene Poppen dargestellt, wie sie beispielsweise in der USA-Patentschrift 5 084 645 aufgezeigt ist. Das Gehäuse 10 enthält einen Kopf 12, in welchem eine angetriebene Hauptwelle 14 gelagert ist. Line Mehrzahl Exzenter 16, von denen nur eines dargestellt ist, ist an der Hauptwelle 14 abgestützt, und jedes der exzenter ist durch einen Lenker oder eine Verbindungsstange 18 mit einer otossstange 20 verbunden, welche zwecks Hin- und Herbewegung in dem unteren Teil des Kopfes 12 im wesentlichen senkrecht angeordnet ist. Die unteren .bilden der btoss-A stange 20 sind mit einer Wadeistange 22 verbunden, welche eine Mehrzahl von in Querabstand angeordneten garnführenden i\iadeln 24 trägt, welche, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, in seitlicher Richtung der Maschine im wesentlichen ausgerichtet sind, .bei Drehbewegung der Hauptwelle 14 durch eine zweckentsprechende nicht dargestellte Energiequelle wird der JNadelreihe 24 eine Hin- und Herbewegung zum Durchstechen eines Unterlagenstoffes 1' und zum Auswerfen von Garnschleifen durch ihn hindurch erteilt. Ein Maschinensockel 26 ist an dem unteren Teil des Maschinengehäuaes 10 vorgesehen und trägt auf ihm eine Nadelplatte 28. Die Nadelplatte 28 trägt
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eine i,Iehrzahl von im Abstand voneinander angeordneten Nuten in inrer oberen iläche, und in jeder Mut ist- ein Nadelplattenfinger 30 gelagert, der nur von genügender Länge zu sein braucht, um den Unterlagenstoff. l·1 abzustützen, wenn die Nadeln den unterlagenstoff durchstechen, um Schleifen aus ihm vorstehen zu lassen»
Auf zweckentsprechende Weise ist in dem Masehinengehause 10 und unterhalb der Nadelplatte 28 eine schwingende ü-reifer- oder Hakenwelle 32 gelagert, welche eine Mehrzahl γόη im Abstand voneinander angeordneten Ereifern 34 trägt, deren jeder einzeln mit einer der Nadeln 24 zusammenarbeiten kann, um eine (xarnschleife zu erfassen, welche durch die Nadel dargeboten wird, und um sie zu halten, wenn die Nadel aus dem· Unterlagenstoff Jr zurückbewegt wird. Aus i''lg° 2 ist ersichtlich, dass die irre if er 34 in der ^reiferwelle gelagert sind, so dass sie in eine Kichtung weisen, welche entgegen der Kichtung des Vorschubes des· Arbeitsstückes liegt, wie durch den Buchstaben A angedeutet ist. ^s ist erkennbar, dass, wenn der Unterlagenstoff vorgeführt wird und Senleifen gebildet werden, sie von den G-reifern 34 erfasst und gegen ihren hinteren i'eil vorgeführt werden. Wie im ein- · zelnen nachstehend noch ersichtlich sein wird, trägt das Halten der Schleifen auf den irreifern 34 während'der lielativbewegung des Unterlagenstoffes dazu bei, eines der wesentlichen i;j'erkmale der Erfindung zu verwirklichen, d.h. den i'ex-' tilstoi'f mit dichtem ii'lor zu erzeugen. Jedem ü-reifer 34 ist ein Messer 36 zugeordnet, welches in einer Messerwelle 38 gelagert ist, um die Schleifen durchzuschneiden, wenn sie gegen den hintersten 'Üeil des ü-reifers 34 vorgeführt werden. Vorzugsweise sind die· Messer 36 stationär, sie können jedoch relativ zu den Urelfern 34 verschwenkt werden. Weiterhin ist ein UrUckerfuss 39 über und im Abstand zu dem Unterlagenstoff Ϊ' vorgesehen und wird durch, den Kopf in üblicher Weise (durch nicht dargestellte ,Mittel) getragen* .Der JJrückerfusa 39 ist so eingestellt, dass er den Unterlagenstoff 'gerade eben frai-
