DE902473C - Verfahren und Vorrichtung zum Auswerfen von Falzziegelformlingen aus Pressformen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Auswerfen von Falzziegelformlingen aus PressformenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Auswerfen von Falzziegelformlingen aus Preßformen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auswerfen von Falzziegelformlingen aus den Preßformen mittels zwischen Formlinge und Preßflächen geblasener Druckluft und Vorrichtungen zum Durchführen des Verfahrens.
- Es ist bekannt, in. Falz.z,iegelformen Luftkanä,l.c anzubringen, durch die Luft gegen die Ränder der Formen zum Zweck der Zerstörung der Messehaut geblasen; werden soll, um das Herausläsen des Preßlings aus der Form zu erleichtern. Diese Kanäle setzten sich in den Formträgern, z. B: Trommeln, der Revolverpressen fort und wurden auf diesem Weie zu den. Drucklufterzeugern geführt. In der Praxis sind Einrichtungen dieser Art nicht verwandet worKlen. Eine Benutzung scheiterte schon daran, daß die Öffnungen an den Preßflächen und den Unterflächen der Formen nicht geschützt waren. Vor allem wurden die Öffnungen an den: Preßflächen beim Pressen durch eindringenden Ton verstopft. Die Öffnungen an. den Unterflächen wurden heim Formen:wechsel verschmutzt. Auch waren die Luftkanäle sch-,ver zu reinigen.
- Das neue Verfahren vermeidet das Entstehen dieser Nachteile, insbesondere durch die Eröffnung konstruktiver Möglichkeiten bei der Anordnung und Gestaltung der Luftkanäle und deren Inbatriebnahme.
- Das Verfahren besteht darin, daß die Luftkanäle unterbrochen werden und daß das Kanalsystem einer jeden Preßform im Takt des Preßvorganges jeweils an den Luftzuführungskanal während der Dauer des Aus,blasevorganges angeschlossen wird, wobei in d'iesern Zeitraum die Preßluft für das Ausblasen wirksam wird. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in erster Linie darin, claß der Konstrukteur die, notwendige Freiheit erhält, das Kanalsvstem an den geeignetsten Stellen an7ubringen. So. ist es z. B. zur Durchführung des Verfahrens vorteilhaft, daß das Kanalsvste.ni nur in den abnehmbaren Formen untergebracht und seitlich nach außen geführt ist, wo mit verhältnismäßig einfachen und sicher wirkenden Mitteln der jewcilige lc.urzzeitige Anschluß an das 1_uftzuführungssystem erfolgt. Die Luftleitungen münden also nicht mehr an den Unterflächen der Formen, sondern an deren seitlichen Rän:de@rn. also an Stelle:ci. \vo siel vor ",)ersclimiutzung geschützt sind und wo gleichzeitig auf einfache MNeise im Augenklick des Stillstandes der Form cl,--r Anschluß an die Preßluftleitung erfolgt.
- Die 'Mündungen der Luftkanäle <in den l'rcßflächen werden durch dort angebrachte Ventile gesichert, die sich beim Einblasen der Luft öffnen, im übrigen aber geschlossen sind und das Eindringen des Tones in. die Luftleitungen hindern. Sie sind derart angeordnet, .daß sie nicht beschädigt werden können, daß bei der Verwendung von Gipsformen ein Ausbrechen des Gipses an den Ventilen vermieden wird und d;a.ß sie leicht auswechselbar sind.
- An die Stehle der bekanntgewordenen Luftkanäle tritt ein leicht hera;usnehm;bares Röhr-en svsfieni. das einfach zu reinigen ist. Das Einblasens der Luft erfolgt automatisch mittels einer Vorrichtung, die sich an der Außenseite der Presse hefndet und die von der-Antriebswelle der Presse lieg im Takt der P'ms.se bewegt wird.
- Den. einzelnen gegenständlichen Merkmalen der Erfindung kommt selbständige Bedeutung zu, so daß sie auch ohne Benutzung des Verfahrens in Falzziegeilpressen vorteilhaft verwendet werden können:.
