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Mit einem thermoplastischen Kunststoff überzogener Kartonzuschnitt
für vierseitige, mit einer Überlappung versehene Behälter (Zusatz zum Patent........................Anm.
J23 611VIIb/81c) Die Erfindung betrifft einen mit einem thermoplastischen Kunststoff
überzogenen Kartonzuschnitt für vierseitige, mit einer Überlappung versehene Behælter,
an deren oberem Enue als AbschluBflächen Giebelflächen mit äußeren Lippen und Dachflächen
vorgesehen sind, wobei ein Schlitz allein innerhalb der einen. Giebelfläche nahe
an der äußeren Lippe liegt una parallel zu dieser verläuft, insbesondere Ausgußtüllen
und heißversiegelbare Verschlüsse für einen mit Kunststoff überzogenen Behälter,
der an seinem oberen Ende eine Klappe zürn Ausgießen von Milch und anderen Getränken
aufweist.
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Behälter mit einer Klappe,-die aus Karton oder einem ähnlichen Material
hergestellt sind, haben einen kreisrunden oder quadratischen Querschnitt ; im letzteren
Falle werden sie aus einem Zuschnitt gebildet, in dem Faltenlinien eingedrückt oder
andersartig vorgegeben sind, die vier rechteckige, größere Flächen und eine fünfte
kleinere Fläche begrenzen. Die vier größeren Flächen sind zumindest an ihrer einen
längeren Seite miteinander verbunden, die durch die Rille oder Faltenlinie festgelegt
ist ; wenn der Zuschnitt zu einem Behälter geformt wird, bilden die Flächen je eine
normalerweise vertikal verlaufende Seitenwand des Behälters. Die fünfte, kleinere
Fläche oder Saumklappe läuft an der Seite der vierten großeren flache entlang, die
nicht durch eine Rille oder Faltenlinie mit der dritten größeren Flache verbunden
ist. Bine Rille oder Faltenlinie trennt die vierte und fünfte Fläche voneinander.
In dem fertigen, aufrechtstehenden Behälter sind die Außenfläche der Saumklappe
undcbr dem Rand benachbarte Bernez der ersten Fläche durch Leim oder ein-anderes
Klebemittel miteinander verbunden. Die Innenseite der ersten flache
Uberloppt
die Außenseite der fünften Fläche gewöhnlich bis zur Faltenlinie zweischen der vierten
und fünften fläche.
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Giewises Fregen der Strukturellen und Meteriolfestigkeit entshen bei
allen aus Pappe oder dergleichen zusommengesotaten tragbaren Behälteren, isbesondere,
wenn die zu verpackenden Gegenztände völlig oder teilwise flüssig sind, do ein Knick,
ei Bruch oder ein Aufplatzen des Gebildet zu einem Yerlust der Ware@unsbhängig davon
führt, ob übermäßige innere mecdhanische Besnspruchungen während des Zuesmmeneetens
in den BehElter gelant, oder den Behälter oder seinem Zuschnitt während der Berbeituntg
oder einer normalen Behondlung aufgeprägt sind, ode-r ob solcho Schaden suf die
de Malertiol oigentümliche Druchlässigkeit zurückzuführen sind. Man has diese Problene
durch ein Verfohren zu beseitigen versucht, bei dem auf dem Grundmsterial ein Überzug
aufgebrscht wird. Man hat bereits vorgeschlagen, die fertigen Behäter mit verschiedenen
Mitteln, z. B. mit Wachs sie dadurch züberzichen, daß man sie in ein großes Gefäß
eintaucht; man h@t auch vorgeschlagen, das Material z. B. Polyäthylen zu überziehen,
bevor die Behälter ausgebildet werden. Die Anwendung dieser Überzüge hot sich jedoch
in einigen kritischen Bereichen nicht ßls völlig einwandfrei erwiesen. Der Begriff
"Bereiche" wird hier deshalb zweckmäßig verwendet, da das eine beim überziehen nicht
gelöste Problem geneu in den Bereich der sich überlappenden Ruillen oder Palltenlinien
und seitlichen Saumes ffllt. Eine Lösung dieses Problems ist in der US-Petentschrift
3. 137.436 angegeben. Ein weiteres, durch des Überzichverfahren entstandenes, ber
nicht gelestet Proble fallt in den Bereich eines letstllch freien Randes, der bei
vielen Behältern nit einer Uberlappung vorgesehenist,z.B.beidenBehälternmitden Warenzichen
"Pure-Pak" der Ex-Cell-O-Corporstion. Dieses Problem
bezieht sich
auf das Aufreißen oder Aufplatzen dieses Randes infolge unerwünschter, aber bisher
nicht vermiedberer Bindungen an den Behälterüberzug, auf des dersau fogenden nachgeben
des Randes und die Zerstörung des normelen, sauberen Aussehens.
