DE4112882C2 - - Google Patents
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/05—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work specially adapted for multi-stage presses
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Description
Die Erfindung betrifft eine Transfervorrichtung zum Herausnehemen eines
Werkstücks aus einem Ziehwerkzeug einer Transferpresse
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, wie sie
aus der US-PS 38 24 038 bekannt ist.
Herkömmlich ist eine sogenannte Transferpresse mit
einer Mehrzahl von Werkzeugen wie beispielsweise einem Zieh
werkzeug, einem Entgrat- und Stanzwerkzug und einem Biege
werkzeug, welche in der Reihenfolge der Bearbeitung
angeordnet sind, und mit einem Paar linker und rechter Vor
schubstangen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Werkzeuge
angebracht sind zu ringförmiger Bewegung in einer vertikalen
Ebene und durch eine Mehrzahl von Querstangen untereinander
verbunden sind, in welcher ein Werkstück, das durch eine an
der Querstange angebrachte Halteeinrichtung wie beispiels
weise einen Sauger aufgenommen oder angezogen wird, durch
die ringförmige Bewegung der Reihe nach dem Werkzeug des
nächsten Schrittes transportiert wird.
Die ringförmige Bewegung der Vorschubstange in einer solchen
Transferpresse wird im allgemeinen gebildet aus einer Kombi
nation einer Aufwärtsbewegung, einer Horizontalbewegung,
einer Abwärtsbewegung und dergleichen. Aus diesem Grund wirkt
eine große Trägheitskraft auf die Vorschubstange und/oder die
Querstange, wenn die Bewegung aus einer Vertikalbewegung in
eine Horizontalbewegung übergeht oder umgekehrt, was
Vibration in der Querstange verursacht, da diese nur eine
relativ geringe Festigkeit aufweist. Wenn die Querstange
eine größere Dicke hat, um
diesen Nachteil zu vermeiden,
wird die Trägheitskraft durch die Gewichtszunahme ver
größert und das verstärkt die Vibration und es ist ein noch größerer
Antrieb erforderlich.
Unter der Mehrzahl von Werkzeugen, die in der Transferpresse
verwendet werden, enthält das Ziehwerkzeug im Unter
schied zu den anderen Werkzeugen einen Rohteilhalter, der
abhebbar um den äußeren Umkreis eines unteren Werkzeugs herum
angeordnet ist, und der
nach Beendigung des Ziehens zusammen mit dem Werkstück zu
einer oberen Position oberhalb des unteren Werkzeugs angehoben
wird. Wenn die Querstange in Wartestellung in einer
mittleren Position zwischen dem Ziehwerkzeug und dem Werkzeug
des nächsten Schrittes in eine Position zwischen dem unteren
und dem oberen Werkzeug des Ziehwerkzeugs bewegt werden soll
über eine Bewegungsbahn, die aus einer glatten
gekrümmten Linie gebildet wird, besteht die
Möglichkeit, daß die Querstange und der angehobene Rohteil
halter sich behindern. Wenn die Querstange,
die ein Werkstück hält, von dem Ziehwerkzeug zu dem Werkzeug
des nächsten Schrittes bewegt werden soll entlang der Bewe
gungsbahn in der Form der gekrümmten Linie, können
die Querstange oder das durch die Querstange
gehaltene Werkstück und der Rohteilhalter sich behindern.
Daher muß eine Bahn zur Bewegung
der Querstange, entlang welcher sie ein Werkstück
aus dem Ziehwerkzeug herausnimmt, und eine Bahn zur Bewegung
der Querstange, entlang welcher sie ein Werkstück aus dem an
deren Werkzeug herausnimmt, unabhängig hergestellt werden. Dies
kann den Aufbau komplizieren
und die Transportgeschwindigkeit
absenken.
Dementsprechend ist die Aufgabe der Erfindung, die Schaffung
einer Transfervorrichtung zum Herausnehmen eines Werkstücks aus einem
Ziehwerkzeug, eine Transferpresse in welchen die mit der ringförmigen Bewegung
einer Querstange erzeugte Trägheitskraft reduziert werden
kann und die ringförmigen Bewegungen der allen Werkzeugen
einschließlich dem Ziehwerkzeug entsprechenden Querstangen
über eine gemeinsame Bewegungskurve ausgeführt werden können.
Diese Aufgabe ist mit der im Anspruch 1 angegebenen
Erfindung gelöst.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus dem Anspruch 2.
Mit dem erfindungsgemäßen Aufbau wird
vermieden, daß die Querstangen oder das durch die Quer
stangen gehaltene Werkzeug und der Rohteilhalter
sich behindern. Dies ermöglicht, daß alle in Entsprechung zu
den Ziehwerkzeugen angebrachten Querstangen eine
gemeinsame ringförmige Bewegung entlang der beschriebenen
gekrümmten Linie ausführen. Infolgedessen wird ein abrupter
Wendeabschnitt aus der Bahn für die ringförmige Bewegung
eliminiert, was nicht nur sicherstellt, daß die Wirkung einer
großen Trägheitskraft auf die Querstangen vermieden
wird, sondern auch, daß der Antrieb
für die Querstangen vereinfacht werden
kann. Beim Weiterbewegen des Werkstücks zu den folgenden
Bearbeitungsstationen kann dieselbe Bewegung ausgenutzt
werden.