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gibt, und er arbeitet danin, zu verhiriuern, ctass üer unterlagenstoff i1 den nadeln 24 folgt, wenn die üaaeln zurückbewegt werden. Der Unterlagenstoff i; wird in Längsrichtung quer zur nadelplatte 28 in icichtung aes Pfeiles, A durch eine übliche Vorschubvorrichtung vorgeführt, v/ie sie beispielsweise in der USA-Patenxschrift 2 840 Ul9 aufgezeigt ist. Diese Vorrichtung enthalt allgemein ein üas Arbeitsstück vorschiebendes element una eine iäihrungsvorrichtung, die beide die .form angetriebener das Arbeitsstüci; vorführender Walzen haben, und eine Vorschubwalze an aem vorderen -ünde und eine Vorschubwalze an dem hinteren i^ride der laasehine, die jeweils hinter una vor der Linie angeordnet sind, längs welcher die Li ad ein 24 den Unterlagenstoff durchstechen. Die Vorschubwalzen sind vorzugsweise mit Nadeln versehen, um ein Gleiten des Arbeitsstückes relativ zu ihnen sowohl seitlich als auch in tangentialer icicntung zu vernindern. ^s ist weiterhin vorzuziehen, die hintere Vorschubwalze mit einer etwas grüsseren u-esohwindig^eit als die vordere «alze zu betätigen, so dass das Arbeitsstuck aus den in der i'atentschrift angegebenen u-rUnden straff genalten wird.
Die Nadelplatte 28 ist an dem oocitel 26 zwecks Verschiebungsbewegung seitlich zur maschine angeordnet, d.n. in einer Richtung parallel zu der iiaüelreine. Die nadelplatte wird durch eine i'ührurigü stange 40 t eführt, welche an dem iJockel 26 befestigt ist und gegen die Kante der nadelplatte 28 gegenüber der Kante stösst, von welcher aicn aie ±inger 3o erstrecken. Kopfschrauben 42erstreci:en sich nach unten in den bockel 2b durch abgestufte Üchlitze 44 in der nadelplatte 28, um eine relative Verschiebungsbewegung der Λadelplatte 28 mit uezug auf den bocitel 26 zu ermöglichen.
Δη einem Lnde der nadelplatte 28 ist ein nach oben stellender Ansatz 46 vorgesehen, mit welchem ein Lenker oder eine Stange 48 an ihrem einen unde schwankbar verbunden ist, und das gegenüberliegende .binde eier Stange 48 ist mit dem unteren bride eines uchablonennachlaufhebels 50 schwenkbar ver-
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bunden, der seinerseits zwischen seinen Bnden an dem Schwenkpunkt 52 schwenkbar gelagert ist. i^in bchablonennachlaufteil · 54 ist an dem ,oberen Jande des Hebels 50 vorgesehen, und dieser Machlauf teil 5*f läuft in einer bchablonenbahn 56, welche in einer Schablone 58 vorgesehen ist. Die Schablone 58 ist auf einer Welle 60 angeordnet, welche in einem Lagerteil an dem Maschinenkopf 12 gelagert ist, und diese Welle 60 wird durch ein Schneckenrad 64 gedrent, das auf einer G-egenwelle 66 angeordnet ist, die ihrerseits durch eine Kette 68 angetrieben wird, welche um ein Kettenrad 70, das von der Ü-egenwelle 66 getragen ist, und ein von der Hauptantriebswelle getragenen Kettenrad 72 mitgenommen wird.
ka ist daher ersichtlich, dass die Schablone 58 in synchroner .bewegung zu der Hauptantriebswelle 14 der Maschine angetrieben wird, welche ihrerseits die .Bauteile der lufting-Maschine antreibt. Die Schablone 58 ist so ausgeführt, dass sie eine anfängliche Schwenkbewegung des Hebels 50 während der Abwärtsbewegung der Mädeln 24 einleitet, so dass eine Verschiebungsbewegung der Nadelplatte 28 eingeleitet wird", während die Mädeln sich gegen den Unterlagenstoff Ϊ bewegen, um durch den Unter lagenstoff mit einer ü-arnschleif e hiridurchzustechen. Die Schablonenbahn 56 ist weiterhin so ausgebildet, dass sie eine Verschiebungsbewegung der Nadelplatte wenigstens um einen vollen breiten Abstand oder wenigstens um den Abstand von einer liadel zu der nächst benachbarten Nadeleinleitet, wenn daher der Abstand zwischen den Nadeln etwa 4 mm (5/32") beträgt, beträgt eine vollständige Verschiebung sstufe der Nadelplatte 28 etwa 4 mm (5/32").