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Ein Ziel der Erfindung besteht dcrin, diese Mängel zu beaeitigen und
andere Vorteile zu erreichen.
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Dieses Problem tritt bei der Herstellung von Behältern dit sich Überlappenden
Teilen auf, die mit einer Eingußtülle aus einem Stück bestehen und z. B. in der
US-Patentschrift 2. 198. 119 beschrieben sind, wenn ein Pappmeterial verwendet wird,
das in einem Preßverfahren einen dünnen Film aus einem thermoplastischen Material,
z.B. Polyäthylen als Schutzüberzug erbhalten hat. Wenn zum Verschluß des giobelartigen
Beilteroberteil@ beim Heißversiegeln Wärme angewehdet, wird, so erreihct diese Wärme
nicht in allen Fällen in einesi für einen brauchbaren Verschluß ausreichenden Haß
die kritischen Bereiche, sondern kann sich nachtilig aud den Rand der Ingußtülle
ausirken, der dabei mit dem thermoplastischen Überzug des Behälters verbunden werden
soll. Eine solche Verbindung am Rand der EingußtUlle, die für einen guten Verschluß
des Behältersmicht notwendig ist, führt zum Losösen oder Aufplstzen, wenn der Behälter
geöffnet wird ; durch ein souches Ablösen von Teilen werden das GieBen mit der Tülle
und das Aussehen des Behälters beeinträchtigt.
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Die hier infrage kostendenBehältersuschnttteweisenetwsdie Form auf,
die in den US-Patnntschriften 2.218.670 und 2.329.797 zu sehen ist ; sie entheltan
vier obere Anshlußflächen, die je durch eine seitlicheRilleoderFaltenliniesitdenvier,
großen Flächen des Zuschnittes verbunden sind. Zwei dieser oberen Abschlunflichen,
die mit der ersten und dritten großen Seitenfläche des Behälterzusehnittes verbunden
sein
kennen, haben nur eine zusätzliche seitliche Rille oder Foltenlinie
und bilden in dem fertiggestellten, aufrechtstehenden Behälter die Dachflächen des
giebelsrtigen Behälterendes. Die beiden anderen oberen Abschlußflächen, die mit
der zweiten und vierten großen Seitenfläche des Behälterzuschnittes verbunden sein
können, besitzen z. B. eine seitliche, eine vertikale und zwei zusammenlaufende
diagonale Furchen oder Faltenlinien, die verschiedene Dreiecke begrenzen und veim
vollständigen Behälter die Giebelflachen des oberen Behälterendes bilden. Beim herstellen
der Behälter ous den Zuschnitten werden dreieckige Abschnitte der dreieckigen Abschnlaßflachen
mit den inneren Teilen der Dech-und AbsohluBflächen in flächenhafte Berührung gebracht.
Danach werden von den Händen des Benutzers die dreieckigen Abschnitte der einen
Abschlußfläche von einigen. Abschnitten der oberen Abschlußfläche abgeldst, so daß
eine Absgrßtülle entsteht, deren Rand die äußere Lippe der dreieckigen Abschlußfläche
des Behälterzuschnittes ist.
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Wegen eines unpassenden Druckes durch die eine Behälteröffnung, wegen
der Steifheit des Behältermaterials und wegen fehlerhafter Kerben oder Faltlinien
ist es jedoch häufig schwierig, die dreieckigen Abschnitte aus ihrem Kontakt mit
den inneren Teill en der Dach- und Abschlußflähcen oder den Randsäumen zu trennen,
die beim geschlossenen Behälter abgesperrt werden, damit diese nicht leichter unter
den Dachflächen weg und zur Bildung der Eingußtülle herausspringen. Infolgedessen
muS der Behälter eine Offnung aufweisen, in die man an Behälterrand entleng den
Pinger eingführt, um die Eingußtülle zu erhalten, wodurch der Inhalt des Behälters
und der Rand aber verunfreinigt werden können
Verschiedene Lösungen
sind vorgeschlagen worden, um eine Ablösung der Ausgußtülle an den zuvor erläuterten
Behältern und eine Behinderung des Ausgießens zu vermeiden und das Aussehen des.
