[go: up one dir, main page]

DE2649573A1 - Kartonzuschnitt und verfahren zum herstellen einer packung aus diesem zuschnitt - Google Patents

Kartonzuschnitt und verfahren zum herstellen einer packung aus diesem zuschnitt

Info

Publication number
DE2649573A1
DE2649573A1 DE19762649573 DE2649573A DE2649573A1 DE 2649573 A1 DE2649573 A1 DE 2649573A1 DE 19762649573 DE19762649573 DE 19762649573 DE 2649573 A DE2649573 A DE 2649573A DE 2649573 A1 DE2649573 A1 DE 2649573A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
end wall
raised edge
pack
closure
walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19762649573
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Mitchel J Matovich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nolex Corp
Original Assignee
Nolex Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nolex Corp filed Critical Nolex Corp
Publication of DE2649573A1 publication Critical patent/DE2649573A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/02Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
    • B65D5/0227Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body with end closures formed by inward folding of flaps and securing them by heat-sealing, by applying adhesive to the flaps or by staples
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2301/00Details of blanks
    • B65D2301/10Blanks mutually positioned to minimise waste material upon cutting out the individual blank from a continuous or large sheet
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S229/00Envelopes, wrappers, and paperboard boxes
    • Y10S229/93Fold detail
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S229/00Envelopes, wrappers, and paperboard boxes
    • Y10S229/933Mating container blanks
    • Y10S229/936Three or more blanks with alternating orientations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

