DE1488947A1 - Hochspannungsimpulsgenerator - Google Patents
HochspannungsimpulsgeneratorInfo
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/30—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
- H05B41/32—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P1/00—Installations having electric ignition energy generated by magneto- or dynamo- electric generators without subsequent storage
- F02P1/08—Layout of circuits
- F02P1/086—Layout of circuits for generating sparks by discharging a capacitor into a coil circuit
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q3/00—Igniters using electrically-produced sparks
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- Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)
Description
U88947
DR. MÜLLER-BORE DlPL-INe. GRALFS
DIPL-PHYQ. DR. MANITZ DIPL.-CHEM. DR. DEUFEL
15. Januar 1969
P 14- 88 94-7-5 Fi/Sch - L 389
Laboratoire d'Electronique et
d'Automatique Dauphinois LEAD Appareillage Thermoflex - Ets. J.H.Dard 22
rue Ampere, Grenoble (Isere) und 14- rue Claude Genin, Grenoble (Isere)
Frankreich
Hochspannungsimpulsgenerator
Die Erfindung betrifft einen Hochspannungsimpulsgenerator mit einer ohne Unterbrecherkontakte arbeitenden
Wechselspannungsquelle, einem Hilfskreis mit einem sich in jeder Halbperiode des Wechselstroms zur
plötzlichen Entladung eignenden statischen Organ, einem Verbraucherkreis, Kopplungsgliedern zwischen
der Wechselspannungsquelle und dem Hilfskreis und Kopplungsgliedern zwischen dem Hilfskreis und dem
Verbraucherkreis.
Die Erfindung betrifft insbesondere die Anwendung eines Generators dieses Typs zur Erzeugung von
Zündfunken für eine brennbare Atmosphäre, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen oder zum Anlassen
von Gas- oder ölbreruaern.
Es sind bereits Hochspannungs-Zündgeneratoren bekannt,
die üblicherweise einen mechanischen Vibrationsschal-
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ter oder Vibrator umfassen, der an eine Antriebseinrichtung angeschlossen ist. Der Kondensator lädt
sich auf eine hohe Spannung aif, wenn der Schalter
offen ist, und wenn sich der Schalter schließt, entlädt der Kondensator sich schnell über die Primärwikklung
eines Aufwärtstransformators.
Eine derartige Anordnung weist sehr viele Nachteile auf, da der in der Sekundärwicklungsschaltimg des
Transformators erzeugte Zündfunke nicht sofort zur Verfügung steht und da außerdem die ganze elektrische
Energie durch Ohm'sche Kontakte hindurchgehen muß, die als Folge davon einer schnellen Abnutzung und
Verschlechterung unterworfen sind.
Außerdem ist in vielen Fällen der sich ergebende Zündfunke nxcht genügend heiß, um beispielsweise
Brennöl-Brenner zuverlässig zu zünden.
Es sind bereits verschiedene Abhilfen für diesen letzteren Nachteil bekannt. Es kann ein Gleichstrom-Lichtbogen
den Funken überlagert werden, wodurch eine neue Unannehmlichkeit hervorgerufen wird, da
dieser Lichtbogen weiter existiert, nachdem die Zündung erzeugt vurde. Han kann auch den Überspannungs-Abfallpunkt
der Zündspannungswellenform dazu verwenden, den Zündfunken "aufzuheizen". Diese
Technik ist nicht verfügbar, falls, um die Ohm'sehen
Kontakte zu eliminieren, der Vibrationsschalter durch feststehende Entladungselektroden ersetzt
wurde.
Ziel der Erfindung ist es, die vorstehend erwähnten Nachteile zu beseitigen.