Behälters und die Einheit der Konstruktion zu bewahren. Alle diese haben sich jedoch
zumindest zum Teil als unzureichend erwiesen. Man hat vorgeschlagen, alle Tüllenränder
mit Zellophan zu überziehen, um die unerwünschte Bindung zu verhindern. Hinsichtlich
der Material-und Arbeitskosten hat sich dieser Vorschlag nicht durchgesetzt.
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Ferner hat man vorgeschlagen, ein (nicht heißversiegelbares) eine
Klebung aufweisendes Mittel auf den thermoplastischen tberzug des Behälters flexographisch
oder durch Rotorgravur aufzudrucken, um in vorgegebenen Bereichen die unerwünschte
Bindung zu verhindern. Diese Maßnahmen haben sich jedoch nur teilweise als erfolgreich
erwiesen, weil die nicht bedeckte oder ausgeschnittene Lippe, die schließlich den
Rand der Ausgußtülle bildet, unter dem Druck der Maschinenklauen oder Klemmbacken,
die den oberen giebelartigen Behälterabschnitt ausbilden, eine Furche durch das
eine Klebung abweisende Mittel in den darunterliegeiiden, geschmolzenen thermoplastischen
Überzug hinein verursacht, wo sie fest eingebettet wird, wenn die Klauen endgültig
geschlossen werden, so daß sie festgebunden wird, wenn der Überzug abkühlt. Es hat
sich als erfolgreicher erwiesen, wenn an der VerschluBmaschine Ablenkmittel für
die Wärme angebracht sind, die die Wärme von den mit eine Klebung abweisenden Mittel
bedruckten Bereichen xblenken ; aber nicht alle vorhandenen Maschinen können auf
diese Weise abgeändert werden, ohne daß ein Teil der Wärmeenergie von denjenigen
Bereichen abgelenkt wird, an denen das Heißversiegeln einwandfrei ausgeführt werden
muß. Darüber hinaus haben sich derartige Ablenkmittel als sehr teuer erwiesen.
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Wie mnn herausgefunden hat, können durch Wberrachend einf@che Vertnderungen
an den Zuschnitten fUr Behälter mit giebelartigen oberen Ende und sich Ub£rlappcnden
Teilen unorwartet starie und unbewegliche, sauber aussehende Ausguntüllen erhelten
werden, die keiner ner unerwünschten Öffnungen oder einer unsebueren Handhabung
beim Umwandeln oder Füllen des Behälters unterworfen sind. Bine solche AusfilhrungsSorm
besteht gemäß der Erfindung dnrin, da@ mit einer üblichen Vorrichtung während des
Schneidens des Zuschnittes kurze Furchen oder Faltlinien in einem Teil einer oder
beider Giebelflächen oder der dreickigen Abschluflächen ausgebildet werden. Vorzugsweise
sollen diese Furchen etwa parallel und auf beiden Seiten der vertikalen Rille oder
Faltlinie dieser Flache über eine Strecke von etwa 3/16 Zoll (4, 75 mm) verlaufen.
Diese Bemessung hängt natürlich auch bis zu einem gewissen Maße von der Grosse dev
benutzten Behälters ab.
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Es ist bereits eine weitere Verbesserung an Behältern mit giebelartigem
oberem Ende, die mit einer Überlappung versehen sind, vorgeschlagen worden, die
einen hinsichtlich der Lange begrenzten Schlitz enthalten, der nur in der einen
einen Abschluß bildenden, giebelartigen Fläche nahe an deren Sußerer Lippe liegt,
die den R : rnd der EingußtUlle bildet, und etwa parallel zu dieser verläuft. Wenn
die beiden Abänderungen gemeinsam angewendet werden, laufen die beiden zuvor beschrlebenen
Eillen vorzugsweise zwischen dem Schlitz und den diagonale Purchen der in Prege
stehenden giebelartigen, einen Verschluß bildenden Endläche hindurch. Diese beiden
Rillen bewirken, daß dem Benutzer oder Verbraucher des Behälterinhaltes eine Ausgußtülle
mit-einer sicheren, ziemlich dauerhaften Bedienbarkeit zur Verfügung steht, die
von den Bnden bislang nicht berührt ist.
hine andere Ausführungsform
der Zuschnitte für die Behälter mit giebelartigen oberem Lande und einer Überlappung,
die eine Ausgußtülle besitzen, die weniger einer unerwünschten Bindung, Benetzung,
einem Verlust an Gießvermogen oder einer unsauberen Handhabung beim Umwandeln oder
Füllen des Behälters unterworfen ist, kann mit oder ohne Anwendung von Vorrichtungen,
die ein eine Klebung abweisendes Mittel aufdrucken, oder von Wrmeablenkmitteln erhalten
werden.