PATENT ANVALTE
HELMUT SCHROETER KLAUS LEHMANN
DIPL.-PHYS. DIPL.-INC.
NOLEX CORPORATION kn-no-11
L/Bi.
28. Oktober 1976
Kartonzuschnitt und Verfahren zum Herstellen einer Packung aus diesem Zuschnitt
Die Erfindung betrifft einen Kartonzuschnitt entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Herstellen einer Packung aus einem solchen Zuschnitt entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
Die US-PS 3 7^9 300 offenbart einen einstückigen, T-förmigen Kartonzuschnitt zur Herstellung einer Kartonpackung, die Flüssigkeiten, beispielsweise Getränke, aufnehmen soll. Die T-Form resultiert daher, daß Endwände an den beiden Enden einer der Seitenwände des Kartonzuschnitts vorgesehen sind. Jede der anderen Seitenwände des Kartonzuschnitts ist an ihren beiden Enden mit Verschlußlaschen versehen, die nach innen gebogen werden, nachdem der Zuschnitt in die Gestalt eines mit offenen Enden versehenen Schlauches gefaltet ist und nachdem der so gebildete Schlauch an seiner Längsnaht mittels einer Längslasche geschlossen worden ist, die von derselben Seitenwand getragen wird, der die beiden Endwände zugeordnet sind. Die freien Kanten der Endwände sind auch mit Verschlußlaschen versehen, und das Verschließen eines Endes der Kartonpackung geschieht dadurch, daß eine Endwand auf die Verschlußlaschen der Seitenwände niedergedrückt und mit diesen versiegelt wird und daß zusätzlich die
709819/0742
D-707 SCHWÄBISCH CMOND GEMEINSAME KONTEN! D-β MÖNCHEN 70
Telefon: (07171) 56 90 Deutichc Bank AG Potucheckkonto K. LEHMANN Telefon: (0811)77 89 56
H. SCHROETER Telegramme: Schroepat München 70/37 369 München Lipowikyitr«ße 10 Telegramme: Sthroepat
Bocksgasse 49 Telex: (BLZ 700 70010) 1679 41-104 Telex: 5 212 248 piwe d
kn-no-ll
Verschlußlaschen an der Endwand auf die äußeren Oberflächen der Seitenwände umgefaltet und mit diesen versiegelt werden.
Durch die Erfindung soll ein derartiger Kartonzuschnitt dahingehend verbessert werden, daß die Verschlußlaschen an den Endwänden überflüssig werden, die beim Stand der Technik auf die äußeren Oberflächen der Seitenwände umgefaltet und mit diesen versiegelt werden mußten. Trotzdem soll dabei eine verbesserte flüssigkextsdxchte Versiegelung beim Verschließen der Packung erzielt werden.
Der erfindungsgemäße Kartonzuschnitt ist in Anspruch 1 gekennzeichnet.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer Kartonpackung aus diesem Zuschnitt ergibt sich aus Anspruch 6.
Erfindungsgemäß sind also die Endwände längs ihrer freien Kanten am Rand gegenüber der Ebene des Zuschnitts nach außen gedrückt oder versetzt bzw. erhaben, wodurch sich innerhalb dieser Randbereiche ein vertiefter oder eingedrückter bzw. nach innen versetzter Teil der Endwände ergibt. Der übergang von dem erhabenen oder nach außen versetzten Rand zu dem durch den Rand begrenzten Teil der Endwand ist abgeschrägt oder kurvenförmig gestaltet. Wenn somit eine Endwand auf die Verschlußlaschen der Seitenwände gedrückt und eine Versiegelung dadurch herbeigeführt wird, daß die einander gegenüberliegenden Flächen klebrig oder gegenseitig haftend gemacht werden, drückt die durch die erhabenen Ränder der Endwände bedingte Kurvenform nach unten auf die Verschlußlaschen der Seitenwände und zwingt diese Laschen, sich schräg nach unten in die Kartonpackung hinein zu biegen mit dem Ergebnis, daß eine Verbindung der Endwand mit den Verschlußlaschen nicht
709819/0742
kn-no-ll
nur'zwischen der inneren Oberfläche der erhabenen Randteile der Endwand und der Oberfläche der Verschlußlaschen im Bereich ihrer Biegelinien erfolgt, sondern daß eine solche Verbindung gleichzeitig zwischen der abgeschrägten oder kurvenförmigen übergangszone, die aus dem Versatz der Ränder der Endwände herrührt, und den schräg nach innen gerichteten Verschlußlaschen der Seitenwände innerhalb ihrer Biegelinien im Inneren der Kartonpackung erfolgt. Dies ergibt eine verbesserte, flüssigkeit sdichte Versiegelung beim Verschließen der Kartonpackung im Vergleich zu dem Versiegeln, das durch das Anlegen einer flachen Endwand an die Verschlußlaschen bewirkt wird. Außerdem ergibt sich durch die Weglassung der Verschlußlaschen an den Endwänden eine Materialeinsparung.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kartonzuschnitts sowie ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen einer Packung aus diesem Kartonzuschnitt werden im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf einen Kartonzuschnitt und veranschaulicht ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie H-II in Figur 1;
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer Kartonpackung, die aus einem Zuschnitt nach Art des in Figur 1 gezeigten hergestellt ist, wobei die Packung am unteren Ende geschlossen und am oberen Ende offen ist.
Fig. 4 ist ein lotrechter Teilschnitt durch eine Kartonpackung während des Versiegeins ihrer oberen Endwand mit den
