DE1482827C - Trommelwender - Google Patents
TrommelwenderInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft einen Trommelwender mit form der Erfindung in ihren Einzelheiten zeigt. Es
einer um eine liegende Achse rotierenden Trommel zeigt
und zur Schwadbildung dienenden Führungen, deren Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Trommelwender
stehende Leitflächen im Bereich hinter der Trommel mit Führungen,
paarweise nach hinten konvergieren, und die um 5 F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II in
Achsen schwenkbar sind, welche die Trommeldreh- F i g. 1 mit Seitenansicht der Maschine in vergrößer-
achse kreuzen, sowie in verschiedenen Schwenkstel- tem Maßstab und
lungen feststellbar sind. F i g. 3 die Befestigung der Führungen;
Bei einem bekannten Trommelwender dieser Art Das Gestell des Trommelwenders weist zwei zur
sind die aus Blechen bestehenden Führungen in ver- io Drehachse 45 einer Trommel parallele, übereinandertikalen
Ebenen angeordnet und um Scharniere liegende Rahmenbalken 1 und 2 auf, an deren Ende
schwenkbar, die sich annähernd über die ganze Höhe je zwei schräg nach hinten gerichtete Träger 3, 4
der Führungsbleche erstrecken. Der Bodenabstand bzw. 5 befestigt sind, an welchen schwenkbare und
der Blechunterkanten ist verhältnismäßig groß und höhenverstellbare Laufräder 7 gelagert sind. Die Träinfolge
der Scharniergelenke nicht veränderbar. Da 15 ger sind mit Streben 3A, AA gegen das Maschinendie
Richtung, in der das aufgenommene Gut von der gestell abgestützt. Das Maschinengestell ist über einen
Trommel abgeschleudert wird, in Abhängigkeit von Bügel 21 und eine verstellbare Stange 36 gelenkig mit
der Art, insbesondere dem Feuchtigkeitsgrad des einem Anschlußrahmen verbunden, der einen Quer-Gutes,
verschieden ist, müssen die bekannten Füh- träger 24 und stehende Stege 26, 27 aufweist, die mit
rungen eine beachtliche Höhe haben, um Erntegut 20 der Dreipunkt-Hebevorrichtung 78, 79, 80 eines
unterschiedlicher Beschaffenheit auffangen zu kön- Schleppers 77 zu verbinden ist. Eine an die Schieppernen.
~ Die Führungen sind daher verhältnismäßig zapfwelle anzuschließende Gelenkwelle 82 ist mit
schwer und belasten das Maschinengestell und die einer Welle 49 (F i g. 2) zu verbinden, die in ein im
Verbindungen zum Schlepper. Andererseits ist trotz Gehäuse 47 angeordnetes Getriebe mündet, über weider
Höhe der Führungen nicht sichergestellt, daß 25 dies die Trommel im Drehsinn B angetrieben wird,
alles aufgenommene und abgeschleuderte Erntegut Die Enden der Trommelzinken beschreiben dabei
auf das zu bildende Schwad gelangt, weil der rela- die Bahn 46 um die Mittelachse 45 der Trommel,
tiv große Bodenabstand der Führungen unveränder- Die Trommel ist von einer Führungshaube 50 abbar ist. gedeckt, die aus einer Deckplatte 51 und Seitenplat-
tiv große Bodenabstand der Führungen unveränder- Die Trommel ist von einer Führungshaube 50 abbar ist. gedeckt, die aus einer Deckplatte 51 und Seitenplat-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine 30 ten 52 besteht. Vor der Trommel ist eine stehende
Anpassung der Führungen an Erntegut unterschied- Platte 44 angeordnet. Die Seitenplatten sind am rück-
licher Beschaffenheit und damit eine gewichtsmäßig wärtigen unteren Rand mit Leisten 53 versehen, die
leichte Ausbildung der Führungen zu ermöglichen. zur Versteifung und zur Befestigung der Führungs-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- haube dienen. Die Leisten 53 sind über den Rand der
löst, daß die Führungen an einem Träger angeordnet 35 Platten verlängert und nach oben abgewinkelt. In
sind, der um eine in Richtung der Trommeldrehachse dem so gebildeten freien Ende ist eine Gleitführung
liegende Schwenkachse in mehrere Lagen verstellbar in Form eines Schlitzes 54 vorgesehen (F i g. 3). Das
ist. freie Ende der Leisten 53 ist nach oben verbreitert,
Infolge dieser Anordnung können die Führungen und in diesem Teil der Leiste sind mehrere Bohrunimmer
so eingestellt werden, daß sie das von der 40 gen 55 vorgesehen. An der Rückseite der Führungs-Trommel
abgeworfene Erntegut in jedem Fall auf- haube liegt ein Querträger 56 (F i g. 1), an dessen
fangen und zu dem gewünschten Schwad zusammen- Enden Arme 57 befestigt sind (F i g. 3). Die Arme 57
führen. Die Führungen brauchen daher nur eine tragen waagerechte Nocken oder Stifte 58, die in den
geringere Höhenerstreckung zu haben als bei dem Schlitzen 54 der Leisten 53 gleitend geführt sind. Der
bekannten Trommelwender und können dadurch ge- 45 Träger 56 ist in bezug auf die Führungshaube gegen
wichtsmäßig leicht ausgeführt werden. Durch die Verdrehung um die Stifte 58 durch Verriegelungszusätzliche
Schwenkbarkeit um eine liegende Achse stifte 59 in verschiedenen Lagen arretierbar; die
werden zudem viele Einstellmöglichkeiten erhalten, Stifte 59 sind durch in den Armen 57 vorgesehene
da die Führungen in jeder ihrer eingestellten Schräg- Ausnehmungen und durch eine der Bohrungen in
lagen zusätzlich höhenverstellt werden können. Bei 50 den Leisten 53 zu führen. An dem Träger 56 sind
Erntegut, welches in verschiedenen Bereichen unter- vier Stützen 60 um Achsen 61 schwenkbar angeordschiedliche
Trocknungsgrade aufweist, ergibt sich net (F i g. 1). Die Achsen 61 kreuzen die Trommeldurch
die Höhenverstellbarkeit der Führungen die drehachse und sind im Winkel von etwa 60 ° nach
Möglichkeit, das noch feuchtere Erntegut auf einer hinten zur Horizontalen geneigt. An den Stützen sind
breiteren Fläche und oberhalb des schon weiter ge- 55 Segmentplatten 62 angeordnet, in denen Bohrungen
trockneten Erntegutes abzulegen, da das feuchtere 63 vorgesehen sind. Jede Stütze kann in verschiede-Erntegut
in einem steileren Winkel abgeschleudert nen Lagen gegen Schwenken in bezug auf den Träwird
und über die entsprechend tief eingestellten ger 56 durch einen Verriegelungsstift 64 arretiert wer-Führungen
gelangen kann. den, der durch eine der Bohrungen 63 und durch
Zweckmäßig sind die Achsen, um welche die Füh- 60 eine Ausnehmung im Träger 56 gesteckt werden
rungen seitenverschwenkbar sind, im Winkel von kann.
