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DE1481469C - Fördervorrichtung fur den Quertrans port von Blechbunden od dgl von einer Aufgabestelle zu einer Langstransport bzw Bearbeitungsstraße od dgl - Google Patents

Fördervorrichtung fur den Quertrans port von Blechbunden od dgl von einer Aufgabestelle zu einer Langstransport bzw Bearbeitungsstraße od dgl

Info

Publication number
DE1481469C
DE1481469C DE1481469C DE 1481469 C DE1481469 C DE 1481469C DE 1481469 C DE1481469 C DE 1481469C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
supporting beam
piston drive
sheet metal
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Winkler Karl Linz Donau Stich (Osterreich)
Original Assignee
Vereinigte Osterreichische Eisen und Stahlwerke AG, Linz (Osterreich)
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung für den Quertransport von Blechbunden od. dgl. von einer Aufgabestelle zu einer Längstransport- bzw. Bearbeitungsstraße od. dgl. mit einem mittels eines hydraulischen Kolbentriebes vor- und rückschiebbaren Tragbalken und Stützen zum Absetzen des Fördergutes beim jeweiligen Tragbalkenrücklauf, wobei Tragbalken und Stützen in Vertikalrichtung relativ zueinander bewegbar sind und die Anfangsstellung des jeweils aufgegebenen Bundes auf dem Tragbalken einregelbar ist.
Es ist eine Transportvorrichtung für Blechbunde bekannt, bei der der Tragbalken in zwei oder mehr hintereinanderliegende und aneinandergekuppelte Balkenabschnitte unterteilt ist, die durch entsprechende Ausbildung der Kupplungen unabhängig voneinander gehoben und gesenkt werden können, so daß nur die hin- und hergehende Schubbewegung durch die Kupplungen übertragen wird. Dabei ergibt sich aber eine verhältnismäßig komplizierte Konstruktion, da jeder Tragbalkenabschnitt für sich mit einer Hubvorrichtung ausgerüstet sein muß, deren Versorgung mit Druckmittel wegen der Hin- und Herbewegung stets Schwierigkeiten bereitet. Das Aufgeben der Bunde mit Hilfe eines Kranes od. dgl. auf den ersten Tragbalkenabschnitt erfolgt nicht immer an derselben Stelle, es ist daher eine Korrektur erforderlich, wenn man nicht in Kauf nehmen will, daß der Bund dann auf der nachgeordneten Längstransport- bzw. Bearbeitungsstraße od. dgl. außermittig zu liegen kommt. Bei der bekannten Fördervorrichtung ist die Einregelung der Anfangsstellung des jeweils aufgegebenen Bundes auf dem Tragbalken zwar möglich, doch kann dabei nur die relative Lage der mit unveränderlichem Abstand über dem Tragbalken liegenden Bunde zu den Tragbalkenabschnitten verändert werden. Eine Änderung des Abstandes zwischen zwei über demselben Tragbalkenabschnitt liegenden Blechbunden ist mit dieser vorbekannten Vorrichtung jedoch nicht möglich. Außerdem können nur von Hand aus entsprechende Steuerungen vorgenommen werden, was nicht nur schwierig ist, sondern auch zusätzliche Hilfsmittel voraussetzt. Dazu kommt noch, daß sich Ungenauigkeiten durch das unbedingt vorhandene Kupplungsspiel zwischen den einzelnen Tragbalkenabschnitten ergeben. Es ist zwar auch schon bekannt, die Blechbunde vor dem Einlauf in die nachfolgende Längsstraße bzw. Bearbeitungsmaschine mit Hilfe von Verschiebeschilden einzurichten bzw. zu zentrieren, doch üben solche Schilde große seitliche Kräfte auf die Bunde aus, so daß die Gefahr der Beschädigung der Bunde auftritt.