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Nit einer üblichen Vorrichtu@ wird dsbei während des Schneidens des
Zuschnittes eine Reihe von Löchern, die sich von einer bloßen Karbe oder Faltlinie
unterscheidet, in und durch eine oder beide Giabelflächen oder dreieckigen Abschlußflächen
ausgebildet, die eine aus einem Stück bestehende Ausgußtülle bilden können ; dabei
geht die Lochreihe seitlich Über sie hinweg. Vorzugsweise soll eine solche Lochreihe
etwa parallel zur seitlichen Rille oder Faltlinie dieser Flache in einem Abstand
von 1/16 bis 6/16 Zoll (1, 6-. 9, 5 nm) von der äußeren Lippe in einem Kartonviertel
verlaufen. Die LUcher können einen Dsurchmesser von 3/16 Zoll (4,75@ m) besitzen.
Diese Bemessung hangt matürlich auch bis zu einem gewissen Maße von der Grole des
benutzten Behälters 3b. Die Iochreihe verläuft oberhalb des Schnittpunktes der diagonale
Furchen. Infolge einer solchen Änderung muß der fertige Behälter oborhalb der Lochreihe
einen Streifen aus einem Behaltermaterial aufweisen, das sogar feet an die den Innanseiten
der Dachflächen gebunden werden kann oder soll ; an der Lochreihe befindet sich
der Oft für dinen fast sauberen Bruch, ohne aufzuplatzen, wenn der Behalter geöffnet
und die Ausgußtülle gebidet wird. Heistans platzt der Behälter nur dann langs der
Zeile auf, an der beim Schneiden des Zuschnittet und bei der anfänglichen Ausbvildung
der Lochreihe nicht vorllständig getrennt wird. Der Benutzer oder Verbraucher des
Behälterinhalts ers-lut eine TUlle mit einen sichergestellten, andauernden Gießvermogen,
die bisher nidt von der menschlichen Hand berührt ist.
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Wagon der Schwierigkeit, von Heizstäben abgestrahle, oder von einem
Gasbrenner durch Heißluft herangeführte Wärme an und um die oberen Verschlußelemente
zu verteilen, die die gieblartige Anordnung bilden sollen, ist das Heißversiegeln
insbesondere der Abschnitte dieser Elemente nicht sehr erfolgreich, so daß ein unzeitgemäßes
Offnen des Behälters längs des Schlitzes in der Verschlußfläche nicht immer verhindert
wird. Ein heißversiogelter Abschluß des mit einem em thermoplastischen Kunststoff
überzogenen Behälters aux Karton kann aber dadurch erreicht werden, daß zuerat in
dem Zuschnitt von Üblichen Mitteln ein vollständiger Schlitz, der also vollständig
durch das zu schneidende Material hindurchgeht, (zum Unterachied von einer bloßen
Kerfaltlinie, einem teilweisen Schlitz oder einer Lochreihe) in mindestens einer
Giebefläche oder den dreieckigen Abschlußflächen in der Nähe der äußeren Lippe auagebildt
wird, und daB anschliessend unterhalb oder oberhalb des vollständigen Schlitzes
in dieser Pluche ein äußerer Bereich einer Flächenzerreißung gebildet wird.
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Der vollständige Schlitz oder die vollständige Trennlinie konn gerade
sein oder die Form eines Musters bestizen. Vorzugsweise soll sie seitlich in der
Giebelfläche etwo parallel zur äußeren Lippe verlaufen. Vorzugsweise soll sie auch
etwa 1/16 bis 3/8 Zoll (1, 6-9, 9,5 mm) von dieser äußeren Lippe entfernt in einea
Behälter von 1/4 Grosse laufen, was jedoch teilweise von der Bemessung des vrwendeten
Behälters abhälgt.