Weiter wird mit diesem Aufbau ein stabiler
Transport mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt, während
der äußere Umkreis des Werkstücks gehalten und eine Ab
biegung desselben vermieden wird
und der in der Wartestellung durch die erste und
die zweite Querstange besetzten Raum reduziert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 bis 4 eine erste Ausführungsform der Erfindung, und
zwar
Fig. 1 eine Seitenansicht der gesamten Transferpresse;
Fig. 2 eine Draufsicht entlang einer Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang einer Linie III-III in Fig. 2;
und
Fig. 4 eine Ansicht zur Erläuterung der Betriebsweise;
ferner
Fig. 5 bis 16 eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
und zwar
Fig. 5 eine Seitenansicht der gesamten Transferpresse;
Fig. 6 eine Draufsicht entlang einem Pfeil VI in Fig. 5;
Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht eines in Fig. 5
gezeigten Abschnitts;
Fig. 8 eine Detailansicht einer Verbindungseinrichtung;
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 eine Ansicht entlang einem Pfeil X in Fig. 8;
Fig. 11 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts, der in
Fig. 6 durch eine gestrichelte Linie XI einge
kreist ist;
Fig. 12 einen Schnitt entlang einer Linie XII-XII in Fig. 11;
Fig. 13 eine Ansicht eines Antriebssystems für die Verbin
dungseinrichtung; und
Fig. 14 bis 16 Ansichten zur Erläuterung der Betriebs
weise.
Nach Fig. 1 sind mehrere,
zum Beispiel erste bis fünfte Bearbeitungsstationen S₁
bis S₅ in einer Transferpresse 1 in einer Werkstück-Transportrichtung
2 vorgesehen.
Untere Werkzeuge 3₁ bis 3₅ und obere Werkzeuge 4₁ bis 4₅ zum
Pressen eines Werkstücks W sind in den je
weiligen Bearbeitungsstationen S₁ bis S₅ angeordnet.
Die unteren Werkzeuge 3₁ bis 3₅ sind an einer Auf
spannplatte 6 eines Sockels 5 in Abständen von
einander in der Transportrichtung 2 befestigt, und die oberen
Werkzeuge 4₁ bis 4₅ werden gegenüberliegend den
unteren Werkzeugen 3₁ bis 3₅ an einer Auf
spannplatte 8 gehalten, die an einem Hebegestell 7 befestigt
ist. Eine Transportvorrichtung 9
wird nach dem Pressen der Werkstücke W
4₁ betätigt, wodurch die Werkstücke W der Reihe
nach zu den benachbarten Bearbeitungsstationen S₁ bis S₅
transportiert werden.
Die Transportvorrichtung 9 umfaßt auf gegenüberliegenden Seiten der
Bearbeitungsstationen S₁ bis S₅ parallel zu der Transport
richtung 2 eine linke und eine rechte
Führungsstange 10, 10. Eine Tragstange 11 an einer
unteren Fläche jeder der Führungsstangen 10, 10
ist durch eine Tragstütze 12 vertikal beweglich gelagert.
Jede Führungsstange 10 wird zur Aufwärts- und Abwärts
bewegung angetrieben durch Hin- und Herdrehen
eines Ritzels 13, das mit einer Zahnstange 11a
kämmt, welche an einer Seite jeder Tragstange 11 ausgebildet
ist. Vorschubplatten 14, 14 sind auf der linken und der rechten
Führungsstange 10, 10 über deren gesamte Länge verschieb
bar gelagert zur Gleitbewegung in
der Transportrichtung 2. Ein Langloch 16a ist in einem
oberen Ende eines Schwenkarmes 16 vorgesehen, der mit seinem
unteren Ende an einer Antriebswelle 15 befestigt ist, welche
hin- und hergedreht wird, und ein an einem Ende
jeder Vorschubplatte 14 angebrachter Stift 14a steht mit dem
Langloch 16a in Eingriff. Also führen die Vorschubplatten 14,
14 ihre ringförmige Bewegung über eine geschlossene Bahn aus,
siehe unten, durch die Aufwärts- und
Abwärtsbewegungen der Führungsstangen 10, 10, welche durch
die Drehbewegungen der Ritzel 13 ausgeführt werden,
und durch die Längsbewegungen der Vorschubplatten 14, 14,
welche durch die Drehung der Antriebswelle 15
ausgeführt werden.
Nach den Fig. 1 und 2 sind die linke und
die rechte Vorschubplatte 14, 14 miteinander verbunden
durch sechs Querstangen 17,
wobei jede mit vier Saugern 18 zum Anziehen
und Halten des Werkstücks W versehen ist.
Nach Fig. 3 ist ein heb- und senkbarer Rohteilhalter 19 um
den äußeren Umkreis des unteren Werkzeugs 3₁ in der Bearbei
tungsstation S₁ zum Ziehen eines Werkstücks W angeordnet. Der
Rohteilhalter 19 ist vertikal beweglich gelagert durch
Stangen 20, die sich vertikal durch das
untere Werkzeug 3₁ und eine obere Fläche der Aufspannplatte 6
erstrecken. Die Stangen 20 sind unten
mit einer gemeinsamen Stützplatte 21 in der Aufspannplatte 6
verbunden. Deren untere Fläche wird in ihrem
Mittelabschnitt durch eine Kolbenstange 23 eines Zylinders 22
getragen, der auf dem Sockel 5 aufgestellt ist, so daß
der Rohteilhalter 19 angehoben und abgesenkt wird. Ein Halteteil
24 ist um den äußeren Umkreis des Rohteilhalters 19 an seinem
oberen Abschnitt angebracht, und
ein Werkstück W wird durch eine Mehrzahl von Klauen 25
gehalten die von einer Innenfläche des Halteteiles 24
vorragen.