Für den Transport von Glühgut durch Durchlauföfen sind Hubalkenförderer bekanntgeworden, die aus einer nur heb- und senkbaren und einer nur vorwärts und rückwärts beweglichen Herdbalkengruppe bestehen. Die lediglich längsverschiebbaren Herdbalken fördern dabei das Glühgut bei der Vorwärtsbewegung schrittweise weiter und setzen sie beim Rückwärtsfahren auf die angehobenen, nur heb- und senkbaren Balken ab. Derartige Hubbalkenförderer sind jedoch speziell für Durchlauföfen konstruiert und eignen sich nicht für den Quertransport von Blechbunden von einer Aufgabestelle zu einer Längstransport- bzw. Bearbeitungsstraße od. dgl., da, wie bereits ausgeführt wurde, das Zentrieren der Blechbunde am Aufgabeende des Förderers für die richtige Weitergabe an die Längstransport- bzw. Bearbeitungsstraße von großer Bedeutung ist. Außerdem weisen diese Hubbalkenförderer einen vergleichsweise großen konstruktiven Aufwand auf, der den Förderer gegen Störungen anfällig macht und die Kosten erhöht.
Es ist bereits eine Zentriereinrichtung für Blechbunde bei. einer Abwickelhaspel bekanntgeworden, bei der der Blechbund selbst mittels Druckbacken am Haspeldorn verschiebbar ist. Als nachteilig muß
ίο jedoch angesehen werden, daß durch das Verschieben der Blechbunde mittels der Druckbacken Beschädigungen an den Bunden kaum vermieden werden könnten.
Schließlich ist eine Zentriereinrichtung für Blechbunde bekanntgeworden, mit deren Hilfe die Blechbunde bezüglich der Längsmitte eines Förderers ausgerichtet werden können. Diese Einrichtung besteht im wesentlichen aus zwei quer zur Förderrichtung verschiebbaren Haspelblöcken, die mit ihren
ao Dornen seitlich in die Blechbunde eingreifen, wobei durch das Verschieben beider Haspelblöcke die Blechbunde zentriert werden. Eine Zentrierung der Bunde in Längsrichtung eines Förderers ist mit derartigen Vorrichtungen jedoch nicht möglich, da die
»5 nach beiden Seiten verschiebbaren Haspelblöcke lediglich quer zur Förderrichtung verschiebbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Mängel zu
beseitigen und eine Fördervorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die eine einfachere Konstruktion aufweist und bei der das Zentrieren der Blechbunde am Aufgabeende des Förderers ohne hohen Kraftaufwand und ohne Beschädigungsgefahr für das Gut selbsttätig erfolgt, wobei bei gleichbleibenden Fahrwegen des einteiligen Balkens ein Absetzen der Bunde auf diesem genau an der richtigen Stelle unabhängig von der Lage der anderen Bunde möglich ist.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Tragbalken in an sich bekannter Weise
lediglich längsverschiebbar ausgebildet ist,, daß als Stützen mehrere über die Tragbalkenlänge verteilte, den Tragbalken gabelförmig umfassende Hubtische vorgesehen sind und daß der Tragbalken im Bereich des ersten die Aufgabestelle bildenden Hubtisches eine Zentriereinrichtung trägt, die die Beaufschlagung des Kolbentriebes des Tragbalkens in Abhängigkeit von der jeweiligen Lage des auf den ersten Hubtisch aufgegebenen Blechbundes od. dgl. dem Tragbalken gegenüber zur Verschiebung des letzteren in die SoIllage, in welcher der erste Hubtisch abgesenkt wird, steuert.
Die hydraulisch betätigbaren Hubtische sind also ortsfest angeordnet, so daß ihre Druckmittelversorgung keine Schwierigkeiten bereitet und der Tragbalken tatsächlich als einfacher Balken ausgebildet werden kann. Der Tragbalken hat lediglich die Aufgabe, das Fördergut von Hubtisch zu Hubtisch zu transportieren, während die Hubtische das Fördergut durch Abheben vom Tragbalken übernehmen, so daß
fio dieser zurücklaufen kann, um es ihm für die nächste Förderbewegung durch Absenken wieder zu übergeben. Wesentlich ist aber, daß der Tragbalken bei ■ auf den abgehobenen Hubtischen ruhendem Fördergut diesem gegenüber verschoben werden kann, so daß die gewünschte Zentrierung ermöglicht wird. Das selbständige Zentrieren wird von der Zentriereinrichtung gesteuert, die bewirkt, daß der Tragbalken gegenüber dem auf dem ersten Hubtisch
ruhenden Fördergut in der einen oder anderen dabei bereits die zurückgezogene Endstellung zu
Richtung so lange verschoben wird, bis der Trag- erreichen.
