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DE1499620C - Bandkassette und Kassettenhalter - Google Patents

Bandkassette und Kassettenhalter

Info

Publication number
DE1499620C
DE1499620C DE1499620C DE 1499620 C DE1499620 C DE 1499620C DE 1499620 C DE1499620 C DE 1499620C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
tape
shaft
spindle
actuating element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Abraham A Stamford Conn Goldberg (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CBS Broadcasting Inc
Original Assignee
Columbia Broadcasting System Inc
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ab- Ausnehmung angeordnet sein, und eine gleitbar auf spulen eines Bandes von einem Bandwickel, mit einer der Spindel gelagerte "Plattform wird, beispielsweise
den Bandwickel aufnehmenden Kassette und einem durch eine Feder, normalerweise in eine Hochlage
Kassettenhalter, der mit -der Kassette kuppelbar ist gedrückt. Die Kassette wird auf die Plattform oder
und sich dann mit dieser dreht. 5 den Teller aufgelegt und mit der Hand ganz nach
Bei den meisten derzeit verfügbaren Tonband- unten gedrückt, bis der Teller auf einer erweiterten maschinen ist das Band auf einer einfachen Spule Schulter der Spindel aufsitzt. Ein Rastmechanismus aufgewickelt, die auf einer Drehspindel gelagert ist, hält den Teller in seiner. Betriebsstellung fest. Der wobei das Band von Hand in die Magnetkopfanord- Rastmechanismus kann .einen Auslöser enthalten, der nung eingelegt und mit seinem Ende an der moto- io ihn ausklinkt, so daß der Teller in die Hochlage gerisch angetriebenen^-Aufwickelspule befestigt wird. drückt wird, nachdem das Band abgelaufen und in Neuerdings sind mit Bahdkässetteri ausgerüstete Ton- .die Kassette zurückgespult ist.
bandmaschinen bekanntgeworden, von denen viele Ein wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Vormit einem durchlaufenden Band arbeiten, das von richtung besteht darin, daß sie vollständig automaeiner Spulenkassette außen abgenommen und wieder 15 tisch arbeitet. Wie erwähnt, wird die Kassette auf den in die gleiche Kassette zurückgeführt wird. Es Teller aufgelegt und von Hand bis zum Anschlag nach wurden verschiedene Kassettenkonstruktionen vor- unten gedrückt, wo der Teller automatisch in der Begeschlagen, bei denen Maßnahmen getroffen sind, triebsstellung einrastet. Anschließend wird, beispielsum das Band auf der Spule festzuhalten, so daß es weise mittels eines vom Benutzer betätigten Hebels, sich im Außerbetriebszustand nicht abwickeln kann. 20 die Betätigungswelle der Vorrichtung so bewegt, daß Sowohl bei Bandkassetten vom Durchlauftyp als die Kassette geöffnet und in Bereitschaft für die auch bei den herkömmlichen Bandkassetten wird das Ausgabe des Bandes gesetzt wird. Die Vorrichtung Band gewöhnlich hur bei Vornahme gewisser Hand- läßt sich mit Vorteil bei Anordnungen für das autogriffe, beispielsweise durch Lösen eines Hebels und matische Abspulen und Aufspulen von Filmen Anordnen der Kassette in bestimmter Orientierung 25 verwenden, wie sie beispieslweise in der USA.-zur Spindel, -freigegeben. Häufig setzen diese Hand- Patentanmeldung Serial 425 580 der gleichen Anmelgriffe eine spezielle Kenntnis des Gerätes voraus, wo- derin beschrieben sind. Das öffnen und Schließen der bei die Möglichkeit von Versagern besteht, wenn Kassette erfolgt durch zwangläufige Bewegung verdie einschlägigen Vorschriften nicht richtig befolgt hältnismäßig starrer Teile, zum Unterschied von werden. 30 manchen bekannten Kassetten mit federnden Teilen,
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseiti- beispielsweise Spulen mit einem Hohlring als Flansch,
gung dieses Nachteils und wird bei einer Vorrichtung der zwischen konkaver und konvexer Form in bezug
der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß da- auf eine Fläche verschiebbar ist. Der Kassettenhalter
durch gelöst, daß die Kassette eine Halterungsvor- weist eine beschränkte Anzahl von beweglichen Teilen
richtung aufweist, die im Ruhezustand am Band- 35 auf, so daß er sich mit verhältnismäßig niedrigen
wickel angreift und diesen festhält und daß der Kas- Kosten herstellen läßt und selten gewartet oder re-
settenhalter eine Freigabevorrichtung aufweist, die die pariert zu werden braucht.
