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DE1484102C - Geschlossene Spritz- und Trockenkabine zur Oberflächenbehandlung - Google Patents

Geschlossene Spritz- und Trockenkabine zur Oberflächenbehandlung

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Publication number
DE1484102C
DE1484102C DE1484102C DE 1484102 C DE1484102 C DE 1484102C DE 1484102 C DE1484102 C DE 1484102C
Authority
DE
Germany
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wall parts
rails
cabin
wall
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter 7316 Köngen. E06b 3-04 Lehre
Original Assignee
Aerotechnik Hahn, Lehre, Sigler oHG Lufttechnische Anlagen, 7317 Wendungen
Publication date

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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine geschlossene liegt. Zur Befestigung der Stützen dient eine Platte, Spritz- und Trockenkabine zur Oberflächenbehand- die unter Zwischenschaltung von Dichtungsstreifen lung, bestehend aus einem unteren und einem oberen an der Außenseite der Wandungsteile anliegt und Rahmen und mit den Rahmen verbundenen, Vorzugs- mit Hilfe von Schrauben an der Stütze befestigt ist. weise mit Dämmstoffen angefüllte Doppelwände 5 Eine solche von verspannten Blechprofilen Gebrauch bildenden Blechen. machende Konstruktion, bei der die Teile unter Bei den bisher bekannten Spritz- und Trocken- Zwischenschaltung von elastischen Dichtungen ankabinen, die aus Blechen bestehende Doppelwände einander angrenzen, weist weder eine für einen aufweisen, bilden die Rahmen einen Teil eines aus rauhen Werkstattbetrieb ausreichende Stabilität auf Stahlträgern bestehenden Fachwerkes, das auf io noch kann sie hohen Temperaturen ausgesetzt werbeiden Seiten mit Blechtafeln belegt ist, die in ge- den. Abgesehen davon, daß übliche Dichtungen eigneter Weise an den Trägern des Fachwerkes be- solchen hohen Temperaturen nicht standhalten, festigt sind. Eine solche Ausgestaltung der Kabinen würden auch infolge von Wärmedehnungen bei hat den Nachteil, daß sie einzeln für bestimmte einer solchen Konstruktion außerordentlich hohe Größen speziell gefertigt werden müssen und außer- 15 Spannungen auftreten, die leicht zu Schäden an der dem der größte Teil der Arbeiten, die zur Herstellung Kabine führen könnten. Endlich ist die Anwendung einer solchen Kabine erforderlich sind, an dem Platz von Stützen zur Verbindung benachbarter Wandungsausgeführt werden muß, an dem die Kabine errichtet teile kostspielig und führt zu Schwierigkeiten bei werden soll. Es muß sich infolgedessen hierbei im der Abdichtung der Fugen zwischen den Stützen und wesentlichen um teure Handarbeit handeln. Auch die 20 den oberen und unteren Rahmenteilen. Letztlich in der Werkstatt durchführbaren Vorbereitungs- bilden solche Stützen auch unerwünschte Wärmearbeiten, die in dem Zuschneiden der Teile des brücken, die die Wärmeisolation erschweren. Aus Rahmengerüstes und der Blechplatten bestehen, sind diesen Gründen ist die bekannte Kabine als Spritzjedoch nicht unbedeutend. Infolgedessen sind die be- und Trockenkabine gänzlich ungeeignet, kannten Kabinen dieser Art in der Herstellung sehr 25 Es ist weiterhin bekannt. Wandungsteile dadurch kostspielig. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten aneinanderzufügen, daß das eine Wandungsteil an Kabinen besteht darin, daß sie ortsfest installiert einem Rand ein U-förmiges Profil aufweist, mit dem werden müssen und es praktisch unmöglich ist, diese es den Rand der benachbarten Platte umgreift. Es Kabinen wieder abzubauen und an anderer Stelle handelt sich hierbei jedoch um Leichtbauplatten, die wieder aufzubauen, weil sie beim Abbauen zerstört 30 aus einem Kern aus einem wärmeisolierenden werden müssen. Demgemäß ist es auch außerordent- Material bestehen, der auf beiden Seiten mit dünnen