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DE29707688U1 - Vorrichtung zum Befüllen von WC-Spülkästen mit Abwasser - Google Patents

Vorrichtung zum Befüllen von WC-Spülkästen mit Abwasser

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Publication number
DE29707688U1
DE29707688U1 DE29707688U DE29707688U DE29707688U1 DE 29707688 U1 DE29707688 U1 DE 29707688U1 DE 29707688 U DE29707688 U DE 29707688U DE 29707688 U DE29707688 U DE 29707688U DE 29707688 U1 DE29707688 U1 DE 29707688U1
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DE
Germany
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cistern
water
wash basin
hand wash
waste water
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Expired - Lifetime
Application number
DE29707688U
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English (en)
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/003Grey water flushing systems
    • E03D5/006Constructional details of cisterns for using greywater
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D5/00Special constructions of flushing devices, e.g. closed flushing system
    • E03D5/003Grey water flushing systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

Vorrichtung zum Beftillen von WC-Spülkästen mit Abwasser
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beftillen von WC-Spülkästen oder Pissoirs mit Abwasser eines Handwaschbeckens.
Aus Erkenntnissen des sparsamen Umganges mit Leitungswasser ist bereits mehrfach vorgeschlagen worden, für den Spülvorgang auf Toilettenanlagen, z.B. WC oder Pissoir, Brauchwasser einzusetzen. Da auch an das Brauchwasser bestimmte Anforderungen z.B. an den Reinheitsgrad gestellt werden, erfolgt die Verwendung von Brauchwasser oft mit erheblichem technischem Aufwand.
So wird in der DE - G 91 09 938 eine Einrichtung zur Wiederverwendung von Abwasser aus dem Wasch-, Dusch- und Badebereich zur Toilettenspülung beschrieben, bei der das gebrauchte Wasser einem Sammelbehälter zugeführt, gefiltert und danach in einen Toilettenspülkasten gepunn wird. Der Sammelbehälter ist aus Kunststoff und im Einbaubereich einer Badewanne so aufgestellt, daß er die Badewanne formschlüssig in sich aufnimmt.
Die Erfindung hat den Nachteil, daß die technischen Vorkehrungen nicht unbeträchtlich sind, die Reinigung des Sammelbehälters schwierig ist und besondere Förder- und Steuermittel bzw. Pumpen erforderlich sind.
in der DE - G 91 14 232 wird eine Anlage zum Befallen von WC - Spülkästen mit Abwasser beschrieben, das in Regenwasser - Sammelbehältern erfaßt wird. Das Wasser wird über Siebfilter in einen Zwischenbehälter eingeleitet, um von dort bei Bedarf mit einer Pumpe mit Druckspeicher über ein vom Frischwasser getrenntes Leitungssystem durch ein schmutzwassergeeignetes Schwimmerventil in den WC - Spülkasten gefördert zu werden.
Nachteilig ist hier ebenfalls der erforderliche technische Aufwand, sowie getrennte Zuleitungen für Frisch- und Brauchwasser zum WC.
Eine ähnliche Vorrichtung zur Wiederverwendung von gebrauchtem Wasser für die Toilettenspülung wird in der DE - G 93 01 649 beschrieben.
Der für das Brauchwasser vorgesehene Sammelbehälter ist oberhalb des Spülkastens angeordnet und wird mittels einer Pumpe befüllt. Die Abflußleitung des Sammelbehälters befindet sich unterhalb desselben und ist mit der Trinkwasserzuleitung für den Spülkasten verbunden.
Nachteilig ist wiederum der erforderliche technische Aufwand für das Pumpsystem und für den Sammelbehälter und für die nicht vorteilhafte Verbindung der Abflußleitung des Sammelbehälters mit der Trinkwasserzuleitung für den Spülkasten.
In der DE - G 29 518 147 ist eine Vorrichtung zur Nutzung von Abwasser als Spülwasser aufgezeigt, die ohne Pumpsystem auskommt. Der Abwasserbehälter weist eine pumpenlose Falleitung auf und befindet sich im Höhenbereich zwischen der tiefsten zugeordneten Abwasserquelle und der am höchsten angeordneten, zugeordneten Spüleinrichtung. Auch hier besteht der Nachteil eines erforderlichen Sammelbehälters für das Brauchwasser zwischen Abwasserquelle und Spülkasten.
In der DE - G 93 08 203 wird, ein Sanitärinstallationsblock mit Waschbecken und Wasserspülklosett beschrieben, bei dem das Waschbecken und das WC gegeneinander bzw. beiderseits eines Vorwandelementes aus einem verschraubbaren Metallträgerrahmen angeordnet sind und gegebenenfalls mit einer Dusche sowie einem Elektroboiler kombiniert
Nachteilig ist dabei das Eri'ordernis eines Vorwandelementes, das aufwendig zur Nachrüstung und nicht in allen Räumen möglich ist.