Halterungsvorrichtung vom Bandwickel löst und ein Die Kassette und der Kassettenhalter sind für die
Abspulen des Bandes ermöglicht, wenn Kassette und Anwendung in allen möglichen Einrichtungen ge-
Kassettenhalter gekuppelt sind. Ferner enthält die 40 eignet, bei denen bandförmiges Gut in Form eines
Vorrichtung einen drehbaren Kassettenhalter mit Wickels zu irgendeinem Zweck vorrätig gehalten und
einer die Kassette aufnehmenden Spindel und einem vom Wickel abgespult werden soll. Äußer in Ton-
daran angebrachten Mechanismus, der das Band- bandmaschinen und dergleichen Bandaufzeichnungs-
halteteil und den den Bandwickel aufnehmenden geräten kann die Erfindung z. B. im Bandförderme-
Flansch auseinänderbewegt, so daß das Band frei- 45 chanismus der Eingabeorgane von Datenverarbei-
gegeben wird und abgespult werden kann. Vorzugs- tungsanlagen, in automatisierten Steuerungen und
weise enthält dieser Betätigungsmechanismus eine Regelungen sowie in Filmgeräten u. dgl. verwendet
innerhalb der Spindel axial bewegliche Welle, die ein werden.
oder mehrere Betätigungselemente trägt. Die Betäti- Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Ergungselemente sind, beispielsweise mittels einer in 50 findung an Hand der beigefügten Zeichnung beder Spindel angebrachten Nockenfläche, gegen eines schrieben. Es zeigt
der Kassettenteile anstellbar, so daß dieses Teil rela- F i g. 1 einen Schnitt in einer Ebene durch die
tiv zum anderen Teil bewegt wird, wodurch der Achse der Spindel des Kassettenhalters, wobei die
Wickel freigegeben und das Band abgewickelt wer- Kassette im geschlossenen Außerbetriebszustand und
den kann. Beispielsweise können die Betätigungs- 55 der Betätigungsmechanismus des Kassettenhalters in
elemente schwenkbar auf der Welle gelagert und der eingezogenen Stellung gezeigt sind und
federnd festgehalten sein, so daß ein Nockenstößel- F i g. 2 einen der F i g. 1 entsprechenden Schnitt,
teil gegen die Nockenfläche der Nabe angestellt wird. wobei jedoch die Kassette und der Kassettenhalter in
Bei Abwärtsbewegung der Welle in der Spindel be- der Betriebsstellung gezeigt sind,
wegt sich der Betätigungsmechanismus zunächst nach 60 Die Kassette und der Kassettenhalter sind als Teile
auswärts und zugleich nach abwärts, um anschließend eines Tonbandgerätes in einer Ausnehmung 10 im
nach abwärts gegen die Kassette angestellt zu wer- Gerätegehäuse angeordnet. Das Band ist in Form
den, so daß diese geöffnet und das Band freigegeben eines Wickels 12 in der Kassette 14 enthalten, die
wird. natürlich ein getrenntes Element darstellt und das
Gemäß einem weiteren Merkmal enthält der Kas- 65 Band nicht nur im Betrieb des Gerätes ausgibt,
scüenhalter einen Hebelmechanismus zum Abheben sondern auch außerhalb des Gerätes aufbewahrt. Die
der Kassette von der Spindel nach dem Gebrauch. Kassette 14 ist auf den drehbaren Kassettenhalter 16,
Der Spindelmechanismus kann in einer Bohrung oder der in der Ausnehmung 10 angeordnet ist, aufgesetzt.
