DE1479479A1 - Verfahren zum maschinellen Herstellen von Schnurzugbeuteln - Google Patents
Verfahren zum maschinellen Herstellen von SchnurzugbeutelnInfo
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Description
"Verfahren sum maschinellen Herstellen von Schnur zugbeuteln"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sum maschinellen Herstellen von Schnursugbeuteln aus auf« inander liegenden Folienbahnen, insbesondere
eines Schlauches od. dgl. aus Kunststoff oder einem ähnlichen Werkstoff, mit am Beutelmund des fertigen Beutels nach auflen
oder innen umgeschlagenen, die Schnüre aufnehmenden Saumrtndern. Es ist bekannt, su diesem Zweck an dem su säumenden Rand einseine
Öffnungen sum Durchtritt der Schnüre einsustansen und die Schnur entweder vor dem Säumen oder nach dem Abtrennen des Beutels einzuziehen.
Ein solches Verfahren erfordert jedoch ein umständliches Einfädeln der Schnur. Ferner müssen die Schnüre nach dem Abtrennen
der einseinen Beutel nachträglieh vorgesogen werden, damit die Schnüre, etwa sur Henkelbildung, aus dem Beutel herausragen.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der bisherigen Verfahren
sur Herstellung solcher Schnurzugbeutel, so daß es möglich ist, den gansen Beutel einschließlich des für jeden einseinen Beutel
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fertiggestellten Schnursuge« in einen fortlaufenden Arbeitsgang
maachinell bzw. vollautomatisch herzustellen. Die Erfindung besteht
demgemäß im wesentlichen darin, daß von den die Schnüre in den Saumrändern enthaltenden Folienbahnen durch Ouertrennung
ein vorangehender Beutelabschnitt in Beutelbreite bei unzertrennt
bleibenden Schnüren abgetrennt und zusammen mit den Schnüren zum Voreilen gegenüber den nachfolgenden Folienbahnen gebracht
werden, bis der vorangehende Beutelabschnitt einen den gewünschten Schnurlängen entsprechenden Abstand von den nachfolgenden Folienbahnen
hat, und hierauf die Schnüre mit den gewünschten Längen zwischen dem vorangehenden Beutelabschnitt und den nachfolgenden
Folienbahnen abgetrennt werden.
Vorzugsweise wird gleichzeitig mit der Quertrennung die rückwärtige
Seitenschweißung des durch den vorangehenden Abschnitt gebildeten Beutele und die vordere Seitenschweißung der durch die nachfolgende
Folienbahn gebildeten nächsten Beutels hergestellt. Besonders zweckmäßig ist es ferner, wenn in jedem Saum zwei Schnüre oder (was in
folgendem stets miteingeschlossen sein soll) zwei Schnurstränge
durchgezogen und beide Schnüre miteinander verknotet werden, wobei die Durchtrittsöffnungen, z. B. bei der Seitenechweißung,
soweit geschlossen werden können, daß nur noch ein unbehindertes Hindurchziehen der Schnüre ermöglicht, ein Hindurchziehen des
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Knotens Jedoch verhindert wird. Die Trennung bzw. Verknotung
der beiden Sehnurpaare kann hierbei an in Bewegungsrichtung zueinander versetzten Stellen der Schnüre vorgenommen werden,
so dafl dte beiden Schnurpaare einerseits nach entgegengesetzten Seiten ans dem Beutel herausgezogen und andererseits auf der Jeweils
gegenflberliegenden Seite mittels eines Knotens an der Beutelwand
son Anliegen gebracht werden können und dadurch bei
einem entgegengesetzten Zug an den freien Enden der Schnurpaare den Beutel durch Zusammenziehen am Beutelmund verschliefien.
Dem Trennen und Auseinanderziehen der Beutel zusammen mit den eingesäumten noch unzerschnittenen Schnüren geht vorteilhaft das
Einlegen und Umsäumen der dem Heutelmundschlitz benachbarten Ränder voraus. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung ein Verfahren
derart vor. defl ein vorzugsweise mit Rücksicht auf die vorzunehmenden Schweiflungen diskontinuierlich transportierter, zu zwei Folienbahnen
zusammengelegter Schlauch in an sich bekannter Welse zunächst an einer Kante zu einem Beutelmundschlitz aufgeschlitzt wird,
hierauf Je zwei Schnüre an die beiden Folienbahnen in der Nähe der späteren Beutelmundöffnung herangeführt und gemeinsam mit den
Folienbahnen weitertransportiert werden, alsdann die die spätere Beutelmundöffnung begrenzenden Ränder der Folienbahnen über die
Schnurpaare umgeschlagen und, z. B. durch Schweiflung, versäumt
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und hierauf di· Folienbahnen der Quertrennung und Seitenachweiflung
zugeführt werden. Vorzugaweiae erfolgt nach dem Säumen der Folienbahnränder ein Abstandsechweifien cwiachen
den Schnüren eine β jeden Schnurpaarea innerhalb dea Saumrandes.
Dea weiteren bezieht aich die Erfindung auf eine Vorrichtung sur Auattbung dea erfindungsgemäßen Verfahrene.
Daa erfindungagemäße Verfahren aowie die hierfür vorgesehene Vorrichtung aei anhand einea in der Zeichnung achematlach dargestellten
Auaführungabeiapielea noch nlher erläutert» und zwar zeigen
Fig. 1 eine Sehemadarstellung der sur Ausübung des erfindunga-
Fig. 1 eine Sehemadarstellung der sur Ausübung des erfindunga-
gemäßen Verfahrens vorgesehenen Anlage, Fig. 2 eine Ansicht des fertigen Beutels und
Fig. S einen Schnitt durch den Beutel nach Linie S-3 der Fig.
Die sur Herstellung der Beutel benötigten Folienbahnen 10, s.B. einer Schlauchfolie, sind auf einer Folienrolle 11 aufgewickelt,
von der sie beim Antrieb der Transportvorrichtung abgesogen werden. Die Folienbahnen werden sunächat über eine Umlenkwalze
12 geführt und einem Messer 13 zugeleitet, welches den
einen geschlossenen Rand 10a der beiden übereinanderliegenden Folienbahnen bei deren Transport in Pfeilrichtung χ aufschlitzt.
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Die beiden Folienbahnen bzw. die Schlauchfolie 10 werden hierauf
durch die Transport- oder Quetschwalzen 14 geführt und durch einen zwischen die beiden Folienbahnen hineinragenden, z. B. keilförmigen
Führungsteil 15 an der Kante 10a auseinandergespreizt. Von vier Schnurrollen 16 führen Schnüre 17,18 zu einer oberen
Einführung 21 bzw. Schnüre 19, 20 zu einer unteren Einführung 22, wobei die Einführung 21 dicht oberhalb der oberen Folienbahn und
die Einführung 22 dicht unterhalb der unteren Folienbahn sich befindet. Die Schnüre werden an den Einführungen 21 und 22 umgelenkt
und zusammenmit der Folie 10 in Pfeilrichtung χ transportiert, derart, daß parallel zu dem aufgeschlitzten Rand der Folie und
in einem bestimmten Abstand von diesem die Schnüre 17 und 18 zwei auf der oberen Folienbahn anliegende Schnurstränge, die Schnüre
19 und 20 zwei auf der Unterseite der unteren Folienlage anliegende
Schnurstränge bilden.
Dicht hinter den Einführungen 21 und 22 befindet sich die Schränkvorrichtung
23 zur Erzeugung der Saumumschläge. Durch diese an sich bekannte Vorrichtung wird der Rand der oberen Folienbahn
nach oben und der Rand der unteren Folienbahn nach unten umgeschlagen, so daß die Schnurstränge 17,18 durch den Saum der
oberen Folienbahn, die Schnurstränge 19 und 20 durch den Saum der unteren Folienbahn eingesäumt werden.
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Kurz nach dem Umschlagen der Ränder zur Bildung von Säumen
24 werden die Folienbahnen einem Quetachwalzenpaar 25 und hierauf
den Längsschweißschienen 26 und 27 zugeführt. Die Schweißschienen
26 dienen hierbei zur Abstande- oder Zwlschenschweißung, in·
dem der umgeschlagene Rand zwischen den Schnüren 17 und 18 bzw. zwischen den Schnüren 19 und 20 mit der je zugeordneten
Folienbahn verschweißt wird, während die Längsschweißschienen zur Herstellung des Saumes dienen, indem die Kanten der umgeschlagenen
Ränder jeweils mit der zugeordneten Folienbahn verschweißt werden. Die Schweißschienen 26 haben hierbei vorzugsweise
nur verhältnismäßig geringe Länge, so daß die Abstandsechweißung
nur über einen kleinen Teil der Beutelbreite erfolgt.
Nach dem Durchgang durch ein weiteres Quetschwalzenpaar 28, deren Walzen - ebenso wie diejenigen des Walzenpaare β 25 - an
den Durchtrittsstellen der Schnüre zweckmäßig etwas abgesetzt sind, um ein Verklemmen der Schnüre bei einem von der Schlauchfolie
unabhängigen Durchziehen der Schnüre zu verhindern, wird die Schlauchfolie der Einrichtung 29 zum Trennschweißen zugeführt.
Diese Vorrichtung besteht aus einer Walze 30 und einer querliegenden Schweißachiene 31, welche gleichzeitig einerseits eine
mittlere Trennschweißung und andererseits zu beiden Seiten derselben
eine Seitenschweißung vornimmt, und xwar dann, wenn ein
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der Breite des Beutel· entsprechender Abschnitt der Schlauch*
folie unter der SchweiOschiene 31 hindurchgegangen ist. Et wird
dadurch dieser Abschnitt der Schlauchfolie von der nachfolgenden Folie getrennt. Gleichseitig wird der vorangehende Beuteiabechnitt
an seiner rückwärtigen Kante (quer tür Bewegungsrichtung x) durch
die eine Seitenschwelßung geschlossen, desgleichen die benachbarte
vordere Kante des von der nachfolgenden Schlauchfolie gebildeten nächsten Beutelabschnittes.
Der durch die Trennschweifiung mittels der Schiene 31 abgetrennte
Beutelabschnitt gelangt nunmehr in den Arbeitsbereich der Beschleunigungen
oder Schnurvorzugrelnrlchtung 32, welche in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel aus dem Vorzugswalzenpaar 33, einem
weiteren Waisenpaar 34 und den Transportbändern 35 besteht, durch
die die beiden Walzenpaare 33 und 34 miteinander in Antriebaver* bindung stehen und die gegebenenfalls dazu dienen können, die abgeschnittenen
Beutel vom Walzenpaar 33 sum Waisenpaar 34 und darüber hinaus zu transportieren. Das Walzenpaar 33 hat hierbei einen
Abstand b , der etwa der gewünschten Beutelbreite b entspricht und vorzugsweise einstellbar ist.
Die Walzen 33 oder vorzugsweise die Walzen 34 werden mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die größer als die Geschwindigkeit
der Schlauchfolie 10 innerhalb der vorherbeschriebenen
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Einrichtung ist, so daß im Augenblick des Abtrennen· des Beutelabschnittes in der Vorrichtung 31 der von der Vorzugseinrichtung
32 erfaßte Beutelabschnitt sich von dem nachfolgenden, noch einen Teil der Schlauchfolie 10 bildenden Abschnitt
entfernt. In der Zeichnung sind diese einzelnen Beutel bzw. Beutelabschnitte mit 36 bezeichnet. Entsprechend der elnge
stellten Geschwindigkeit der Vorsugseinrichtung 32 in Pfeilrichtung
X1 erhalten dadurch die einzelnen Beutel von der Breite b
einen Abstand a voneinander.
Zusammen mit den Beuteln oder Beutelabschnitten 88 sind auch
die Schnüre 17,18 bzw. 19, 20, die bei der Trennschweißung an der
Schweißachiene 31 unzer trennt bleiben, nachgezogen und entsprechend
dem Abstand a aus den Beutelabschnitten herausgezogen worden. Der Abstand a ist hierbei so gewählt, daß die freie Länge
der Schnüre 17,18 bzw. 19, 20 derjenigen Länge entspricht, mit der dieselben aus dem Beutel herausragen sollen. Bei 37 sind
Schneidmittel angedeutet, durch welche die Schnüre 17,18 bzw.