- In den Zeichnungen ist an einem Ausfühttutgsbeispiel die Wirkungsweise der Erfindung bei einer Revolverpresse dargestillt. In ähnlicher Weise kann diel Erfindiung auch an anderen Pressegarten. z. B. Tischpressen:, angewendet werden. Es zeigen Abb. i und 2 die Luftzuführungsvorrichtung an einer Rewoilverpresse von vorn und von der Seite gesehen, Alb,. 3 die t'nte-rseite' einer Pre-ßf(-ii-in mit einge:liauter LuftlEitting, Abib. 4 den Schnitt durch ein Ventil 17 mit Luftzu-führung etwa nach Linie X-I' der Abb. 3.
- Abb. 5 das Einblasevernti-l P zusammen mit dem Rand einer Pr;eßfo@rtn., Abb.6 und 7 die- das Einblaseventil beiv:entie Automatik von vorn und von der Seite.
- Die der Durchführung des Verfahrens dienende Gesamtvorrichtung besteht aus vier Haul)tteilen: Auswerferventil D in den Formen sitzend. Luftzuführung <Q (Kanalsvstem der Preßfo.rm). Einblaseventil B, Automatik C für das Einblaseventil B.
- Die in den. Alb. 3 und .4 dargestellten Formen sind übliche Pre:ߣormen mit Gipseinlage. Die Vorrichtung kann aber auch in andere Formen. z. B. Metallformen, eingebaut werden. Die Auswerferveti;tile D können an. beliebigen Stellen der Form sitzen. Zweckmäßigenveise «-erden. sie aber in Gien Kanälen und Vertiefungen der Form angeordnet, mit Hilfe derer die Rippen:, Nasen und sonstigen Vorsprünge des Ziegels gepreßt werden (Abb. 4). Hier sind sie nämlich ani wen:igst°ii der Abautzung ausgesetzt. Auch verhindert die an den Flanken der Kanäle- besonders starke Gipseinlage der Preßfoirni ein Ausbrechen. des Gipses an den Ventilrändern. Um eine gute Haftung des Gipses zu sichern und eine Beschädigung der Ventile zu vermeiden, sitzt der Ventilschaft i versenkt in einer kräftig ausgebildeten Büchse 2 (Abb. 4) , wobei am Ventilschaft oder der Büchse noch 1:inkerbungcn 3 vorgesehen sein können. Durch diese Anordnung wird, erreicht, daß die MeiSelhiebe beim Herausschlagen leas Gipses aus der Forrn die Büchse und nicht die Ventile treffen. Statt der eingeschraubten Büchsen. können auch dem gleichen Zweck dienende Waren an die Form angegossen sein.
- Die" Ventilöffnung wird durch den Ventilkegel .4 geschlossen, der durch die Druckfeder 5 in seinen Sitz gedrückt wird. Die Öffnung des Ventils erfolgt durch die einströmende Preßluft beim Auswerfen. Da sich das Ventil i,m Augenblick der Beendigung des Auswerfens ztifodge Abstellens der Preßluft (Unterbrechung der Luftkanäle am Formrand) schließt (durch Federkraft), kann während der sonstigen Arbeitsvorgänge kein Ton in Ventil und Kanäle eindringen. Etwa doch eingedrungenes Ton--%vasser oder eingedrückte Tonpartikelchen werden. durch die durchströmernd'e Luft herausgeblasen. Der Rand dies Ventilechaftes i steht (vgl. Abb. .4) etwas über den: Ventilkegel 4 vor. so daß dieser versenkt im Schaft sitzt. Durch dieses besondere Ausbildungsmerkma1 wird das gewaltsame Herausziehen des Ventilkegels durch die beün Pressen; über das Ventil gleitenden Tonmassen verhindert. Das Ventil ist so angeordnet, daß iiWr ihm noch eine dünne Gipshaut liegt, die das Festkleben des Tones am Ventilrand verhindert. Lediglich oberhailb- der esgent'lichen Ventilöffnung befindet sich in der Gipshaut ein Loch 6, das durch eine kleine Warze an der die Gipseinlage prägenden Mutterform vorgebildet und nachträglich ausgeschnitten wird.
- Die Zuführung der Druckluft zu den Ventilen B erfolgt durch die in Rinnen der Formunterseite liegenden. Luftleitungen. 7 (Ab1@. 3). Diese münden oberhalb. der Ventile in die über die Ventilsitze greifenden und an den Formen mit Schrauben 8 angeschraubten Kappen 9 (Abb. 4.). Diese Bauart läßt eine geringe Blauhöhe zu, was bei den geringen Zwischenräumen, die an den Unterseiten der Formen. zur Verfügung stehen, von Bedeutung ist. Am Fonmrand selbst münden die Luftleitungen in einer auf den Formrand aufgeschraubten Platte io. Die Rohrleitungen sind mit dieser Platte io und den Kappen 9 fest zu einem zusammenhängenden Stück verbunden, das mach Lösen der Schrauben in der Platte io und in. den, Kappen. 9 ohne weiteres aus der Form herausgenommen und gereinigt werden kann. Auf die Platte io setzt sich (Abt. 5) das Einblaseyentil B. Dieses besteht aus dem röhrenförmigen Ventilgehäuse ii, das beweglich in der Hülse 12 des an der Außenseite der Presse angebrachten Automaten C (Abb. i und 2) angeordnet ist. Es ist zusammen mit der Hülse durch eine Durchbohrung des Presseständers hindurchgeführt. Hierbei steht die Hülse! 12 so weit gegen, die Formränder hin vor, d'aß sich diese ohne anzustreifen, an ihr vorbeibeweigen können. Auf diese Weise ist das Ventil vor Verschmutzung durch herabfallende Preßabfälle geschützt. Die außen zwischen das Ventilgehäuse und die Hülse 12 eingespannte Feder 13 drückt in der Ruhestellung des Ventils dieses von der Form weg, so daß sich b,-;m Drehen der Trommel die Formen an dem Ventil vorbeilxewegen können. Im Augenblick des Ausblasens wird das Ventilgehäuse mit dem Ventil, wie im einzelnen noch beischrieben wird, nach vorn gedrückt. Eine über das Ventil vorstehende Dichtung 14. aus eilasti;schem Material wird dabei nach Abb. 5 auf die Öffnung in der Platte io am Formrand gedrückt. Da diese Dichtung 14 in dein beweglich im Ventilgehäuse angeoirdneten Ventilschaft i,# sitzt und auf diesem der Ventilkegel 16, so wird durch das Andrücken gleichzeitig der Ventilschaft nach hinten geschoben und das Ventil geöffnet. Die durch das Ventilgehäuse i i einströmende Luft kann jetzt durch das Einblaseventil in die Auswerferventile D in die Form gelangen und den Zielgel a.usw-e,rfen. Die zwischen dem Ventil 17 und dem Ventilschaft 15 eingespannte Feder 18 wird hierbei zusammengeidrückt. Die, durch das Ventil einströmende Luft gelangt zuerst in den Federraum und durch die seitlichen Durchbohrungen 20 im Ventilschaft in dessen mittlere Durchbohrung 21 und durch diese in das Kanalsystem der Preßform 5. Die Zuführung der Luft in das -#7en:ti,lgehäuse kann erfolg°n durch ein, außen in das Ventilgehäuse einge;schra.ubtes Knieistück 22, an das ein Schlauch ange-sclilossen wird, der zu einem Kompressor führt.