709819/07A2
- ir- kn-no-11
Seitenwänden und veranschaulicht außerdem bruchstücksweise im Schnitt eine Vorrichtung zum Verschließen der Kartonpackung;
Fig. 5 ist ein vergrößerter Schnitt eines Teils der Figur 4;
Fig. 6 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Ecke der Kartonpackung, wobei die Verschlußlaschen sich allgemein in den Stellungen befinden, die sie nach dem Verschließen der Enden der Kartonpackungen einnehmen;
Fig. 7 ist eine Wiedergabe der Figur 2 aus der US-PS 3 7^9 300 und zeigt ein Muster zur Gewinnung von Kartonzuschnitten aus einem Materialstreifen durch Ausstanzen;
Fig. 8 ist eine der Figur 7 entsprechende Darstellung und zeigt ein Muster zum Gewinnen von erfindungsgemäßen Kartonzuschnitten entsprechend denen der Figur 1.
Figur 1 zeigt den erfindungsgemäßen, T-förmigen Kartonzuschnitt 10, aus dem eine vollständige Kartonpackung hergestellt werden kann, die flüssigkeitsdicht versiegelt werden kann, ohne daß andere oder zusätzliche Kartonteile notwendig sind. Der Zuschnitt 10 besteht aus vier Seitenwänden 11, 12, 13, 1^, die durch Kerboder Ritzlinien 16 voneinander abgesetzt bzw. vorgezeichnet sind. Längs dieser Kerb- oder Ritzlinien 16 wird später der Kartonzuschnitt 10 zu einer Kartonpackung gefaltet. Die Seitenwand 11 trägt, vorgezeichnet durch Kerb- oder Ritzlinien 17,die Endwände 18, die in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel quadratischsind, weil die vier Seitenwände 11, 12, 13» I^ mit gleicher Breite dargestellt sind. Wenn zwei der Seitenwände gegenüber den anderen beiden Seitenwänden unterschiedliche Breite hätten,
709319/0742
kn-no-ll
und zwar innerhalb der vier Seitenwände abwechselnd, würde die sich ergebende Kartonpackung einen rechteckigen Querschnitt erhalten und nicht einen quadratischen Querschnitt, und die Endwände 18 würden dann entsprechend rechteckig und nicht quadratisch sein. Wenn an Stelle der vier nur drei Seitenwände vorhanden wären, würden die Endwände natürlich auch dreieckig sein.
Die Seitenwände 12, 13 und 14 tragen an ihren Enden Verschlußlaschen oder -klappen. 22, die durch Kerb- oder Ritzlinien 23 vorgezeichnet sind. Längs ihrer freien Kante ist die Seitenwand 11 mit einer Verschlußlasche 24 versehen, die durch eine Kerboder Ritzlinie 26 vorgezeichnet ist. Schließlich kann für eine Kartonpackung, die insbesondere zur Aufnahme von Flüssigkeiten bestimmt und mit einer Trink- oder Ausgießöffnung (sipper) versehen ist, wie sie beispielsweise in dem US-Patent 3 259 297 gezeigt ist, eine der Seitenwände, z.B. die Seitenwand 11, mit einer insbesondere aufreißbaren Verschlußlasche 27 versehen sein, die sich in der Nähe eines Endes dieser Seitenwand und parallel zur Längsrichtung der Seitenwand 11 erstreckt. Diese Lasche 27 wird dadurch hergestellt, daß die Seitenwand 11 durchgeschnitten oder fast durchgeschnitten wird, derart, daß die Verschlußlasche 27 leicht aus der Ebene der Seitenwand 11 herausgezogen werden kann, um eine Ausgieß- oder Trinköffnung freizugeben. Die Lasche 27 wird hergestellt durch zwei Längsschnitte und einen Querschnitt, so daß die Lasche an einem Ende einstückig mit der Seitenwand 11 verbunden bleibt.
Die Enden der Verschlußlaschen 22 werden unter einem Winkel von etwa 45° abgeschnitten. Die einander gegenüberliegenden Enden benachbarter Verschlußlaschen 22 der Seitenwände 12, 13 und Ik bilden auf diese Weise eine V-förmige Kerbe, und der Winkel zwischen zwei einander gegenüberliegenden Enden der Verschluß-
709819/0742
kn-no-ll
λο
laschen 22, die die V-Kerbe bilden, beträgt etwa 90°. Die Begrenzungslinien der einander gegenüberliegenden Enden der Verschlußlaschen 22 sind so angeordnet, daß, wenn sie sich unter einem rechten Winkel schneiden würden, der Schnittpunkt nicht mit dem Ende einer Kerb- oder Ritzlinie 16 zusammenfallen würde, sondern außerhalb oder jenseits des Endes dieser Linie 16 liegen würde. Dieser Schnittpunkt würde auch außerhalb der Kerb- oder Ritzlinien 23 liegen, die die Verschlußlaschen 22 vorzeichnen. Damit ergibt sich, daß benachbarte Verschlußlaschen 22 außerhalb der Kerb- oder Ritzlinien 23 miteinander durchgehend verbunden sind. Dieser durchgehende Bereich am Grund der V-Kerbe wird dadurch vergrößert, daß die Begrenzungslinien der Kerbe kurz vor dem Scheitelpunkt des zwischen ihnen gebildeten rechten Winkels enden und an Stelle einer Spitze durch eine gekrümmte Linie miteinander verbunden sind, die durch einen Kreisbogen gebildet sein kann. Die geraden Begrenzungslinien der Kerbe können dann tangential zu dem Kreisbogen verlaufen. Mit anderen Worten ist also die V-Kerbe an ihrem Grund nicht rechtwinklig, sondern abgerundet.
