DE1484015B - Zerleg- und versetzbares Gebäude in verspannter Bauweise - Google Patents
Zerleg- und versetzbares Gebäude in verspannter BauweiseInfo
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Description
eingeleitet. Die an den Stielen durch Anhängen außen Bei dem zerleg- und versetzbaren Gebäude sind
gehalterten Wandplatten können keine tragenden die Wandplatten 1 an ihren lotrechten Rändern mit
Funktionen übernehmen. Es ist weiter ein zerleg- und Einfassungen 2 hoher Festigkeit und Knicksteifig-
versetzbares Gebäude mit einem die auftretenden keit versehen und mit Spiel zwischen Stielen 5 gela-
Lasten auf das Fundament übertragenden Metall- 50 gert.
skelett bekannt (französische Patentschrift 1169008), An den oberen Enden der Einfassungen 2 greifen
bei dem die Stiele des Skeletts durch diagonal zu- an aufgelegten Riegeln 7 Spannelemente 6 an, welche
einander verlaufende, einstellbare Zugmittel ver- Wandplatten 1 gegenüber dem Fundament verspanspannt
sind. nen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zer- 55 Zwischen den übereinander angeordneten Wandleg-
und versetzbares Gebäude der eingangs erwähn- platten 1 sind Dichtungsstreifen 14 angeordnet. Zur
ten Art so auszubilden, daß die die Wandplatten hai- Abdichtung der Trennspalte la zwischen den Wandtenden
Stiele durch die auf die Dachkonstruktion aus- teilflächen ist eine Verkleidung 15 vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Zerleg- und versetzbares Gebäude in ver- den Windkräfte nicht beansprucht werden,
spannter Bauweise mit einer Dachkonstruktion Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Er- und in einem Fundament gelagerten Stielen, an 5 findung darin, daß die Wandplatten an ihren lotdenen übereinander angeordnete Wandplatten ge- rechten Rändern mit hohe Festigkeit und Knickhaltert sind, dadurch gekennzeichnet, steifigkeit aufweisenden Einfassungen versehen, mit daß die Wandplatten (1) an ihren lotrechten Rän- Spiel zwischen den Stielen gelagert und durch an den dem mit hohe Festigkeit und Knicksteifigkeit auf- oberen Enden der Einfassungen angreifende Spannweisenden Einfassungen (2) versehen, mit Spiel io elemente gegen das Fundament verspannt sind. Diese zwischen den Stielen (5) gelagert und durch an Ausbildung hat den Vorteil, daß die Stiele nur so den oberen Enden der Einfassungen (2) angrei- gering dimensioniert werden müssen, wie es für die fende Spannelemente (6) gegen das Fundament Halterung während der Montage gerade noch er-(4) verspannt sind. forderlich ist. Das Gebäude kann zerlegt werden,
spannter Bauweise mit einer Dachkonstruktion Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Er- und in einem Fundament gelagerten Stielen, an 5 findung darin, daß die Wandplatten an ihren lotdenen übereinander angeordnete Wandplatten ge- rechten Rändern mit hohe Festigkeit und Knickhaltert sind, dadurch gekennzeichnet, steifigkeit aufweisenden Einfassungen versehen, mit daß die Wandplatten (1) an ihren lotrechten Rän- Spiel zwischen den Stielen gelagert und durch an den dem mit hohe Festigkeit und Knicksteifigkeit auf- oberen Enden der Einfassungen angreifende Spannweisenden Einfassungen (2) versehen, mit Spiel io elemente gegen das Fundament verspannt sind. Diese zwischen den Stielen (5) gelagert und durch an Ausbildung hat den Vorteil, daß die Stiele nur so den oberen Enden der Einfassungen (2) angrei- gering dimensioniert werden müssen, wie es für die fende Spannelemente (6) gegen das Fundament Halterung während der Montage gerade noch er-(4) verspannt sind. forderlich ist. Das Gebäude kann zerlegt werden,
2. Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 15 ohne daß ein Einstürzen beim Lösen der Verspanzeichnet,
daß auf Einfassungen (2) von einem nungen zu befürchten ist, da beim Lösen der Spann-Stiel
(5) benachbarten Wandplatten (1) ein Rie- elemente die Wandplatten zwischen den Stielen gegel
(7) aufgelegt ist, an dem die Spannelemente lagert sind und einzeln von diesen abgenommen wer-(6)
angreifen. den können. So ist es auch möglich, schadhaft ge-
3. Gebäude nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 20 wordene Wandplatten einzeln zu entfernen und durch
gekennzeichnet, daß die Einfassungen (2) der andere zu ersetzen. Zu diesem Zweck ist es lediglich
Wandplatten (1) aus profiliertem Baustahl, erforderlich, die Verspannung der betreffenden
Leichtmetall od. dgl. bestehen und durch Kleben, Wandteilflächen zu lösen und die schadhaft ge-Nieten
oder Schrauben befestigt sind. wordene Wandplatte auszuwechseln, worauf die Ver-
4. Gebäude nach einem der Ansprüche 1 bis 3, 25 spannung wieder aufgebracht wird.
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den über- Dabei kann auf den Einfassungen von einem Stiel
einander angeordneten Wandplatten (1) Dich- benachbarten Wandplatten ein Riegel aufgelegt sein,
tungsstreifen (14), vorzugsweise aus elastisch an dem die Spannelemente angreifen. Die Einfassunnachgiebigem
Werkstoff, angeordnet sind. gen der Wandplatten können aus profiliertem Bau-
30 stahl, Leichtmetall od. dgl. bestehen und durch KIe-
ben, Nieten oder Schrauben befestigt sein.
Auch können zwischen den übereinander angeordneten Wandplatten Dichtungsstreifen, vorzugs-
Die Erfindung betrifft ein zerleg- und versetzbares weise aus elastisch nachgiebigem Werkstoff, ange-
Gebäude in verspannter Bauweise mit einer Dach- 35 ordnet sein.
konstruktion und in einem Fundament gelagerten Ein Ausführungsbeispiel eines Gebäudes nach der
Stielen, an denen übereinander angeordnete Wand- Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert,
platten gehaltert sind. Es zeigt
Bei einem bekannten Gebäude dieser Art (deutsche F i g. 1 in Teilansicht die Zuordnung einer Dach-Patentschrift
938 874) ist die Verspannung der Dach- 40 konstruktion und mit Spiel zwischen Stielen gelagerte
konstruktion mit den Stielen durch Zuganker bewerk- und gegen das Fundament verspannte Wandplatten,
stelligt. Die auf die Dachkonstruktion ausgeübten F i g. 2 eine vergrößerte Teilansicht der Ausfüh-Hauptkräfte
(Eigengewicht, Verkehrs- und Nutzlast) rungsform gemäß F i g. 1,
sowie die auf das Dach und die Wände wirkenden F i g. 3 einen Ausschnitt aus F i g. 1 in vergrößer-
Windlasten werden über die Stiele in das Fundament 45 tem Maßstabe.
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