[go: up one dir, main page]

DE1486936A1 - Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen - Google Patents

Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen

Info

Publication number
DE1486936A1
DE1486936A1 DE19511486936 DE1486936A DE1486936A1 DE 1486936 A1 DE1486936 A1 DE 1486936A1 DE 19511486936 DE19511486936 DE 19511486936 DE 1486936 A DE1486936 A DE 1486936A DE 1486936 A1 DE1486936 A1 DE 1486936A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
template
profile
point
tooth
division
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19511486936
Other languages
English (en)
Other versions
DE1486936B2 (de
DE1486936C3 (de
Inventor
Roth Dr-Ing Karlheinz
Peter Pini
Hans-Juergen Trapp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROTH DR ING KARL HEINZ
Original Assignee
ROTH DR ING KARL HEINZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROTH DR ING KARL HEINZ filed Critical ROTH DR ING KARL HEINZ
Priority to DE19511486936 priority Critical patent/DE1486936A1/de
Publication of DE1486936A1 publication Critical patent/DE1486936A1/de
Publication of DE1486936B2 publication Critical patent/DE1486936B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1486936C3 publication Critical patent/DE1486936C3/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/20Curve rulers or templets
    • B43L13/201Stencils for drawing figures, objects
    • B43L13/206Stencils for drawing figures, objects material objects

Landscapes

  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • SCHABLONE ZUM ZEICHNEN VON ABWÄLZPROFILEN Im Laufe der Entwicklung der Verzahnungstechnik hat es zahlreiche Versuche gegeben, Zeichenhilfen zur Darstellung von Rollkurven, z.8. von Zykloiden und Evolventen zu entwickeln. Bekanntgeworden sind die Vorschläge von Franz H a a s (19o3), von P.I. L o h r k e (1905) und von Hugo W e i s s (19o8), von H. H o f e r (1941) und von J. Heidenhaim (1949) (siehe Anlage: Fotokopie aus Graf von Seherr Thoss "Die Entwicklung der Zahnradtechnik", Verlag Springer, l965). Die genanröen Zeichenverfahren verwenden einen Stangenzirkel, der ein zweites, zur Zirkelstange relativ bewegliches Glied aufweist. Die Relativbewegung des zweltsza Gliedes erfolgt über einen zusätzlichen Mechanismus, der von Rollen, welche auf der Zeichenebene gleiten, angetrieben wird. Bei den meisten Stangen- Blatt 2 zur Erfindungsmeldung vom 15-August 1966 zirkeln dieser Art wird allein die Evolventenflanke eines Zahnes gezeichnet und nicht das ganze Zahnprofil einschließlich der Yußausrundung. Um diesem Mangel abzuhelfen, wird eine Schablone vorgeschlagen, mit deren Hilfe - ohne jegliche Zusatzvorrichtungen - jedes beliebige Zahnprofil, das durch Abwälzverfahren entsteht, gezeichnet werden kann (Fig.l). Die Flankenform des Zahnprofils wird durch Hüllkurven dargestellt. Die Anzahl der Hüllkurven ist maligebend für die Genauigkeit des Profilverlaufes. Sie kann im Rahmen der eingezeichneten Teilung der Schablone gewählt werden, jedoch nicht größer sein, als die Anzahl der Teilstriche innerhalb einer Teilung to auf der Schablone (in Fig. 1 a.B.5 Teilstriche, in praktischen AusfWhrungen etwa 24 bis 30 Teilstriche). Die Hüllkurve besteht aus einem Polygonzug, der dem beim Abwälzfräsverfahren entstehenden tatsächlichen "Polygonprofil" genau entspricht, wenn die Anzahl der Po3,ygonseiten beim geschilderten Verfahren gleich der Anzahl der Spannutenzahlen des Fräsers ist. Die Abwälzbeweg%mg der Schablone wird dadurch herbeigeführt, daß die auf dem Teilkreis ro aufgetragene Teilung genau derjenigen des Schablonennetzes entspricht. Das Prinzip besteht nun darin, daß durch die Anordnung der Netzlinien, welche mit dem Teilkreismittelpunkt M und den Teilungspunkten am Teilkreis in Deckung gebracht werden Müssen, eine Wälzbewegung zwischen Schablone und Zeichenpapier nachgeahmt wird (Fig.2). Die radiale Lage der Schablone wird durch das In-Deckung-Bringen der Profilmittellinie 8B mit einem . zum Mittelpunkt des zu zeichnenden Profils konzentrischen Kreis, z.B. rx festgelegt. Wird nicht von einem Kreis, sondern von einer beliebigen anderen Kurve abgewälzt, dann kön-nen die zu dieser Kurve. gehörigen Evolventen erzeugt werden.
