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DE1481776C - Sturmsicherung fur auf Schienen ver fahrbare Stahlbauwerke - Google Patents

Sturmsicherung fur auf Schienen ver fahrbare Stahlbauwerke

Info

Publication number
DE1481776C
DE1481776C DE19671481776 DE1481776A DE1481776C DE 1481776 C DE1481776 C DE 1481776C DE 19671481776 DE19671481776 DE 19671481776 DE 1481776 A DE1481776 A DE 1481776A DE 1481776 C DE1481776 C DE 1481776C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
steel structure
travel
clamps
rail clamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671481776
Other languages
English (en)
Other versions
DE1481776B2 (de
DE1481776A1 (de
Inventor
Albrecht Dr Ing Gercke Erwin Dipl Ing 8500 Nürnberg Wolf
Original Assignee
Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, Zweigniederlassung Nürnberg, 8500 Nürnberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, Zweigniederlassung Nürnberg, 8500 Nürnberg filed Critical Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg AG, Zweigniederlassung Nürnberg, 8500 Nürnberg
Publication of DE1481776A1 publication Critical patent/DE1481776A1/de
Publication of DE1481776B2 publication Critical patent/DE1481776B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1481776C publication Critical patent/DE1481776C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

werden, und daß drittens der bewegliche Bauteil als mit der hydraulischen Anpreßvorrichtung 23 der
Hilfsschienenza'nge1'oder als ein: auf die Schiene für Schierienzärigen 2' sowie über" ein steuerbares, mit
däs: Stahlbauwerk absenkbarer ' Bremsblock' mit einer Stromquelle verbundenes Magnetventil 24 mit
einem Dauermagneten1 ausgebildet ist.1 ■ ";';! dem Vorratsbehälter 20 irr Verbindung. !
:'Die Vorteile der erfiridungsge'mäßen Sturmsiche- 5 ': Jede Schienenzange 2 weist' zwei Zangenschenkel
rung'werden insbesondere darin gesehen, daß selbst 25 mit seitlich gegen den Kopf der'zugehörigen
bei größten Haitekräften: pro Schienenzange der Auf- Schiene 13 anpreßbären Klemmbacken 26 auf. Die
wand für'die Anpreßvorrichtungen und ' die KbI- Zängehschenkel 25 sind oberhalb der Klemmbacken
beri-Zylindefanordnungeii'verhältnismäßig gering ist. 26 irr Laschen :27' schwenkbar gelagert und an dem
Ferner'kann man auch die ünvefschieblichen'Schie- io der Schiene';13 abgewahdteh Ende'gelenkig an den
nenzängen verhältnismäßig freizügig "am Stahlbau- ■'■' Laschen 3 "angeschlossen. Zwischen den oberen Af-
werk anordnen. Außerdem ist 'das: gleichmäßige Ah- men' der ZahgenscKenkel 25 jeder Schienenzange 2
liegen aller Schienerizarigen pro Fahrbahnseite an der ist oberhalb der Laschen 27 je eine hydraulische An-
zugehöri'gen Schiendgewährleistet. Schließlich eritfalL preßvorrichtung 23 angeordnet, deren Kolben 28 an
len wegen-der- hydraulischen Übertragung der An- 15 dern einen'und 'deren Zylinder129 jeweils an dem'ari-
preßkräfte mechanische Gestänge. DadieHüfsschie- J; deferi'Zängehschenkel' angeschlossen'ist. In der ;'zü
nenzängen !und: die' Bremsblöcke nur eine "geringe den Hydraulikzylindern 28, 29 führenden Leitung 21
Kraft zu'halten haben, sind sie· "entsprechend leicht ist alsrPufferein Druckspeicher'30 zur Milderung hy!-
äusgeführtj !'so daß der durch sie"ah sich"'bedingte dfaülischer Druckstöße angeordnet/ ''■■■■■"■"·'·'·'':■: "··