Die drei freien Ränder jeder der Endwände 18 sind längs der Linien 30 derart abgesetzt, daß die Randbereiche außerhalb dieser Linien in einer Ebene liegen, die parallel zu der Ebene des übrigen Teils der Endwand ist, dieser gegenüber aber geringfügig nach außen verlagert ist. Damit ergibt sich, daß, wenn die Endwände 18 in Richtung auf die Kartonpackung umgebogen werden und in Oberflächenberührung mit den Verschlußlaschen 22 gebracht werden, der mittlere Bereich jeder Endwand 18, der durch die versetzten Randbereiche begrenzt ist, in Bezug auf diese versetzten Randbereiche zum Packungsinneren hin vertieft ist. Es ist vorgesehen, daß die Breite der versetzten Randbereiche 32 der Endwand 18 kleiner ist als die Breite der Verschlußlaschen 22. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat der versetzte Randbereich 32 eine Breite, die etwa halb so groß
709819/0742
kn-no-ll
KK
ist wie die Breite der Verschlußlaschen 22. Die Draufsicht gemäß Figur 1 auf den Kartonzuschnitt 10 zeigt die äußere Oberfläche des Zuschnitts, also diejenige Oberfläche, die bei der fertigen Kartonpackung außen liegt. Die obere Oberfläche der Endwand 18 gemäß Figur 2, die einen Schnitt nach der Linie 2-2 von Figur 1 darstellt, ist die äußere Oberfläche der Endwand 18.
Die in Figur 3 dargestellte Kartonpackung wird aus dem Zuschnitt 10 in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten hergestellt. Der erste Schritt besteht' darin, die mehreren Seitenwände längs ihrer Kerb- oder Ritzlinien 16 abzuknicken bzw. umzubiegen und sie in die Form eines offenendigen Schlauches zu bringen, wobei die Verschlußlasche 24 an der Seitenwand 11 innen liegt und die Kante der von ihr am weitesten entfernten Seitenwand 14 von innen her überlappt. Der Zuschnitt 10 kann beispielsweise aus einem Papieroder Pappematerial hergestellt werden, das mit Polyäthylen beschichtet ist, um es gegenüber Flüssigkeiten undurchlässig zu · machen. Die Herstellung des offenendigen Schlauches aus dem Zuschnitt 10 geschieht durch Erhitzen der äußeren Oberfläche der Verschlußlasche 24 und der inneren Oberfläche der Seitenwand l4 längs deren Randbereich, der die Verschlußlasche 24 von außen her überlappt, worauf die beiden Oberflächen gegeneinander gepreßt und in der Preßstellung festgehalten werden, bis das Polyäthylen beider Oberflächen erhärtet und somit eine Abdichtung bildet. Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Durchführung dieser Längsnahtbildung an einem Kartonzuschnitt der hier gezeigten Art ist in der US-PS 3 800 677 offenbart.
In dieser US-PS ist auch der Verfahrensschritt offenbart, daß die die Verschlußlaschen 22 vorzeichnenden Kerb- oder Ritzlinien 23 geschmeidig oder biegsam gemacht werden, indem die Verschlußlaschen Längs dieser Linien 23 auf die Seite des Zuschnitts hin
709819/0742
kn-no-ll
XL
umgebogen werden, die die Innenseite der Kartonpackung bilden wird. Mit Polyäthylen beschichtetes Papier oder Karton hat ein "Gedächtnis", so daß bei Wegnahme des Biegedrucks die Verschlußlaschen 22 die Tendenz haben, sich von sich aus um einen Teil des Biegewinkels in Richtung auf ihre ursprüngliche Lage in der Ebene des Zuschnitts zurückzustellen. Die in Figur 3 dargestellte' Lage der Verschlußlaschen 22 am oberen Ende der Seitenwände 12 und 13 der Kartonpackung gibt eine praktisch zutreffende Lage der Verschlußlaschen nach dem ersten Umbiegen bzw. nach dem Geschmeidigmachen und vor dem Niederdrücken durch die Endwand 18 wieder.
Die gleichzeitig eingereichte Parallelanmeldung (US Serial No. 628 443» unser Aktenzeichen kn-no-10) offenbart eine Vorrichtung zum Verschließen und Versiegeln einer gefüllten Kartonpackung der in Figur 3 der vorliegenden Anmeldung gezeigten Art. Obwohl die in dieser Parallelanmeldung gezeigte Vorrichtung eine Kartonpackung aufnimmt, die an ihrem unteren Ende bereits verschlossen und die auch bereits gefüllt ist, ist klar, daß, weil die beiden Endwände 18 des Zuschnitts 10 identisch sein können und auch so dargestellt sind, die gleiche Art von Vorrichtungsteil zum Ergreifen der Endwand und zu deren Niederdrücken auf die Verschlußlaschen 22 zum Verschließen beider Enden der Kartonpackung verwendet werden könnte. Demgemäß zeigt Figur 3 eine Kartonpackung, deren untere Endwand verschlossen ist, und die Figuren 3, 4 und 5 beziehen sich auf das Verschließen der oberen Endwand 18 der Kartonpackung.
Wie die erwähnte Parallelanmeldung zeigt, weist die Einrichtung zum Schließen und Versiegeln einer gefüllten Kartonpackung Halteteile auf, die hier mit den Bezugsziffern 40 und 42 bezeichnet sind und die die Kartonpackung über einen Teil ihrer Höhe unmittelbar unterhalb des oberen Endes der Kartonpackung mit im
709819/0742
-jT- kn-no-ll
wesentlichen vollständiger Flächenberührung umschließen. Wenn man Figur 4 auf Figur 3 bezieht, liegen die Halteteile 40 und 42 an den Außenseiten der Seitenwände 11 und 13 an, und die Seitenwände 12 und 14 würden in ähnlicher Weise durch weitere Halteteile umschlossen werden. Zweck des Umschließens der gefüllten Kartonpackung, wie es in der genannten Parallelanmeldung beschrieben ist, ist es, ein Zerknittern oder Zerknüllen der Seitenwände der gefüllten Kartonpackung zu verhindern, wenn ein Druck von oben auf deren Oberseite ausgeübt wird.
