DE1404387A1 - Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus mit Fasermaterial verstaerkten,fluessigen und durch Katalysatoreneinwirkung erhaertenden Kunstharzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus mit Fasermaterial verstaerkten,fluessigen und durch Katalysatoreneinwirkung erhaertenden KunstharzenInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung von Gegenstanden aus mit
Fasermaterial verstärkten, flüssigen und durch Kata-'
lysatoreneinwirkung erhärtenden Kunstharzen.
Die Herstellung von Gegenständen in Preßformen aus flüssigen,
durch Einwirkung von Katalysatoren erhärtenden Kunstharzen, die mit eineai geeigneten Fasermaterial verstärkt
sind, ist bisher immer mit Schwierigkeiton verbunden gewesen.
Ein beträchtlicher Teil der Produktion war fehlerhaft, weil bei diesen Gegenständen sehr oft ein Teil der Faserstoffe nicht
durchtränkt war, bzw. die Oberfläche Lüfteinschlüsse aufwies,
die nachher ausgebessert werden mußten.
Die ünbrauchbarkeit der fehlerhaften Erzeugnisse bzw. die notwendig
gewordenen Ausbesserungsarbeiten führten zu einer bedeutenden
Erhöhung der Produktionskosten.
Das vorherige Evakuieren der Formen hat zwar eine Verminderung
der fehlerhaften Erzeugnisse zur Folge, bietet aber keine vollständige Gewähr dafür, daß die Gegenstände an der Oberfläche
keine Lüfte ins chlüaee aufweisen. ·
Da ee bei einer Serienproduktion nicht möglich iat in den for
men ein wirkliches Hochvakuum zu erzielen, so bleibt in der
Form immer etwas Luft zurück, die durch das infolge der etel-
verschiedenen Reibungsverhältnisse mit unterschied-P
Geschwindigkeit in das Fasermaterial eindringende Kunstharz eingeschlossen und dann zusammengepreßt wird.
Nach dem Erhärten des Kunstharzes werden die eingeschlossenen
Luftblasen als Hohlstellen an der Oberfläche sichtbar.
Diese vorbeschriebenen Erscheinungen treten insbesondere bei der Herstellung von hohlen Gegenständen,wie z.B. von Fensterrahmen,
auf. ·»>
TJm Gegenstände aus flüssigen, durch, Einwirkung von Katalysatoren
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erhärtenden Kunstharzen, die mit Fasermaterial, wie z.B.
Glasfasern verstärkt sind, ohne Lüfteinschlüs»e an der Oberfläche
herzustellen, werden nach vorliegender Erfindung, durch in die Form eingelegte Fasermaterieilien, auf der der
Außenseite des Gegenstandes abgekehrten Seite Luftsammelräume
geschaffen, in denen sich die von gegebenenfalls unter
Druck stehenden flüssigen Kunstharz verdrängte bzw. sich absondernde
Luft ansammelt.
Die3 wird dadurch erreicht, daß Faserstoffe mit einem, für
das Kunstharz unterschiedlichen Durchdringungsvermögen, derart
in die Fora eingelegt werden, daß die gchneller durchtränkbaren Faserstoffe, näher zur Außenseite des Gegenstandes
liegen.
Eine fehlerfreie Außenseite kann auch dadurch erreicht werden, daß da3 Kunstharz, das eine entsprechende Viskosität aufweist
und auf der äu&eren Formwandung in ausreichender Stärke aufgebracht
ist, gezwungen wird von der Formwandung her in das im Überschuß eingebrachte Fasermaterial einzudringen und dabei
dieses in entsprechender Stärke zu durchdringen, wobei der nicht durchtränkte Teil des Fasermaterials als Sammelrauai für die
verdrängte bzw. sich absondernde Luft dient.
Um ein unterschiedliches Durchdringungsvermögen zu erreichen,
weisen die schneller durchtränkbaren Teile des Faserstoffes, wie z.B. Glasfasermatten, Glasfasergewebe oder dgl. eine geringere
Dichte bzw. eine entsprechende, die Durchdringung fördernde Appretur auf.
Seibetverständlich können auch Schichten aus verschiedenartigen
Faserstoffen, die ein unterschiedliches Durchdringungsvermögen fiie das Kunstharz besitzen, verwendet werden.
So können auf z.B. einer oder mehreren Glasfasermatten, die
vollständig von Kunstharz getränkt werden sollen, auf der von der Oberfläche des Gegenstandes abgekehrten Seite, luftdurchlässiges,
gekrepptes Papier in ein oder mehreren Lagen und/ oder Filze,Schaumstoffe, Textil oder Jutegev/ebe oder dgl. aufgelegt
werden.