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Als"äußerer Bereich einer Flächenzerreißung " ist ein Bereich an der
Seite des Behältorzuschnittes gemeint, der schliesslich die Außenseite des 3ehUltera
bildet, und die mit üblichen Mitteln (z. B. durch Abschleifen, Krotzen, Gravierung,
Rasterung, Ri@@ln, Abschschen oder Schneiden von willkürliche Linien oder Mustern)
bis zu einer Tiefe aufgerauht ist, die etwa der
Gesamtdicke des
thermoplastischen Überzauges auf der Behälteraunenseite, z. B. einer Dicke von o,
o25 nm und vorzugsweise einer Dicke der Behälterpappe von z.B. etwa 0,45 mm entsprucht.
Es reicht aber such aus, den Glane des thermoplsstischen Kust0 stoffes auf dem Karton
z.B. durch eine sorgsame Anwendeung von Wärme zu entfernen oder zu vorringern, zumindest
den Bereich mit der hochpolierten Pluche nicht kalte zu walzen oder z. B. einen
nichtglänzenden Farbstoff in dem betreffenden Bereiche in den thermoplastischen
Eunstatoff dnzubringen.
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Bei dieser Ausführungsform der Erfindung erhält men einen mit einem
thermoplastischen Kunststoff überzogenen Pappbehälter, bei dem über der Linie des
vollständigen Schlitzes ein Streifen aus einem ähnlich überzogenen Behältermeterial
vorhanden ist, dessen Innenaoite an die Innenseiten der Dechflächen gbeunden sein
kann oder ist, und dessen Außenseite an das Material selbst gebunden ist, da es
durch die Bildung des Verschlusses am oberen Endo gerade vor der Anwendung der Warse
dum geinsversiegeln der verschiedenen mit thermoplsstischem Kunststoff überzogenen
Elemente verdoppolt wird. Außerdem weist der Behalter einen Ort auf, nämlich den
inneren Rand des Schlitzes, wenn man in den aufgestellten Behälter blickt, der ou
ohne aufzupletzen, an der Linie des gesamten Schliekzes bricht, falls der Behälter
geöffnet und die Eingußtülle geformt wird.
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Unterhalb des vollständigen Schlitzes besitzt der Behälter eine erhöhte
Versiegelbarkeit beim Füllen, weib ei der Bildung des Behäterverschlusses und beim
Anleigen der Abschnitte oder Bereichshälften der Zerreißungsfläche außen an der
Gibel- und Verschlußfäche aneinsnder die in ihrer Nachbarschaft zum Versiegeln angewendete
Wärme, die sich in diesem Bereich zu konzentrieren sucht und in überraschender Weise
eine bessere Versiegolatelle dort erzeugt, so sie einsnder anliegen.
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Wu e beiläufig erwähnt sei, ist es nicht gänzlich klar, warum diese
letzte Erscheinung auftritt, aber die Aufrauhung der mit einem thermoplastischen
Kunststoff überzogene Fläche bildet, insbesondere, wenn sie bie zu einer T@fe erfolgt,
in der der Tarton aufgerauht auch wird, ein Hilfamittel, durch das der benachbarte,
sonst isolierte Luftinhalt des Sortons ils entweicht und der unmittelbar betroffene
Kunststoff und Karton mehr von der Wärmoquelle abgegebene Wärme aufnimmt und festhält.
Diese Theorie scheint ihre Bestätigung dorin zu finden, daß, wenn die Aufrsuchung
sich über die Linia des vollständigen Schlites erstrekt, die Versieglung des zus
ätzlichen aufgerauben Beriches erhöht wird, fells nicht Sorge getregen wrid, daß
die Versiegelung der Innonseite der Giebolfäche mit den Dachflächen unmittelbar
hinter diesem aufgerauhten Bereich verschlechtert wird ; es ist so, ob die Aufrauhuns
die Wurme von den anliegenden nicht aufgerauhten Flächen wegenzuchen sucht. Unsbinig
von der Theorie scheinen diese Merkale der Erfindung nicht nur einen brauchbaren
Wegezu bilden, um mit einem thermoplastischen Kunststoff übererzogene Behälter mit
oberen Giebelfächen für Milch und dgl. zu verschließen, sonderen auch besserte Versiegelstellen
an Schichtengebilden aus Karten, der mit einem theramoplstischen Kunststoff überzogen
ist, unobhängig von ihrer Form herzustellen, wobei man viir die notwendeig Aufrauchung
ledigleit ein Wekzeug, ein n Rad, ein Resiermesse, ein Taschenmessero oder dgl.
behötigt.
