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DE4112882C2 - - Google Patents

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Publication number
DE4112882C2
DE4112882C2 DE4112882A DE4112882A DE4112882C2 DE 4112882 C2 DE4112882 C2 DE 4112882C2 DE 4112882 A DE4112882 A DE 4112882A DE 4112882 A DE4112882 A DE 4112882A DE 4112882 C2 DE4112882 C2 DE 4112882C2
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DE
Germany
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workpiece
tool
blank holder
movement
tools
Prior art date
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DE4112882A
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English (en)
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DE4112882A1 (de
Inventor
Motoatsu Shiraishi
Tatsuo Nagamitsu
Mitsuki Sayama Saitama Jp Nakamura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honda Motor Co Ltd
Original Assignee
Honda Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Honda Motor Co Ltd filed Critical Honda Motor Co Ltd
Publication of DE4112882A1 publication Critical patent/DE4112882A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4112882C2 publication Critical patent/DE4112882C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/05Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work specially adapted for multi-stage presses
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Transfervorrichtung zum Herausnehemen eines Werkstücks aus einem Ziehwerkzeug einer Transferpresse mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, wie sie aus der US-PS 38 24 038 bekannt ist.
Herkömmlich ist eine sogenannte Transferpresse mit einer Mehrzahl von Werkzeugen wie beispielsweise einem Zieh­ werkzeug, einem Entgrat- und Stanzwerkzug und einem Biege­ werkzeug, welche in der Reihenfolge der Bearbeitung angeordnet sind, und mit einem Paar linker und rechter Vor­ schubstangen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Werkzeuge angebracht sind zu ringförmiger Bewegung in einer vertikalen Ebene und durch eine Mehrzahl von Querstangen untereinander verbunden sind, in welcher ein Werkstück, das durch eine an der Querstange angebrachte Halteeinrichtung wie beispiels­ weise einen Sauger aufgenommen oder angezogen wird, durch die ringförmige Bewegung der Reihe nach dem Werkzeug des nächsten Schrittes transportiert wird.
Die ringförmige Bewegung der Vorschubstange in einer solchen Transferpresse wird im allgemeinen gebildet aus einer Kombi­ nation einer Aufwärtsbewegung, einer Horizontalbewegung, einer Abwärtsbewegung und dergleichen. Aus diesem Grund wirkt eine große Trägheitskraft auf die Vorschubstange und/oder die Querstange, wenn die Bewegung aus einer Vertikalbewegung in eine Horizontalbewegung übergeht oder umgekehrt, was Vibration in der Querstange verursacht, da diese nur eine relativ geringe Festigkeit aufweist. Wenn die Querstange eine größere Dicke hat, um diesen Nachteil zu vermeiden, wird die Trägheitskraft durch die Gewichtszunahme ver­ größert und das verstärkt die Vibration und es ist ein noch größerer Antrieb erforderlich.
Unter der Mehrzahl von Werkzeugen, die in der Transferpresse verwendet werden, enthält das Ziehwerkzeug im Unter­ schied zu den anderen Werkzeugen einen Rohteilhalter, der abhebbar um den äußeren Umkreis eines unteren Werkzeugs herum angeordnet ist, und der nach Beendigung des Ziehens zusammen mit dem Werkstück zu einer oberen Position oberhalb des unteren Werkzeugs angehoben wird. Wenn die Querstange in Wartestellung in einer mittleren Position zwischen dem Ziehwerkzeug und dem Werkzeug des nächsten Schrittes in eine Position zwischen dem unteren und dem oberen Werkzeug des Ziehwerkzeugs bewegt werden soll über eine Bewegungsbahn, die aus einer glatten gekrümmten Linie gebildet wird, besteht die Möglichkeit, daß die Querstange und der angehobene Rohteil­ halter sich behindern. Wenn die Querstange, die ein Werkstück hält, von dem Ziehwerkzeug zu dem Werkzeug des nächsten Schrittes bewegt werden soll entlang der Bewe­ gungsbahn in der Form der gekrümmten Linie, können die Querstange oder das durch die Querstange gehaltene Werkstück und der Rohteilhalter sich behindern. Daher muß eine Bahn zur Bewegung der Querstange, entlang welcher sie ein Werkstück aus dem Ziehwerkzeug herausnimmt, und eine Bahn zur Bewegung der Querstange, entlang welcher sie ein Werkstück aus dem an­ deren Werkzeug herausnimmt, unabhängig hergestellt werden. Dies kann den Aufbau komplizieren und die Transportgeschwindigkeit absenken.
Dementsprechend ist die Aufgabe der Erfindung, die Schaffung einer Transfervorrichtung zum Herausnehmen eines Werkstücks aus einem Ziehwerkzeug, eine Transferpresse in welchen die mit der ringförmigen Bewegung einer Querstange erzeugte Trägheitskraft reduziert werden kann und die ringförmigen Bewegungen der allen Werkzeugen einschließlich dem Ziehwerkzeug entsprechenden Querstangen über eine gemeinsame Bewegungskurve ausgeführt werden können.
Diese Aufgabe ist mit der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus dem Anspruch 2.