balken in bezug auf das Fördergut die Sollage ein- Die beiden Tasthebel werden zweckmäßigerweise nimmt. Nun kann der Hubtisch abgesenkt, das Gut doppelarmig ausgebildet, wobei die unteren Hebelalso dem Tragbalken an der genau richtigen Stelle 5 arme eine an ihnen schwenkbar und gegen die Kraft übergeben werden, wonach der Tragbalken mit dem der Federn längs verschiebbar befestigte Verbin-Gut in die hintere Endstellung des Kolbentriebes dungsstange tragen, die in ihrer Mitte mit einem zurückgeführt wird. Wird hierauf der Tragbalken Gabelstück versehen ist, in das ein Hebel des Schalum den vollen Hub des Kolbentriebes verschoben, ters eingreift. Dabei ergibt sich eine Konstruktionsso ist Sicherheit dafür erreicht, daß das Fördergut io Vereinfachung, wenn die beiden Tasthebel auf einer am Ende des absatzweisen Fördervorganges in der gemeinsamen Schwenkachse sitzen. Es ist aber auch richtigen Zentrierstellung auf die nachgeordnete möglich, die beiden Hebel als Winkelhebel mit je Längsstraße od. dgl. gelangt. einer eigenen Schwenkachse auszubilden und die
In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht die abwärts gewinkelten Hebelarme unmittelbar über Zentriereinrichtung aus zwei flach V-förmig an- 15 Zugfedern mit dem gemeinsamen Gabelstück zu vergeordneten, durch zwei Federn in einer durch An- binden, in das der Schalterhebel eingreift. Um eine Schläge bestimmten Symmetrielage gehaltenen und höhere Empfindlichkeit für die Zentrierung zu ergegen die Federkraft abwärts drückbaren Tast- reichen, kann schließlich zwischen den beiden Tasthebeln mit waagerechter, quer zum Tragbalken hebeln und dem Schalterhebel je ein weiterer Hebel gerichteter Schwenkachse, welche Tasthebel mit ao zwischengeschaltet sein.
einem gemeinsamen Schalter verbunden sind, der In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
bei einer Verstellung aus seiner der Hebelsym- beispielsweise dargestellt. Es zeigen
metrielage entsprechenden Mittelstellung in der Fig. 1, 2 und 3 eine Vorrichtung für den Quer-
einen oder anderen Richtung die Druckmittelbeauf- transport von Blechbunden im Längsschnitt, in
schlagung des Kolbentriebes zur Tragbalkenverschie- as Draufsicht und im Querschnitt nach der Linie III-III
bung in der entsprechenden Richtung herbeiführt. der F i g. 2,
Wird der Blechbund od. dgl. in der richtigen Lage F i g. 4 und 5 die Zentriereinrichtung als Einzelauf den ersten Hubtisch abgesetzt, so werden die heit in Seitenansicht und Draufsicht im größeren beiden Tasthebel gleichmäßig abwärts gedrückt, und Maßstab,
es erfolgt keine Schalterverstellung, demnach auch 30 Fig. 6 eine andere Ausführung der Zentrierkeine Tragbalkenverschiebung. Befindet sich aber einrichtung in Ansicht, ' der Blechbund in gegenüber der Sollage versetzter F i g. 7 und 8 eine weitere Variante der Zentrier-Stellung, so wird der eine oder andere Tasthebel einrichtung in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen, stärker als der gegenüberliegende niedergedrückt und Ein auf Rollen gelagerter Tragbalken 1 ist mittels dadurch der Schalter in der einen oder anderen 35 eines doppeltwirkenden hydraulischen Kolbentrie-Richtung verstellt, was dann eine entsprechende bes 2 hin- und herschiebbar. Über die Tragbalken-Tragbalkenverschiebung zur Folge hat, bis die beiden länge verteilt sind Hubtische 3, 4 vorgesehen, die den Tasthebel wieder ihre Symmetrielage einnehmen und Tragbalken 1 gabelförmig umfassen. Mit 5 ist der der Tragbalken in der Sollage zur Ruhe gekommen fahrbare Hubtisch einer Längstransportstraße 6 beist. Der Schalter kann ein elektrischer Schalter sein 40 zeichnet. Hier könnte es sich auch um eine Längsund ein Magnetventil zur Druckmittelbeaufschlagung bearbeitungsstraße oder um die Zubringerstelle