DE1482762A1 - Trommelwender - Google Patents
TrommelwenderInfo
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- A01D78/02—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying bars or equivalent members which interconnect heads rotating about horizontal axes, e.g. of rotary-drum type
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Description
" Trommelwender
Die Erfindung betrifft einen Trommelwender mit rücke·itigen ErntegutfUkrungtn,
deren atehende FUhrungaflaohen aur aeit1ionen Führung dea
Gutes in den Bereioh hinter der Trommel ragen und die aohwenkbar und
in mehreren Lagen feststellbar sind.
Bei bekannten Trommelwendern dieaer Art sind die rttokaeitigen Führungen
jeweils nur um eine Aohae Teratellbar· Die Einatellmttgliohkeiten der
Führungen und damit die AnwendungamBgliohkeiten der Maschine sind
dadurch beschränkt. Der Erfindung liegt die Aufgabe sugrundet einen
Trommelwender obenerwXhnter Art *u aohaffen, bei dem die Lage der
FUhrungaglieder auf einfache und vorteilhafte Weise an die Art dea au
bearbeitenden Erntegutea und die Arbeitebedingungen angepasst werden kann.
Erfindungagemaaa wird diea daduroh erreioht, daaa die Führungen unabhängig voneinander jeweila um awei winklig aneinander liegende Aohaen
aohwenkbar und featatellbar aind·
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Neue L'nlerlagen ίΑΛ7§ι Ab».2 Nr.ι Sa:x3
Neue L'nlerlagen ίΑΛ7§ι Ab».2 Nr.ι Sa:x3
dargestellt ini
Fig. 1 eine schematische Sraufsioht auf eine Vorrichtung naoh der Erfindung,
Fig. 3 die Seitenansicht der Befestigung eines auf der Seite der Vorrichtung angeordneten Fuhrungsgliedes in Riohtung des
Pfeiles III in Fig. 2 gesehen.
Fig. 4 eine Ansicht eines in der Mitte der Vorrichtung.angeordneten
Fuhrungsgliedes, in liohtung des Pfeiles III in Fig. 2 gesehen.
Fig. 5 eine Ansioht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung lange
der Linie V-V in Fig. 1.
Fig. 6 eine Ansioht eines Mittenteiles der Vorrichtung in Riohtung
des Pfeiles VI in Fig. 1 gesehen.
Fig. 7 ein Teil der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung im Schnitt,
die ait einen β ion von der Vorrichtung her naoh vorne erstreckenden Fuhrungsglied für das Erntegut versehen ist.
einem Schwaden liegende Erntegut Über das Feld verbreitet wird.
. ausgebreiteten Erntegutes Fig. 10 die Anordnung der Vomo-htung, sum Zusammenrechen des ÄJ9c zu
swei Schwaden.emmBBjmBjBJttmmmmAsjmrimWlmVmiB»·
Fig. 11 die Anordnung der Vorrichtung, sum Zusammentragen von swei
Fig. 12 erläutert auf welohe Weise swei Grossschwaden su einem einsigen
Grosssohwaden susammentragbar sind·
Fig. 13 seigt eine zweite Möglichkeit des Zusammentragens von swei
GroBssohwaden;.
Sas Gestell der Vorrichtung enthalt swei Übereinander liegende Rahmenbalken
2, die parallel su der Drehachse des im Gestell gelagerten, aus einer Trommel 1 bestehenden Bearbeitungegliedes verlaufen. An dem oberen
Rahmenbalken 2 sind seitlioh swei von dem Rahmenbalken her waagerecht,
sehrMg naoh hinten verlaufende Rahmenbalken 3 befestigt und an dem
unteren Rahmenbalken 2 sind swei sohrag naoh hinten und naoh oben gerichtete Rahmenbalken 4 angeordnet, die in Sraufsioht unter den Rahmenbalken
3 liegen (Fig. 2).
9098U/0366 orisinal inspected
Die Baden der Rahmenbalken 3 und 4 sind doroh Lager 5 Bit einander
verbunden, in denen senkrechte Achsen 6 gelagert sind· An den senkrechten Achsen 6 sind durch Arme 7 waagerechte Achsen befestigt, um
welche Laufräder 8 drehbar sind· Die Laufräder 8 sind als selbst*,
einstellende Laufräder ausgebildet und sind vorzugsweise derart mit
dem Gestell gekuppelt, dass sie in bezug auf das Gestell in der Htthenrichtung einstellbar sind.
