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DE1481495C - Vorrichtung zur Erzeugung eines Vollkammertragkissens unter einer Plattform - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung eines Vollkammertragkissens unter einer Plattform

Info

Publication number
DE1481495C
DE1481495C DE1481495C DE 1481495 C DE1481495 C DE 1481495C DE 1481495 C DE1481495 C DE 1481495C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platform
bead
wall
partition
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Henri Neuilly-sur-Seine; Jacquot Michel Jules Suresnes; Bertin (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bertin Technologies SAS
Original Assignee
Bertin et Cie SA

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Er- gelöst, daß der innere Rand der Wand des Wulstes
zeugung eines Vollkammertragkissens aus einem an einer mit der Plattform verbundenen starren, in
unter Druck stehenden Strömungsmittel unter einer Ruhestellung horizontal verlaufenden Zwischenwand
Plattform mit einer Wand aus flexiblem, für das befestigt ist, wie an sich bekannt, wobei die
Strömungsmittel undurchlässigem Material, Welche 5 Zwischenwand eine Mehrzahl von über ihre nahezu
Wand durch einen ringförmigen Wulst gebildet ist, gesamte Fläche verteilten Löchern für den Durchtritt
dessen äußerer Rand an der Plattform befestigt ist und die gleichmäßige Verteilung des Strömungsmit-
und der von der Plattform zunächst nach unten, dann tels zur Auffüllung der Vollkammer aufweist,
aber bezüglich des Kissens nach innen oben verläuft. Die horizontal verlaufende Zwischenwand kann
Vorrichtungen mit Strömungsmittelkissen dienen io einen großen Durchmesser haben. Ihr äußerer Rand .zur Unterstützung oder Führung einer beweglichen dient zur ununterbrochenen Befestigung des flexiblen Last, wobei zwischen der Fläche, auf der sich die Wulstmaterials. Der Wulst kann deshalb im Durch-Last verschieben soll, Strömungsmittelkissen erzeugt messer beliebig groß ausgeführt werden. Eine gleichwerden. . mäßige Verteilung der Luft wird durch die Verwen-
Im Verlauf dieser Beschreibung wird der Einfach- 15. dung einer Mehrzahl von Löchern sichergestellt,
heit wegen von Luftkissen gesprochen, da Luft das Die Zwischenwand kann fest oder in an sich be-
meist angewendete Strömungsmittel ist, das aber kannter Weise elastisch mit der Plattform verbunden
durch ein anderes Gas oder durch ein anderes sein. Eine bewegliche Verbindung mit Organen, die
Strömungsmittel ersetzt sein kann. eine gewisse der Belastung entgegenwirkende Kraft
Bei einem bekannten Luftkissenfahrzeug (fran- ao auf die Zwischenwand ausüben, und die Verwendung
zösische Patentschrift 1 390 666) wird das Luftkissen von Stoßdämpfern erlauben eine federnde Auf-
durch einen Luftvorhang begrenzt. Mit der Plattform hängung.
des Fahrzeugs ist eine hochziehbare, in Ruhestellung Weitere Merkmale im Rahmen der Erfindung sind
horizontal verlaufende Zwischenwand befestigt, in den Unteransprüchen gekennzeichnet,
deren äußerer Rand eine Ringdüse begrenzt, aus der 25 In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbei-
der Luftvorhang ausgeblasen wird. Die vertikale Be- spiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
grenzung der Ringdüse am Umfang des Fahrzeugs F i g. 1 einen Querschnitt nach Linie I-I in F i g. 2
erfolgt durch eine flexible, ihrerseits mit der Platt- durch eine von Luftkissen getragene Plattform gemäß
form verbundene Wand. Die Zwischenwand durch- einem ersten Ausführungsbeispiel,
brechen Schlitze, die Stabilisierungsvorhänge er- 30 F i g. 2 die Plattform nach F i g. 1 schematisch von
zeugen. Die Zwischenwand kann hochgezogen wer- unten,
den, um Hindernissen auszuweichen, z. B. um den - F i g. 3 bis 9 und 9 a Darstellungen von Querschnit-
Anprall von Wasser bei der Fahrt über eine Wasser- ten gemäß anderen Ausführungsformen und
fläche zu vermeiden. Bei einer ähnlich konstruierten F i g. 10 die Anwendung der Erfindung bei einer
Vorrichtung (USA.-Patentschrift 3 042 129) ist die 35 Lastplattform.