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Dies wird gemäß der Erfindung ausgehend von einem Hochspannungsimpulsgenerator
der eingangs angeführten Gattung dadurch erreicht, daß der Verbraucherkreis ein sich zur plötzlichen Entladung eignendes, Hauptorgan
genanntes statisches Organ besitzt, das in Abhängigkeit von den Entladungen im Hilfskreis arbeitet,
und daß zwischen dem Verbraucherkreis und der Wechselspannungsquelle Kopplungsorgane angebracht sind,
um unabhängig vom Hilfskreis während der Entladungen dem Hauptentladungsorgan Strom von der Wechselspannun$-
quelle zuzuführen.
Vorzugsweise besteht das Kopplungsorgan zwischen dem Hilfskreis und dem Verbraucherkreis aus einem Aufwärtstransformator.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der
Erfindung sind in dem Hilfskreis Einrichtungen zum Steuern des Zündzeitpunktea einer Entladung in dem
sich zur plötzlichen Entladung eignenden Hilfsorgan und folglich in dem sich zur plötzlichen Entladung
eignenden Hauptorgan vorgesehen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Steuereinrichtungen
aus einem Inhibitionskreis bestehen, der einen Schalter
aufweist und im Nebenschluß zwischen dem Hilfsorgan zur plötzlichen Entladung und den Kopplungsorganen der
Wechselspannungsquelle und des Hilfskreises liegt.
Vorteilhafterweise wird das Hilfsorgan zur Plötzlichen
Entladung von einer Funkenstrecke mit festen Elektroden gebildet, und die Steuereinrichtungen bestehen aus einer
mit einer der Elektroden versehenen Drehachse.
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Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Verbraucherkreis eine Mehrzahl von parallelgeschalteten Hauptorganen zur plötzlichen
Entladung aufweist, die in Verbindung mit einem Verteiler nacheinander in Tätigkeit gesetzt werden,
und daß der Schalter des Inhibitionskreises von einer sich synchron mit dem Verteiler drehenden
Drehnocke gesteuert ist.
Vorzugsweise läuft die auf einer Drehachse angebrachte Elektrode vor einer Mehrzahl fester Elektroden vorbei.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
zeichnet sich dadurch aus, daß das Hilfsorgan zur plötzlichen Entladung aus einer Funkenstrecke mit
festen Elektroden besteht und daß die Steuereinrichtungen eine Zündelektrode besitzen, die zwischen den
festen Elektroden angebracht und mit der Spannungsquelle über einen Phasenschieberkreis und einen gesättigten
Transformator gekoppelt ist, und zwar in Verbindung mit Hegeleinrichtungen für Zündspannung
des Hilfsorganes zur plötzlichen Entladung.
Vorteühafterweise ist das Hauptorgan zur plötzlichen
Entladung in den Speisekreis einer Verbraucherlast geschaltet und die Kopplungsorgane zwischen der Wech-
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selspannungsquelle und dem Hilfskreis/einen Phaaenschiebertransformator
auf.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung erläutert; in dieser
zeigt:
1 ein schemati8ches Schaltbild einer ersten bevor zugten Ausführungsform der Erfindung, die
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ORfGINAL INSPECTED
* τ
Fig.2 schematische Schaltbilder einer abgewandelten
1^ * Aueführungsform der Vorrichtung nach Fig.1, die
Fig. 4 schematische Schaltbilder einer weiteren Aus-1111 ^ führungsform der Erfindung, die
Fig.6 schematische Schaltbilder von Schaltungen zur
1111 ' Anwendung der Erfindung auf den Zündkreis einer
Verbrennungskraftmaschine,
Fig.8 ein schemetisches Schaltbild einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung, die
Fig.9 Kurvendiagramme, in denen die Wellenformen der
13X1 Spannungen gezeigt sind, die an gewissen Punkten
in der Schaltung nach Fig. 8 vorhanden sind, und
Fig.11 ein schematisches Schaltbild einer weiteren Anwendung
der Erfindung.