3 4
Die Kassette .14. hat einen Kassettenboden 18 mit ein Hebeteller 60, (s. Fig. ,1) angeordnet, der,einen einer Nabe 20, auf die das Band aufgewickelt ist, ebenen Ringteil 60 a, einen nach abwärts geneigten einem flachen, scheibenförmig nach außen stehenden Außenteil 60b, einen ebenen, erhöhten Innenteil 60c Flanscht? und einem vom oberen Nabende nach und eine Montagenabe62,aufweist, die gleitbar auf innen stehenden Flansch 23. Am' Innenrand des 5 der Außenfläche des zylindrischen Spindelkörpers 42 Flansches 23 befindet sich ein nach unten stehendes gelagert ist. Zwischen-.einer an der Nabe62 des Teil24, das eine Öffnung25 bildet. Die Nabe20 und Tellers 60 befindlichen Eintiefung 64 und einendurch die Flansche22 und 23 können aus Kunststoff ge- einen Flansch48α und den Körper48 6 des Spindelformt sein. ,-..,, -,.:. bodens48 gebildeten Kante ist eine Druckfeder 66
Über dem Bandwickel 12 befindet sich eine Halte- io angeordnet, die normalerweise den, Hebeteller 60 in rungsvorrichtung (Deckel) 26 von ungefähr dem einer angehobenen Lage nahe der Oberseite der Eingleichen Außendurchmesser wie der Flansch22 und tiefung des Gerätegehäuses 10 hält, wie in Fig. 1 gein Form eines Ringes mit einem flachen Innenteil zeigt. .:-..■■■: '' :
26a, einem etwas nach abwärts geneigten Außenteü Wenn ein Band bespielt öder, abgespielt werden 26 b und einem ziemlich scharf nach unten gebogenen 15 soll, wird die Kassette im geschlossenen Zustand, wie Rand26c. Die Halterungsvorrichtung26 ist mittels in Fig. 1 gezeigt, auf den Hebeteller60 aufgesetzt, einer Freigabevorrichtung 28 relativ zum Kassetten- (Dabei wird lediglich der Ring 30 der Freigabevorboden 18 beweglich, so daß die Kassette entweder ge- richtung 28 tatsächlich erfaßt und durch den Teller öffnet oder geschlossen ist. Die Freigabevorrichtung 60, und zwar durch dessen inneren Teil 60 c ge-28 enthält einen unterhalb des nach innen stehenden 20 haltert.) Die Kassette wird sodann von ,Hand nach Flansches 23 des Kassettenbodens 18 angeordneten unten gedrückt, wie in F i g. 2 gezeigt, und zwar bis Ring 30 und eine Anzahl von in Umfangsrichtung der untere Rand der Tellernabe 62 das Spindelteil 48 voneinander beabstandeten, vertikal verlaufenden erfaßt. In dieser Lage wird der Teller automatisch Verbindungselementen 32, die; drei an der Zahl, im durch einen im zylindrischen Körper 42 der Spindel Abstand von 120° um die Drehachse der Kassette 14 25 angeordneten Einrastmechanismus 70 (Fig. 2) erfaßt angeordnet sein können. . , und in dieser seiner unteren Betriebsstellung fest-
:Die einzelnen Verbindungselemente 32 durchsetzen gehalten.