lieh schwierig, bei einmal installierten Kabinen Blechen beklebt ist. Diese Bleche stehen an einem Änderungen vorzunehmen. Rand über die Platte über und bilden die Schenkel Trotz dieser Nachteile wurde der beschriebene des U-förmigen Profils. Diese Platten sind auch ausAufbau bei Spritz- und Trockenkabinen für erforder- 35 schließlich dazu bestimmt, zwischen lotrechten Hch gehalten, damit diese Kabinen den. an sie zu Stützen derart übereinandergesetzt zu werden, daß stellenden Anforderungen genügen. Solche Kabinen sich das U-förmige Profil am horizontalen unteren müssen nämlich nicht nur eine gute mechanische Rand der Platte befindet und demgemäß den oberen Stabilität aufweisen, um den Beanspruchungen stand- Rand der darunter angeordneten Platte übergreift, zuhalten, denen sie im rauhen Werkstattbetrieb aus- 40 Auch diese Platten sind nicht zur Herstellung von gesetzt sind, sondern außerdem feuerfest und wärme- Spritz- und Trockenkabinen geeignet, weil sie weder isolierend sein, weil in Spritzkabinen Temperaturen die erforderliche Festigkeit noch die Wärmebis nahe 10(FC und in Trockenkabinen auf weit beständigkeit aufweisen, wie sie für Spritz- und über 10()°C ansteigende Temperaturen herrschen Trockenkabinen gefordert werden müssen. Außerkönnen. Soweit aus Bauelementen zusammengesetzte 45 dem ist auch hier noch immer eine relativ korn-Kabinen bekanntgeworden ,sind, handelt es sich nicht plizierte Rahmenkonstruktion mit lotrechten Stützen um Spritz- und Trockenkabinen, und es sind diese erforderlich, die die Errichtung einer derartigen bekannten Kabinen wegen mangelnder mechanischer Spritz- und Trockenkabine bedeutend erschweren Stabilität und mangelnder Wärmebeständigkeit und würden.
-isolierung als Spritz- und Trockenkabinen nicht ge- 50 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
eignet. Nachteile der bekannten Spritz- und Trocken-
So ist beispielsweise aus der USA.-Patentschrift kabinen, die in der handwerklichen Art ihres Auf-
2 927 665 eine für akustische Versuche bestimmte baues liegen, zu vermeiden, ohne daß die Stabilität,
schalldichte Kabine bekannt, die aus einzelnen die Wärmebeständigkeit und die wärmeisolierenden
kastenförmigen Wandungsteilen zusammengesetzt ist, 55 Eigenschaften solcher Kabinen beeinträchtigt wer-
deren Innenfläche gelocht und deren Inneres mit den. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung da-
einem schallschluckenden Material ausgefüllt ist. durch gelöst, daß bei einer Kabine der eingangs, be-
Diese Wandungsteile sind unter Zwischenschaltung schriebenen Art die Rahmen aus U-Schienen be-
von elastischen Dichtungsstreifen an ihrem oberen stehen und die Wände der Kabine aus einzelnen
und unleren Rand zwischen die Schenkel von 60 aus Blech bestehenden, selbsttragenden, hohlen
Schienen einer Tragkonstruktion eingespannt, die Wandungsteilen zusammengesetzt sind, die unten
gegeneinander verspannbar sind und jeweils ein im und oben in die horizontal angeordneten U-Schienen
Querschnitt U-förmiges Profil bilden. Zwischen des Rahmens eingreifen, mit ihren vertikalen
nebeneinander angeordneten Wandungsteilen be- Rändern lückenlos aneinander anschließen und min-
fmden sich vertikale Stützen, die von einem kasten- 65 destens an einem ihrer vertikalen Ränder den ihnen
förmigen Profil gebildet werden, das an einem Ende zugewandten Rand des benachbarten Wandungsteils
einen Flansch aufweist, der unter Zwischenschaltung mit einem U-förmigen Profil umgreifen,
von Dichtungen an der Innenseite der Platten an- Die Erfindung macht es möglich, eine Spritz-
und Trockenkabine zur Oberflächenbehandlung aus besonders stabiles Element, das der Kabine trotz
Einzelteilen zusammenzusetzen, die serienmäßig ge- niedriger Herstellungskosten optimale Eigenschaften
fertigt werden können. Die Montage an der Bau- verleiht.
