DE1484890A1 - Handwascheinrichtung mit automatischem Wasserzulauf - Google Patents
Handwascheinrichtung mit automatischem WasserzulaufInfo
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- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D1/00—Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
- E03D1/003—Cisterns in combination with wash-basins, urinals, or the like
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Description
- Handwaseheinrichtung mit automatischem Waaserzulauf Die Brf indung bezieht sich auf-eine raumsparende Handwas cheii2-rJaht=g"vornehmlich für Toilettenräume, mit dem besonderen Vorzug, daß die Waschanlage als Aufbaubecken für Tiefspülkästen gestaltet ist und wobei die für die Füllung den Tiefspülkantens bestimmt e Wassermenge zur Händereinigung verwendbar ist.
- Aus Gründen der Wohnungsnot und der teuren Mietpreine ist je notwendig den größten Teil der Neubauten mit Wohnungen günntiguter aaumeinteilung vorzusehen. Diene Notwendigkeit wirkt sich in fast allen Pällen auf'die Raumverhältniane der Toilettenräume aune Diene worden möglichst schmal eingeplant und erweist sich dadurch in vielen Fällen# daß es nicht einmal möglich ist ein Handwaschbecken unterzubringen. Für die Spülein.-richtung wird in diesen Räumen ein Tiefspülkasten verwendet, der rückwärts und nahe der Sitzschüssel angeordnet ist und deswegen bevorzugt wird, weil , die Spüleinriohtung damit sehr wirksamg dauerbetriebefest und in Reparaturfällen leicht zugänglich ist. Diese Erkenntnis führte zu dem erfindungsgemäßen Gedanken den Tiefspülkasten mit einem Aufsatz zu versehen und als Waschbecken einzurichten. Dazu gehört, daß der Deckel abgenommen wird und als erster Aufsatz zweckmäßig ein Zwischenteil aufgebaut wird, der den freien Raum ermöglicht, der für die Beckentiefe den Waschbeckens erforderlich ist. Das Anbringen eines derartigen Aufsatzwaschbeckens ist nicht nur als serienmäßige Einrichtung möglich, sondern auch für den nachträglichen Aufbau vorgesehen.
- Dabei ist es für den Wasserzulauf keineswegs nötig eine eigene Wasserleitung vorzuseheng sondern es kann von dem vorhandenen Zulauf zum Spülkasten eine Ab- zweigung angebracht werden und zwar ein seitlich freistehendes Rohr, sodaß der Aufsatz jederzeit abnehmbar angebracht ist. Durch diese Anordnungg daß der Wasserzufluß zu dem Spül-kanten über das Spülbecken verlegt wurdeg ergibt sich, daß der Wasserzufluß zum Tiefspülkasten als freier Strahl in das Waschbecken erfolgt und von diesem aus durch die am Beckenboden befindlich.en löcher in den Spülkasten fließt, bis der in diesem befindliche Schwimmer in bekannter Weise das Abschlußventil betätigt und damit den Zulauf absperrt. Die Laufzeit der Wassermenge bis zum gefüllten Tiefäpülkasten ist so lange, daß reichlich Zeit zu einer gründlichen Handreinigung verbleibt.
- Die erfindungegemäße Einrichtung ist in ihrer automatischen Wirkung so eigenartig, daß man sagen kannt man wird durch den fließenden Wasserstrom geradezu aufgefordert diesen zum Händewaschen zu benützen.
- Die ganze Anlage ist in ihrer Einfachheit außerordentlich preisgünstig und damit.für den nachträglichen änbau auf einen großen Teil der zahlreichen Tiefapülkästen geeignet. In gleicher Weise läßt sich-die Einrichtung auch bei Neubauten vorsehen.
- Die Erfindung ist in einem der möglichen Beispieleg in teilweise schematischer Darstellung, auf den Zeichnungen gezeigt und ist-Fig. 1 eine Vorderansicht mit einem Längsschnitt durch die Anlage und Fig. 2 ein Querschnitt.