jeweils eine Öffnung 33 im Flansch 23 und sind an Der Einrastmechanismus 70 enthält eine lösbare
der Halterungsvorrichtung 26 mittels einer Schnapp- Arretiervorrichtung 72, die auf einem Zapfen 73 an-
hälterung34 befestigt,· indem die Elemente 32 30 gelenkt ist, der in Vorsprüngen 74 im Spindelkörper
elastisch sind und mit ihren hakenartigen oberen 42 gelagert ist. Am unteren Ende der Arretiervor-
Enden32a Rastnasen 32 b am inneren Rand der richtung 72 befindet sich eine nach außen stehende
Halterungsvorrichtung 26 erfassen, so daß die Rast- Raste 75, die durch eine Öffnung im Spindelkörper
nasen 32 b zwischen den 'hakenartigen Enden 32 a 42 greift und im eingerasteten Zustand von einer
und vorspringenden Kanten 32 c an von den EIe- 35 Kerbe 82 in der Tellernabe 62 aufgenommen wird
menten32 radial nach außen stehenden Vorsprüngen (Fig. 2). Die Raste75 wird durch eine Feder 76
37 festgehalten werden. nach auswärts gedrückt und: hat einen gekrümmter
Zwischen dem Ring 30 und dem Flansch 23 ist oberen Rand, so daß, wenn die Kassette und det
eine Feder 36 angeordnet, die die Halterungsvorrich- Teller nach unten gedrückt werden, die Raste nach
tung und den Kassettenboden federnd zusammen- 40 einwärts gegen die Feder 76 gedrückt wird, bis sie
drückt (s. Fig. 1), so daß der Rand26c der Halte- über den Rand der Kerbe gleitet. Anschließend
rungsvorrichtung 26 den Bandwickel 12 an seinem springt die Raste nach außen in die Kerbe 82, so daß
Umfang erfaßt und auf dem Kassettenboden 18 fest- der Teller 60 in seiner Tieflage arretiert wird. ?
hält. - Auf einem Zapfen 77 am oberen Ende der Arre-
Beim Zusammenbau der Kassette wird die Frei- 45 tiervorrichtung 72 ist ein Ausklinkmechanismus 78 gabevorrichtung 28 mit durch den Flansch 23 vor- angelenkt, der von einem Teil der Feder 76 erfaßt und stehenden Verbindungselementen 32 angeordnet und relativ zur Arretiervorrichtung 72 nach innen gedie Feder 36 eingesetzt. Anschließend wird die Halte- drückt wird. Diese relative Einwärtsbewegung des rungsvorrichtung 26 gegen die Elemente 32 gedrückt, Ausklinkmechanismus ist jedoch dadurch begrenzt, die nachgeben und dann unter Zurückschnappen in 50 daß ein am Ausklinkmechanismus befestigter Stift der Schnapphalterung 34 einrasten. Die Halterungs- 78 a gegen den Rand eines Schlitzes 79 in der Arrevorrichtung wird dadurch leicht gegen die Kanten 32 c tiervorrichtung stößt. Der Schlitz ermöglicht eine an den Elementen 32igedrückt, so daß sie gegen Ver- Auswärtsschwenkbewegung des Ausklinkrhechanisschiebung in beiden Richtungen relativ zur Frei- mus. An seinem unteren Ende hat der Ausklinkgabevorrichtung arretiert ist. 55 mechanismus einen Vorsprung 80, der durch einen
Der Kassettenhalter 16 hat eine Spindel 40 Ring 81 erfaßbar ist, der zu einem axial innerhalb der (s. Fig.2) mit einem zylindrischen oberen Teil42, Spindel beweglichen (noch zu beschreibenden) Meeiner Kappe 44, einem rohrförmigen Halter 46 und chanismus zum automatischen Öffnen und Schließen einem Bodenteil 48. Die Spindel 40 ist in einem an der Kassette gehört. Wenn der Ring 81 sich mit der Gerätedachwand 56 befestigten Montageteil 50 60 diesem Mechanismus nach abwärts bewegt, berührt zapfengelagert. Am unteren Ende des Rohrlialters 46 er den Vorsprung 80 und schwenkt den Zapfen 77 der Spindel ist jeine Riemenscheibe 52 befestigt, die gegen die Feder, so daß sich der Mechanismus nach für das Zurückspulen des Bandes in die Kassette unten bewegen kann, ohne die Arretiervorrichtung durch einen Riemen 54 angetrieben wird, der beim 72 zu lösen. Bei der Abwärtsbewegung wird jedoch normalen Bandvorlauf, also bei der Aufnahme und 65 dadurch, daß der Ring den unteren Rand des VorWiedergabe, nicht angetrieben ist, so daß,in diesem sprungs 80 erfaßt, die Arretiervorrichtung 72 um den Fall die Spindel und die Kassette frei rotieren können. Zapfen 73 geschwenkt, wodurch die Raste 75 aus der
Auf dem Spindelkörper 42 ist vertikalverschieblich Kerbe 82 herausgezogen wird, so daß der Hebeteller
60 durch die Feder 66 in seine Hochlage gedrückt werden kann.