Mit dem erfindungsgemäßen Aufbau wird vermieden, daß die Querstangen oder das durch die Quer­ stangen gehaltene Werkzeug und der Rohteilhalter sich behindern. Dies ermöglicht, daß alle in Entsprechung zu den Ziehwerkzeugen angebrachten Querstangen eine gemeinsame ringförmige Bewegung entlang der beschriebenen gekrümmten Linie ausführen. Infolgedessen wird ein abrupter Wendeabschnitt aus der Bahn für die ringförmige Bewegung eliminiert, was nicht nur sicherstellt, daß die Wirkung einer großen Trägheitskraft auf die Querstangen vermieden wird, sondern auch, daß der Antrieb für die Querstangen vereinfacht werden kann. Beim Weiterbewegen des Werkstücks zu den folgenden Bearbeitungsstationen kann dieselbe Bewegung ausgenutzt werden.
Weiter wird mit diesem Aufbau ein stabiler Transport mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt, während der äußere Umkreis des Werkstücks gehalten und eine Ab­ biegung desselben vermieden wird und der in der Wartestellung durch die erste und die zweite Querstange besetzten Raum reduziert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 bis 4 eine erste Ausführungsform der Erfindung, und zwar
Fig. 1 eine Seitenansicht der gesamten Transferpresse;
Fig. 2 eine Draufsicht entlang einer Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang einer Linie III-III in Fig. 2; und
Fig. 4 eine Ansicht zur Erläuterung der Betriebsweise; ferner
Fig. 5 bis 16 eine zweite Ausführungsform der Erfindung, und zwar
Fig. 5 eine Seitenansicht der gesamten Transferpresse;
Fig. 6 eine Draufsicht entlang einem Pfeil VI in Fig. 5;
Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht eines in Fig. 5 gezeigten Abschnitts;
Fig. 8 eine Detailansicht einer Verbindungseinrichtung;
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 eine Ansicht entlang einem Pfeil X in Fig. 8;
Fig. 11 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts, der in Fig. 6 durch eine gestrichelte Linie XI einge­ kreist ist;
Fig. 12 einen Schnitt entlang einer Linie XII-XII in Fig. 11;
Fig. 13 eine Ansicht eines Antriebssystems für die Verbin­ dungseinrichtung; und
Fig. 14 bis 16 Ansichten zur Erläuterung der Betriebs­ weise.
Nach Fig. 1 sind mehrere, zum Beispiel erste bis fünfte Bearbeitungsstationen S₁ bis S₅ in einer Transferpresse 1 in einer Werkstück-Transportrichtung 2 vorgesehen.
Untere Werkzeuge 3₁ bis 3₅ und obere Werkzeuge 4₁ bis 4₅ zum Pressen eines Werkstücks W sind in den je­ weiligen Bearbeitungsstationen S₁ bis S₅ angeordnet. Die unteren Werkzeuge 3₁ bis 3₅ sind an einer Auf­ spannplatte 6 eines Sockels 5 in Abständen von­ einander in der Transportrichtung 2 befestigt, und die oberen Werkzeuge 4₁ bis 4₅ werden gegenüberliegend den unteren Werkzeugen 3₁ bis 3₅ an einer Auf­ spannplatte 8 gehalten, die an einem Hebegestell 7 befestigt ist. Eine Transportvorrichtung 9 wird nach dem Pressen der Werkstücke W 4₁ betätigt, wodurch die Werkstücke W der Reihe nach zu den benachbarten Bearbeitungsstationen S₁ bis S₅ transportiert werden.
Die Transportvorrichtung 9 umfaßt auf gegenüberliegenden Seiten der Bearbeitungsstationen S₁ bis S₅ parallel zu der Transport­ richtung 2 eine linke und eine rechte Führungsstange 10, 10. Eine Tragstange 11 an einer unteren Fläche jeder der Führungsstangen 10, 10 ist durch eine Tragstütze 12 vertikal beweglich gelagert. Jede Führungsstange 10 wird zur Aufwärts- und Abwärts­ bewegung angetrieben durch Hin- und Herdrehen eines Ritzels 13, das mit einer Zahnstange 11a kämmt, welche an einer Seite jeder Tragstange 11 ausgebildet ist. Vorschubplatten 14, 14 sind auf der linken und der rechten Führungsstange 10, 10 über deren gesamte Länge verschieb­ bar gelagert zur Gleitbewegung in der Transportrichtung 2. Ein Langloch 16a ist in einem oberen Ende eines Schwenkarmes 16 vorgesehen, der mit seinem unteren Ende an einer Antriebswelle 15 befestigt ist, welche hin- und hergedreht wird, und ein an einem Ende jeder Vorschubplatte 14 angebrachter Stift 14a steht mit dem Langloch 16a in Eingriff. Also führen die Vorschubplatten 14, 14 ihre ringförmige Bewegung über eine geschlossene Bahn aus, siehe unten, durch die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Führungsstangen 10, 10, welche durch die Drehbewegungen der Ritzel 13 ausgeführt werden, und durch die Längsbewegungen der Vorschubplatten 14, 14, welche durch die Drehung der Antriebswelle 15 ausgeführt werden.
