DE901524C - Setzvorrichtung fuer Grubenstempel - Google Patents
Setzvorrichtung fuer GrubenstempelInfo
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- DE901524C DE901524C DEE953D DEE0000953D DE901524C DE 901524 C DE901524 C DE 901524C DE E953 D DEE953 D DE E953D DE E0000953 D DEE0000953 D DE E0000953D DE 901524 C DE901524 C DE 901524C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/58—Devices for setting props or chocks
- E21D15/585—Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important
- E21D15/586—Devices for setting props or chocks by means of hydraulically operated devices for mechanical props, or hydraulic props in which the hydraulic part is not important the props being pre-loaded
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Description
- Vorrichtungen zum Setzen von Grubenstempeln, mittels denen der Innenstempel aus dem ;Außenstempel herausgezogen und gegen das Hangende gepreßt wird, sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Sie bestehen in der Regel aus aus einer Anzahl von Hebeln, Zahnstangen, Sperrklinken, Exzenterscheiben od. 4g1. sich zusammensetzenden Einrichtungen, die auf fas Stempelschloß aufgesetzt werden und bei deren Betätigung der Innenstempel erfaßt und herausgezogen wird. Diesen bekannten Setzvorrichtungen haftet der Nachteil an, daß ihre Betätigung von Hand erfolgt, sie erfordern also einen großen Kraftaufwand, was zur Folge hat, daß sich mittels d fieser handbetätigten Vorrichtungen nur verhältnismäßig geringe Vorspannungen beim Setzen .der Stempel erzielen lassen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß für -das Setzen der Stempel zwei Bedienungsleute erforderlich sind, von denen eine den zu setzenden Stempel hält, während die zweite Person .die Setzvorrichtung betätigt.
- Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, die Setzvorrichtung auf hydraulischem Wege durch Preßluft od. dgl. zu betätigen, indem man die Anhuborgane unter den Einfluß eines Druckzylinders bringt. Dabei ist der Druckzylinder den Anhuborganen gleichgerichtet, die Antriebskraft wirkt sich also in der gleichen Richtung der durch ihr angetriebenen Mittel aus. Das hat den Nachteil, daß für die Übertragung einer bestimmten Kraft ein dieser Kraft entsprechender Druckzylinder, also ein verhältnismäßig großer Druckzylinder erforderlich ist.
- Die Erfindung schlägt nun bei durch Druckzylinder hydraulisch betätigten Setzvorrichtungen vor, .den Druckzylinder nicht mehr wie bisher in der gleichen Richtung der durch ihn angetriebenen Mittel wirken zu lassen, sondern in einem Winkel hierzu, wodurch die Wirkungskraft des Antriebes wesentlich erhöht wird. Man 'kann also mit einem verhältnismäßig kleinen Druckzylinder große Kräfte übertragen, was für die Benutzung-der Setzvorrichtung im engen {Grubenbetrieb von großer Bedeutung ist.
- In der Zeichnung ist die Setzvorrichtung gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in,den Abb. i und 2 in Seitenansicht in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt.
- Mit i ist der Außenstempel .bezeichnet, und 2 ist der hierin gleitende Innenstempel, der mittels der Setzvorrichtung aus dem Außenstempel i herausgezogen und gegen das Hangende, z. B. gegen das dieses stützende Schaleisen 3 gepreßt werden soll. Die Setzvorrichtung besteht in der dargestellten Ausführung in an sich bekannter Weise aus einer Fußplatte 4, die sich auf den Fuß des Außenstempels i auflegt und die eine auf ihr senkrecht angeordnete Führung 5 mit hierin auf und ab bewegbarer Zahnstange 6 trägt, wobei das Führungsgehäuse 5 mittels Schellenbänder 7 od.,dgl. am Außenstempel i !gehalten wird. Am oberen Teil der Zahnstange 6 ist ein zweckmäßig gabelförmig ausgebildetes Druckstück 8 angebracht, das unter den Stempelkopf 9 des Innenstempels 2 faßt und den Innenstempel mitnimmt. Als Antrieb dient ein auf ,der Fußplatte 4 liegender, durch Druckwasser, Druckluft od.,d@gl. betätigter Druckzylinder io, an dessen Kolbenstange ii ein Kniehebel 12 angreift, -der ,an der Setzvorrichtung angelenkt ist und der oben eine in die Zahnstange 6 einfassende Sperrklinke 13 zum Halten trägt. Eine weitere Sperrklinke 15 dient zur Sicherung gegen das Herunterfallen der Zahnstange 6.
