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DE1491068A1 - Zahnaerztlicher Geraetestaender - Google Patents

Zahnaerztlicher Geraetestaender

Info

Publication number
DE1491068A1
DE1491068A1 DE19651491068 DE1491068A DE1491068A1 DE 1491068 A1 DE1491068 A1 DE 1491068A1 DE 19651491068 DE19651491068 DE 19651491068 DE 1491068 A DE1491068 A DE 1491068A DE 1491068 A1 DE1491068 A1 DE 1491068A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pivot lever
stand
equipment stand
dental
stand according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651491068
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Hetz
Erich Heubeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1491068A1 publication Critical patent/DE1491068A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Zahnärztlicher Geräteständer Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen zahnärztlichen Geräte ständer mit darin in Ablagehülsen gehalterten Bohr- und Sprtzhandstücken, der vom freien Ende eines am Fußboden angelenkten horizontalen Schwenkhebels mittels einer vertikalen Achalagerung gehaltert ist.
  • Bekannte derartige Geräte ständer sind meist mit einer Instrumentenablage versehen und weieen oft weitere Bedienungeglieder, wie Klingeltaste, Spülbecherfülltaste usw. auf. Die Handetücke, Instrumentenablage und Bedienungsglieder sind dabei so am Geräteständer angeordnet, daß sie von einem durchschnittlich grossen Arzt in einer der beiden Arbeitsweisen (sitzend oder stehend) gut erreichbar sind. Fiir Ärzte, deren Körpergröße vom Durchschnitt abweicht oder die - wie es die Tätigkeit eines Zahnarztes nach modernen Arbeitsatudien erfordert - abwechselnd etehend und sitzend arbeiten, ist das Instrumentarium meist nicht ohne Anstrengung und nur unter Störung des Arbeitsflusses erreichbar.
  • Es sind auch Geräteständer der eingangs genannten Art bekannt, die an einem gesonderten Tragarm höhenverstellbar eine Instrumentenablage und/oder einen Köcher für die Ablagehülsen der HandstUcke tragen. Dadurch werden die Geräteständer sperrig und unhandlioh und können deehalb nicht mshr ohne weiteres in modernen Praxisräumen im schmalen Raum swischen Patientenstuhl und Praxiswand (bzw. einer Schrankwand für Geräteaufbewahrung od. dgl.) aufgestellt werden.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der Schwenkhebel als Parallelogrammarm ausgebildet und mit einer Gewichtsausgleichsvorrichtung versehen ist. Dadurch wird erreicht, daß das Instrumentarium ohne Umbauarbeiten, ohne daß der Ständer bei einer Höhenverstellung seine @chtung im Raum ändert und ohne daß am Ständer selbst ein Tragarm z.B. für die Handstücke vorgesehen werden mu$, in allen Arbeitsstellungen und auch für Ärzte verschiedener Körpergröße in die günstigste Grifflage gebracht werden kann (inabesondere dann wichtig, wenn, wie z.B. in Kliniken und größeren Praxen, an einem Dentalgerät verschiedene Ärzte bzw. Studenten abwechselnd arbeiten).
  • In den genannten modernen schmalen Praxisräumen wirken sich diese Vorteile dann besondere günstig aus, wenn der Geräteständer einen langgestreckten, im wesentlichen rechteckförmigen Grundriß hat und nahe seiner einen schmalen Grundrißseite am Schwenkhebel angelenkt ist. Der Geräteständer mit seinem Instrumentarium ist dann in diesem echmalen Raum leicht in alle Positionen zu bringen, in denen der Arzt ihn bei seiner Arbeit seitlich vor bis direkt hinter dem Patienten benötigt.
  • Optimale Verhältnisse bezüglich der Reichweite des auf dem Schwenkarm drehbar befestigten Geräte ständers ergeben sich, wenn die Länge des Schwenkhebels der Grundri#länge des Ständers entspricht. Beim Einschwenken in eine Parkstellung befindet aich der Geräte ständer mit seiner Querschnittslängsausdehnung dann direkt über dem Schwenkhebel, so daß in der Parketellung der geringst-mögliche Raum benötigt wird; in dieses Fall befindet sich der Anlenkpunkt des Schwenkhebels im Parkraum, vorzugsweise an dessen schmaler Seitenbegrenzung.
  • Werden die Handstück-Ablagehülsen auf der Oberseite einer Ausbauchung in der einen schmalen, der Anlenkstelle des Schwenkhebels gegenüberliegenden Seitenwand des Ständers untergebracht, so behindern oder gefährden sie auch dann den Arzt nicht, wenn er den Ständer nahe eu eich heranzieht, wobei sich z.B. bei sitzender Arbeitsweise die Beine des Arztes unter der Außbauchung des Geräteständers befinden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand von vier Figuren erläutert, die ein AusftUirungsbeispiel darstellen. Es veranschaulichen Fig. 1 den erfindungsgemäßen Geräteständer in einer zahnärztlichen Praxis und die Fig. 2 - 4 drei Ausführungsformen für den den Geräteständer tragenden Schwenkhebel.