Die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäss der iürfindung ist allgemein die folgende: Yfährend der Abwärtsbewegung der Nadelreihe v/ird eine Verschiebungsbewegung der Nadelplatte über einen vollen Abstand durch den Schablonenmechanismus eingeleitet. Wenn die Nadeln sich abwärts bewegen,, schneiden sie den Unterlagenstoff ϊ, wenn er sich seitlich mit der Nadelplatte 28 bewegt, und sie durchstechen den Unterlagen*
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stoff, wobei Jede Nadel zwiscnen einem Paar von Nadelplattenfingern 30 hindurchgeht. Jedoch wird zufolge der Ausbildung der Schablone und ihrer zeitlichen einstellung die vollständige Stufe einer Verschiebungsbewegung der Nadelplatte 28 nicht zu diesem Zeitpunkt beendet, sondern setzt sich über den restlichen Teil ihrer Verschiebungsbewegung fort. Zufolge der Tatsache, dass die Nadeln den Unterlagenstoff vor der vollständigen Jiewegungsstufe der Nadelplatte 28 durchstochen haben, wird der Unterlagenstoff dann gehindert, sich über den vollständigen festen Abstand mit der nadelplatte 28 zu bewegen.
Da die ü-reifer in einer Itichtung entgegen dem vorschub des Arbeitsstückes gerichtet sind, werden Schleifen auf die ü-reifer vorgeführt, und sie werden durch sie gehalten, bis sie dem hinteren Teil des ü-reifers zugeführt sind, um durch die Messer 36 durchgeschnitten zu werden, ü-ewöhnlich werden in einer Tufting-Maschine mit geschnittenem Ib'lor mehrere Schleifen durch die ü-reifer 34 gehalten, bis die am weitesten zurückliegende Schleife auf dem ü-reifer das Messer erreicht, wo sie durchscanitten wird, und die nächste Schleife wird erst dann geschnitten, wenn sie auf dem ü-reifer durch die Bewegung des Unterlagenstoffes Jb rückwärts vorgeschoben ist ο JJas Halten der Schleifen auf den üreifem 34 dient weiter dazu, den Unterlagenstoff daran zu hindern, sich über den vollen j^inheitsabstana mit der Nadelplatte 28 zu bewegen. Dies erfolgt wegen der Tatsache, dass das üarn rings um den ü-reifer an einer Seite durch die vorher gebildeten Stiche oder schleifen gehalten wird und an seiner anderen Seite durch das Garn gespannt wird, das durch die Iu a del hindurchgent, während sie eine neue Schleife bildet, datier haben die Schleifen auf den ureifern das -uestreben, sich gegen die vollständige Verschiebung des Unterlagenstoi'fes h zurückzuhalten, und diese Zurückhalte bewegung wird weiterhin durch das durchstechen der lMadeln durch Jen Unterlatbenstoff während seiner Verschiebungsbewegung unti..;'s '-iüzt.