stelle kann auf sehr einfache Weise sehr schnell In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können
durchgeführt werden, weil die Wandelemente nur 5 die Ecken von rechtwinklig abgebogenen Wandungs-
in die U-Schienen eingefügt zu werden brauchen. teilen gebildet sein. Hierdurch werden komplizierte
Weiterhin ist von Vorteil, daß es noch möglich ist, Eckkonstruktionen vermieden. Zugleich hat die An-
beim Montieren der Kabine Änderungswünsche zu wendung eines solchen Eckteils den Vorteil, daß es
berücksichtigen, beispielsweise bezüglich der An- bei der Montage der Kabine selbständig einen festen
Ordnung von Fluchttüren, weil die einzelnen io Stand hat, so daß die angrenzenden Wandungsteile
Wandungsteile im wesentlichen gegeneinander aus- einfach angestellt werden können, ohne daß sie im
tauschbar gemacht werden können. Trotzdem weist Bereich ihres oberen Randes einer Befestigung be-
die erfindungsgemäße Kabine eine sehr hohe mecha- dürfen. Der Aufbau der Kabine wird also durch
nische Stabilität auf, weil die einzelnen Wandungs- diese Maßnahme besonders einfach und zugleich
teile selbsttragend sind und zusammen mit dem 15 besonders stabil. Die horizontal angeordneten
oberen und dem unteren Rahmen einen sehr stabilen U-Schienen bilden zweckmäßig einen geschlossenen
Verband bilden. Es werden keinerlei Spannelemente Rahmen. Weiterhin kann die Kabine einen aus den
und Zwischenstücke benötigt, die den Aufbau der gleichen oder gleichartigen Elementen wie die
Kabine komplizieren und zusätzliche Wärmebrücken Wände zusammengesetzten Boden und/oder eine in
schaffen, die für die erwünschte Wärmeisolierung 20 gleicher Weise ausgebildete Decke aufweisen,
nachteilig wären. Es können auch infolge von Im folgenden wird die Erfindung an Hand des
Wärmeausdehnungen keine Verspannungen auf- in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
treten, weil ein gewisses Arbeiten der Teile gegen- näher beschrieben und erläutert. Es zeigt
einander ohne weiteres möglich ist und im wesent- F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Kabine
liehen alle Bauteile der Kabine auch den gleichen 25 nach der Erfindung,
Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen. Trotz F i g. 2 einen Horizontalschnitt längs der Linie
ihrer sehr einfachen Bauweise erfüllt daher die er- H-II durch einen Eckteil der Kabine.nach Fig. 1,
findungsgemäße Kabine alle Anforderungen, die Fig. 3 einen Vertikalschnitt längs der Linie ΠΙ-ΠΙ
hinsichtlich Stabilität und Wärmeisolation zu stellen durch ein Wandungsteil der erfindungsgemäßen
sind. Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht 30 Kabine in vergrößerter Darstellung und
noch darin, daß an der Baustelle selbst nicht mit F i g. 4 einen Horizontalschnitt durch einen Stoß
unangenehm zu verarbeitenden Isoliermaterialien, zweier Wandungsteile, ebenfalls in vergrößerter Dar-
wie Glas- oder Steinwolle, gearbeitet zu werden stellung.
