DE1493111A1 - Verbessertes Verfahren zur Herstellung von Olefinen - Google Patents
Verbessertes Verfahren zur Herstellung von OlefinenInfo
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Description
Mai «368
unser· Vr. 12045
Sooleta Bdison
Mailand / Italien
Vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren Kur Herstellung von Olefinen, die aur Oberführung
in ilkylat-Waschrohstoffe geeignet sind durch Wasserdampfkrackung von schweren Rohölfraktionen, fraktionierte Destillation der Krackungsfraktion und Abtrennung einer an gerad -kettigen C8- bis C-jc -Olefinen reichen Fraktion.
Bs ist bekannt, daß die Verwendung verzweigtkettiger
Olefine bei der Alkylierung von aromatischen Kohlenwasser -stoffen zwar zu Produkten führt, die sich in Waschrohstoffe
mit guten Wascheigenschaften umwandeln lassen, daß sich der -artige Waschrohstoffe aber nicht oder nur innerhalb sehr
langer Zeiträume biologisch abbauen lassen.
Bs sind daher verschiedene Verfahren zur Herstellung von Mischungen geradkettiger Olefine vorgeschlagen worden,
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mit denen sich - in üblichen Alkylierungsverfahren - für
die Weiterverarbeitung auf vollständig oder innerhalb einer bestimmten Zeit biologisch abbaubare Waschrohstoffe geeignete
alkylaromatische Kohlenwasserstoffe gewinnen lassen.
Bei diesen Verfahren werden die für die Herstellung der alkylierten biologisch abbaubaren Wasohrohstoffe ver wendeten
Olefine durch Kracken (Pyrolyse) von Kohlenwasserstoffmischungen, z.B. Paraffinwachsen mit bestimmten ehe mischen
und physikalischen Eigenschaften, oder durch Kracken von "Gasölen", die aromatische und naphthenische Kohlen Wasserstoffe
in geringeren Mengen enthalten, gewonnen.
Derartige Verfahren zur Herstellung von Olefinen, welche «ur Überführung in Alkylat-Waschrohstoffe brauchbar
sind, haben sich wegen der damit verbundenen Kosten jedoch als äußerst unwirtschaftlich erwiesen; die Kosten für die
zu krackenden Kohlenwasserstoffgemische oder - falls billige hochsiedende Kohlenwasserstoffgemische eingesetzt wer den
- die Kosten für die umständlichen Reinigungs operation en,
die notwendig werden, wenn ausreichend gereinigtes Material in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen soll, sind
enorm.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Olefinen, welche
zur Überführung in Alkylat-Waschrohstoffe geeignet sind, durch Wasserdampfkrackung von schweren Rohölfraktionen, fraktionierte
Destillation der Krackungsfraktion und Abtrennung
einer an geradkettigen Cg- bis C1C-Olefinen reichen Fraktion,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine Rohölfraktion mit dem Siedebereich von 300° - 6000C und mit einem Gehalt an
mehr als 35 Gew.# Aromaten und weniger als 15 G«w.?i geradkettigen
Kohlenwasserstoffen verwendet und daß man die Abtrennung der geradkettigen Olefine durch Behandlung der Fraktion,
welche einen Destillationsbereich von 160°-260°C auf weist und die bei der Destillation des wasserdampfgekrackten
Gemisches anfällt, mittels Harnstoff durchführt.
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In einer vorteilhaften Ausführungsfοrm verwendet
man zur Abtrennung der geradkettigen Olefine eine alkoho lische
Harnst off lösung, welche (bezogen auf 1 Gewichts teil
d.e;r in dem fraktioniert destillierten, dampfgekrackten
Gemisch enthaltenen geradkettigen Olefine) 3»5 bis 5
Gewichtsteile Harnstoff enthält, wobei das alkoholische Harnstofflösungsmittel zu 0,5 bis 1,2 Gewichtsteilen, bezogen
auf 1 Gewichtsteil Harnstoff, vorliegt.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren lassen sich
Olefine, die zur Weiterverarbeitung auf alkylaromatische
Kohlenwasserstoffe für biologisch abbaubare Waschroh stoffe geeignet sind, in sehr hohen Ausbeuten aus Rohölfraktionen
gewinnen, die bisher aufgrund ihrer Zusammen Setzung, nämlich sehr niedriger Gehalt (unter 15 Gewichtsprozent)
an linearen Kohlenwasserstoffen und sehr hoher Gehalt (über 35 Gewichtsprozent) an aromatischen Verbindungen,
aus wirtschaftlichen Gründen für die Herstellung von Waschrohstoffen als nicht geeignet angesehen wurden.
Die aus den erfindungsgemäß hergestellten Olefinen
gewonnenen alkyl aromatischen Kohlenwasserstoffe ergeben
bei der Sulfonierung mit Oleum oder SO·, und nachfolgender
Neutralisation alkylierte Waschrohstoffe, die innerhalb bestimmter Zeitspannen vollständig biologisch zersetzbar
sind und die trotzdem hervorragende Wascheigenschaften besitzen.
Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt im einzel nen
folgende Behandlungsstufen:
a) Dampfkracken einer Rohölfraktion mit einem Siedebereich
«wischen 300° und 600°C, vorzugsweise 350° und 55O°C , die durch Vakuumdestillation von bei der atmosphärischen
Destillation von Rohölen anfallenden Rücksiänden (topping)
erhalten worden ist. Diese Rohölfraktionen können belie biger Herkunft sein und weitgehend eine beliebige Zu -
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sammensetzung aufweisen, jedoch beträgt ihr Gehalt
an aromatischen Kohlenwasserstoffen über 35 Gewichtsprozent, wobei der Gesamtgehalt an nicht-linearen Kohlenwasserstoffen
(z.B. Aromaten + Naphthene + Iso paraffine) 85 Gewichtsprozent übersteigen kann. Die
Krackbedingungen werden so gewählt, daß sich ein besonders hoher Gehalt an linearen Monoolefinen er gibt.
Für das Dampfkracken werden vorzugsweise eine Temperatur zwischen 550 und 650 C, ein Druck zwischen
1 und 5 at., ein Gewichtsverhältnis von Kohlenwasser stoffen zu Dampf zwischen 8 und 12 und eine als Durchsetzgeschwindigkeit
definierte Zuführungsgeschwindigkeit (das ist die Menge des zu behandelnden Ausgangsmaterial
es plus Dampf, die in der Zeiteinheit von 1 h. durch die in 1 ausgedrückte Volumeneinheit der Krack kolonne
fließt) zwischen 1,0 und 7,0 gewählt.
Durch eine solche Krackbehandlung der beschriebenen
Fraktionen wird ein Kohlenwasserstoffgemisch erzielt, welches Paraffine, lineare, verzweigtkettige
und cyclische Mono- und Polyolefine sowie Aromaten enthält, deren Verhältnis zueinander von den Krackbe dingungen
und dem Ausgangsmaterial abhängt.
b) Das nach der Krackbehandlung vorliegende Gemisch wird der fraktionierten Destillation unterworfen und die
Fraktion mit einem Siedebereich zwischen 160 und 26O0C,
welche C10 - C^.-Olefine enthält, wird aufgefangen.
c) Diese Fraktion wird dann einer Extraktion mit Harnstoff unterworfen, wodurch die geradkettigen Olefine
von dem Rest des Gemisches abgetrennt werden, und «war
infolge der Bildung eines Adduktes mit Harnstoff.
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Für die Extraktion vorgenannter Fraktion werden vorteilhaft 3,5 Ms 5 Teile Harnstoff pro 1 Teil
des in das Addukt zu überführenden Produktes unter gleichzeitiger Verwendung von 0,5 bis 1,2 Gewichts teilen
eines Harnstoff-Lösungsmittels, vorzugsweise eines Alkoholes wie Methylalkohol, pro 1 Gewichts teil
Harnstoff eingesetzt.
Übersteigt die mit Harnstoff zu extrahierende Menge an linearen Olefinen 20 bis 30 Gewichtsprozent, bezogen
auf das Gesamtgewicht der zu behandelnden Fraktion, so ist es angebracht, soviel Verdünnungsmittel zuzu setzen,
daß die Konzentration innerhalb der angegebenen Werte bleibt.
Als Verdünnungsmittel können beliebige mit der Kohlenwasserstoff-Fraktion
mischbare Substanzen verwendet werden, vorausgesetzt, daß sie selbst keine Addukte mit Harnstoff
bilden und die mit den linearen Kohlenwasserstoffen gebildeten Addukte nicht zersetzen; Verdünnungsmittel, die
diesen Anforderungen genügen, sind beispielsweise verzweigtkettige, chlorierte, aromatische Kohlenwasserstoffe u.a..
Die Extraktion mit Harnstoff kann in einem Mischer oder in einer beliebigen anderen Vorrichtung durchgeführt werden, die
eine innige Vermischung der beiden sich bildenden Phasen erlaubt: Der festen Phase, die aus dem Harnstoff-Normalolefin-Addukt
und nicht umgesetztem Harnstoff besteht, und der flüssigen Phase, die von den restlichen Substanzen gebildet
wird, d.h. den verbleibenden nicht linearen gesättigten und ungesättigten cyclischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen
sowie dem Lösungsmittel für Harnstoff.