Nach den Fig. 1 und 2 sind die linke und die rechte Vorschubplatte 14, 14 miteinander verbunden durch sechs Querstangen 17, wobei jede mit vier Saugern 18 zum Anziehen und Halten des Werkstücks W versehen ist.
Nach Fig. 3 ist ein heb- und senkbarer Rohteilhalter 19 um den äußeren Umkreis des unteren Werkzeugs 3₁ in der Bearbei­ tungsstation S₁ zum Ziehen eines Werkstücks W angeordnet. Der Rohteilhalter 19 ist vertikal beweglich gelagert durch Stangen 20, die sich vertikal durch das untere Werkzeug 3₁ und eine obere Fläche der Aufspannplatte 6 erstrecken. Die Stangen 20 sind unten mit einer gemeinsamen Stützplatte 21 in der Aufspannplatte 6 verbunden. Deren untere Fläche wird in ihrem Mittelabschnitt durch eine Kolbenstange 23 eines Zylinders 22 getragen, der auf dem Sockel 5 aufgestellt ist, so daß der Rohteilhalter 19 angehoben und abgesenkt wird. Ein Halteteil 24 ist um den äußeren Umkreis des Rohteilhalters 19 an seinem oberen Abschnitt angebracht, und ein Werkstück W wird durch eine Mehrzahl von Klauen 25 gehalten die von einer Innenfläche des Halteteiles 24 vorragen.
Nur die Bearbeitungsstation S₁ zum Ziehen des Werkstücks W ist mit dem Rohteilhalter 19 ausgerüstet und die nachfolgenden Bear­ beitungsstationen, das heißt die Bearbeitungsstationen S₂ zum Entgraten und Stanzen in dem nächsten Schritt und die stromab gelegenen Stationen S₃ bis S₅ sind nicht mehr dem Rohteilhalter 19 versehen.
Die Arbeitsweise der ersten Ausführungsform wird nachfolgend beschrieben. Während die Pressungen gleichzeitig in den Bear­ beitungsstationen S₁ bis S₅ durch die unteren Werkzeuge 3₁ bis 3₅ und die oberen Werkzeuge 4₁ bis 4₅ ausgeführt werden, befinden sich die sechs Querstangen 17, welche die linke und die rechte Führungsstange 10, 10 verbinden, in Wartepositionen 26 zwischen zwei benachbarten der Bearbei­ tungsstationen S₁ bis S₅ (siehe Fig. 4). Vorher ist in der Bearbeitungsstation S₁ zum Ausführen des Ziehens das Werkstück, wie in Fig. 3 ge­ zeigt, auf den Klauen 25 des Halteteiles 24 plaziert worden, das um den Rohteilhalter 19 herum angebracht ist, welcher sich in seiner oberen Grenzstellung befindet. Das obere Werkzeug 4₁ wird abgesenkt, um das Werkstück W zwischen dem oberen Werkzeug 4₁ und dem Rohteil­ halter 19 einzuklemmen. Mit weiterer Absenkung des oberen Werkzeugs 4₁ wird der Rohteilhalter 19 zusammen mit dem oberen Werkzeug 4₁ abgesenkt, während der Zylinder 22 unter Druck gesetzt wird, so daß das Werkstück W durch das Zusammenwirken des oberen Werkzeugs 4₁ mit dem unteren Werkzeug 3₁ gezogen wird. Danach wird das obere Werkzeug 4₁ in seine Ausgangs­ stellung angehoben, aber die Expansion des Zylinders 22 wird zeitweilig angehalten, so daß der Rohteilhalter 19 nicht zu­ sammen mit dem oberen Werkzeug 4₁ angehoben werden kann und in einer in Fig. 4 gezeigten niedrigeren Stellung gehalten wird. Der Rohteilhalter 19 wird jedoch durch den verbleibenden Druck in dem Zylinder 22 ein wenig angehoben, wodurch das gezogene Werkstück W von dem unteren Werkzeug 3₁ gelöst werden kann.
Wenn die Arbeitsgänge in der Bearbeitungsstation S₁ zum Ausführen des Ziehens und in allen anderen Stationen S₂ bis S₅ gleichzeitig beendigt sind, werden die Ritzel 13 in der Transportvorrichtung 9 gedreht, um die Führungs­ stangen 10, 10 anzuheben, und gleichzeitig wird die Antriebs­ welle 15 gedreht, um die auf den Führungsstangen 10, 10 gelagerten Vorschubplatten 14, 14 horizontal zu ver­ schieben, wodurch die Querstange 17, mit den Saughebern 18, entlang einer sanft nach oben gekrümmten Bahn C aus der Warteposition 26 in einen Raum 27 zwischen dem unteren Werkzeug 3₁ und dem oberen Werkzeug 4₁ bewegt wird, so daß die Sauger 18 das Werkstück W anziehen und festhalten. Wenn der Rohteilhalter 19 nun zu der oberen Grenzstellung zu­ rückgeführt würde, würde die Querstange 17 den ange­ hobenen Rohteilhalter 19 behindern, wenn er nicht durch ein Bahn C′ läuft. Da jedoch der Rohteilhalter 19 zeitweilig in der abge­ senkten Stellung gehalten wird, wird die Behinderung der Querstange 17 durch den Rohteilhalter 19 vermieden.