    E..att zur @rfiadumg@teidung vom 15.äugust 1966-. -
    Der abzuwälzende Punkt ist in der Schablone durch einen
    entsprechenden Durchbruch (c in Fig.3) gekennzeichnet und
    kann mittels Bleistift nachgefahren und auf dem darunter
    liegenden Papier festgehalten werden. -
    er F i g u r e n
    Beschreibung rs r@drr
    Fix. 1 zeigt die Schablone mit dem Durchbruch, dessen Außen-
    kante a z.8. das Bezugsprofil nach DIN 86? darstellt, zu dem
    die Profilbezugslinie BB gehört, dessen Innenkante b z.B. das
    Bezugsprofil nach DIK_584oo mit kleinem und. bei b' mit großem
    Kopfspiel darstellt. Zum Bezugsprofil der Innenkante gehört
    die Profilbezugslinie B'B'. Im ausgebrochenen Teil der Schab-
    lone ist ein mit 5 Polrgonschnitten gezeichneter Zahn sowie
    der zur $onstruktion notwendige Teilkreis r. und der Verschie-
    bungskreis r. zu sehen. Das Teilungsraster der Schablone be-
    steht im dargestellten Fall aus 5 senkrechten Strichen je Teil-
    k3.#eisteilung to. Der Radius des Teilkreises und Verschiebungs-
    1weises wird durch die Gleichungen festgelegt:
    r. a r. + xm, wobei z die Zähnezahl, m der Modul und x der
    Profilverschiebungsfaktor ist. Die Teilkreisteilung ist
    Fis. 2 dient zur Beechreibang des Zeichenverfahrens (siehe
    Text weiter unten). Be bedeut®t: M Drehachse des Zahnrades,
    Co Teilungspunkt -am
    dem di9 Aahablone gerade
    ausgerichtet ist, C= Tangierungspunkt der Profilbezugslinie
    mit dem Verechiebmogekrsie r,. . -
    Blatt zur Erfindungszeldung vom 15-August 1966
    FJ . zeigt eine Schablone nach Fig.l, bei der Durchbrüche
    für Bezugsprofile m.it verschiedenen Flankenwinkeln angebracht
    sind, so z.B. für WinkelCxonv n0, 150' 200, 25o'
    Durchbruch b mit einer Teilung' Vielfachen des Moduls dient
    zur Zeichnung beliebiger Evolventen@ Durchbruch ß zur Zeich-
    nung bestimmter Evolventenpunkte. Statt verschiedener rla nken
    Winkeln können die divereen Durchbrüche auch Mr die Zeich-
    nung verschiedener Schrägungswinkel eingerichtet werden, so
    z.8. für Die Durchbrüche ent-
    sprechen dann den Bezugsprofilen der Verzahnung im Stirn-
    schnitt, zusätzliche Durchbrüche d sind für Hoch- und Stumpf-
    profile gedacht, ebenso die Vertikal-Skalen e. .
    2iN.4 stellt eine Schablone. nach Pig.l bzy.Fig.6 dar.
    Es bezei ahnet : a ..und , a' ein Hilfslineal. a und e' die Schab-,
    lone in , verschiedenen Stellungen, P die Teilungspunkte
    am Teillaceist P' die entsprechenden Punkte am Verschiebungs
    kreis.
    ri . zeigt eine Schablone ähnlich Fig.6, die mit Hilfe
    einer Zeichenmaschine eingerichtet wird. Es bedeutet: a Li-
    neal der
    b Klebband, c und d Absätze zum
    Anlegen. und Befestigen der Schablone am Lineal, e Bbt-
    fernung von Profilbezugslinie BB zur Maßstabskante des Li-
    neals a, f Schablone, g zweites Lineal der Zeichenmaschine,
    b Durchbruch in der Schablone.