Mehraufwand nur unwesentlich ins Gewicht fallt.''1 : 20 Die Wirkungsweise :;: der i!-erfindungsgemäßen
Um eih:: hartes1 Einfällen der Sturmsicherung und, '-'■' Sturmsicherung wird irh folgenden unter Berücksich-
daraüs folgend, eine ÜberbeansprucKurig der Schie- tigimg der''Geschehnisse nur an einer Fahrbahnseife
nenzangen und des Stählbäüwerkes bei1 einem plötzli- beschrieben'/ :.-'-'"'I'''i-':'-''·' " : /: - "' ■.·.■··;;· ·..-,
chen Stromaüsf all Wahrend der· Fahrt zu Vermeideri, "Soll'die Sturmsicherung in Betrieb genommen
ist in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der'Erf in- 25 werden, danri werden "das Lüftgerät-SL_und das Ma-
dung in die Leitung zwischen den Anpreßvorrichtun- gnetventil 24 stromlos gemacht. Die geöffneten
gen und den Kolben-Zylinderanordriürigen ein Schierierizangen 2 sinken dann infolge ihres Eigenge-
Druckspeicher geschaltet. ■■;.■..-< ■■·.·. wichtesauf die Höhe der Schiene 13 ab, und die
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Zangenschenkel 25 werden in bekannter Weise
Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt 30 (durch Spreizhebel, hydraulischen Vordruck oder un-
F i g. 1 eine Seitenansicht auf die an einem Stahl- ter der Wirkung des Eigengewichtes der Schienenbauwerk angeordnete Sturmsicherung, zange) geschwenkt, bis die Klemmbacken 26 ohne
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in einen nennenswerten Druck auszuüben seitlich am
F i g. 1 und Kopf der Schiene 13 anliegen. Die Hilfsschienen-
F i g. 3 ein hydraulisches Schaltbild für die Steue- 35 zange 12 sinkt ebenfalls auf die Höhe der Schiene 13
rung der Schienenzangen. ab und wird in bekannter Weise, z. B. durch eine
An einem auf Schienen 13 verfahrbaren Stahlbau- zwischen ihren Schenkeln angeordnete Feder oder werk 1 (Verladebrücke, Kran od. dgl.) sind auf jeder angedrückt, daß sie bei Windeinwirkung nicht durch-Fahrbahnseite mehrere Schienenzangen 2 in Fahrt- durch hydraulischen Vordruck, so fest an die Schiene richtung unverschieblich, in vertikaler Richtung da- 40 rutscht. Wird das Stahlbauwerk 1 durch Winddruck gegen verschieblich angeordnet. Die Schienenzan- belastet, dann verschiebt sich die Hilfsschienenzange gen 2 jeder Fahrbahnseite sind über Laschen 3 an 12 einschließlich der Kolbenstangen 14 und Kolben Schwenkhebeln 4, die mit einer waagerechten, am 15 nicht. Das Stahlbauwerk mit den zunächst durch-Stahlbauwerk gelagerten Welle 5 fest verbunden sind, rutschenden Schienenzangen 2 und den Druckzylingelenkig aufgehängt. Auf der Welle 5 ist ferner ein 45 dern 16 und 17 verschiebt sich dagegen um ein beSchwenkhebel 6, der über Laschen 7 gelenkig mit stimmtes, durch die Anordnung der Kolbenstangen dem Hubzylinder 8 eines an dem Stahlbauwerk an- 14 mit Kolben 15 und Druckzylindern 16 und 17 begeordneten, dem Lüften der Schienenzangen 2 die- grenztes Maß. Durch diese Relativbewegung zwinenden Lüftgerätes 9, beispielsweise eines Eldrogerä- sehen den Kolben 15 und den Druckzylindern 16 tes, verbunden ist, fest angebracht. Weiterhin ist auf 50 und 17 bzw. zwischen der Hilfsschienenzange 12 und der Welle 5 noch ein Schwenkhebel 10 fest angeord- dem Stahlbauwerk wird Flüssigkeit aus dem auf der net, an dem über Laschen 11 eine in vertikaler Rieh- dem Wind zugewandten Seite an dem Stahlbauwerk tung und in Fahrtrichtung