[go: up one dir, main page]

DE1481270A1 - Foerdereinrichtung - Google Patents

Foerdereinrichtung

Info

Publication number
DE1481270A1
DE1481270A1 DE19671481270 DE1481270A DE1481270A1 DE 1481270 A1 DE1481270 A1 DE 1481270A1 DE 19671481270 DE19671481270 DE 19671481270 DE 1481270 A DE1481270 A DE 1481270A DE 1481270 A1 DE1481270 A1 DE 1481270A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
claws
claw
brake
transport element
stop bar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671481270
Other languages
English (en)
Inventor
Orwin Olaf John Barclay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fisholow Products Ltd
Original Assignee
Fisholow Products Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fisholow Products Ltd filed Critical Fisholow Products Ltd
Publication of DE1481270A1 publication Critical patent/DE1481270A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B10/00Power and free systems
    • B61B10/02Power and free systems with suspended vehicles
    • B61B10/025Coupling and uncoupling means between power track abd vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

Anmelderin; Fisholow Produots Limited, Brimingham Hew Road, Tipton in the County of Stafford, England
Fördereinrichtung
Zusatz zu Patent
(Patentanmeldung F 41 196 Xl/81 e)
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bzw.
Abänderungen an dem Gegenstand unseres Hauptpatents
(Patentanmeldung F 41 196 Xl/81 e), in dem eine bestimmte Ausführungsform einer Fördereinrichtung der eingangs erläuterten Art beschrieben und beansprucht ist.
Die Erfindung betrifft eine Fördereinrichtung mit zwei an einer Verbindungsstelle zusammenlaufenden Fördergutträger tragenden Gleisen, mehreren mit Rädern versehenen, auf den Gleisen fahrbaren Fördergutträgern, einem kraftbetriebenen Transportelement für jedes der Gleise, an den Transportelementen vorgesehenen, mit Zwischenräumen über ihre Länge verteilten Klauenpaaren, die jeweils von einer hinteren Mitnehmerklaue und einer vorderen Bremsklaue gebildet werden, die die
80981 17 0:869
hintere bzw. vordere Fläche eines Anschlagbalkens angreifen können, der sich zwischen den beiden Klauen eines Klauenpaares erstreckt und auf jedem Fördergutträger angebracht ist, um eine gesteuerte Vorwärtsbewegung der Fördergutträger durch ihr zugeordnetes Transportelement zu ermöglichen, wobei die beiden Klauen eines jeden Klauenpaares ihrem zugeordneten Transportelement gegenüber in einer Richtung verschiebbar sind, um es zu ermöglichen, den Anschlagbalken eines Fördergutträgers an der Verbindungsstelle aus der Kontrolle eines Klauenpaares des dem einen der Traggleise zugeordneten Transportelements an die Kontrolle eines Klauenpaares des dem anderen Traggleis zugeordneten Transportelements zu überführen.
Die hierin verwendeten Ausdrücke "hintere" und "vordere" sowie "nach hinten" und "nach vorn" beziehen sich auf die vorgesehene Bewegungsrichtung der Fördergutträger.
Bei Fördereinrichtungen dieser Art ist es nicht möglich, dass sich die Mitnehmerklauen und die Bremsklauen gegenüber dem Transportelement nach hinten bzw. nach vorn über ihre normale Arbeitsstellung, in der sie die Fördergutträger steuern, hinaus zu bewegen, um bei der Überführung eines Fördergutträgers aus der Kontrolle des einen Transportelements in die des anderen Transportelements an der Verbindungsstelle mitzuwirken. Anderenfalls könnten derartige Klauen ihre jeweilige Funktion nicht ausüben, nämlich die Fördergutträger vorwärts zu bewegen und, im Falle der Bremsklaue, zu verhindern,
909811/0869
\C /U