Die Bildung dee Harnstoff-Normalolefin-Adduktes erfolgt
bei einer Temperatur zwischen 0 und 350C. Gute Ergebnisse
werden erhalten, wenn die Umsetzungstemperatur zwischen 0 und 25°0 liegt und die Behandlungsdauer etwa 20 bis
60 Minuten beträgt, wobei die Behandlungsdauer von der Rlihrgeschwindigkeit
abhängt.
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Durch die Extraktion der linearen Olefine mit Harnstoff im Anschluß an die Krackbehandlung des Aus gangsmaterials
und Fraktionierung des hierbei anfallenden Produkts gemäß der Erfindung ergibt sich außerdem der besondere
Vorteil, daß ein erheblicher Teil der in dem Krackprodukt vorhandenen schweren Isoparaffine in lineare langkettige
Olefine umgewandelt wird, während bei einer Ex traktion der linearen Kohlenwasserstoffe vor dem Kracken
die Isoparaffine zum größten Teil entfernt werden und für das beabsichtigte Herstellungsverfahren verloren sind.
Die in lineare Olefine umgewandelten Isoparaffine werden ebenfalls als Harnstoff-Addukte abgetrennt, wodurch
die Ausbeute und die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens erhöht werden. Das Harnstoff-Normal öl efin-Addukt wird durch
Auswaschen und Filtrieren gereinigt und dann in Gegenwart eines geeigneten Lösungsmittels für die Olefine unter Rühren
und Erwärmen auf eine Temperatur zwischen 50 und 80 C zersetzt; hierfür sind im allgemeinen etwa 30 Minuten erforderlich.
Als Lösungsmittel für die Olefine können be liebige Substanzen verwendet werden; besonders geeignet
für diesen Zweck sind aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol, da auf diese Weise direkt Lösungen von n-01efinen
in aromatischen Kohlenwasserstoffen erhalten werden können, die dann in Gegenwart von Friedel-Crafts-Katalysatoren direkt
in Alkylaryl-Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden können. Bei der Zersetzung bleiben die n-01efine in dem
Lösungsmittel gelöst zurück, während der Harnstoff aus fällt und erneut zur Bildung von Addukten mit linearen Olefinen
verwendet werden kann.
Die linearen Olefine sind zur Überführung in Alkylat-Waschrohstoffe
geeignet. Hierzu können sie in Lösung in den aromatischen Kohlenwasserstoff in eine Alkylierunge vorrichtung
eingespeist werden, in die außerdem ein Al kylierungskatalysator
vom Friedel-Crafts-Typ, z.B. AlCl* . HCl,
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. HF oder HP eingebracht wird. Die Menge an aro matischem
Kohlenwasserstoff muß natürlich groß genug sein, daß die Alkylierung ohne Schwierigkeit ablaufen
kann, d.h. das Molverhältnis von aromatischem Kohlen wasserstoff zu Olefin kann zwischen 4il und 8:1 liegen.
Bei der Alkylierung werden Alkylarylkohlenwasserstoffe
gebildet, wobei die Kettenlänge der Alkylgruppen von der Zusammensetzung der als Alkylierungsmittel verwendeten
Mischung der linearen Olefine abhängt. Hierbei lassen sich mono- oder dialkylsubstituierte aromatische
Kohlenwasserstoffe gewinnen, die zu mehr als 95 % aus geradkettig substituierten Produkten bestehen.
Aus dem zunächst von überschüssigem aromatischem
Kohlenwasserstoff befreiten Alkylierungsprodukt können
die Monoalkylate durch fraktionierte Destillation abgetrennt werden. Diese Monoalkylatfraktion kann dann in
an sich bekannter Weise zunächst mit SO·* oder Oleum
sulfoniert und anschließend mit Natrium oder Kalium hydroxyd, Ammoniumhydroxyd, Aminen, Aminoalkoholen usw.
neutralisiert werden, so daß man den Waschrohstoff in pastöser oder flüssiger Form erhält. Dieser kann direkt
mit den üblichen Zusatzmitteln versetzt und so in ein handelsübliches Waschmittel überführt werden.
Auf der Basis derart hergestellter Alkylarylsulfonate
lassen sich durch Zugabe üblicher Zusätze sowohl pulverförmige als auch flüssige Waschmittel herstellen. Zu den
üblichen Zusätzen, die auch in Verbindung mit den er findungsgemäß
hergestellten Alkylarylsulfonaten ver wendet werden können, gehören oberflächenaktive Mittel,
Tripolyphosphate, optische Bleichmittel, hydrotrope Substanzen,
die Schaumbildung erhöhende Mittel, die Schaum bildung hemmende Mittel, schaumstabilisierende Mittel,
Duftstoffe, Korrosionsinhibitoren usw..
Bin unter Verwendung derart hergestellter Waschrohstoffe
aufgebautes Waschmittel kann beispielsweise wie
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folgt zusammengesetzt sein:
Aktive Substanz (Natriumalkyl-
benzolsulfonat) 25 #
Natriumsulfat 28 i»
Iripolyphosphat 40 #
Natriumsilikat 5 #
Carboxymethylcellulose 2 $>
Die aktive Substanz wird aus einer Mischung von Alkalialkylbenzolsulfonaten
gebildet, die sich voneinander durch die Länge der am Benzolring haftenden linearen Ketten
unterscheiden.
Zur Bestimmung des Ausmaßes der biologischen Abbaubarkeit von Waschrohstoffen, die aus erfindungsgemäß her gestellten
Olefinen erhalten wurden^ wurde die in Deutsch land gesetzlich vorgeschriebene Prüfmethode herangezogen
(Biologische Abbaubarkeit von Waschrohstoffen in Wasch oder
Reinigungsmitteln, 1. Dezember 1962, veröffentlicht im Bundesanzeiger der Bundesrepublik Deutschland, Teil I1
Nr. 49 vom 12. Dezember 1962, S. 698).
Es ist allgemein bekannt, daß die vorstehend genannte deutsche Prüfmethode eine sehr strenge Methode dar stellt,
so daß durch Anwendung auf die in vorstehend be schriebener
Weise hergestellten Waschrohstoffe deren ausgezeichnete biologische Abbaubarkeit eindeutig bewiesen
werden kann.
Die Ergebnisse der Versuche beweisen, daß die biologische Abbaubarkeit von Waschmitteln, die aus Waschroh stoffen
aufgebaut sind, denen die erfindungsgemäß berge stellten
Olefine als Ausgangsmaterialien zugrunde liegen, bei Über 90 % liegt.
Um ganz sicher zu gehen, wurde außerdem die biolo-
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gische Abbaubarkeit der aktiven Substanzen allein (Mischung
von Monoalkylaryleulfonaten), d.h. ohne die in üblichen
Waschmitteln vorhandenen Zusätze, geprüft. Auch in diesem Pail lag die biologische Abbaubarkeit über 90 #.
Die biologische Abbaubarkeit der derart hergestellten aktiven Substanzen, d.h. der Waschrohstoffe, wurde außerdem
im Vergleich zu anderen handelsüblichen Waschrohstoffen
in dem sog. "Flußwassertest" untersucht. Auch hierbei er gab sich eine ausgezeichnete biologische Abbaubarkeit der
Produkt·. Der "Flußwassertest" ist eine Prüfmethode, die
von dem britischen "Committee on Methods for the Analyse of Trade Effluents" vorgeschlagen worden ist (die Prüf methode
ist veröffentlicht in " The Analyst", Band 82, S. 826, 1957).
Diese Prüfmethode besteht darin, daß man eine Waschmittellösung sehr geringer Konzentration (10 Gewichtsteile
pro Million) in Flußwasser, das zuvor auf seine Reinheit
in Bezug auf anionische Waschrohstoffe geprüft worden ist, herstellt und die nicht abgebauten Restmengen an Waschrohstoffen
in bestimmten Zeitabständen mißt.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der vorliegenden Erfindung. Die Beispiele lassen
sioh in vier Gruppen einteilen, die sich dadurch voneinander unterscheiden, daß eine Harnstoff- oder Lösungsmittelextraktion
der geradkettigen Olefine entweder vor oder nach der Dampfkrackung vorgenommen worden ist. Folgende einzelne
Verfahrensstufen wurden hierbei in nachstehender Reihenfolge angewendet}
1. (Keine Extraktion) — Dampfkracken — Alkylierung.
2. Lösungsmittelextraktion — Dampfkracken — Alkylierung.
3. Harnstoffextraktion — Dampfkracken — Alkylierung.
4. Dampfkracken — Harnstoffextraktion — Alkylierung.
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Die drei erstgenannten Verfahren sind zu Vergleichszwecken mit aufgeführt.