Nach Fig. 1 umfaßt eine Ausführungsform der Erfindung eine Schaltung mit einem ersten Transformator "!0, dessen
Primärwicklung 11 an den Ausgangsklemmen einer Wechselstromquellß
12 liegt. Die Soki&ärstufe des Transformators
weist zwei Wicklungen 13 und 14 auf. Die Wicklung 13
ist an die Klemmen der aus einem verhältnismäßig dicken Draht bestehenden Primärwicklung 15 des Aufwärtstransformators
16 über eine Induktivität 17 und eine feste
Hilfs-Elektrodenfunkenstrecke 18 geschaltet. Die Wicklung
13 speist außerdem einen Kondensator 21 über die Induktivität
17, welche in einfacher Weise durch die Eingenstreuinduktivität des Transformators 10 gebildet sein
könnte. Die Sekundärwicklung des Hochfrequenztransformators 16 besteht aus einem verhältnismäßig dünnen Draht
und ist in Reihe an die Sekundärwicklung 14 des Trans-
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formators 10 geschaltet. Die sich ergebende Reihenschaltung ist in Parallelschaltung an die Klemmen einer
mit stationären Elektroden versehenen Hauptfunkenstrecke 23 über eine Impedanz 24 angeschlossen, die dazu
dient,- den Bogenstrom parallel zu Funkenbrücke 23 zu
begrenzen. Die Impedanz 24 könnte einfach durch die Eigenste!- oder Verlust impedanz der Wicklung 14 gebildet
sein. Ein Hochfrequenzkondensator 25 erzeugt einen hohen Kurzschluß parallel zur Wicklung 14 und
der Impedanz 24.
Beim Beginn eines Zyklus des Stromes von der Quelle 'i2
reicht die Spannung parallel zur Funkenbrücke ί8 nicht aus, um einen Funken zu erzeugen, und der Kondensator
21 lädt sich über die Induktivität >7 auf. Zur gleichen Zeit reicht die Heizspannung, die an die Wicklung
parallel zur Funkenbrücke 23 angelegt ist, nicht aus,
um parallel dazu einen i'unken zu erzeugen.
Während des Stromzuführungszyklus, der jetzt be"crachtet
wird, erreicht die Spannung parallel zur Hilfsfunkenbrücke
18 einen Pegel, der ausreicht, einen i'unken parallel dazu auszulösen. Dieser Spannungspegel kann verhältnismäßig
niedrig gewählt werden, etwa in dem Bereich von 200 bis 2000 Volt. Der Kondensator 2"; ist
in diesem homent parallel zur Primärwicklung I5 des
Transformators 16 kurzgeschlossen und entlädt srch plötzlich über diese, wobei ein Hochspannungsimpuls
parallel zur Wicklung 22 induziert wird, der ausreicht, einen Funken zwischen den Elektroden der Funkenbrücke
23 zu erzeugen. Dieser Impuls hat die Wellenform einer Gruppe stark gedämpfter Hochfrequenzschwingungen. Die
Elektroden der Funkenbücke 23 sind wirksam parallel zur Sekundärwicklung über den Kondensator 25 kurzgeschlossen.
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Obgleich der Hochspannungsimpuls nur von verhältnismäßig kurzer Dauer ist, wird durch die von der Wicklung
14 gelieferte Hilfsspannung die Dauer des Funkens
parallel zur Funkenbrücke 23 bis zum Ende des betrachteten Lieferstrom-Halbzyklus verlängert und dieser
Funken durch den Bogen buchstäblich "aufgeheizt", der von der Quelle über die Wicklung 14 geliefert wird.
Es jsb zu beachten, daß die Energie zur Aufheizung oder
Verlängerung des Bogens in. vorteilhafter Weise übor
einen unabhängigen Zuführungsweg gespeist wird und folglich nicht van der Energie abgezogen wird, die den
Funken einleitet, was ein Nachteil für diesen sein würde.