dass eich ein Fördergutträger in einer unkontrollierten Weise t einem Transportelement gegenüber vorwärts bewegt.
Diese Beschränkung der Bewegungsfreiheit der Klauen in bezug auf ihr zugeordnetes Transportelement bringt eine Schwierigkeit mit sich, die sich daraus ergibt, dass die beiden Traneportelemente an der Verbindungsstelle zwischen den beiden Gleisen notwendigerweise zusammenlaufen, wenn sie sich der Verbindungsstelle nähern, so dass eine Seitenfläche des an den Fördergutträgern vorgesehenen Anschlagbalkens möglicherweise die angrenzende Seitenfläche einer der beiden Klauen in jedem Klauenpaar angreifen kann. Es ist offensichtlich, dass wenn ein solches Angreifen stattfindet und die Seitenflächen des Antriebsbalkens und die Mttnehmerklaue bzw. die Bremsklaue in einem solchen Fall nicht wieder voneinander freikommen, die beiden an der Verbindungsstelle zusammentreffenden Transportelemente sich verklemmen und die Fördereinrichtung beschädigt wird.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue oder verbesserte Ausführung einer Fördereinrichtung der beschriebenen Art zu schaffen, in der diese unerwünschte Möglichkeit vermieden wird.
Dabei besteht die Erfindung darin, dass die Bremsklauen zusätzlich zu den Mitnehmerklauen und dem Anschlagbalken·der Fördergutträger jeweils an ihren Seiten mit vorderen und
90981 1/0869
rückwärtigen Anschlagflächen versehen sind, die von einer in Längsrichtung und in der Mitte des zugeordneten Fahrgleises verlaufenden senkrechten Ebene weg nach hinten bzw. nach vorn geneigt sind, so dass die Anschlagflächen dieser Seiten zu einer scharfen Führungskante zusammenlaufen, die in der Mitte zwischen den so zusammenlaufenden vorderen und rückwärtigen Anschlagflächen liegt.
Bei dieser Anordnung ist es unmöglich, dass eine der beiden Seiten eines Anschlagbalkens gegen eine benachbarte Seite einer Mitnehmerklaue oder einer Bremsklaue stösst und nicht wieder freikommt.
Genauer gesagt, wenn eine Seite eines Anschlagbalkens eine benachbarte Seite entweder einer Mitnehmerklaue oder einer Bremsklaue angreift, dann ist es notwendigerweise entweder eine nach vorn oder nach hinten gerichtete und geneigte Anschlagfläche einer Seite des Antriebsbalkens, die eine nach hinten bzw. nach vorn gerichtete und geneigte An-
I g schlagfläche einer Mitnehmerklaue oder einer Bremsklaue an- * greift, mit dem Ergebnis, dass die so miteinander in Berührung kommenden geneigten Anschlagflächen seitlich übereinander hinweggleiten, da ein auf einem Gleis sich vorwärts bewegender Fördergutträger in bezug auf das zu dem anderen Gleis gehörende Transportelement und dessen Klauen konvergiert, wenn sich jeder Fördergutträger der Verbindungsstelle nähert.
909811/0869
U81270
Die Erfindung echliesst somit jede Möglichkeit aus, dass eine Seite der Bremsklaue oder der Mitnehmerklaue eines jeden Klauenpaares gegen die angrenzende Seite eines Anschlagbalkens festfährt.
Ein derartiges Pestfahren kann dagegen bei der Anordnung nach der älteren Patentanmeldung vorkommen, insoweit als dort die Seiten jeder Bremsklaue eines jeden Klauenpaares flach sind und keine der obenerwähnten nach hinten und vorn gerichteten, geneigten Anschlagflächen aufweisen, so dass das seitliche Ende eines Anschlagbalkens gegen die flache Seite einer Bremsklaue fährt, wenn die beiden Gleise und ihre zugeordneten Anschlagbalken an der Verbindungsstelle zusammenlaufen.
In den Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen, ist bzw. sind:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform
einer Fördereinrichtung gemäss der Erfindung; Fig. 2 eine Seitenansicht, in vergrössertem Massstab, in der ein Teil der Transportkette der Fördereinrichtung nach Fig. 1 dargestellt ist, zusammen mit einem Klauenpaar, dessen Mitnehmerklaue gegen den Anschlagbalken eines Fördergutträgers anliegt, um diesen vorwärts zu bewegen;
909811/0869
H81270.
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, die zeigt, wie sich ein Anschlagbalken in bezug auf eine Mitnehmerklaue nach vorn und in bezug auf eine Bremsklaue nach hinten bewegen kann, wenn er mit diesem Klauenpaar in kontrollierten Eingriff kommt;
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2;
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf die Anordnung der beiden Gleise für die Fördergutträger und der beiden Transportelemente an der Verbindungsstelle zwischen den beiden Gleisen, die in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, und
Fig. 6 und 7 Draufsichten, die einen Anschlagbalken und zwei Klauenpaare zeigen, von denen jeweils eines einem der beiden Transportelemente zugeordnet ist, wobei die beiden Figuren zwei aufeinanderfolgende Stufen der Überführung eines Anschlagbalkens von der Kontrolle des einen Transportelements an die des anderen darstellen, und zwar in dem Moment, in dem sich der zugeordnete Transportgutträger der in Fig. 5 dargestellten Verbindungsstelle nähert.
90981 1/0869
Die in den Zeichnungen dargestellte Fördereinrichtung weist eine Hauptförderbahn M und eine Nebenförderbahn B auf, die an einer Verbindungsstelle J zusammenlaufen (Fig. 1).
Die beiden Förderbahnen M und B weisen für die Fördergutträger jeweils ein Fahrgleis 10 bzw. 11 auf, über dem ein Transportelement 12, bzw. 13 in Form einer endlosen Kette angeordnet ist, das mit einem Traggleis 12a bzw. 13a versehen ist.
An der Verbindungsstelle J zwischen den beiden Fahrgleisen 10 und 11 ist eine bewegliche Weichenzunge 15 bekannter Bauart vorgesehen, so dass in der vorgesehenen, in Fig. 1 und 5 durch Pfeile bezeichneten Transportrichtung sich bewegende Fördergutträger von dem Nebengleis 11 auf das Hauptgleis 10 rangiert werden oder aber in bekannter Weise auf dem Hauptgleis 10 weiterfahren können.
Die beiden endlosen Ketten 12 und 13 werden jeweils von ihrer eigenen Kraftquelle 16. bzw. 17 über Antriebskettenräder 18 und 19 angetrieben, und um einen unnötigen Aufwand hinsichtlich der Anordnung der Kraftantriebseinrichtungen für die beiden Ketten zu vermeiden, ist keine besondere Vorkehrung getroffen, durch die ein Antrieb der beiden Ketten mit genau der gleichen Geschwindigkeit gewährleistet wird, denn eine solche Massnahme erfordert eine genaue Synchronisierung der beiden Kraftquellen, die in der Praxis von Elektromotoren
909811/0869
gebildet werden, welche dann mit einer komplizierten Regelschalteinrichtung versehen werden müssen.
Die beiden Transportketten 12 und 13 sind jeweils mit in Abständen über ihre Länge verteilten, herabhängenden Gehäusen 20 für paarweise angeordnete, die Fördergutträger angreifende Klauen 21 , 22 versehen. Jedes Paar Klauen 21, 22 besteht aus einer hinteren Mitnehmerklaue 21 und einer vorderen Bremsklaue 22, die in Kettenlaufrichtung mit Zwischenraum angeordnet sind und die hintere bzw. die vordere Stirnfläche eines Anschlags 23 angreifen, der in Form eines Querbalkens auf dem ; oberen Teil jedes Fördergutträgers 24 angebracht ist. Die Anordnung ist so getroffen, dass während der mittels der einen , oder anderen der beiden Transportketten erfolgenden Vorwärts- ( bewegung eines Fördergutträgers 24, ausgenommen bei der Über- ' j führung eines Fördergutträgers von der Kontrolle des einen Transportelements an die des anderen Transportelements an der Verbindungsstelle J, sich jeder Anschlagbalken 23 immer zwischen
