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"Mit einem Film Ubersogene Platte aus gebundenen Mineralfasern" Die
Erfindung bezieht sloh auf mit einem Film Ubersogono n attos au gobundonon Mineralfassern
zum voreinanderstoßenden Einbau als Wand- oder Deckenabdeckung. Insbesondere richtet
sich sie Erfindung auf Platten mit Wärmeisolations- und Schallschluckeigenschaften.
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Die erfindungsgemäßen Platten sind vorzugsweise aus gebundenen zusammengepreßten
Glasfasermatten zusammengesetzt. Solche poröse, geringe Diohte aufwoisende gtirpsr
sus Glasfasern oignon lok inabeaondere sur Geräuschdämpfung infolge der Fähigkeit
ihrer vielen kleinen, miteinander in Verbindung eichenden Buttes in der Fassermasse,
die. Sehallwellen abzufangen und zu abeorbieranz Die feinen Taschen stehender Luft
sind außerdem für die Wärmeisolstionsfähigkeit solcher Fassermassen verantwortlich.
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Die Faserglasplatten. werden gewöhnlich in den verschiedensten obanon
Abmeaaungen von 25 x 25 an für Schalldämmplatten bis zu 120 x 120 an fUr Deokenabdeokungen
und sonstige flache Platten hergestellt. Die Ubliohe Dicke welcher Platten betr
swischen 25 und 38 mg bei größeren Platten trifft man jedoch auch auf Star} bis
su 50 mm. Der Schallschluckeffekt steigt gewöhnlich mit der Diode der Platten und
liegt in einem Bereich von 0, 95 bis 0, 90.
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Diese Platten werden häufig fUr die Yorkloidung oder für den Aufbau
von Decken verwendet, wo man aie mit Hilfe von Klebmitteln anklebt oder in mechanischen
Aufhängesystemen aufhäng.t Die großen Platten werden außerdem auf ein Rahmenwork
ale Formplatten bei Dachkonstruktionen verwendet, wo aie eingegossene Gipsdecken
tragen, die allgemein eine Stärke von ca. 50 mm aufweiaen.
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Hinsichtlich do* leichten Gewichtes und der Sohallaehluckeigensohaften
der Platten erwiesen sich insbesondere Glasfasern mit einem Durohnesser swisohen
3/looo und 5/loo an ale baaondara goeignet. Fasern noch kleineren Abmessungen verbessern
gewisse Eigenschaften der Produite, grena Pasern mit grOBeren Durchmessern bie su
2/loo an gleich guto Ergebniaae liefern, jedoch aua wirtschaftlichen Grüûndern Gegebenenfalls
praktischer sind.
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Dia Größe der Huera wird durch die Art und die Regelung der
Herstellungsvorrichtung
bestimmt. In solahen Vorrichtungen verwendet man gewöhnlich Luft, Dampf oder Verbrennungsgase
zum Auoslohen von au kleinen Öffnungen austretenden geschmolzenen Glasfäden. Die
derart hergestellten asern werden an der Formstalle gesammelt, wobei ein ungebundenee
Bindemittel in don Fasern dispergiert wird.
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Ein Bindemittel, da aus einer Kombination von élu uns Phenolformaldehydharzen
son in Verhältnis von annShernd 1 : 2 be-Bteht, boultst eine annehmbare Festigkeit
und Feuerwiderstandsfähigkeit. Es sind auch eine Reihe anderer Bindemittel für solohe
Glasfasermassen bekannt, die ähnlich gute Ergebnisse liefern. Diese Bindemittel
enthalten Epoxy-Harnstoff- und Polyeaterhara. Die Mange don Bindomittela liegt swisehon
9 ud 26 Gew.-% der fertigen Platte abhängig von der gewünschten mechanischen Widerstandsfähigkeit
und Feuerfestigkeit.
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Der das ungehärtet Bindemittel dispergiert enthaltende passerformling
wird auf die in der fertigen Platte gewünschte Dichte zusammengeepreßt, wthrond
das Bindemittel durch Wärmeeinwirkung auegehErtet wird. Die zusammengepreßte puasse
wird so hinsichtlich lhrer Dimensionen stabilisiert. Die Dichte des Produites liegt
in allgemeinen zwischen 0,12 und 0, 25 g/ccm mit einem Durchohnitt in der Niche
von 0, 176 g/ccm. Die einselnen Platten werden hergestellt, indes man den Paserrohling
entaprechend don gewünschten Abmessungen in Längsrichtung und querrichtung serschneidet.
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Us die notigen Schallschluckeigenschaften aufzweisen, müssen die ObortlSohon
der fertigen Platten entweder pord wein oder au einem dünnen, nicht befestigten
Film mit ausreichender Biegsamkeit beetehen, so da8 dieser vibrieren und die Schallwellon
ins Innere der Platte Ubertragon kann. Diese vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden
Überzüge laasen sich verschieden einfärben oder mit entsprechenden Mustern bedrucken.
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Ein glatter Film wird gegenüber pordeen Überzügen vorgesogen, da or
sich lelohter abwaaohen läßt und der Ansammlung von Staub entgegenwirkt. Im Gegensats
dasu neigen pord arbUbersUg dasu, sich beim Waschen aufzulösen und leicht su verschmutzen.
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Trots der Tortille der Pilmüberzüge war der Vorkauf solcher Platten
bis su sine= gewissen Grad duroh die tonton don Filmmaterials, durch die Schwierigkeiten
und durch die Kosten der Befestigung des Pilmmaterials auf der Grundplatte, sowie
weiter durch die geringere Schallschluokfähigkeit beeinträchtigt, die sich aus der
teilweiaen Befestigung solcher Films, aua der Natur ihrer Zusammeneetzung und infolge
der Dicke des Filmes ergeben.