mehr als 45 ° zur Horizontalen geneigt. Hierdurch An den Stützen sind Führungen 65, 66, 67 und 68
wird die Lage der Leitflächen der Führungen an die befestigt. In der dargestellten Ausführungsform be-
Bewegungsbahn des abgeworfenen Gutes angepaßt, steht eine Führung aus mehreren Stäben 69 bis 74.
so daß die Höhenerstreckung der Führungen beson- 65 Die Stäbe der seitlich angeordneten Führungen 65
ders gering gehalten werden kann. und 68 sind von ihrem Befestigungspunkt an einer
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Stütze aus nach hinten gerichtet und zur Mitte der
Zeichnungen näher erläutert, die eine Ausführungs- Maschine abgebogen. Der Biegungswinkel jedes Sta-
bes ist größer als der des darüberliegenden Stabes. Die in der Mitte der Maschine angebrachten Führungen
66 und 67 sind ebenso ausgebildet, jedoch zu den Maschinenseiten gerichtet abgebogen. Die Führungshaube
trägt Laschen 75 zum Feststellen der Führungen in der hochgeschwenkten Lage.
Die Maschine arbeitet als Überkopfwender. Das von der Trommel nach oben mitgenommene Heu
wird von der Führungshaube 50 geführt und nach unten gerichtet abgeworfen. Dabei gelangt das Gut
zwischen die Führungen, wird von diesen aufgefangen und zu zwei nebeneinanderliegenden Schwaden
abgelegt. Die Form der Schwade kann dadurch beeinflußt werden, daß die Führungen um die Achsen
61 geschwenkt werden und/oder der Träger 56 um die Stifte 58 gedreht wird. Die Lage der Schwade ist
auch durch Einstellung der Schräglage des Maschinengestells bzw. der Trommel bestimmbar. Durch
Schwenken der Führungen um die Achsen 61, z. B. in RichtungC (Fig. 1), kann die Lage der zu bildenden
Schwa'de ebenfalls bestimmt, bzw. geändert werden. Zweckmäßig sind die Führungen so angeordnet,
daß sie das von der Trommel"abgeworfene Gut den beiden zu bildenden Schwaden jeweils im
gleichen Winkel zuführen.
Die Führungen können außer Betrieb gesetzt werden. Zu diesem Zweck werden die Verriegelungsstifte 59 entfernt, so daß der Träger 56 nach oben
verschoben werden kann, wobei die Stifte 58 in den Schlitzen 54 nach oben gleiten. Beim Anschlag der
Stifte 58 an das obere Ende der Schlitze 54 kann der Träger 56 mit den an ihm befestigten Führungsgliedern
in die mit gestrichelten Linien in F i g. 3 gezeichnete Lage gedreht werden, wonach die Arme 57
mit den Verriegelungsstiften 59 an den Laschen 75 befestigt werden können.
Claims (4)
1. Trommelwender mit einer um eine liegende Achse rotierenden Trommel und zur Schwadbildung
dienenden Führungen, deren stehende Leitflächen im Bereich hinter der Trommel paarweise
nach hinten konvergieren und die um Achsen schwenkbar sind, welche die Trommeldrehachse
kreuzen, sowie in verschiedenen Schwenkstellungen feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungen (65 bis 68) in an sich bekannter Weise an einem Träger (56) angeordnet
sind, der um eine in Richtung der Trommeldrehachse (45) liegende Schwenkachse in mehrere
Lagen verstellbar ist.
2. Trommelwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. die Achsen (61) der Führungen
(65 bis 68) im Winkel von mehr als 45° zur Horizontalen geneigt sind.
3. Trommelwender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (56) mit
den Führungen (65 bis 68) höhenverschiebbar ist.
4. Trommelwender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (56) mit Nocken
(58) versehen ist, die in Gleitführungen (54) verschiebbar sind, und deren Mittelachsen die
Schwenkachse für die Führungen bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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