Die Figuren 4 und 5 zeigen eine Druckplatte 44 zum Niederdrücken der Endwand 18 in Berührung mit den Verschlußlaschen 22, nachdem die Polyäthylenbeschichtung angeschmolzen oder aufgeweicht worden ist, um ein gegenseitiges Anhaften der Endwand 18 und der Verschlußlaschen 22 zu bewirken. Die Druckplatte 44 ist an einem Gelenkzapfen 46 gelenkig gelagert. Um zu dem vertieften Bereich der Endwand 18 zu passen, der durch die erhabenen Randbereiche 32 umgeben ist, hat die Druckplatte 44 einen mittleren Teil 48, dessen untere Oberfläche gegenüber den Randbereichen der Druckplatte 44 nach unten vorsteht. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die untere Oberfläche der Druckplatte 44 über einen Bereich ausgenommen ist, der dem vertieften Bereich der Endwand 18 entspricht, wobei in diese Ausnehmung in der Druckplatte 44 ein Einsatz 48 eingesetzt ist. Der Einsatz 48 kann an der Druckplatte 44 in jeder geeigneten Weise befestigt werden, beispielsweise mittels eines Bolzens 50, der durch eine Öffnung " in der Druckplatte 44 hindurchragt und durch eine auf den Bolzen 50 aufgeschraubte Mutter 52 gehalten ist.
Wie Figur 4 und in größerer Einzelheit auch Figur 5 zeigt, drückt der Randbereich der Oberfläche der Druckplatte 44 nach unten auf den erhabenen Randbereich 32 der Endwand 18, und der vorstehende
709819/0742
kn-no-ll
Bereich des Einsatzes 48 drückt nach unten auf den vertieften Bereich der Endwand 18 innerhalb der erhabenen Randbereiche 32. Wie insbesondere Figur 5 zeigt, ergibt sich hierdurch, daß die gekrümmten und nach innen geneigten Teile der Endwand 18, die durch den Übergangsbereich zwischen dem erhabenen Randteil 32 und dem mittleren vertieften Teil der Endwand gebildet sind, nach unten auf die Verschlußlaschen 22 drücken, wodurch die Verschlußlaschen 22 schräg nach unten gedrückt werden. Es ergibt sich eine Oberflächenberührung zwischen der Endwand 18 und den Verschlußlaschen 22 in dem gekrümmten und nach innen geneigten Übergangsbereich, wobei sich diese Oberflächenberührung von der einen bis zu der anderen der beiden parallelen Ebenen erstreckt, die durch die Innenseite der Endwand 18 definiert sind. Außerdem drückt derjenige Teil der Druckplatte 44, der den Einsatz 48 umgibt, nach unten auf die Oberkanten der Seitenwände 12, 13 und 14 der Kartonpackung und bewirkt einen abflachenden oder einebnenden Druck auf die Verschlußlaschen 22 unmittelbar innerhalb dieser Seitenwände. Das Ergebnis ist, daß eine abdichtende Oberflächenberührung zwischen den Verschlußlaschen 22 einerseits und dem erhabenen Randbereich 32 der Endwand 18 sowie an den gekrümmten oder geneigten Übergangsbereichen der Endwand 18 andererseits besteht. Es hat sich gezeigt, daß hierdurch eine bessere, dichtere und stabilere Abdichtung für das Zurückhalten von Flüssigkeiten in der Kartonpackung geschaffen wird im Vergleich zu einer Abdichtung, die mit einer Endwand erzielt werden könnte, die eine vollständig flache oder ebene Oberfläche hat, die nur in ebene Flächenberührung mit den Verschlußlaschen gebracht werden kann.
Es hat sich gezeigt, daß die Abdichtung, die durch Bildung der Kartonpackung aus einem Zuschnitt der zuvor beschriebenen Art erhalten wird, einer Abdichtung überlegen ist, die -aus einem Kartonzuschnitt der in der US-PS 3 749 300 beschriebenen Art er-
709819/0742
kn-no-ll
halten werden kann, die Verschlußlaschen an den Endwänden der Kartonpackung aufweist. Eine Verschlußplatte oder Druckplatte 44 der beschriebenen Art kann auch zum Verschließen des unteren Endes oder des Bodens der Kartonpackung verwendet werden. Da die Kartonpackung beim Verschließen und Versiegeln der unteren Endwand mit den unteren Verschlußlaschen leer ist, kann hierbei ein Dorn in das Innere der Packung eingeführt werden, der zum Versteifen der Seitenwände der Kartonpackung gegen Zerknittern oder Zerknüllen dient. Beim Verschließen der oberen Endwand bei einer gefüllten Kartonpackung ist es jedoch nicht möglich, einen inneren Dorn zu verwenden, und die äußeren, die Kartonpackung umschließenden Halteteile gemäß Figur 4 bewirken dann eine ausreichende Verstärkung der Seitenwände, um eine zufriedenstellende flüssigkeitsdichte Abdichtung zu erreichen.
Figur 6 zeigt perspektivisch eine Ecke der Kartonpackung während der Herstellung aus einem Zuschnitt 1O9 und zwar in dem Stadium, wo die Verschlußlaschen 22 von zwei Seitenwänden, die die Seitenwände 13 und 14 sein können, nach unten allgemein in die Lage gebracht worden sind, die sie in der fertiggestellten Kartonpackung einnehmen. Das Niederbringen der Verschlußlaschen 22 in diese Stellung wird dadurch erreicht, daß die Endwand 18 in die Verschließstellung niedergedrückt wird, wie es in den Figuren 4 und 5 gezeigt ist. Aber die Endwand 18 ist in Figur 6 weggelassen, um die Eckausbildung zu zeigen. Das Umbiegen der Verschlußlaschen 22 in diese Stellung bewirkt, daß die V-Kerbe zwischen den Enden benachbarter Verschlußlaschen 22 geschlossen wird, wenn die Verschlußlaschen 22 sich in einer Stellung normal zu den Seitenwänden 13 und 14 der Kartonpackung befinden. Wenn die Verschlußlaschen 22 weiter nach unten in die Stellungen gedrückt werden, die den in Figur 4 und 5 gezeigten Stellungen entsprechen, öffnet sich der Winkel der V-Kerbe zwischen den Verschlußlaschen 22 wieder etwas. Wegen des spitzwinkligen