- Das Andrücken dies Einbla.seventils erfolgt durch den in Abib. 6 und 7 dargestellten :\utomateii C. Ein Nocken 23 drückt über die Rolle 24 den Kniehebel 25 nach unten. Dadurch drückt die auf den Kniehebel aufgeschraubte Blattfeder 26 auf das am Ventilgehäuse i-, aufgeschraubte Druckstück 27 und schiebt so, das Ventilgehäuse unter Öffnung des Einblaseventils nach vorn auf den Formrand zu. Dieses Druckstück 27 steht seitlich über das Einblaseventil vor, so daß die Feder 26 nel>°n diesem liegt. Diese Anordnung wurde getroffeai. damit nach Verdrehen des Druckstückes 27 da Einbla.seventil B etwa zum Zweck der IZeiiiiigung' schneill und ohne Umstände zusammen mit d"-,-,n Ventilgehäuse -aus dem Automaten lie-rausge,zogen. werden kann. Damit sich das Druckstück 27 nicht selbst verdrehen kann, ist auf dies-cm ein Sicherungsstift 28 angebracht, der in ein Loch der Blattfeder 26 greift. Nach Anheben dieser Feder kann. das Druckstück 27 verdreht werden.
- Der Nocken 23 sitzt auf dem \ ockenträ.ger z9. der scheibenförmig ausgebildet ist. Er begrenzt die Rückwärtsbewegung des Ventilgehäuses elastisch, da diie Rolle 24. infolge des Gegendrucks der Fader 13 auf dem Rand der Scheibe 29 abrollt. Diese Nockenscheibe 29 ist verdrehbax mit dem Kettenrad: 3o verbunden, das nach Abt. 2 mittels eines auf der Antriebswelle der Presse sitzenden weiteren Ketteniraideis 32 und einer Kette angetrieben wird. Die, Kettenräder 30 und 32 sind gleich groß, so, daß eine Umdrehung der Antriebsweille einer Umdrehung der Nockenscheibe und' damit einem einmaligeim Andrücken des Einblaseventils zum Zweck des Aus@werfens des Ziegels durch die überströmende Druckluft entspricht. Da bei einer Revolverpresse die Antriebswelle den Stempel bewegt, entspricht eine Umdrehung der Welle einer Pressung. Da sich der Nocken 23 mit gleicher Geschwindigkeit bewegt, dreht sie sich im Takt des Preßvorganges und damit tim erforderlichen Takt des Auswerfers. Die verdre hbare Verbindung der Noc.kenischeibC 29 mit dein Kettenrad 30 gibt die Möglichkeit, an der Presse den günstigsten. Augenblick für das Auswerfen dies Ziegels einzustellen. Dieser ist dann gegeben, wenn die Trommel T (Abt. i und 2) stillsteht, während sich also der Stempel S zur Ausführung der Pressung bewegt. Der Nocken selbst kann breiter oder schmäler ausgebildet werden, so. daß auch die Dauer des Einblasens der Luft eingestellt werden kann.
- Ein besonderer Vorteil des Ausführungsbeispiels der Endung ist die Möglichkeit der Anordnung der Automatik an der Außenwand der Presse-, wo diese dien Verschmutzung durch Prerßabfälle nicht ausgesetzt und leicht zu warten und zu bedienen ist. Das in dein Zwischenraum zwischen Pressenständ lein und Trommel hineinragende Ventil selbst ist durch die Hülse 12 abgedeckt.
- Das Prinzip der Erfindung kann, vor allem bei anderen Pressensystemen, auch in anderer Weise angewendet werden. So kann z. B. das Einblaseventil unmittelbar vom Stempel mzs mittels einrees zwischen Stempel und Pressenständer oder Trommeil und Ständer hindurchgeführten Antriebselements, z. B. Hebel oder Gestänge, betätigt werden,. Die Erfindung kann vorteilhaft bei allen Dachziegelarten angewendet werden, die durch Pressung zwischen Formen hergestellt werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Auswerfen von Formdingen aus den Preßformen von. Falzziegelpress@°n durch zwischen die Formlinge und die Preßflächen geblasene Luft, dadurch gekennzeichnet, d@aß das vom System der Druckluftzuführung getrennte Luftkanalsystem einer jeden Preßform im Takt des Preßvorgangeis jeweils an die Druckluftzuführung während der Dauer de is Ausblasevorganges angeschlossen wird, so daß während' dieses Zeitraumes die Preßluft in das Kann,lsystem der Preßformen eindringt und den Formling auswirft.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen der Luftkanäle der Preßformen an ,den Preßflächen. durch Ventile (D) geschlossen. sind, die sich im Takt der Presse in der Auswerfstellun,g der Preßformen während der für das Auswerfen erforderlichen Zeit öffnen und schließen, wobei das Öffnen durch im Takt der Presse eingeblasene Druckluft erfolgt.