Die biologische Abbaubarkeit wurde in allen Fällen an den Endprodukten geprüft. Aus den Beispielen ergibt sich,
daß die besten Ergebnisse bei der Herstellung von gut abbaubaren Alkylarylwaschrohstoffen aus wenig wertvollen Ausgangsmaterialien
erhalten werden, wenn man die Extraktion der linearen Olefine mit Harnstoff gemäß der Erfindung un mittelbar
nach dem Kracken vornimmt.
Die sich aus den verschiedenen Beispielen ergebenden Daten und Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
In allen Beispielen sind die verwendeten Mengen als Gewichtsteile angegeben, soweit nicht ausdrücklich ander weitig
angezeigt.
Eine genau definierte Menge eines bei der Vakuum destillation von Topping-Rückständen eines Lybischen Rohöles
anfallenden schweren G-asöles mit folgenden Kennwerten
Destillationsbereich 350 bis 55O°C
Brechungsindex ΐξ° 1,4848
Zusammensetzung
n-Paraffine 13,6 96
Isoparaffine und Cyclo-
paraffine 46,7 96
Aromaten 39,7 %
wurde der Dampf krackung unter folgenden Bedingungen unter -
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wo rf en:
Temperatur 610 C
Druck 1 atU
Druck 1 atU
Gewichtsverhältnis Ausgang smat e rial =11,1
Dampf
Durchsatzgeschwindigkeit* =4,0 kg (Ausgangsmaterial + Dampf)/h
Liter Apparaturvolumen
+Unter Durchsatzgeschwindigkeit wird die Menge Ausgangsmaterial
+ Dampf (in kg) verstanden, die in der Zeiteinheit (h) eine Volumeneinheit der Krackapparatur
(1) passiert.
Der aus der Apparatur austretende Produktstrom wurde gekühlt und in an sich bekannter Weise fraktioniert. Es wurde
eine Fraktion mit einem Siedebereich von 170 bis 250 C aufgefangen,
die C10 bis C-^-01 efine enthielt.
Aus 100 Gewichtsteilen Ausgangsmaterial wurden 7,30 Teile dieser Fraktion erhalten.
Diese C^-C^-Fraktlon (Siedebereich 17O-25O°C) wies
folgende Zusammensetzung auf:
) n-01efine 27 % Gesamtolefine )
) andere Olefine 35,1
Aromaten 34,9
Paraffine 3,0
Die Ausbeute an normalen Olefinen, bezogen auf Ausgangsmaterial, betrug 1,97 # ( 100 χ 0,073 x 0,27 = 1,97).
Anschließend wurden 100 Teile der G10-C1^-Fraktion in einem
mit Rührer und Kühlmantel ausgestatteten Autoklaven mit Benzol in Gegenwart von wasserfreiem AlCl, umgesetzt. Das Molver -
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hältnis Benzol / C10-C14 - Fraktion betrug 6 (für die
Bestimmung des Molverhältnisses wurde in diesem und in
den folgenden Beispielen das durchschnittliche Molekulargewicht der Cio~°14- ^1*^"^011 herangezogen). Das AlCl,
wurde in einer Menge von 5f4 Gewichtsteilen auf 100 Gewicht
st eile C1Q-C1.-Fraktion verwendet. Durch die Mischung
wurde trockenes HCl bis zur Sättigung geleitet; die Temperatur wurde bei der Umsetzung 70 Minuten auf
34°C gehalten. Das Reaktionsgemisch trennte sich in zwei
flüssige Phasen, die nur schwierig völlig voneinander zu trennen waren. Die leichtere Phase bestand aus überschüssigem Benzol sowie Mono- und Polyalkylbenzolen;
diese Phase wurde nach dem Abtrennen verdünnt, mit der gleichen Menge Wasser gewaschen, mit 5/^-iger NaOH neutralisiert
und anschließend fraktioniert; bei der Fraktionierung wurde eine Fraktion mit einem Siedebereich
von 270 bis 3600C
benzole enthielt.
benzole enthielt.
von 270 bis 360 C aufgefangen, welche die Monoalkyl -
Aus 100 Gewichtsteilen C10-C1.-Fraktion, die der
Alkylierung unterworfen worden war, wurden 12,1 Teile Monoalkylat erhalten. Das bedeutet, daß aus 100 Gewichtsteilen Ausgangsmaterial, welches der Verkrackung unterworfen
wurde, etwa 0,88 Teile Monoalkylat (100 χ 0,073 x 0,121 * 0,880 erhalten wurden.
Eine Analyse mit Hilfe der Infrarot-Spektrographie
ergab, daß der Gehalt an Alkylbenzolen mit linearer Kette bei 32,0 % lag, d.h. die Ausbeute an linearen Monoalkylbenzolen,
bezogen auf das als Auegangematerial verwendete Gasöl, lag bei 0,28 <fi (100 χ 0,073 x 0,21 χ 0,32 - 0,28).
100 Teile der die Monoalkylbenzole enthaltenden
Fraktion wurden in ein Reaktionegefäß eingeführt, welches *'
mit einem sehr wirksamen Rührer (z.B. einem Turbinen rührer) und ausreichender Kühlung ausgerüstet war.
Unter heftigem Rühren wurden zu den Kohle «wasseretoffen
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108 Teile 104 9i-iges Oleum mit einer solchen Geschwindigkeit
zugesetzt, daß die Innentemperatur des Heaktions gefäßes 30°cfüberschritt. Die für die Zugabe benötigte
Zeit lag bei etwa 40 Hinuten. Nach Beendigung der Oleumzugabe
wurde die Temperatur auf 40 C erhöht; die Mischung wurde weitere etwa 120 Minuten gerührt.
Nach Ablauf dieser Zeit wurden 17,6 Teile Wasser mit einer solchen Geschwindigkeit zugefügt, daß die Temperatur
500C nioht überstieg; im allgemeinen wurden hier für
25 bis 30 Minuten benötigt. Danach wurde das Rühren beendet; die Masse wurde in ein Dekantiergefäß über führt,
in der man sie etwa θ Stunden ruhen ließ, wobei die Temperatur auf 20 bis 220C abfiel. In dem Dekantier gefäß
trennte aioh die Masse in zwei Phasen; die obere Phase bestand aus Alkylbenzolsulfonsäure, die untere
Phase aus verbrauchter Schwefelsäure.
Die untere Phase wurde abgezogen; die obere Phase wurde in ein Reaktionsgefäß überführt, welches mit einem
langsam laufenden Flügelrührer ausgestattet war. In das
Reaktionagefäß wurde außerdem eine 20 #-ige NaOH-Losung
so langsam eingeführt, daß die Temperatur 50 C nicht übersteigen konnte; es wurde soviel Natronlauge zugesetzt,
daß der pH-Wert der Aufschlämmung schließlich zwischen und 9, vorzugsweise zwischen 7,8 und 8,2 lag.
Im allgemeinen braucht man etwa 129 bis 139 kg NaOH für 100 kg Monoalkylbenzole. Die erhaltene Paste
hatte die folgende durchschnittliche Zusammensetzung:
Aktive Substanz 45 bis 49 £
Nioht-sulfonierte Bestandteile 0,7 bis 1,3
Na2SO4 5,0 bis 10,0
H2O 45 bis 49 *
C nicht
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Die Aufschlämmung wurde getrocknet, gepulvert und mit den nachfolgend aufgeführten Substanzen vermischt, so daß
sich ein Waschmittel folgender Zusammensetzung ergab:
Aktive Substanz (Natriumalkyl benzolsulfonat) 25 #
Natriumsulfat 28 #
Tripolyohosphat 40 %
Natriumsilikat 5 #
Carboxymethylcellulose 2 $>
Das Waschmittel mit der vorstehenden Zusammensetzung
wurde der Prüfung auf seine biologische Abbaubarkeit nach den eingangs erwähnten Prüfmethoden unterworfen.
Es zeigte sich, daß die biologische Abbaubarkeit des Waschmittels bei weniger als 50 # lag, d.h., daß das Waschmittel
als "nicht biologisch abbaubar" einzustufen ist.
Auch die aktive Substanz (Natriumalkylbenzolsulfonat) allein wurde der Prüfung unterworfen, wobei ebenfalls festgestellt
wurde, daß die biologische Abbaubarkeit unter 50 # lag.
Das gemäß vorliegendem Beispiel erhaltene Produkt wurde dann dem "Flußwassertest" unterworfen. Auch bei der
Prüfung nach dem "Flußwassertest11 ergab sich, daß das Produkt nicht biologisch abbaubar ist. Die Ergebnisse dieser Unter suchung
sind in Tabelle II zusammengestellt.
Die Daten der in dem vorliegenden Beispiel beschriebenen Arbeitsweise sind in Tabelle I, Spalte 1, zusammengestellt.
Beispiel 2;
Eine genau definierte Menge eines schweren Gasöles, welches dieselben Charakteristika aufwies, wie das in Bei-
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spiel 1 verwendete schwere Gasöl, wurde durch Ausfällung
des Wachses mit Hilfe eines Lösungsmittels (Dichloräthan)
entölt, wobei eine Lösungsmittelmenge im Verhältnis von Dichloräthan/Gasöl wie 5:1 verwendet wurde; die Behandlungstemperatur
lag bei minus 20 G.