709819/0742
kn-no-ll
Schneidens der Kanten der V-Kerbe mit geringem Abstand gegenüber den Kerb- oder Ritzlinien 23, um die die Verschlußlaschen 22 herumgebogen werden, ergibt sich an der Ecke der Kartonpackung eine geringfügige Aufwölbung oder ein kleiner Vorsprung 54. Wenn die Endwand 18 nach unten in Oberflächenberührung mit den Verschlußlaschen 22 gebracht wird und wenn Druck auf die erhabenen'Randbereiche 32 der Endwand 18 ausgeübt wird, werden die Vorsprünge 54 eingeebnet und nach unten und mit Bezug auf die Kartonpackung nach innen gedrückt, so daß sie eine Verdickung der Verschlußlaschen -22 an der Ecke und damit eine zusätzliche Abdichtung bilden.
Die Figuren 7 und 8 zeigen schematisch, wie Kartonzuschnitte 10 oder 10a aus einem Vorratsstreifen mit einem Minimum an Abfall ausgestanzt werden können,und zwar Figur 7 für den Zuschnitt 10a gemäß der US-PS 3 749 300 und Figur 8 für den erfindungsgemäßen Zuschnitt. Weil der Zuschnitt 10 T-förmig ist, wobei die Endwände 18 einstückig mit einer äußeren der Seitenwände 11, 12, 13, 14 verbunden sind und dadurch sozusagen den oberen Querbalken des T bilden, können die Zuschnitte aus einer Bahn blattförmigen Materials in einer Folge oder Anordnung abwechselnder Umkehrung gewonnen werden, wobei die Zuschnitte längs des Materialstreifens abwechselnd aufrecht und umgekehrt liegen. Es zeigt sich, daß der Materialabfall nur aus dem Streifenmaterial zwischen den Endwänden zweier aufeinanderfolgender Zuschnitte besteht, die die gleiche Orientierung aufweisen, die also entweder aufrecht oder umgekehrt liegen, und daß darüber hinaus ein Abfall nur aus dem Ausstanzen der V-förmigen Kerben resultiert, Ein Vergleich der Figuren 7 und 8 zeigt, daß zur Gewinnung der Zuschnitte 10 gemäß Figur 8 ein schmalerer Materialstreifen verwendet werden kann als für die Zuschnitte 10a gemäß Figur 7· Die eingesparte Breite entspricht der Breite von der Außenkante
709819/0742
kn-no-11
zu den Kerb- oder FaItlinien, die in den Figuren 7 und 8 nicht gezeigt sind, der Verschlußlaschen an den Endwänden, wobei gemäß Figur 7 diese Verschlußlaschen dem senkrechten Teil des T gegenüberliegen bzw. an diesen Teil angrenzen. Bei einem Ausführungsbeispiel einer Kartonpackung, die etwa 5 mal 5 cm im Querschnitt mißt und etwa 10 cm hoch ist, die also ein Flüssigkeitsvolumen von etwa 1/4 1 (250 cnr) aufnehmen kann, kann die Verminderung der Breite des Materialstreifens oder der Materialbahn, die durch das Weglassen der Verschlußlaschen an den Endwänden der Kartonpackung erreicht wird, durchaus in der Größenordnung von 2 1/2 % der Gesamtbreite der Kartonbahn oder des Kartonstreifens liegen. Dies mag als ein relativ geringer Prozentsatz an Materialeinsparung erscheinen, aber wenn man berücksichtigt, daß die Kartonpackungen nicht wiederverwendet werden können und demgemäß kontinuierlich in großen Mengen zur Verfügung gestellt werden müssen, kann sogar eine Einsparung in dieser kleinen Größenordnung vom Standpunkt der Kosten der Kartonpackung und der Einsparung von Rohmaterialien bedeutungsvoll sein. In Figur 7, die auf die US-PS 3 749 300 zurückgeht, sind die Kartonzuschnitte mit der Bezugsziffer 10a bezeichnet, da sie nicht identisch sind mit den erfindungsgemäßen Zuschnitten, die in der vorliegenden Beschreibung mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet werden.
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung die Herstellung und das Verschließen der Kartonpackung anhand der Verwendung eines T-förmigen Zuschnittes erläutert sind,ist die Erfindung nicht auf die Verwendung eines Zuschnittes mit dieser Ausbildung beschränkt. Vielmehr kann jede der Seitenwände 11, 12, 13 und 14 eine Endwand 18 an einem Ende und eine Verschlußlasche 22 an ihrem gegenüberliegenden Ende tragen. Die einzige Einschränkung besteht darin, daß die Endwände 18 so angeordnet werden müssen, daß mit
709819/0742
kn-no-11
ihrer Hilfe ein Verschließen der beiden Enden der Kartonpackung möglich ist. Jede Kombination innerhalb dieser Einschränkung würde bei einer quaderförmigen Kartonpackung dazu führen, daß jede Endwand mit drei Verschlußlaschen versiegelt wird. Der T-förmige Zuschnitt hat den Vorteil, daß er von einem kontinuierlichen Streifen bandförmigen Materials im Hinblick auf Materialverluste ökonomisch gewonnen werden kann.
703819/0742
Leerseite