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Haputziel der vorliegenden Erfindung ist deshalb die Schaffung von
festen, mit einem Film abgedeckten Platten aus gebundenen
Mineralfasern,
vorzugsweise Glasfasern mit hohen Schallschluckeigenaohaften, die sich wirtaohafilioher
ale die bicher mokaston Produkto herstellen lassen.
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AuBerdem richtet mich dio Erfindung auf die Schaffung von aohalltchluekandan
Platten o. dgl. mit verbessertem Ausschen.
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Die Erfindung will weiter yin noues und günstigeres Vwrfahrwm sur
Herstellung solcher Platten schaffen.
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Inabexondwrw riohtst sich die Erfindung auf eine mit einem Film Uberzogwnw
Schallschluckplatte, bel der der Film glatt über don Santon liage atatt, wie bai
don bicher bekannten Platten, aieh dort in Falten su logen.
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Durch die Erfindung moll forner ein Verfahren zum Überlegen und Befestigen
sine* thermoplatiaohen Filmes auf einer aus Glasfasern beatehenden Platte vorgeachlagen
werden, wobei vergleichsweiae niedrige Temperaturen auaammen mit auf don Kanten
der Platte niedergeschlagenm, surch Wärme aktiviertem Klebstoff Verwendung findon
pollen.
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Dol der Durchführung des erfindungsgamäßen Verfahrene wird forner
Dog fUr don Kantenteil der Platten angewendet, um den Film gegen einen porösen Klebstoffüberzug
auf den Kantenteil zu preaaen.
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Diese und andere Ziele der Erfindung erreicht man im wesentlichon
dadurch, daß man die Seitenkanten der Grundplatte mit einem Rlobatoff derart überzieht,
daß in don Kantenflächen wenigstens eine gowleas Porosität verbleibt, einen dünnen
Kunststoffilm' über die Grundplatte legt, wenigstene einen Teil des Filma in einen
erweichten, jedoch nicht klebrigen Zustand orwärmt, don Film durch Luftaog durch
den pordron Körper der Platte gogen die Flache der Platte und gegen ihre Seitenflächen
in Eingriff sit don Klebstoff ansaugt und den so gehaltenon Film kühlt.
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Die Erfindung aoll im folgenden nanhand der Zeichnungen nSbor erläutert
werden. Diese zeigen in Fig. 1 eine perapektiviaohe Anaioht einer kleinen schallaohluokenden
Platte mit einem Filmüberzug gemäß der vorliegenden Erfindung t Fig. 1A einen vergrößerten
Sohnitt durch einen Kantenteil der Platte nach Fig. 1 ; Fig. 2 eine schematische
Drauticht auf eine Prduktionsaiage sur aufbringung der Filmüberz2ge auf die Schallschluck-oder
ähnlichen Platten au gebundenen Glasfasern ; Fig. 3 eine vergörßerte Draufsicht
auf das Einlaufende der Produktionsanlage naah Fig. 2 mit einer Plattenzuführungs-
und einer Klebmittelaufbringvorrichtung
Fig. 4 eine Seitenansicht
der Vorrichtung nach Fig. 3 @ Fig. 5 eine Frontanzicht der Vorrichtung nach Fig.
3 mit teilweise weggebrochonen Teilen ; Fig. 6 einen Teilscnitt linge der Linie
6-6 der Fig. 3 ! Fig. 7 einen Teilechnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 4 ! Fig.
8 eine Teildraufzioht auf die Eckenübergabevorrichtung, die die Platten von einem
Förderer auf einen zweiten, senkrecht dazu stehenden Perdurer übergibt ; Fig. 9
eine Seitenaneieht der rechten Seite der Vorrichtung nach Fig. 8 ; Fig. 10 eine
Draufetokt auf eine Saugnapf-Transportvorrichtung g Fig. 11 sine Aneioht der reohten
Seite der Vorrichtung nach Fig. 10 ; Fig. 12 eine Yorderansioht der Transportvorrichtung
nach den Fig. 10 und 11 t Fig. 13 eine Seitenansicht einer Vakuumforsmasohlne su
Aufsiehen eines Kunststoffilmes auf eine Reihe von Platten; Fig. 14 eine Teildraufsicht
einer Beschneidevorrichtung der Produktionsanlage, die auf dan Abgabeende der Vakuumformxaschlne
folgt ;
Fig. 15 eine Seitenanaicht der Beschneidevorrichtung naoh
Fig. 14 ; und Fig. 16 einen vergrößerten Schnitt durch Elemente der Vakuumformnaschine
mit einer durchlaufenden Platte.
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In Fig. 1 der Zeichnungen ist eine erfindungsgemäße Sohallschluokplatte
20 wiedergegeben. Dièse Platte 20 besitst einen Kunsttoffilmüberzug 21, welcher
ohne Befeztigung, jedoch ong über der Hauptfläche 23 der Platte liegt und linga
der Kanten 24 der Platte fixiert ist. Wie man aue der Zeiohnung erkennt, besitzt
die Platte einen unteren hinterechnittenen Randtell mit einer Rille 25 an der Oberseite.
Diese Kontur erhElt man durch Abschneiden, Aussägen oder einen anderen Schneidvorgang.
Der über dieaen Teil légende Film wird bei dem gleiohen Vorgang entfernet. Die Rille
oder But 24 dient sur Aufnahme von Yedern benachbarter Platten oder von Flanschen
an den Aufhängevorrichtungen. Der hinterachnittene Teil unter der Rille l§ßt einen
Plats zwischen don Platten fur den flachen Teil der Aufhängevorriohtung, von den
die Flanachen seitlich vorstehen, Die in Fig. 2 schematisch wiedergegebene Produktionaanlage
ermöglicht ein Verfahren zur Aufbringung eines Kunststoffilmes 21 auf Sohallachluokplatten
oder andere, aus gebundenen Glasfasern zusammengepreßte Platten gemma8 der vorliegenden
Erfindung.