Nur die Bearbeitungsstation S₁ zum
Ziehen des Werkstücks W ist mit dem Rohteilhalter 19 ausgerüstet
und die nachfolgenden Bear
beitungsstationen, das heißt die Bearbeitungsstationen S₂ zum
Entgraten und Stanzen in dem nächsten Schritt
und die stromab gelegenen Stationen S₃ bis S₅ sind nicht mehr
dem Rohteilhalter 19 versehen.
Die Arbeitsweise der ersten Ausführungsform wird nachfolgend
beschrieben. Während die Pressungen gleichzeitig in den Bear
beitungsstationen S₁ bis S₅ durch die unteren Werkzeuge 3₁
bis 3₅ und die oberen Werkzeuge 4₁ bis 4₅ ausgeführt werden,
befinden sich die sechs Querstangen 17, welche die linke und
die rechte Führungsstange 10, 10 verbinden,
in Wartepositionen 26 zwischen zwei benachbarten der Bearbei
tungsstationen S₁ bis S₅ (siehe Fig. 4). Vorher
ist in der Bearbeitungsstation S₁ zum Ausführen des Ziehens
das Werkstück, wie in Fig. 3 ge
zeigt, auf den Klauen 25 des Halteteiles 24 plaziert
worden, das um den Rohteilhalter 19 herum angebracht ist,
welcher sich in seiner oberen Grenzstellung befindet. Das
obere Werkzeug 4₁ wird abgesenkt, um das
Werkstück W zwischen dem oberen Werkzeug 4₁ und dem Rohteil
halter 19 einzuklemmen. Mit weiterer Absenkung des oberen
Werkzeugs 4₁ wird der Rohteilhalter 19 zusammen mit dem
oberen Werkzeug 4₁ abgesenkt, während der Zylinder 22 unter Druck
gesetzt wird, so daß das Werkstück W durch das Zusammenwirken
des oberen Werkzeugs 4₁ mit dem unteren Werkzeug 3₁ gezogen
wird. Danach wird das obere Werkzeug 4₁ in seine Ausgangs
stellung angehoben, aber die Expansion des Zylinders 22 wird
zeitweilig angehalten, so daß der Rohteilhalter 19 nicht zu
sammen mit dem oberen Werkzeug 4₁ angehoben werden kann und
in einer in Fig. 4 gezeigten niedrigeren Stellung gehalten
wird. Der Rohteilhalter 19 wird jedoch durch den verbleibenden
Druck in dem Zylinder 22 ein wenig angehoben, wodurch das
gezogene Werkstück W von dem unteren Werkzeug 3₁
gelöst werden kann.
Wenn die Arbeitsgänge in der Bearbeitungsstation S₁ zum Ausführen
des Ziehens und in allen anderen Stationen S₂ bis S₅
gleichzeitig beendigt sind, werden die Ritzel 13 in der
Transportvorrichtung 9 gedreht, um die Führungs
stangen 10, 10 anzuheben, und gleichzeitig wird die Antriebs
welle 15 gedreht, um die auf den Führungsstangen
10, 10 gelagerten Vorschubplatten 14, 14 horizontal zu ver
schieben, wodurch die Querstange 17, mit den Saughebern 18,
entlang einer sanft nach oben gekrümmten Bahn C aus
der Warteposition 26 in einen Raum 27 zwischen dem unteren
Werkzeug 3₁ und dem oberen Werkzeug 4₁ bewegt wird, so daß
die Sauger 18 das Werkstück W anziehen und festhalten.
Wenn der Rohteilhalter 19 nun zu der oberen Grenzstellung zu
rückgeführt würde, würde die Querstange 17 den ange
hobenen Rohteilhalter 19 behindern, wenn er nicht durch ein Bahn C′
läuft. Da jedoch der Rohteilhalter 19 zeitweilig in der abge
senkten Stellung gehalten wird, wird die Behinderung der
Querstange 17 durch den Rohteilhalter 19 vermieden.