Claims (10)

  1. kn-no-11
    PATENTANSPRÜCHE
    Faltbarer Kartonzuschnitt zur Bildung einer Kartonpackung, mit einer Mehrzahl paralleler erster Faltlinien, die Seitenwände der Kartonpackung begrenzen, und mit zweiten Faltlinien, die allgemein normal zu den ersten Faltlinien verlaufen und an den Enden der Seitenwände entweder Verschlußlaschen oder eine von zwei Endwänden begrenzen, wobei die Endwände eine Gestalt und eine Fläche aufweisen, die im wesentlichen die gleichen sind wie die Querschnittsgestalt und -fläche einer durch Falten des Zuschnitts längs der ersten Faltlinien zu einem offenendigen Schlauch gebildeten Kartonpackung, dadurch gekennzeichnet , daß die Endwände (18) erhabene Randbereiche (32) längs ihrer freien Kanten aufweisen, so daß die Endwände mit Abstand von ihren freien Kanten gekrümmte und nach innen geneigte Oberflächen (30) haben, und daß jede der Endwände (18) so angeordnet ist, daß ihre gekrümmten und geneigten Oberflächen (30) in Oberflächenberührung mit den am zugehörigen Ende der schlauchförmigen Packung angeordneten, umgefalteten Verschlußlaschen (22) bringbar sind, um dieses Ende der Kartonpackung zu verschließen.
  2. 2. Kartonzuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die erhabenen Randbereiche (32) längs der freien Kanten der Endwände (18) in einer der inneren Oberfläche des Zuschnitts entgegengesetzten Richtung erhaben sind, so daß die durch die erhabenen Randbereiche begrenzte
    709819/0742
    kn-no-ll
    Fläche in Bezug auf die erhabenen Randbereiche nach innen versetzt ist, und daß die erhabenen Randbereiche (32) der Endwände (18) und die durch die erhabenen Randbereiche umgebene Fläche allgemein in zwei parallelen Ebenen liegen.
  3. 3. Kartonzuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Gestalt des Übergangsbereiches von den erhabenen Randbereichen (32) der Endwände (18) zu den hierdurch umgebenen Bereichen eine in Richtung auf das Innere der Kartonpackung gerichtete Neigung (30) aufweist.
  4. 4. Kartonzuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Abmessung der erhabenen Randbereiche (32) der Endwände (18) in Richtung normal zu den Kanten der Endwände (18) größer als ein Drittel, aber nicht größer als zwei Drittel der Abmessung der Verschlußlaschen (22) in Richtung normal zu den die Verschlußlaschen begrenzenden FaItlinien (23) ist.
  5. 5. Kartonzuschnitt nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Unterseite des nach innen geneigten Teils der Endwand (18), wenn diese zum Verschließen der Kartonpackung umgefaltet ist, die Verschlußlaschen (22) schräg nach innen (zum Inneren der Kartonpackung hin) drückt und in Oberflächenberührung mit den Verschlußlaschen (22) kommt.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen einer Kartonpackung aus einem Kartonzuschnitt nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
    - Falten der Seitenwände (11, 12, 13, 14) nach innen längs der FaItlinien (l6) in die Gestalt eines offenendigen Sehlauchs;
    709819/0742
    - >JT- kn-no-ll
    - Verbinden einer äußeren Seitenwand (14) und der Verschlußlasche (24) an der anderen äußeren Seitenwand (11) zur Vervollständigung des offenendigen Schlauches;
    - Falten der Verschlußlaschen (22) an den Enden der Seitenwände (12, 13, 14) zum Inneren des offenendigen Schlauches hin; und
    - Palten einer Endwand (18) in Schließstellung in Bezug auf den Schlauch und Aufbringen eines Druckes direkt
    x auf die erhabenen Randbereiche (32) der Endwand (18) zur Befestigung dieser Endwand an den Verschlußlaschen (22).
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Zusammenpressen der inneren Oberfläche einer Endwand (18) und der äußeren Oberfläche der Verschlußlaschen (22) die Voraussetzung für eine Adhäsionsverbindung zwischen diesen Teilen geschaffen wird (z.B. Klebrigmachen einer Beschichtung).
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Druck direkt auf denjenigen Teil der Endwand (18) aufgebracht wird, der durch die erhabenen Randbereiche (32) umgeben ist, und zwar gleichzeitig mit dem Aufbringen eines Drucks direkt auf die erhabenen Randbereiche (32).
  9. 9· Verfahren zum Verschließen einer Kartonpackung, bestehend aus einem Schlauch mit polygonalem Querschnitt, der an einem Ende verschlossen ist und der an dem offenen Ende eine Endwand aufweist, die einstückig mit einer der Seitenwände ist und die eine polygonale Gestalt passend zu derjenigen des
    709819/07U
    kn-no-11
    Schläuche hat, und die an dem offenen Ende Verschlußlaschen aufweist, die einstückig mit den anderen Seitenwänden ausgebildet sind, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Endwand mit erhabenen Randbereichen versehen ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Voraussetzung für eine dauerhafte Adhäsionsverbindung (z.B. durch Klebrigmachen einer Beschichtung) zwischen den äußeren Oberflächen der Verschlußlaschen (22) und der inneren Oberfläche der Endwand (18) geschaffen wird, daß die Verschlußlaschen (22) nach innen gefaltet werden und die Endwand (18) in eine allgemein bündige Verschließstellung in Bezug auf das Ende des Schlauchs gebracht wird, wobei die innere Oberfläche der Endwand (18) in Oberflächenberührung mit den Verschlußlaschen (22) gebracht wird, und daß Druck direkt auf die erhabenen Randbereiche (32) der Endwand (18) aufgebracht wird, um diese Endwand an den Verschlußlaschen (22) zu befestigen.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußlaschen (22) durch die mit erhabenen Randbereichen (32) versehene Endwand (18) in eine nach innen (zum Inneren der Kartonpackung hin) geneigte Stellung gedrückt werden.
    709819/0742
DE19762649573 1975-11-03 1976-10-29 Kartonzuschnitt und verfahren zum herstellen einer packung aus diesem zuschnitt Ceased DE2649573A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/628,444 US4011984A (en) 1975-11-03 1975-11-03 Carton blank, carton and method of forming carton