verschiebliche Steuerein- angeordneten Druckzylinder 16 bzw. 17 über das richtung für die Schienenzangen 2 gelenkig aufge- entsprechende Rückschlagventil 22 in die die Schiehängt ist. Die Steuereinrichtung — pro Fahrbahn- 55 nenzangen 2 betätigenden Hydraulikzylinder 28, 29 seite — besteht aus einer Hilfsschienenzange 12, die verdrängt, wodurch die Schienenzangen 2 fester an mit Klemmbacken 26 am Kopf der Schiene 13 an- den Kopf der Schiene 13 angedrückt werden. Sobald liegt und um diesen Festpunkt schwenkbar ist. Die der Druck hoch genug ist, um die erforderliche Haft-Hilfsschienenzange 12 ist über je eine Kolbenstange reibungskraft zwischen den Klemmbacken 26 und 14 pro Fahrtrichtung mit zwei Kolben 15 verbunden, 60 der Schiene 13 zu erzeugen, kommt das Stahlbauwobei jeder der beiden Kolben 15 in einem am Fahr- werk zum Stillstand. Steigt der Winddruck später gestell des Stahlbauwerks 1 fest angeordneten Druck- plötzlich weiter an, dann wird von neuem eine ReIazylinder 16 bzw. 17 verschiebbar geführt ist. Die tivbewegung eingeleitet, die so lange einen Druck er-Druckzylinder 16, 17 sind über Fülleitungen 18 und zeugt, bis die Haftreibungskraft die zum Festhalten nur im Füllsinn öffnende Rückschlagventile 19 einer- 65 des Stahlbauwerkes erforderliche Größe erreicht hat.. seits mit einem Vorratsbehälter 20 verbunden und Auf diese Weise wird erreicht, daß das Stahlbauwerk stehen andererseits über Druckleitungen 21 sowie in Abhängigkeit vom Winddruck selbsttätig gegen nur im Entleersinn öffnende Rückschlagventile 22 Abtreiben gesichert ist. Durch entsprechende Ausbil-
dung der Rückschlagventile 19 wird verhindert, daß die Druckflüssigkeit über die Fülleitung 18 in den Vorratsbehälter 20 sowie über die Leitung 21 in den auf der dem Wind abgewandten Seite an dem Stahlbauwerk angeordneten Druckzylinder 17 bzw. 16 entweichen kann. Die Druckflüssigkeit kann aber auch nicht über das Magnetventil 24 in den Vorratsbehälter entweichen, da das Magnetventil 24 im stromlosen Zustand geschlossen ist. Sobald der Kolben 15 des an der dem Wind zugewandten Seite an dem Stahlbauwerk angeordneten Druckzylinders 16 bzw. 17 in diesen hineingedrückt wird, wird der Kolben 15 des an der dem Wind abgewandten Seite an dem Stahlbauwerk angeordneten Druckzylinders 17 bzw. 16 aus diesem herausgezogen. Damit durch diesen Sog kein Vakuum in dem betreffenden Druckzylinder 17 bzw. 16 entsteht, fließt Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter 20 über das entsprechende Rückschlagventil 19 in den Druckzylinder nach.
Soll die Verladebrücke verfahren werden, dann werden das Lüftgerät 9 und das Magnetventil 24 unter Strom gesetzt. Da das Magnetventil 24 jetzt geöffnet ist, kann die Druckflüssigkeit aus den Hydraulikzylindern 28, 29 in den Vorratsbehälter 20 entweichen, so daß die Schienenzangen 2 nur noch leicht am Kopf der Schiene 13 anliegen. Die Hilfsschienenzange 12 und die Schienenzangen 2 werden durch das Lüftgerät 9 über die Schwenkhebel 10 und 4 von der Schiene abgehoben, wobei die Hilfsschienenzange 12 in bekannter Weise geöffnet wird, worauf diese ihre Mittellage einnimmt und sich der auf der dem Wind zugewandten Seite an dem Stahlbauwerk angeordnete Druckzylinder 16 bzw. 17 über die Fülleitung 18 und das entsprechende Rückschlagventil 19 aus dem Vorratsbehälter 20 nachfüllt.