Durch entsprechende Anordming dieser Faserstoffe ist es möglich
den Austritt von Kunststoff aus den als Verstnrkungsmaterial
dienenden Faserstoffen,wie z.B. Glasfasermatten, weit-
β09809/0973 BAD c ::,.
gehendet zu unterbinden, während sich die Luft in den, von
der Außenseite entfernter liegenden Faserstoffen ansammeln kann.
Sind diese Lufts ammeiräume entsprechend groß, so besteht dadurch
die Möglichkeit, auch ohne Anwendung von Vakuum, Gegenstände mit einer Außenfläche, die keine Lüfteinsehlüße aufweist,
herzustellen.
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus nit Fasermaterial
verstärkten, flüssigen und durch Katalysatoreneiimirkunr
erhärtenden Kunstharzen, dadurch gekennzeichnet,
da.5 durch in die Form eingelegte Faserftnaterialien, auf der
der Außenseite des Gegenstandes abgekehrten Seite Luftsamlaslräume
geschaffen werden, in denen sich die von flüssigen gegebenenfalls unter Druck stehenden Kunstharz verdrängte,
bzw. sich absondernde Luft ansammelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Faserstoffe mit einen für das Kunstharz unterschiedlichen
Durchdringungsvermögen derart in die Fona eingelegt v/erden,
daß die schneller diirchtr^jikbaren Faserstoffe näher
zur Außenseite dea Gegenstandes liegen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daL<
das Kunstharz, das eine entsprechende Viskosität aufweist und auf der äußeren Forxnwandung in ausreichender
Stärke aufgebracht ist, gezwungen wird, von der Formwandung
her, in das im Überschuß eingebrachte Fasermaterial einzudringen und dabei dieses in entsprechender Stärke
zu durchtränken, wobai der nicht durchtränkte Teil des
Taeermaterials als Sammelrauu für die verdrängte, bzw.
eich absondernde Luft dieJat.
4. Verfahren nach Anspruch 1,2,'■} » \, dadurch gekennseichnet,
daß zwei oder mehrere Schichten aus verschiedenartigen
Faserstoffen, die ein unterschiedliche*? Durchdringun^avermögen
für das Kunstharz autv-.eiseri, verwendet werden.
S09809/0373
5· Verfahren, nach Anspruch 1f2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß auf den, an der äußeren Formwandung liegenden Faserstoffen, die als Verstärkungsmaterial dienen, eine oder
mehrere Lagen eines für das Kunstharz schwer, für die Luft aber leicht durchlässigen Fasermaterials aufliegen, wobei
diese als Luftsammelrauni dienen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daü
zwischen einem als Verstärkung dienendem Fasermaterial und einem Fasermaterial oder dgl. mit geringer Dichte
ein oder mehrere Schichten eines Fasermaterials liegen, die für Luft leicht, für Kunstharz aber schwer durchlässig
sind.
809809/0973
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0036292 | 1958-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1404387A1 true DE1404387A1 (de) | 1968-11-21 |
Family
ID=7220636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19581404387 Pending DE1404387A1 (de) | 1958-11-22 | 1958-11-22 | Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus mit Fasermaterial verstaerkten,fluessigen und durch Katalysatoreneinwirkung erhaertenden Kunstharzen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT260517B (de) |
| DE (1) | DE1404387A1 (de) |
| FR (1) | FR1240923A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0019149A1 (de) * | 1979-05-01 | 1980-11-26 | Union Carbide Corporation | Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Formteilen |
| US4692291A (en) * | 1980-04-14 | 1987-09-08 | Union Carbide Corporation | Molding method using fast curing fiber reinforced, low viscosity thermosetting resin |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2802236C3 (de) * | 1977-05-31 | 1981-12-24 | The General Tire & Rubber Co., 44329 Akron, Ohio | Verfahren zur Herstellung von Kunststofformteilen aus hochviskosem und mit kurzen Glasfasern versehenem Kunststoff und Form zur Durchführung des Verfahrens |
-
1958
- 1958-11-22 DE DE19581404387 patent/DE1404387A1/de active Pending
-
1959
- 1959-10-27 AT AT773159A patent/AT260517B/de active
- 1959-11-18 FR FR810515A patent/FR1240923A/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0019149A1 (de) * | 1979-05-01 | 1980-11-26 | Union Carbide Corporation | Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Formteilen |
| US4692291A (en) * | 1980-04-14 | 1987-09-08 | Union Carbide Corporation | Molding method using fast curing fiber reinforced, low viscosity thermosetting resin |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT260517B (de) | 1968-03-11 |
| FR1240923A (fr) | 1960-09-09 |
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