Es wurden 19,1 Gewichtsprozent Wachs, bezogen auf
die eingesetzte Menge Gasöl, gewonnen. Das Wachs hatte folgende Zusammensetzung:
n-Paraffine 31,2
Isoparaffin und Cyclo -
paraffin 50,4
Aromaten 18,4
Dieses Wachs wurde unter folgenden Bedingungen mit Dampf gekrackt:
T (Temperatur) 610 C
P (Druck) 1,0 atli
Gewichtsverhältnis Ausgangsmaterial =11,0
Dampf
Durchsatzgeschwindigkeit = 4,1 kg (Ausgangsmaterial
+ Dampf)/h
Liter Apparaturvolumen
Der aus der Apparatur austretende Produktstrom wurde
gekühlt und in an sich bekannter Weise fraktioniert. Es wurde eine Fraktion mit einem Siedebereich von 170 bis
25O0C aufgefangen, die die G1o~C14~ Olefine enthielt.
Die Durchführung des "Flußwassertests", die für dieses und für alle folgenden Beispiele die gleiche ist,
ist am Ende der Beispiele in einem besonderen Abschnitt ausführlich beschrieben. .
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Aus 100 Gewichtsteilen Wachs, die der Krack behandlung
ausgesetzt wurden, wurden 9,50 Teile dieser Fraktion erhalten.
Diese C10-C1.-Fraktion (Siedebereich 170 bis
2500C) wies folgende Zusammensetzung auf
Gesamtolefine )
) n-01efine 61,2
andere Olefine 21,8
Aromaten 14,5
Paraffine 2,5
Die Ausbeute an n-01efinen, bezogen auf die Menge des als Ausgangsmaterial eingesetzten Gasöles, das mit
Dichloräthan entölt worden ist, betrug 1,11 % (100 xO,191
χ 0,095 x 0,612 = 1,11).
Di· C10-C1.-Fraktion wurde dann der Alkylierung mit
Benzol unterworfen, wobei in derselben Weise gearbeitet wurde wie in Beispiel 1 angegeben; das Molverhältnis
Benzol/C10-C14-Fraktion betrug 6,1. Das wasserfreie AlCl,
wurde in einer Menge von 3,6 Gewichtsteilen auf 100 Ge wichtsteile
C-.Q-C-j.-Fraktion verwendet. Die übrigen Verfahrensbedingungen (Temperatur, Zeit usw.) blieben unver -ändert.
Nach der Abtrennung und Fraktionierung wurde eine Fraktion mit einem Siedebereich von 270 bis 36O0C er -halten, in der Monoalkylbenzole in einer Menge von 83,2
Gewichtsprozent, bezogen auf 100 Teile C10 - C14 -Fraktion,
die der Alkylierung unterworfen worden waren, enthalten waren.
Dae bedeutet, daß aus 100 Gewiohtsteilen als Auegangema, terial verwendetem Gasöl etwa 1,50 Teile Mono alkyl -
809813/1376
benzole erhalten wurden (100 χ 0,191 x 0,95 x 0,832 » 1,50).
Eine Analyse mit Hilfe der Infrarot-Spektrographie ergab, daß das so gewonnene Produkt nur zu 68,5 % aus
Alkylbenzole!! mit linearer Seitenkette bestand. Auf 100 Gewichtsteile als Ausgangsmaterial verwendetes Gasöl wurden
also 1,03 Teile Monoalkylbenzole mit linearer Seiten kette
erhalten (1,50 χ 0,685 « 1,03).
Das Produkt, das in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise sulfoniert und in ein Waschmittel umgewandelt wurde,
zeigte eine biologische Abbaubarkeit unter 50 % bei der Prüfung nach der in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen
Prüfmethode. Wurde die noch nicht in ein übliches Waschmittel umgewandelte waschaktive Substanz allein der
Prüfung unterworfen, so erhielt man dieselben negativen Ergebnisse.
Auch bei Durchführung des Flußwassertestes wurde eine ungenügende biologische Abbaubarkeit festgestellt;
die Ergebnisse dieses letzteren Versuches sind direkt in Tabelle II zusammengestellt.
Di· Daten der in dem vorliegenden Beispiel beschriebenen
Arbeitsweise sind in Tabelle I, Spalte 2, zusammengestellt.
Sine genau definierte Menge eines bei der Vakuum destillation
von Topping-Buokständen eines lybischen Roh Öles
anfallenden schweren Gasöles mit folgenden Kennwerten
Siedebereioh 440 bis 5800C
Brechungsindex N 8^0 1,4820
809813/1376
Zusammensetzung:
η-Paraffine 14,7 %
Isoparaffine und Cyclo -
paraffine 54,4 $
Aromaten 31,9 1*
wurde durch Ausfällung des Wachses mit Hilfe eines polaren Lösungsmittels (Methylethylketon) entölt.
Es wurden 22,2 Gewichtsprozent Wachs erhalten, bezogen
auf die eingesetzte Menge Gasöl.
Das Wachs hatte folgende Zusammensetzung:
n-Paraffine 33,8 <j>
Isoparaffine und Gycl oparaff ine 58,5 Jf
Aromaten 7,7 #
Dieses Wachs wurde unter folgenden Bedingungen mit Dampf gekrackt:
| Temperatur | 610° | 0 | ,0 |
| Druck | 1,0 | atü | |
| G e wi cht sv e rhäl t ni s | Ausgangsmaterial | - 11 | |
| Dampf | |||
Durchsatzgeschwindigkeit = 4,3 kg^ (Ausgangsmaterial +Dampf )/h
Liter Apparaturvolumen
Der aus der Apparatur austretende Produktstrom wurde gekühlt und in an sich bekannter Weise fraktioniert.
Es wurde eine Fraktion mit einem Siedebereich von bis 25O0C aufgefangen, die die C1Q-G1.-Olefine enthielt.
Aus 100 Gewichtsteilen Wachs, welches der Kraqk behandlung
unterworfen wurde, wurden 10,70 Teile dieser
8098 13/ 1378
Fraktion erhalten; bezogen auf 100 Teile G-asöl, welches
als Ausgangsmaterial eingesetzt wurde, ergaben sich für diese Fraktion 2,37 Gewichtsteile (100 χ 0,222 x 0,107 =
2,37).
Diese Cio~C14- Fraktion (Siedebereich 170 bis
250°C) wies folgende Zusammensetzung auf:
) n-Olefine 68,6 Gesamtolefine )
) andere Olefine 20,9
Aromaten 4,0
Paraffine 6,5
Die Ausbeute an n-01efinen aus 100 Gewicht st eilen
Ausgangsmaterial (Gasöl) lag bei 1,62 Gewichtsteilen (100 x 0,222 x 0,107 x 0,686 = 1,62).
Die C10-C14-Fraktion (Siedebereich 170 bis 2500C)
wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1 beschrieben, der Alkylierung unterworfen. Das Molverhältnis Benzol /C1Q C,
.-Fraktion betrug 6,1; es wurde eine Menge an wasser freiem
AlCl, von 3,3 Gewichtsteilen pro 100 Teile C10-C14 Fraktion
verwendet; die Umsetzungstemperatur lag bei 33 C; die UmsetzungBdauer betrug 60 Minuten.
Nach der Abtrennung und Fraktionierung lag eine Fraktion mit einem Siedebereich von 270 bis 360°C vor, die
93,4 Gewichtsteile Monoalkylbenzole, bezogen auf 100 Teile C^Q~C^4 -Fraktion, die für die Alkylierung verwendet wurden,
enthielt.
Eine Analyse mit Hilfe der Infrarot-Spektrographie
ergab, daß das so gewonnene Monoälkylatprodukt zu 71,0 #
aus Alkylbenzolen mit linearer Seitenkette bestand.
Insgesamt wurden aus 100 Gewiohtsteilen Ausgangs material
(GaBÖl) 2,22 Teile Monoalkylat (100 χ 0,222 χ 0,107
809813/1376
x 0,934 β 2,22) und 1,57 Teile lineares Monoalkylat
(2,22 χ 0,71 * 1,57) erhalten.
Das in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise sulfonierte
und zu einem Waschmittel verarbeitete Produkt zeigte nach der deutschen Prüfmethode eine biologische Abbaubarkeit
von weniger als 50 #; dieser Wert entspricht in keiner Weise den Anforderungen. Dasselbe Ergebnis wurde
erhalten, wenn das reine Natriumalkylbenzolsulfonat ge prüft wurde.
Das reine Produkt, d.h. das nicht zu einem Waschmittel verarbeitete Alkylbenzolsulfonat wurde anschließend
dem Flußwassertest unterworfen; die mit Hilfe dieses Tests erhaltenen Werte sind in Tabelle II zusammengestellt. Auch
bei dieser Prüfung zeigte sich, daß die biologische Abbaubarkeit völlig unzureichend war.
Die Daten der in dem vorliegenden Beispiel beschriebenen
Arbeitsweise sind in Tabelle I, Spalte 3» zusammengestellt.