Zwischenwand schrägstellbar. Die Schrägstellung der^ In den Fig. 1 und 2 ist einer der Körper, der be-
Platte soll die Stabilisierung der Vorrichtung ermög-' weglich ausgebildet werden soll, ein Erdfahrzeug,
liehen. von dem die Plattform 1 zu sehen ist, während der
Bekannt sind auch Vorrichtungen, bei denen die andere Körper 2 der Boden ist.
seitlichen Begrenzungswände für Vollkammer-Strö- 40 Auf der dem Boden zugekehrten Seite (F i g. 2)
mungsmittelkissen wulstartig ausgebildet sind. Bei ist. das Gestell mit Vorrichtungen dv d2, d3 ausge-
einer dieser bekannten Vorrichtungen (britische Pa- rüstet, die zur Erzeugung eines Luftkissens geeignet
tentschrift 985 235) sind die Wülste vollständige sind; beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind
Kreisringe und sind nach unten durch kegelstumpf- drei Luftkissen vorgesehen. (Die Anzahl der Luft-
förmige Wände fortgesetzt. Bei einer Vorrichtung 45 kissen ist selbstverständlich veränderbar, insbesondere
nach der eingangs genannten Gattung (deutsche bei breiten Plattformen könnten diese Kissen paar-
Auslegeschrift 1152 891) ist der Innenrand des WuI- weise symmetrisch zueinander und zur Achse der
stes an einem beweglich aufgehängten Ring befestigt, Plattform angeordnet sein.)
dessen Höhenlage verändert werden kann. Die ge- Jede Vorrichtung zur Erzeugung eines Luftkissens samte zur Bildung des Luftkissens dienende Luft 50 hat einen ringförmigen Wulst 3 aus weichem Mateströmt durch den genannten Ring. rial, das luftundurchlässig ist und beispielsweise aus
Schließlich ist auch eine Vorrichtung bekannt einem mit Gummi imprägnierten Gewebe besteht, (französische Patentschrift 1 363 312), bei der inner- Beim dargestellten Ausführungsbeispiel haben die halb einer Vollkammer eine flexible durchlässige Ränder 4 und 5 des Wulstes verschiedene Durch-Wand angeordnet ist, die bewirkt, daß die aus 55 messer. Der Rand 4 großen Durchmessers ist an der flexiblem Material bestehende Begrenzungswand Innenfläche einer Randleiste 6 befestigt, welche unter der Wirkung der unter Druck stehenden Luft Randleiste an die Wand des Plattformgestells 1 aneine ausreichende Steifheit erhält. Bekannt (franzö- gesetzt ist und unterhalb des Gestells eine Art Hohlsische Patentschrift 1 369 412) ist auch die Verwen- raum bildet, die das Luftkissen umgibt und die den dung mehrerer Luftkissen als Elemente zur Über- 60 Wulst enthält. Der innere Rand 5 des Wulstes ist an tragung von Kräften auf ein Band. der Peripherie einer als Platte ausgebildeten Zwi-
Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung der ein- schenwand 7 befestigt, in welcher eine Mehrzahl von
gangs genannten Gattung so ausgebildet werden, über nahezu die gesamte Fläche der Platte verteilten
daß der Durchmesser der Kammer auch sehr groß Löchern 8 vorgesehen sind. Diese Platte ist unter-
ausgeführt werden kann, wobei dennoch eine gute 65 halb des Gestells mittels kleiner Säulen 9 befestigt,
Verteilung der das Kisser= bildenden Luft erreicht die mit der Platte 7 und mit der Plattform verschweißt
werden soll. sind. Der von der Plattform 1 mit der Randleiste 6,
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch dem Wulst 3 und der Platte 7 begrenzte Raum 10
wird aus einer geeigneten Druckluftquelle über einen Kanal 11 mit Druckluft versorgt.