braucht, sondern solche Dämmstoffe bei der Her- Wie F i g. 1 erkennen läßt, besteht die erfindungs-
stellung der Wandungsteile in Form von vor- 35 gemäße Kabine aus einzelnen Wandungsteilen 1,2
bereiteten Matten einfach in diese Wandungsteile und 3, die unten und oben in U-Schienen 4 und 5
eingelegt werden können, ohne daß hierbei große eingesetzt sind. Die unteren U-Schienen 4 sind im
Mengen an Glas- oder Steinstaub anfallen wurden, Bereich der Einfahröffnung 6 durch einen flachen
wie es der Fall wäre, wenn solches Material erst Stab 7 zu einem geschlossenen Rahmen ergänzt,
an der Baustelle zugeschnitten werden müßte. 40 während die oberen U-Schienen 5 in sich einen ge-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Er- schlossenen Rahmen bilden. Durch die Verwendung
findung kann das U-förmige Profil über die Außen- geschlossener Rahmen erhält die Kabine eine solche
flächen der Wandungsteile überstehen und im Be- Stabilität, daß auf irgendwelche Befestigungsmittel
reich der in die horizontalen U-Schienen eingeführ- zur Verbindung der Wandungsteile untereinander
ten Abschnitte der Wandungsteile ausgeklinkt sein. 45 oder mit den Schienen verzichtet werden kann. Es
Auf diese Weise wird sowohl ein sehr einfacher Auf- genügt vielmehr, an dem Ort, an dem die Kabine
bau der Wandungsteile als auch ein besonders errichtet werden soll, den unteren Rahmen auf einen
stabiler Aufbau der Kabine erzielt, weil die geeignet eingeebneten Boden aufzulegen, in die nach
Wandungsteile auf ihrer ganzen Breite eine gleich- oben offenen U-Schienen 4 die Wandungsteile 1 bis 3
mäßige Stärke aufweisen können und daher auch 50 sowie gegebenenfalls einen den Wandungsteilen an-
besonders sicher in den U-Schienen der Rahmen- gepaßten Rahmen 8 für Fluchttüren 9 einzusetzen
konstruktion sitzen. und dann auf die oberen Ränder dieser Teile den
Eine für die erfindungsgemäße Kabine besonders oberen Rahmen aufzusetzen. Der obere Rahmen vorteilhafte Form der Wandungsteile besteht darin, dient dann zugleich als Träger einer für solche daß jedes Wandungsteil zwei Blechtafeln aufweist, 55 Kabinen üblichen Deckenkonstruktion. Bei dem darvon denen eine die Außen- und die andere die gestellten Ausführungsbeispiel ist ein einfaches AbInnenfläche des Wandungsteils bildet und deren deckblech 10 mit aufgesetzten Kästen II für Warm-Ränder an einem Rand des Wandungsteils zur luftzufuhr vorgesehen. Es versteht sich, daß statt Bildung der vertikalen Stirnfläche rechtwinklig ab- dessen beliebige andere Deckenkonstruktionen, beigebogen und unmittelbar miteinander verbunden 60 spielsweise mit Filtereinsätzen und Belüftungssind, während die Ränder am anderen Rand des vorrichtungen versehene Deckenkonstruktionen. An-Wandung'steils zur Bildung des U-förmigen Profils wendung finden können.
zunächst nach außen abgekröpft und dann mit den Die Schienen 4 und 5 sowie der Stab T werden
nach außen ragenden Schenkeln eines U-förmig ge- zweckmäßig erst an der Baustelle zu Rahmen zu-
bogenen Blechstreifens verbunden sind, und daß die 65 sammengeschweißt. Der untere Rahmen kann bei
Wandungsteile oben und unten durch Deckel ver- Bedarf beispielsweise am Boden einer Werkhalle
schlossen sind. Derartige Wandungsteile sind be- befestigt werden. Die Wandungsteile 1 haben eine
sonders einfach herstellbar und bilden zugleich ein getypte Breite und werden serienmäßig hergestellt.