    F1&.6 steilt eine.Vaiants der Schablone in Fis. 5 dar. wel-
    che ohne Zeichenmaschine gehandhabt werden kann. Es bedeu-
    tet: a Hilfslineal, b zusätzlicher Durchbruch zum Hauptbe-
    ßugsprotil f'iir verschiedene Flanken- oder Schrägungswi.@.<el,
    Blatt zur mcfindungmelduf vom 15.Auguat 1966
    ähnlich wie in Fig. 3, c Varianten fair verschiedene Aus-
    bildungen den Zahnfußes, d möglicher Durchbruch bei Verwen-
    dung von undurchsichtigen Schablonen, e, e', e" Abstände
    der Bezugsprofillinie zur Teilungsskala, f Teilungsskala, g,g'
    die Schablone in Zeichen- und Ein richtstellung,@ h Zeichen-
    papier.
    Tl. . zeit die Schablone nach Fig. 4 mit aufgeklebtem Zei-
    chenpapier zum Konstruieren von Werkzeugprofilen bei gegebe-
    nen Zahnformen.
    Es bedeutet: a Schablone, b transparentes Zeichenpapier,
    c Befestigungsstreifen, d Workatückprofil, e konstruiertes
    Werkzeugprofil, PP Profilbezugsliaie des Werkzeugprofils e.
    Fi . 8 zeigt die Schablone ähnlich wie in Fig. ? mit Durch#
    bruch.ä und b zum Einlegen eines transparenten Zeichenpapiers
    zur Konstruktion des Werkzeugprofils. Es bedeutet a, b Durch-
    bruch, a Transparentpapier, d Befestigungsstreifen, p,p'
    Profilbezugslinie auf der Schablone und auf dem Papier.
    Fi . zeigt die Schablone ähnlich wie in-Fig. 1'mit belie-
    big auswechselbarem Bezugsprofil c. Es bedeutet: a =d b
    Durchbruch,,ähalich Fig. 8, c auswechselbare Profilschab-
    lone, d Befestigungsstreifen, B,B' Profilbesugslinie auf
    Schablone und auf auswechselbarem Bezugsprofil.
    Fig. stellt die Schablone ähnlich wie in lig.@ 9 dar.
    Es bedeutet: a Schablone mit kreisfürnigem Durchbruch,`
    c auswechselbare Profilschablone, B,8' Profilbezugslinie auf
    Schablone und auswechselbarem Bezugsprofil.
    Blatt 6 zur. Erfindungsmeldung vom 15.August 1966 - - - , Beschreibur.6 der Schablon nx der Zeichenverfahren und des Anwendungsbereichs Die Schablone (Pig.l, " 3, 4, ?, $, 9, 10) besteht aus einer Klarsichtfolie, in die einschmaler Spalt so eingeschnitten ist, daß beim Nachziehen der äußeren oder inneren gante mit einem Schreiber das abgewälzte Profil eines Zahnes entsteht: Dazu ist die Folie einerseits dünn genug, um die Zeichenkante dicht an die Zeichenebene zu bringen, andererseits aber so steif, daß sie sich beim Nachzeichners nicht verformt. Außerdem befinden sich auf der Schablone die Profilbezugs- linie 8B und von der bitte des Zahnes ausgehend dazu senk- rechte Linien im Abstand der Teilkreisteilung wo- bei die Zahnabmessungen stets das Vielfache des Moduls a sind). Diese Teilung ist noch durch eine Ansahl weiterer Paralleler ßleichmä$ig aufgeteilt (in Zig. 1 s.B. in 5 Abschnitte). Alle Linien sind in die Unterseite der Schablone eingeritzt, um Anlagefehler weitgehend $u vermeiden.
  • Auf der Zeichenebene werden um den Zahnradmittelpunkt M (Fig.2) der Verschiebungskreis rx und der Teilkreis r. geschlagen. Ein Punkt auf dem Teilkreis wird als Zahnmitte festgelegt, z.B. Punkt 0, und von diesen ausgehend nach bei- . den Seiten hin der .abstand der Parai.lelenschar von der Schablone auf den Teilkreie Übertragen (z.8. mit einen Stechzirkel). So ist Jeder Parallelen ein Punkt auf dem Teilkreis zugeordnet.
  • Die Symmetrieachse des Zahnes auf der Schablone wird mit dem Teilkreismittelpunkt und dem Ausgangspunkt o auf dem Teil- kreis zur Deckung gebracht, wobei die Profilmittellinie tangential an den Verschiebungskreie angelegt worden.muB.