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Zu besseren Verständnis des Erfindungsgegenstsndes seien die beigefügten
Figuren näher erläutert.
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Pigur 1 zeigt den Grundriß eines Zuschnittes für einen Behdlter mit
einem Giebel an seinem oberen Ende und sich Uberleppendan Te gemäß der Erfindung.
;.
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Figur 2 ist eine längentreue Ansicht des oberen Endes eines geschlossenen
Behälters, der aus dem zuschnitt der Figur 1 herestellt ist.
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Figur 3 zeißt gt eine längentreue Ansicht des oberen Endes des zum
Ausgienßens geöfnnten Behälters, esaus dem Zuschnitt der Figur l hergestellt ist.
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Die Figure 4 - 7 zeigen Teile verschiedener Zuschnitte für die Behälter
gemäß der Frfindung in Grunrips.
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Figur 8 zeigt eine längent@@e Ansciht des oberen Endes eines tilweise
geöffneten, aus dem Zuschnitt der Figur 7 gebildeten Behälters.
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Figur 9 zeigt die Ränder des Behälters der Figur 8.
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Figur lo ist eine längentreua Anicht des oberen Behälterendes n@ch
Figur 8 in dem Augenblich, wenn die Ausgußtülle ihre Gestlt ennimmt.
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Figur 11 zeigt die Ränder des Behälters nach Figur 10.
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Figur 12 ist die Ansicht eines Zuschmittes für einen mit Überlappung
verschnenen Behälter mit oberem Giebelende gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Eefingung.
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Figur 13 ist ein längentreue Ansciht des oberen Endes eines gens geschlossenen
Behälters, der aus dem Zuschnitt der Figur 12 safomt ist.
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Figur 14 ist eine längentreue Ansicht des oberen Endes eines zum Ansgießen
geöffneten Behälters, der aus dem Zuscnitt der Figur 12 geformt fomt ist.
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Die figurez 15 bis 18 sind Teilansichten von verschiedenen Zuschnitten
für Behälter mit oberem Giebelende gemäß anderen Ausführungsformen der Efindung.
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Pigur 19 zeigt teilweise einen Zuschnitt für einen Behalter mit oberen
GiebelflEchen gemäß einer weiteren usfühungsform der Erfindung.
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Figur 2o ist eine länge@treue Amsicht des oberen Ende eines geschloa3enen
Behälters, der aus einem Zuschnitt der Figur 19 geformt ist.
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Figur 21 zeigt längengetreu das obere Ende eines zum Ausgicßen geöffneten
Behalters, der aus dem Zuschniter Figer 19 geformt ist.
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Die Figuren 22 bis 24 sind teilweise Ansichten verschiedener Zuschnitte
fUr Behälter mit oberes Giebclende nach einer weiteren Ausführungsfom der Erfindung.
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In den Figuren l, 12 und 19 sind übliche Flächenteile I - V eines
Zuschnittes für einen Dehälter von rechteckigem Querschnitt mit sich überlsppenden
Teilen aus mit Polyäthylen überzogenem Kerton zu sehen. Aus dem Zuschnitt werden
obere Abschlußflächen 11 - 14 für den Giebel des Behälters hergestellt, von dencn
die Flachen 11 und 13 nit seitlichen, vertikelen und diagonalen Rillen oder Feltenlinien
21-28 verschen eine. Bereiche A und B der Figur 1 und 12 werden mit einem ahdlsüblichen,
eine Klebung abweisenden Mittel, z.
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B. einem Silicone Nr. SS4076 der General Electric bedruckt.
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Fig. 1 zeigt vertikale Kerben oder Faltlinien 40 und 41 gemäß der
Erfindung. Wie in den Figuren 2 und 13 zu sehen ist, wird die Fläche 13 zwischen
den Flächen 12 und 14 unter einer Flächenverlängerung 15 in der aufrechten Stellung
des Behälters eingefaltet, wenn der Behälter aus den Zuschnitten der Fig. 1 und
12 gefüllt und verschlossen wird. Gleichzeitig werden dreieckige Abschnitte 13e
und 13b in Richtung zueinander über einen dreieckigen Abschnitt 13c gefaltet, so
daß sich ihre Innenseiten mindestens den Innenseiten der Flächen 12 und 14 annahern.