- 3. Vorrichtung zur Durchführung dies Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gelcennzeichnet, daß das Luftkanalsystean der Preßformen in einer Luftleitung (7) zusammengefaßt ist, die an dem. seitlichen Formrand mündet, gegen den im Zeitpunkt des Auswerfens ein Einblaseventil (B) zum Zweck dies Einblasens ,der Druckluft angedrückt wird.
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, .dadurch gJkennzeichnet, daß das Einblaseventil (B) im AugzInbdick des Andrückens. an die Luftleitung (7) durch das Andrücken; in der Weise geöffnet wird, daß der die Mündung des. Einblaseventils (B) mit der Luftleitung (7) verbind3nde Ventilschaft (15) im Einiblaseventil beweglich angeordnet ist, so daß er sich beim Andrücken des Einiblaseventiils zurückbe@vegt und hierdurch den Ventilkegel (rd) öffnet.
- 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrücken des Einbla:seventils (B) an die Luftleitung (7) im Takt des Preßvorgan@ges durch einen; Nocken (23) erfolgt, der in seiner Stellung zu dem antreibenden Kettenrad (30) und in seiner Länge und Höhe veränderlich ist, so daß der Zeitpunkt des Andrückens sowie dessen Dauer und Intensität entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen bestimmbar ist.
- 6. Vorrichtung zur Durchführung das Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Einblaseventil (B) be-,vegende Vorrich tung (C) außen am PrAständer angeordnet ist. 7._ Ventil nach .den Ansprüchen 5 und 6, da-durch gekennzeichnet, daß es. in einer Hülse verschiebbar sitzt, die durch Durchbohrungen im Preßständer (P) bis knapp an die Ränder der Preßforrn herangeführt ist. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 his 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Einblaseventil (B) andrückende Blattfeider (26) einen eIastilschem Druck auf ein. seitlich über, das äußerei Endei des Ventils (B) vorstehendes Druckstück (2-7) ausübt, das, drehbar eingebaut ist, soi daß das Ventil nach Verdrehen des Druckstückes (27) aus der VoTrichtung unhehindert herausgezogen werden kann. g. Druckstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß es gegen ein ungewolltes Verdrehen durch einen, in ein Loch der Blattfeder (26) eingreifenden Stift (28) gesichert ist. io. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftkanalsystem der Preßform von in Rinnen der Formunterseite eingelegten, herausnehmbaren Röhren gebildet wird. ii. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitungen über den Sitzen: der Ventile (D) in Kappen (g) münden, die sich über die Ventilsitze legen und durch die die Luftleitungen mit den Ventilen verbunden und an der Form .angeschraubt sind. i2. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (B) in Büchsen oder angegossenen Warzen (2) sitzen, die, über dien Innenfläche der Form vorstehend, die Ventile vor Beschädigungen beim Herausschlagen der,Gipseinlage schätzen. 13. Vorrichtung nach den Anisprüchen 2 und i 2, dadurch gekennzeichnet, daß die, Ventile (D) in den Büchsen; oder Warzen (2) versenkt sitzen und nur wenig darüber hervorragen: und daß in Büchse und Ventil Einkerbungen zum Haften des Gripses vorgesehen sind. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Ventilschaftes (i) über den Ventilkegel (4) vorsteht, so daß der Ventilkegel versenkt im Ventilschaft sitzt, und daß über dem Ventil noch eine dünne Gipshaut liegt, die lediglich oberhalb der Ventilöffnung ein Loch hat, das durch eine entsprechende Warze an der die Gipseinlage prägenden Mutterform vorgebildet werden kann. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 12 biis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (D) in den Vertiefungen und Rillen der Form sitzen, durch welche die Falzrippen oder sonstigen Rippen, Nasen oder Vorsprünge der Ziegel geprägt werden.
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| DE913153C (de) | 1954-06-10 |
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