Bei einer möglichen Abwandlung der vorher beschriebenen Ausführungsform könnten die Elektroden der Hilfsfunkenbrücke
18 durch einen Entladungsbereich in einer gasgefüllten Umhüllung oder durch einen funktionell äquivalenten
Halbleiter ersetzt werden . Eine derartige Anordnung würde es gestatten, Funken in den Niederspannungsbereich
von 200 Volt zu erzeugen, in dem eine Vorrichtung, bei der Wolfram- oder Kohleelektroden
verwendet werden, nicht völlig zuverlässig arbeitet. Die Steuerung des Funkens in der letzteren Anordnung
kann dadurch sichergestellt werden, daß eine zusätzliche Auslöseelektrode zwischen den Elektroden der Funkenbrücke 18 angeordnet ist, wobei an die Auslöseelektrode
ein elektrisches Signal mit niedriger Energie angelegt wird.
Die in Fig. 2 gezeigte Schaltung ist ähnlich der. in Fig.1
dargestellt. In diesem Fall arbeitet die Hilfsfunkenbrücke 18 mit einer niedrigen Spannung, so daß die
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ORIGINAL INSPECTED
Schaltung direkt von einer Wechselstromzuführungsleitung gespeist werden kann. Wegen der Verwendung dieser
niedrigeren Spannung kann der den Strom begrenzende Widerstand 24 der Fig. 1 fortgelassen werden. Die Vorrichtung
wurde noch weiter vereinfacht, indem der Kondensator 25 ebenfalls fortgelassen wurde.
In der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform umfaßt die
Wechselstromquelle einen Oszillator 12', z.B. des Typs,
bei dem ein Transistor verwendet wird, der von einer Gleichstromquelle wie die Batterie 26 gespeist wird.
Der Oszillatorausgang wird durch die Transformator-Primärwicklung 11b gebildet, während eine Sekundärhilf
swicklung 11a parallel zur Transistorbasis-Emitterschaltung geschaltet ist, um die Oszillator-Steuerrückkopplungsschleife
zu schaffen.
Es ist zu beachten, daß bei Jedem der vorher beschriebenen Generatoren die Auslösung des Funkens parallel
zur Hilfsfunkenbrücke 18 allein durch die parallel
dazu angelegte Spannung gesteuert wird.
Die Generatoren der Fig. 4 und 5 sind ähnlich den vorher
beschriebenen, sie umfassen jedoch Mittel zur Steuerung der Auslösung des Funkens parallel zur Backe 18.
In Fig. 4 ist eine Vorrichtung ähnlich der in Fig. 1 gezeigten dargestellt, wobei jedoch die Elemente 14-,24
und 25 fortgefallen sind. Diese Vorrichtung weist eine Hemmsehaltung auf, die einen Schalter 30 umfaßt, der
zwischen einem Zwischenpunkt an der Transfortoator-Sekundärwicklung
13 und der Klemme der Transformator-Primärwicklung 15 geschaltet ist, die direkt an der
Brücke 18 angeschlossen ist. Bei dieser Schaltung ist
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die Induktivität 17 direkt zwischen die Wicklungen 13
und 15 gßchaltet.
Bei dieser Anordnung reicht die Spannung parallel zur Brücke 18 nicht aus, einen Funken aufzulösen, solange
der Schalter 30 geschlossen ist; die Spannung parallel
zum Kondensator 21 ist zu niedrig, um eine Auslösung zu erzeugen.
Durch öffnen des Schalters 30 wird die Erzeugung eines
Funkens parallel zur Bürcke 18 ermöglicht, wodurch ein Funken parallel zur Brücke 23 in einer Weise hervorgerufen
wird, wie es in Bezug auf Fig. 1 beschrieben ist. Durch die Induktivität 17 ist gewährleistet, daß
der durch den Schalter 30 fließende Strom und der parallel zu den Schalterklommen erzeugte Funken, wenn
diese auseinandergehen, praktisch vernachlässigbar klein ist.