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An Beginn der Anlage befindet winch eine Plattenzuführungsvorrichtung
27. Fig. 3, 4 und 5 selgen sorboserto Ansichten disse Toile. Br beateht sue eine*
Hauptrahmen 28, wo in der Nähe ton deaaen Oberteil die Wollen 29 und 30 montiert
sind, Dieae tragen eine Reihe von Kettenrädern 31 und 32, us die in Abstand angeordnote
Rollenketten lauten, welche ale Fördorer 33 dienen.
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Oberhalb des Förderers befindet sich yin Trichter 35, besson eine
Seitenplatto 36 von don Enden von Gewinderstangen 37 und 38 montiert ist. Die Flanschenden
der Stangen sitzen drehbar in auf der Seitenplatte 36 bofeotlgten Bunden 39. Die
aoitlioho Binetellung der Soitenplatte 36 l§Bt sioh durch Drehon der Kurbal 40 verändern,
die auf einem Ende der Stange 37 befeatigt ist. Bei 1 Betätigung der Kurbel wird
die 9tango 37 infolge lhres Oewindeeingriffes mit der festen Lutter 42 vorgerückt
oder zurückgezogem.
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Die Gewindestange 38 wird in glolohor Weise vorgerückt oder zurückgezogen,
da aie durdh die hosto Gewindemutter 43 geführt ist. Die Drehung der Stange 38 lot
mit/der Drehung der Stange 37 durch eine tette 45 synchronisiert, die über auf den
Stangen befeatigte Kettenräder 46 und 47 läuft.
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Die als Belspiel gewählten Platten 50 haben Abmeaaungen vom 30 x 30
cm. Dies ist eine Ublloho Große fur Schallschluckplatten, und liegt ong an der kleinaten
arbre, die man mit der erfindungsgemEßen machine verarbeiten kann. Die zusammengepreßte,
mit
Hars gebundene Platte hat vorzugsweise eine Dichte von 0,18g/ccm,
Un die Platten dieser Abmezzungen einzupassen, wird die Seitenplatte 36 don Trichters
durch Drehen der Kurbel 40 auf sinon Abstand von 30 os von der gegenüberliegenden
Seitenplatte 52 do@ Trichtere eingestellt. Gegebenenfalls kann die Platte
36 jedoch auch so weit zurückgezogen werden, daB aie Platten mit einer Braite von
ca. 120 an aufsunehmen vermag.
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Von der Platte 52 sorotehende Onen 53 eind durch zehwenkbare Lenker
54 an feate Säulen 55 angeschlossen, die von einer vereetsten Console 56 naoh oben
vorstehen, welche auf do Haupttragrahmen 28 sontlert let. Die Seitenplatte 52 lot
mit Hilf@ eines Luftzylinders 58 seitlich verschiebbar, welcher ebenfallz auf der
sereetsten Konsole 56 montiert lot, Die au don Zylinder vorragende Kolbenztange
29 iet an der Seitenplatte 52 durch eine Stiftverbindung mit einer Oee 60 angeschlossen.
ter den beiden Kanten der Seitenplatte 36 und 52 don Trlohtero befindet eioh eine
Reihe von gegenüberliegenden filon 62 und 63.
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Diese eind zwischen einer inneren Stellung, in der sie unter die In
Tricher gehaltenen Platten 50 vorragen, und einer äußeren Stellung versohiebbar,
in der sis von der Innenkante der Seitenplatten 36 und 52 nach außen zurückgezogen
lad. Diane Hin-und Herbewegung erfolgt mit Hilfe des Zylinderz 64, @@f der auf der
hinteren Plattform 65 auf der Obereite der Winkelkonzole 66
montiert
Into Die Kolbenstange 67 des Zylinders 64 ist drchbar mit einem Band 68 verbunden,
welches schwenkbar bei 69 sontlert lot. Pas obere Ende des Bandes 68 lot mit einer
Sohiene 70 verbunden, welche die Finger 62 trägt. Ein an seines unteren Ends mit
dem Bond 67 verbundener Leader 62 lot an seinem oberen Ende an eine Schiene 73 angeschlossen,
auf der die Finger 63 montiert oind. Die Schiene 73 wird von einen Arm 74 getragen,
der schwenkbar auf dem Tragrahmen 28 uontlert lot.
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Wie man erkennt, ist der Trichter 35 etwas länger als 120 cm und vermag
vomit vlor Stapol von Platten mit Abmessungen von 30 x 30 an aufsuuchemen. Diese
Platten werden von einem Arbeiter in don Tricoter eingesetst, wobei wenigstens vier
bis seche Platten jeweils in jedem Stapel vorhanden sein sollten. Von der Innenplatte
52 ragen nach innen gerichtete Stapelteiler 75 vor, welche die Enden des Trichtere
definieren und die Stapel in aenkrechter Flucht halten.
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Die gegenüberliegenden Finger 62 und 63 befinden eich auerat in ihrer
innersten Stellung, wo sie senkrecht in Flucht liegen und die Roide von vier Plattenstapeln
unterstützen. Die Finger weieen unterhalb der Bodenkanten der Seitenplatten 36 und
52 einen Abstand auf, der stwas gober ale die Einzelstärke der Platten ist und in
diesel Halls 15,9 mm beträgt.
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Boll die Bewegung der Platten aus dem Trichter in die Produktionsanlage
beginnen, dann wird die Seitenplatte 52 durch den elektrisch gesteuerten Luttsylinder
58 naoh innen gegen den Plattenstapel gepreßt, wobei lediglich die untersten Platten
jades Stape eine Ausnahme machin, die etwas unterhalb der Kanten der Seitenplatte
52 und der gegenüberliegenden Platte 36 liegt.
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Die Finger 62 und 63, welche nunmehr nur die unterste Platte jades
Stapele tragen, werden durch den Zylinder 64 nach außen gesogen, welcher durch eine
geeignete elektrische Vorrichtung und ein Solenoidventil gesteuert wird. Auf diese
Weise wird die unterste Reihe von vier Platten, jeweils fine von jedem Stapel, freigegeben
und fallut auf den Rollförderer 33 unterhalb der Finger.