einer des hydraulischen Kolbentriebes in der einen oder anderen Bearbeitungsmaschine handeln, anderen Richtung durch Schließen des entsprechen- Der erste Hubtisch 3 dient als Aufgabestelle, es den Stromkreises mittelbar betätigen. Es kann sich wird also auf ihn in angehobener Stellung der Blechaber auch um einen rein mechanischen, unmittelbar 45 bund 7 oder ein sonstiges Fördergut, beispielsweise auf ein Hydraulikventil zur Versorgung des Kolben- mittels eines Kranes, aufgelegt. Durch Absenken des triebes einwirkenden Schalter handeln. Hubtisches wird der Bund dem Tragbalken 1 iiber-
Um bei der absatzweisen Förderbewegung des geben und mit diesem in den Bereich des nächsten Fördergutes mit jeweils vollem Kolbenhub des KoI- Hubtisches bewegt, worauf wieder ein Anheben der bentriebes des Tragbalkens die richtige Endstellung, 50 Hubtische erfolgt, der Bund nunmehr also auf dem d. h. also die Lage des Fördergutes genau auf die zweiten Hubtisch ruht, während sich der Tragbalken Mitte bzw. Achse der Längsstraße bzw. Bearbeitungs- leer zurückbewegt. Nun kann auf den ersten Hubmaschine, zu erreichen, beträgt in der zurückgezoge- tisch 3 ein neuer Bund aufgelegt und der Vorgang nen Endstellung des Kolbentriebes der Abstand der wiederholt werden, so daß nach mehreren Hin- und Symmetrieebene der beiden Tasthebel von der Achse 55 Herbewegungen des Tragbalkens 1 und Heb- und der nachgeordneten Längstransport- bzw. Bearbei- Senkbewegungen der Hubtische der erste Bund auf tungsstraße od. dgl. ein ganzzahliges Vielfaches des den fahrbaren Hubtisch 5 der Längsstraße 6 zu liegen vollen Kolbentriebhubes. Ferner ist der Abstand des kommt und alle vorgeordneten Hubtische belegt sind, ersten Hubtisches vom zweiten kleiner als der einem wie dies in F i g. 1 dargestellt ist. Es ist selbstver- · Kolbentriebhub entsprechende Abstand der übrigen 60 ständlich, daß die richtige zentrische Lage des je-Hubtische voneinander bzw. des letzten Hubtisches weiligen Bundes 7 auf dem Endtisch 5 der Längsvon der Achse der Längstransport- bzw. Bearbei- straße 6 nur dann erreicht wird, wenn stets mit voltungsstraße od. dgl. Dadurch ist es möglich, den lern Hub des Kolbentriebes 2 gefördert wird und Tragbalken mittels der Zentriereinrichtung auch wenn der jeweils erste Bund so dem Tragbalken! dann dem Bund gegenüber einzurichten, wenn sich 05 übergeben wird, daß in der zurückgezogenen Enddieser in extrem versetzter Lage auf dem Hubtisch stellung des Kolbentriebcs der Abstand des Bundes befindet. Der Tragbalken muß ja zum Einrichten von der Achse der Längsstraße 6 einem ganzzaliligen nach beiden Seiten frei verschiebbar sein, ohne Vielfachen des vollen Kolbentriebhubes entspricht.
Da ein genaues Auflegen des Bundes "auf den ersten Hubtisch 3 in der Praxis nicht zu erwarten ist, muß eine Zentriereinrichtung vorgesehen sein, um die richtige relative Lage von Bund und Tragbalken bei der Übergabe des Bundes an letzteren herbeizuführen.
Diese Zentriereinrichtung ist am Tragbalken 1 angeordnet und besteht gemäß F i g. 4 und 5 aus zwei Tasthebeln 8, die auf einer gemeinsamen waagerechten, quer zum Tragbalken gerichteten Schwenkachse 9 lagern und doppelarmig ausgebildet sind. An den unteren Hebelarmen ist eine Stange 10 befestigt, die die beiden Hebel 8 miteinander verbindet und an diesen gegen die Kraft zweier Druckfedern 11 längsverschiebbar angelenkt ist. Die beiden Tasthebel 8 sind flach V-förmig angeordnet und werden durch die Federn 11 in der durch Anschläge 12 bestimmten Symmetrielage gehalten. Die Anschläge 12 könnten selbstverständlich auch an anderer Stelle angeordnet sein. In der Mitte der Verbindungsstange 10 ist ein Gabelstück 13 vorgesehen, in das der Hebel 14 eines Schalters 15 mit einer Rolle eingreift.
Befindet sich der auf dem ersten Tisch 3 ruhende Bund 7 mit seiner Quermittelebene in der durch die Schwenkachse 9 bestimmten Symmetrieebene der Hebel 8, so werden diese gleichmäßig abwärts ge- as drückt, wobei sich keine Verschiebung der Verbindungsstange 10 ergibt und der Schalter 15 auch nicht verstellt wird. Ist der Bund aber der Hebelsymmetrieebene gegenüber seitlich versetzt, so wird einer der beiden Tasthebel 8 stärker als der andere abwärts gedrückt, dadurch die Verbindungsstange 10 verschoben und der Schalterhebel 14 nach der einen oder anderen Seite verschwenkt. Der Schalter schließt einen Stromkreis, der ein Magnetventil in der hydraulischen Versorgungsleitung des Kolbentriebes 2 so verstellt, daß der Kolbentrieb den Tragbalken 1 nach jener Seite verschiebt, an der sich der Tasthebel 8 stärker abwärts geneigt hat. Das Magnetventil kehrt in die Neutralstellung zurück, und die Tragbalkenverschiebung ist beendet, sobald die beiden Tasthebel 8 wieder eine symmetrische Lage einnehmen und daher der Schalter 15 in seine Mittellage zurückgekehrt ist. Damit ist aber auch der Zentriervorgang beendet, so daß beim nachfolgenden Absenken des Hubtisches 3 und bei der Übergabe des ersten Bundes an den Tragbalken die Sollage des Bundes auf dem Tragbalken gewährleistet ist. Nun wird der Tragbalken 1 bei leeren Hubtischen 4 und 5 in die vordere Endstellung oder bei belegten Hubtischen 4, 5 in die zurückgezogene Endstellung bewegt. Im letzteren Fall werden anschließend die Hubtische 4 und 5 abgesenkt, wonach die Förderbewegung zum jeweils nächsten Hubtisch durch einen vollen Kolbentriebhub erfolgen kann. Es ist selbstverständlich, daß eine selbsttätige elektrohydraulische Steuerung in dem Sinne möglich ist, daß nach beendetem Zentriervorgang das Absenken der Hubtische, das Zurückziehen des Tragbalkens in die Endstellung, der Förderhub und das Anheben der Hubtische zur neuerlichen •Gutübernahme in zwangläufiger Reihenfolge automatisch vor sich gehen. Der Schalter 15 braucht nicht ein elektrischer Schalter zu sein, er könnte vielmehr auch als rein mechanischer Schalter unmittelbar auf ein entsprechendes Hydraulikventil des KoI-bentriebes 2 einwirken. In jedem Fall muß aber die Symmctriechcnc der beiden Tasthebel 8 in der zu-, rückgezogenen Hndstcllung des Kolbentriebes 2 von der Achse der nachgcordiieten Längsstraße 6 einen Abstand besitzen, der ein ganzzahliges Vielfaches des vollen Kolbentriebhubes beträgt. Die Hubtische 4 und 5 sind voneinander um die volle Kolbentriebhublänge entfernt. Der Abstand des Hubtisches 3 vom nächsten Hubtisch 4 ist dagegen geringer, um den Zentriervorgang nicht zu beeinträchtigen, da bei diesem der Tragbalken auch häufig zurückgezogen werden muß, was nicht möglich wäre, wenn der Kolbentrieb dabei bereits seine zurückgezogene Endstellung erreicht hätte.