Bine Lippe 13d der Fläche 13 liegt tatsächlich gegen die Flächen 12 und 14 an ;
wenn zum völligen Abschluß des mit einem thermoplastischen Material überzogenen
Behälters Wärme zum Heißversiegeln angewandt wird, wird die Lippe in dem geschmolzenen
Polyäthylenübersug oberhab der eine Klebung abweisenden Bereiche A und B an diese
Flache gebunden. Der obere Rand der Flächen A und B ist zweckmäßigerweise derart
angeordnet, daß er annähernd gleichförmig mit einer Zinie verläuft, die seitlich
einen schmalen Streifen 31 oberhalb eines Schlitzes (30) halbiert.
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Dies hat den zusätzlichen Vorteil, daß die die Klebung abweisenden
Mittel davon abgehalten werden, das Heißversiegeln des Behälters zu stören. Dies
ist deutlich in den Figuren 3 und 14 zu sehen, sobald der Behälter zum Ausgießen
geöffnet ist.
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Gemäß Figur 3 bleibt der Streifen 31, der zwischen Lippe 13d und
dem Schlitz 30 des Zuschnittes liegt, versiegelt und an der Innenseite der Flächen
12 und 14 befestigt, was insbesondere auf die zuvor erwähnte Furchungswirkung und
das Anbringen der eine Klebung abweisenden Fläche zurückzuführen ist ; wenn die
faltbaren, dreieckigen Abschnitte 13a und 13b so gehandhabt werden, daß sie der
Behälter
längs der Linie der Schnttfurche 30 öffnet, entsteht niemals
eine Furchungswirkung, so daß sehr leicht eine zuvor nicht mit Händen berührte und
daher hygiensich einwandfreie und feste Ausgußtülle zustandekommt, die keum für
ein Benzten empfänglich ist. Natilrlich können die faltbaren Abschnitte 13 a und
13 c euch so angeordnet sein, daß sich die Grösse der Asugußtüllenöffnung änder
oder die TUlle erneut geschlossen werden kann.
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Die Figuren 4 bis 6 zeigen verschiedene andere Ausführjungsformen
Purchen 4o und 41 gemäß der Erfindung in einer enderen verwendbaren Behäterfläche.
Figur 7 zeigt eine weitere Behälterflächen, in der ein Schlitz benutst werden kpnn.
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Die Vorgänge am Erfindngsgegenstend erkennt man weiterhin aus den
Plguren 8 - 11. Bei Aufpägung eines Druckes werden die dreieckigen tbschnitte 13a
und 13c des geschlossenen Behälters (Figur 2), wie in den Figuren 8 und 9 Rngedeutet
ist, in eine cinzige Linie oder Ebene oder ein wenigüberdiesehimusbewegt,wloinden
Figuren lo und 11 angegeben ist. der der Behälter mit Wachs, also nicht mit einem
thermoplastischen Kunststoff überzogen und mit Hilfe eins Bügels verschlossen, also
nicht heißversicgelt ist, reicht, wie sich herausgestellt hat, unter gewissen Umständen
der Durck aus, um in Abhängigkeit von der Steifheit des kartonartigen Behälermsterials
und von dem nebeneinanderliegen der verschiedenen Elemente der oberen Giebelflächen
und Feltlinien eine kniehobelartige Wirkung auszulösen, die die Abschnitte 13a bis
13 c c der Fläche 13 nach aussen drückt und dabei die gewünschte Auagußtillle bildet
(vergl. US-Patentschrift 2750095).
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Inabesondere wenn der Behälter mit einem thermoplastischen Kunotstoff
überzogen und seine Lippe 13d in dem heißen thrermoplastischen
Kunststoff
durchfurcht wird, wenn des obere Giebelende gerede durch Heißverseigeln verschlossen
wird, so hat sich jedoch die sich ergebende Bindung als so robust erweisen, daß
sie der zuvor erwähnten kniehebelertigen Wirkung untelieben kann, wenn nicht die
Hilfsmittel gemäß der Erfindung vorgeschen sind. Daß zur Lösung diese Problems solche
Hilfsmittel vorgeschen sein müssen, läßt sich vielleicht damit erkären, daß für
jede Wirkung eines Daumendruckes oder dg. auf die Abshnitte 13a und 1 c ein gleichgroßer
Gegendruck notwardndig ist, er in entgegengesetzter Richtung wirdkt, und daß während
der vom Daumen glenkten Bewegung der Abschnitte 13a und 13c die Gegenkraft ihre
Bahn. z.B. durch eine Verlängerung 15 der Fläche in der Ebene der Faltlinie 40 hinein
nimmt. Wenn dies geschieht, erscheint es äußerst angemessen, daß sich ein äußerer
Buckel der Fläche 13 länge der Paltiinie 40 den Asbchnitt der Fläche 13 zwischen
den Faltlinieh 40 und 41 einschl. der F ltlinie 26 nach außen zu drängen sucht,
wobei die heißversiegelte Bindung an der Lippe 13 d bricht. In allen Fällen ist
die vorteilhfte Wirkung der Faltlinien 40 und 41 im Behälter bemerkenswert.