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Nach der Freigabe der Platten werden die Finger in ihre innere Stellung
zurückgestellt und die Seitenplatte 52 wird naoh aubes gesohoben, so dal3 sie die
restlichen Platten freigibt und diese nunmehr leicht nach unten auf die Finger fallen
können.
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Wenn die Seitenplatten auf diese Weise vorübergehend die Plattenstapel
freigaben, kdnnen voa Arbeiter neue Platten auf die vier Stapel aufgelegt werden.
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Der Förderer 33 läuft beispielsweise mit einer aboatsweleen Geschwindigkeit
von 330 cm/min., wobei eine Reihe zon vier
Platten jeweils in einem
Abstand von 3 1/4 Sek. von don vorhergehenden und naohfolgenden Reihon freigegeben
wird. Us fUr spätere Stufen bei dem Bearbeitungavorgang zusätzliche Zeit sur Verfügung
zu haben, folgt nach der Abgabe eines Satzes von aoht Reihen odor acht Gruppen von
Platten aux den Trichter eine langer Ruheperiode son 4 Sek.
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Die slor Platten jeder Gruppe o. dgl. werden durch don Põrdorer 33
mit berührender Kante über eine Brückenwalze 76 sua folgenden RollentSrderer 77
eines ersten, Klebmittel aufbringenden Teiles der Produktionsanlage geführt. Dieser
Förderer wird beim angegebonen Auaführungabeiapiel us 8 % sohnellor angetrieben
oder mit einer Geschwindigkeit von 570 cm/min., us die Platten bei dem Übergang
auf diesen Förderer um 25 sa auseinanderzuxishon.
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Oberhalb des Förderers 77 ist längs der gegenüberligenden Seiten der
fortlaufenden Platten 50 ein Paar won gegenüberliegenden Sprühvorrichtungen 79 und
80 montieri. Die Sprühvorriohtung 79 aitzt auf einer festen Abschirmkonsole 82,
welche auf der oberen Schiene 83 des Hauptagerrahmens 85 befeatigt ist. Die andere
SprUhvorriohtung 80 sitzt auf einer ähnlichen Abschirmkonsole 87. Diese Konsole
ist auf der unteren Kante der aeitlich verschiebbaren Schiene 88 montiert, welche
am vorderen Ends der Sprühvorrichtung 80 vorsteht. Die Schiene sitzt auf don Enden
von Schrauben 90 und 91, die durch Drehen der
Kurbel 93 in Acherichtung
verschiebbar sind. Die Schraube 90 ateht sit einer fozten Mutter 94 in Gewindeeingriff.
Doi einem Drehon der Sohraube 90 dreht sich Uber die zwischen den Kettenrädern 96
und 97 laufende Kette 95 auch die Schraube 91, welche mit der featen Motter 98 in
Gewindeeingriff steht. Die Schiene 88 und die darauf sitzende Sprüvorrichtung 80
können deahalb out Platten unteraohiedlioher Brette genau eingeatellt werden.
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Die Sprühvorrichtungen 79 und 80 bringen auf die gegenüberliegendon
parallelen Kanton der Platten bei deren Durchgang awiaohen den Sprühvorriohtungen
Klebmittel auf. Der Abatand von 25 m awlaohen den Platten verhindert, daN diese
von dem Klebmittel überbrückt werden. Eine Zeitsteuerung setzt die Sprühvorrichtungen
wahrend der normalen Rubeperlodo des Förderers zwischen ber Abgabe aufeinanderfolgender
Gruppen von Platten aus dem Tricher till. Dieae Periode dauert nicht mehr ala jeweila
1 Sekunde. Die Sprühvorrichtung wird ferrer während der Ruheperiode von 4 Sekundan
zwischen @ jedem Plattensatz aus sont Platten abgsstellt.
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Dam Klebmittel ist vorzugsweise ein elastomerer Zement mit einer Kunstgummibasis
in einem etwas größeren Anteil eines tater-oder Keton-Lösungsmittels, Es hat eine
hohe Festigkeit und auageseiohnote Klebfähigkeit und lot gegen Vinylplaatifizierungsmittel,
Öl und andere aliphatische Kohlenwasserstoffs widerstandsfähig. Die sirupartige
Konsistens begünstigt die
leichte Zerstäubun@ durch die Sprühvorrichtungen
nicht. Dies ist jedoch bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfallren von
Vorteil, da es wichtig ist, daß das Klebmittel entweder porös Lot odor ungleichmäßig
aufgebracht wird, us Offnungen in don Kanten der Platten für den Durchgang von Luft
zu belassen.
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Nach Aufbringen do luftdurchlässigen Kantenüberzuges au dem Klobstoff
laufen die Platten an einem Paar sehr wlrkesaor und aohnell wirkender Strahlungahizgeräte
100 und 101 vorbei, die auf gegenüberliegenden Seiten des Laufweges der Platten
angeordnet sind. Die Heizvorrichtung 100 lot feet auf einer Konsole 102 auf der
Rahmenschiene 83 montiert, während die Heizvorriehtung 101 auf der verschiebbaren
Schiene 88 seitlich verschiebbar ist. Diese kurzeeitige Wärmebehandlung treibt den
Großteil don Lösungsmittelbestandteiles aua don Klebotoff su und beläßt ihs nur
oriel Klebrigkeit, da8 dieae bel dem anchließenden Verarbeitungsstufen nicht mehr
stört. Das Klebmittel geht ouit anfänglich in einen gehärteten Zustand über und
die vollständige Auahärtung au8 ohne starke Verzögerung orfolgon, da die offene
8eit don Materiala ziemlich kurs ist.
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Dan Abaetaen de Klebmittels erfolgt gesdhnlioh durch Trocknen mit
Hilfe von Luft odor durch aushärten mit Hilfe von Wärme.
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Vorzugsweise erwondot man ein daswisohonliegendes Verfahron, bei dem
mäßige Wärme aufeinanderfolgend verwendet wird, um das
Trocknen
unter leiohter Aushärtung su begünstigen.
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Vorzugsweise verwendet man eine Abzugahaube über den Sprüh-und Heizvorrichtungen,
um übermäßiges Klebmittel und die verflüchtigten Lösungsmittel abzuziehen.
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Us dan sich auf den Trümern 104 de Kettenförderers 77 niederschlagende
Ldsungamittel su beseitigen, werden die Forderertrüser zwiaohen einer Reihe von
Reinigungabüraten 105 und 106 geführt, wie man au Fig. 4 erkennt. Die BUraten 104
und 106 sind auf umlaufenden Wellen 10 7 und 108 montiert.
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Die Platten werden vom Förderer 77 über die Überbrückungswalze 109,
die nur in Fig. 2 wiedergegeben int, sus eratm Förderer 110 sinues Eckenübergabeteiles
der Anlage geführt. Damit die Platten diese Ecke passieren können, müssen sie stwas
mehr als auf ihre Längsabmessung von 30 an getrennt werden.
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Zu diesem Zweok lGuft der F6rderer 110 mit einer Geschwindigkeit,
die e schnell genung ist, um die Platten bei der Ankunft von dem Förderer 77 auf
diesen Abstand zu trannen. Beispielsweise beträgt diese Geschwindigkeit 3900 cm/min..
Wenn die Platten auf diese Weise einen entsprechenden Abstand aufweisen, werden
aie vom Förderer 110 swlsehen eine Reihe von mit ou ni abgedeckten Quetaohwalzen
112 abgegeben, die auf umlaufendem Wellen 113 montiert zind. Wenn aie von diesen
longelaseen werden
fallen aie auf eine Stahlwalse 114, deren Achse
unter 90° zu don Achwwn der Quotaohwals eteht.
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Der awaits Förderer 115 don EokenUbergabeteilee oteht reohtwinklig
zum Förderer 110. Er steigt ovn der Stahlwalze 144 naoh oben an, wie an eus Pig.
9 erkennt, und niant die Platten, die von der Stahlwslse 114 konmen, auf. Der P8rdrar
115 läuft mit der gletohon Geschwindigkeit mie der Pdrderer 110, eo dal der Abetsad
der Platten orhalten bleibt. Die nicht Ubersogonen Kanten der Platten liegen nunmehr
parallel und aind auf die a 8eiten don Förderers gerichtet.
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Us die Platten vor ihrem ttbergang auf den Förderer 115 aussuriohten,
ist ein starter Pdhrungearn 116 auf ihrer Bahn unterhalb der Stahlwalse 114 angeordnet.
Vo Förderer 115 werden die Platten Uber die Überbrückungswalse 128 auf den Förderer
119 einer sweiten Klebmittelaufbringvorrichtung abgegeben, wie man au Whig. 2 erkennt.
Die Geschwindigkeit dieses Förderers ist die gleiohe wto die don Förderers 77 der
eraten Klabmittelaufbringvorrichtung. Infolgedeaaen werden die Platten auf einem
Abatand von nur 25 m zusammengebracht.
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Diane zweite Klebmittelaufbringvorrichtung hat die gleichem Elements
wie die erste Klebmittelaufbringvorrichtung und briagt dan Klebmittel auf dan verbleibende
Paar gegenüberliegender parallelor Kanten der Platten auf.Sie besteht aus einer
festen
Sprühvorriohtung 121 und einer gegenüberliegenden, auf einer
seitlich werohlobbaren Schiene 123 montierten beweglichen Sprühvorriohtung 122.
Die Stellung der Sohleno wird in der gleiohen Weise wie diejenige der Schiene 88
über eine Handkurbl 126 gesteuert. Aut der Schiene 123 befindet winch yin Strahlungsheiz@gerät
127 gegenüber einem ähnlichen, fest montierten Strahlungaheiagerät 128. Auoh Uber
diesen Klebstoffautbringteil wetzt man zweckmäßig eine Aboaughabe sur Enttornung
überschüssiger versprühter Teilchen und der Lösungsmitteldämpfe.
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Von Förderer 119 werden die Plattenreihen auf den Förderer 130 einer
Saugnapftansportvorrichtung geführt. Die Platten werden in einer dichten Reihe von
jeweila vier Stück auf diodes Forderer hinter einen Anschlag 131 geeva elte Unter
und awiaohen den V-Förmigen Trümern des Förderers 130 befidet aieh eine Roche von
Latten 133. Diese aind auf einem Paar von winkeligen Sohwenkarmen 135 und 136 soutier.
Dia Sahwankarae sitsea drehbar aut eines Querglied 138 des Haupttragrahmens 139.
Die gemeinsame Bewegung der Schwenkarme 135 und 136 lot durch die Lenkerverbindung
141 zwischen ihnen sichergestellt.
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Dan untere Endo don Schwenkarmea 135 lot aohwenkbar an die Kolbenatange
143 angeschlossen, die loh aue dem Luftayiinaer
144 eretrewkt.
Durch elektrische Bteuerung mit Hilfe dee Grenzschalters 145, der bei Ankunft der
ersten Platte am Anhala6 131 ausgelöst wird, treibt der Luftzylinder 144 die Kolbenetange
143 nach außen, aobald sich vier Platten in einer Limit auf dem FBrderer 130 angesammelt
hayon. Dadurch wird die IK 133 unter der Plattenreihe und gegebenenfalls eine Aaawhl
von Lattez bei größeren Platten angehoben, so daß die Platten numehr mit einer Reihe
von Saugnäpfen 146 in Berührung kommen.
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FUr eine Plattenreihe der angegebenen Größe und Anzahl sind vier wolehwr
Saugnäpfe 146 vorgeschen. Sie werden von rohrförmigen Kupplungen 147 getragen, durch
die Luft aus den Näpfen mit Hilfe luor Vakuumpumpe über eine nicht gezeichnete Leitung
abge@augt wird.