Wenn das gezogene Werkstück W durch die Sauger 18 der Querstange 17 angezogen und gehalten worden ist, wird die Transportvorrichtung 9 wieder betätigt, um die Querstange 17 entlang einer nach oben sanft gekrümmten Bahn A in einen Raum 28 zwischen dem unteren Werkzeug 3₂ und dem oberen Werkzeug 4₂ in der Bearbeitungsstation S₂ zur Ausführung einer Entgratung zu bewegen. Selbst zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Rohteilhalter 19 noch in der abgesenkten Stellung, wodurch die gegenseitige Behinderung des Roh­ teilhalters 19 und des durch die Querstange 17 gehaltenen Werkstücks W vermieden wird. Dann wird nach dem Loslassen des Werkstücks W auf das untere Werkzeug 3₂ in der Bearbeitungs­ station S₂ die Querstange 17 entlang einer nach oben sanft gekrümmten Bahn B in die Warteposition 26 zurückgeführt. Während die Querstange 17, welche das gezogene Werkstück W aus der Bearbeitungsstation S₁ herausnimmt, ihre ringförmige Be­ wegung durch die Bahnen A, B und C ausführt, führen natürlich auch alle anderen fünf Querstangen 17 ihre ringförmigen Bewe­ gungen durch Bahnen der gleichen Gestalt aus, um die Werk­ stücke W zu den jeweiligen nächsten Bearbeitungsstationen S₂ bis S₅ zu transportieren. Wenn die Querstangen 17 und das durch die Querstange 17 gehaltene Werkstück W in eine Position bewegt worden ist, wo keine Gefahr des Zusammentreffens des Werk­ stücks W mit dem Rohteilhalter 19 besteht, wird der Zylinder 22 unter Druck gesetzt, um den Rohteilhalter 19 in die obere Grenzstellung zurückzuführen.
Da die Bahnen A, B und C, durch welche sich die Querstange 17 ringförmig bewegt, zu einer sanft gekrümmten Linie ausgebildet sind, wird verhindert, daß eine große Trägheitskraft auf die sich bewegende Querstange 17 wirkt, wodurch verhindert wird, daß die Querstange 17 vibriert und das gehaltene Werkstück W herunterfällt. Außerdem kann das Werkstück W nach Beendigung des Ziehens herausgenommen werden, ohne auf die Rückkehr des Rohteilhalters 19 in die obere Grenzstellung zu warten, und so wird die Bearbeitungszeit reduziert.
In den Fig. 5 und 6 ist ein zwischen Ständern 32 angeordneten Sockel 5 gezeigt. Auf den Sockel 5 ist ein hinein- und herausfahrbarer Schlitten 33 aufgesetzt. Untere Werkzeuge 3₁ bis 3₃ sind auf dem Schlitten 33 bei Strecken angeordnet, die in einem Teilungsabstand P beabstandet sind, und obere hebbare Werkzeuge 4₁ bis 4₃ sind über den unteren Werkzeugen 3₁ bis 3₃ angeordnet, wodurch drei Preßpositionen 35 gebildet werden. Die unteren Werkzeuge 3₁ bis 3₃ und die oberen Werkzeuge 4₁ bis 4₃ weisen den gleichen Aufbau wie die in der ersten Ausführungsform auf. Ein anhebbarer Rohteilhalter 19 ist auf dem unteren Werkzeug 3₁ in einer ersten Bearbeitungsstation zum Ziehen eines Werk­ stücks W vorgesehen. Eine Ruheposition 36 ist stromauf einer Preßposition 35 in der ersten Bearbeitungsstation eingerichtet, und ein Aufnahmeabschnitt 37 ist wieder stromauf vorgesehen. Ein Ausgabe­ abschnitt 38 ist stromab der am weitesten stromab gelegenen Preßposition 35 vorgesehen, wodurch eine Preßstrecke 39 gebildet wird, die sich von dem Aufnahmeabschnitt 37 zu dem Ausgabeabschnitt 38 erstreckt. Eine linke und eine rechte Führungsstange 10 sind entlang der Preßstrecke 39 angeordnet und mit einer an der Seite des Sockels 5 vorge­ sehenen Hubeinrichtung 41 verbunden. Unter dem Ausgabeab­ schnitt 38 und benachbart dem Sockel 5 befindet sich ein Be­ tätiger 43 mit einer Nockenwelle 42, die mit einem (nicht gezeigten) Pressenantrieb verbunden ist, und die Hubeinrichtung 41 ist mit dem Betätiger 43 ver­ bunden. Im einzelnen besteht die Hubeinrichtung 41 aus einer Zahnstange 44, die mit der Nockenwelle 42 ver­ bunden ist über einen Nocken, einen Nockenfolger und einen Hebel (alle nicht gezeigt) und hin- und herbewegbar ist ent­ lang der Preßstrecke 39, einem Ritzel 45, das mit der Zahn­ stange 44 kämmt, einer Hubwelle 47, die über eine Zahnstange 46 mit dem Ritzel 45 verbunden ist, sowie einer Füh­ rung 48 für die Hubwelle 47. Ein oberes Ende der Hubwelle 47 ist an der Führungsstange 10 befestigt. Die Hub­ welle 47 ist an mehreren Stellen vorgesehen, und aus diesem Grund ist zwischen den Hubwellen 47 eine Synchronisierein­ richtung 49 angeordnet.