Die radiale Breite / des Wulstes 3 ist vorzugsweise kleiner als der Durchmesser d der Platte 7.
Es ist klar, daß die in den Raum 10 gelangende Druckluft den Wulst 3 aufbläst, wobei dieser nach und nach die Form des Teiles eines Kreisrings annimmt, der längs zweier der Äquatorialebene benachbarter Ebenen geschnitten ist (Ebenen des Randes 4 und der Platte 7), und dessen konvexe Seite gegen den Boden gerichtet ist und der nach unten über die Randleiste 6 herausragt. Die Luft strömt auch durch die Löcher 8 der Platte 7 in den eine Vollkammer 12 bildenden Raum, der durch den Wulst und durch den Boden begrenzt ist. Bei einem verhältnismäßig niedrigen Druck der Luft jedoch kann sich die Plattform über den Wulst noch statisch auf den Boden abstützen, während bei einer Vermehrung des Druckes die Wirkung dieses Druckes auf die Plattform 1 einwirkt und diese anhebt, bis sich der Wulst etwas vom Boden abhebt (Lage gemäß F i g. 1). Der feste Kontakt zwischen der Plattform und dem Boden wird so durch das erzeugte Luftkissen aufgehoben, und man muß demgemäß für die Verschiebung der Plattform keine Reibung zwischen festen Teilen mehr überwinden.
Die Speisungen der verschiedenen Luftkissen sind vorzugsweise derart unabhängig voneinander, daß das Absinken des Druckes in einem Kissen, z. B. infolge einer Bodenunebenheit, keinen Einfluß auf die Speisung der anderen Kissen hat. Jedes Kissen kann seine eigene Druckluftquelle haben, oder die verschiedenen Kissen können durch unabhängige Luftleitungen mit dem gleichen Druckluftgenerator verbunden sein.
Es ist wünschenswert, unmittelbar in der Nähe des Luftkissens ein Druckluftreservoir anzuordnen, mit dessen Hilfe das Luftkissen schnell wieder erzeugt werden kann, wenn es durch einen momentanen großen Luftverlust.- gestört wurde. Man kann zu diesem Zweck oberhalb des Raumes 10 einen anderen Hohlraum 10a anordnen, in den eine Druckluftspeiseleitung 11 mündet, anstatt diese Speiseleitung unmittelbar in den Raum 10 münden zu lassen. Die Platte 1 ist mit Löchern für den Durchtritt der Luft in den Raum 10 versehen.
Der Wulst 3 kann eine vollkommen luftundurchlässige Wand haben, oder aber er kann von Löchern 13 durchbrochen sein,, die so angeordnet sind, daß sie zur Speisung der Vollkammer 12 mit Luft beitragen und dem Entweichen von Luft durch den Zwischenraum zwischen dem Wulst und dem Boden entgegenwirken, wenn der Wulst vom Boden abgehoben ist.
Man erkennt, daß dank der Nachgiebigkeit des Wulstes Deformationen desselben möglich sind, um Bodenunebenheit'en auszuweichen.
Die Randleiste 6, die sich etwas unterhalb des Niveaus des Randes 4 des Wulstes erstreckt, gestattet ein Aufsetzen der Plattform, wenn keine Druckluft vorhanden ist, und gestattet auch die Vermeidung übermäßiger Deformierungen des Wulstes 3 unter der Einwirkung von Hindernissen.
Die Randleiste ist indessen nicht unentbehrlich, und die Fig. 3 bis 8 zeigen Vorrichtungen, bei denen die Randleiste weggelassen ist und der Rand 4 des Wulstes unmittelbar unter der Plattform befestigt ist.