  • Auf der vom Patienten aus gesehen rechten Seite des Behandlungsstuhles 1 mit der links angeordneten Stuhlspeifontäne 2, die ber den Tragarm 3 den Instrumententisch 4 trägt, befindet sich der zahnärztliche Geräteständer 5. Er ist bei 6 auf dem freien Ende eines hohlen horizontalen Schwenkhebels 7 gelagert, der bei 8 am Fußboden der zahnärztlichen Praxis angelenkt ist. Das Gelenk hat eine einstellbare Gelenkreibung. Durch die Anlenkstelle bei 8, durch den hohlen Schwenkhebel 7 und durch die Lagerstelle 6 führen aus dem Fußboden die Anschlußleitungen (Wasser, elektrischer Strom, Gas, Druckluft) zu den in nicht dargestellten Ablagehülsen herausziehbar gehalterten Bohr- und Spritzenhandstücken 9. Die Lagerung bei 6 (ebenso wie bei 8) ist deshalb als sog. Hohlzapfenlagerung ausgebildet: In den Schwenkhebel 7 ist der Hohlzapfen 10 (ein Rohr) senkrechtstehend eingelassen, der durch eine nicht gezeichnete Öffnung in der Bodenplatte 11 des Geräteständers in die Zapfenführung 12 im Geräteständer hineinragt. Damit der Ständer einerseits beim Herausziehen der Handstlicke nicht mitbewegt wird und andererseits nicht zu schwergängig um eeine Schwenkachae 13 (die mit der Zapfenachse zusaxinenfällt) schwenkbar ist, sind für die Lagerung Kunststofflager verwendet. Der Geräteständer ist höhenverstellbar mittels eines Einstellringes auf dem Zapfen gehalten. Es ist möglich, die Höhenverstellung einmalig auf die vom Arzt gewünschte Höhenlage vorzunehmen oder durch Verwendung eines Elektromotors dem Arzt die Möglichkeit zu geben, den Ständer jeweils in eine gewUnschte Höhe zu bringen. Wie in Fig. 4 angedeutet, ist der Schwenkhebel 7 selbst als Parallelogrammarm (23) ausgebildet und erlaubt somit ohne weiteres die für die Jeweilige Behandlungsart günstigste Höheneinstellung. Die Parkraumhöhe entspricht zweckmäßigerweise nur etwa der Höhe des abgesenkten Geräteständers.
  • Durch Schwenkung des Gerätes um die beiden Schwenkpunkte 6 und 8 können die Handstücke jeweils in solche Lagen gebracht werden, in denen sie für die Hand des Arztes leicht erreichbar und in denen sie auch gleichzeitig zum Mund des Patienten hin ausgerichtet sind.
  • Der Geräteständer 5 hat einen langgestreckten rechteckförmigen Grundriß und im wesentlichen die Form eines aufrechtstehenden Quaders mit einer Ausbauchung 14 der einen Schmalseite 15. Im oberen Teil dieser Ausbauchung sind die Ablagehülsen für die Handstück 9 gehaltert. Die vertikale Achslagerung 10 - 12 befindet sich nahe der gegenüberliegenden schmalen Grundrißseite 16. Bei dieser Ausbildung und Anordnung wirkt der Geräteständer zufolge seiner länglichen Form, der Schwenklagerung an der einen Schmalseite und der Halterung der Instrumente an der anderen Schmalseite selbst wie ein Schwenkarm. Auf Grund dieser speziellen Anordnung ist eine vielseitige Einstellmöglichkeit iiir die Handstücke gegeben, wie sie - bei Verwendung von bekannten säulenartigen Ständern - nur mit zwei Schwenkhebeln (und entsprechenden teueren Hohlzayfenlagerungen) möglich wären.
  • In der Fig. 1 liegt der Schwenkpunkt 8 des Schwenkhebels 7 unter der Tischplatte 17 eines zahnärztlichen Wandechrankes 18.
  • Die Lage des Schwenkpunktes und die Abmessungen dee Schwenkhebels bzw. des Geräteständers sind so gewählt, daß beim Heranbringen des Geräte ständers in Grifinähe für den Zahnarzt der Geräteständer auch gleichzeitig eine Lage einnimmt, bei der die Hand stücke bereits in Richtung auf den Mund des Patienten weisen und daß der Schwenkarm und der Geräteständer unter die Tischplatte in eine Ruhestellung gebracht werden können, wo sie gegen Beochädigung und Verstauben geschützt sind (gestrichelte Stellung).
  • Der Schwenkhebel 7 kann auch ale Schwenkhebelkette mit zwei horizontalen gelenkig verbundenen Schwenkarmen 19, 20 außgebildet sein (Fig. 2) oder als Schwenkhebelkette mit einem horizontalen Schwenkarm 21 und einem Parallelogrammarm 22 mit Federgewichtsausgleich zur Höhenverstellung (Fig. 3) oder selbst als Parallelogrammarm 23 mit Pedergewichtsauagleich (Fig. 4).
  • Der Schwenkpunkt des Schwenkarmes kann - wie eingangs schon erwähnt - auch unter der Fußstütze bzw. Beinauflage des Stuhles 1 liegen. In der Fig. 1 ist dieee Ausführung angedeutet.

Claims (6)

  1. Patentanßprüche 1. Zahnärztlicher Geräteständer mit darin in Ablagehülsen gehalterten Bohr- und Spritzhandstücken, der vom freien Ende eines am Fußboden angelenkten horizontalen Schwenkhebels mittels einer vertikalen Achslagerung gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel als Parallelogrammarm ausgebildet ist und mit einer Gewichtsausgleichsvorrichtung versehen ist.
  2. 2. Geräteständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er einen langgestreckten, im wesentlichen rechteckförmigen Grundriß hat und nahe eeiner einen schmalen Grundrißseite am Schwenkhebel angelenkt ist.
  3. 3. Geräteständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebellänge der Grundrißlänge des Geräteständere entsprechend gewählt ist.
  4. 4. Geräteständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteständer auch höhenverstellbar gelagert ist.
  5. 5. Geräteständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel unter einem sahnärztliche Patientenstuhl oder in einem für die Aufnahme des Geräteständers vorgesehenen Parkraum angelenkt ist.
  6. 6. Geräteständer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennseichnet, daß die Ablagehülsen auf der Oberseite einer Ausbauchung in der einen schmalen, der Anlenkstelle des Schwenkhebels gegentiberliegenden Seitenwand untergebracht sind.
    Leerseite
DE19651491068 1965-02-20 1965-02-20 Zahnaerztlicher Geraetestaender Pending DE1491068A1 (de)

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Publication Number Publication Date
DE1491068A1 true DE1491068A1 (de) 1970-01-15

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ID=7519654

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651491068 Pending DE1491068A1 (de) 1965-02-20 1965-02-20 Zahnaerztlicher Geraetestaender

Country Status (1)

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DE (1) DE1491068A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3016846A1 (de) * 1980-05-02 1981-11-12 E M D A Fabrik elektro-medizinischer und dentaler Apparate Georg Hartmann GmbH & Co KG, 6000 Frankfurt Zahnaerztliches geraet mit instrumententisch-staender

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3016846A1 (de) * 1980-05-02 1981-11-12 E M D A Fabrik elektro-medizinischer und dentaler Apparate Georg Hartmann GmbH & Co KG, 6000 Frankfurt Zahnaerztliches geraet mit instrumententisch-staender

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