Die Steuereinrichtung für die Schienenzangen 2 kann auch aus auf die Schienen 13 absenkbaren Bremsblöcken mit in diesen angeordneten Dauermagneten bestehen.
Ferner kann man den Schwenkhebel 10 auch auf der Welle 5 in Fahrtrichtung verschieblich anordnen. Der Schwenkhebel 10 ist dann allerdings mit der Hilfsschienenzange 12 in Fahrtrichtung starr und quer zur Fahrtrichtung gelenkig zu verbinden.
Die vorbeschriebene Anordnung von Schienenzangen, Steuereinrichtungen und hydraulischen Systemen ist an jeder Fahrbahnseite an dem Stahlbauwerk vorhanden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sturmsicherung für auf Schienen verfahrbare Stahlbauwerke wie Verladebrücken, Krane od. dgl. mit mehreren, je zwei zweiarmige, um je eine waagerechte Achse schwenkbare Zangenschenkel aufweisenden, am Stahlbauwerk angeordneten Schienenzangen pro Fahrbahnseite, wobei die unteren Zangenschenkel der Schienenzangen mit Klemmbacken versehen sind und zwischen die oberen Zangenschenkel der Schienenzangen je eine hydraulische oder pneumatische Anpreßvorrichtung geschaltet ist, deren Arbeitsdruck von je einer Kolben-Zylinderanordnung pro Fahrtrichtung und pro Fahrbahnseite eingespeist wird, die kraftschlüssig zwischen dem Stahlbauwerk und einem am Stahlbauwerk in Fahrtrichtung beweglich angeordneten, mit der Schiene fest, aber betrieblich lösbar verbindbaren Bauteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß erstens die Schienenzangen (2) in an sich bekannter Weise am Stahlbauwerk (1) in Fahrtrichtung unverschieblich angeordnet sind, daß zweitens die Anpreßvorrichtungen (23) sämtlicher Schienenzangen (2) einer Fahrbahnseite von einem einzigen Satz von Kolben-Zylinderanordnungen (15, 16, 17) gespeist werden und daß drittens das bewegliche Bauteil als Hilfsschienenzange (12) ausgebildet ist.
2. Sturmsicherung für auf Schienen verfahrbare Stahlbauwerke wie Verladebrücken, Krane od. dgl. mit mehreren, je zwei zweiarmige, um je eine waagerechte Achse schwenkbare Zangenschenkel aufweisenden, am Stahlbauwerk angeordneten Schienenzangen pro Fahrbahnseite, wobei die unteren Zangenschenkel der Schienenzangen mit Klemmbacken versehen sind und zwischen die oberen Zangenschenkel der Schienenzangen je eine hydraulische oder pneumatische Anpreßvorrichtung geschaltet ist, deren Arbeitsdruck von je einer Kolben-Zylinderanordnung pro Fahrtrichtung und pro Fahrbahnseite eingespeist wird, die kraftschlüssig zwischen dem Stahlbauwerk und einem am Stahlbauwerk in Fahrtrichtung beweglich angeordneten, mit der Schiene fest, aber betrieblich lösbar verbindbaren Bauteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß erstens die Schienenzangen (2) in an sich bekannter Weise am Stahlbauwerk (1) in Fahrtrichtung unverschieblich angeordnet sind, daß zweitens die Anpreßvorrichtungen (23) sämtlicher Schienenzangen (2) einer Fahrbahnseite von einem einzigen Satz von Kolben-Zylinderanordnungen (15, 16, 17) gespeist werden und daß drittens das bewegliche Bauteil als ein auf die Schiene (13) für das Stahlbauwerk (1) absenkbarer Bremsblock mit einem Dauermagneten ausgebildet ist.
3. Sturmsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung (21) zwischen den Anpreßvorrichtungen (23) und den Kolben-Zylinderanordnungen (15. 16, 17) ein Druckspeicher (30) geschaltet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sturmsicherung für auf Schienen verfahrbare Stahlbauwerke wie Verladebrücken, Krane od. dgl. mit mehreren, je zwei zweiarmige, um je eine waagerechte Achse schwenkbare Zangenschenkel aufweisenden, am Stahlbauwerk angeordneten Schienenzangen pro Fahrbahnseite, wobei die unteren Zangenschenkel der Schienenzangen mit Klemmbacken versehen sind und zwischen die oberen Zangenschenkel der Schienenzangen je eine hydraulische oder pneumatische Anpreßvorrichtung geschaltet ist, deren Arbeitsdruck von je einer Kolben-Zylinderanordnung pro Fahrtrichtung und pro Fahrbahnseite eingespeist wird, die kraftschlüssig zwischen dem Stahlb'auwerk und einem am Stahlbauwerk in Fahrtrichtung beweglich angeordneten, mit der Schiene fest, aber betrieblich lösbar verbindbaren Bauteil angeordnet ist.
Eine solche Sturmsicherung ist in der, nicht dem Stand der Technik angehörenden älteren Patent-
zo schrift 1 481 775 vorgeschlagen worden.
Bekannt ist eine Sturmsicherung für auf Schienen verfahrbare Stahlbauwerke, insbesondere Verladebrücken, die mehrere Schienenzangen pro Fahrbahnseite umfaßt;· die Schienenzangen weisen auch zweiarmige, um je eine waagerechte Achse schwenkbare Zangenschenkel auf, wobei die unteren Zangenschenkel mit Klemmbacken versehen sind und zwischen deren obere Zangenschenkel je eine Anpreßvorrichtung geschaltet ist. Die Anpreßvorrichtungen pro Fahrbahnseite sind mit einem die Schienenzangen pro Fahrbahnseite tragenden, relativ zum Stahlbauwerk begrenzt verschiebbaren Wagen verbunden und wirken um so stärker, je stärker der Winddruck bzw. der von dem Stahlbauwerk auf die Anpreßvorrichtung ausgeübte Druck ist. Diese bekannte Sturmsicherung erfordert jedoch bei größeren und größten Haltekräften pro Schienenzange einen relativ großen Aufwand, insbesondere für die Anpreßvorrichtungen. Ferner gewährleistet es die bekannte Sturmsicherung auch nicht, daß die auf eine Schiene entfallende Abtriebskraft gleichmäßig auf die an dieser Schiene angreifenden Schienenzangen verteilt wird. Des weiteren ist man auch in der Wahl des Befestigungsortes für die Schienenzangen beschränkt.
Bekannt ist ferner eine Sturmsicherung mit mehreren, relativ zum Stahlbauwerk in Fahrtrichtung unverschieblich am Stahlbauwerk angeordneten Schienenzangen.
Schließlich ist eine Schienenzangen aufweisende Sturmsicherung bekannt, bei der in die zu einer Kolben-Zylinderanordnung, die im Zusammenwirken mit einem Kniehebelpaar zum Lüften der Schienenzangen dient, führende Leitung ein Druckspeicher eingeschaltet ist. Die Leitung führt jedoch anderenends zu einer Druckmittel fördernden Pumpe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sturmsicherung zu schaffen, bei der größte Haltekräfte pro Schienenzange ohne großen Aufwand an Druckausgleichseinrichtungen und Betätigungseinrichtungen für die Schienenzangen erreichbar sind.
Ausgehend von der durch das ältere Recht gegebenen Sturmsicherung der eingangs genannten Art, schlägt die Erfindung vor, daß erstens die Schienenzangen in an sich bekannter Weise am Stahlbauwerk in Fahrtrichtung unverschieblich angeordnet sind, daß zweitens die Anpreßvorrichtungen sämtlicher Schienenzangen einer Fahrbahnseite von einem einzigen Satz von Kolben-Zylinderanordnungen gespeist
DE19671481776 1967-03-29 1967-03-29 Sturmsicherung fur auf Schienen ver fahrbare Stahlbauwerke Expired DE1481776C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0073360 1967-03-29
DEM0073360 1967-03-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1481776A1 DE1481776A1 (de) 1969-04-30
DE1481776B2 DE1481776B2 (de) 1973-01-04
DE1481776C true DE1481776C (de) 1973-07-26

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