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Wie in i'ig. 2 und 5 dargestellt ist, ist ersichtlich,-dass sich in Längsrichtung erstreckende parallele Tufting- '" Keihen erzeugt werden, und diese parallelen Keinen sind im wesentlichen um die Hälfte des Abstandes zwischen benachbarten Iiadeln im Abstand angeordnet. Wie weiterhin aus !B'ig. " 3 ersichtlich ist, werden zwei parallele Reihen von Tuftings an den IJadeldurchstichstellen zwischen benachbarten ifadelplattenfingern 30 erzeugt, wobei die beiden parallelen keihen einen gemeinsamen Zick-Zack-Unterstich oder -Sückstich haben. Das durch die oben erläuterte Vorrichtung und das Verfahren hergestellte Erzeugnis hat im Abstand voneinander angeordnete I1Uf ting-Keihen, welche in einem Abstand angeordnet sind, der im wesentlichen die Hälfte des Abstandes der Teile beträgt. Mit anderen. Porten ausgedrückt, falls der Abstand der Nadeln und anaerer Tuf ting--Bauteile etwa 4 mm (5/32") beträgt, hat das dadurch hergestellte Erzeugnis einen Abstand von etwa 2 mm (5/64°)· Ebenfalls erzeugt eine Maschine mit einem Abstand von etwa 5 mm (1/5") Arbeitsstücke mit einem etwa 2,5 mm (1/10") Abstand» Es ist erkennbar, -dass dies ausserordentlich erwünscht ist, da sehr feine oder dichte Florerzeugnisse erzeugt werden können, wobei in einem relativ grossen Abstand voneinander angeordnete Teile verwendet werden, so dass es möglich ist, Teile mit etwa halbem Abstand zu verwenden, wie sie gewöhnlich zur Herstellung von Arbeitsstücken mit bestimmtem Abstand erforderlich sind, welche durch die Vorrichtung der Erfindung erzeugt werden. -Dadurch wird weiterhin das Erfordernis beseitigt, Teile mit relativ geringem Abstand mit den ihnen eigenen Nachteilen zu verwenden, z.B. Schwierigkeit im Einfädeln, der Wartung, der ßeparatur, der Auswechslung von Ersatzteilen usw. Zusätzlich zu dem Wegfall der sogenannten "Maiskolben-Wirkung", was bei allen Maschinen dieser Art vorteilhaft ist, können verschiedene Musterwirkungen durch die Verwendung von verschiedenartig gefärbten oder texturierten Gfarnen in verschiedenen Nadeln erzeugt werdenο Es ist weiter zu berücksichtigen, dass die Ma-
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schine gemäss der Erfindung mit üadelreihen verwendet werden kann, bei denen die Nadeln im Vergleich zu einer in ■ Linie liegenden Hadelbank, wie sie in den Zeichnungen dargestellt ist, in versetzter Lage angeordnet sind.
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Claims (14)

  1. Patentansprüche
    Il j. Verfahren euhe Herstellen von !textilstoffen mit dichtem Flor unter Verwendung einer Mehrzahl von in Querrichtung im Abstand-angeordneten Nadeln, einem Greifer für Jede Nadel und einer seitlich verschiebbaren Nadelplatte zum Tragen eines Unterlagenstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterlagenstoff in Längsrichtung quer über die Nadelplatte vorgeführt wird, der Ifnterlagenstoff durch die Mädeln durchstochen wird, um in dem IJnterlagenstoi'i' ü-arnschleifen zu bilden, die Cxarnschleif en mit den ü-reifern während der Kückb'ewegung -der Nadeln gehalten werden, eine seitliche Verschiebungsbewegung der !Nadelplatte und des Unterlagenstoffes eingeleitet wird, eine Versehiebungsbewegung des Arbeitsstückes auf der nadelplatte verhindert wird, bevor letztere sich, über ihren vollen liewegungsbereich bewegt hat, wodurch der Unterlagenstoff sich nur über einen teil des Abstandes mit der Nadelplatte verschiebt und der Unterlagenstoff in einer stellung wiederum .durchstochen wird, die von der ersten Durchstichstelle im Abstand angeordnet ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, dass die Nadelplatte um eine entfernung bewegt wird, die wenigstens gleich de» Abstand zwischen benachbarten in Querrichtung im Abstand voneinander angeordneten Nadeln ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, dass die Nadeln eine weitere seitliche .Bewegung des Arbeitsstückes auf der Nadelplatte verhindern,
  4. 4· Vorfahren nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Verschiebung während der Abwärtsbewegung der Tadeln eingeleitet wird und dass die Nadeln den Unterlagenstoff durclis.techeri, bevor die Nadelplatte ihre seitliche Versehiebungsbewegung beendet hat.
  5. 5. Verfahren nach einem aer Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die bchleifen, die von den ü-reifern gehalten werdens eine weitere seitliche bewegung des auf der
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    Nadelplatte befindlichen Arbeitsstückes verhindern.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterlagenstoff im wesentlichen über die Hälfte des Abstandes bewegt wird, um welchen die Kadelplatte verschoben wird ο
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede üarnschleife gegen den hinteren Teil des üreifers, auf welchem die Schleife gebildet wird, vorbewegt wird und jede Schleife an einer btelle nahe diesem hinteren i'eil durchschnitten wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, dass die schleifen nacn Beendigung der seitlichen Verscniebungsbewegung durchscnnitten werden.