Im Betrieb kann die Kassette durch den Betätigungsmechanismus 100 automatisch geöffnet werden, so daß das Band vom Wickel abgespult werden kann. Der Mechanismus 100 enthält eine Betätigungswelle 102, die durch den Rohrteil 46 nach oben in das Innere des zylindrischen Spindelkörpers 42 verläuft. Am unteren Ende der Welle 102 befindet sich ein Kupplungselement 104, das ein gegabeltes Ende 106 eines Betätigungshebels 108 aufnimmt. Der Hebel 108 ist an einem an der Oberwand 56 des Gerätegehäuses befestigten Halter 110 angelenkt und kann durch eine Wähltaste des Gerätes (nicht gezeigt) betätigt werden.
Bei Abwärtsbewegung der Welle 102 durch entsprechendes Betätigen des Hebels 108 werden eine Anzahl von Betätigungselementen nach auswärts gegen die obere Fläche des Flansches 23 am Kassettenboden 18 bewegt, so daß sie den Boden ao nach unten gegen die Feder 36 stoßen, wobei die Abwärtsbewegungdes ' Kassettenbodens 18 bei feststehender Halterungsvorrichtung 26 erfolgt, so daß dadurch die Kassette geöffnet wird.
Ein am oberen Endender Welle 102 befestigtes Möntagestück 112 trägt drei solche, im Abstand von 120° angeordnete Betätigungselemente 114. Jedes dieser Betätigungselemente 114 ist auf einem Stift 116 radial in bezug auf die Achse der Welle 102 schwenkbar gelagert und hat an seinem oberen Ende einen nach außen stehenden, die Kassette erfassenden Teil 118, an seinem unteren Ende einen Nockenstößelteil 120 sowie einen nach einwärts verlaufenden Teil 122. « -
Die die Kassette erfassenden Teile 118 sind durch Längsschlitze 130 im Spindelkörper 42 bewegbar. Zwischen dem am oberen Ende der Welle 102 befestigten Ring 81 und dem oberen Rand des Teils 122 der einzelnen Betätigungselemente 114 befindet sich eine Feder 124, welche die Betätigungselemente 114 in einer solchen Richtung drückt, daß der Nockenstößelteil 120 gegen eine im unteren Teil des Spindelkörpers 42 vorgesehene Nockenfläche 132 angestellt wird. Die Nockenfläche 132 hat einen nach einwärts und abwärts geneigten Kegelteil 132 a und einen von der Häuptinnenfläche des Körpers 42 nach einwärts versetzten Zylinderteil 132 b.
Bei Abwärtsbewegung der Welle 102 läuft der Nockenstößelteil 120 entlang der Kegelfläche 132 λ, wodurch die die Kassette erfassenden Teile 118 nach abwärts und auswärts durch die Schütze 130 gedrückt werden. Bei weiterer Abwärtsbewegung der Welle 102 gleitet der Nockenstößelteil 120 auf die Zylinderfläche 132 b, wodurch die Betätigungselemente 114 in ihre äußerste Lage gebracht werden.
Wie in Fig.2 gezeigt, erfassen bei voller Abwärtsbewegung der Welle 102 die Betätigungselemente 114 die obere Fläche des Flansches 23 des Kassettenbodens 18, so daß dieser nach unten gegen die Feder 36 gedrückt wird. Inzwischen wird der Kassettenboden 18 in seiner vorherigen Lage durch die Fläche 60 c des Tellers 60 gelagert. Die Kassette wird daher für das Abspulendes Barides geöffnet.