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Die Rchrkupplungen hängen an den vorderen Enden der vier Zahnschienen
149, die zwischen gegenüberliegenen Paaren von Walzen 151 uns 152 geführt sind.
Diese Walzen sidn in Rahmen 154 montiert, welche an einem auf dem Oberteil des Hauptrahmens
139 befestigten Profileisen 155 amgwbraeht sind.
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Unmittelbar nach den Greltea der Saugnäpfe auf die Platten werden
die Zahnetengen nach links nach den Fig. 10 und 12 vorgerückt, Diese Bewegung erfolgt
durch Eingriff der Ritzel 158indie @@ähne der Zahnstange, Diese Ritzel sitzen auf
einer
waagrechten Welle 159, welche mit Hilfe einer Kette 161 gedreht
wird, die über ein Kettenrad 162 am Ende der Welle 159 loft.
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Die Kette wird durch ein Kettenrad 164 an Ende der elle 165 angetrieben,
die in der Nähe des unteren Teiles des Rahmens 139 montiert ist. Diese Welle wird
durch Eingriff einer Zahn- nslangs 167 mit einem Ritsel 168 auf dem dem Kettenrad
164 abgewendeten Ende der Wells 165 geführt. Die Zahnstange bildet ein Ende einer
Kolbonstange 170 veines Zylinders 171.
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Die Zahnstangen 149 werden in etwas divergierenden Richtungen vorgerückt,
so daß sie die von ihnen getragenen Platten letoht trennen und dièse damit am Ende
der Vorwärtsbewegung der Zahnstangen einen Abstand von ca. 25 an aufweiaen. Diese
Vorwärtsbewegung endet beim Aualdson des Grenzschalters 122 durch das L) mde einer
der Stangen. Gleichseitig wird der Sog der Saugnäpfe durch einen Grenzschalter unterbrochen,
sobald die Schienen ihre vorderate Stellung erreichen. Dadurch werden die Platten
auf den FUrderer 174 der Vakuumformmaschine abgegeben.
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Bel diesem F8rderer handelt t es sich um einen Bandförderer aus hitzebeständigem,
mit Stahldrähten verstärkten synthetischen Gummi, der Locher mit einem Durohmesser
von ca. 3,2 mm und einen Loohabstand von 25 mm, gemessen von Loohmitte su Lochmitte,
aufweist.
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Der F6rdoror 174 wird atufenweiae mit sinues Laufwog von 32,5 em bei
Platten mit 30 x 30 an angetrieben. Für dieae Platten beträgt die Zelt jeder 9tuto
ca. 3 1/4 Sek. einschließlich 1 Sekunde Pause.
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Naoh don Herunterfallen der ersten Plattenreihe kohren die Saugnäpfe
aofort wieder in ihre Auagangaatellung zurück und nehmen die nächste Reine von vier
Platten auf, die ioh swischenzeitlich auf dem Farderer 130 angesammelt hat. Diese
ntohot Reihe wird dann auf don Förderer 174 und zwar 25 m hinter der vorderen Reihe
abgesetzt, die 32, 5 on vorgerückt lot.
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Dieses Aufsetzen der Platten in querverlaufenden Reihen auf den Förderern
174 dauert bei der weidergegebenen bevorzugten Ausführungsform an, bis 32 einzelne
Platten der angegebenen Abmesaungen auf dem FOrderer in vier Längsreihen von jeweils
aoht Platten abgelegt aind und doser Plattenaata die Mitte der Formetation innerhalb
der Vakuumformmaschine erreicht hat.
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Beim Binlaufen der Platto in die Maschine wird ein Kunststofffilm
über die Platten verlegt. Dieser wird ton einer Rolle 177 mit Hilte eines Paarea
von Fördererwalzen 178 und 179 abgesogen und auf die Platten durch die Führungswalze
180 gerichtet.
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Die Walze 177 sitzt in Keben auf Tragarmen 182, die sich von dem Formmaschinengehäuse
183 erstrecken.
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Bei dem für die erfidnungsgemäßen Zwecke besonders geeigneten
Kunststoffilm
handelt es sich vorzugsweise um eine nicht plastifizierte Polyvinylchloridzusammensetzung
mit einer Sterne von oa. 0, 05 an. Er besitzt Biegsamkeit mit einem Minimum an Zugfestigkeit
und ziecht sich ein bestimmtes Ausmaß bei rwärmung zusammen. Außerdem t or außerordentlich
zäh, nicht brennbar und chemisch inert.
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Sobald der Bats sua 32 Platten in der Formmasohine ankommt, wird die
Bewegung des Förderers 174 für eine bestimmte Zeit, beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
4 3ekunden,. lang, unterbroche. In diesel tursen Zeitintervall wird zuerst auf die
Untereeite der Platten und des darüberliegenden Filmes Unterdruck angelegt, inde
man die Luft aus der unteren Kammer 185 durch eine Hauptleitung 186 und eine Zweigleitung
187 su einem Behälter 188 absaugt, der durch eine angesohloseene Saugpumpe evakuiert
gehalten wird. Die enteprechenden Stellungen dieser drei Elemente eind in Fig. 2
wiedergegeben.
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Gleichzeitig wird eine oberhalb angeordnete Reihe von Heiselementen
190 angeschaltet. Dies erfolgt dadurch, daB man sie in ihre Heizstellung bewegt
oder den Stromfluß einschaltet.
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Gleichzeitig wird der Rahmen 191 nach unten Uber den Rollensas der
32 Platten gelegt, so daß seine Kantenden Film gegen den Rnndteil des Förderers
harten und abdichten.
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Durch den Sog durch die Platten und deren Kanten wird der durch
die
Heizelemente 190 etwas erweichte Film nach unten gegen die Oberfläche der Platten
und zwischen den Platten und damit gegen deren Kanten angesaugt. ein Unterdruck
von ca. 350 ma Queoksilbersäule lot auareichend.