Nach den Fig. 7 bis 12 ist ein Schlitten 50 an einem Ende der Führungsstange 10 vorgesehen und hin- und her­ bewegbar entlang der Preßstrecke 39. Im einzelnen ist der Schlitten 50 portalförmig über die Führungsstange 10 von oben aufgesetzt, so daß er gelagert und geführt wird durch eine Mehrzahl von Klemmrollen 52, die Füh­ rungsschienen 51 vertikal berühren welche an gegenüberliegenden Seiten der Führungsstange 10 angebracht sind, und so, daß er durch eine Mehrzahl von Seitenrollen 53 geführt wird, die die Führungsschienen 51 seitlich berühren. Die mit dem Pressen­ antrieb über ein Reduktionsgetriebe verbundenen Nockenwelle 42 ist über eine Vorschubeinrichtung 54 mit dem Schlitten 50 verbunden. Im einzelnen besteht die Vorschubeinrichtung 54 aus einem an der Nockenwelle 42 ange­ brachten Fördernocken 55, einem L-förmigen Vorschubhebel 57, der schwenkbar an einer Stützwelle 56 ange­ bracht ist, einem Nockenfolger 58, an dem Vorschubhebel 57, einer Rolle 59, an einem oberen Ende des Vorschubhebels 57, einem Führungsteil 61, an dem Schlitten 50, mit einer vertikalen Nut 60 in welche die Rolle 59 eingesetzt ist, und einem Haltezylinder 62, der den Nockenfolger 58 in Anschlag an den Fördernocken 55 drückt.
Eine viereckige rohrförmige Verbindungswelle 65 ist entlang der Führungsstange 10 angeordnet und ist an ihrem einen Ende mit dem Schlitten 50 verbunden und über eine (nicht gezeigte) Lagerung zur Bewegung zu der Führungsstange hin ge­ lagert. Bewegliche Ständer 66 (Fig. 6) sind einteilig an der Verbin­ dungswelle 65 angebracht an Punkten, die um einen Teilungsabstand P beabstandet sind. Ein erster Halter 67 und ein zweiter Halter 70 werden auf dem beweglichen Ständer 66 in einer Stellung näher zu dem Ausgabeab­ schnit 38 bzw. in einer Stellung näher zu dem Aufnahmeab­ schnitt 37 gehalten über eine Schiene 68 und ein Gleitteil 69 (Fig. 12) zur Bewegung zueinander hin und voneinander weg. Eine erste Querstange 17₁ (Fig. 6) ist zwischen den ersten Haltern 67 angeordnet, die um die Preßstrecke 39 herum einander gegenüberliegen mit einer zwischengeschalteten Abnehmeinrichtung 71 (Fig. 11), und eine zweite Querstange 17₂ ist zwischen den zweiten Haltern 70 mit einer zwischengeschalteten Abnehmeinrichtung 73 angeordnet. Saugbecher 18₁ und 18₂ als Halter zum Halten des Werkstücks W sind an die Querstangen 17₁ und 17₂ angefügt.
Ein Arm 80 (Fig. 8) von einer unteren Fläche des Schlittens 50 nach unten, und eine Querwelle 81 ist senkrecht zu der Preß­ strecke 39 an den Arm 80 angefügt. Ein Hebel 82 in Form eines umgekehrten T ist bei seinem Mittelabschnitt an der Querwelle 81 gelagert und um eine Querachse 83 (Fig. 9) vor und zurück schwenkbar. Ein Nockenfolger 84 ist an einem Vorderende des Hebels 82 angebracht, und eine Nockenplatte 86 ist an die Führungsstange 10 angefügt und weist eine Nockenfläche 85 in Form einer geschlossenen Schleife auf, an welcher der Nocken­ folger 84 anliegt. Die schleifenförmige Nockenfläche 85 wird ge­ bildet aus einer geradlinigen abwärts gerichteten Fläche 85a, einer geradlinigen nach oben gerichteten Fläche 85b, die einem Mittelabschnitt der abwärts gerichteten Fläche 85a ge­ genüberliegt, nach oben gerichteten geneigten Flächen 85c und 85d, sowie gebogenen Flächen 58e und 58f, welche die Enden der geneigten Flächen 85c bzw. 85d mit der abwärts gerichteten Fläche 85a verbinden. Ein Halte­ zylinder 87 ist zwischen einem hinteren Ende des Hebels 82 und dem Schlitten 50 angeordnet und dient dazu den Nockenfolger 84 in Druckkon­ takt mit der Nockenfläche 85 zu bringen. Eine Druck-Zug-Stange 88 ist entlang der Führungsstange 10 angeordnet und ist mit dem Hebel 82 verbunden über eine Ar­ beitsrichtungs-Wechseleinrichtung 101 und eine Positionswechseleinrichtung 89. Im einzelnen ist die Druck-Zug-Stange 88 über der