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2649573A1 true DE2649573A1 (de) 1977-05-12

Family

ID=24518905

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762649573 Ceased DE2649573A1 (de) 1975-11-03 1976-10-29 Kartonzuschnitt und verfahren zum herstellen einer packung aus diesem zuschnitt

Country Status (7)

Country Link
US (2) US4011984A (de)
JP (1) JPS5258675A (de)
CA (1) CA1047997A (de)
DE (1) DE2649573A1 (de)
FR (1) FR2329519A1 (de)
GB (1) GB1561268A (de)
IT (1) IT1066661B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2900625A1 (de) * 1978-06-02 1979-12-13 Nolex Corp Verfahren zum herstellen einer kartonpackung und danach hergestellte kartonpackung

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4526563A (en) * 1977-10-17 1985-07-02 Rendoll Paper Corporation Folding ice-cream carton, carton blank and method
USRE33573E (en) * 1977-10-17 1991-04-16 Folding ice-cream carton, carton blank and method
US4124161A (en) * 1977-10-18 1978-11-07 American Can Company Carton closure with scored flaps
US4292787A (en) * 1978-06-02 1981-10-06 Pneumatic Scale Corporation Paperboard carton
US4311476A (en) * 1979-07-18 1982-01-19 Williams Eric A Method and apparatus for forming a container for liquids
US4301911A (en) * 1979-07-18 1981-11-24 Pneumatic Scale Corporation Apparatus for handling a tubular carton blank
US4378080A (en) * 1979-07-18 1983-03-29 Nolex Corporation Fluid velocity attenuating nozzle
US4569474A (en) * 1979-12-04 1986-02-11 Pneumatic Scale Corporation Continuous sealing rim for carton
US4300716A (en) * 1980-01-21 1981-11-17 Pneumatic Scale Corporation Paperboard carton
USRE33204E (en) * 1983-09-19 1990-04-24 Rolph-Clark-Stone Packaging Corporation Carton for packaging ice cream or like frozen initially liquid or semi-solid material
US4756470A (en) * 1987-03-04 1988-07-12 Rolph-Clark-Stone Packaging Corporation Carton and blank for packaging ice cream or the like
USD293211S (en) 1987-05-06 1987-12-15 Rendoll Paper Company Ice cream carton
US5033622A (en) * 1990-09-10 1991-07-23 Paperboard Industries, Inc. Carton and blank for packaging ice cream and the like
US5851630A (en) * 1997-01-27 1998-12-22 Westvaco Corporation Container and blank for "duckbill" elimination
US20040248718A1 (en) * 2003-06-05 2004-12-09 Stanton Steven W. Candy box construction and method

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2734676A (en) * 1956-02-14 Dynamite box
US1497704A (en) * 1922-07-17 1924-06-17 Chicago Mill Box
US1673109A (en) * 1925-06-16 1928-06-12 Columbia Steel Corp Box
US2085458A (en) * 1934-11-19 1937-06-29 Clarence H Walker Box
US2409460A (en) * 1936-07-18 1946-10-15 Harry F Waters Manufacture of containers
US2949151A (en) * 1956-08-16 1960-08-16 Tri Wall Containers Inc Method and machine for making triple wall corrugated paper board
US3041942A (en) * 1958-09-15 1962-07-03 Crown Zellerbach Corp Method of assembling multi-wall bulk pak shipping containers
US3097783A (en) * 1961-03-06 1963-07-16 Procter & Gamble Dust-proof carton
US3341104A (en) * 1965-04-20 1967-09-12 Inland Container Corp Corrugated fiber board container for liquids
US3525465A (en) * 1968-09-09 1970-08-25 United States Steel Corp Hermetic container
US3749300A (en) * 1971-05-03 1973-07-31 Xepex Ind Inc Carton and blank for forming carton
CH562133A5 (de) * 1973-02-20 1975-05-30 Tetra Pak Dev

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2900625A1 (de) * 1978-06-02 1979-12-13 Nolex Corp Verfahren zum herstellen einer kartonpackung und danach hergestellte kartonpackung

Also Published As

Publication number Publication date
FR2329519A1 (fr) 1977-05-27
US4011984A (en) 1977-03-15
JPS5258675A (en) 1977-05-14
US4084489A (en) 1978-04-18
CA1047997A (en) 1979-02-06
FR2329519B1 (de) 1980-05-16
IT1066661B (it) 1985-03-12
GB1561268A (en) 1980-02-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69121910T2 (de) Behälter aus Folienmaterial und Zuschnitt zur Herstellung desselben
DE69431070T2 (de) Mit einer sperrversiegelung versehener behälter mit giebelförmigem oberteil und vorrichtung zu seiner herstellung
DE2649573A1 (de) Kartonzuschnitt und verfahren zum herstellen einer packung aus diesem zuschnitt
CH629437A5 (en) Carton, method for its manufacture, and blank for carrying out the method
DE1536204B1 (de) Behaelter aus Pappmaterial mit giebelfoermigem Verschlussoberteil
DE2428355C3 (de) Verfahren zum Füllen und Verschließen von Verpackungsbehältern und nach dem Verfahren hergestellter Behälter
DE2826170A1 (de) Verpackungsbehaelter
DE3872845T2 (de) Kartonschachtel mit ebenem bodenverschluss.
DE2759685C2 (de) Kartonbehälter sowie Zuschnitt hierfür
DE2305538A1 (de) Verpackungsbehaelter
DE2756139A1 (de) Faltbehaelter
DE2714288C2 (de) Vorrichtung zum Ultraschall-Schweißen eines rechteckigen Endverschlusses eines Pappkartons
DE3133258C2 (de)
DE3434427A1 (de) Zuschnitteil fuer behaelter und verfahren zu seiner herstellung
DE3100110C2 (de)
DE2231262A1 (de) Verpackungsbehaelter und verfahren zu seiner herstellung
DE3221588C2 (de)
DE69104949T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Biegelinien.
DE2710163C2 (de)
DE2900625A1 (de) Verfahren zum herstellen einer kartonpackung und danach hergestellte kartonpackung
DE2946057C2 (de)
DE69203478T2 (de) Bag-in-Box mit automatisch auffaltbarem Boden und Verfahren zu deren Herstellung.
DE20203152U1 (de) Verpackung
DE69215218T2 (de) Behälter aus Papierlaminat und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE2214665A1 (de) Stapelbarer nahtloser behaelter aus thermoplastischem kunststoff

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection