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DE2940014C2 - Vorrichtung zum Quertransport - Google Patents

Vorrichtung zum Quertransport

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Publication number
DE2940014C2
DE2940014C2 DE19792940014 DE2940014A DE2940014C2 DE 2940014 C2 DE2940014 C2 DE 2940014C2 DE 19792940014 DE19792940014 DE 19792940014 DE 2940014 A DE2940014 A DE 2940014A DE 2940014 C2 DE2940014 C2 DE 2940014C2
Authority
DE
Germany
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guide surface
longitudinal
conveyor
chain
cams
Prior art date
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Expired
Application number
DE19792940014
Other languages
English (en)
Other versions
DE2940014A1 (de
Inventor
Josef 5471 Niederzissen Schiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE2940014A1 publication Critical patent/DE2940014A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2940014C2 publication Critical patent/DE2940014C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/76Fixed or adjustable ploughs or transverse scrapers
    • B65G47/766Adjustable ploughs or transverse scrapers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/84Star-shaped wheels or devices having endless travelling belts or chains, the wheels or devices being equipped with article-engaging elements
    • B65G47/841Devices having endless travelling belts or chains equipped with article-engaging elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Quertransport von Bauteilen, wie beispielsweise Brettern, Balken o. dgl. auf Längsfördereinrichtungen mit angetriebenen, auf in Förderrichtung parallel verlaufenden Tragschienen angeordneten Förderrollen, bei der zwischen den Rollen gesteuert angetriebene endlose Zugmittel mit quer zur Förderrichtung bewegbaren Mitnehmernocken vorgesehen sind.
Vorrichtungen der eingangs genannten Art dienen beispielsweise dazu, die mittels Rollengängen antrans portierten Bauteile zur Bildung von Stapeln oder zur Übergabe auf andere Rollengänge automatisch seitlich abzuschieben, wodurch Arbeitskräfte eingespart werden sollen. Vorrichtungen zum seitlichen Transport von Bautei len sind bekannt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen werden als Mitnehmer pneumatisch oder hydraulisch betriebene Schiebeelemente, Unterflur-Winkelhebekonstruktionen und ähnliche Einrichtungen verwendet. Diese Einrichtungen sind in der Regel unverrückbar angeordnet und müssen bei unterschiedlichen Längen der zu fördernden Bauteile entsprechend viel Abschiebeelemente aufweisen. Das führt zu steuerungstechnisch aufwendigen Konstruktionen. So ist aus der FR-OS 23 87 879 eine fest in eine Längsfördereinrichtung eingebaute Vorrichtung zum Quertransport bekannt geworden. Bei dieser sind quer zur Längsförderrichtung bewegbare, endlose Transportketten vorgesehen, welche paarweise dicht nebeneinander und seitlich zueinander versetzt zwischen den Transportrollen der Längsfördereinrichtung, in einem bestimmten, von den Abmessungen der Transportkette abhängenden Entfernung, doppelt angeordnet sind. Die Transportketten weisen mehrere Mitnehmer auf, die in Transportposition die Güter quer zur Längsförderrichtung abheben und wegtransportieren.
Nachteilig ist weiterhin, daß bekannte Abschiebekonstruktionen keine Anpassung an die unterschiedlichen Länge von Bauteilen ermöglichen. Vielmehr können mit den bekannten Vorrichtungen, nur jeweils Bauteile mit
bestimmter Länge transportiert werden. Bei Änderung der Länge der zu fördernden Teile ist auch der Einbau hieran angepaßter Abschiebevorrichtungen in die Fördereinrichtung erforderlich, was sehr zeit- und kostenaufwendig ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie bei geringem Bau- und Umbauaufwand für Abschiebearbeiten bei großen und schweren Bauteilen universell
einsetzbar ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß wenigstens eine, eine oder mehrere Mitnehmernokken tragende Einheit auf den Tragschienen der Fürderrollen aufgelegt ist, daß die Mitnehmemocken zapfenförmig ausgebildet und an einer motorisch angetriebenen Endloskette senkrecht zur Kettenumlaufebene, nach oben ragend befestigt sind, daß die Endloskette an den beiden Außenkante r: einer Führungsfläche zwangsgeführt ist, welche zur Bildung einer schräggestellten Kettenumlaufebene in Förderrichtung der Längsfördereinrichtung geneigt ist, wobei die Mitnehmernocken beim Passieren der auf Grund der Neigung oben liegenden Außenkante der Führungsfläche über die Förderrollen der Längsfördereinrichtung hinaus nach oben in die Bewegungsbahn des Fördergutes ragen und beim Passieren der unteren Außenkante mit ihren oberen Enden tiefer als das Fördergut liegen.