Zur Anpassung der Kabinenlänge an ein gewünschtes Maß, das von einem Vielfachen der Typbreite der Wandungsteile abweicht, genügt es, wenn ein an die speziellen Bedürfnisse angepaßtes Wandungsteil 2 eingefügt wird. Die Ecken werden bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel von besonderen Wandungsteilen 3 (Eckteilen) gebildet, die in gleicher Weise aufgebaut sind wie die Wandungsteile 1 und 2, aber aus abgewinkelten Blechteilen hergestellt sind. Die Verwendung besonderer Eckteile hat den Vorteil, daß schwieriger zu erstellende Eckverbindungen vermieden werden und diese abgewinkelten Eckteile der Wand schon dann eine erhebliche Stabilität verleihen, wenn der obere Rahmen noch nicht aufgesetzt ist.
Wie im einzelnen aus den F i g. 2 bis 4 hervorgeht, besteht jedes der Wandungsteile aus zwei Blcchtafcln 12 und 13, welche die Außen- bzw. Innenfläche des Wandungsteils bilden. Diese Blechlafeln 12 und 13 sind bei der Darstellung nach den F i g. 2 und 4 an ihren linken Rändern in Richtung aufeinander abgewinkelt, so daß die abgewinkelten Ränder 14 und 15 eine Stirnwand des Wandungsteils bilden. Etwa in der Mitte dieser Stirnwand sind diese vertikalen Ränder der Blechtafeln 12 und 13 durch eine Falzung 16 miteinander verbunden.
Die anderen Ränder 17 und 18 der Blechtafeln 12 bzw. 13 sind zunächst leicht nach außen abgekröpft. Die äußeren Enden der abgekröpften Abschnitte sind dann um die Schenkel eines U-förmigen Blechstreifens 19 herumgelegt, der zwischen die gekröpften Ränder 17 und 18 der Blechtafeln 12 bzw. 13 eingesetzt ist. Auch hier ist also wieder zwischen den Blechtafeln 12 und 13 einerseits und dem Blechstreifen 19 andererseits jeweils eine Falzverbindung vorhanden. Die lichte Weite des U-förmigen Blechstreifens ist so bemessen, daß das benachbarte Wandungsteil 3 (Fig. 4) mit seiner von den abgewinkelten Rändern 14 und 15 gebildeten Stirnfläche in das nach außen offene U-Profil eingeschoben werden kann, das am rechten Rande des Wandungsteils 2 auf die beschriebene Weise gebildet worden ist.
Der auf die beschriebene Weise mit Hilfe von Falzmaschinen sehr einfach herstellbare Wandungsteil ist an seinem oberen und unteren Ende noch oilen. Zum Verschließen dieser Enden sind im Querschnitt U-förmige Deckel 20 und 21 aus Blech vorgesehen, die, wie aus F i g. 3 ersichtlich, zwischen die seitlichen Blechtafeln 12 und 13 so eingesetzt werden, daß die Ränder ihrer nach außen weisenden Stege mit den oberen und unteren Rändern der Blechtafeln 12 und 13 abschließen. Diese Ränder können dann leicht und schnell verschweißt werden. Die Anordnung der Deckel 20 und 21 mit nach außen ragenden Schenkeln hat weiterhin den Vorteil, daß die Wandungsteile in den U-Schienen 4 und 5 mit ihren Rändern aufsitzen und zwischen den Schenkeln dieser Schienen und den Schenkeln der Deckel 20 und 21 Hohlräume 22 und 23 verbleiben, die zur Aufnahme von Befestigungsmitteln für die Schienen, beispielsweise den Enden von im Boden einer Werkhalle eingelassenen Schrauben 24 und Muttern 25, die in F i g. 3 gestrichelt angedeutet sind, dienen können.
