[go: up one dir, main page]

DE1485633A1 - Sicherheitsschuh mit Stahlkappe - Google Patents

Sicherheitsschuh mit Stahlkappe

Info

Publication number
DE1485633A1
DE1485633A1 DE19651485633 DE1485633A DE1485633A1 DE 1485633 A1 DE1485633 A1 DE 1485633A1 DE 19651485633 DE19651485633 DE 19651485633 DE 1485633 A DE1485633 A DE 1485633A DE 1485633 A1 DE1485633 A1 DE 1485633A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
steel cap
steel
shoe according
toe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651485633
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Ludwig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Desma Werke GmbH
Original Assignee
Desma Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Desma Werke GmbH filed Critical Desma Werke GmbH
Publication of DE1485633A1 publication Critical patent/DE1485633A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/32Footwear with health or hygienic arrangements with shock-absorbing means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/08Heel stiffeners; Toe stiffeners
    • A43B23/081Toe stiffeners
    • A43B23/082Toe stiffeners made of metal

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Sicherheitsschuh nit Stahlkappe
Die Rrfinlun,; betrifft einen oicherheitsschuh mit einer iJtahlkappe ·λϊϊ der 3chuh3pitze und einer an den Schaft angeformten, insbesondere angespritzten Sohle aus elastische« Werkstoff, vorzugsweise Kunststoff·
Bei verschiedenen Sicherheitsschuhen, zum Beispiel bei Arbeitsschuhen für bestimmte technische Zwecke, 1st an der Schuhspitze zum Schutz der Zehen eine Stahlkappe angeordnet, die auf die Schuhspitze/ einwirkende Druckbelaetungen aufnehmen und die Zehen vor Quetschungen und anderen Verletzungen schützen soll. Die Wirkung dieser Stahlkappe ist aber wesentlich von der Belastbarkeit der Schuhsohle abhängig. Sa besteht nämlich die Gefahr, dass bsi grOütren Druokbtlaatungen auf der Schuhspitee nicht nur die Stahlkappe eingedrUokt wird, sondern diese ihrerseits auch noch die Sohle stark zusammenpreßt, sodass hierdurch eine erhebliche Verringerung der Zehenfreiheit unterhalb der Stahlkappe auftritt, die zu Verletzungen der Zehe führen kann. Besonders unangenehm tritt dl·-
009809/0020
se ärscheinung bei üohlen auf, die aus einen weichen Material, beispielsweise aus weichem Kunststoff (PVC oder dergleichen) bestehen, da3 bei größerer Druckbelastung besondere nachgiebig ist und sehr stark zusammengedrückt wird. Derartiges weiches Kunststoffmaterial hat andererseits aber verschiedene sehr wesentliche Vorteile für Uchuhsohlen. Insbesondere ist iieses Material abriebfest und deshalb länger haltbar.
Ausserdem beritzt eine weiche Schuhsohle eine sehr gute Rutschsicherheit.
In dieser Anordnung erfüllt also dl· Stahlkappe ihren Zweck nicht·
Es ist die Aufgabe der Erfinlung, einen Sicherheitsschuh mit Gtahlkappe vorzuschlagen, bei dem trotz Anwendung von Sohlen aus abriebfestem und rutschsicherem Material die vorstehenden Nahteile bei Druckbelastung der Stahlkappe vermieden werden* Der erfindungsgemäße Sicherheitsschuh ist gekennselchnet durch eine Laufsohle aus weichem, abriebfestem Material und durch wenigstens einen bis auf die Lauffläche der Sohle durchgehenden Sohlenteil aus hartem, weitgehend druckfestem Material im Bereich der Stahlkappe· Die Erfindung geht also von der Erkenntnis aus, daß zur Aufnahme der auf die Stahlkappe wirkenden Druckbelastungen diese auf möglichst druckfestem Material gelagert sein
009·09/6020
muli. Üa/;e.:on i;;t es nicht erforderlich, die nesante Laufsohle aus druckfedern, hartem Material herzu;3te le:., uoniern diese besteht erfindun.*a<;enä3 aus weichem, abriebfesten I.'.uterial, um die Vorteile eines derartigen oohleiinaleri.ilr praktische noch voll auszunutzen.'