Wenn das gezogene Werkstück W durch die Sauger 18 der
Querstange 17 angezogen und gehalten worden ist, wird die
Transportvorrichtung 9 wieder betätigt, um die Querstange 17
entlang einer nach oben sanft gekrümmten Bahn A in einen Raum
28 zwischen dem unteren Werkzeug 3₂ und dem oberen Werkzeug
4₂ in der Bearbeitungsstation S₂ zur Ausführung einer Entgratung
zu bewegen. Selbst zu diesem
Zeitpunkt befindet sich der Rohteilhalter 19 noch in der abgesenkten
Stellung, wodurch die gegenseitige Behinderung des Roh
teilhalters 19 und des durch die Querstange 17 gehaltenen
Werkstücks W vermieden wird. Dann wird nach dem Loslassen des
Werkstücks W auf das untere Werkzeug 3₂ in der Bearbeitungs
station S₂ die Querstange 17 entlang einer nach oben sanft
gekrümmten Bahn B in die Warteposition 26 zurückgeführt. Während
die Querstange 17, welche das gezogene Werkstück W aus
der Bearbeitungsstation S₁ herausnimmt, ihre ringförmige Be
wegung durch die Bahnen A, B und C ausführt, führen natürlich
auch alle anderen fünf Querstangen 17 ihre ringförmigen Bewe
gungen durch Bahnen der gleichen Gestalt aus, um die Werk
stücke W zu den jeweiligen nächsten Bearbeitungsstationen S₂ bis S₅ zu
transportieren. Wenn die Querstangen 17 und das durch die
Querstange 17 gehaltene Werkstück W in eine Position bewegt
worden ist, wo keine Gefahr des Zusammentreffens des Werk
stücks W mit dem Rohteilhalter 19 besteht, wird der Zylinder
22 unter Druck gesetzt, um den Rohteilhalter 19 in
die obere Grenzstellung zurückzuführen.
Da die Bahnen A, B und C, durch welche sich die Querstange 17
ringförmig bewegt, zu einer sanft gekrümmten Linie ausgebildet
sind, wird verhindert, daß eine große Trägheitskraft auf
die sich bewegende Querstange 17 wirkt, wodurch verhindert
wird, daß die Querstange 17 vibriert
und das gehaltene Werkstück W herunterfällt. Außerdem kann
das Werkstück W nach Beendigung des Ziehens
herausgenommen werden, ohne auf die Rückkehr des Rohteilhalters 19
in die obere Grenzstellung zu warten, und so
wird die Bearbeitungszeit reduziert.
In den Fig. 5 und 6 ist ein
zwischen Ständern 32 angeordneten Sockel 5 gezeigt. Auf
den Sockel 5 ist ein hinein-
und herausfahrbarer Schlitten 33 aufgesetzt.
Untere Werkzeuge 3₁ bis 3₃ sind
auf dem Schlitten 33 bei Strecken angeordnet, die in einem
Teilungsabstand P beabstandet sind,
und obere hebbare Werkzeuge 4₁ bis 4₃ sind
über den unteren Werkzeugen 3₁ bis 3₃ angeordnet, wodurch
drei Preßpositionen 35 gebildet werden. Die unteren Werkzeuge
3₁ bis 3₃ und die oberen Werkzeuge 4₁ bis 4₃ weisen den gleichen
Aufbau wie die in der ersten Ausführungsform
auf. Ein anhebbarer Rohteilhalter 19 ist auf dem unteren
Werkzeug 3₁ in einer ersten Bearbeitungsstation zum Ziehen eines Werk
stücks W vorgesehen. Eine Ruheposition 36 ist stromauf einer
Preßposition 35 in der ersten Bearbeitungsstation eingerichtet, und ein
Aufnahmeabschnitt 37 ist wieder stromauf vorgesehen. Ein Ausgabe
abschnitt 38 ist stromab der am weitesten stromab gelegenen
Preßposition 35 vorgesehen, wodurch eine Preßstrecke 39
gebildet wird, die sich von dem Aufnahmeabschnitt 37 zu dem
Ausgabeabschnitt 38 erstreckt. Eine linke und eine rechte
Führungsstange 10 sind entlang der Preßstrecke 39 angeordnet
und mit einer an der Seite des Sockels 5 vorge
sehenen Hubeinrichtung 41 verbunden. Unter dem Ausgabeab
schnitt 38 und benachbart dem Sockel 5 befindet sich ein Be
tätiger 43 mit einer Nockenwelle 42, die mit
einem (nicht gezeigten) Pressenantrieb verbunden ist, und die
Hubeinrichtung 41 ist mit dem Betätiger 43 ver
bunden. Im einzelnen besteht die Hubeinrichtung 41 aus
einer Zahnstange 44, die mit der Nockenwelle 42 ver
bunden ist über einen Nocken, einen Nockenfolger und einen
Hebel (alle nicht gezeigt) und hin- und herbewegbar ist ent
lang der Preßstrecke 39, einem Ritzel 45, das mit der Zahn
stange 44 kämmt, einer Hubwelle 47, die über eine Zahnstange
46 mit dem Ritzel 45 verbunden ist, sowie einer Füh
rung 48 für die Hubwelle 47. Ein oberes Ende der
Hubwelle 47 ist an der Führungsstange 10 befestigt. Die Hub
welle 47 ist an mehreren Stellen vorgesehen, und aus diesem
Grund ist zwischen den Hubwellen 47 eine Synchronisierein
richtung 49 angeordnet.
Nach den Fig. 7 bis 12 ist ein Schlitten 50 an
einem Ende der Führungsstange 10 vorgesehen und hin- und her
bewegbar entlang der Preßstrecke 39.