Bei der Ausführung nach F i g. 6 sind die beiden Tasthebel 8 a als Winkelhebel mit je einer eigenen Schwenkachse 9 a ausgebildet. Die abwärts gerichteten Hebelarme sind über Zugfedern 11a mit dem Gabelstück 13 verbunden, in das wieder der Schalterhebel 14 eingreift. Die Variante nach den F i g. 7 und 8 unterscheidet sich von den geschilderten Zentriereinrichtungen dadurch, daß zwischen den Tasthebeln 8 b und dem Schalterhebel 14 je ein weiterer Übersetzungshebel 16 zwischengeschaltet ist, so daß sich eine erhöhte Schaltempfindlichkeit ergibt. Die Anschläge 12 a sind in diesem Fall als Bolzen oder Stifte ausgebildet. Aus den beiden F i g. 7 und 8 ist zu ersehen, wie die Zentriereinrichtung verstellt wird, wenn sich der Bund 7 in nach der einen oder anderen Seite versetzter Stellung befindet. Wesentlich ist, daß beim Zentriervorgang der Bund 7 auf dem Hubtisch 3 ruht, daß also bloß der leere Tragbalken 1 verschoben wird, so daß weder hohe Kräfte aufgebraucht werden müssen, noch die Gefahr der Bundbeschädigung besteht und sich überdies eine Konstruktionsvereinfachung ergibt.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Fördervorrichtung für den Quertransport von Blechbunden od. dgl. von einer Aufgabestelle zu einer Längstransport- bzw. Bearbeitungsstraße od. dgl. mit einem mittels eines hydraulischen Kolbentriebes vor- und rückschiebbaren Tragbalken und Stützen zum Absetzen des Fördergutes beim jeweiligen Tragbalken rücklauf, wobei Tragbalken und Stützen in Vertikalrichtung relativ zueinander bewegbar sind und die Anfangsstellung des jeweils aufgegebenen Bundes auf dem Tragbalken einregclbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbalken(1) in an sich bekannter Weise lediglich längsverschiebbar ausgebildet ist, daß als Stützen mehrere über die Tragbalkenlänge verteilte, den Tragbalken gabelförmig umfassende Hubtische (3, 4) vorgesehen sind und daß der Tragbalken im Bereich des ersten die Aufgabestelle bildenden Hubtisches (3) eine Zentriereinrichtung trägt, die die Beaufschlagung des Kolbentriebes (2) des Tragbalkens in Abhängigkeit von der jeweiligen Lage des auf den ersten Hubtisch aufgegebenen Blechbundes (7) od. dgl. dem Tragbalken gegenüber zur Verschiebung des letzteren in die Sollage, in welcher der- erste Hubtisch (3) abgesenkt wird, steuert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriereinrichtung aus zwei flach V-förmig angeordneten, durch zwei Federn (11, Ha) in einer durch Anschläge (12, 12a) bestimmten Symtnctrielagc gehaltenen und gegen die Federkraft abwärts druckbaren Tast-
hebeln (8, 8 α. 8 b) mit waagerechter, quer zum Tragbalken (1) gerichteter Schwenkachse (9, 9 a) besteht, welche Tasthebel mit einem gemeinsamen Schalter (15) verbunden sind, der bei einer Verstellung aus seiner der Hebelsymmetrielage entsprechenden Mittelstellung in der einen oder anderen Richtung die Druckmittelbeaufschlagung des Kolbentriebes (2) zur Tragbalkenverschiebung in der entsprechenden Richtung herbeiführt.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der zurückgezogenen Endstellung des Kolbentriebes (2) des Tragbalkens (1) der Abstand der Symmetrieebene der beiden Tasthebel (8, Sa, Sb) von der Achse der nachgeordneten Längstransport- bzw. Bearbeitungsstraße (6) od. dgl. ein ganzzahliges Vielfaches des vollen Kolbentriebhubes beträgt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des ersten Hubtisches (3) vom zweiten kleiner als der einem vollen Kolbentriebhub entsprechende Abstand der übrigen Hubtische (4) voneinander bzw. des letzten Hubtisches von der Achse der Längstransport- bzw. Bearbeitungsstraße (6) od. dgl. ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Tasthebel (8; 8a) doppelarmig ausgebildet sind, wobei die unteren Hebelarme eine an ihnen schwenkbar und gegen die Kraft der Federn (11) längsverschiebbar befestigte Verbindungsstange (10) tragen, die in ihrer Mitte mit einem Gabelstück (13) versehen ist, in das ein Hebel (14) des Schalters (15) eingreift.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 oder 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Tasthebel (8, 8 b) auf einer gemeinsamen Schwenkachse (9) sitzen.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Tasthebel (8 a) als Winkelhebel mit je einer eigenen Schwenkachse (9a) ausgebildet und die abwärts gewinkelten Hebelarme über Zugfedern (lla) mit dem gemeinsamen Gabelstück (13) verbunden sind, in das der Schalterhebel (14) eingreift.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 oder 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Tasthebeln (8 b) und dem Schalterhebel (14) je ein weiterer Hebel (16) zwischengeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209 651/417

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