Nach einem weiteren Vorschlag der cJrfindun,; lio{;t die Dtai.lkappe mit einem nach innen um,> bo^enen Plansch auf dem vorzugsweise in der Breite und Form den Flansches ausgebildeten Sohlenteil aus hartem, druckfestem ti iterial auf. Der aus dem druckfesten Material bestehende oohlenteil ist hierbei im wesentlichen U-förmig ausgebildet, so daß die überwiegende l·'! iche der L3ohle aus weichem luaterial bestehen kann.
Ein weiteres wesentliches i»lerkmal der ^rfindun^ besteht darin, daß an den Schaft eine Zwischensohle aus hartem Material angeformt ist, die wenigstens im Bereich der 3tahlkap]e, vorzugsweise U-förmig bis zur Lauffläche der Sohle reicht. Diese Ausgestaltung des Sicherheitsschuhs bzw. der Sohle ist für die Praxis aipfeünstigsten. Es wird zunächst eine Zwischensohle aus hartem, druckfestem Mat rial angeformt, insbesondere angespritzt, und sodann ne Laufsohle aus kostspieligerem, weichen Material. Dadurch wird bei der verhältnismäßig dicken Sohle wenig von dem abridfesten Material benötigt.
009809/0020
-A-
V/eiU.re Merkmal'; dor irTindun,; bon··-ffon die anordnung der .italilkajpe m der :;<*huh:ipi tze, insbesondere unter Bezu ;nahi:te auf don ."chuhncJi irt sowie ei nun Vorteil],-ι;: zur besonders zweck mäßigen Ausgestaltung einer ¥ - rm zum Anspritzen von Johlen ge mäß der JJr^infiun.· nn eiiiem ochuhnch*aft.
Die Krfindun: '.vi-·α nicht nu^ in den be i.npruchten üinzelnerk-
.'i, nondern .'i'icJ: in i','!i verfjch' pdcnci. i.'iö/jlichon Kombinati onen »H/;r?:;ehen.
Nachfolgend v/eruen anliini der in den Zeichnungen dargestellten Ausf ihruiirsbei .sj i el ο vieiteve Einzelheiten und Vorteile der Erfindung näher erläutert. i-Js zeigt:
Fig. 1: ein Vorderteil einen JicherheitouchuhiJ gemäß der -Jr^indung im Längsschnitt .,
Fir. 2: eine Ansicht eines Sicherheitsachuhß gemäß Fig. 1
Fig. Z' die Sohle eines Sicherheit3schuhs gemäß Fig. 1 und 2 in Unteransicht,
Fig. 4: Jer Forderteil eines v/eiteren Ausf ührungs bei-
fjr.iels der Erfindung im Längsschnitt
009809/0020 bad urin
H85633
Fi.:. 5: den :;icherheituachuh p.enriß Fig. 4 Im QuerBchnltt V-V
Fig. '»: ein Detail der Ausführunßaform gemHfi Pig. 4 in Unterannicht VI-VI
Pig. 7: ein ver(joi3erteo Detail der Verbindung zwischen otahlkappe und Schaft einen Slcherheitsechuhe der .;rfin
PLg. rt: ein weitoron Auuf ühruri<;:'beiapitil der Erfindung im Detailschnitt
Pig. 9: eine Form zur Herstellung bzw. Anformung einer
Sohle an einen Slcherheituschuh gemäß der Brfinim .irundriß
FL^. U): einzelne Teile de& Form gomHÜ Fig. 6 in Seitenanaich t.
Dei den in den Zeichnungen dargestellten berorzugten Ausführung*- forin υ η deu erf indimgsgemäOen Sicherhei taachuha wird die aus Kunst· atoff, zum Beispiel aus PVC bestehende Sohle durch Anspritzen an oituMi Schaft 10 angfformt. Dieser kann durch eine übliche Iaht Π mit einer Branddohle 12 verbunden sein. V/eiterhin ist ein aneich
BAD ORIGiNAL
H85633
ebenfalls bereits bekanntes Füllstück 13 aus Pil» od.dgl. im Bereich der Sohle vorgesehen, um den erforderlichen Bedarf an Sohlenmaterlal zu vermindern.
Zur Aufnahme von hoheen Druckbelastunken ist an der Schuhspitze eine Stnhlkappe 14 befestigt, die mit einem im Grundriß etwa U-förmig verlaufenden, nach innen gebogenen Flansch 15 in dit Sohlenkonstruktion einfaßt. Der Schaft 10 geht bei dem gezeigten Ausführunf;3beliiplel bis zur Schuhspitze, so daß die Stahlkappe 14 auf dein Jchaft 10 aufliegt. Weiterhin ist gemäß diesem Ausführun^sbelspiel die Stahlkappe 14 außen mit Deckschicht 16, ror-2U£3\vei3e aus fin^espritztem Kunststoff versehen, so daß die Stahlkn; pe 14 allseitig eingeschlossen ist.