Im einzelnen ist der Schlitten 50 portalförmig über die
Führungsstange 10 von oben aufgesetzt, so daß er gelagert und
geführt wird durch eine Mehrzahl von Klemmrollen 52, die Füh
rungsschienen 51 vertikal berühren
welche an gegenüberliegenden Seiten der Führungsstange 10
angebracht sind, und so, daß er durch eine Mehrzahl von
Seitenrollen 53 geführt wird, die die Führungsschienen 51
seitlich berühren. Die mit dem Pressen
antrieb über ein Reduktionsgetriebe verbundenen
Nockenwelle 42 ist über eine Vorschubeinrichtung 54
mit dem Schlitten 50 verbunden. Im einzelnen besteht die
Vorschubeinrichtung 54 aus einem an der Nockenwelle 42 ange
brachten Fördernocken 55, einem L-förmigen Vorschubhebel 57,
der schwenkbar an einer Stützwelle 56 ange
bracht ist, einem Nockenfolger 58, an dem Vorschubhebel
57, einer Rolle 59, an einem oberen Ende
des Vorschubhebels 57, einem Führungsteil 61,
an dem Schlitten 50, mit einer vertikalen
Nut 60 in welche die Rolle 59 eingesetzt ist, und
einem Haltezylinder 62, der den Nockenfolger 58
in Anschlag an den Fördernocken 55 drückt.
Eine viereckige rohrförmige Verbindungswelle 65 ist entlang
der Führungsstange 10 angeordnet und ist an ihrem einen Ende
mit dem Schlitten 50 verbunden und über eine (nicht gezeigte)
Lagerung zur Bewegung zu der Führungsstange hin ge
lagert. Bewegliche Ständer 66 (Fig. 6) sind einteilig an der Verbin
dungswelle 65 angebracht an Punkten, die um einen
Teilungsabstand P beabstandet sind. Ein erster
Halter 67 und ein zweiter Halter 70 werden auf dem beweglichen
Ständer 66 in einer Stellung näher zu dem Ausgabeab
schnit 38 bzw. in einer Stellung näher zu dem Aufnahmeab
schnitt 37 gehalten über eine Schiene 68 und ein Gleitteil 69 (Fig. 12)
zur Bewegung zueinander hin und voneinander weg. Eine erste
Querstange 17₁ (Fig. 6) ist zwischen den ersten Haltern 67 angeordnet,
die um die Preßstrecke 39 herum einander gegenüberliegen mit
einer zwischengeschalteten Abnehmeinrichtung 71 (Fig. 11), und eine
zweite Querstange 17₂ ist zwischen den zweiten Haltern 70 mit
einer zwischengeschalteten Abnehmeinrichtung 73 angeordnet.
Saugbecher 18₁ und 18₂ als Halter zum Halten des Werkstücks W
sind an die Querstangen 17₁ und 17₂ angefügt.
Ein Arm 80 (Fig. 8) von einer unteren Fläche des Schlittens 50
nach unten, und eine Querwelle 81 ist senkrecht zu der Preß
strecke 39 an den Arm 80 angefügt. Ein Hebel 82 in Form
eines umgekehrten T ist bei seinem Mittelabschnitt an der
Querwelle 81 gelagert und um eine Querachse 83 (Fig. 9) vor und zurück
schwenkbar. Ein Nockenfolger 84 ist an einem Vorderende des
Hebels 82 angebracht, und eine Nockenplatte 86 ist an die
Führungsstange 10 angefügt und weist eine Nockenfläche 85 in
Form einer geschlossenen Schleife auf, an welcher der Nocken
folger 84 anliegt. Die schleifenförmige Nockenfläche 85 wird ge
bildet aus einer geradlinigen abwärts gerichteten Fläche 85a,
einer geradlinigen nach oben gerichteten Fläche 85b, die
einem Mittelabschnitt der abwärts gerichteten Fläche 85a ge
genüberliegt, nach oben gerichteten geneigten Flächen 85c und
85d, sowie gebogenen Flächen 58e und 58f, welche die Enden
der geneigten Flächen 85c bzw. 85d mit
der abwärts gerichteten Fläche 85a verbinden. Ein Halte
zylinder 87 ist zwischen einem hinteren Ende des Hebels 82
und dem Schlitten 50 angeordnet und
dient dazu den Nockenfolger 84 in Druckkon
takt mit der Nockenfläche 85 zu bringen. Eine Druck-Zug-Stange
88 ist entlang der Führungsstange 10 angeordnet
und ist mit dem Hebel 82 verbunden über eine Ar
beitsrichtungs-Wechseleinrichtung 101 und eine
Positionswechseleinrichtung 89. Im einzelnen
ist die Druck-Zug-Stange 88 über der Verbindungswelle 65 ange
ordnet und an ihrem einen Ende in der Arbeitsrichtung-
Wechseleinrichtung 101 eines an den Schlitten angefügten
Zahnstangen-Ritzelaufbaus gelagert. Eine in der Arbeitsrich
tung-Wechseleinrichtung 101 gelagerte Arbeitsstangen 102 ist an
dem Schlitten 50 über ein Lagerteil 90 zur ge
schobenen und gezogenen Bewegung gelagert. Ein Arm 92 ist vertikal
schwenkbar mit einem Ende der Arbeitsstangen 102 über einen
Stift 91 verbunden, und ein an ein freies Ende des Armes 92
angefügter Querstift 93 ist in ein vertikales bogenförmiges
Langloch 94 in dem Hebel 62 eingesetzt.