Die Variante nach F i g. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach F i g. 1 dadurch, daß die als Platte ausgebildete Zwischenwand 7 an Stelle einer starren Befestigung unterhalb der Plattform 1 mit dieser durch elastische Organe verbunden ist. die als Federn 14 dargestellt sind, welche auf Zug beansprucht werden und Stoßdämpfern 15 zugeordnet sind. Diese Federn sind an einem Vorsprung der Plattform 1 befestigt und stützen sich mit ihrem entgegengesetzten Ende auf Stangen 16 ab, die an der Platte 7 befestigt sind und in den Löchern 18 der Plattform 1 gleiten können. Die Stoßdämpferkolben. 15 sind mit den Stangen 16 über einen geeigneten Zwischenhebel 19 verbunden, der bei 19« an einer festen Stütze angelenkt ist. Zur Elastizität des Luftkissens und des Wulstes 3 wird so die Elastizität der Federn ,14 hinzugefügt, um eine elastische Aufhängung der Plattform 1 und der von ihr getragenen Last 21 zu erhalten. Auf diese Weise folgen die Plattform und die Traglast unter der Wirkung ihrer Massenträgheit nicht allen Änderungen der Lage des Wulstes 3. .
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 ist die Platte 7 nicht mehr mit dem Gestell der Plattform 1 verbunden, sondern mit einer die Last 21 tragenden Platte 20. Die Stangen 16, die mit ihren Enden an der Plattform 1 und der Platte 20 befestigt sind, durchgreifen die Plattform 1 über Löcher 18, die mit Dichtungsbalgen versehen sind. Zwischen der Plattform 1 und der Platte 20 sind als Druckfedern ausgebildete Federn 14 angeordnet. Außerdem sind zwischen der Plattform 1 und der Platte 20 Stoßdämpfer 15 vorgesehen.
Gemäß F i g. 5 ist die Platte 7 mit der Plattform 1 verbunden, auf welcher die Last 21 aufruht, wobei die Verbindung über Stützen 16 erfolgt, die in einer Zwischenplatte la vorgesehene Führungen 18 gleitend durchgreifen.
Die Aufhängung der Plattform 1 wird hierbei dadurch erhalten, daß die Querwand 23 des Hohlraumes 10 α, der mit Druckluft gefüllt wird, weich ist und beispielsweise durch eine Verlängerung 23 des dicht unter der Plattform 1 befestigten Wulstes 3 gebildet ist.
Man sieht, daß bei dieser Ausführungsform die Unterstützung der Last 21 auf rein pneumatischem Wege erfolgt. Selbstverständlich können zwischen dem Gestell und der Platte la Stoßdämpfer auf ähnliche Weise angeordnet sein wie bei der Ausführungsform gemäß F i g. 4 zwischen der Platte 20 und der Plattform 1.
Fig. 6 zeigt eine Variante der Ausführunssform . nach F i g. 5, bei welcher Variante die Zwis,chenplatte la fest mit dem die Last 21 tragenden Gestell verbunden ist und die flexible obere Außenwand 23 an einer Platte 25 befestigt ist, welche wiederum mit der Platte 7 über Stangen 16 verbunden ist. die in Löchern 18 der Platte la gleiten.
F i g. 7 zeigt eine andere Anordnung.
Ein Polster aus elastischem Material 27 ist an dem mit Vorrichtungen zur Bildung eines Luftkissens ausgerüsteten Gestell angeordnet, während die Platte
28 als Auflage für die Last 21 dient.
Die Plattform 1 ist auf der Platte 7 durch Kolben
29 abgestützt, die in Führungen 30 gleiten und sich auf Federn 31 abstützen. Die Führungen 30 können zvlindrisch sein und zusammen mit den Kolben 29 Stoßdämpfer bilden.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 8 ist die die Last tragende Plattform 28 durch Zwischenschaltung von Federn 21 elastisch auf der mit Vorrichtungen zur Bildung von Luftkissen ausgerüsteten Plattform 1 abgestützt. Zwischen dieser und der Platte 28 ist unter anderem eia Kugelgelenk vorgesehen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kugel 25 mit einer senkrechten Stange 32 verschen, weiche unten an der Platte 28 befestigt ist. Die Platte 7 ist mit der Plattform 1 auf die gleiche Weise wie beim Ausführungsbcispiel nach Fig. 7 verbunden; sie hat hier die Form eines Napfes, an dessen Rand der Wulst 3 befestigt ist.