Beispie.1 4
t
Eine genau definierte Menge eines bei der Vakuumdestillation von Topping-Bückständen eines lybischen Roh Öles
anfallenden schweren G-asöles mit folgenden Kennwerten
Siedebereich 400-500°0
Brechungsindex N33 1,4835
Zusammensetzung:
η-Paraffine . 13,7 %
Isoparaffine + Oyöloparaffine 48,2 %
Aromaten 38,1 %
wurde durch teilweises Schmelaen, Filtrieren und anschließendes
Raffinieren mit Methyläthylketon entölt.
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Es wurden 16 Gewichtsprozent Wachs, bezogen auf die eingesetzte Menge Gasöl erhalten. Das Wachs wies die
folgende Zusammensetzung auf:
n-Paraffin 53,7 %
Isoparaffine + Cydoparaffine 42,2 #
Aromaten 4,1 #
Dieses Wachs wurde unter folgenden Bedingungen mit Dampf gekrackt:
Temperatur 610 C
Druck 1,0 atli
Gewichtsverhältnis Ausgangsmaterial = 11,0
Dampf
Durchsatzgeschwindigkeit «4,1 kg (Ausgangsmaterial
+ Dampf)/h
Liter Apparaturvolumen
Der aus der Apparatur austretende Produktstrom wurde gekühlt und in an sich bekannter Weise fraktioniert.
Ss wurde eine fraktion mit einem Siedebereich von 170 bis
25O°C aufgefangen, die die O10 - C14 -Olefine enthielt. Aus
100 Gewichtsteilen Wachs wurden 9,0 Teile dieser Fraktion erhalten, das sind, bezogen auf 100 Gewichtsteile Aus gangsmaterial
(Gasöl) 1,44 Teile (100 χ 0,16 χ 0,09 = 1,44).
Die C10-C1.-Fraktion (Siedebereich 170 bis 25O°C)
wies folgende Zusammensetzung aufj
) n-Olefine 71,5
andere Olefine 22,3 % Aromaten 3,0 %
Paraffine 3,2 %
Auf diese Weise wurden aus 100 Gewicht steilen Ausgangematerial
(Gasöl) 1,03 Teile n-01efine erhalten (100 χ
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0,16 χ 0,09 χ 0,715 = 1,03).
Die so erhaltene C-jq-C, .-Fraktion wurde in der
in Beispiel 1 beschriebenen Weise der Alkylierung mit Benzol unterworfen. Das Molverhältnis Benzol/C-jQ-C, .-Fraktion
betrug 6,0; wasserfreies AlCl, wurde in einer Menge von 3,3 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile O10-0IA "
Fraktion für die Alkylierung verwendet; die Temperatur lag bei 320C; die Umsetzungsdauer betrug 70 Minuten.
Nach der Abtrennung und Fraktionierung lag eine Fraktion mit einem Siedebereich von 270 bis 36O0C vor,
die 97,0 Gewichtsteile Cl6-C20-Monoalkylbenzole enthielt,
bezogen auf 100 Teile C10 - C14 -Fraktion, die der
Alkylierung zugeführt wurden.
Eine Analyse mit Hilfe der Infrarot-Spektrographie
ergab, daß das so erhaltene Monoalkylbenzolprodukt zu 74 Gewichtsprozent aus Alkylbenzole» mit linearer Seiten kette
bestand. Aus 100 Gewicht steilen Gasöl konnten demnach 1,40 Teile Monoalkylat (100 χ 0,16 χ 0,09 x 0,97 =
1,40) erhalten werden, von denen 1,03 Teile Monoalkylate mit linearer Seitenkette waren (1,40 χ 0,74 = 1,03).
Das Monoalkylat, das auf die in Beispiel 1 angegebene Weise sulfoniert und zu einem Waschmittel ver arbeitet
wurde, zeigte nach der in Deutschland vorgeschriebenen Prüfmethode eine biologische Abbaubarkeit von weniger
als 50 96. Dasselbe Ergebnis wurde erhalten, wenn anstelle
des Waschmittels die reine waschaktive Substanz (d.h. Natriumalkylbenzolsulfonat) der Prüfung unterworfen wurde.
Die reine waschaktive Substanz wurde auch nach dem Flußwassertest geprüft; die Ergebnisse dieser Prüfung
sind in Tabelle II zusammengestellt.
Die Daten der in dem vorliegenden Beispiel beschriebenen Arbeitsweise sind in Tabelle I, Spalte 4, zusammengestellt.
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Beispiel 5 :
Eine bestimmte Menge eines schweren G-asöles, welches
dieselben Kenndaten aufwies wie das in Beispiel 1 beschriebene Gasöl, wurde in der nachstehend beschriebenen Weise mit
Harnstoff behandelt, um die η-Paraffine abzutrennen.
In einen Mischer oder in ein anderes geeignetes Gefäß, welches mit einem sehr wirksamen Rührer ausgestattet ist,
werden 130 1 HgO eingeführt; darauf wird die Temperatur
auf 400C erhöht. Unter kräftigem Rühren werden 350 kg Harn stoff
und 160 kg Methylisobutylketon in das Gefäß einge füllt. Nach Beendigung der Zugabe werden immer noch unter
Rühren 100 kg schweres Gasöl zugesetzt, wobei die Temperatur in einem Zeitraum vi
herabgesetzt wurde.
herabgesetzt wurde.
in einem Zeitraum von 30 Minuten allmählich auf 22 bis 20°G
Das gebildete Addukt wurde von der Harnstofflösung
und von dem Methylisobutylketon abfiltriert. Die Kristalle des Addukt es wurden erneut in einer gleichen Menge Methyl isobutylketon
aufgeschlämmt, wieder filtriert und schließ lieh
getrocknet, um das Lösungsmittel vollständig zu ent fernen. Danach wurde das Addukt mit Wasser bei einer Tempera tür
von 60 bis 800G zersetzt. Die sich bildende ölige Phase,
die zum größten Teil aus den Paraffinen bestand, die mit dem Harnstoff ein Addukt gebildet hatten, wurde dann von der Harnstofflösung
abgetrennt (die Harnstofflösung kann wiederver wendet
werden). Die ölige Phase fiel in einer Ausbeute von 18 kg an und wies folgende Zusammensetzung auf:
n-Paraffine 71,0 #
Isoparaffine + Cyd oparaff ine 25,1 $>
Aromaten 3t9 %
Das so erhaltene Wachs wurde unter den folgenden Bedingungen mit Dampf gekrackt:
809613/1376
Temperatur 610° C
Druck 1 atü
Gewichtsverhältnis Ausgangsmaterial =11,0
Dampf
Durchsatzgeschwindigkeit =
4,0 kg/Ausgangsmaterial + Dampf/h Liter Apparaturvolumen
Der aus der Apparatur austretende Produktstrom wurde gekühlt und in an sich bekannter Weise fraktioniert» Es wurde
eine Fraktion mit einem Siedebereich von 170 bis 250° C aufgefangen,
die die C-, 0-C-, .-Olef ine enthielt.
Aus 100 Gewichtsteilen Wachs, die der Dampfkrackung unterworfen wurden, wurden 9,90 Teile dieser Fraktion erhalten,
das sind, bezogen auf 100 Gewichtsteile Ausgangsmaterial (Gasöl), "1,70 Teile (100 χ Ο,Ιό χ 0,099 = 1,78).
Die C10-G1^Fraktion (Siedebereich 170 bis 250° C)
wies folgende Zusammensetzung auf:
n-01efin 83,7 Gesamtolefine \
olefine 12>3
fo
Aromaten 1,70 i» Paraffine 2,3 ^
Bezogen auf 100 Gewichtsteile Ausgangematerial
(Gasöl) wurden 1,49 Teile n-01efine erhalten (100 χ 0,18
x 0,099 x 0,637 = 1,49).
Die abgetrennte Fraktion wurde dann mit Benzol alkyliert, wobei dieselben Verfahrensbedingungen angewendet
wurden wie in Beispiel 1 angegeben, nämlieh
Molverhältnis Benzol / C10-C-, --Fraktion 6,0
8098 13/
U93111
Temperatur 33 C
Behandlungsdauer 35 Minuten
Gewichtsteile wasserfreies
l, auf 100 Gewich -C1^-Fraktion 2,8
AlCl, auf 100 Gewichtsteile
Nach Abtrennung und Fraktionierung wurde eine Fraktion mit ein an Siedebereich von 270 bis 36O0C erhalten, in
der C-ig-CpQ-Monoalkylbenzole in einer Menge von 100 Gewichtsteilen,
bezogen auf die eingesetzte C-Zq - C-,. -Fraktion, enthalten
waren.
Eine Analyse mit Hilfe der Infrarot-Spektrographie ergab, daß das so gewonnene Produkt zu 85 % aus Alkylbenzolen
mit linearer Seitenkette bestand. Auf 100 Gewicht steile als Ausgangsmaterial verwendetes Gasöl wurden also 1,78 !Teile
Monoalkylat und 1,51 Teile (1,78 χ 0,85) Alkylbenzole mit linearer Seitenkette erhalten.