den beiden Klauen eines jeden Klauenpaars befindet, so dass ; β die zugeordneten Fördergutträger 24 in kontrollierter Weise | β
vorwärts bewegt werden. I
Demgemäss sind die Mitnehmerklauen 21 und die Bremsklauen 22 so in ihrem Gehäuse 20 gelagert, dass sie sich nicht über die in Fig. 2 dargestellte Arbeitsstellung, in der sie die Fördergutträger steuern, hinaus nach hinten bzw. nach vorn bewegen können.
909811/0869
I Hü I L I U
Ferner sind die beiden Klauen 21 und 22 jedes Paares in bekannter Weise so gelagert, dass sie aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung in bezug auf ihr zugeordnetes Gehäuse 20 senkrecht nach oben gleiten können, um zuzulassen, dass im Falle einer Mitnehmerklaue, der Antrieb vom Transportelement auf den angetriebenen Fördergutträger 24 unterbrochen wird, und dass, ebenfalls im Falle einer Mitnehmerklaue 21, ein sich verhältnismässig schneller vorwärts bewegender Anschlagbalken 23 unter der Mitnehmerklaue, diese vorübergehend anhebend, hindurchlaufen kann, um die in Fig. 2 dargestellte Stellung zu erreichen, und dass, im Falle einer Bremsklaue 22, eine sich verhältnismässig schneller vorwärts bewegende Bremsklaue über einen Anschlagbalken 23 hinweglaufen kann, wobei die Klaue ebenfalls vorübergehend angehoben wird, damit der Anschlagbalken die in Fig. 2 dargestellte Arbeitsstellung erreichen kann.
Um auch die Überführung eines Fördergutträgers 24 von der Kontrolle einer Transportkette zur anderen am Verbindungspunkt J zu erleichtern, ist jede Mitnehmerklaue 21 so gelagert, dass sie sich ihrem Gehäuse 20 gegenüber nach vorn bewegen kann, während jede Bremsklaue 22 so gelagert ist, dass sie sich in bezug auf ihr Gehäuse 20 nach hinten bewegen kann, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Zu den oben beschriebenen Zwecken sind die beiden Klauen 21 und 22 eines jeden Klauenpaares an dem unteren Ende eines
909811/0869
I Δ I U
Schafts 25 vorgesehen und als angeformte Teile des zugeordneten Schafts ausgebildet. Jeder Schaft 25 ist zwischen seinem oberen und unteren Ende mit zwei gegenüberliegenden, in entgegengesetzten Richtungen weisenden Ansätzen 26, 27 versehen, die auf der Oberseite von in dem Gehäuse 20 gelagerten Querbolzen 28 bzw. 29 aufliegen (Fig. 2). Diese Anordnung ermöglicht eine gesteuerte Gleitbewegung jeder Klaue in senkrechter Richtung. Ausserdem sind die Schäfte 25 der Mitnehmerklauen 21 und die der Bremsklauen jeweils mit gegenüberliegenden konvexen Flächen 30 versehen, die gegen den dazwischen sich erstreckenden Querbolzen 29 anliegen, um, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, die vorerwähnte Vorwärtsbzw. Rückwärtsbewegung der Klauen 21 und 22 zuzulassen.
Wie aus Fig. 4 erkennbar ist, ist jede Mitnehmerklaue 21 quer zur Bewegungsrichtung der zugeordneten Kette von länglicher Form, während jede Bremsklaue 22 eine viel geringere seitliche Breite als jede Mitnehmerklaue 21 hat, so dass sie sich seitlich nur um ein geringes Mass über die angrenzende Seitenfläche ihres zugeordneten Schafts 25 hinaus erstreckt.
Notwendigerweise weist jede Minehmerklaue 21, jede Bremsklaue 22 und jeder Anschlagbalken 23 jeweils eine Seite 31, 32, bzw. 33 auf, wobei diese Seiten jeweils von nach vorn und nach hinten gerichteten Flächen gebildet werden, nämlich von den Flächen 31a, 31b_ im Falle der Klaue 21 ,
9098 11/086 9