Pall3 bei ior Einspritzung der Deckschicht 16 das Spritzgut unter den Rand der Stahlkappe fließen sollte, so ist das durchaus nicht als nachteilig anzusehen, da in solchen Fällen das unterflossene Spritzgut einen glatten, ununterbrochenen Übergang zwischen dta Schaft 10 und der Stahlkappe 14 herstellt und zusätzlich noch als Polster wirkt.
iCrfindungsgeraäß ist an dem Schuh nämlich an dem Schaft 10, eine mehrschichtige, insbesondere zweischichtige Sohle angespritzt·
00910t/ Olli (5 BAD CBGlNAL
Diese besteht aus einer zunächst angeepritzten Zwischensohle 17 und einer in einen zweiten Einspritzgang angeformten Laufsohle 18. Die Zwischensohle 17 besteht aus harten, druckfest··, weniger kostspieligem Katerlnl, zum Beispiel aus härterem WiC, Die Laufsohle 18 ist dagegen aus weichen, abriebfestem Material, zun Beispiel Weich-PVC hergestellt. Dadurch erhält die gesamte Sohle eine lance Haltbarkeit ge.-en Abnutzung. Erfindungsgemäß ist in Bereich der Stahlkappe 14 ein Über die gesamte Dicke der Sohlenkon-' rtruktlon durchgehender Sohlenteil 17a vorgesehen, der aus hartem Material besteht, nämlich vorzugsweise aus dem gleichen Material wiegle Zwischensohle 17. Dieser Sohlenteil 17a wird auch zugleich mit der Zwischensohle 17 angespritzt. Die Stahlkappe 14 liagt mit ihrem nach innen gebogenen Flanaoh 15 auf den Sohlentall 17a auf. Dieser ist deshalb entsprechend der form des Flanschte 15 in Orund- riß etwa U- bzw. hufweis nförmig ausgebildet (Fig· 3)» so dafl dar Flansch 15 der Stahlkappe 14 einen großen Auflageberelch hat. Bar Sohlenteil 17a aus harten Material dient sur Aufnahme von Druckbelnstungen, die auf die Stahlkappe 14 einwirken, so daß die Sohle nicht durch derartige Drucktbelastungen zusammgedrUckt werden kann. Die Zehenfreiheit la Schuh bleibt aueh bai hohen Druckbelaatungaa auf die Stahlkappe erhalten.
Bei dem in Pig. 1 bis 3 gezeigten AusführungsbeiBpiel besteht eine Besonderheit noch darin, daß die Deckschicht 16 aus dem gleichen Material besteht wie die Zwischensohle 17 und der*Sohlenteil 17a und auch in einer entsprechenden Form zugleich mit diesen angespritzt wird. Die sich aufgrünt dieses Vorschlags ergebende äuSer»
009'1Ot/0020 BAD
H85633
Gestalt der SohlenkonBtruktion· ist in Fig. 2 angedeutet. Ia Bereich der Schuhspitze, nämlich etwa im Bereich der Stahlkappe erscheint eine durchgehende Sohle, während im Übrigen Bereich die Sohle zweischichtig und ge^ebenenfalle auch zweifarbig ist.
Die Anordnung der Otahlkappe 14 sowie der Übergang zum Schaft kann erfiniun ;:j£emäß auf verschiedene Weise erfolgen. Nach dem Ausfdhrun.jsbeispiel der Fig. 4 ist der Sihaft 10 auf der Innenseite mit einem Putter 27 aus Leder oder einem Textilgewebe versehen. Der Schaft 10 verläuft zwecke Einsparung τοη Schaftaaterial nur bis zum freien Rand der Stahlkappe 14 und endet hier. Das Putter 27 ist durchgehend unterhalb der Stahlkappe 14 bis sur Schuhspitze geführt. Am Ende des Schaftee 10 ist das Futter 27 durch eine Naht 28 mit dem Schaft verbunden. Die außen an die Stahlkappe 14 angespritzte Deckschicht iet über die Stoßstelle zwischen Schaft 10 und Stahlkappe 14 hinaus verlängert und bedeckt somit eine unter Umstlnden vorhandene fuge «wischen Schaft und Stahlkappe 14·
Unterhalb der Brandsohle 12 ist im Bereich der Schuhspitze eine Tragplatte 29 aus Hartpappe mittels Täckse 30 befestigt. Diese Tragplatte 29, die etwa die flache Form der Schuhspitze hat (siehe Pig. 6), dient zur Unterlagerung des U-förmigen Plansehee 15 der
.* BAD C;ir2JNAL
009101/0020
UiM 33