Nachdem das Band bespielt oder abgespielt und in die Kassette zurückgespult ist, wird die Betätigungsvorrichtung 100 durch entsprechende Tasten mittels der -umgekehrten 'Folge der verschiedenen beschriebenen Vorgänge freigegeben und dadurch die Kassette wieder geschlossen. Zusätzlich ^vird der Vorsprung UO am Zapfen 77 der Tellerraste 72 bei Aufwärtsbewegung der Betätigungswelle vom Ring 81 erfaßt und dadurch die Arretiervorrichtung 72 in einer solchen Richtung gesphwenkt, daß die Raste 75 aus der Kerbe 82 herausgezogen wird. Die Feder 66 drückt sodann den Teller 60 unter Anheben der nunmehr geschlossenen Kassette nach oben, so daß die Kassette entfernt werden kann.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Abspulen eines Bandes von einem Bandwickel, mit einer den Bandwickel aufnehmenden Kassette und einem Kassettenhalter, der mit der Kassette kuppelbar ist und sich dann mit dieser dreht, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (14) eine Halterungsvorrichtung (26) aufweist, die im Ruhezustand (Fig. 1) am Bandwickel (12) angreift und diesen festhält und daß der Kassettenhalter (16) eine Freigabevorrichtung (28) aufweist, die die Halterungsvorrichtung vom Bandwickel löst und ein Abspulen des Bandes ermöglicht, wenn Kassette (14) und Kassettenhalter (16) gekuppelt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsvorrichtung (26) am Umfang des Bandwickels (12) angreift.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (14) einen Kassettenboden (18) mit einem Flansch (22) und einer Nabe (20) zum Aufwickeln des Bandes enthält, das mit der Halterungsvorrichtung (26), welche normalerweise durch die Freigabevorrichtung (28) im Eingriff mit dem Bandwickel (12) gehalten wird und dann ein Abwickeln des Bandes verhindert, einen Raum für den Bandwickel (12) bildet und daß der Kassettenboden (18) durch eine Betätigungsvorrichtung (100) am Kassettenhalter (16) bezüglich der Halterungsvorrichtung (26) in eine das . Abwickeln des Bandes erlaubende Stellung beweglich ist,
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenhalter (16) einen Hebeteller (60) enthält, der zwischen einer Hochlage (Fig. 1), in welcher die Kassette(14) vom Kassettenhalter (16) entkuppelt ist, und einer Tieflage (Fig.2), in welcher die Kassette mit dem Kassettenhalter gekuppelt und lösbar ein-. rastbar ist, bewegbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabevprrichtung (28), die normalerweise die Halterungsyorrichtung (26) im Eingriff mit dem Bandwickel (12) hält und dann ein Abwickeln des Bandes von der Kassette (14) verhindert, eine Feder (36) enthält und daß der drehbare Kassettenhalter (16) eine Spindel (40) mit einer Einrichtung aufweist, welche das eine (26) der den Raum für den Bandwickel (12) bildenden Kassettenteile (18, 26) in einer vorbestimmten Lage haltert, und daß die Betätigungsvorrichtung (100) lösbar und relativ zur Spindel (40) bewegbar ist, wobei die Kassettenteile <18, 26) unter Freigabe des Bandwickels relativ zueinander feewegt werden, um das Abwickeln des Bandes von dem Bandwickel (12) zu ermöglichen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Halterungsvorrichtung (26) eine lösbare Arretiervorrichtung (72) enthält, die den Kassettenboden (18) in einer vorbestimmten Lage auf der Spindel (40) festhält.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsvorrichtung (100) eine in der Spindel (40) axial bewegliche Welle (102) enthält, die ein Betätigungselement ίο (114) trägt, von dem ein Teil (118) bei axialer Verschiebung der Welle (102) im Eingriff mit dem Kassettenboden (18) beweglich ist (F i g. 2) und den Kassettenboden (18) in die Stellung bringt, bei der das Band abgewickelt werden kann.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (114) an der Welle (102) in einer radialen Ebene schwenkbar so angeordnet ist, daß es mit dem erwähnten. Teil (118) des Betätigungselements (114) bei seiner Auswärtsschwenkung den Kassettenboden (18) erfaßt und mit einem Nockenstößelteil (120) auf einer im Innern der Spindel (40) vorgesehenen Nockenfläche (132) so läuft, daß dadurch der erwähnte Teil (118) des Betätigungselements (114) bei Aufwärtsbewegung der Welle (102) in Eingriff mit dem Kassettenboden (18) gebracht wird.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung (72) einen Ausklinkmechanismus (78) enthält, der durch eine Anordnung (81) an der Welle (102) zur Freigabe der Arretiervorrichtung (72) betätigbar ist, wenn die Welle (102) in diejenige Richtung bewegt wird, in der das Betätigungselement (114) vom Kassettenboden (18) gelöst wird.