Das Produkt, das in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise sulfoniert und in ein Waschmittel umgewandelt wurde,
zeigte eine biologische Abbaubarkeit von 78 # bei der PrIi fung
nach der in Deutschland gesetzlich vorgeschriebenen Prüfmethode. Wurde die noch nicht in ein Waschmittel umgewandelte
waschaktive Substanz allein der Prüfung unterworfen, so erhielt man dasselbe Ergebnis.
Das reine Produkt, d.h. das noch nicht zu einem Waschmittel verarbeitete Alkylbenzolsulfonat wurde anschließend
dem Flußwassertest unterworfen; die mit Hilfe dieses Testes
erhaltenen Werte sind in Tabelle II zusammengestellt. Auch bei dieser Prüfung zeigte sich, daß die biologische Abbau barkeit
nicht zufriedenstellend war.
Die Daten der in dem vorliegenden Beispiel beschriebenen Arbeitsweise sind in Tabelle I, Spalte 5, zusammengestellt.
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Beispiel 6:
Eine bestimmte Menge eines schweren Gasöles mit den selben Kenndaten wie in Beispiel 1 angegeben, wurde unter
den folgenden Bedingungen mit Dampf gekrackt:
Temperatur 6100G
Druck 1 aiii
Gewichtsverhältnis Ausgang smat erial = 11,1
Dampf
Durchsatzgeschwindigkeit =4,0 kg (Ausgangsmat erial + Dampf )/h
Liter Apparaturvolumen
Der aus der Apparatur austretende Produktstrom wurde
gekühlt und in an sich bekannter Weise fraktioniert; dabei wurde eine Fraktion mit einem Siedebereich von 170 bis 25O°C
aufgefangen, die die C10 - C-j, - Olefine enthielt.
Aus 100 Gewichtsteilen Gasöl wurden 7,30 Teile der
oben genannten Fraktion erhalten. Die C10- C-, .-Fraktion
(Siedebereich 170 bis 25O0C) wies folgende Zusammensetzung
auf:
) n-01efine 27,0 Gesamtolefine )
| andere Olefine | 35. | 1 ft |
| Aromaten | 34, | 9 * |
| Paraffine | 3.0 | * |
Die Ausbeute an n-01efinen, bezogen auf das -der Dampfkrackung
unterworfene Ausgangsmaterial, lag bei 1,97 # (100 χ 0,073 x 0,27 « 1,97).
100 kg der C10 - q^ -Fraktion wurden in einem Mischer
809813/1378
oder einer anderen geeigneten Apparatur, die eine innige Durchmischung einer festen und einer flüssigen Phase erlaubt,
mit 120 kg Harnstoff und 110 1 einer Mischung aus Methanol und Kohlenwasserstoffen im Volumenverhältnis von
20:1 bei einer Temperatur von 20 C unter kontinuierlichem Rühren behandelt. Die zusammen mit Methanol verwendeten
Kohlenwasserstoffe waren solche mit nicht-linearer Kette und einem Siedebereich von 60 bis 180 G; diese Kohlen Wasserstoffe
wurden nur zur Erleichterung der Durchmi schung verwendet.
Nach 50 Minuten wurde die feste Masse (Anlagerungsprodukt von Harnstoff an n-01efine), die mit Iso- und
Cycloolefinen sowie Aromaten getränkt war, von der öligen Masse und von dem Methanol abfiltriert oder abzentri fugiert.
Das Methanol, in dem 10 kg Harnstoff gelöst waren, wurde abgegossen und konnte direkt für eine weitere
Behandlung verwendet werden. Aus dem Öl wurde das gelöste Methanol durch Destillation entfernt.
Das Anlagerungsprodukt bzw. Addukt (143 kg) wurde in 100 kg wasserfreiem Benzol suspendiert und anschließend
filtriert oder zentrifugiert. Das abgetrennte Benzol konnte direkt zum Waschen weiterer Ansätze verwendet werden, oder
auch durch Destillation gereinigt werden. Die feste filtrierte Masse wurde wiederum in 72 kg wasserfreiem Benzol
suspendiert; diese Masse wurde 30 Minuten unter beständigem
Rühren auf 65°C erhitzt. Auf diese Weise wurde eine Zersetzung des Adduktes unter quantitativer Abscheidung
des Harnstoffes erreicht. Der Harnstoff (110 kg) wurde dann abgetrennt und konnte für weitere Behandlungen der
beschriebenen Art verwendet werden.
Die Bestimmung der Ausbeute der Harnstoffextraktion
und der Qualität der n-01efine erfolgte an einer kleinen Probe der Flüssigkeit, aus der der Harnstoff nach der folgenden
Methode ausgeschieden worden war: 100 g der Mischung wurden der fraktionierten Destillation unterworfen,
80 98 13/5 376
bis alles Benzol entfernt war; der Rückstand wurde gewogen
und durch Massen- und Infrarotspektrographie geprüft. Aus 100 g C10"Gi4 -Fraktion mit 27 Gewichtsteilen
n-01efinen wurden 25,8 Gewichtsteile Olefine (Rückstand) erhalten, deren Gehalt an n-01efinen 98,4 Gewichtsprozent
entsprach.
Anders ausgedrückt: Die Ausbeute bei der Extraktion, bezogen auf die Normal olefine, die in der cin""Ci/ ""
Fraktion enthai ten waren, entsprach 25,8 χ 0,984 χ 100 =
27,0 94,1; die Ausbeute, bezogen auf das als Ausgangsmaterial
eingesetzte Gasöl, entsprach 100 χ 0,073 x 0,27 χ 0,941 *
1,85.
Das Benzol mit den darin gelösten Olefinen, aus dem der Harnstoff abgetrennt worden war, wurde auf eine
Temperatur von 33°C erwärmt und dann in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise alkyliert; das MolverhältniB von Benzol
zu gereinigter 0-,Q-C., .-Fraktion lag bei 6,0.
Im vorliegenden Fall waren nur 0,62 kg AlCl, (das sind nur 2,4 Teile, bezogen auf 100 Teile gereinigte
O10-G-, ^-Fraktion) erforderlich, um die Umsetzung zu Ende
zu führen. Die Alkylierungstemperatur lag bei 33°C und wurde 60 Minuten aufrechterhalten.
Das Alkylierungsprodukt wurde dann dekantiert, gewaschen, neutralisiert und in der in den voraufgegangen en
Beispielen beschriebenen Weise fraktioniert. Es wurde eine Fraktion mit einem Siedebereich von 270 bis 360°C auf gefangen,
die die Monoalkylbenzole enthielt.
Aus 25,8 Gewicht st eil en gereinigten linearen Olefinen,
die der Alkylierung unterworfen wurden, wurden 26,5 Teile Monoalkylbenzole erhalten; diese Menge entspricht
103 Gewichtsprozent.
Die Ausbeute an Monoalkylbenzolen, bezogen auf
das als Ausgangsmaterial verwendete schwere Gasöl, betrug
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,1,93 Gewichteteile auf 100 Teile (100 χ 0,73 x 0,258
χ 1,03 - 1,93).
Bei der Analyse mit Hilfe der Inf rarot-Spektro -graphie ergab sich, daß die abgetrennte Fraktion einen
Gehalt an 98,6 £ Alkylbenzolen mit linearer Seitenkette
aufwies, d.h. die Ausbeute an Monoalkylbenzolen mit linearer Seitenkette ist bei diesem Beispiel weitaus höher
als bei den Toraufgegangenen Beispielen. Sie entspricht Ij90 Gewichtsprozent, bezogen auf das als Auagangsmaterial
verwendete schwere Gasöl (100 χ 0,073 x 0,258 χ 1,03 x
0,986 * 1,90).
Bas in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise
sulfonierte und zu einem Waschmittel verarbeitete Produkt zeigte nach der deutschen Prlifmethode eine biologische
Abbaubarkeit von 97 £· Basselbe Ergebnis wurde erhalten,
wenn nicht ein mit dem Waschrohstoff hergestelltes Wasch -mittel, sondern die reine waschaktive Substanz selbst geprüft wurde. Die reine waschaktive Substanz, d.h. das
Natriumalkylbenzolsulfonat, wurde dem FIuSwassertest unterworfen; die mit BpLIfe dieses Tests erhaltenen Werte sind
in Tabelle II zusammengestellt. Auch bei dieser Prüfung ergab sich, daß die biologische Abbaubarkeit sehr gut war.
Sie Baten der in dem vorliegenden Beispiel beschriebenen Arbeitsweise sind in Tabelle I, Spalte 6, zusammengestellt.
Beispiel 7;
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine hochsiedende Gasölfraktion,
deren Siedebereich zwischen 350 und 550°C liegt und die
dieselben Kenndaten aufweist wie das in Beispiel 1 beschriebene Gasöl, unter folgenden Bedingungen mit Dampf gekraokt:
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Temperatur 640°0
Druck 1,0 atU.