Die Auslösung eines Funkens parallel zur Brücke 18 könnte auch mechanisch gesteuert werden, indem der Abstand
zwischen ihren Elektroden verändert wird. Fig.5 zeigt eine Ausführungsform einer derartigen Anordnung,
bei der die Elektrode 19 der Hilfsfunkenbrücke 18' so
angebracht ist, daß sie um eine Achse 20 rotiert. Ein Funken parallel zur Brücke kann nur dann erzeugt werden,
wenn der Abstand zwischen ihren Elektroden auf einen ausreichend kleinen Wert verringert wird.
Bei einer möglichen Abwandlung dieser Anordnung könnte
die Auslösung eines Funkens dadurch gesteuert werden, daß rechtwinklig zur Brücke 18 eine Spannung angelegt
wird, die unter, der den Funken auslösenden Spannung liegt, und daß zur geeigneten Zeit eine zusätzliche
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Spannung überlagert wird, die ausreicht, den ü'unken
auszulösen; diese zusätzliche Spannung könnte möglicherweise als Synchronisiersignal dienen, ils wäre
auch möglich, an die Brücke 18 eine Spannung anzulegen, deren Wert höher ist als die, welcher erforderlich
ist, einen Funken auszulösen, dabei könnxie eine Entladung parallel zur Brücke durch eine Funken-Hemnivorrichtung
verhindert werden, indem beispielsweise ein magnetisches Feld oder Mittel verwendet werdexi,
um den atmosphärischen Druck zwischen den Funkenbrücken-Elektroden zu verändern.
Es ist zu beachten, daß die vorbeschriebenen Generatoren den Vorteil haben, daß die Erzeugung eines Funkens' ohne
Zuhilfenahme eines vibrierenden oder rotierenden Schalters gesteuert wird oder indem ein Schalter benutzt
wird, bei dem nur ein kleiner Strom fließt.
Diese Generatoren könnten in vorteilhafter Weise dazu benutzt werden, die Zündkerzen von Verbrennungskraftmaschinen
zyklisch zu steuern. In den Fig. 6 und 7 sind zwei Ausführungsformen einer derartigen Vorrichtung dargestellt. Fig. 6 zeigt eine Anordnung analog zu der
in Fig. 5 dargestellten, wobei die HauptfunkenDrücke
23 durch eine Brennstoff-Zündkerze dargestellt ist, und die Hilfsfunkenbrücke 58 eine rotierende Elektrode
19 und mehrere Sekundärelektroden umfaßt, die jeweils
einer entsprechenden Motorzündkerze zugeordnet sind. Die
Elektrode ist so angebracht, daß sie wie ein Verteiler in Gleichlauf mit dem Motor rotiert, und jede Zündkerze
ist an eine Schaltung angeschlossen, wie sie für Zündkerze 23 gezeigt ist. Obgleich dieses bedeutet,
daß für jede Zündkerze ein besonderer Transformator 16 erforderlich ist, bietet diese Anordnung
jedoch keine ernsthaften Unannehmlichkeiten, da der
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gesamte von der Vorrichtung eingenommene Kaum klein bleibt. Andererseits bietet eine derartige Anordnung
den wichtigen Vorteil, daß sie keinerlei Ohm'sche Kontakte aufweist, die mehr oder weniger schnell
verschleißen würden.
Fig. 7 zeigt eine Vorrichtung analog der in Fig. 4· dargestellten.
Bei dieser wird der Schalter 13 durch einen rotierenden Nocken 34- gesteuert, der durch eine Welle
angetrieben vird, die wiederum von dem Motor angetrieben wird. Der Nocken ist so ausgebildet, daß er den Schalter
pro Nockenumdrehung so oft öffnet, wie Zündkerzen in dem Motor vorhanden sind. Jeder der sich ergebenden
Hochspannungsimpulse induziert einen Impuls parallel
zur Sekundärwicklung 22 des Transformators 16, der durch den rotierenden Kontakt 32 und die Leitungen y\
an die aufeinanderfolgenden riotorzündkerzen angeschlossen
ist. Der Kontakt 32 wird im Gleichlauf mit dem Nocken
34- angetrieben.