Vorteilhaft ist es, daß bei Verwendung von zwei oder mehr, in beliebigem Abstand parallel zueinander zwischen den Förderrollen auf die Tragschienen auflegbaren Einheiten eine die Getriebebremsmotoren zum Antrieb der Endlosketten zum Synchronbetrieb verbindende Steuerschaltung vorgesehen ist, derart, daß sich die Mitnehmemocken in bezug auf die Längsfördereinrichtung jeweils in gleicher Querposition auf den Einheiten befinden.
Der Einsatz von Mitnehmerelementen die an umlaufenden Endloszugmitteln angeordnet sind, ist auch aus der DE-PS 318 723 bekannt. Die bekannte Anwendung ist jedoch nur für Leichtgut konstanter Abmessungen, nämlich Zigaretten geeignet, die auf einem Förderband transportiert und in Gruppen quer abgeschoben werden sollen. Gemäß der Aufgabe sollen jedoch große und schwere Bauteile, wie Bretter oder Balken o. dgl. abgeschoben werden. Würden diese auf einem Bandförderer transportiert, so ergäben sich untragbar große Abschiebekräfte und unzulässige Querbeanspruchungen des Bandförderers. Die dabei geforderte Vielseitigkeit kann mit der bekannten Vorrichtung ebenfalls nicht erzielt werden; denn bei Wechsel des Formates des Fördergutes müßten jeweils angepaßte Mitnehmerelemente am Endloszugmittel befestigt werden, ferner muß die Mitlaufgeschwindigkeit des Endloszugmittels jeweils exakt der Bandgeschwindigkeit des Förderbandes entsprechen und schließlich muß die Abschiebeeinheit seitlich neben dem Längsförderer aufgestellt werden, wodurch bei Einsatzbereichen, die denen der Erfindung entsprechen, unzulässig viel Platz beansprucht wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist robust und einfach aufgebaut Die Einheiten können von einem Mann mühelos in den Transportrollengang eingehängt und wieder entfernt werden. Eine feste Montage ist nicht erforderlich. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt daher eine große Mobilität. Zwei Einheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung können in Abhängigkeit von der Länge der abzuschiebenden Bauteile in bestimmtem Abstand zueinander in das Rollengang-System eingehängt werden. Hierdurch ist stets ein paralleles Abschieben der Bauteile gewährleistet.
Die Einheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung können auch in der Weise eingesetzt werden, daß die in Transportrichtung der Längsfördereinrichtung gesehene hintere Einheit fest an denselben installiert ist, während die davorliegende Einheit individuell auf Abstand gesetzt wird.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind jeweils auf den Endlosketten der Vorrichtungen mindestens zwei Nocken im gleichen Abstand angeordnet Hierdurch wird erreicht, daß die Mitnehmemocken in kurzer Folge zum Einsatz kommen, wodurch auch bei kontinuierlichem Materialfluß jedes Teil ordnungsgemäß abgeschoben wird. Die Einheiten der Vorrichtung können jedoch auch mit einer beliebigen Anzahl Mitnehmemocken ausgerüstet sein und eine große Längenausdehnung besitzen. Hierdurch ist es möglich, das in Querrichtung zu transportierende Material auch taktweise seitlich abzuschieben.
In vorteilhafter Weise ist zur Auslösung des Kettenantriebs der Vorrichtung eine an sich bekannte Steuerschranke an der Längsfördereinrichtung angeordnet und an einer der Ketten-Umlenkungsstellen der Vorrichtung ein Endschalter zum automatischen Abschalten des Kettenantriebs nach Beendigung des Quertransportes installiert Die Steuerschranke wird von dem ankommenden Material betätigt und löst den Kettenantrieb und damit den Querschiebevorgang aus. Der Endschalter beendet den Quertransport in dem Moment, in dem der leerfahrende Nocken diesen erreicht hat, nachdem der andere Nocken das Abschieben durchgeführt hat und in die untere Kettenbahn eingeschwenkt ist
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind Antriebsmotor und Getriebe der Vorrichtung jeweils an einem Ende der schräg gestellten Führungsfläche (Förderschwert) derselben auf deren Unterseite angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß die Vorrichtung einen günstigen tiefliegenden Schwerpunkt erhält und überdies die Oberseite der Einheiten frei von störenden Aufbauten sind.
In vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Vorrichtung am Motorende an der Schmalseite mit einem Handgriff versehen.
Vorteilhaft ist weiterhin, daß die Führungsfläche an ihren Außenkanten Kunststoffschienen zur Zwangsführung der Endloskette aufweist Hierdurch wird u. a. der Vorteil erzielt daß die Endloskette mit den Mitnehmernocken an jeder Stelle der Kettenbahn in gleicher Höhe angeordnet ist, so daß ein gleichbleibend guter Eingriff der Nocken beim Quertransport der Bauteile gewährleistet ist. Außerdem wird hierdurch ein ruhiger, gleichmäßiger und geräuschloser Lauf der Endloskette gewährleistet.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Führungsfläche auf einem kastenförmigen Gestell montiert welches an der Unterseite einer der Längskanten Einschnitte aufweist, in weiche die Tragschienen beim Auflegen einschiebbar sind, um die Lage der Führungsfläche zur Längsfördereinrichtung unverrückbar festzulegen und deren Schräglage herbeizuführen. Durch diese Ausgestaltung wird gleichzeitig eine exakte rechtwinklige Lage der Vorrichtung zu den Tragschienen der Längsfördereinrichtung nach Auflegen erzielt. Dies ist eine der Voraussetzungen, um ein Abschieben des Fördergutes in einer zur Längsförderrichtung parallelen Lage zu ermöglichen. — Die Schrägstellung der Ebene, in der die Endloskette der Vorrichtung geführt ist, kann weiterhin aber auch durch eine entsprechende Schrägstellung des Bodens des kastenförmigen Gestells erfolgen. Zur Erzielung einer rechtwinkligen Lage der Vorrichtung zur Längsfördereinrichtung können Vertiefungen von der Breite und im Abstand der Führungsschienen der Längsfördereinrichtung in dem schräg gestellten Boden des Gestells angeordnet sein.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann die Vorrichtung mit einer parallel zur oberen Kante in ihrer Führungsfläche verlaufenden Führungsleiste ausgestattet sein, welche von der einen Umlenkstelle der Endloskette der Vorrichtung einwärts gebogen ist und in schräger Richtung die Führungsfläche der Vorrichtung überbrückt und wieder in eine zur Einheit der Vorrichtung eine Winkelübergabe von Werkstücken von einer Längsfördereinrichtung zu einer winklig hierzu angeordneten. Vorteilhafterweise ist am Ende der Längsfördereinrichtung mit den umzulenkenden Werkstücken ein Anschlag- und Kontaktauslöser angeordnet, der nach Anschlag des Fördergutes die Bewegung der Kette mit den Fördernocken der erfindungsgemäßen Vorrichtung auslöst. Der Fördernocken erfaßt beim Durchlauf des höher liegenden Kettenweges das ankommende Brett o. dgl. am vorderen Ende, wodurch dasselbe seitlich weggezogen und von der Zuführungs-Fördereinrichtung her so lange noch zu den winklig aneinanderstoßenden \ängsfördereinrichtungen diagonal transportiert wird, bis es dank der Führungsleiste die Winkellage und damit die neue Transportrichtung der angrenzenden Längsfördereinrichtung erreicht hat.
Die Erfindung ist anhand zweier Ausführungsbeispiele schematisch in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 — die auf die Führungsschienen einer Längsfördereinrichtung aufgelegte erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem zu transportierenden Brett in räumlicher Darstellung,
Fig.2 — die auf die Führungsschienen einer Längsfördereinrichtung aufgelegte Vorrichtung in Seitenansicht, mit Blick auf den den höheren Kettenweg durchlaufenden, über die Transportrollen überstehenden Mitnehmernocken und den gleichzeitig den unteren Kettenweg durchlaufenden, unter dem quer zu schiebenden Brett wieder zurücklaufenden Mitnehmernokken,
F i g. 3 — zwei in entgegengesetzter Förderrichtung transportierende, nebeneinander aufgestellte Längsfördereinrichtungen mit Anordnung der zum Abschieben des Materials von der einen zu der anderen Längsfördereinrichtung erforderlichen beiden erfindungsgemäßen Vorrichtungen in Draufsicht und
Fig.4 — zwei im Winkel zueinander angeordnete Längsfördereinrichtungen mit Anordnung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung von besonderer Länge mit Führungsleiste zum Umlenken des Fördergutes von einer Längsfördereinrichtung auf die winklig hierzu angeordnete Einrichtung iin Draufsicht
Die in den Zeichnungen schematisch dargestellte erfindungsgemäöe Vorrichtung i besteht aus einer schräg gestellten Führurigsfläche 2 mit einer an den Außenkanten der Fläche in Kunststoffschienen 3 umlaufenden und zwangsgeführten Endloskette 4 mit senkrecht zu ihr nach oben stehenden Mitnehmernokken 5,6 in Zapfenform. Die Endloske:tte 4 wird über ein Antriebskettenrad 7 mittels eines samt Ende der Führungsfläche 2 auf deren Unterseite angeordneten Elektromotors 8 mit Getriebe 9 bewegt. An ihrem mit Motor 8 versehenen Ende ist die Führungsfläche 2 der Verbindung 1 mit einem Handgriff 10 versehen.