  9. 9· Tuftingmaschine mit einer Mehrzahl von in Querrichtung angeordneten liadeln sowie einem Antrieb zum Hin- und Herbewegen der icadeln, so dass während ihrer Hin- und Herbewegung die Tadeln einen Unterlagenstoff durchstehen, um üarnschleifen durch den IJnterlagenstof f hindurchzufuhren, einer seitlich verschiebbaren nadelplatte zum !'ragen des Unterlageruitoffes sowie einer Vorschubeinrichtung zum Vorführen des Unterlagenstoffes in Längsrichtung quer zur nadelplatte, einem jeder Wadel zugeordneten Greifer, wobei jeder üreifer einen Hakenteil zur Aufnahme und zum nalten einer üarnschleife von ihrer zugeordneten Nadel hat, dadurch gekennzeichnet, dass der ureifer mit seinem Hakenteil so angeordnet ist, dass er in einer iticiitung entgegen der Vorschubriciitung des Unterlagenstoffes verläuft derart, dass aie uarnsciileifen gegen das hintere uide des üreifers vorgeführt werden, wenn der Unterlagenutoff relativ zu ihm vorgeführt wird, sowie eine Schneidvorrichtung vor^e^ehen ist, welcne die üarnsciilej.fen durchschneidet,nachdem sie gegen das hintere wme des ureifers i-efüin't sind, und eine Vorrichtung zum Kinledten qov seitlich?!, i. erscüif bungsbewegung der r<;idelplatte und des Vnterlagenstcff 3n, wobfji die i'elative Minute].lung di->r sei ti jciien Vt'j'co^iebuiJr,;:!-! v/egung eier wedelplatte und des i'uftin;;-
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    "Vorganges derart ist, dass die seitliche YerSchiebung des ,* Unterlagenstoffes angehalten wird, wodurch der Unterlagenstoff sich um eine Entfernung verschiebt, die kleiner als diejenige ist, um welche sich die Nadelplatte bewegt.
  10. 10. Tufting-Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliche Verschiebungsbewegung eingeleitet wird, während die Schleifen durch den Greifer gehalten sind, derart, dass die Schleifen auf den Greifern die Bewegung des Unterlagenstoffes anhalten«,
  11. 11. Tufting-Maschine nach Anspruch 9 oder 10, daduieh gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Einleiten der seitlichen Verschiebungsbewegung der nadelplatte,und des Unterlagenstoffes zum Mnleiten dieser Verschiebungsbewegung während des Abwärtshubes der Nadeln wirksam wird.
  12. 12. Tufting-Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Einleiten der seitlichen Verschiebungsbewegung der Badelplatte und des Unterlagenstoffes so wirksam ist, dass die Nadelplatte wenigstens um einen Abstand zwischen benachbarten Nadeln verschoben wird·
  13. 13. Tuftingmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von quer im Abstand voneinander angeordneten Nadelplattenfingern zum Tragen des Unterlagenßtoffes während der Einstichbewegung der Nadeln, wobei die Nadelplattenfinger durch die Nadelplatte abgestützt sind und sich von dieser Nadelplatte in Richtung des Vorschubes des Arbeitsstuckes um einen Abstand erstrecken, der im wesentlichen gleich dem Abstand der Nadeln von der Nadelplatte ist.
  14. 14. Tufting-Maschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Einleiten der seitlichen Verschiebungabewegung der Nadelplatte und des Unterlagenstoffes diese Bewegung während der Abwärtsbewegung der Nadeln einleiten kann und während Schleifen auf dem Greifer angeordnet sind und das Durchstechen des Unterlagenstoffes
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    durch, die Nadeln während der Verschiebungsbewegung der nadelplatte so wirksam wird, dass die Verschiebung des Unterlagenstoffes angehalten wird, so dass der Unterlagenstoff sich um einen Abstand verschiebt, der kleiner als der Abstand ist, um den die Nadelplatte bewegt wird.
    15» üin Textilstück mit dichtem i'lor, das nach einem Verfahren und der Vorrichtung gemäss den Ansprüchen 1 bis 14 hergestellt ist.
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    ORIGINAL INSPECTED
DE19702014614 1969-04-03 1970-03-26 Tufting-Maschine und Verfahren zur Herstellung dichter Noppen oder Flore Pending DE2014614A1 (de)

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