Stahlkappe 14. Die Druckbelaetungen aus der Stahlkapp· 14 werden von der Tragplatte 29 aufgenomaen und verteilt, inabesonder· vom dem Sohlenteil 17a. Durch dieses Merkmal wird die Stabilität und Formbeständigkeit der Schuhspitze noch zusätzlich erhöht.
üie Deckschicht 16 wird mittels dieses zusätzlichen forderkappenteilu 31 der Spritzgießform angespritzt. Dabei kann, wie bereite ' ausgeführt, das Spritzgut unter dea freien Rand der Stahlkappe 14 ' laufen (siehe Fig. 7). Dadurch ist der Rand der Steifkappe 14 vollkommen von dem angespritzten Material eingefaßt. Das unterflDS-eene Spritzgut gewährt hierbei einen glatten Übergang ζwiahnen Schaft 10 und Stahlkappe 14 und wirkt zusätzlich als Polster.
Gemäß Fig. 8 kann auch ein Schaft 10 ohne* Innenfutter verwendet werden. In diesem Falle ist im Bereich der Schuhspitze, unterhalb der Stahlkappe 14 ein Unterfutter 32, besondere aus Textilmaterial vorgesehen. Das Unterfutter ist durch eine Iaht 33 *lt deai vorsugsweise ausgeschärften Rand des. Schaftes 10 verbunden.
■4 ( /
Die Figuren 4 und 5 zeigen auch Zwischenstation bi* der HsrsteUnig
eines Üicherheitsachuhe gemäß der Erfindung. Dieser wird vorzugsweise in einer üblichen Spritzgießform hergestellt, die aus eines Leisten 19,·zur Aufnnlune des Schaftes 10, einem verschiebbaren Boden-
00M0f/ftQ2·
U85633
Stempel 20 zur Begrenzung der Unterseite der Sohle und einem vorzugsweise längsgeteilten Seitenrahmen 21 besteht. Der Leisten !9 wird mit dem Schuhschaft dicht auf einen nach innen vorspringenden Dichtrand 22 des geschlossenen Seitenrahmena 21 abgesenkt. Bei einer Stellung gemäß Fig. 4 und 5 können dann die Zwischensohle und der Sohlenteil 17a angeepritz werden. Danach wird der Bodenstempel 20 in eine zweite Stellung (strichpunktierte Linie) abgesenkt und ) in den freien Raum wird die zweite Sohlenschicht, nämlich die Laufsohle 18 aus anderem Material aingespritst.
Zur Bildung des Sohleuteils 17a ist der Seitenrahmen 21 im Vorderteil mit einem etwa U-förmigen Ansäte versehen und der Bodenütempel 20 in diesem Bereich entsprechend ausgespart, so daß er mit einem Vorsprung 20a in den Bereich des Ansatzes 23 einfassen kann. Der knaetz 23 beatiumit die Stärke des Sohlenteils 17a und damit die ^r.dnt'irke der gesamten Sohlenkonsturktion. Um insoweit Änderunrs- r.nd Anpasuunfismöglichkeiten vorzusehen, sind gemäß der Erfindung auf dem Ansatz 23 des Seitenrahmens 21 lösbare Auflägest iicke 24,25 angebracht, die beispielsweise durch Schrauben 26 befestigt sein können. Die Dicke dieser AuflagestUcke 24,25 »eatiaat dit Stärke des Sohleuteils 17a· für unterschiedliche Bohlenstlrk· werden die Auflagestüvke 24,25 ausgewechselt. In fig.^f sind zur Verdeutlichung dieses Aufbaus der Sohlenform der Bodenstempel 20 und eine Hälfte des öeitenrahmens ?1 je gesondert in Seitenansicht dargestellt.
* - - . , , ., BAD ORIGINAL
OtMOf/H 20 *
U85633 - it -
Bei den insoweit beschriebenen Ausführungabeispielen der Erfindung kann die bei der zweiten Einspritzung engeforste Laufsohle 18 aus Weich-PVC bestehen. Anstelle dieses Materials kann jedoch vorteilhaft eine Laufsohle l8 aus geschäumtes! Kunststoff angespritzt werden· Weiterhin ist es nach der Erfindung in vorteilhafter Weise Möglich, die aus geschäumtem Kunststoff bestehende Laufsohle alt oder gegebenenfalls ohne Füllstück 13 anzuformen. Die letztgenannte Ausgestaltung ohne Füllstück 13 ist besondere wichtig für die Erfindung· Durch das fehlende Füllstück 13 ist die aus geschäumtem Kunststoff bestehende Laufsohle l8 im Querschnitt entsprechend stärker dimeneinniert. Sie füllt in diesem Fall den gesamten Raum unterhalb der Brandsohle 12 bis zur Lauffläche aus·
009809/0020