    Blatt zur Erfindungaaeldung vom 15.August 1966
    Durch Nachziehen der Profilumrißlinie entsteht der
    erste Hüllschnitt. Für den nächsten ßüllschnitt Wird die
    Profilmittellinie BB am Verschiebungskreis rx so ange-
    legt, daß die in Wälzrichtung nächste Parallele durch den
    ihr zugeordneten Teilkreispunkt Co und den Mittelpunkt,M
    geht. In Fig2 ist es $.B. Parallele -3. Die Profilbezugs..
    linse tangiert am Punkt 0x. Dieser Vorgang wird solange
    wiederholt, bis das. Zahnprofil aus der Summe der Einhüll-
    enden entstanden ist.
    Der gewVhlte Modul (z.B. m.-.20 mm für eine Schablone
    in DIN A 4-Format') ist groß genug, um Zeichenfehler in
    Bezug auf die Größe des Profile vernachlässigbar klein
    zu halten. Das Profil für jeden anderen Modul läßt sich
    aus dem gezeichneten direkt projezieren.
    Die zeichenbare Zähneaehl ist bei Schablonen nach Fig. 1
    im =allgemetnen nach oben hin begrenzt durch die Länge
    der Schablone, da der Zahnradmittelpunkt als Anlegepunkt.,
    erfaßt werden muß. Sie beträgt für Modul m # 25 mm und...
    Schablonenformat 21 x 3o cm etwa z - 25.
    Jede gewünschte Profilverschiebung kann durch die Wahl. ..@@
    des Abstandes zwischen Teilkreis ro und Verschiebungs-
    kreis r. erreicht werden.
    Die Profilverschiebung ist sm - r. - r..
    Die Anzahl der Aufteilungen pro Teilkreisteilung to ent-
    vpricht der Spannuten$ahl am Gräser. Profile von Fräse=
    weniger Spannuten erhält man durch jeweiliges Über-
    -,ringen eines oderre@@l@ä@srhritte.
    Blazer Erfindungsmeldung vom 15.8.66
    auso wie "die
    Die in Fig. 3 dargestellte Schablone wir.gen
    Schablone nach Fig. 1 angewendet. Da es häüf1g erwünscht
    ier6, Bezugsprofile mit verschiedenen Flänkenwinkeln der
    Zeichnung zugrundezulegen, sind entsprechende Durchbrü-
    che angebrach-b. Bei den nicht in der Mitte liegenden Durch-
    brüchen müssen die Rechts- und die Linksflanke getrennt
    gezeichnet werden. Die senkrecht stehenden und die punkt-
    fÖrryt.gen Durchbrüche dienen zurr Zeichnen beliebiger Evol-
    venten als Hüllaehnittkurven oder zum Zeichnen beliebiger
    Punkte von Evolventen. So kann man mit diesen Durchbrü-
    chen b sowohl eine Evolventenflanke für Verzahnungen Mit
    0n=
    dem halben Plankencrinkel von als auch von dZ
    150, 2o0, 250 oder 300 etc. zeichnen. Wird z.1...der
    Durchbruch verwendet, dient die Rasterlinie 2"""
    und nicht die Rasterlinie 0 als Ausgangslinie usir. Um die
    Hüllschnittgerade nur so lange zu Zeichnen, wie sie im
    Hinblick auf die Unterscheidung Stumpf.- oder @ccY@@sƒil
    sein rauf, ist allen Durchbrüchen eine entsfrechend'e ßlala
    angebracht sowie ausätzliche Durchbrüche d.. Statt füg
    verschiedene Flankenwinkel können zusäl;zliche DiMclin
    bräche auch für die 'Stirnschnitt-Bezugsprofile bei lr*x-
    sehiede-aex Sehräsungewinkeln ausgelegt weräen.
    ,Die Schablone.nach Zig. 1-4 und Fig. 6-1.o kann bei Zthilf e.-
    nahae eines hineile : a (Fig.4) auch für große ZähnezaWi#än
    verwendet werden. Das Zeichenverfahren nach Pig.2 wird fol-
    gender-maßen variiert: (Beschreibung für Rasterpunkt 4),
    Das Lineal a wJxd an Punkt 1,1 sowie an Punkt 4 des teil- ,
    kreisen angelegt... -Die Schablone c wird an das Lineal a mit
    ihrer Längsseite angelegt und xuml Mittelpunkt M so 1e.
    v9.rschoben, bis ihre Profil'Ogzugs_'_:inie 8B den Verschiebunge-
    kreis rx am Punkte P' tangiert. Lineal a wird in die Lade a'
    Verlegt, wobei die Schablone ihre. Zage nicht verändern darf.
    Blatt zur Erfindungsmeldung vom 15.8.1966
    Sodann schiebt man die Schablone in die Lage c', so daB
    die Rastergerade 4 der Schablone durch den Teilungspunkt
    4 am Teilkreis geht. Nun kann die Kontur im Durchbruch
    nachgezeichnet werden. Auf die gleiche Weine verfährt man
    mit allen Rasterlinien.
    In Fig. 5 ist eine etwas andersartige Schablone darßa- ,
    stellt, welche mit Hilfe einer Zeichenmaschine zu hand-
    haben ist. Die Schablone kann auch undurchsichtig sein.
    Sie hat dann in der Mitte einen rechteckigen Durchbruch.
    Das Verfahren unterscheidet sich gegenüber dem in Fig.2
    beschriebenen dadurch, daB die Teilungspuste zum Ab-
    wälzen der Schablone vom Teilkreis r. auf den Konstruk-
    tionskreis rk verlegt werden. Ihr Abstand ist dann ent-
    sprechend dem Radiusverhältnis rk/ro vergrößert. So ist
    z.B. der Abstand der Punkte am Konstruktionskreis rk in
    Fig. 5 etwa doppelt so groß wie die Teilung en Lineal, weil
    auch der Radius des Konstruktionskreises etwa doppelt so
    groß ist wie der Radius des Teilkreises. Der Abstand der
    Teilungspunkte am Lineal bleibt jedoch so groß, als würde
    am Teilkreis abgewälzt.
    Zeichenverfahren (Beschreibung für Punkt 4): Mit biieai g,
    das an Punkt 4 und Mittelpunkt M angelegt wird, kann
    man die Schablone f in die entsprechende Lage bringen.
    Wenn sich der Punkt 2o der Linealskala mit der Symmetrie-
    achse des Bezugsprofils deckt, dann wird der Punkt 24 der
    Linealskala mit dem Punkt 4 in Deckung gebracht und zwar
    so, daß das Lineal a an dem Konstruktionskreis rk anliegt.
    Der Abstand rk # rx - e muß beim Zeichnen des Xonatruk-.
    tionskreisen natürlich berücksichtigt werden. Ein Zusammen-
    Blatt 10 zur Erfindungsmeldung vom 15.8.66
    Lang zwischen Polygonachnitt am Zahn und Anzahl der .
    Spannutenzahl des .Fräsers .ist bei der Methcxi.e nicht un-
    mittelbar gegeben, da..die Teilung willldirlich ist.
    B i n e Y e--r e i n f a c h u n g d e r M e t h o d e
    und il.--'er Schablone nach Fig. 5 ist in Fig.6
    gegeben. Die Schablone g unterscheidet sich von der 3n
    Fig. 1 dargestellten grundsätzlich dadurch, daB für die.
    Teillreisteilung nicht ein ganzen Raster, sondern nur
    eine Skala t notwendig ist. Daher ist es möglich, sehr
    genwi gearbeitete Stahlschablonen zu verwenden und mit
    harten Nadeln zu ritzen.
    Bei undurchsichtigen Schablonen liegt diese Skala am un-
    teren Rand eines Durchbruches d. Die Skala ist wieder in
    Teilung des Moduls ausgelegt.
    Zelchenverfahren für Punkt 4: Die Schablone wird in die
    Lai;o g' gebracht und mit ihrer Kante (oder mit der Symme-
    trIell.nie) an den Mittelpunkt M und den Punkt 4 des * gon-
    stimkl:ionskreises rk angelegt.. Sie wird so lange zum Mit-
    telpunkt hin verschoben, bis die Linie f am Punkt 4 des -
    Konatruktif.)nskreises anliegt. Mit Hilfe des Lineals a wird .
    die kehablone aus der Zage g` in die Lage g parallel ver-
    schoben, bis der Punkt 4 ihrer Skala t mit dem Punkt 4
    am Konstj.uktionakreis rk in Deckung--ist. Nun kann die Um
    rißlinie des Bezugsprofils nachgefqrresL und auf dem Papier h
    autgezetchnet werden. Da die Schablone keine Rasterlinie hat,
    können zahlreiche zusätzliche Durchbrüche für andere Flan-
    kenwirkel und fair entsprechende Schregungswinkel sowie
    zurät .liehe Mechanismen zur Zusammensetzung _und:.Iinstel=-
    lung von Profilformen angebracht werden: Der Radiusunter-
    schJed zwischen gonstruktions- und Verschiebungskreis muB,
    natUrlich je nach Lege dee nurchbruchee verert werden
    73 i.u*V- t11 zur Erfindungsmeldung vom 15.8t66
    vi.ci 3n@spricht für Durchbruch BOB' der Entfernung e' , für
    Durchbruch B"B" der Eatfernung e". Die Durchbrüche c sind
    für Variationen der Fußausrundung am Zahnfuß gedacht.
    ::an kann danach verschiedene Profile mit entsprechenden
    Pußausrundungen kombinieren, indem das aktive Zahnprofil
    und die Fußausrundung getrennt gezeichnet werden:
    Die Umkehrung des Verfahrens kann zur Konstruktion von
    1.:fcrkz.eugprofilen verwendet werden, wenn ein Zahnproril '
    vorgegeben ist. Fis. ? zeigt eine Schablone nach Fig.l,
    auf deren einer Seite ein Transparentpapier b aufgeklebt
    ist und zwar so, daß die Profilbezugslinie PP mit der auf
    dem Transparentpapier angebrachten in Deckung kommt.
    Die Schablone wird nun nach dem baachriebenen Verfahren
    am Tonkreis des Zahnrades abgewäl :'#t und bei jedem Wäla-
    schritt wird die Profilkontur auf dem Transparentpapier
    durchgezeichnet. Die umhüllende sämtlicher durchgezeieh-
    nete. Konturen ergibt die' Zahnlücke des Werkzeugprofils. "
    Ei-.ne Variante zu Fig. ? ist in Fig. 8 dargestellt.
    11a Parallaxfehler beim Zeichnen zu vermeiden, wird das
    !@':=al;.sparentpapier nicht auf die Schablone aufgeklebt, wie
    :4r. Pig. ?, sondern durch die Durchbrüche a, b durchßezo-
    men. Das Papier liegt nun unmittelbar auf der durchzu-
    ,.cichnenden Unterlage: Es wird z.B. durch den Klebstrei-
    fen d festgehalten. Die.Rasterlinien und die Profilbezugs-
    linien müssen am Transparentpapier aufgezeichnet werden.
    iöglichkeiten für das Befestigen von auswechselbaren Be-
    zugsprofilen sind in Fig. 9 und 10 dargestellt. Die auswech-
    selbare Profilschablone o wird z.B.-mit Klebstreifen im
    Blatt zur Erfindungemeldung vom 15.8.66
    Durchbruch a festgehalten. Nach Fig. 10 kann die aus-
    wechselbare Profilschablone c einfach in einen runden
    Durehbruch.der großen Schablone a eingesetzt werden.
    Alle beschriebenen Varianten für Schablonen nach Pig.l
    gelten auch für Schablonen nach Fig. 5 und 6.
    Wesentlich für das Zeichnen von Polygorprcfilam.t vor-
    gegebener Polygonzahl (entspricht Stollenzahl des Ab-
    wälzfräsers) ist das Verhältnis ztrrlschen Rasterteiluns-
    der Schablone und zwischen Modul des aufgezeichneten Be-
    zugsprofils. Wenn die Abmessungen des Bezugsprofils in
    Vielfachem des Moduls gezeichnet werden, muß die Raster-
    teilung ein des Moduls betragen. Kommt es auf
    die Anzahl der Polygonschnitte nicht an, so kann die
    Rasterteilung beliebig sein. Sie muß nur mit der Teilung
    am Teilkreis übereinstimmen.
    Die Schablone kann zu folgenden Zwecken verwendet werden:
    1. Zum Zeichnen einer beliebigen Zahnform in Abhängig-
    keit von Zähnezahl und Profilverschiebung bei gegebe-
    nem Bezugnprofil mit vorgegebener Spannutenzahl des
    Wälzfräser$.
    2. Zur Untersuchung des Einflusses der Spannutenzahl auf
    die Polygonforn der- Zahnflanke.
    3. Zum Finden neuer Profilformen, die durch Abwälzen er-
    zeugbar sind (z:ß. Erzeugen von Rändelecheibenund Keil-
    nutverzahnungen, Hperradprofilen eta.).
    Blatt 13 zur Erfindungemeidung vom 15.8.66
    4. Zum Zeichnen der Evolvente zu beliebigen Kurven.
    5. Zum Emitteln des Einflusses verschiedener Kopfrück-
    nahme, Protuberanzform, Werkzeugzahaformen auf die
    Fußauerundung und auf die Zahndicke am Zahnkopf und
    ' am Zahnfuß.
    Ier Zehrzwecke hat sich die Schablone ausgezeichnet be-
    Vährt, da es in einfachster Weise möglich ist, die Aus-
    wirku2gen von Zähnezahl, Profilverschiebung, Flankenwin-
    kel, Kopfkürzung, Fußausrunduag usw. auf die Form des
    Zahnes selber festzustellen. Auch für praktische Aufgaben
    in der Konstruktion dürften solche Erkenntnisse von gros-
    ser Bedeutung sein. Mit Hilfe der Schablone kann darilber
    hinaus festgestellt werden, Welche Profile abwälzbar sind
    und welche Form die dazugehörigen Werkzeuge haben müssen.
DE19511486936 1951-01-28 1951-01-28 Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen Granted DE1486936A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19511486936 DE1486936A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19511486936 DE1486936A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen
DER0044101 1966-09-12

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1486936A1 true DE1486936A1 (de) 1969-07-31
DE1486936B2 DE1486936B2 (de) 1973-10-11
DE1486936C3 DE1486936C3 (de) 1974-05-09

Family

ID=25752332

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19511486936 Granted DE1486936A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1486936A1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1486936B2 (de) 1973-10-11
DE1486936C3 (de) 1974-05-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2905015A1 (de) Zeichenvorrichtung
DE1486936A1 (de) Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen
DE1527959A1 (de) Formwerkzeug und Verfahren zu seiner Herstellung
DE439785C (de) Buchhaltungsmaschine mit von Lochkarten bedienter Textschreibvorrichtung
DE687365C (de) Steilkartei
DE802106C (de) Immerwaehrender Kalender
DE553271C (de) Wochenabreisskalender mit Fensterschieber
DE383591C (de) Multipliziervorrichtung
DE460828C (de) Vorrichtung, um die Verschiebung zweier Instrumentteile gegeneinander um den Wert einer gewissen Funktion durch Einstellen des zu dem betreffenden Funktionswert gehoerenden Argumentwerts zu erreichen und umgekehrt
DE399371C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Markierungen auf Felgenbandmaterial
DE837932C (de) Vorrichtung zur fortlaufenden Darstellung der Entwicklung eines Unternehmens
DE963916C (de) Verfahren zur Herstellung von kurzen Metallstiften, insbesondere Registerstiften fuer Kinofilme
DE629926C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Praegeraendern in Papier, Karton u. dgl.
DE565002C (de) Dauerkalender
DE393007C (de) Rollstempel mit Zaehlwerk fuer Kontrollzwecke aller Art
DE437479C (de) Verfahren zur Herstellung von Gewindebohrern mit ungerader Teilung
DE722322C (de) Vorrichtung zum Feststellen der Laengen- und Breitenmasse von Fuessen
DE1774130B1 (de) Nomogramm
DE19539415C2 (de) Mechanischer Informationsträger
DE816348C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Verbundbogengefuegen
DE305312C (de)
DE869970C (de) Typographische Registerstreifen-Lochmaschine
DE410191C (de) Mit einem Normal- und zwei Ausschlusskeilen arbeitende, von einem Registerstreifen aus bewegte Vorrichtung zur Einstellung der Giessform bei Letterngiess- und Setzmaschinen
DE516731C (de) Verfahren und Maschine zum Umfalzen der Raender von Koffern aus Pappe, Fiber o. dgl.
DE481169C (de) Kalenderwerk mit Einrichtung zur selbsttaetigen Schaltung des 29. Februar in Schaltjahren

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)