Verbindungswelle 65 ange­ ordnet und an ihrem einen Ende in der Arbeitsrichtung- Wechseleinrichtung 101 eines an den Schlitten angefügten Zahnstangen-Ritzelaufbaus gelagert. Eine in der Arbeitsrich­ tung-Wechseleinrichtung 101 gelagerte Arbeitsstangen 102 ist an dem Schlitten 50 über ein Lagerteil 90 zur ge­ schobenen und gezogenen Bewegung gelagert. Ein Arm 92 ist vertikal schwenkbar mit einem Ende der Arbeitsstangen 102 über einen Stift 91 verbunden, und ein an ein freies Ende des Armes 92 angefügter Querstift 93 ist in ein vertikales bogenförmiges Langloch 94 in dem Hebel 62 eingesetzt. Um die Position des in das Langloch 94 eingesetzten Querstiftes 93 zu verändern, ist ein Zylinder 95 zwischen dem Arm 92 und dem Hebel 82 angeordnet. Die einge­ setzte Position kann zu einer Mehrzahl von Stufen verändert werden, indem der Zylinder mehrstufig ausgebaut wird. Der Arm 92 umfaßt einen in einem Zylinder 92b aufgenommenen Abschnitt 92a, so daß der Arm 92 selbst zwischen einem verbundenen und einem gelösten Zustand umgeschaltet werden kann, indem ein Fixierstift 97, der durch einen Zylinder 96 betätigt wird, welche an den zylin­ drischen Abschnitt 92b angefügt ist, zwischen die beiden Ab­ schnitte 92a und 92b eingeführt und von dort zurückgezogen wird. Die Arbeitsstange 102 ist mit einem vertikalen Durch­ gangsloch 98 versehen, und ein Zylinder 100 zur Be­ tätigung eines Fixierstiftes 99, der sich in das Durchgangsloch 98 einsetzen und daraus herausziehen läßt, ist an dem Schlitten 50 angebracht. Diese Bauteile 98 bis 100 bilden eine Fixiereinrichtung 103.
Der bewegliche Ständer 66 ist mit einem Umwandler 105 (Fig. 11) versehen, um die Schiebe- und Ziehbewegung der Druck-Zug-Stange 88 in die Bewegung der Halter 67 und 70 zueinander hin und von­ einander weg umzuwandeln. Die Druck-Zug-Stange 88 ist aus mehreren Teilen aufgebaut, und ein Abschnitt davon, der dem beweglichen Ständer 66 entspricht, ist als Zahnstange 88a ausge­ bildet. Ein Rahmen 106, der die Zahnstange 88a lagert, ist an den beweglichen Ständer 66 ange­ fügt und mit einem Ritzel 107 versehen, das mit der Zahnstange 88a kämmt, und einer Zahnstange 108 (Fig. 12), die mit dem Ritzel 107 kämmt und parallel zu der Zahnstange 88a verläuft. Die Zahnstange 108 ist bei 109 (Fig. 11) an dem ersten Halter 67 befestigt, und die Druck-Zug-Stange 88 ist bei 110 an dem zweiten Halter 70 befestigt.
Das Verbindungssystem CS ist gemäß Fig. 6 bis 11 aufgebaut aus dem Haltezylinder 87 , der Nockenplatte 86, dem Hebel 82, dem Arm 92, der Arbeits­ stange 102, der Arbeitsrichtung-Wechseleinrichtung 101, der Druck-Zug-Stange 88, dem Umwandler 105, dem ersten und zweiten Halter 67 und 70 sowie der ersten und zweiten Querstange 17₁ und 17₂.
Nachfolgend wird die Betriebsweise der zweiten Ausführungs­ form beschrieben. Fig. 14 zeigt einen Zustand, in welchem der Vorschub A des Werkstücks W beendet ist. Der Vorschub­ hebel 57 befindet sich in seiner Vorrück-Endstellung, die in Fig. 7 durch eine gestrichelte Linie gezeigt ist, und hält den Schlitten 50, die Verbindungswelle 65, den beweglichen Ständer 66 an ihren Vorrückgrenzen (Bewegungsgrenzen nach rechts, Fig. 7). Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die erste und die zweite Querstange 17₁ und 17₂ in dem Zustand mit dem maximalen Abstand voneinander, und der Nockenfolger 84 liegt auf der Kurvenfläche 85f. Ferner ist der Fixierstift 99 aus dem Durchgangsloch 98 heraus, und der Fixierstift 97 verbinden den Stangenabschnitt 92a und den zylindrischen Abschnitt 92b des Armes 92 einteilig. Wenn die Saugbecher 18₁ und 18₂ in ihre Außenbetriebszustände umgeschaltet werden, kann das Werkstück W in die Ruhestellung 36 unmittelbar unter der ersten oder zweiten Querstange 17₁ oder 17₂, die Preßposition 35 oder den Ausgabeabschnitt 38 heruntergebracht werden.