Gewichtsverhältnis Ausgangsmaterial β 10,8
Dampf
Durchsatzgeschwindigkeit «4,9 kgCAusgangsmaterlal + Dampf )/h
Liter Apparaturvolumen
Der aus der Apparatur austretende Produktstrom wurde gekühlt und in an sich bekannter Weise fraktioniert.
Dabei wurde eine Fraktion mit einem Siedebereich -von 170 bis 2500C aufgefangen, die die C10 - C1--Olefine enthielt.
Aus 100 Gewicht s teil en Gasöl wurden 8,9 Teile einer Fraktion
mit der folgenden Zusammensetzung erhalten:
Gesamtolefine )
) Normal olefine 28,5 #
Andere Olefine 35,5 %
Aromaten 33,5 %
Paraffine 2,5 %
Die Ausbeute an n-01efinen, bezogen auf das be handelte
Ausgangsmaterial, lag bei 2,54 # (100 χ 0,089 x 0,285 = 2,54).
100 kg der die C10-C1 .-Olefine enthaltenden fraktion
wurden mit Harnstoff behandelt, wobei die Arbeitsweise der in Beispiel 6 beschriebenen entsprach. Im vorliegenden Pail
wurden jedoch 125 kg Harnstoff und 110 1 einer Mischung aus Methanol und Kohlenwasserstoffen verwendet, wobei die
letztere Mischung aus 104 1 Methanol und 6 1 Kohlenwasser stoffen (bei denen es sich wiederum um eine Mischung aus
Bückstandsölen von voraufgegangenen Extraktionen der n-01efine
handelte) bestand. Die Arbeitsweise wurde wie in Beispiel 6 angegeben, bis zur Zersetzung des Adduktes und der
Abtrennung des Harnstoffes fortgesetzt; die Ausbeute bei der Harnstoffextraktion wurde sowohl hinsichtlich der Quantität
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als auch der Qualität der extrahierten Olefine in der selben
Weise wie in Beispiel 6 angegebenen bestimmt.
Aus 100 Gewichtsteilen C1Q-C1.-Fraktion mit einem
Gehalt an 28,5 Teilen n-01efinen wurden 27,15 Teile Olefine (Rückstand) gewonnen, deren Gehalt an n-01efinen
bei 97,6 Gewichtsprozent lag, wie durch Massen- und Infrarot-öpektrometrie
bewiesen werden konnte.
Die Ausbeute bei der Extraktion, bezogen auf n-01efine
in der C-^-C-^-Fraktion, betrug 93,0 %; dieser Wert
berechnet sich wie folgt:
χ 100 = 93,0
28,5
Bezogen auf das als Ausgangsmaterial verwendete schwere Gasöl lag die Ausbeute bei 2,36 % (100 χ 0,089 x
0,285 x 0,93 = 2,36).
Das flüssige Produkt, d.h. das Benzol, in dem die Olefine gelöst sind, und aus dem Harnstoff abgetrennt worden
war, wurde auf eine Temperatur von 32 C erwärmt und
dann in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise alkyliert; das Molverhältnis von Benzol zu gereinigter C10 - C-, . -Fraktion
lag bei 6,1. Auch im vorliegenden Fall waren nur 0,62 kg AlCl5 (das sind nur 2,4 Teile auf 100 Teile gereinigte
C1Q-C-,--Fraktion) notwendig, um die Reaktion zu
End· zu führen. Die Alkylierung wurde bei einer Temperatur von 320C in 60 Minuten vorgenommen.
Schließlich wurde das Alkylierungsprodukt abgegossen,
gewaschen, neutralisiert und in der in den vorstehenden Beispielen beschriebenen Weise fraktioniert.
Aus 100 Gewichtsteilen gereinigten linearen Olefinen
wurden 100,2 Teile Monoalkylbenzole (isolierte Fraktion
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mit einem Sie^ebereich von 270 bis 36O0C) gewonnen, was
einer Ausbeute, bezogen auf das als Ausgangsmaterial verwendete schwere Gasöl, von 2,42 % (100 χ 0,089 x 0,2715
χ 1,002 = 2,42) entspricht. Die Ausbeute liegt demnach bei der Arbeitsweise gemäß vorliegendem Beispiel um 25 ^ höher
als gemäß Beispiel 6 und um 35 % höher als im Beispiel 5·
iiine Analyse mit Hilfe der Infrarot-Spektrographie ergab, daß das gewonnene Monoalkyi atp roduk t zu 98,5 fi aus
Alkylbenzolen mit linearer Seitenkette bestand; die Aus beute
an Alkylbenzolen mit linearer Seitenkette liegt demnach bei 2,38 Teilen auf 100 Teile als Ausgangsmaterial
verwendetes G-asöl.
Das Produkt wurde in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise sulfoniert und zu einem Waschmittel verarbeitet
und zeigte dann nach der deutschen Prüfmethode eine biologische Abbaubarkeit von 96,4 #. Dasselbe Ergebnis wurde erhalten,
wenn anstelle des Waschmittels das reine Natriumalkylbenzolsulfonat
geprüft wurde.
Auch im Flußwassertest zeigte das Produkt eine aus gezeichnete biologische Abbaubarkeit; die Ergebnisse dieser
Prüfung sind in Tabelle II zusammengestellt.
Die Daten der im vorliegenden Beispiel beschriebenen Arbeitsweise sind in Tabelle I, Spalte 7, zusammengestellt.
6 Of 8.13:/ 1376
| Ausgange - | 350-550 | 350-550 | 440-580 | 400.- 500 | 350-550 | 18,0 | 350-550 | 350-550 | i |
| material il) | 1,4848 | 1,4848 | 1,4820 | 1,4835 | 1,4848 | 71,0 | 1,4848 | 1,4848 | i |
| (2) | 13,6 | 13,6 | 14,7 | . 13,7 | 13,6 | 25,1 | 13,6 | 13,6 | S |
| (35 | 46,7 | 46,7 | 54,4 | 48,2 | 46,7 | 3,9 | 46,7 | 46,7 | |
| (4) | 39,7 | 39,7 | 31,9 | 38,1 | 39,7 | 39,7 | 39,7 | • | |
| (5) | 610 | ■ | |||||||
| (6) | Löeuage- | Lösungs | Lösungs | Harnstoff | 1 | I | |||
| Art der | mittel | mittel | mittel | • | 4,0 | in | |||
| Reinigung | 19,1 | 22,1 | 16,0 | 11,0 | |||||
| 51,2 | 33,8 | 53,7 | tn | ||||||
| - (T) | 50,4 | 58,5 | 42 r2 | CO | |||||
| * (β) | 18,4 | 7,7 | 4,1 | ■ | m | ||||
| . (9) |
cn
O |
||||||||
| (10) | 610 | 610 | 610 | 610 | 610 | 640 | OO | ||
| fturofkraektii | ■■" '■. ι | 1 | i | ' 1 | 1 | 1 | |||
| (11) | 4,0 | 4,1 | 4,3 | 4,1 | 4,0 | 4,0 | |||
| (12) | iiri | 11,0 | 11,0 | 11,0 | 11,1 | 10,8 | |||
| (13) | |||||||||
| (14) | |||||||||
| Beispiel | 1 | 2 | 3 | 4 | •5 | 6 | 7 |
| Ο-ιλ-Ct .-Fraktion AU 14 |
|||||||
| (Destillationsbereich 170-25O0C ) |
|||||||
| (15) | 7,30 | 9,50 | 10,70 | 9,0 | 9,90 | 7,30 | 8,90 |
| co (16) | 7,30 | 1,81 | 2,37 | 1,44 | 1,78 | 7,30 | 8,90 |
| to * ' | 62,1 | 83,0 | 89,5 | 93,8 | 96,0 | 62,1 | 64,0 |
| OS (18) | 27,0 | 61,2 | 68,6 | 71,5 | 83,7 | 27,8 | 28,5 |
| ω (19) | 34,9 | 14,5 | 4,0 | 3,0 | 1,7 | 34,9 | 33,5 |
| ^T (20) | 3,0 | 2,5 | 6,5 | 3,2 | 2,3 | 3,0 | 2'5 . |
| « (21) 0» Art der Reinigung |
1,97 | 1,11 | 1,62 | 1,03 | 1,49 | 1,97 Harnstoff |
2,54 ^ 1 Harnstoff |
| m (22) | 25,8 | 27,15 | |||||
| § (23) | 98,4 | 97,6 | |||||
| g (24) | 94,1 | 93,0 | |||||
| S (25) | 1,85 | 2,36 | |||||
| nLlkylierunp | |||||||
| (26) | 100 | 100 | 100 | 100 | 100 | 25,8 | 27,15 |
| (27) | 6,0 | 6,1 | 6,1 | 6,0 | 6,0 | 6,0 | 6,1 . |
| (28) | 34 | 34 | 33 | 32 | 33 | 53 | 32 |
| (29) | 70 | 70 | 60 | 70 | 35 | 60 | 60 1*' \* L# O1 β V |
Tabelle I (Fortsetzung)
co
-^Beispiel
(50)
gebildete Monoalkylbenzole
(Destillations bereich 27O-56O°C)
(3D
(32)
(33)
(34)
(32)
(33)
(34)
biologisch abbaubar»
12,1 12,1 0,88 0,28
nein