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Gemän Figur 14 bleibt ein streifen 31, der zwischen die Lippe 13 d
und Löchern 50 im Zuschnitt liegt, heißversiegelt und an der Innesseite der Flächen
12 und 14 befestigt, was insbesondere auf die Furchungswirkung und die Anordjung
die eine Klebeng abweisender @erdche zurückzuführen ist, wenn die faltbaren, dreieckigen
Abschnitte 13a und 13 b derert betiigt werden, daß sie den Behälter längs der Reihe
der Löcher 50 öffnen, was nichals durch ein Fließen zustondekommt, um eine zuvor
nicht mit H@nden @@rührte und somit hygienische ausgußtülle zu formen, die fest
und für eine Benetzung wenig empfänglich ist. Die f@ltbaren Abschnitte 13 c und
13b können auch so angeordnet sein, daß sich die Grösse der Ausgußöffnung verändert
oder sie erneut verschlossen werden kann.
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Die Figuren 15 bis 17 zeigen andere Ausführungsformen für die Lochreihe
50 gemäß der Erfindung in einer Behälterfläche. Figure 18 zeigt eine andere Art
Behälterfläche.
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Gemaß Figur 20 wird die Fläche 13 zwischen den Flächen 12 und 14 beim
m Aufstellen, Füllen und Schlißen des Behältgers, der aus em Zuschnitt der Figur
19 geformt ist, unter der Plächenverlängerung eingef@ltet. Gleichzeitig werden die
Dreichkigen Abschnitte 13a und 13 b liber den dreiekigen Abschnitt 13c in Richtung
aufeinander zu gefaltet, wobei ihre Innenseite zumindst zn die Innenseite der Flachen
12 und 14 4 herankommt. Die Lippe 13d liegt tetsachlich gegen die Flächen 12 und
14 an ; wenn die Wärme dem gesemten Verschluss des mit einem thermoplastischen Kunststoff
überzegenen Behältrs zugeführt wird, entstehen im geschmolenen Polyäthyenüberzug
Fruchen.
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Gleichzeitig werden die Hälften der geriffelten Zcnc sn der Obcrflächenzerreißung
60, die zu beden Seiten der vertikelen F Itlinie 26 liegen, Fläche an Fläche unterhalb
der Linio 30 verschweißt, so daß der der er gegen des obere Ende geworfens Boilterinhslt
nicht über den schlitz 30 hinausgelangt, falls die Verseiglstelle nicht unabsichtlich
serbrochen iet.
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Gemäß Figur 21 bleibt dr Streifen 31, der zwischen der Lippe 13d und
do-a Schlitz 30 liegt, heißversiegelt und an der Innenseite der Flächen 12 und 14
insbesondere wegen der zuvor erwähnten B Furchungswirkung befestigt, wenn die faltbaren,
dreieckigen Abechnitte 13a und 13b derart betätigt werden, daß sich der Behälter
beim Bruch der Heißversiegelung öffmet, die mit Hilfe der geriffelten Zone so longs
der Linie der Schnittfurche 3o susgebildet ist ; diese entsteht niemals bei einer
solchen purchungsweikung, so daß eine zuror nicht von Hen d befaßte und somit hyglenische
ausgußtülle gebildet wird, die fest und gegen Benetzung unempfängich ist. Natürlcih
können die faltbaren.Abschnitte13a-13osuchsoangeordnetsein,dßsich die Grosse der
Ausgußtüllenöffnung ändert oder sie erneut geschlossen werden kann.
Die
Figuren 22 bis 24 seigen verschiedene andere Ausführungsformen des Schlitzes 30
und der Zone der Oberflächenzerreißung 60 gemäß der Erfindung bei andeen verwendbaren
Giebelflächen f@@ Behäter.