Um die Position des in das Langloch 94 eingesetzten
Querstiftes 93 zu verändern, ist ein Zylinder 95
zwischen dem Arm 92 und dem Hebel 82 angeordnet. Die einge
setzte Position kann zu einer Mehrzahl von Stufen verändert
werden, indem der Zylinder mehrstufig
ausgebaut wird. Der Arm 92 umfaßt
einen in einem Zylinder 92b aufgenommenen
Abschnitt 92a, so daß der Arm 92 selbst zwischen einem
verbundenen und einem gelösten Zustand
umgeschaltet werden kann, indem ein Fixierstift 97, der durch
einen Zylinder 96 betätigt wird, welche an den zylin
drischen Abschnitt 92b angefügt ist, zwischen die beiden Ab
schnitte 92a und 92b eingeführt und von dort zurückgezogen
wird. Die Arbeitsstange 102 ist mit einem vertikalen Durch
gangsloch 98 versehen, und ein Zylinder 100 zur Be
tätigung eines Fixierstiftes 99, der sich in das Durchgangsloch
98 einsetzen und daraus herausziehen läßt, ist an dem Schlitten
50 angebracht. Diese Bauteile 98 bis 100 bilden eine
Fixiereinrichtung 103.
Der bewegliche Ständer 66 ist mit einem Umwandler 105 (Fig. 11) versehen,
um die Schiebe- und Ziehbewegung der Druck-Zug-Stange 88
in die Bewegung der Halter 67 und 70 zueinander hin und von
einander weg umzuwandeln. Die Druck-Zug-Stange 88
ist aus mehreren Teilen aufgebaut, und ein
Abschnitt davon, der dem beweglichen Ständer
66 entspricht, ist als Zahnstange 88a ausge
bildet. Ein Rahmen 106, der die Zahnstange 88a
lagert, ist an den beweglichen Ständer 66 ange
fügt und mit einem Ritzel 107 versehen, das mit der Zahnstange
88a kämmt, und einer Zahnstange 108 (Fig. 12), die mit dem
Ritzel 107 kämmt und parallel zu der Zahnstange 88a
verläuft. Die Zahnstange 108 ist bei 109 (Fig. 11) an dem ersten Halter
67 befestigt, und die Druck-Zug-Stange 88 ist bei 110 an dem
zweiten Halter 70 befestigt.
Das Verbindungssystem CS ist gemäß Fig. 6 bis 11
aufgebaut aus dem Haltezylinder 87 , der
Nockenplatte 86, dem Hebel 82, dem Arm 92, der Arbeits
stange 102, der Arbeitsrichtung-Wechseleinrichtung 101, der
Druck-Zug-Stange 88, dem Umwandler 105, dem ersten und
zweiten Halter 67 und 70 sowie der ersten und zweiten
Querstange 17₁ und 17₂.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der zweiten Ausführungs
form beschrieben. Fig. 14 zeigt einen Zustand, in welchem
der Vorschub A des Werkstücks W beendet ist. Der Vorschub
hebel 57 befindet sich in seiner Vorrück-Endstellung, die in
Fig. 7 durch eine gestrichelte Linie gezeigt ist, und hält
den Schlitten 50, die Verbindungswelle 65, den beweglichen
Ständer 66 an ihren Vorrückgrenzen (Bewegungsgrenzen nach
rechts, Fig. 7). Zu diesem Zeitpunkt befinden
sich die erste und die zweite Querstange 17₁ und 17₂ in
dem Zustand mit dem maximalen Abstand
voneinander, und der Nockenfolger 84 liegt auf der
Kurvenfläche 85f. Ferner ist der Fixierstift 99 aus dem
Durchgangsloch 98 heraus, und der Fixierstift 97 verbinden
den Stangenabschnitt 92a
und den zylindrischen Abschnitt 92b des Armes 92 einteilig.
Wenn die Saugbecher 18₁ und 18₂
in ihre Außenbetriebszustände umgeschaltet werden, kann das
Werkstück W in die Ruhestellung 36 unmittelbar unter der ersten
oder zweiten Querstange 17₁ oder 17₂, die Preßposition
35 oder den Ausgabeabschnitt 38 heruntergebracht werden.
Danach wird der
Vorschubhebel 57 in Rückwärtsrichtung geschwenkt,
(Pfeil X in Fig. 7), um den Schlitten 50 zu
rückzuziehen, während die Führungsstangen 10 durch die Hub
einrichtung 41 angehoben und abgesenkt werden, wodurch die
erste und die zweite Querstange 17₁ und 17₂
entlang einer nach oben sanft gekrümmten
Linie zurückgezogen werden. So bewirkt die
Schwenkbewegung des Hebels 57 in der Richtung X, daß der
Schlitten 50, die Verbindungswelle 65, die beweglichen Ständer
66, die Halter 67 und 70, und
auch die mit den Haltern 67 und 70 einteiligen
Querstangen 17₁ und 17₂ zurückgezogen werden, so daß sie
in Wartepositionen 115 verschoben werden, welche sich in der
Mitte zwischen den Preßpositionen 35 befinden, (Fig. 15),
womit die erste Hälfte B des Rückziehschrittes
beendet ist. Dieser wird
ausgeführt, wenn der Haltezylinder 87 eingezogen worden
ist, um den Nockenfolger 84 nach unten zu verstellen, und
folglich wird dies gegen die aufwärts gerichtete
geneigte Fläche 85d gedrückt und daran nach unten ge
führt, wodurch der Hebel 82 nach hinten um die Querachse 83
schwenkt. Dies bewirkt, daß die Arbeitsstange 102 mit Hilfe
des Armes 92 zu dem Ausgabeabschnitt 38 hin bewegt wird,
so daß die Druck-Zug-Stange 88 mit Hilfe
der Arbeitsrichtung-Wechseleinrichtung 101 in einer durch D (Fig. 11)
angezeigten Richtung gezogen wird, wodurch der zweite Halter
70 in der gleichen Richtung bewegt wird. Ferner führt die
Ziehbewegung in der Richtung D zu der Bewegung der Zahnstange
108 in der entgegengesetzten Richtung mit Hilfe der Zahnstange
88a und des Ritzels 107, um den ersten Halter
67 in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, wodurch die
Bewegung der Querstangen 17₁ und 17₂ zueinander hin,
die den Abstand vermindernde Bewegung, in der Richtung
entlang der Preßstrecke 39 ausgeführt wird.