(nicht dargestellt) 19, 20 durchgeschnitten werden. Vorzugsweise
sind jedoch zwei in Bewegungsrichtung Xj versetzt zueinander angeordnete
Schneidmittel, z. B. Scheren, vorgesehen, und zwar derart, daß die eine Schere die Schnüre 17,18 in Nähe des einen
Beutels bei 37a und die andere Schere die Schnüre 19, 20 in der
Nähe des .anderen Beutels, z.B. bei 37b, durchschneidet. Doch
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kann das Durchschneiden sämtlicher Schnüre auch gemeinsam - an der gleichen Stelle erfolgen, wobei das Herausziehen der
Schnüre bis zum Anschlag - z.B. bei Handverknüpfung - nachträglich vorgenommen werden kann.
Des weiteren kann zur Verbindung mit den zueinander versetzten
Scherenmitteln eine Knüpfvorrichtung vorgesehen sein, welche die abgetrennten Enden der Schnüre, einerseits bei 37a und andererseits
bei 37b maschinell miteinander verknotet.
Die auf diese Weise fertiggestellten Beutel gelangen nunmehr
zur Beutelablage 38, wo die einzelnen fertiggestellten Beutel
übereinander zu Stapeln 39 aufgeschichtet werden.
In Fig. 2 und 3 ist der fertige Beutel 36 in Ansicht und Ouerschnitt
dargestellt. Jeder Beutel besteht hierbei aus den beiden Folienbahnen 36a und 36b, die am unteren Rand 40 durch die Schlauchfalte
und bei 41a und 41b durch eine durch die Vorrichtung 29 gebildete Trennschweißnaht miteinander verbunden sind.
Die oberen Ränder sind zu den Saumumechlägen 24a und 24b herumgefaltet
und einerseits durch die Vorrichtung 26 durch eine Abstandsschweißung
42a bzw. 42b und andererseits mittels der Vorrichtung durch eine Saumechweißung 43a, 43b mit dem übrigen Teil der suge-
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ordneten Folienbahn 36a bzw. 36b der Schlauchfolie verbunden, derart, daß sich die Schnüre 17 und 19 zwischen der Saumschweißnaht
43a bzw. 43b und der Abstandsschweißnaht 42a bzw. 42b befinden, während die Schnüre 18 und 20 den von der Abatandsschweißnaht
42a, 42b abgeschnürten umgesäumten Teil der Fblie durchsetzen. Je nach der gewählten Größe der Abstände a und der Anordnung der
Schneidmittel 37 (37a, 37b) ragen hierbei die freien Enden der Schnüre 17 bis 20 über den Beutel 36 hinaus und können durch die
Knüpfvorrichtung zu Knoten 44,45,46,47 miteinander in der dargestellten
Weise verknotet sein. An den Durchtrittsstellen 44a, 45a, 46a, 47a der Fäden sind die Durchtrittsöffnungen durch die Trennschweißnaht
an den Kanten 41a und 41b zweckmäßig soweit geschlossen, daß gerade noch ein unbehindertes Durchziehen der Schnüre
17 bis 20 möglich ist. Werden infolgedessen die Schnurstränge in Pfeilrichtung z. bzw. ζ an den Knoten 45 bzw. 46 nach außen gezogen,
bewirken die Knoten 44 und 47, daß der Beutel an seinem oberen Beutelmund zusammengezogen und verschlossen wird.
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Claims (15)
1. Verfahren sum maschinellen Herstellen von Schnurzugbeuteln
aus aufeinanderliegenden Folienbahnen, z. B. eines Folienschlauches
aus Kunststoff oder einem ähnlichen Werkstoff, mit am Beutelmund nach außen oder innen umgeschlagenen,
die Schnüre aufnehmenden Saumrändern, dadurch gekennzeichnet, daß von den die Schnüre in den Saumrändern enthaltenden Folienbahnen
durch Quertrennung ein vorangehender Beutelabachnitt in Beutelbreite bei unsertrennt bleibenden Schnüren abgetrennt
und zusammen mit den Schnüren sum Voreilen gegenüber den nachfolgenden Folienbahnen gebracht wird, bis der vorangehende
abgetrennte Beutel oder Beutelabschnitt einen den gewünschten Schnurlängen entsprechenden Abstand von den nachfolgenden
Folienbahnen hat, und hierauf die Schnüre mit den gewünschten Längen zwischen dem vorangehenden Beutel oder Beutelabschnitt
und den nachfolgenden Folienbahnen abgetrennt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig
mit der Quertrennung die rückwärtige Seitenschwelßung des durch den vorangehenden Abschnitt gebildeten Beutels und die
vordere Seitenschweißung des durch die nachfolgende Folienbahn
gebildeten nächsten Beutele hergestellt wird.
