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DE1479417C - Verfahren zum Herstellen von Trinkbeuteln aus einem thermoplastischen Seitenfaltenschlauch - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Trinkbeuteln aus einem thermoplastischen Seitenfaltenschlauch

Info

Publication number
DE1479417C
DE1479417C DE19641479417 DE1479417A DE1479417C DE 1479417 C DE1479417 C DE 1479417C DE 19641479417 DE19641479417 DE 19641479417 DE 1479417 A DE1479417 A DE 1479417A DE 1479417 C DE1479417 C DE 1479417C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bags
drinking
bag
thermoplastic
gusseted tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19641479417
Other languages
English (en)
Other versions
DE1479417B2 (de
DE1479417A1 (de
Inventor
Michael 5215 Mondorf Lehmacher
Original Assignee
Officine Bertoglio S.A., Viganello (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Officine Bertoglio S.A., Viganello (Schweiz) filed Critical Officine Bertoglio S.A., Viganello (Schweiz)
Publication of DE1479417A1 publication Critical patent/DE1479417A1/de
Publication of DE1479417B2 publication Critical patent/DE1479417B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1479417C publication Critical patent/DE1479417C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Trinkbeuteln aus einem thermoplastischen Seitenfaltenschlauch, der durch einen Längsschnitt geteilt wird und bei dem durch Querschweißnähte einzelne Beutel gebildet werden. Bei diesem bekannten Verfahren ist wie bei dem vorgeschlagenen Verfahren zur Herstellung von Trinkbeuteln mittels Randschweißungen aus einem Seitenfaltenschlauch kein besonderer Spalt zum Einführen eines Trinkhalms vorgesehen.
Ferner ist ein Verfahren zur Herstellung von Trinkbeutel bekannt, bei dem ebenfalls von einem Seitenfaltenschlauch ausgegangen wird. Dabei werden aus dem Seitenfaltenschlauch die Trinkbeutel herausgeschnitten, deren Höhe der Schlauchbreite entspricht. Die Beutel werden so aus dem Schlauch herausgeschnitten, daß Kopfende und Bodenende aufeinanderfolgender Beutel immer einander abwechseln. Die bekannten, aus dem Seitenfaltenschlauch herausgeschnittenen und an der Seite verschweißten Trinkbeutel sind zunächst allseitig vollkommen geschlossen und müssen zu ihrer Füllung durch ein Röhrchen geöffnet werden, durch welches die einzufüllende Flüssigkeit in den Beutel eingefüllt wird. Das ist sehr zeitraubend. Nach der Befüllung wird das Einfüllröhrchen aus dem Beutel herausgenommen. Daher ist die Einfüllöffnung bei gefülltem Beutel stets offen und nicht flüssigkeitsdicht. .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Gattung zu finden, mit dem Trinkbeutel hergestellt werden können, die sowohl im gefüllten als auch im teilweise entleerten Zustand flüssigkeitsdicht sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß Seitenfalten aufgeschnitten und vor dem Querschweißen der Beutelwände mit den Seitenfalten und die Seitenfalton miteinander bis auf einen Spalt zum Einführen eines Trinkhalms verschweißt und die Spaltwände miteinander verklebt werden.
Mit dem Verfahren nach der Erfindung läßt sich ein Trinkbeutel herstellen, der in gefülltem Zustand vollkommen geschlossen |st und der sich dennoch sehr einfach durch einen Trinkhalm öffnen läßt. Durch die Verklebung der Spaltwände kann nach dem Durchstoßen des Trinkbeutels in der Faltlinie, wenn der Trinkbeutel nicht in einem Zug entleert wird, weitgehend vermieden werden, daß Flüssigkeit aus der Durchstoßöffnung nach Entnahme des Trinkhalms austritt.
In der Zeichnung ist die Herstellung eines Trinkbeutels nach der Erfindung dargestellt und nachstehend näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 bis 3 je einen Schnitt durch einen Seitenfaltenschlauch entsprechend dem jeweiligen Verfahrensschritt,
Fig.4 einen mit dem Verfahren nach der Erfindung hergestellten Trinkbeutel.
Mit 11 ist die obere und mit 12 die untere Beutelwand eines Seitenfaltenschlauches 10, und die Seitenfalten sind mit den Bezugszeicheh 13 und 14 versehen. Beschrieben und mit Bezugszeichen versehen wird der Einfachheit halber nur die rechte Hälfte. Die Seitenfalten 13, 14 werden durch ein Schneidmesser entlang der inneren Faltlinie getrennt. Dann werden die obere Beutelwand 11, die untere Beutelwand 12 sowie die Seitenfalten 13 und 14 durch .eine Schweißnaht 15 im nahen Bereich des Randes, wie in F i g. 3 und 4 dargestellt, bis auf eine öffnung 16 zum Einführen des Trinkhalmes miteinander verschweißt. Diese in den Fig. 3 und 4 dargestellte Verschweißung 15 ist somit eine Vierlagenschwcißung. Ebenso eine Vierlagenschweißung stellen die Schweißnähte 17 und 18 dar, die den Spalt 16 zum Einführen des Trinkhalmes seitlich begrenzen, zur Mitte des Beutels hin gerichtet konvergieren und nicht bis zu den innenliegenden Rändern 19 der aufgeschnittenen Seitenfaltenflächen 13 und 14 reichen.
Anschließend wird der Schlauch nach den F i g. 1 und 2 in der Mitte durch den Trennschnitt 20 durchgeschnitten, und dann werden die Querabschweißuiigen 21 vorgenommen. Diese Querabschweißungen erfolgen absatzweise, d. h. mit dem jeweiligen Vorschub des Schlauches um eine Beutclbreite wird eine Querabschweißung vorgenommen.
Der Beutel wird mit der Flüssigkeit vorzugsweise Trinkmilch, an dem offenen Ende 22 gefüllt und dann in an sich bekannter Weise nach dem Füllen geschlossen. Die Flächen 13 und 14 der Seitenfalten liegen bei gefülltem Beutel dicht einander an, so daß sie den Austritt der Flüssigkeit durch die Trinkhalmeinführöffnung 16 verhindern und somit ein Sperrventil darstellen. Bei ausreichend bemessener Anlagefläche der Seitenfaltenflächen 13 und 14 können auch die Schweißnähte 17 und 18 fortfallen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Herstellen von Trinkbeuteln aus einem thermoplastischen Seitenfaltenschlauch, der durch einen Längsschnitt geteilt wird und bei dem durch Querschweißnähte einzelne Beutel gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenfalten aufgeschnitten und vor dem Querschweißen die Beutelwände (11, 12) mit den Seitenfalten und die Seitenfalten miteinander bis auf einen Spalt zum Einführen eines Trinkhalms verschweißt und die Spaltwände miteinander verklebt werden.
    15
DE19641479417 1964-04-17 1964-04-17 Verfahren zum Herstellen von Trinkbeuteln aus einem thermoplastischen Seitenfaltenschlauch Expired DE1479417C (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL0047623 1964-04-17
DEL0047623 1964-04-17
DEL0047719 1964-04-28
DEL0047974 1964-06-05

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1479417A1 DE1479417A1 (de) 1969-07-03
DE1479417B2 DE1479417B2 (de) 1972-08-24
DE1479417C true DE1479417C (de) 1973-03-29

Family

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