• ••V··· ·· ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Befüllen von WC Spülkästen u.a. mit Abwasser der eingangs genannten Art zu schaffen, die ohne zusätzliche Verrohrung für die Wasserzu- und Wasserableitung und ohne Wassersammelbehälter und Pumpsystem und ohne Vorwandelement eine funktionsfähige, variabel gestaltbare Einheit von Waschbecken und Toilettenbecken oder Pissoir bildet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abwasserleitung des Waschbeckens mit dem Zulaufrohr des Spülkastens verbunden ist und der Schwimmer im Spülkasten ein Ventil für Trinkwasser steuert, das mit einer zum Waschbecken geführten Bypassleitung verbunden ist, die an ein Wasserauslaufrohr bzw. Perlator über dem Waschbecken geführt ist.
Durch diese Anordnung werden für das Waschbecken und das Toilettenbecken nur eine Wasserzuleitung (Trinkwasser) und eine Wasserableitung (Brauchwasser) am WC - Becken benötigt. Gleichzeitig gelangt das zum Waschbecken über ein am Waschbecken befestigtes Auslaufrohr bzw. Perlator geführte Trinkwasser am Auslauf des Beckens als Brauchwasser mit nur leichtem Verschmutzungsgrad in den Spülkasten des WC - Beckens. Ist der Spülkasten gefüllt, schließt der Schwimmer im Spülkasten ein Schwimmerventil und unterbricht damit die Trinkwasserzuleitung.
Damit ist auch der Wasserzulauf am Waschbecken unterbrochen. Erst mit dem nächsten Spülvorgang wird das Schwimmerventil wieder geöffnet und es fließt wieder Trinkwasser über die Bypassleitung zur Wascheinrichtung. Das für den Spülvorgang benötigte Wasser wird also lediglich und auf einfache Weise über einen " Umweg " zum Waschbecken geleitet und fließt über eine Ausiaul'tülle bzw. Perlator in das Waschbecken. Das nach unten offene Waschbecken leitet das nun gebrauchte Wasser über eine Secundärleitung direkt in den Spülkasten. Das Wasserbecken kann dabei sogar auf einen Siphon verzichten.
Die Anordnung von WC - und Waschbecken kann auf engstem Raum sowohl an geraden Wänden, als auch an Ecklösungen von Wänden sowie an Vorwandelementen untergebracht werden.
Eine spezielle Anpassung der Installation ist lediglich für die Bypassleitung des Trinkwassers und die Abwasserleitung zwischen Waschbecken und Spülkasten erforderlich.
Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht der Anordnung von Waschbecken und Spülkasten
mit einer Prinzipdarstellung der Rohrverbindungen;
Fig. 2 eine Draufsicht der Anordnung gemäß Fig. 1 ;
In kleinen Räumen befindet sich ein Handwaschbecken 6 in unmittelbarer Nähe des WC 2. Über dem WC 2 befindet sich wie üblich ein niedrig angeordneter Spülkasten 1 mit einem Schwimmer 3 zum Schließen eines Ventiles 4. Die Trinkwasserzuleitung 5 führt auf den Spülkasten 1 und ist dort mit einer "Bypassleitung" 9, die zum Handwaschbecken 6 führt, verbunden. Die Verbindung zwischen der Trinkwasserzuleitung 5 und der "Bypassleitung" 9 wird durch das Ventil 4 je nach der Stellung des Schwimmers 3 unterbrochen oder geöffnet.
Am Handwaschbecken 6 führt die "Bypassleitung" 9 auf ein Wasserauslaufrohr 7 bzw. Perlator in Form eines Wasserhahnes. Am Auslauf 6a des Handwaschbeckens 6 liegt eine Abwasserleitung 8, die auf eine Einfüllöffnung la am Spülkasten 1 führt. Das benötigte Spülwasser für das WC 2 gelangt also auf dem Umwege über das Handwaschbecken 6 in den Spülkasten 1.
Die Vorrichtung hat gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil, daß sie ohne Sammelbehälter, ohne Pumpsystem auskommt und nur eine. Wasserzuleitung und eine Abwasserleitung für das WC und Handwaschbecken benötigt.
Die Anordnung kann gleichermaßen in einer Ebene an der Wand oder aber auch an abgewinkelten Wänden mit oder ohne Vorwandelement angeordnet werden. Anpassungsbedürftig in ihrer Länge sind dabei lediglich die "Bypassleitung" 9 und die Abwasserleitung 8 zwischen dem Handwaschbecken 6 und dem Spülkasten 1. Dem Benutzer des WCs steht nach Einleitung des Spülvorganges soviel Zeit zum Händewaschen zur Verfügung, bis der Spülkasten wieder gefüllt ist und das Ventil 4 geschlossen wird.
In einer Variante dieser Vorrichtung ist das WC durch ein Pissoir ausgetauscht, so daß auch bei dieser Anwendung sparsam mit Trinkwasser umgegangen wird.
Vorstehend ist die Erfindung anhand ausgewählter Merkmale beschrieben und dargestellt worden. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf diese Darstellung beschränkt, sondern
können sämtliche Merlcmaie allein oder in beliebiger Kombination, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen verwendet werden.