den Flächen 32a, 32b im Falle der Klaue 22 und den Flächen 33a, 33b_ im Falle des Anschlagbalkene 23, wobei jede dieser Anschlagfläohen an Teilen der Klauen selbst, d.h. an Teilen, die den zugeordneten Haltesehäften 25 angeformt sind, vorgesehen sind.
Die nach vorn und hinten gerichteten Seitenflächen jedes der drei Teile 21, 22, 23 sind von der in Fig. 4 durch die Linie V-V bezeichneten vertikalen Ebene weg nach hinten bzw. nach vorn geneigt. Diese Ebene erstreckt sich in Längsrichtung und in der Mitte des zugeordneten Fahrgleises, das als horizontal angesehen wird, wobei ein Anschlagbalken 23, wie Fig. 4 zeigt, zwischen den beiden Klauen eines Paares angeordnet ist.
Die so geneigten, aneinandergrenzenden Seitenflächen der Teile 21, 22 und 23 vereinigen sich zu seitlich vorstehenden scharfen Führungskanten 31£ bei der Klaue 21, 32£ bei der Klaue 22 und 33£ bei dem Anschlagbalken 23» jede dieser scharfen Führungskanten 31£, 32£, 33£ wird von einer im wesentlichen senkrecht verlaufenden scharfen Kante gebildet. Die Führungskanten 31£, 32£ und 33£ brauchen nicht so scharf wie ein Rasiermesser zu sein und würden es auch in der Praxis nicht sein. Tatsächlich können sie im Querschnitt, in Draufsicht gesehen, leicht abgerundet sein. Die an sie gestellte Hauptforderung besteht darin, dass ihre Breite parallel
909811/0869
U81270
oder im wesentlichen parallel zu der Linie V-V so schmal ist, dass eine Verklemmung zwischen den Flächen der Seite 33 des ' Anschlagbalkens 23 und einer Seite 31 oder 32 der einen oder anderen der beiden Klauen eines jeden Klauenpaars vermieden wird, wenn die Seiten miteinander in Berührung gebracht werden.
Nach den vorstehenden Ausführungen ist es klar, dass die Anschlagflächen 32ει, 32b_ im Falle der Bremsklauen 22, wie Fig. 4 zeigt, von Vorsprüngen an jeder Seite der Bremsklaue gebildet werden, die in der Draufsicht eine dreieckige Form aufweisen.
Die geneigten und nach vorn und rückwärts gerichteten Flächen der Seiten 31 , 32 und 33 der Klauen und des Anschlagbalkens 23 dienen dazu, wirksam zu verhindern, dass die Seite eines Anschlagbalkens 23 gegen die Seite einer Bremsklaue 22 oder einer Mitnehmerklaue 21 gepresst wird, wenn ein Fördergutträger 24 an der Verbindungsstelle J von der einen Transportkette zur anderen überführt wird, wo die beiden Fahrgleise 10 und 11 in einer Weise zusammenlaufen, die jetzt anhand der Fig. 5 bis 7 unter Bezugnahme auf einen Fördergutträger 24 beschrieben wird, der auf dem Nebengleis 11 gegen die Verbindungsstelle J vorwärts bewegt wird und auf das Hauptgleis 10 überführt werden soll.
Zu diesem Zweck sind die die Transportelemente 12 und 13
909811/0869
tragenden Tragegleise I2j| und 13«| in der in Mg. 5 Ms 7 durch Pfeile bezeichneten Konvergenerichtung der beiden Gleise in besug auf ihre Pahrgleise 10 und 11 um ein solches Maea gegeneinander versetzt, dase die gegenüberliegenden Seiten 31 der jeder Transportkette 12 und 13 zugeordneten Mitnehmerklauen 21, wenn sie sich dem Konvergenzpunkt der beiden Fahrgleise 10 und 11 nähern, einen Abstand voneinander aufweisen, der kleiner als die Abmessung eines Anschlag» balkens 23 in Querrichtung ist. Biese Anordnung ermöglicht es, dass der Anschlagbalken eines auf dem Nebengleis 11 vorwärts bewegten Fördergutträger 24 zum Anliegen gegen die Mitnehmerklaue 21 des Transportelements 12 des Hauptfahrgleises 10 gebracht werden kann.
Wenn sich die Transportkette 13 des Nebengleises schneller als die Haupttransportkettβ 12 bewegt, kann der Anschlagbalken 23 eines auf dem Nebengleis fahrenden Fördergutträgers 24 die Mitnehmerklaue 21 eines Klauenpaares des Haupttransportelements 12 einholen und es kann vorkommen, dass sich die scharfe Pührungskante 33c, des Anschlagbalkens 23 direkt gegen die scharfe Führungekante 31£ der angrenzenden Seite dieser an dem Haupttransportelement 12 verhältnismässig langsamer sich bewegenden Mitnehmerklaue 21 legt, so dass die Teile die in Pig. 6 dargestellte Stellung P1 einnehmen. Unter diesen Umständen kann es auf Grund der obenerwähnten scharfkantigen
909811/0869
U81270
-H-
Auebildung der Führungskanten 31£ und 33£ und auf Grund der nach vorn "bzw. nach hinten geneigten !lachen 31a und 31b_ der bo angegriffenen Mitnehmerklaue 21 sowie der in der gleichen Weise angeordneten Flächen 33a und 33h, der angrenzenden Seite dee Anschlagbalkens 23 zu keiner Verklemmung zwischen den Seiten dee Anschlagbalkens 23 und der Mitnehmerklaue 21 des TranBportelements 12 kommen. Statt dessen legt sich die vordere Seitenfläche 33a des Anschlagbalkens 23 oder seine hintere Seitenfläche 33b, gegen die angrenzende Seitenfläche 31b bzw. 31a einer an der Haupttransportkette 12 vorgesehenen Mitnehmerklaue 21 , und da diese sich langsamer als der Anschlagbalken 23 bewegt, steht zu erwarten, dass die Teile die in Fig. 6 dargestellte !Lage P2 einnehmen.
Wenn sich der Anschlagbalken 23 und die Klaue 21 an dem Transportelement 12 jedoch in einer gegenseitigen Lage befinden, in der der Anschlagbalken 23 die Rückseite der Klaue 21 seitlich überlappt bevor er Bie angreift, nehmen die Teile danach anfänglich die in Fig. 6 dargestellte gegenseitige Lage P3 ein.
Da sich das Transportelement 13 schneller als das Transportelement 1 2 bewegt, greift der Anschlagbalken 23 im letzteren Fall, wie Fig. 3 zeigt, die hintere, nach unten und vorn geneigte Fläche 21a der Mitnehmerklaue 21 an, so dass er unter diese hindurch in die in Fig. 2 dargestellte und in Fig. 7 in
909811/0869
Draufsicht gezeigte Stellung P4 gelangt, in der Weise, dass sich der Anschlagbalken 23 nun zwischen den "beiden Klauen eines Klauenpaares erstreckt, um unter deren Kontrolle weiter vorwärts bewegt zu werden.
Es kann jedoch passieren, dass der Anschlagbalken 23, der von dem mit dem Nebenfahrgleis 11 verbundenen Transportelement 13 vorwärts bewegt wird, an der Konvergenzstelle das Haupttraneportelement 12 an einer Stelle, die einer Seite einer Bremsklaue 22 seitlich gegenüberliegt, seitlich überlappt, so dass die scharfe Führungskante 33£ die angrenzende Seite dieser Bremsklaue 22 angreift. Wenn dies geschieht, wird ein Anstossen des Ansehlagbalkens 23 gegen die Seite der Klaue 22 durch die konvergierenden Seitenflächen 32a und 32b vermieden, die, wie aus Stellung P5 der Fig. 7 zu erkennen ist, über die Seitenfläche 33b bzw. 33a der angrenzenden Seite des Anschlagbalkens 23 hinwegfahren.
Somit wird durch die Erfindung in wirksamer Weise vermieden, dass die Seiten des Anschlagbalkens 23 an der Stelle, an welcher ein Fördergutträger 24 von der Steuerung des einen Transportelements an die des anderen Transportelements übergeben wird, gegen die Seiten der Mitnehmer- oder Bremsklauen 21 bzw. 22 stossen.
Falls der Anschlagbalken 23 eines Fördergutträgers 2.4 die Vorderseite einer sich relativ schneller vorwärts bewegen-
9098 11/0869
U81270
den BreniBklaue 22 an der Konvergenz at eile nahe der Verbindungsstelle J überlappt, dann läuft die nach vorn gerichtete Fläche 22a der Klaue 22, die, wie Pig. 3 zeigt, rückwärts nach unten geneigt ist, in der in ]?ig. 3 dargestellten Weise über den Anschlagbalken 23 hinweg, so dass sich der Anschlagbalken 23 schliesslich wieder in der in Pig. 2 dargestellten Weise zwischen den beiden Klauen eines jeden Klauenpaares erstrecken kann.
909811/0869