- Auf den Tiefspülkanten 1, der nahe der Sitzschüasel 2, rückwärts an der Wand befestigt #stg'wird das Zwischenteil 3 aufgesetzt und auf diesem Zwischenteil 3 die eigentliche Waschschüssel 4, die züm Wandschutz eihe Abdea ,kung 5 besitzt. Beidep das Zwischenteil 3, sowie das Waschbecken 4 liegen mit Eigengewicht auf dem Tiefspülkasten 1 und sind jederzeit deckelartig abfiehmbar. In gleicher Weise kann das Zwischenteil 3 und das Becken 4 auch einteilig ausgebildet sein. An dem einzig notwendigen Wasserzulauf 6 zum Spül- kasten 1 wird das Steigrohr 7 angebracht, das den freien Durchlaß das Wasserzuflutisen ermöglioht. Bei Betätigting den Spülknopfes 8 stürzt die vorhandene Wassermenge in bekannter Weise zur Durchführung den Spülvorganges in die Sitzschüseel, wobei sioh gleiohzeitig der Schwimmer 9 senkt und dabei das Ventil 10 über das Gestänge 11 öffnet und zwar in bekannter Weise über den Drehpunkt 12 den Schwimmergestängen. Das Wasser aus dem Spülkasten ist über den Kanal 13 abgelaufen und durch das nun geöffnete Ventil 10 fließt das Wasser durch das Rohr 7 in einem gleichmäßigen Strom in das Becken 4 und füllt durch die im Beckenboden befindlichen Löcher 14 den Tiefspülkasten 1 wieder auf bis der Schwimmer 9 das Ventil 10 wieder zum Schließen bringt. Zur Regulierung kann das am Beckenrohr 7 befindliähe Mundstück 7a eine Verstelleinrichtung für die Wasserzulaufmenge besitzen, womit die Stärke des Wasserstrahles bzw. die Einlaufzeit dem Wunsche nach entsprechend eingestellt werden kann. Diene Reguliereinrichtung ermöglicht zweckmäßigerweise keine völlige Schließung des Wasserzuflusseag weil mit der Einrichtung nicht Vertraute meinen könnten, daß man den Wasserzufluß absperren muß. Zu dieser erfindungegemäßen Wasserzuführung kann auch in die Zuleitung 6 ein Mehrwegehahn vorgesehen seing mit Einstellungen, die z.B. eine gleichzeitige, jedoch getrennte Waaserzuführung in den Spülkasten 1 und das Waschbecken 3 ermöglichen. Hierdurch wird eine schnellere Füllung des Spülkastens 1 erreiohtg jedoch unter Einschränkung der Zeitg die für das Händewaschen bestimmt ist. Es kann noch, als weiteres Beispiel, das Ventil 10 in bekannter Weise innerhalb des Tiefspülkastens 1 verbleiben und das Beakenrohr 7 direkt mit dem Zufluß 6 in Verbindung stehen. In diesem Falle ist en jedoch erforderlich einen Absperrhahn einzubauen. Diese Anordnung ermöglicht eine zeitlich längere Wasserentnahme, allerdings unter Verzicht auf die vorgeschilderte vorteilhafte Automatik. In diesem Falle ist eine Überfüllung des Spülkastens nicht zu befürohteng da älle Spülkästens mit einer Überlaufeinrichtung versehen sind" die das Mehrwasäer in die Sitzschüasel abfließen läßt. Zu der Einfachheit und Zweckmäßigkeit, verbunden mit sicherer Funktion der Wasserzuführung für die Anlageg kommt'noch der wesentliche Vorteil einer erheblichen Wasserersparnis. -
Claims (2)
- P a t e n t a n a p r -U a h e le Handwascheinrichtung für Toilettenräume _dadurch gekennzeichnet, daß die Waschanlage als ein- oder mehrteiliges Aufbaubecken (39 4) für Toiletten-Spülkästen (1) auagebildet-iit.
- 2. Wascheinrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserzulauft vom #ufbaubeaken (39 4) abfließend, für die Füllung des Spülkastens (1) verwendet wird. Wascheinrichtung nach den Ansprüchen 1 und-2, da- durch gekennzeichnet, daß fär den Waaserzulauf ein über dem Aufbaubecken (39 4) mündendes freistehenden Beckenrohr (7) angeordnet ist. 4. Wascheinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnetg daß das am Beckenrohr (7) befindliche Auslaufmundstück (7a) verstellbar, aber nicht abschließbar, ausgäbildet ist. Wascheinrichtung nach denAnsprüchen 1 bis 4, dae durch gekennzeichnet, daß das für den Wasserzulauf vorgesehene und von der Behwimmerstellung beeinflußte Ventil (10) zwischen der Wasserzuleitung (6) ünd-dem Beckehrohr (7) angeordnet ist. 6. Wascheinrichtung nach den Anaprächen 1 bis 59 dadurch gekennzeichnetg daß die Wasserzulaufeinrichtung mit dem Spülkaaten (1) und dem Waschbecken (39 4) organisch vereinigt.-angeordnet ist. 7. Wascheinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 61, dadurch gekennzeichnet, claßp zum Zwecke einer wechselweisen Verwendung eines direkten oder automatischen Wasserzuflusses in das Waschbecken (3, 4)p iwischen der Zuleitung (6) und dem Beckenroht (7) ein Mehrwegehahm angeordnet ist. 8. Wancheinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 79 da- durch gekennzeichnett daß das Beckenrohr (7) zur völligen.Stillegung eines Wanserdurchflusses mit einem Absperrhahn ausgerüstet ist. 9. Wascheinrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet# daß das Waschbecken (3, 4) mit dem Spülkavten (1) einteilig.ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST022648 | 1964-09-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1484890A1 true DE1484890A1 (de) | 1969-10-02 |
Family
ID=7459467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641484890 Pending DE1484890A1 (de) | 1964-09-08 | 1964-09-08 | Handwascheinrichtung mit automatischem Wasserzulauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1484890A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0007858A1 (de) * | 1978-07-19 | 1980-02-06 | Pierre Keller | Sanitäre Anlage |
| WO1995018273A1 (en) * | 1993-12-31 | 1995-07-06 | Merlin Services Pty. Ltd. | Toilet assembly |
| FR2860252A1 (fr) * | 2003-09-25 | 2005-04-01 | Jean Paul Bernard Brignoli | Appareil integrant un lave mains concu pour etre installe dans les toilettes exigues |
| FR2884842A1 (fr) * | 2005-04-22 | 2006-10-27 | Bras Christian Jean Yves Le | Lave main adaptable sur le reservoir de chasse d'eau d'un wc |
| FR3002957A1 (fr) * | 2013-03-05 | 2014-09-12 | Anne Claire Oudot | Superposition d'un sanitaire suspendu et d'un lave main |
-
1964
- 1964-09-08 DE DE19641484890 patent/DE1484890A1/de active Pending
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