Um eine einwandfreie Führung der Wandungsteile in den Schienen 4 und 5 zu ermöglichen, sind die abpckröpftcn Ränder 17 und 18 der Wandungsteile und auch die Schenkel des U-förmig gebogenen Blechstreifcns 19 im Bereich dieser Schienen ausgeklinkt, wie es ebenfalls F i g. 3 zeigt. In diesem Bereich sind die Ränder der Blechtafeln 12 und 13 mit dem verbleibenden Steg des Blechstreifens 19 verschweißt. Das Verschweißen kann in einem Arbeitsgang mit dem Einschweißen der Deckel 20 und 21 erfolgen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Wandungsteile mit einer wärmedämmenden Einlage 26 versehen, die beispielsweise aus Glaswatte, aber auch aus jedem anderen Material bestehen kann, welches zur Wärmedämmung solcher Kabinen üblicherweise Verwendung findet.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So wäre es beispielsweise möglich, Wandungselemente vorzusehen, die an beiden vertikalen Rändern mit
ao einem U-förmigen Profil ausgebildet sind, und andere Wandungsteile, die an beiden Seiten rechtwinklig in Stirnflächen übergehen. Diese Elemente müßten dann abwechselnd Verwendung finden. Weiterhin wäre es denkbar, die Blechteile eines Wandungsteils entweder ausschließlich durch Schweißen oder ausschließlich durch Falzen miteinander zu verbinden. Weiterhin wäre es auch möglich, die Decken der erfindungsgemäßen Kabinen aus nach Art der Wandungsteile ausgebildeten Teilen herzustellen.
Ferner versteht es sich, daß nach der Erfindung Spritz- und Trockenkabinen beliebiger Größe, ja ganze Lackierstraßen, beispielsweise für die Fahrzeugindustrie, errichtet werden können. Dabei kann allen Wünschen nach Einfahr- und Ausfahröffnungen sowie der Anordnung von Fluchttüren Rechnung getragen werden, ja es ist sogar noch beim Montieren der Kabinen möglich, durch Verschieben der Türelemente um eine oder mehrere Wandungsteile oder Umsetzen auf eine andere Seite der Kabine Änderungswünschen Rechnung zu tragen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Geschlossene Spritz- und Trockenkabine zur Oberflächenbehandlung, bestehend aus einem unteren und einem oberen Rahmen und mit den Rahmen verbundenen, vorzugsweise mit Dämmstoffen ausgefüllte Doppelwände bildenden Blechen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen aus U-Schienen bestehen und die Wände der Kabine aus aus Blech bestehenden, selbsttragenden, hohlen Wandungsteilen (1 bis 3) zusammengesetzt sind, die unten und oben in die horizontal angeordneten U-Schienen (4 und 5)
der Rahmen eingreifen, mit ihren vertikalen Rändern lückenlos aneinander anschließen und mindestens an einem ihrer vertikalen Ränder den ihnen zugewandten Rand des benachbarten Wandungsteils mit einem U-förmigen Profil umgreifen.
2. Kabine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das U-förmige Profil über die Außenflächen der Wandungsteile (1 bis 3) übersteht und im Bereich der in die horizontalen U-Schienen (4 und 5) eingefügten Abschnitte der Wandungsteile ausgeklinkt ist.
3. Kabine nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Wandungsteil (1, 2
oder 3) zwei Blechtafeln (12 und 13) aufweist, von denen eine die Außen- und die andere die Innenfläche des Wandungsteils bildet und deren Ränder (14 und 15) an einem Rand des Wandungsteils zur Bildung der vertikalen Stirnfläche rechtwinklig abgebogen und unmittelbar miteinander verbunden sind, während die Ränder (17 und 18) am anderen Rand des Wandungsteils zur Bildung des U-förmigen Profils zunächst nach außen abgekröpft und dann mit den nach außen ragenden Schenkeln eines U-förmig gebogenen Blechstreifens (19) verbunden sind, und daß die Wandungsteile oben und unten durch Deckel (21 bzw. 20) verschlossen sind.
4. Kabine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Ecken von rechtwinklig abgebogenen Wandungsteilen gebildet sind.
5. Kabine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontal angeordneten U-Schienen (4 und 5) je einen geschlossenen Rahmen bilden.
6. Kabine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen aus den gleichen oder gleichartigen Elementen wie die Wände zusammengesetzten Boden und/ oder eine in gleicher Weise ausgebildete Decke aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 109 64474

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