Claims (2)

  1. U81270
    - 17 -
    Pat entanaprüohe
    Fördereinrichtung naoh dem Hauptpatent «.
    (Patentanmeldung F 41 196 Xl/81 e), mit zwei an einer Verbindungsstelle zusammenlaufenden Fördergutträger tragenden Gleisen, mehreren mit Rädern versehenen, auf den Gleisen fahrbaren Fördergutträgern, einem kraftbetriebenen Transportelement für jedes der Gleise, an den Transportelementen vorgesehenen, mit Zwischenräumen über ihre Länge verteilten Klauenpaaren, die jeweils von einer hinteren Mitnehmerklaue und einer vorderen Bremsklaue gebildet werden, die die hintere bzw. vordere Fläche eines Anschlagbalkens angreifen können, der sich zwischen den beiden Klauen eines Klauenpaares erstreckt und auf jedem Fördergutträger angebracht ist, um eine gesteuerte Vorwärtsbewegung der Fördergutträger duroh ihr zugeordnetes Transportelement zu ermöglichen, wobei die beiden Klauen eines jeden Klauenpaares ihrem zugeordneten Transportelement gegenüber in einer Richtung verschiebbar sind, um es zu ermöglichen, den Anschlagbalken eines Fördergutträgers an der Verbindungsstelle aus der Kontrolle eines Klauenpaares des dem einen der Traggleise zugeordneten Transportelements an die Kontrolle eines Klauenpaares des dem anderen Traggleis zugeordneten Transportelements zu überführen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsklauen (22) zusätzlich zu den Mitnehmerklauen (21) und dem Anschlagbalken (23) der Fördergutträger (24)
    909811/0869
    U81270
    jeweils an ihren Seiten mit vorderen und rückwärtigen Anschlagflächen (32a, 32Td) versehen sind, die von einer in Längsrichtung und in der Mitte des zugeordneten Fahrgleises verlaufenden senkrechten Ebene weg nach hinten bzw. nach vorn geneigt sind, so dass die Anschlagflächen dieser Seiten zu einer scharfen Mhrungskante (32) zusammenlaufen, die in der Mitte zwischen den so zusammenlaufenden vorderen und rückwärtigen Anschlagflächen (32a, 32bJ liegt.
  2. 2. Fördereinrichtung nach Patentanspruch 1, wobei die Bremsklauen an die unteren Enden von Halteschäften einstückig angeformt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Seiten der Bremsklauen (22) vorgesehenen Anschlagflächen (32a, 32b) von in der Draufsicht dreieckigen Vorsprüngen gebildet werden, die an die die Bremsklauen tragenden Schäfte (25) angeformt sind.
    909811/0869
DE19671481270 1966-01-22 1967-01-18 Foerdereinrichtung Pending DE1481270A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB3004/66A GB1172563A (en) 1966-01-22 1966-01-22 Improvements in or relating to Conveyors

