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DE1496954C - Verfahren zur Herstellung von Elek troden zur Wasserelektrolyse - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Elek troden zur Wasserelektrolyse

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Publication number
DE1496954C
DE1496954C DE19641496954 DE1496954A DE1496954C DE 1496954 C DE1496954 C DE 1496954C DE 19641496954 DE19641496954 DE 19641496954 DE 1496954 A DE1496954 A DE 1496954A DE 1496954 C DE1496954 C DE 1496954C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
water electrolysis
production
alloy
concentration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19641496954
Other languages
English (en)
Other versions
DE1496954A1 (de
DE1496954B2 (de
Inventor
Gunter Dipl Chem 6078 Neu Isenburg Hahndorff Axel Dr h c 1000 Berlin Barthel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bamag Verfahrenstechnik GmbH
Original Assignee
Bamag Verfahrenstechnik GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Bamag Verfahrenstechnik GmbH filed Critical Bamag Verfahrenstechnik GmbH
Publication of DE1496954A1 publication Critical patent/DE1496954A1/de
Publication of DE1496954B2 publication Critical patent/DE1496954B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1496954C publication Critical patent/DE1496954C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Elektroden zur Wasserelektrolyse durch galvanische Abscheidung einer Legierung aus einem aktiven Metall oder mehreren, nämlich Eisen, Kobalt, Nickel, und einer inaktiven, chemisch herauslösbaren Komponente, nämlich Zink, Aluminium, Zinn, auf einem Träger und durch anschließendes Herauslösen der inaktiven Komponente.
Ein bekanntes Verfahren dieser Art (Zeitschrift Instr. 67, 1959, Heft 6, S. 155) wird derart geführt, daß die Konzentration des aktiven Metalls überall in der Schicht gleich groß ist.
Eine auf diese Weise hergestellte Elektrode ist jedoch nicht sehr beständig, weil der Elektrolyt den Träger angreift, dies besonders dann, wenn die Elektrode als Anode benutzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs erwähnte Verfahren derart zu führen, daß der Träger geschützt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß galvanisch eine Legierungsschicht abgeschieden wird, bei der die Konzentration des aktiven Metalls zur Oberfläche der Elektrode hin abnimmt.
Auf diese Weise entstehen Elektroden, bei denen der Träger nach dem Herauslösen der inaktiven Komponente weitgehend lückenlos von dem aktiven Metall bedeckt und somit vor dem Einfluß des Elaktrolyts geschützt ist.
Die erfindungsgemäße Abscheidung kann auf verschiedene an sich bekannte Art und Weise (s. G r a y — Bett η er, »Neuzeitliche galvanische Metallabscheidung«, 1957, S. 95 bis 97) erfolgen, nämlich durch Änderung der Badzusammensetzung, der Temperatur, der Rührintensität und/oder der Stromdichte.
Der Steuerbereich und die wirksamste Methode, die Legierungszusammensetzung zu ändern, hängen vom Badtyp ab.
Ein geeignetes Bad mit großem Steuerbereich hat folgende Zusammensetzung:
310 g/l NiCl2 · 6 H2O
160 g/l ZnCl2 wasserfrei
(Anodenmaterial: Zinkstäbe und Nickelstäbe)
Die Zusammensetzung der abgeschiedenen Legierung wird folgendermaßen beeinflußt:
1. Badzusammensetzung:
Erhöhung der Zinkkonzentration führt wie Erniedrigung der Nickelkonzentration zu zinkreicheren Schichten. Während der galvanischen Abscheidung erzielt man eine Konzentrationsverschiebung in diesem Sinne, indem man ausschließlich Zinkanoden benutzt.
2. Temperatur:
Erhöhung der Temperatur bewirkt die Abscheidung nickelreicherer Schichten.
3. Stromdichte:
Erhöhung der Stromdichte erhöht den Zinkgehalt in der Schicht. Diese Methode ist gegenüber allen anderen die zweckmäßigste.
4. Rührung:
Verstärkung der Rührung erhöht den Zinkgehalt in der Schicht.
35 Die Änderung der Legierungszusammensetzung erfolgt am zweckmäßigsten nach Methode 3, alle übrigen Variablen können dann konstant gehalten werden.
Ausgehend von der genannten Badzusammensetzung, erhält man bei 60 bis 700C und nicht zu schwacher Umwälzung bei einer Steigerung der Stromdichte von 2 bis 12 A/dm2 auf Eisenblechkathoden Legierungsbeschichtungen, die sich durch Aktivierung mit beispielsweise 20°/oiger Natronlauge in ausgezeichnet haltbare und wirksame Oberflächenschichten umwandeln lassen. Bei der Wasserelektrolyse sind Spannungen unter 1,8 V bei Stromdichten von 2000 A/m2 erreichbar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Elektroden zur Wasserelektrolyse durch galvanische Abscheidung einer Legierung aus einem aktiven Metall oder mehreren, nämlich Eisen, Kobalt, Nickel, und einer inaktiven, chemisch herauslösbaren Komponente, nämlich Zink, Aluminium, Zinn, auf einem Träger und durch anschließendes Herauslösen der inaktiven Komponente, dadurch gekennzeichnet, daß galvanisch eine Legierungsschicht abgeschieden wird, bei der die Konzentration des aktiven Metalls zur Oberfläche der Elektrode hin abnimmt.
DE19641496954 1964-12-08 1964-12-08 Verfahren zur Herstellung von Elek troden zur Wasserelektrolyse Expired DE1496954C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP0035638 1964-12-08
DEP0035638 1964-12-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1496954A1 DE1496954A1 (de) 1969-08-14
DE1496954B2 DE1496954B2 (de) 1973-01-25
DE1496954C true DE1496954C (de) 1973-08-16

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