Wenn die Querstangen 17₁ und 17₂ in die Wartepositionen 115
zurückgezogen worden sind, (Fig. 5, 6, 11 und 15),
wird der Vorschubhebel 57 angehalten, und die Quer
stangen 17₁ und 17₂ werden in einer
Stellung gehalten in der sie einander am nächsten sind. In diesem Zustand wird
eine vorbestimmte Preßoperation für die Werkstücke W durchge
führt.
Danach wird der Vorschubhebel 57 in der
Rückwärtsrichtung X (Fig. 7) zu der Grenze geschwenkt, wodurch die
zweite oder letztere Hälfte des Rückziehschrittes zugelassen
wird. Im einzelnen bewirkt diese Schwenkbewegung,
daß die Querstangen 17₁
und 17₂ bewegt werden mit Hilfe des Schlittens 50, der Ver
bindungswelle 65, der beweglichen Ständer 66 und der Halter
67 und 70, während gleichzeitig die Führungstangen 10 durch
die Hubeinrichtung 41 abgesenkt werden, wodurch die Querstangen
17₁ und 17₂ zu den stromauf gelegenen Preßpositionen 35
zurückgezogen werden (Fig. 16). Sogar in der
letzteren Hälfte des Rückziehschrittes werden die Querstangen
17₁ und 17₂ entlang einer sanft nach oben gekrümmten Linie
zurückgezogen. Bei dieser Bewegung schlägt der Nockenfolger
84 an die aufwärts gerichtete geneigte Fläche 85c (Fig. 8)
an, wodurch der Hebel 82 nach hinten um
die Querachse 83 geschwenkt wird. Diese Schwenkbewegung be
wirkt die Schiebebewegung der Druck- und Zugstange 88 in der
Richtung E (Fig. 8) mit Hilfe des Armes 92 , und
die Bewegung der Querstangen 17₁ und
17₂ voneinander, den Abstand vergrößernd,
weg mit Hilfe der Zahnstange 108. Dies führt dazu, daß
die Querstangen 17₁ und 17₂ auf den gegenüberliegenden Seiten
eines Preßzentrums der stromauf gelegenen Preßposition 35 ge
legen sind, (Fig. 16), so daß die Saugbecher
18₁ und 18₂ die Werkstücke W an Stellen nahe ihren Umkreisen
stabil anziehen können.
Dann wird der Haltezylinder 87 ausgefahren, um den Nockenfolger
84 in Anschlag an die nach unten gerichtete Fläche 85a zu
bringen. Der Vorschubhebel 57, welcher sich
an einer hinteren Grenze befindet, wird in der Richtung Y
(Fig. 7) zu einer vorderen Grenze geschwenkt,
und gleichzeitig werden in Führungsstangen 10 durch die Hub
einrichtung 41 angehoben und abgesenkt, wodurch die Querstangen
17₁ und 17₂ entlang der nach oben glatt gekrümmten Linie
vorgerückt werden, um den Transport der Werkstücke W um den
Teilungsabstand P vorzusehen, wie durch A ge
zeigt. Während dieser Zeit wird der Nockenfolger 84 an der
geradlinigen nach unten gerichteten Fläche 85a geführt, und
folglich wird der Hebel 82 nicht geschwenkt. Dies stellt sicher,
daß die Querstangen 17₁ und 17₂ vorgeschoben
werden, während sie in beabstandeter Lage in ihren in
Fig. 14 gezeigten Zuständen bleiben. In dieser Position werden
die Saugbecher 18₁ und 18₂ in ihre Außerbetriebszustände
gebracht, um die Werkstücke W loszulassen. Zu dieser Zeit
liegt der Nockenfolger 84 an der Kurvenfläche 85f, und der
Haltezylinder 87 wird eingefahren, um den Nockenfolger 84 ab
zusenken und zu halten, wodurch er in den Anfangszustand zu
rückgeführt wird.
Wenn die durch die Querstangen 17₁ und 17₂ gehaltenen Werk
stücke W von dem unteren Werkzeug 3₁ der am weitesten strom
auf gelegenen Ziehform so entfernt
werden, wird das Anheben des an dem unteren Werkzeug 3₁ an
gebrachten Rohteilhalters 19 wie
zeitweilig angehalten, und das Zusam
mentreffen des Rohteilhalters 19 mit den Saugbechern 18₁ und
18₂ oder den Werkstücken W wird vermieden.