Zum Abschieben des Fördergutes 11 bspw. von einer Längsfördereinrichtung 12 auf eine andere (F i g. 3) sind jeweils zwei Einheiten der Vorrichtung erforderlich, welche auf den parallelen Tragschienen 13 der Förderrollen 14 der Längsfördereinrichtungen 12 an beliebiger Stelle zwischen den Förderrollen 14 aufgelegt werden.
Die Führungsfläche jeder der Vorrichtungen 1 ist in einem kastenförmigen Gestell 15 montiert, dessen Unterseite so ausgebildet ist, daß jede der Vorrichtun-
r, gen 1 nach Einhängen in die Längsfördereinrichtungen 12 automatisch dieselbe Schrägstellung und eine rechtwinklige Lage zur Förderrichtung der Längsfördereinrichtung 12 einnimmt. Außerdem sind auf der Rückseite der Führungsfläche in den Zeichnungen nicht
ι. dargestellte Ausnehmungen, Vertiefungen o.dgl. von der Breite und im Abstand der Tragschienen 13 der Längsfördereinrichtungen 12 angeordnet, derart, daß jede Vorrichtung 1 nach Einhängen in die Längsfördereinrichtungen 12 eine klar definierte Position einnimmt. Die Schrägstellung der Führungsfläche 2 der Endloskette 4 mit den Mitnehmernocken 5,6 der Vorrichtung bewirkt, daß ein Kettenweg höher als der andere angeordnet ist und der Mitnehmernocken 5 beim Durchlaufen des oberen Kettenwegs über die Förder-
jii rollen 14 der Längsfördereinrichtung 12 nach oben hinausragt und das ankommende Fördergut 11 seitlich wegtransportieren kann, wobei der Nocken 6 nach Umlenkung vertieft unter der Oberkante der Förderrollen 14 und unter dem quer geschobenen Fördergut 11
>■> wieder zurückläuft.
An einer der Kettenumlenkstellen der Vorrichtung 1 ist ein an sich bekannter Endschalter 16 befestigt, der den Querschiebevorgang der Vorrichtung beendet, wenn der leerfahrende zweite Nocken 6 diesen erreicht
:<·. Die Auslösung des Querschiebevorgangs erfolgt durch eine an sich bekannte Steuerschranke an der Längsfördereinrichtung 12, die vom ankommenden Fördergut 11 betätigt wird.
Die Vorrichtung 1 eignet sich auch zur Winkelüberga-
v> be von einer Längsfördereinrichtung 12 auf eine winklig hierzu anschließende Fördereinrichtung. Hierzu ist die Vorrichtung 1 mit einer parallel zu der oberen Kante ihrer Führungsfläche 2 verlaufenden Führungsschiene 17 ausgestattet, welche an ihrem von der Umlenkstelle des Fördergutes weiter entfernt liegenden Ende um ca.