Ferner kann, obgleich dies in den Figuren nicht näher dargestellt iet,
mindestens eines der Laufräder in verschiedenen Lagen gegen Verdrehung
um die senkrechte Achse 6 verriegelt werden, so dass die Vorrichtung in verschiedenen Lagen in bezug auf die Fahrtrichtung angeordnet
werden kann·
An dem unteren Rahmenbalken 2 ist eine Abstützung 9 vorgesehen, mit
der durch eine vertikale Achse 10 ein Zugarm 11 gekuppelt ist. Der Zugarm 11 ist gegen Verdrehung um die vertikale Achse 10 duroh einen I
am Zugarm befestigten in einem StUtse 12A gelagerten Verriegelungsstift
12 verriegelbar, der in eine der Bohrungen 13 in einem am Gestell befestigten, um die Achse 10 annähernd halbkreisförmig gebogenen
Feststellungsschiene 14 gesteokt werden kann·
Das Gestell enthält weiterhin zwei nahe den Enden der Rahmenbalken 2
angeordnete, zu den Rahmenbalken 2 senkrechte Platten 15t deren Ränder
16 in waagerechter Richtung abgebogen sind. An den Platten 15 sind
nicht dargestellte Lager vorgesehen, in denen eine waagerechte, zu den Rahmenbalken 2 parallele Achse gelagert ist, die einen Teil der
Trommel 1 bildet. An der Achse sind Abstützungen 17 angeordnet, in
denen Träger 18 fttr Zinken 19 untergebracht sind. An einer der Platten
15 ist auf der von der Trommel abgekehrten Seite ein Zahnradkasten 20 ( angeordnet, in dem ein an der einen Teil der Trommel bildenden Achse
befestigtes Kegelsahnrad untergebraoht ist· Dieses Zahnrad kämmt mit
einem zweiten ebenfalls im Zahnratesten 20 liegenden Kegelzahnrad, an dem eine zur lcfehaohse<decTrommel senkrechte, nach vorn geriohtete
Achse befestigt ist, die duroh eine Buchse 21 abgeschirmt ist. An dem freien Ende de/in der Buchse 21 liegenden Achse ist ein Kettenrad
befestigt, das in einem Kasten 22 untergebraoht ist. Das Kettenrad ist
mittels einer Kette mit einem zweiten Kettenrad gekuppelt, das an dem 'Ende einer Achse 23 befestigt ist, die wenigstens teilweise über den
Kasten vorsteht.
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Haube oder
Trommel gebogene, zur Drehachse der Trommel paralleleywand 26 enthält.
Die Wand 26 erstreckt sioh zwisohen den Platten 15 bis sum
unteren Rahmenbalken 2. Die Ränder 27 der Platten 25 sind in waagereohter
Richtung abgebogen und ruhen auf den oberen Randern der Platten 15.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind auf der Rückseite der Absohirmkappe
Szmtegutfuhrungen 28, 29, 30 und 31 angeordnet. Die Führungen 28 und
31 sind auf den Seiten der Kappe angeordnet, während die Führungen
29 und 30 nahe der Mitte der Absohirakappe liegen· Die Bauart und die
Befestigung der Führungen ist in den Fig. 2 bis 4 naher dargestellt.
Aus den Fig. 2 und 3 ist zu entnehmen, dass die Führung 28 eine Abstützung 32 enthält, an der eine Anzahl von Federstahlstäben 33 be-"
festigt ist. In einer Seitenansicht liegen die Stäbe Übereinander,
wobei der Winkel zwisohen einem Stab mit der Horizontalen grosser ist als der Winkel zwischen einem höheren Stab mit der Horizontalen.
In Draufsicht sind die Stäbe bezuglioh einer zur Drehaohse der
Trommel senkrechten Ebene abgebogen, wobei ein beliebiger Stab Über
einen grusseren Winkel in bezug auf diese Ebene zur Kitte der Trommel
hin abgebogen ist als ein darüber liegender Stab. An der Abstützung
32 ist eine zu einer vertikalen Ebene parallele Aohse 34 befestigt,
die in einer duroh eine* sektorförmige Platte gebildeten Abstutzung
gelagert ist. Die Platte 35 ist an einem Rohr 36 befestigt, dessen
Enden Aohs&DMNäc 37 aufweisen. Die Aohsi&MHX 37 t ώ·Γ·η Mittellinien
parallel zur Drehaohse der Trommel liegen, sind drehbar in an der Kappe vorgesehenen Abstutzungen 38 gelagert. An eine» der Aohawi
WtXJUBKXyj ist ein Ring 39 mit einer Anzahl von Ausnehmungen 40 vorgesehen.
Das Rohr 36 mit der an ihm befestigten Führung 28 kann sioh um seine Mittellinie drehen und ist in mehreren Lagen duroh eine
Verriegelungsstift 41 fixierbar der duroh eine der Ausnehmungen 4P
und ein in der Abstützung 38 vorgesehene Ausnehmung gesteckt werden
kann.
Die Aohse 34 weist darüberhinaus einen Arm 42 mit einer AmsneJbanuig. avf;
j entsprechende Ausnehmungen 43 sind in der sektorftirmigen Platte 35
vorgesehen. Die Führung 28 ist gegen Verdrehung um die Aohse 34 duroh einen Verriegelungsstift 44 verriegelbar, der duroh die Ausnehmung im
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. Ant 42 und duroh eine der Ausnehmungen 43 fahrbar ist. Die Führungen
28 und 31 liegen symmetrisch au einer senkrechten Ebene duroh die Mitte der Trommel, ao daaa aioh eine Beaohreibung der Bauart und
der Befestigung der Führung 31 erttbrigt.
Ans Fig. 4 geht hervor, daaa nahe der Mitte der Troamel an der
Abaohirmkappe awei Stttaen 45 angeordnet aind. In den Stutzen 45 Bind
an den Enden eines Hohres 46 befestigte Aohaftimmmmt 47 derart gelagert,
dass das Bohr 46 um eine sur Drehaohse der Trommel parallele Aohse i^
bezug auf das Gestell der Vorrichtung drehbar ist. Auf geiohe Weise
wie fttr da» Bohr 36 beaohriebenf kann daa Bohr 46 durch einen Verriegelungsstift 48 in veraohiedenen Lagen fixiert werden. An de«
Bohr 46 iat eine naoh hinten gerichtete Platte 49 befestigt, in der eine Ansahl τοη Bohrungen 50 vorgesehen ist. In der Platte 49 sind su
einer Bankrechten Ebene parallele Aohaen 51 gelagert. An den Achsen
51 sind unterhalb der Platte 49 liegende Stützen zur Verbindung der \
Fuhrungen 29 und 30 angeordnet. Sie Aohaen 51 weisen ferner Ame 52
auf, in denen jeweils eine Ausnehmung vorgesehen ist. Sie Führungen
29 und 30 aind in verschiedenen Lagen in bezug auf das Gestell gegen Verdrehung um die Aohae 52 duroh Verriegelungaatifte 53 feststellbar,
die je duroh eine Ausnehmung im Arm 52 und duroh eine der Bohrungen
50 gesteckt werden kSnnen·
Sie Führungen 29 und 30» ahnlioh wie die Führungen 2f und 31, bestehen
aus einer Ansahl von Stiften die vorsugaweise aus Federstahl hergestellt aind· In Seitenan-eioht aind die Stabe der Führungen 29 und
τοη ihre· Befeatigungspunkt am Gestell her auf gleiche Weise naoh
unten altgewinkelt wie die StJEbe der Fuhrungen 28 und 31 * In Drauf-βloht
liegen die Stabe, in ihrer sur Drehaohse der Trommel wenigstens (
nahezu aenkreohten Lage, jedooh praktiaoh ulier ihre ganze Lange
Übereinander und parallel su einer aenkreohten Ebene und nur die
freien Baden 54 der StKbeTsind su den Seitenkanten der Trommel hin
abgebogen. Sie Führungen 29 und 30 sind auch in verschiedenen Lagen
feetatellbar, wobei daa Ende einer Führung die andere Fuhrung berührt, was beispielsweise in Fig. 4 dargestellt ist.
Auf der*r Trommel zugekehrten Seite der Platte 26 aind in der Mitte
swei sur iJttnS 26 BenkreohfeJpfaftSa^S und 56 befestigt, deren der
Trommel sugammkrte Sander 57 «ad 58 naoh den Seiten der Trommel abgebogen
aind (Fig· 2, 5« 7)· 3i· aahe &*· Befeatigungapunkt der Führungen
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29 und 30 liegenden Enden der Platten 55 und % liegen in einem
solchen Abstand voneinander, da·· die beiden Stutzen, an denen die
der Trommel senkrechten Richtung gesehen «wischen den vorerwähnten
in Seitenansicht, «it den unteren Baden der Stutzen an denen die
nahe den Führungen 29 und 30 liegenden Enden her niamt die Höhe der
und 56 einen Winkel miteinander ein, se dass sich die nahe der Verier- f
seite der Vorrichtung liegenden Enden berühren. Die Platten 55 »ad
sind darUberhinaus durch eine «wischen den abgebogenen Rändern 57
und 58 liegende Platte 59 miteinander verbunden, die parallel zur
Mit Hilfe des Zugarmes 11 ist die Vorrichtung mit einem Schlepper
kuppelbar. Die Aohse 23 kann mittels einer Gelenkachse 61 mit der Zapfwelle des Sohleppers gekuppelt werden. Die Trommel kann hiemduroh
in Richtung P in Drehung versetzt werden. Durch Anordnung einer sursätzliohen
Uebersetzung, lässt sioh die Trommel auch in der dem Pfeil P entgegengesetzten Richtung drehen.
Um zu ermöglichen, dass grosse Sohwaden unterhalb des Gestelles der
Vorrichtung hindurchbewegbar sind, ist es vorteilhaft, den unteren Rahmenbalken 2 wenigstens in der Mitte etwas hochzukrUmmen, was in
Fig. 6 dargestellt ist, in der der Mittelteil 62 des unteren Rahmenbalken·
2 höher liegt als die beiden auf den Seiten der Vorrichtung liegenden Teile 63 des Rahmenaalkens. Der Mittenteil der Platte 26
der Absohirmkappe reioht bis zum Teil 62 des unteren Rahmenbalkens
2, während die auf den Seiten der Vorrichtung liegenden Teile der Absohirmkappe bis zu den Teilen 63 des unteren Rahmenbalken» 2 gefuhrt
sind. Die Länge des höheren Teil·· 62 des Rahmenbalken« 2 ist vorzugsweise aanähernd gleioh einem Drittel der Länge des Bearbeitmngsfliedes.
Ss kann auoh vorteilhaft «ein, ein auf der Vorder··ite der Vonrichtung
naoh vorn gerichtetes Fuhruagsglied fttr das Erntegut anzmordm«mp wie
dies in Fif. ?nd8 iargeitellt ist. Dm FUhruncaglied enthält
eine Platte 64, die auf ier oberen Fläeh· mit Stutzen *5 smr Amfmahm«
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einer sur Drehachse der Trommel parallelen Aohse 66 versehen ist. Die
Aohse 66 ist weiterhin in am unteren Rahmenbalken 2 befestigten,
sektorfVrmigen Platten 67 gelagert· An einer der Stutzen 65 ist ein
Arm 68 befestigt, der sioh längs einer der sektorfttrmigen Platten
erstreokt· In der sektorformigen Platte 67, längs der sioh der Am
68 erstreoktι ist eine Anzahl von Bohrwagen 69 vorgesehen, derart,
dass mittels eines Verriegelungsstiftes 70» der durch eine Bohrung
im Arm 68 und durch eine der Bohrungen 69 in der sektorformigen Platte 67 gesteckt werden kann, das nach vorn geriohtete Fuhrungsglied
gegen Verdrehung um die Achse 66 gesiohert werden kann. Der
auf der Vorderseite liegende Rand 7I der Platte 64 ist nach oben abgebogen· Auf der unteren Seite der Platte Bind senkrecht zu dieser
aus Platten 72 bestehende Rippen angebracht, die einen Winkel mit
der Drehaohse der Trommel einsohliessen· Zwischen den einander zugekehrten Enden der Rippen 72 besteht tin gewisser freier Raum. Die
Platte 64 begrenzt die HBhe des der Vorrichtung zugefuhrten Schwadens.
In Abhängigkeit von der Höhe des zu bearbeitenden Sohwadens kann die
Platte mehr oder weniger schräg gestellt werden, so dass man eine
gute Führung erhalt, um den Schwaden unterhalb der Gestellteile hinduroh
au bewegen· Die schräg angeordneten Platten führen das Erntegut
bereits bis zu einest gewissen Grad nach den Seiten der Vorrichtung,
bo dass das vor der Trommel liegende Erntegut besser über die
Tronaellänge verteilt wird. Die Platte 64 wird im Betrieb vorstugs- "''■*
wiese derart angeordnet, dass der Winkel swisohen der Schnittlinie
der Platt· und einer sur Djeeaaohse dar Trommel senkrechte Ebene und
der Horizontalengleioh 45° oder kleiner ist. Es ist im allgemeinen
erwünscht, dass die Breite der Platte 64 in einer zur Drehachse des
Bearbeitungsgliedes parallelen Riohtung gemessen grosser als ein Seohstel der Lange des Bearbeitungsgliedes ist. In dieser Ausfuhrungsforra
ist die Breite der Führung etwa gleioh einem Drittel der Länge desJBearbeitungsgliedes. Das hinter· Ind« 73 der Platte ist bis ;
unter die Absohirmkappe, geführt, so dass eine gute Zufuhr des Ernte»
gutes erzielt wird. Das Ende 73 liegt dabei niedriger als die Dreh-
t aohse der Trommel.
Es ist klar, dass das in dem Ausfuhrungsbeispiel zwar schwenkbar am
Gestell befestigt dargestellte Fuhrungsglied auch fest am Gestell
geordnet sein kann* Eine weitere Möglichkeit besteht,darin, dass die
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FUhrung derart verschiebbar am Qeetell angeordnet wird, dass es auch
in verschiedenen Lagen uberfUhrbar ist· Wenn die in dieser Ausftihrungs—
form dargestellte FUhrung im Betrieb nicht erforderlioh ist, kann es
duroh Verdrehung um die Achse 66 in eine Lage geführt werden, in der es nahezu parallel zu einer vertikalen Ebene liegt, und in der es
mittels des Verriegelungsstiftes 70 festgestellt werden kann· Sie
Führung ist derart ausgebildet, dass in der hochgeklappten Lage der Rand 73 nahezu mit der unteren Seite der Teile 63 des unteren Rahmenbalkens
2 in Flucht liegt, so dass die FUhrung gleiohsam eine Verlängerung des sich an den Teil 62 des Rahmenbalkens 2 ansohliessenden
Teiles der Absohirmkappe bildet. Obgleich in den Zeichnungen ein Trommelwender dargestellt ist, sind die vorstehend beschriebenen
Bauarten selbstverständlich auch bei anderen Maschinen zur Bearbeitung
von Erntegut anwendbar·
Wenn der Wender duroh den Schlepper in Riohtung des Pfeiles Q fortbewegt
und die Trommel in Riohtung des Pfeiles P gedreht wird, wird das am Boden liegende Erntegut von den Zinken der Trommel mitgefUhrt
und längs der Vorderseite der Trommel naoh oben und Über die Trommel
hinweg naoh hinten bewegt·
Sie Vorrichtung bietet verschiedene Einsatsmogliohkeiten· In Fig. 1
sind beispielsweise zwei Mahden dargestellt, die von dem Wender zu bearbeiten sind. Sie beiden auf den Seiten der Vorrichtung angeordneten
Fuhrungen 28 und 31 sind derart angeordnet, dass das von der Trommel
versetzte Erntegut duroh diese Führungen zur Mitte der Trommel geführt
wird. Sie beiden Führungen 29 und 30 liegen im wesentlichen
senkrecht zur Srehaohse der Trommel, so dass die Versetzung des Erntegutes duroh sie kaum beeinflusst wird. Gegebenenfalls können
bei der vorstehend geschilderten AusfUhrungsform des Trommelwenders
die Führungen 29 und 30 um die zur Srehaohse der Trommel parallelen
Aohsstummel 47 bo weit hoch-gedreht werden, dass die das Erntegut
nicht mehr berühren. Sas von der Trommel versetzte Erntegut wird auf
diese Weise in einem Sohwaden C niedergelegt· Sies ist z.B. bei
Regen und feuohtem Wetter vorteilhaft, da in diesem Fall das Erntegut weniger benetzt wird als bei Ausbreitung in zwei Sohwaden·
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schnellen Trocknen des Erntegut es bei gutem Wetter kann das Erntegut
mit dem Wender Über das Feld gestreut werden. Der Wender wird hier- .