Claims (7)

Ansprüche
1. Vorrichtung zum Befülien von WC - Spülkästen u. ä. mit Abwasser eines Handwaschbeckens unter Verwendung eines drucklosen tiefergelegten Spülkastens, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwasserleitung (8) des Handwaschbeckens (6) mit einer Einfullöffnung (la) des Spülkastens (1) verbunden ist und die Trinkwasserzuleitung (5) über ein am Schwimmer (3) des Spülkastens (1) angeordnetes Ventil (4) fuhrt und mit einer Bypassleitung (9) in Verbindung steht, die mit einem Wasserauslaufrohr (7) am Handwaschbecken (6) verbunden ist und das Handwaschbecken (6) mit Trinkwasser versorgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle eines Wasserhahnes am Handwaschbecken (6) ein offenes WasserausiaufroJir (7) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (3) im Spülkasten (1) ein Ventil (4) betätigt, das den Wasserauslauf am Wasserauslaufrohr (7) des Handwaschbeckens (6) über die Bypassleitung (9) reguliert.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das WC (2) mit Spülkasten (1) und das Handwaschbecken (6) an einer Wandebene angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das WC (2) mit Spülkasten (1) und das Handwaschbecken (6) an winklig zueinander stehenden Wänden angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das WC (2), Spülkasten (1) und das Handwaschbecken (6) an einem Vorwandelement angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des WC (2) ein Pissoir angeordnet ist.
DE29707688U 1997-04-28 1997-04-28 Vorrichtung zum Befüllen von WC-Spülkästen mit Abwasser Expired - Lifetime DE29707688U1 (de)

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DE29707688U1 true DE29707688U1 (de) 1997-07-10

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DE29707688U Expired - Lifetime DE29707688U1 (de) 1997-04-28 1997-04-28 Vorrichtung zum Befüllen von WC-Spülkästen mit Abwasser

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004061244A1 (en) * 2003-01-03 2004-07-22 Neville Donaldson Water saving system
AU2008200881B1 (en) * 2008-02-26 2009-07-09 Dwyer, Michael R A Water Saving Toilet and Sink Arrangement
DE102009041870B4 (de) * 2009-09-16 2013-02-28 Klaus-Dieter Heun Sanitärmodul
FR2995329A1 (fr) * 2012-09-13 2014-03-14 Jean Luc Paul Louis Nard Dispositif economiseur des eaux propres de reglage de douche par recyclage dans le reservoir des wc
RU2645970C2 (ru) * 2017-06-09 2018-02-28 Александр Тихонович Зиньковский Санузел с системой подогрева и способ его эксплуатации
ES2965780A1 (es) * 2022-09-15 2024-04-16 Fernandez Pedro Pablo Serrano Cisterna recuperadora de agua

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