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1481270A1 true DE1481270A1 (de) 1969-03-13

Family

ID=9750132

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671481270 Pending DE1481270A1 (de) 1966-01-22 1967-01-18 Foerdereinrichtung

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3424112A (de)
CH (1) CH454750A (de)
DE (1) DE1481270A1 (de)
DK (1) DK120379B (de)
ES (1) ES335903A2 (de)
GB (1) GB1172563A (de)
NL (1) NL6700904A (de)
NO (1) NO120670B (de)
SE (1) SE311930B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000066411A1 (de) * 1999-05-03 2000-11-09 Eisenmann Maschinenbau Kg Power & free-förderer

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3661094A (en) * 1970-01-21 1972-05-09 Webb Co Jervis B Conveyor system for trays
US4616570A (en) * 1981-06-10 1986-10-14 Jervis B. Webb Company Power and free conveyor systems
JPS58136553A (ja) 1982-02-10 1983-08-13 中西金属工業株式会社 パワ−・アンド・フリ−・コンベヤにおけるパワ−・ライン断続部のキヤリヤ移送装置
US4771700A (en) * 1985-07-23 1988-09-20 Nakanishi Metal Works Co., Ltd. Power-and-free conveyor

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293694B (de) * 1964-06-09 1969-04-24

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000066411A1 (de) * 1999-05-03 2000-11-09 Eisenmann Maschinenbau Kg Power & free-förderer

Also Published As

Publication number Publication date
NL6700904A (de) 1967-07-24
NO120670B (de) 1970-11-16
US3424112A (en) 1969-01-28
CH454750A (fr) 1968-04-15
DK120379B (da) 1971-05-17
ES335903A2 (es) 1968-03-01
SE311930B (de) 1969-06-30
GB1172563A (en) 1969-12-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3328690C2 (de) Schleppkreisförderer als Überflurförderer
DE19853685B4 (de) Vorrichtung zum Umsetzen eines Gegenstandes
EP0156113B1 (de) Staurollenförderer
DE2014915C3 (de) Schleppkettenkreisförderanlage
DE1805753C3 (de)
DE2127310C3 (de) Fördereinrichtung für Flaschen oder ähnliches Fördergut
DE2504421A1 (de) Antriebsschlitten fuer gewinnungsmaschinen im bergbau
DE3221116C2 (de)
EP0387188B1 (de) Prisma-Weiche
DE2245193C2 (de) Anordnung zum Überführen von Fördergutstücken von einem ersten Förderer auf einen, unterhalb des ersten angeordneten und quer zu diesem fördernden, zweiten Förderer
DE1481270A1 (de) Foerdereinrichtung
DE1481195A1 (de) Foerdereinrichtung fuer den Guetertransport auf dem Fussboden
DE1293694B (de)
DE2130877A1 (de) Stapeleinrichtung fuer regelmaessig geformte,flache Gegenstaende,z.B.Biskuits
DE2355226C3 (de) Schleppkettenförderer
DE1125409B (de) Vorrichtung zur Entnahme von Proben, insbesondere Erzproben, von einem laufenden Foerderband
DE2940014C2 (de) Vorrichtung zum Quertransport
DE2723461C2 (de)
DE3304088A1 (de) Haengefoerderer, insbesondere schleppkreisfoerderer
DE2100253C3 (de) Haltestation für eine Schleppkettenkreisförderanlage
DE1281346B (de) Vorrichtung zum UEberfuehren von gleislosen Foerderwagen einer Unterflurschleppkettenfoerderanlage von Nebenfoerderstrecken in eine Hauptfoerderstrecke
DE2515024A1 (de) Ausschleuser fuer stueckgutfoerderer
DE1966372C3 (de) Einrichtung zum Überführen von Lastenträgern für Schleppkreisförderer von einer ersten Antriebsschiene auf eine zweite. Ausscheidung aus: 1944345
DD151288A1 (de) Vorrichtung zum querfoerdern von material
DE1965767A1 (de) Schleppwagenfoerderanlage