zu Über den Sohwaden C gefahren, so dase der Sohwaden annähernd unterhalb
der Trommelmitte liegt. Die Fuhrungen 28 bis 31 werden derart angeordnet,
dass sie zur Drehachse der Trommel nahezu senkrecht sind. Sie können auch so weit um die zur Drehachse der Trommel parallelen
Aohsetummel 37 hochgedreht werden, dass sie nicht mehr mit dem Erntegut
in Berührung kommen. Die beiden Fuhrungen 29 und 30 werden derart angeordnet,
dass sie einen Winkel mit der Drehachse der Trommel einschliessen.
Das von der Trommel versetzte Erntegut berührt dabei
wenigstens teilweise die Fuhrungen 29 und 30 und wird teilweise seitlich
versetzt, während ein anderer Teil des Erntegutβ unterhalb der
unteren Stäbe der Führung hindurohbewegt wird. Je nach der Grosse des
Schwadens und/oder entsprechend der jeweiligen Höheneinstellung der
Fuhrungen 29 und 30 kann eine regelmässige Streuung des im Schwaden C |
liegenden Erntegutes über das Feld erzielt werden. Insbesondere bei der
Bearbeitung eines hohen Schwadene kann die durch die Platte 64 gebildete
Führung erfolgreich eingesetzt werden, wie aus der Darstellung nach Fig. 9 hervorgeht. Der Sohwaden kann gegebenenfalls durch das
FUhrungsglied abgeflacht werden, wobei die auf der unteren Seite des
Fuhrungsgliedes vorgesehenen Rippen die Streuung des Erntegutes bereits
etwas einleiten.
Es ist selbstverständlich, dass wahlweise das in den Mahden A und B
liegende Erntegut direkt mittels des Trommelwenders über das Feld ausgestreut werden kann. Die Streuung des Erntegutes beginnt bereits
unterhalb der Abschirmkappe durch die mit abgebogenen Rändern versehenen Platten 35 und 36· . >
Es ist im allgemeinen ttblioh, das über das Feld gestreute Erntegut
abend wieder in Schwaden zu sammeln, so dass eine mOglichet geringe
Menge des Erntegutes der feuchten Nachtluft ausgesetzt ist. Dies
lässt βion sehr einfach durchfuhren, wenn die Fuhrungen 28 bis 31 derart
angeordnet werden, dass sie gemäss Fig. 10 einen Winkel mit der Drehachse
der Trommel einschliessen. Das Erntegut wird in diesem Fall in
zwei Schwaden D und E niedergelegt. Auch trockenes Erntegut oder in Sohwaden zu trooknendes Erntegut kann in dieser Weise in Sohwaden gesammelt
werden. Um das Erntegut zum Transportieren leicht aufladen zu können, let es meist erwünscht, es in grossen Sohwaden zusammenzubringen.
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Dies wird dadurch erreicht, dass die Fuhrungen auf die in Fig. 11 dargestellte Weise angeordnet werden, wobei die Führungen 28 und 31 einen
Winkel mit der Drehachse der Trommel einschliessen und die Fuhrungen
29 und 30 nahezu senkrecht zur Drehachse der Trommel liegen und/oder
soweit hochgedreht sind, dass das von der Trommel versetzte Erntegut nicht mehr mit diesen Fuhrungen in Berührung kommt. Die zwei Sohwaden
D und E werden dabei zu einem Sohwaden F gesammelt. Möglich ist auch
auf diese Weise am Boden verstreut liegendes Erntegut zu einem einzigen
Schwaden zu sammeln.