Danach wird der Vorschubhebel 57 in Rückwärtsrichtung geschwenkt, (Pfeil X in Fig. 7), um den Schlitten 50 zu­ rückzuziehen, während die Führungsstangen 10 durch die Hub­ einrichtung 41 angehoben und abgesenkt werden, wodurch die erste und die zweite Querstange 17₁ und 17₂ entlang einer nach oben sanft gekrümmten Linie zurückgezogen werden. So bewirkt die Schwenkbewegung des Hebels 57 in der Richtung X, daß der Schlitten 50, die Verbindungswelle 65, die beweglichen Ständer 66, die Halter 67 und 70, und auch die mit den Haltern 67 und 70 einteiligen Querstangen 17₁ und 17₂ zurückgezogen werden, so daß sie in Wartepositionen 115 verschoben werden, welche sich in der Mitte zwischen den Preßpositionen 35 befinden, (Fig. 15), womit die erste Hälfte B des Rückziehschrittes beendet ist. Dieser wird ausgeführt, wenn der Haltezylinder 87 eingezogen worden ist, um den Nockenfolger 84 nach unten zu verstellen, und folglich wird dies gegen die aufwärts gerichtete geneigte Fläche 85d gedrückt und daran nach unten ge­ führt, wodurch der Hebel 82 nach hinten um die Querachse 83 schwenkt. Dies bewirkt, daß die Arbeitsstange 102 mit Hilfe des Armes 92 zu dem Ausgabeabschnitt 38 hin bewegt wird, so daß die Druck-Zug-Stange 88 mit Hilfe der Arbeitsrichtung-Wechseleinrichtung 101 in einer durch D (Fig. 11) angezeigten Richtung gezogen wird, wodurch der zweite Halter 70 in der gleichen Richtung bewegt wird. Ferner führt die Ziehbewegung in der Richtung D zu der Bewegung der Zahnstange 108 in der entgegengesetzten Richtung mit Hilfe der Zahnstange 88a und des Ritzels 107, um den ersten Halter 67 in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, wodurch die Bewegung der Querstangen 17₁ und 17₂ zueinander hin, die den Abstand vermindernde Bewegung, in der Richtung entlang der Preßstrecke 39 ausgeführt wird.
Wenn die Querstangen 17₁ und 17₂ in die Wartepositionen 115 zurückgezogen worden sind, (Fig. 5, 6, 11 und 15), wird der Vorschubhebel 57 angehalten, und die Quer­ stangen 17₁ und 17₂ werden in einer Stellung gehalten in der sie einander am nächsten sind. In diesem Zustand wird eine vorbestimmte Preßoperation für die Werkstücke W durchge­ führt.
Danach wird der Vorschubhebel 57 in der Rückwärtsrichtung X (Fig. 7) zu der Grenze geschwenkt, wodurch die zweite oder letztere Hälfte des Rückziehschrittes zugelassen wird. Im einzelnen bewirkt diese Schwenkbewegung, daß die Querstangen 17₁ und 17₂ bewegt werden mit Hilfe des Schlittens 50, der Ver­ bindungswelle 65, der beweglichen Ständer 66 und der Halter 67 und 70, während gleichzeitig die Führungstangen 10 durch die Hubeinrichtung 41 abgesenkt werden, wodurch die Querstangen 17₁ und 17₂ zu den stromauf gelegenen Preßpositionen 35 zurückgezogen werden (Fig. 16). Sogar in der letzteren Hälfte des Rückziehschrittes werden die Querstangen 17₁ und 17₂ entlang einer sanft nach oben gekrümmten Linie zurückgezogen. Bei dieser Bewegung schlägt der Nockenfolger 84 an die aufwärts gerichtete geneigte Fläche 85c (Fig. 8) an, wodurch der Hebel 82 nach hinten um die Querachse 83 geschwenkt wird. Diese Schwenkbewegung be­ wirkt die Schiebebewegung der Druck- und Zugstange 88 in der Richtung E (Fig. 8) mit Hilfe des Armes 92 , und die Bewegung der Querstangen 17₁ und 17₂ voneinander, den Abstand vergrößernd, weg mit Hilfe der Zahnstange 108. Dies führt dazu, daß die Querstangen 17₁ und 17₂ auf den gegenüberliegenden Seiten eines Preßzentrums der stromauf gelegenen Preßposition 35 ge­ legen sind, (Fig. 16), so daß die Saugbecher 18₁ und 18₂ die Werkstücke W an Stellen nahe ihren Umkreisen stabil anziehen können.
Dann wird der Haltezylinder 87 ausgefahren, um den Nockenfolger 84 in Anschlag an die nach unten gerichtete Fläche 85a zu bringen. Der Vorschubhebel 57, welcher sich an einer hinteren Grenze befindet, wird in der Richtung Y (Fig. 7) zu einer vorderen Grenze geschwenkt, und gleichzeitig werden in Führungsstangen 10 durch die Hub­ einrichtung 41 angehoben und abgesenkt, wodurch die Querstangen 17₁ und 17₂ entlang der nach oben glatt gekrümmten Linie vorgerückt werden, um den Transport der Werkstücke W um den Teilungsabstand P vorzusehen, wie durch A ge­ zeigt. Während dieser Zeit wird der Nockenfolger 84 an der geradlinigen nach unten gerichteten Fläche 85a geführt, und folglich wird der Hebel 82 nicht geschwenkt. Dies stellt sicher, daß die Querstangen 17₁ und 17₂ vorgeschoben werden, während sie in beabstandeter Lage in ihren in Fig. 14 gezeigten Zuständen bleiben. In dieser Position werden die Saugbecher 18₁ und 18₂ in ihre Außerbetriebszustände gebracht, um die Werkstücke W loszulassen. Zu dieser Zeit liegt der Nockenfolger 84 an der Kurvenfläche 85f, und der Haltezylinder 87 wird eingefahren, um den Nockenfolger 84 ab­ zusenken und zu halten, wodurch er in den Anfangszustand zu­ rückgeführt wird.