Selbstverständlich, und insbesondere wenn die Qualität des Iiotorbrennstoffes es erfordert, können die Hochspannungsgeneratoren
nach den Fig. 6 und 7 mit Mitteln, wie beispielsweise die in Fig. 1 dargestellten, versehen ·
sein, um den Zündbogen "aufzuheizen". Zu diesem Zweck könnten die Zündkerzen in Reihe mit einer Sekundärwicklung
14- des Transformators 10 geschaltet sein. Natürlich ist die Frequenz des Ausganges des Generators 12 der Vorrichtungen
nach den Fig. 6 und 7 so gewählt, daß sie
wesentlich höher ist als <Iie Frequenz der Funkenerzeugung
parallel zur HiIfsfunkenbrücke. Wie bereits vorher erwähnt, können die rotierenden Funkenbrücken 18-19 durch
eine Anzahl Auslöserröhren oder Halbleiter ersetzt werden.
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Fig. 8 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, die von
besonderem Interesse ist, da se^i keinen Aufwärtstransformator
umfaßt und da sie eine Ausgangsgleichspannung erzeugen kann.
Bei dieser Aus führungs form umfaßt die Sekundäwicklurig
des Transformators 10' die beiden Wicklungen 13 und
41. Die Wicklung 13 speist eine Schaltung zum Aufladen
des Kondensators 21, die eine Funkenbrücke 4-0 umfaßt, welche von einer Auslöseelektrode 36 gesteuert wird.
Diese Auslöseelektrode spricht auf die Speisespannung
des Systems an, da sie von einem Steuerkreis gespeist wird, der seinen Eingang von der Wicklung 4-1 erhält.
Der Steuerkreis umfaßt einen Phasenschieber 37 > dessen Ausgang parallel zur Primärwicklung eines Transformators
38 mit sättigbarem Kern geschaltet ist, dessen Sekundärwicklung die in ihr induzierten Spannungsimpulse
an die Auslöseelektrode 36 liefert.
Bei Schwingkreisen dieses Typs ist die durch die Auslösung der Funkenbrücke 40 erzeugte Entladung eine
oszillierende Entladung, falls die Periode der oszillierenden Aufladung und Entladung des Kondensators
21 genügend kurz ist, so daß der Bogen seine Temperatur aufrechterhalten kann, wenn der Strom
durch Null gät.
Es ist bekannt, daß in diesem Fall die Amplitude der ersten Periode der Spannung parallel zum Kondensator
21 im wesentlichen gleich dem zweifachen der maximalen Amplitude der Wechselspannung ist, die von der Quelle
12 über die Transformatorwicklung 13 geliefert wird. Dieser bekannte, Effekt ist in Fig. 9 dargestellt, wo
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E die Aus gangs spannung der (Quelle 12, U die Spannung
parallel zum Kondensator 21, Uam die Auslösespannung, t das Zeitmaß, und tQ den Moment der Auslösung der
Funkenbrücke 40 darstellen.
Gemäß der Erfindung wird dieser Effekt vorteilhafterweise dazu benutzt, parallel zum Kondensator 21 für
jede Speisespannungshalbperiode eine zusätzliche Spannung zu erzeugen, die im wesentlichen gleich dem
Spitzenwert E der Speisespannung ist. Zu diesem Zweck wird die Resonanzfrequenz der Schaltung !7>21 ausreichend
niedrig angesetzt (wobei sie jedoch höher ist als die Frequenz der Speisespannung) und die
Kühlung der Elektroden der Funkenbrücke 4-0 ist ausreichend
schnell, so daß die Schwingungen in der Schaltung 17»21 nach einer einzigen Schwingungsperiode
verschwinden. Der Kondensator 21 bleibt somit in der Spannung aufgeladen, die der maximalen Amplitude
dieser einzigen Schwingung entspricht. Außerdem wird, wie in Fig. 10 dargestellt, die Auslösung des
Funkens zu dem genauen Zeitpunkt hervorgerufen, an dem die Speisespannung E durch ihren Spitzenwert geht.
Dieses erfordert offensichtlich eine progressive Erhöhung der Auslösespannung für die Funkenbrücke
Diese Erhöhung wird durch die Regulierung der Spannung für den Speisepunkt zur Auslösung der Elektrode
oder durch irgendwelcher anderer Mittel, wie beispielsweise eine progressive Vergrößerung des Abstan~
des der Elektroden der Funkenbrücke 4-0, erreicht.
Die aus der Aufladung des Kondensators 21 resultierende Spannung kann einen Wert von mehr als das Hundertfache
des Spitzenwertes E der Speisespannung nach mehr als einhundert Aufladeperioden erreichen. Die parallel zum
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.OHIQINAL INSPBCTED
Kondensator 21 verfügbare Hochspannung hat die Polarität der Spitzenspannung E, die im Zeitpunkt der letzten
Auslösung der Funkenbrücke 40 vorhanden war.
Diese Hochspannung wird parallel zur Hauptfunkenbrücke 18 angelegt.
Bei einer nicht dargestellten Abwandlung dieser Anordnung wird diese Hochspannung an die Funkenbrücke "8
über eine dazwischen_geschaltete Diode und einen Speicherkondensator angelegt, parallel zu dessan
Klemmen also eine hohe Gleichspannung vorhanden ist.
Fig. 11 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei
der der Funken den Durchgang des Stromes von der Zuführungsleitung zu einem Verbraucher steuert.
Die Zuführungsleitung speist einen Verbraucher Cb
über eine dazwischengeschaltete Hauptfunkenbrücke 235 deren jeweilige Klemmen an eine entsprechende
Hochfrequsiz-Drosselspule 50 geschaltet sind.
Die Sekundärwicklung 22 eines Aufwärts-HocnsL^.rinungstransformators
16 ist parallel zu den Elektroden der Funkenbrücke 23 geschaltet. Zusätzlich speist die
Zuführungsleitung über einen dazwischengeschalteten Phasenschiebertransformator 5'· die l'ransformators'ekundärwicklung
'3, die wiederum die Hilfsfunkenbrücke
18 speist.
Durch Steuerung der Phase des Hochspannungsfunkens wird die Speisung des Stromes an den Verbraucher CU gesteuert,
Der induzierte Bogen kann mit oder ohne einen thermioni-
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- löEffekt arbeiten, d.h. er kann einem Spannungsabfall
von 'I5 bis 60 Volt entsprechen und daher eine
hohe Betriebsleistung erzielen.
Obgleich verschiedene bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung hier dargestellt und im einzelnen beschrieben
sind, ist es klar, daß viele Variationen und Abwandlungen möglich sind, ohne den Umfang der Erfindung
zu verlassen. Beispielsweise kann bei Jeder der dargestellten Ausführungsformen eine Glei^chspannungsquelle
mit 200 bis 2000 Volt anstelle der von der Starkstromleitung gelieferten Wechselspannung verwendet
werden.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- DIPL.-PHYS. DR. MANITZ DIPL.-CHEM. DR. DEUFELPATENTANWÄLTE-AC-P 14 88 947.5 15· Januar 1969Laboratoire d'Electronique Fi/Sch - L 389Patentansprüche·Hj Hochspannungsimpulsgenerator mit einer ohne Unterbrecherkontakte arbeitenden Wechselspannungsquelle, einem Hilfskreis mit einem sich in jeder Halbperiode des Wechselstroms zur plötzlichen Entladung eignenden statischen Organ, einem Verbraucherkreis, Kopplungsgliedern zwischen der Wechselspannungsquelle und dem Hilfskreis und Kopplungsgliedern zwischen dem Hilfskreis und dem Verbraucherkreis, dadurch gekennzeichnet , daß der Verbraucherkreis ein sich zur plötzlichen Entladung eignendes, Hauptorgan genanntes statisches Organ (23) besitzt, das in Abhängigkeit von den Entladungen im Hilfskreis arbeitet, und daß zwischen dem Verbraucherkreis und der Wechselspannungsquelle Kopplungsorgane angebracht sind, um unabhängig vom Hilfskreis während der Entladungen dem Hauptentladungsorgan Strom von der Wechselspannungsquelle zuzuführen.2. Hochspannungsimpulsgenerator nach Anspruch 1, dadurch ^ gekennzeichnet , daß das Kopplungsorgan ο zwischen dem Hilfskreis und dem Verbraucherkreis ausoo einem Aufwärtstransformator (16) besteht.^ 3· Hochspannungsimpulsgenerator nach Anspruch 1 oder 2,*- dadurch gekennzeichnet , daß in dem ^3 Hilfskreis Einrichtungen (30) zum Steuern des Zündzeitpunktes einer Entladung in dem sich zur plötzlichen' V · - Unterlagen (Art. 7 § I Abs: ·>. Mr. I Satz 3 des Xnderungsaes. v. 4. 9.1967}Entladung eignenden Hilfsorgan (18) und folglich in dem sich zur plötzlichen Entladung eignenden Hauptorgan (23) vorgesehen sind.4. Hochspannungsimpulsgenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet , daß die Steuereinrichtungen aus einem Inhibitionskreis bestehen, der einen Schalter (30) aufweist und im Nebenschluß zwischen dem Hilfsorgan zur plötzlichen Entladung und den KopplungsOrganen der Wechselspannungsquelle und des Hilfskreises liegt.5. Hochspannungsimpulsgenerator nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet , daß das Hilfsorgan zur plötd-ichen Entladung von einer Funkenstrecke mit festen Elektroden gebildet wird und die Steuereinrichtungen aus einer mit einer der Elektroden versehenen Drehachse bestehen.6. Hochspannungsimpulsgenerator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Verbraucherkreis eine Mehrzahl von parallelgeschalteten Hauptorganen zur plötzlichen Entladung aufweist, die in Verbindung mit einem Verteiler nacheinander in Tätigkeit gesetzt werden, und daß der Schalter des Inhibitionskreises von einer sich synchron mit dem Verteiler drehenden Drehnocke gesteuert ist.7. Hochspannungsimpulsgenerator nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die auf einer Drehachse angebrachte Elektrode (19) vor einer Mehrzahl fester Elektroden (58) vorbeiläuft.909835/04478. Hochspannungsimpulsgeneratoi· nach Anspruch 'i, dadurch gekennzeichnet , daß das Hilfsorgan zur plötzlichen Entladung aus einer iunkenütrecke mit festen Elektroden besteht und dais die oteuereinrichtungen eine Zündelektrode (36) "besitzen, die zwischen den festen EleKoroden angebracht und mit der Spannungsquelle über einen Phasensjhieberkreis (37). und einei>gesätT;ig'jen !'ransiormasor (3Ö) gekoppelt ist, und zwar in Verbindung mit itegeleinrichtungen für die Zündspannung des hilfsorganes zur plötzlichen Entladung.9. Hochspannungsimpulsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Hauptorgan zur plötzlichen Entladung in den Speisekreis einer Verbraucherlast geschaltet ist und daß die Kopplungsorgane zwischen der Wechselspannungsquelle und dc;u Hilfskreis einen Phasenschiebertransfoniiator (5') aufweisen.909835/0447
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE1488947A1 true DE1488947A1 (de) | 1969-08-28 |
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-
1964
- 1964-03-20 FR FR968048A patent/FR1397453A/fr not_active Expired
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1965
- 1965-03-19 DE DE19651488947 patent/DE1488947A1/de active Pending
- 1965-03-19 GB GB1177565A patent/GB1106565A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3050371A1 (en) * | 1980-05-05 | 1982-06-03 | E Abramyan | Pulse transformer with shock excitation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1397453A (fr) | 1965-04-30 |
| GB1106565A (en) | 1968-03-20 |
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