- Soll ein Setzen des Stempels mittels der beschriebenen Setzvorrichtung erfolgen, so wird nach Aufbringen der Setzvorrichtung auf den Außenstempel i durch das Druckmittel der Kolben 14 im Druckzylinder io betätigt, und durch. den Kniehebel 12 wird die waagerechte Kolbenbewegung in die senkrechte Setzbewegung des Stempels übertragen, wobei bei jedem Kolbenhub der Innenstempel 2 um einige Zahnteilungen der Zahnstange 6 gehoben wird, um in der angehobenen Lage durch die an der Zahnstangenführung 5 angebrachte Sperrklinke 13 am Herunterfallen bei zurückgehendem Kolben gehindert zu werden.
- Mittels der vorerwähnten, durch Druckmittel betriebenen Einrichtung läßt sich das Setzen der Stempel in leichterer und schnellerer Weise als bei durch Hand betätigten Einrichtungen ermöglichen, außerdem ist hierzu nur eine Bedienungsperson erforderlich, die den zu setzenden Stempel hält und ,das Einlaßventil für das. Druckmittel betätigt, eine zweite Bedienungsperson ist also für das Stempelsetzen nicht mehr erforderlich.. Da weiterhin von Hand für die Betätigung der Setzvorrichtung keinerlei Kraft mehr aufzuwenden ist, läßt sich je nach Ausbildung der Antriebseinrichtung jede beliebige Vorspannung beim Setzen erreichen. Dies ist sehr wesentlich, da je nach den vorhandenen Gebirgsverhältnissen eine über das normale Spannvermögen liegende Vorspannung beim Setzen der Stempel erforderlich und gewünscht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Setzen von Grubenstempeln mittels an sich. bekannter Setzvorrichtungen, deren Betätigung auf hydraulischem Wege mittels Druckzylinders erfolgt, ;gekennzeichnet durch ein die Druckübertragung vom Druckzylinder (io) auf die Setzvorrichtung im Winkel zur Wirkungsrichtung der vom Druckzylin,der (iio) angetriebenen Mittel vornehmen-,des Druekmittel, zweckmäßi:geinKniehebel (i2). Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 46o 8o9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE953D DE901524C (de) | 1944-02-04 | 1944-02-04 | Setzvorrichtung fuer Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE953D DE901524C (de) | 1944-02-04 | 1944-02-04 | Setzvorrichtung fuer Grubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901524C true DE901524C (de) | 1954-01-11 |
Family
ID=7065016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE953D Expired DE901524C (de) | 1944-02-04 | 1944-02-04 | Setzvorrichtung fuer Grubenstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE901524C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112482B (de) * | 1958-12-22 | 1961-08-10 | Maschb Dr Alexander Schmidt | Grubenstempel mit Setzvorrichtung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE460809C (de) * | 1922-06-17 | 1928-06-07 | Gertrud Gibbels | Verfahren zum Setzen und Wiedergewinnen ausziehbarer Grubenstempel |
-
1944
- 1944-02-04 DE DEE953D patent/DE901524C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE460809C (de) * | 1922-06-17 | 1928-06-07 | Gertrud Gibbels | Verfahren zum Setzen und Wiedergewinnen ausziehbarer Grubenstempel |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1112482B (de) * | 1958-12-22 | 1961-08-10 | Maschb Dr Alexander Schmidt | Grubenstempel mit Setzvorrichtung |
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