10. Kassettenträger für eine Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Spindel (40) für die Aufnahme einer Kassette (14), einen in Axialrichtung der Spindel hin und her beweglichen Hebeteller (60), eine den Hebeteller (60) normalerweise nach oben drückende Anpreßeinrichtung (66), ein den Hebeteller lösbar in einer abgesenkten Lage arretierenden Einrastmechanismus (70) und eine Einrichtung mit einem lösbaren Betätigungselement (114) zum Festhalten der Kassette (14) auf dem Hebeteller (60).
11. Kassettenhalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhalteeinrichtung eine axial innerhalb der Spindel (40) bewegbare Welle (102), ein auf dieser Welle angeordnetes Betätigungselement (114) mit einem in festhaltenden Eingriff mit einem Teil der Kassette beweglichen Teil (118) des Betätigungselements (114) sowie eine mit dem Betätigungselement (114) zusammenwirkende Einrichtung (132, 120) enthält, welche den erwähnten Teil (118) des Betätigungselements bei Axialbewegung der Welle in Eingriff mit dem Unterteil der Kassette (18) bewegt.
12. Kassettenhalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (114) auf der Welle (102) längsverschieblich mit dieser und in einer Radialebene dieser gegenüber verschiebbar angelenkt ist und einen bei Auswärtsschwenkung mit dem Kassettenboden (18) und einem zweiten Nockenstößelteil (120) in Eingriff bringbaren ersten Teil (132 a) aufweist, und daß eine im Inneren der Spindel vorgesehene Nockenfläche (132) bei Bewegung der Welle den Nockenstößelteil (120) des Betätigungselements (114) so führt, daß dessen erster Teil (132 a) in Eingriff mit dem Kassettenboden (18) bewegt wird, wobei eine Einrichtung vorgesehen ist, welche die Welle (102) selektiv so bewegt, daß das Betätigungselement den Kassettenboden erfaßt.
13. Bandkassette für eine Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch einen Kassettenboden (18) mit einem Flansch (22) und einer Nabe (20) zum Aufnehmen des Bandwickels (12), einer relativ zum Kassettenboden beweglichen Halterungsvorrichtung (26) mit einem gegen den Kassettenboden vorgewölbten Rand (26 b) und eine die Halterungsvorrichtung normalerweise gegen den Bandwickel (12) angestellt haltende, das Abspulen des Bandes verhindernde Federeinrichtung (36), wobei die Halterungsvorrichtung außer Eingriff mit dem Bandwickel (12) bewegbar ist, derart, daß das Band abgespult werden kann.
14. Bandkassette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenboden (18) einen ersten, vom unteren Rand der Nabe (20) nach außen vorstehenden, im wesentlichen ebenen Flansch (22) und einen zweiten von der Nabe nach innen stehenden Flansch (23) aufweist, daß die Halterungsvorrichtung (26) einen den Bandwickel (12) überdeckenden Ringteil (30) mit einem nach unten vorstehenden Rand und einem im wesentlichen parallel zum nach innen stehenden Flansch (23) des Kassettenbodens (18) unterhalb desselben nach innen stehenden Flansch aufweist und daß die Federeinrichtung (36) die entsprechenden nach innen stehenden Flansche des Kassettenbodens (18) und der Halterungsvorrichtung (26) erfaßt und die Halterungsvorrichtung normalerweise gegen den Bandwickel (12) angestellt hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109 543/285

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