45° zur Vorrichtung hingebogen ist, diese überbrückt und in eine zur Längsrichtung der Vorrichtung parallelen Richtung zurückgebogen ist
Wenn das umzulenkende Fördergut an einem am Ende der Längsfördereinrichtung befindlichen Anschlag- und Kontaktauslöser 18 anschlägt, wird der Antrieb der Endloskette 4 der Vorrichtung 1 ausgelöst, was dazu führt, daß der über die Rollenoberkante der Längsfördereinrichtungen 12 hinausstehende Mitnehmernocken 5 bzw. 6 das Fördergut seitlich in Richtung der winklig angeordneten Fördereinrichtung entlang der Führungsschiene 17 wegzieht Dabei wird dieses vor. der Zuführungseinrichtung her noch in diagonaler Lage transportiert, bis es die Winkellage der anschließenden Fördereinrichtung erreicht hat
1 — Vorrichtung zum Quertransport
2 — schräggestellte Führungsfläche
3 — Kunststoffschiene
4 — Endloskette
5,6 — Mitnehmernocken
7 — Antriebskettenrad
8 — Elektromotor
9 —Getriebe
10 — Handgriff
11 — Fördergut
12 — Längsförderemrichtungen
13 —parallele Tragschienen
14 — Förderrollen
15 — kastenförmiges Gestell
16 — Endschalter
17 — Führungschiene
18 — Anschlag- und Kontaktauslöser
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Quertransport von Bauteilen, wie beispielsweise Brettern, Balken o. dgl. auf Längsfördereinrichtungen mit angetriebenen, auf in Förderrichtung parallel verlaufenden Tragschienen angeordneten Förderrollen, bei der zwischen den Rollen gesteuert angetriebene endlose Zugmittel mit quer zur Förderrichtung bewegbaren Mitnehmernocken vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine, eine oder mehrere Mitnehmernocken (5, 6) tragende Einheit auf den Tragschienen (13) der Förderroüen (14) aufgelegt ist, daß die Mitnehmernocken (5, 6) zapfenförmig ausgebildet und an einer motorisch angetriebenen Endloskette (4) senkrecht zur Kettenumlaufebene nach oben ragend befestigt sind, daß die Endloskette (4) an den beiden Außenkanten einer Führungsfläche (2) zwangsgeführt ist, welche zur Bildung einer schräggestellten KeUenumlaufebene in Förderrichtung der Längsfördereinrichtung (12) geneigt ist, wobei die Mitnehmernocken (5, 6) beim Passieren der auf Grund der Neigung oben liegenden Außenkanten der Führungsfläche (2) über die Förderrollen (14) der Längsfördereinrichtung (12) hinaus nach oben in die Bewegungsbahn des Fördergutes (11) ragen und beim Passieren der unteren Außenkante mit ihren oberen Enden tiefer als das Fördergut (U) liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei oder mehr, in beliebigem Abstand parallel zueinander zwischen den Förderrollen (14) auf die Tragschienen (13) auflegbaren Einheiten, eine die Getriebebremsmotoren (8, 9) zum Antrieb der Endlosketten (4) zum Synchronbetrieb verbindende Steuerschaltung vorgesehen ist, derart, daß sich die Mitnehmernocken (5, 6) in bezug auf die Längsfördereinrichtung (12) jeweils in gleicher Querposition auf den Einheiten befinden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Endloskette (4) mindestens zwei Nocken (5, 6) im gleichen Abstand angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auslösung des Kettenantriebes der Vorrichtung eine Steuerschranke an der Längsfördereinrichtung (12) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Kettenumlenkungsstellen der Vorrichtung ein Endschalter (16) zum automatischen Abschalten des Kettenantriebes nach Beendigung des Quertransportes installiert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsmotor und Getriebe an einem Ende der schräggesteüten Führungsfläche (2) auf deren Unterseite angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (2) am Motorende, an der Schmalseite mit einem Handgriff (10) versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (2) an ihren Außenkanten Kunststoffschienen (3) zur Zwangsführung der Endloskette (4) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (2) auf einem kastenförmigen Gestell (15) montiert ist,
welches an der Unterseite einer der Längskanten Einschnitte aufweist, in welche die Tragschienen (13) beim Auflegen einschiebbar sind um die Lage der Führungsfläche (2) zur Längsfördereinrichtung (12) unverrückbar festzulegen und deren Schräglage herbeizuführen.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsfläche (2) eine, parallel zu deren Oberkante verlaufende Führungsleiste (17) angeordnet ist, welche vor der einen Umlenkstelle der Endloskette (4) einwärts gebogen ist, in schräger Richtung die Führungsfläche (2) überbrückt und wieder in eine zur Längsrichtung der Vorrichtung parallelen Lage zurückgebogen ist
DE19792940014 1979-10-03 1979-10-03 Vorrichtung zum Quertransport Expired DE2940014C2 (de)

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DE2940014A1 DE2940014A1 (de) 1980-11-27
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