Claims (1)

  1. U85633
    Ansprüche
    1. Sicherheitsschuh mit einer Stahlkappe an der Schuhspritze und einer an den iJchaft angeformten, insbesondere angespritzten Gohle aus elastiochem Werkstoff, vorzugsweise Kunststoff, .gekennzeichnet durch eine Laufsohle (18) aus weichem abriebfestem Material und durch wenigstens einen bis auf die Lauffläche durchgehenden Sohlenteil (17a) aua hartem, waltgehend druckfestem M Material im Bereich der Stahlkapp« (14)
    2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlkappe (14) mit eiheu nach innen umgebogenen flansch (15) auf des vorzugsweise in der Breite und Fon des flansohes (15) auegebildeten Sohlentcil (17A) aus harten, druckfeste« Material aufliegt.
    3. Schuh nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine an den Schaft (10) angefonate Zwischensohle (17) aus hartem Material, die wenigstens im Bereich der Stahlkappe (14), vorzugsweise U-förmig, bis zur Lauffläche reicht.
    4. Schuh nach Snpruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, deJ 41· Stahlkappe £14) mit einer angeformten Deckschicht |6) aus elastischen Werkstoff, insbesondere aus den hartem Werkstoff der Zwischensohle (17) versehen ist.
    BAD ÜHiüiNAL
    009S09/0Ö10
    JJ
    5. Schuh nach Snapruch 1 bis 3 und gegebenenfalls nmch" Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet., daß der Schaft (10) unterhalb der Stahlkappe (U) bis zur Schuhepitee geführt* 1st.
    / 6. Schuh aach Anspruch*1 bla 3 und gegebenenfalls nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (10) vor der Stahlkappe (14) , endet, während ein an sich bekanntes Futter (17) bis xur Schuhspitze geführt ist.
    7. Schuh nach Anspruch 1 bis 4 und gegebenenfalls 'nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der ,Schaft (10) aa Rand der Stahlkappe (U) endet, während im Bereich der Stahlkappe (U) ein Unterfutter (32), insbesondere aus Textilmaterial unterhalb der Stahlkappe (U)
    bis zur Schuhspitze geführt ist.
    8. Schuh nach Inspruch 3-7 dadurch gekennzeichnet, daß das Futter (
    (27) bzw. das Unterfutter (31) mit dem Schaft (10) vorzugsweise aeben dem freien Rand der Stahltoappe (U) durch eine Naht (tö bsw.
    9. Schuh nach Inspruch 4-8 dadurch gekennseichnet, dafi der frei·F Kand der Stahlkappe (14) mit einer angespritzten» sich auch innen erstreckenden Umkleidung versehen ist, die insbes. beim Anformen der Deckschicht (16) durch unterlaufen von dpritzmaterial unter di· Stahlkappe entsteht. ' -
    00··0β/002θ
    JH
    10. Schuh nach einen oder mehreren der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlkappe ilk) bzw. der nach innen umgebogene Flansch (15) von einer Tragplatte (29) insbes. aus Hartpappe aufliegt, die etwa die Grundrißform der Schuhspitze hat.
    11. Schuh nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 Abis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufsohle (l8) aus auf ge·· schäumtem Kunststoff besteht und insbesondere ohne Füllstück (13) angeformt ist.
    12· Form' zur Herstellung eines Schuhs nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11 bestehend aus Leisten, verschiebbarem Bodenstempel und vorzugsweise zweigeteilten Seitenrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung der Stärke des bis auf die Lauffläche durchgehenden Sohlenteils (17«) aus hartem Material im Seitenrahmen (21) an der Schuhspitze ein Ansatz (23) vorgesehen ist, dessen Höhe durch lösbare Auflagestücke (2%,25) veränderlich ist.
    Bremen, den 24.2.1965
    Anmelder t Desma-V.rke GmbH. Degen' b.Bremen Desmastrasse 112
    Für den Anmelders
    Patentanwalt
    !.-Ing. H ι η ϊ ^Ae»si η e Γ 2c -T !· e rr, e π »«:. - „2i72
    009809/0020
DE19651485633 1965-03-25 1965-03-25 Sicherheitsschuh mit Stahlkappe Pending DE1485633A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0046896 1965-03-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1485633A1 true DE1485633A1 (de) 1970-02-26