Diese Ausführungsforni gestattet der 'Vorrichtung' zur Urzeugung des Luftkissens eine gewisse Winkelbeweglichkeit relativ zur abgestützten Lastträgerplatte, verhindert jedoch Querbcwcgungen.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 9 sind die Ränder 4 und 5 des Wulstes an den gleichen Organen befestigt wie bei der Ausführungsforni nach F i g. 3. Die Platte 7 ist an der oberen Plattform 1 des Gestells durch ein Kabel oder einen Faden 57 aufgehängt, dessen Lage mit der Achse der Platte 7 zusammenfällt, wenn die Last gleichmäßig verteilt ist und das Gerät sich auf einer ebenen Fläche abstützt. Zur Befestigung des Kabels 57 sind seine Enden an Scheiben 58« und 58 Λ befestigt, die an der Plattform 1 bzw. an der Platte 27 im Zentrum der letzteren befestigt sind.
Es ist leicht verständlich, daß diese Anordnung der Platte 7 und des Wulstes relativ zur Plattform 1 geneigte Lagen ermöglicht, so daß Bodenneigungen oder Neigungen anderer Stützflächen gefolgt werden kann (Fig. Oa).
Zum selben Zweck könnte der Faden 27 durch eine Stange ersetzt werden, die sich in Kugelgelenken 58« und 58Λ abstützt.
In einer zwischen der Plattform 1 des Gestells und der Platte 7 liegenden Ebene ist der Durchmesser des Baleens 3 durch ein Band 56 reduziert, wodurch die flexible Fläche, die den Wulst bildet, vergrößert wird, womit sich auch seine Verformbarkeit zwecks Ausgleichs von Bodenunebenheiten erhöht (vgl. F i g. l)a).
Bei bevorzugten Ausfiilmiiigsformen ist der äußere Durchmesser D1 dos durch den WuKt 3 gebildeten Kreisringes wenigstens gleich dem Durchmesser /)., des am Gestell befestigten Randes 4.
Fig. K) zeigt, wie eine durch zwei Luftkissen gestützte Plattform 1. unter der die Luftkissen durch Vorrichtungen gemäß Fig. 8 (oder gemäß Fig. '.>) erzeugt werden, auf einem Boden mit dachförmig aneinanderstoßenden schiefen Ebenen 34 aufruhen ' kann. Die Bewegung der Plattform 1 wird auf dem Boden mittels eines flexiblen Bandes vorgenommen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bewegt sich dieses Band 35. das in unmittelbarem Kontakt mit dem Boden ist. unterhalb der die Plattform 1 tragenden Luftkissen und rollt sich auf eine Trommel 36 auf, die am einen Ende der Plattform von einem Arm 37 getragen ist. während es sieh von einer anderen Trommel 36 «. die am anderen Ende der Plattform befestigt ist. abrollt. Die Bewegungsrichtung der Plattform über dem Boden entspricht demgemäß dem Pfeil F. Bei dieser Bewegung ist das Gewicht der Plattform von Luftkissen getragen, die zwischen dem Band 34 und den beiden Vorrichtungen «',. </., erzeugt werden, wobei diese Vorrichtungen denen nach F i g. S entsprechen. Zwischen den Trommeln 36 und a, von denen eine durch einen geeigneten, nicht dargestellten Motor angetrieben ist, ist ein Kettenantrieb oder ein Antrieb mittels Riemen 38 oder mittels eines anderen Organs vorgesehen. Wenn das Band 35 vollständig von der Trominel36fl abgerollt ist, stoppt die Bewegung der Plattform. Wenn man die Bewegung in der gleichen Richtung fortsetzen will, muß diese angehalten und durch Kufen oder andere'geeigncte Stützmitlei in angehobener Stellung
ίο gehalten werden, während man das Band von der Trommel 36 abwickelt und wieder auf die Trommel 36« aufwickelt, wonach die Bewegung fortgesetzt werden kann.