Wenn die durch die Querstangen 17₁ und 17₂ gehaltenen Werk­ stücke W von dem unteren Werkzeug 3₁ der am weitesten strom­ auf gelegenen Ziehform so entfernt werden, wird das Anheben des an dem unteren Werkzeug 3₁ an­ gebrachten Rohteilhalters 19 wie zeitweilig angehalten, und das Zusam­ mentreffen des Rohteilhalters 19 mit den Saugbechern 18₁ und 18₂ oder den Werkstücken W wird vermieden.
Also können die Werkstücke W durch Wiederholen der beschriebenen Operation der Reihe nach zu der stromab gelegen Preßpo­ sition 35 transportiert werden. In diesem Fall kann auch der Transport der Werkstücke W von dem Aufnahmeabschnitt 37 zu der Ruheposition 36, von der Ruheposition 36 zu der Preßposition 35 ausgeführt werden.
Fig. 13 stellt einen Schaltkreis zum Umschalten der Halte­ richtung des Haltezylinders 87 dar, welche eine in seinem pneumatischen System vorgesehene Sicherheitsschaltung umfaßt.
In Fig. 8 kann der Abstand L von der Querachse 83 zu dem Mittelpunkt des Querstiftes 93 nach Wunsch verändert werden durch Bewegen des Querstiftes 93 in dem Langloch 94 durch die Betätigung des Zylinders 95. Dieser Wechsel ermöglicht den Wechsel der Bewegungsstrecke des Querstiftes 93, während er die konstante Schwenkbewegung des Hebels 82 sicherstellt. Folglich können die Schiebegröße und die Zieh­ größe der Druck-Zug-Stange 88 verändert werden, um den Abstand zwischen den Querstangen 17₁ und 17₂, wenn sie voneinander weg bewegt werden, gemäß der Gestalt des Werkstücks W zu verändern.
Wenn zum Beispiel das Werkstück W klein ist und stabil trans­ portiert werden kann ohne die Bewegung der Querstangen zuein­ ander hin und voneinander weg, wird der Zylinder 100 in der in Fig. 8 gezeigten Fixiereinrichtung 103 betätigt, um den Fixierstift 99 in das Durchgangsloch 98 einzusetzen, wobei die Querstangen 17₁ und 17₂ zueinander hin bewegt sind. Dann wird der Zylinder 96 betätigt, um den Fixier­ stift 97 zurückzuziehen, wodurch die Stange 92a und der zylindrische Abschnitt 92b in dem Arm 92 teleskopisch verschiebbar sind. Wenn die beab­ sichtigte Preßoperation in diesem Zustand durchgeführt wird, wird die Schwenkbewegung des Hebels 82 durch die Gleitbewegung des Armes 92 ausgeglichen und nicht auf die Druck-Zug-Stange 88 übertragen. Außerdem wird die Druck-Zug- Stange 88 durch den Fixierstift 99 verriegelt, und die Querstangen 17₁ und 17₂ können die Werk­ stücke W unter Beibehaltung ihrer abstandverminderten Zu­ stände transportierten.

Claims (2)

1. Transfervorrichtung zum Herausnehmen eines Werkstücks (W) aus einem Ziehwerkzeug einer Transferpresse, das in einer Bearbeitungsstation (S₁ bis S₅) angeordnet ist und das aus einem oberen Werkzeug (4₁ bis 4₅), einem unteren Werkzeug (3₁ bis 3₅) und einem absenkbaren Rohteilhalter (19) besteht, wobei eine Transfereinrichtung an Vorschubstangen befestigte Querstangen (17) mit Saugern (18) besitzt und zur Bewegung von einer Warteposition (26) zwischen den Werkzeugen (4₁, 3₁) dieser Bearbeitungsstation und den Werkzeugen (4₂, 3₂) der nächsten Bearbeitungsstation (S₂) zu einer Position (27) zwischen dem oberen und dem unteren Werkzeug (4₁, 3₁) der ersten Bearbei­ tungsstation (S₁), um das Werkstück (W) anzuheben, und zum Absenken des Werkstücks (W) auf die nächste Bearbeitungsstation (S₂) geeignet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Zeit, in der die Sauger (18) der Querstange (17) das Werkstück (W) von den Werkzeugen (4₁, 3₁) abnehmen, der Rohteil­ halter (19) abgesenkt bleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohteilhalter (19) durch einen Zylinder (22) vertikal verstellbar ist,
daß ein Druck auf den Zylinder (22) durch das obere Werkzeug (4₁) unter Drücken des Rohteilhalters (19) nach unten während der Zeit des Ziehvorganges ausgeübt wird und
daß der Rohteilhalter (19) nach dem Ziehvorgang durch den im Zylinder verbleibenden Druck leicht angehoben wird, so daß das gezogene Werkstück (W) vom unteren Werkzeug (3₁) abgenommen werden kann.
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