Family

ID=7050033

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651485633 Pending DE1485633A1 (de) 1965-03-25 1965-03-25 Sicherheitsschuh mit Stahlkappe

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT281636B (de)
BE (1) BE678454A (de)
DE (1) DE1485633A1 (de)
GB (1) GB1098708A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3108359A1 (de) * 1981-03-05 1982-10-14 Herbert Dr.-Ing. 8032 Lochham Funck Sohle fuer sicherheitsschuhe

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5007184A (en) * 1989-06-21 1991-04-16 Lee Chien A Safety shoe
NL1002048C2 (nl) * 1996-01-09 1997-07-10 Hevea B V Thermisch isolerende rubberen laars.
GB201302264D0 (en) * 2013-02-08 2013-03-27 Kanyon Outdoor Llp Footwear

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3108359A1 (de) * 1981-03-05 1982-10-14 Herbert Dr.-Ing. 8032 Lochham Funck Sohle fuer sicherheitsschuhe

Also Published As

Publication number Publication date
AT281636B (de) 1970-05-25
BE678454A (de) 1966-09-01
GB1098708A (en) 1968-01-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2241493C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mehrschichtigen Sohlen aus Werkstoffen niedriger Viskosität, insbesondere Polyurethan oder Gummi
DE69000752T2 (de) Sohle fuer sportschuh.
DE1485633A1 (de) Sicherheitsschuh mit Stahlkappe
DE102018002408A1 (de) Fahrzeugdachdeckel mit einem Rahmenteil
DE2721443A1 (de) Form zum herstellen von schuhen oder schuhsohlen sowie schuh bzw. schuhsohle
DE2542760C3 (de) Sportschuh, insbesondere Tennisschuh
DE2304853A1 (de) Menschliches fortbewegungsmittel in form eines roll- oder schlittschuhs
DE1865048U (de) Schuh, insbesondere sportschuh.
DE1729360B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Schlittschuhkufen an Schuhen mit direkt angespritzten Sohlen
DE1485636A1 (de) Schuhwerk mit mehrteiliger Sohle sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von derartigem Schuhwerk
DE2340015C2 (de) Kinderschuh sowie Schweiß-Stanz-Werkzeug zur Befestigung eines Gleitschutzfleckes an der Schuhsohle des Kinderschuhs
DE1685715C3 (de) Verfahren zum herstellen von Brandsohlen
DE1685754C (de) Schuh mit Polstersohle
AT337048B (de) Schuh
DE2603716C2 (de) Schuh sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE1158868B (de) Gleitsichere Schuhsohle mit ebener Laufflaeche
CH502781A (de) Schuh sowie Verfahren zur Herstellung desselben
AT263578B (de) Spritzgießform
DE352099C (de) Brandsohle
DE4102765A1 (de) Schuh mit einem daempfungselement
DE7149045U (de) Schuhwerk, insbesondere in Form von Sandalen
DE19959301A1 (de) Schuh, insbesondere Arbeitsschutzschuh
DE7633710U1 (de) Schuh
AT359868B (de) Sportschuh, insbesondere tennisschuh
DE2618781A1 (de) Schuh sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen desselben