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Bol dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die natürliche Steiflgkeit
des Polyvinylchlorfilmes so wenig als möglich durch die Anwendung von Wlrmo bei
vergleichsweise niedriger Temperatur beeinträchtigt. Die Temperatur liegt unterhalb
don Abdiohtbereiches finir den Film bei ca. 125 bis 205°.
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Der Film wird so weit erweioht, daß er oiek ausreichend um die Kanten
der Platten unter dem Einfluß des angelegten Unterdruckes streokt. Außerdem wird
er auf die Flächen der Platten aufgesaugt. Der plastische Fi@m lot jedoch nioht
so welt erwärmt, daß er klebrig wird und haftet deohalb nicht endgültig auf den
Plattenflächen.
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Jedoch nimmt der Film ein getüpfeites Muter an, da er sikh elbot teilweise
auf die Fassern in den nach außen weisenden Oberflächen der Platten formt. Dies
ergibt ein vom Verkaufestandpunkt interessantes und wertvolles Muster.
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Des Erwärmen don Filmes auf eine Temperatur swisohen 37 und 66° C
aktiviert zusammen mit dem Rest des Lösungsmittels im Klebotoff suf don Kantenplatten
den Klebstoff, so daß der Film
an den Kanten der Platten festgeklebt
wird.
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Durch da automatische Schließen dee Ventile 192 in der Druckleitung
187 folgt eine in wesentlichen plötzliche Unterbrechung der Sogwirkung der unteren
Kammer 185 und es wird durch die Hauptleitung 186 unter Druck stehende Luft in die
untere Kamer eingeführt. Die son dem Druckluftbehälter 194 kommende Luft erreicht
die Sweigleitung 197 nach dem Offnen des Ventils 196.
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Auf diese Weise wird Luft nach oben durch die Locher don Fardsrers
174 und durch die Platten aufgebracht, so daß sich der Druck gegen den auf der Oberseite
der Platten liegenden Film auswirkt. Dies wirkt der Neigung des Films entgegen,
auf don Oberflächen der Platten zu haften. Durch diese Luftbewegung wird auch der
Teil des Filmes sou Fdrderer 174 geöst, der zwischen den Platten auf den Förderer
abgesaugt worden ist. Nach der an0-gegebenen, fUr dau vorliegende Beispiel 4 Sekunden
betragendem Ruhadauer setzt die Bewegung des Förderers 174 wieder ein uma die 32
mit Film Ubersogenen Platten verlassen die Formmaschine.
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In der Zwischenzeit wurden weitere Querreichen von vier Platten aufeinanderfolgend
auf den Anfang des Förderers 174 aufgelegt und der P5rderer setst seine Bewegung
fort, bis sich ein anderer Bats aus 32 Platten in der Formmaschine befindet. Bei
der angegebenen Zeitfolge lassen sioh zwei Plattensätze pro Minute in der Formmasohine
mit einem Film überziehen.
j man die Auzbildung der Tüpfelung im
Film verhindern und die natürliche glatte Oberfläche des Kunststoffilmes auf der
Oberfläche der Platte erhalten, dann erfolgt dies dadurch, daß man die Aufbringung
von Hlro auf die Gitteranordnung der engen Streifenteile dee auf don Kanten der
Platten su befestigenden Filmes beschränkt. Dies erfolgt beispielsweise dadurch,
daß man Schilde 198 looker auf dem Rahmen 191 sontiert, wie man aus Fig. 16 erkennt.
Dièse Schilde sind etwas kleiner ale die Platten und liegen leicht auf den Oberflächen
der Platten, wenn der Rahmen nach unten in die Stellung verbracht wird, in der or
den Film festhält. Sis liegen so zwischen den Folichon der Platten und den Heiselementen
und @isolieren intolgedessen die Oberflächen der Platten gegen die Heizquelle. Die
Sohilde 198 können sus sinues leiahten, wärmereflektierenden Material bestehenb,
Gegebenenfallz bunn man die Heizelemente auch so anordnen, daß aie nur über don
Außenlienien der Platten llegen, us die die Oberflächen der Platten erweichende
Wärmemenge zu beschränken, Diese Verfahren su Sohutse der Eigenschaften don Filmes
lassen sich euoh auf Filmßanwenden, die mit einem beeondoron gokbrnton gestreiften
odor gerippten Muster wereehen sind. Dadurch, daß man vorhindert, daß die Wärme
die über don Hauptflachou der Platten liegenden Filebereiche erreicht, bleiben diese
gemusterten Oberflechen erhalten.
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In einer anderen erfindungsgemäßen Anordnung erhalten die umgebenden
Teile des Filmes ausreichend Strahlungswärme, um erweicht und über die Seitenkanten
der Platten gesogen werden zu können.
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Die stufenweise Bewegung des Förderers 174 erfolgt mit Hilfe der Hin-und
Herbewegung einer Zahnschiene 199 durch don Zylinder 200, Wie man aus Fig. 15 erkennt.
Dite Zahnsciene 199 wtwht mit winwm Ritsel 202 in Eingriff, welcher den Förderer
über die Xwttw 202 antreibt, die seloehen eine m Kettenrad auf der Bits elle 205
und einem Kettennrad 206 auf der Welle 207 der P5rderertrouel 208 läuft.
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Der Ritzelwelle 205 iwt eine Überlaufkupplung zugeerdnet, so daß die
Kette nur in einer Richtung sur Vorschub des Förderers laufea kann. Der Aneehlag
211 begenzt die Auswärtsbewegung der Zahnschiene 199. In der Mähe des Aneehlagea
befindet sich ein Verzögerungsventil 213, welches den Druck vom Zylinder 200 abläßt,
eobald dan Ventil beim Ansohlag einee Bloekee 214 m Rude der Zahnschiene geöffnet
wird.