| 3,6 | 3,3 | 3,3 | 2,8 | 2,4 | 2,4 | CO |
|
OO
σ> O OO |
||||||
| 83,2 | 93,4 | 97,0 | 100 | 26,5 | 27,2 | |
| 85,2 | 93,4 | 97,0 | 100 | 105,0 | 100,2 | |
| 1,50 | 2,22 | 1,40 | 1,78 | 1,93 | 2,42 | ... |
| 1,05 | 1,57 | 1,05 | 1,51 | 1,90 | 2,38 | ■ "** |
| nein | nein | nein | 78 i° | 97,0 # | 96,4 % |
Ansatz (1)
(2) Siedebereieh (0C)
(3) E0 80
(4) Prozentsatz η-Paraffine im Ansatz (1)
(5) Prozentsatz Iso- + Cyeloparaffine im Ansatz (1)
(6) Prozentsatz Aromaten im Ansatz (l)
(7) Ausbeute, bezogen auf den Ansatz (l)
(8) Prozentsatz extrahierte n-Paraffine
(9) Prozentsatz extrahierte Cyolo- und Isoparaffine
(10) Prozentsatz extrahierte Aromaten
(11) Temperatur (0C)
(12) Druck (atti)
(13) Durchsatzgeschwindigkeit
(14) Verhältnis Ausgangsmaterial/Dampf
C10-C14-Fraktion (Destillationabereich 170 bis 25O°C)
(15) Ausbeute, bezogen auf den zu krackenden Ansatz
(16) Ausbeute, bezogen auf den Ansatz (l)
(17) Prozentsatz G-esamtolefine )
(18) - n-Olefine ) in der C π -Fraktion
(19) ". Aromaten ) IO
(20) " Paraffine )
(21) Menge n-01eflne, die auf 100 Teile Ansatz (l) gewonnen wird;
(22) Gesamtmenge extrahierte Kohlenwasserstoffe, besogen auf
100 Teile C10-C14-Fraktion ;
(23) Prozentsatz n-01efine in den extrahierten Kohlenwasserstoffen;
BAD ORIGINAL 80 98 13/1376
(24) Proζenteata extrahierte n-01efine, bezogen auf 100 Teile
der in der O1Q-C1*-Fraktion vor der Extraktion enthalte
nen Olefin«;
(25) Extrahierte n-Olefine, bezogen auf 100 Teile Ansatz (1);
(26) C10-O14-PrAlCtIOn (Gewichtsteile), die in die Alkylierungsatufe eingeführt wird;
(2t) MalYerhältnia Benzol/C^-C^-Fraktion;
(28) Temperatur (0O);
(29) Zeit (Minuten);
(30) Menge AlCl,, bezogen auf 100 Teile C^-C-^-Fraktion;
gewonnene Monoalkvlbenzole (Siedebereich 270 bis 36O0C)
(31) Menge der gewonnenen Monoalkylate (Gewichtsteile);
(32) Menge der gewonnenen Monoalkylate (Gewichtβteile), bezogen
auf 100 Teile C-j^-C^-Fraktion, die der Alkylierung
zugeführt wurde.
(33) Menge der gewonnenen Monoalkylate (Gewichtsteile), bezogen auf 100 Teile Ansatz (1);
(34) Menge der gewonnenen linearen Monoalkylate (Gewichts teile), bezogen auf 100 Teile Ansatz (l).
Kontrolle der biologischen Abbaubarkeit
nach der Fluß wassert eat-Prufmethode.
Alle Produkte, die nach den in den Beispielen 1 bis 7 beschriebenen Verfahren erhalten worden sind, wurden dem
Flußwaesertest unterworfen, um ihre biologische Abbaubarkeit
zu prüfen. Ss wurde bei allen Beispielen die genau gleiche Arbeitsweise für die Durchführung des Tests angewendet.
Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt.
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Bei der Prüfung wurden die nach der Neutralisation der Alkylbenzolsulfonsäuren anfallenden paetöeen Massen
von anhaftendem Natriumsulfat befreit und getrocknet (die Alkylbenzolsulfonsäuren wurden aus der C^g-CgQ-Fraktion der
Monoalkylbenzole gewonnen).
Die gereinigten Natriumalkylbenzolsulfonsäuren, die
nach den vorstehenden 7 Beispielen erhalten worden sind, wurden einzeln in Glaskolben eingeführt, die eine solche Menge
ELußwasser enthielten, daß sich eine Anfangskonzentration von etwa 10 Teile/Mill. ergab; die Konzentration wurde nach der
Methylenblau-Methode bestimmt.
Sie Glaskolben wurden verschlossen und die Lösungen wurden bei Raumtemperatur gelagert. In einem weiteren Kolben
wurde in derselben Weise eine Vergleichsiösung hergestellt,
d.h. eine Lösung von handelsüblichen Natriumalkylbenzol sulfonsäuren
auf Basis Tetrapropylen (10 Teile/Mill.). Die acht Lösungen wurden periodisch nach der Methylenblau-Methode
analysiert. Die Konzentrationen der Probelösungen wurden jeweils mit der Vergleichslösung, die das von Tetrapropylen
abgeleitete Alkylbenzolsulfon enthielt, verglichen. Die den verschiedenen Konzentrationen entsprechenden Werte und die
Zeitspannen, in denen die Analysen durchgeführt werden, sind in Tabelle II zusammengestellt.
Aus den Werten, die nach der vorstehend beschriebenen Methode erhalten wurden, ergab sich, daß die Alkylbenzol sulfonsäuren,
die gemäß vorliegender Erfindung hergestellt worden sind, die größte biologische Abbaubarkeit aufweisen
(vgl. die den Beispielen 6 und 7 entsprechenden Spalten).
8098 13/ 1376
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Proben
Na-alkylbenzolsulfonat
des Tetrapropylene
Beispiel 1
Beispiel Beispiel Beispiel Beispiel
5 4 5
5 4 5
Beispiel
6
6
Beispiel 7
Axifangskonz. in
Teile/Mill.
Teile/Mill.
Restkonz. nach
2 Tagen
2 Tagen
nach 3 Tagen
nach 4 Tagen
nach 5 Tagen
nach 7 Tagen
nach 10 Tagen
nach 20 Tagen
nach 30 Tagen
nach 35 Tagen
nach 40 Tagen
nach 50 Tagen
nach 4 Tagen
nach 5 Tagen
nach 7 Tagen
nach 10 Tagen
nach 20 Tagen
nach 30 Tagen
nach 35 Tagen
nach 40 Tagen
nach 50 Tagen
9,8
9,7 9,9 9,8 9,6
9,4 9,4 9,3 9,0 9,1 9,1 9,0
9,7
9,8 9,7 9,6 9,7 6,1
4,9 4,8 4,6 4,6 4,5 4,6
10,3
10,2
10,3
9,5 9,6 9,6 5,6
10,3
9,5 9,6 9,6 5,6
5,4
5,2
5,2
4,9
4,8
9,9
9,9
10,0
10,0
9,9
9,8
9,4
8,6
8,2
8,0
8,2
8,0
7,7
7,6
7,5
10,1
10,1
10,0
8,7
5,5
4,8
4,2
3,9
3,7
3,7
3,5
10,3
10,2
9,8
6,3
2,5
0,5
0,4
0,3
0,2
10,1 5,5 3,1 0,3 0,3 0,4 0,2
-P-CD CO
Claims (2)
1. Verbessertes Verfahren zur Herstellung von Olefinen, welche zur Überführung in Alkylat-Waschrohstoffe geeignet sind,
durch Was s er dampf krackung von schweren Rohölfraktionen, fraktionierte
Destillation der Krackungsfraktion und Abtrennung einer
an geradkettigen CQ- bis C-jc-Olefinen rechen Fraktion, dadurch
gekennzeichnet, daß man eine Itohölfraktion mit dem Siedebereich
von 300° - 6000G und mit einem Gehalt an mehr als 35 Gew.# Aromaten
und weniger als 15 Gew.?i geradkettigen Kohlenwasserstoffen
verwendet und daß man die Abtrennung der geradkettigen Olefine durch Behandlung der Fraktion, welche einen Destinations bereich
von 160° - 260°C aufweist und*die bei der Destillation
des wasserdampfgekrackten Gemisches anfällt, mittels Harnstoff
durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Abtrennung der geradkettigen Olefine eine alkoholische
Harnstofflösung verwendet, welche (bezogen auf 1 Gewiohtsteil
der in dem fraktioniert destillierten, daqpfgekrack ten
Gemisch enthaltenen geradkettigen Olefine) 3,5 bis 5 G β wicht steile
Harnstoff enthält, wobei das alkoholieehe Harnetofflösungemittel
zu 0,5 bis 1,2 Gewichteteilen, bezogen auf 1 Gewioßtsteil
Harnstoff, vorliegt.
TUr Societa gdieon
ixeanwa:
Rechtsanwalt 809813/1376
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