Durch Anordnung der Trommel schräg zur Fahrtrichtung bei der dargestellten
Ausfuhrungsform beispielsweise durch Einstellung des Steuerlaufrades 8, kann ein Schwaden auch seitlich in bezug auf die Fahrtrichtung
versetzt werden. Auf diese Weise wird erreioht, dass zwei Schwaden F und G zu einem grossen Schwaden H vereint werden. Gegebenenfalls
kann auoh am Boden verstreut liegendes Erntegut direkt auf einen nahe der Seite des in einem Arbeitsgang bearbeiteten Geländestreifens
liegenden Schwaden F oder G gelegt werden.
Aus den Fig. 12 und 13 ist ersichtlich, dass beim Sammeln von zwei
Sohwaden die Fahrtrichtung beim Versetzen eines Schwadens dieselbe sein kann wie beim Versetzen des anderen Schwadens G, und dass auch in entgegengesetzten
Richtungen gefahren werden kann. Weiter ist es noch möglich, die Gelenkwelle mit der Achse 23A zu kuppeln, wobei die Trommel
derart angetrieben wird, dass sich die Zinken entgegengesetzt zur Fahrtrichtung längs des Bodens bewegen.
BAD OR|QiNAL
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Claims (8)
- ANSPRUBCHBt-Trommelwender ait rückseitigen Erntegutführungen, deren stehende Führungsflächen zur seitlichen Führung des Gutes in den Bereioh hinter der Trommel ragen und die schwenkbar und in mehreren Lagen feststellbar sind,| daduroh gekennzeichnet, dass die Führungen (28 bis 31) unabhängig voneinander jeweils um zwei winklig sueinander liegende Achsen (34t 37 bsw. 47t 51) schwenkbar und feststellbar sind·
- 2. Trommelwender nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, dass eine der beiden Sohwenkaohsen (37 bzw. 47) in an sich bekannter Heise in Richtung der Trommeldrehaohse liegt.
- 3· Trommelwender nach Anspruch 1 oder den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass swei in an sioh bekannter Weise mittig sur Trommeldrehaohse angeordnete Führungen (29, 30) gemeinsam um eine horiEontale Aohse (47) schwenkbar und feststellbar .sind.
- 4·. Trommelwender nach den Ansprüchen 1 bis 3, daduroh gekennzeichnet, dass die stehenden Führungsfläohen in an βion bekannter Weise duroh in Seitenansicht übereinander liegende Stabe (33) gebildet sind.
- 3· Trommelwender nach Anspruch 4» daduroh gekennzeichnet, dass die freien Enden (54) der Stäbe (33) in Richtung auf das zu führende Erntegut abgebogen sind·
- 6. Trommelwender nach den Ansprüchen 4 oder 5 t daduroh gekennzeichnet, dass die unteren Stäbe stärkerem Boden geneigt verlaufen ale die oberen Stäbe.
- 7· Trommelwender nach einem der Ansprüche 4 his 6, daduroh gekennzeichnet, dass die freien Enden (54) der Stube (33) einer Führung in Draufsieht in Rdänmung *nr Trommel 1 gestaffelt sind· (
- 8. Trommelwender nach einem der Ansprüche 1 bis 7, daduroh gekennzeichnet, dass die stehenden Führungsflachen der seitlichen Führungen (28, 31) zur vertikalen Ebene geneigt sind, und dass die FUhrungsfläohen der mittleren Führungen (29, 30) in vertikalen Ebenen liegen.9· Trommelwender nach einem der Ansprüche 1 bis 8, daduroh gekennzeichnet, dass die rückwärtige Erstreokung der seitlichen Führungen (28, 31) grosser ist als die der mittleren Ftthrungen.(29»30).,10. Trommelwender nach einem der Ansprüche 1 bis 9t daduroh gekennzeichnet, dass iioh die rückwärtigen Enden der mittleren Führungen (29t 30) in einer Endlage der Schwenkung berühren.9098 U/036611· Trommelwender nach einem der AnsprUohe 3 bis 10, der mit einer die Trommel abdeckenden Haube versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass den mittleren Führungen (29f 30) zwei FUhrungsplatten (55t 56) zugeordnet, sind, die senkrecht auf der Innenwandung der Haube (26) stehen, und deren abgewinkelte Ränder (57t 58) nach vorne keilföreig zueinander verlaufen.909814/0366
Applications Claiming Priority (1)
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