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Unmittelbar nach der Abgabe der Platten vom P6rdoror 174 wird der
twieehen don Platten verlaufende Film mit Hilfe einer Reihe von Schneidscheiben
217 sersohnltt*n, die auf einer Welle 218 sontlert eind. Die Sohnoidroheiben laufon
mit ihren Kmten gogen eine Stahlwalze 220, welche unter der Bahn der Platten
angeordnet
ist.
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Nach dieser Zertrennung des die Platte verbindenden Films in Längerichtung
wird eine aenkreeht hin- und herbeweglich Schere 222 wdhrand der Ruheperiode der
Bewegung nach unten gehracht, us den Film zwischen dan aufeinanderfolgenden Querreihen
der Platten zu zerschneiden. Angetriebens Stahlwalzen tragen die benachbarten Platten
während dieses Zertrennene. Die Platten laufen dann auf dem folgenden Förderer 225
weiter, dessen Bewegung mit der schrittweisen Bewegung des Fdrderers 174 synchronisiert
ist und gelangen su weiteren Bearbeitungevorrichtungen, beispielsweise sum Einaohneiden
der Seitenschlietze. zum Unterschneiden, zum weiteren Beschneiden und zum Verpacken.
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Ee Irann gegebenenfalla wünschenswert sein, die ursprüngliche Glotte
don Films auf don Außenflächen der Platten wieder herzustellen, statut dam in der
Formmaschine erzeugte getüpfelte Munster beiaubehalten.
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Die8 erfolgt dadurch, daß man die Platten durch einen Ofen mit einer
Temperatur im Bereich von ca. 75° abhängig von dem besonderen Kunstatoffllm hindurchlaufen
läßt. Durch diese Behandlung wird der Film m erweicht und schrumpft beim Abkühlen.
Er wird somit glatt und feet aber die obertlKche der Platten gesogen und lle£ert
einen epiegelnden Erfekt im Gegensatz zu dem lichtatreuenden Effekt den getüpfelten
cluster.
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Die erfindungsgemäBsn Platten enthalten also einen Überzug aus einem
dünen Kunststoffilm ausreichender Steifigkeit, um die Schwingungsübertragung der
Schallwelse auf dan Innere der Platten wirksam su begünstigen, wobei der Film auf
don Oberflächen der Platten ohne jede Befestigung bleibt, während er mit Hilfe eines
luftdurchlässigen Elohmlttols an don Kanten der Platten befestigt it. Der Kunststoffüberzugsfil
ist ferler dadurch gekennzeichnet, daS or glatt und faltenlos us den Kanten der
Platten liegt und eine einmalige getüpfelte Kontur aufweist. Bei einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Platten hat der die Oberflächen der Platten abdeckende Film
seine ureprtngllehe Oberfläohengestalt, d. h. er ist entweder glatt oder er trägt
eine vorher eingeprägte Musterung.
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Dan neuartige am erfindungsgemäßen Verfahren besteht in wesentlichen
darin, daB ein Kunststoffilm bis in einen Zuatand erweicht wird, in dem der Film
zwar verformbar, jedoch noch nicht klebrig ist und die Anwendung von Unterdruck
dasu dient, den Film iber und unter die Kanten der Glaafaserplatten su siehen.
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Außerdem kennzeichnet sich das erfindungsgemäße Verfahren durch einen
luftdurchlässigen Ubersug einea Klebstoffes auf den Kanten der Platten, um den Sog
durch diesen Klebstoff su ermöglichen und dadurch den Film auf das Klebmittel zu
presse.
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Bin weiteres Nerkmal ders erfindungsgemäßen Verfahrens besteht in
der Verwendung eines erwärmten Kunststoffilmes, um das
Klebmittel,
durch don or an der Platte befestigt werden. soll, su aktivieren. Weitere neue und
erfinderische Merkmals dieses Verfahren* bestehen darin, de8 der ursprüngliche Oharaktor
der Filmstruktur auf der Oberfläche der Platte erhalten bleibt, obwohl aioh der
Film um die Ecken und Kanten der Platten logt.
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Ein zusätzliches vorteilhaftes Merkmal besteht darin, Druckluft naoh
don Analogon von Unterdruok duroh die Platten au richten, us o aicherauatellen,
daß der Film nicht auf don Oberflächen der Platten haftet.
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Ein zusätzliches Merkmal iot die zusätzliche Wärmebehandlung su Glätten
des Filmüberzuges nach der Bildung eines getüpfelton Musters bei dem Überzugsvorgang.
Auch die rasche Aktivierung des Xlebatoffea durch eine rat Wärmebehandlung sur Verflüchtigung
dea Lösungsmittels und eine endgültige Wärmebehandlung aind von beaonderer Bedeutung
bei der praktiachen DurohfUhrung don erfindungsgemäßen Terfahrens.
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Selbstverständlich kann man hinsichtlich der verwendeten Matorialion,
der Produktionsanlage und der Verfahrenaatufen viols Abänderungen vornehmen, ohne
den Rahmen der Erfindung su verlaaaen. So kann man beispielsweise andere Kunststofffilme,
wie aus Polyäthylen, plastifiziertm Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyamid,
Polykarbonat und Polyvinylfluorid verwenden. Jedoch können sich bei solchen anderen
Materialien go Schwierigkeiten hinsichtlich der Sohallschluckeigenschaften
infolge
grdßoror Dioko, grdßoror Elastizität und Haftung an don Oberflächen der Platten
ergeben.
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In gleicher Weise ergeben anderer thermoplastische, in der Platte
aushärtende und andere loyer XleXmlttol eine guts Verbindung dee Kunststoffilmes
an don Ra « ton der Platte. Viols soloher Xlebmittel alnd in veraprühbarer flüssiger
Form und in soloher Ausbildung erhältlich, daB aie ohne odor mit nur geringer Aufbringung
son Wärme ranch haften.
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Patentansprüche