Eine solche Vorrichtung kann in Fabriken oder
t5 auf Baustellen angewendet werden, wenn schwere Lasten über verhältnismäßig kurze Entfernungen befördert werden müssen.
Selbstverständlich kann die in Fig. K) dargestellte Vorrichtung auch mit einem endlosen, nach Art einer Raupe wirkenden Band 35 arbeiten.
Der Wulst und die Zwischenwand 7 können in der Draufsicht eine von der in Fig. 2 dargestellten Kreisform verschiedene Formen haben.

Claims (1)

  1. . Patentansprüche:
    1. Vorrichtung zur Erzeugung eines VoIlkammcrtragkissens aus einem unter Druck stehenden Strömungsmittel unter einer Plattform mit einer Wand aus flexiblem, für das Strömungsmittel undurchlässigem Material, welche Wand durch einen ringförmigen Wulst gebildet ist. dessen äußerer Rand an der Plattform befestigt ist und der von der Plattform zunächst nach unten, dann aber bezüglich.des Kissens nach innen oben verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Rand (5) der Wand des Wulstes (3) an einer mit der Plattform (1) verbundenen starren, in Ruhestellung horizontal verlaufenden Zwischenwand (7) befestigt ist. wie an sich bekannt, wobei die Zwischenwand (7) eine Mehrzahl von über ihre nahezu gesamte Fläche verteilten Löchern (8) für den Durchtritt und die gleichmäßige Verteilung des Strömungsmittel zur Auffüllung der Vollkammer (12) aufweist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst auf seinem konvexen, nach dem durch den Wulst und der Zwischenwand (7) begrenzten Vollkammer (12) hin gerichteten Teil Liifldiirchlüssc oder Löcher (13) aufweist.
    3'. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst über einen Teil seiner Höhe außen von einer Randleiste (6) umgeben ist. die seine Deformierungen begrenzt und die bei fehlendem Druckgas eine Abstützung der den Wulst tragenden Plattform (1) auf den Boden gestattet.
    4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (7) fest mit der sie tragenden Plattform (1) verbunden ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (7) in an sich bekannter Weise elastisch mit der sie tragenden Plattform (1) verbunden ist.
    (■». Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch Gekennzeichnet, daß die Zwischen-
    wand (7) mit der sie tragenden Plattform (1) in an sich bekannter Weise so verbunden ist, daß sie sich relativ zu ihr neigen kann.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (7) mit einer die Last tragenden Plattform (20) verbunden ist, die an der ersten Plattform (1) elastisch abgestützt ist (F i g. 4).
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Verbindungen Federn (14) oder ein unter einem, pneumatischen Druck stehendes deformierbares Volumen (10 a) oder ein Kissen aus nachgiebigem Material (27) aufweisen.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das deformierbare Volumen durch eine den Wulst (3) verlängernde nachgiebige Wand (23) begrenzt ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der elastisch abge- ao stützten, die Last tragenden Plattform (28) und der den Wulst (3) tragenden Plattform (1) eine Kugelgelenkverbindung (55) vorgesehen ist (Fig. 8).
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1,
    2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Wulstes (3) in einer zwischen der Plattform (1) und der Zwischenwand (7) liegenden Ebene mittels eines Bandes (56) reduziert ist (Fig. 9).
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Durchmesser (D1) des durch den Wulst (3) gebildeten Kreisringes wenigstens gleich dem Durchmesser (D2) des am Gestell befestigten Randes (4) ist.
    13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Breite (1) des Wulstes (3) kleiner ist als der Durchmesser (d) der Zwischenwand (7).
    14. Verwendung der Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche bei einer Plattform oder einem Fahrzeug zum Lasttransport, welche Plattform bzw. welches Fahrzeug sich mittels eines flexiblen, unter der Plattform bzw. dem Fahrzeug hindurchgeführten Bandes über den Boden hinwegbewegen kann, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Vorrichtungen in an sich bekannter Weise zur Begrenzung mehrerer Gaskissen zwischen der Plattform (33) und dem flexiblen Band (35) angeordnet sind (F i g. 10).
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen ΟΠΟ ΑΑΓΜΟΖ,

Family

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