Also können die Werkstücke W durch Wiederholen der beschriebenen
Operation der Reihe nach zu der stromab gelegen Preßpo
sition 35 transportiert werden. In diesem Fall kann auch der
Transport der Werkstücke W von dem Aufnahmeabschnitt 37 zu
der Ruheposition 36, von der Ruheposition 36 zu der Preßposition
35 ausgeführt werden.
Fig. 13 stellt einen Schaltkreis zum Umschalten der Halte
richtung des Haltezylinders 87 dar, welche eine in seinem
pneumatischen System vorgesehene Sicherheitsschaltung umfaßt.
In Fig. 8 kann der Abstand L von der Querachse 83 zu dem
Mittelpunkt des Querstiftes 93 nach Wunsch verändert
werden durch Bewegen des Querstiftes 93 in dem Langloch 94
durch die Betätigung des Zylinders 95. Dieser Wechsel
ermöglicht den Wechsel der Bewegungsstrecke des Querstiftes
93, während er die konstante Schwenkbewegung des Hebels 82
sicherstellt. Folglich können die Schiebegröße und die Zieh
größe der Druck-Zug-Stange 88 verändert werden, um
den Abstand zwischen den Querstangen 17₁
und 17₂, wenn sie voneinander weg bewegt werden, gemäß der
Gestalt des Werkstücks W zu verändern.
Wenn zum Beispiel das Werkstück W klein ist und stabil trans
portiert werden kann ohne die Bewegung der Querstangen zuein
ander hin und voneinander weg, wird der Zylinder 100
in der in Fig. 8 gezeigten Fixiereinrichtung 103 betätigt,
um den Fixierstift 99 in das Durchgangsloch 98 einzusetzen,
wobei die Querstangen 17₁ und 17₂ zueinander hin bewegt sind.
Dann wird der Zylinder 96 betätigt, um den Fixier
stift 97 zurückzuziehen, wodurch die
Stange 92a und der zylindrische Abschnitt 92b in dem Arm 92
teleskopisch verschiebbar sind. Wenn die beab
sichtigte Preßoperation in diesem Zustand durchgeführt wird,
wird die Schwenkbewegung des Hebels 82 durch die Gleitbewegung
des Armes 92 ausgeglichen und nicht auf die
Druck-Zug-Stange 88 übertragen. Außerdem wird die Druck-Zug-
Stange 88 durch den Fixierstift 99 verriegelt, und
die Querstangen 17₁ und 17₂ können die Werk
stücke W unter Beibehaltung ihrer abstandverminderten Zu
stände transportierten.
Claims (2)
1. Transfervorrichtung zum Herausnehmen eines Werkstücks (W)
aus einem Ziehwerkzeug einer Transferpresse, das in einer
Bearbeitungsstation (S₁ bis S₅) angeordnet ist und das aus
einem oberen Werkzeug (4₁ bis 4₅), einem unteren Werkzeug
(3₁ bis 3₅) und einem absenkbaren Rohteilhalter (19) besteht,
wobei eine Transfereinrichtung an Vorschubstangen befestigte
Querstangen (17) mit Saugern (18) besitzt und zur Bewegung von
einer Warteposition (26) zwischen den Werkzeugen (4₁, 3₁) dieser
Bearbeitungsstation und den Werkzeugen (4₂, 3₂) der nächsten
Bearbeitungsstation (S₂) zu einer Position (27) zwischen dem
oberen und dem unteren Werkzeug (4₁, 3₁) der ersten Bearbei
tungsstation (S₁), um das Werkstück (W) anzuheben, und
zum Absenken des Werkstücks (W) auf die nächste
Bearbeitungsstation (S₂) geeignet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Zeit, in der die Sauger (18) der Querstange (17) das Werkstück (W) von den Werkzeugen (4₁, 3₁) abnehmen, der Rohteil halter (19) abgesenkt bleibt.
daß in der Zeit, in der die Sauger (18) der Querstange (17) das Werkstück (W) von den Werkzeugen (4₁, 3₁) abnehmen, der Rohteil halter (19) abgesenkt bleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rohteilhalter (19) durch einen Zylinder (22) vertikal
verstellbar ist,
daß ein Druck auf den Zylinder (22) durch das obere Werkzeug (4₁) unter Drücken des Rohteilhalters (19) nach unten während der Zeit des Ziehvorganges ausgeübt wird und
daß der Rohteilhalter (19) nach dem Ziehvorgang durch den im Zylinder verbleibenden Druck leicht angehoben wird, so daß das gezogene Werkstück (W) vom unteren Werkzeug (3₁) abgenommen werden kann.
daß ein Druck auf den Zylinder (22) durch das obere Werkzeug (4₁) unter Drücken des Rohteilhalters (19) nach unten während der Zeit des Ziehvorganges ausgeübt wird und
daß der Rohteilhalter (19) nach dem Ziehvorgang durch den im Zylinder verbleibenden Druck leicht angehoben wird, so daß das gezogene Werkstück (W) vom unteren Werkzeug (3₁) abgenommen werden kann.
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