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3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet« daß
mit dem Abtrennen der Schnüre diese gleichzeitig verknotet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schnüre in jedem Saum paarweise durchgezogen und miteinander verknotet werden und die Durchtrittsöffnungen bei der Seite
nschweiflung so weit geschlossen werden, daß nur noch ein unbehindertes
Hindurchziehen der Schnüre ermöglicht, ein Hindurchziehen des Knotens jedoch verhindert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trennung und Verknotung der beiden Schnurpaare an in Bewegungsrichtung zueinander versetzten Stellen vorgenommen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise diskontinuierlich transportierter, zu zwei
Folienbahnen zusammengelegter Schlauch in an sich bekannter Weise zunächst, sofern nicht bereits offen, an einer Kante zur
Herstellung der Beutelmundöffnungen aufgeschlitzt wird, hierauf je swei Schnüre an die beiden Folienbahnen in der Nahe des Beutelmundschlitzes
herangeführt und gemeinsam mit den Folienbahnen, vorzugsweise jedoch mit größerer Geschwindigkeit, weitertransportiert
werden, alsdann die den Beutelmundschlitz begrenzenden Rinder der Folienbahnen über die Schnurpaare umgeschlagen und,
z. B. durch Schweißung, versäumt und hierauf die Folienbahnen der
Ouertrennung und Seitenschweißung zugeführt werden.
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7. Verfahren nach Anspruch β, dadurch gekennzeichnet« daß nach dem
. Säumen der FoUenbahnränder ein Abstandsechweißen zwischen den
Schnüren eines jeden Schnurpaares innerhalb des Saumrandes vorgenommen wird.
8. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrene nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum beschleunigten Weitertransport
der von den Folienbahnen abgetrennten Beutel bzw. Beutelabschnitte eine mit erhöhter Geschwindigkeit angetriebene Fördervorrichtung
vorgesehen ist, welche die abgetrennten Beutel bzw. Beutelabschnitte nach deren Abtrennung von den nachfolgenden
Folienbahnen ergreift und zusammen mit den eingesäumten Schnüren zwangsläufig um die gewünschten Schnurlängen von
den nachfolgenden Folienbahnen bzw. dem jeweils nachfolgend abzutrennenden Beutel bzw. Beutelabschnitt entfernt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
mit erhöhter Geschwindigkeit angetriebene Fördervorrichtung ein oder mehrere Walzen- oder Förderbandpaare umfaßt, zwischen
denen die abgetrennten Beutel oder Beutelabschnitte hindurchgeführt werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das der Trennstelle für die Querabtrennung der einzelnen
Beutel oder Beutelabschnitte folgende Walzenpaar (oder die
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enteprechende Transporteinrichtung) einen solchen - etwa
der Breite eines Beutele entsprechenden vorzugsweise einstellbaren - Abstand von der Trennstelle hat, daß der abgetrennte
Beutel oder Beutelabschnitt von dem Walzenpaar bzw. der Transporteinrichtung im Augenblick der Abtrennung von
den nachfolgenden Folienbahnen erfaßt wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 10, gekennzeichnet durch
- gegebenenfalls zueinander in Bewegungsrichtung der Beutel versetzt angeordnete - Schneidmittel zum Durchschneiden der
Schnuratränge zwischen den einzelnen Beuteln bzw. Beutelabschnitten.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß in Bewegungsrichtung der Folienbahnen bzw. Beutel oder Beutelabschnitte nacheinander angeordnet sind: eine Aufschlitzvorrichtung
zum Aufschlitzen eines Randes der z. B. von einer Schlauchfolienrolle abgezogenen Schlauchfolie, eine Vorrichtung
zum Heranführen der Schnüre an die Schlauchfolie und zum Mittransport
der Schnüre mit der Schlauchfolie in einem gewiesen Abstand von dem zur Bildung der Beutelmundöffnung aufgeschlitzten
Folienrand, eine Vorrichtung zum Umschlagen des Folienrandes und zum Einsäumen der Schnüre durch den umgeschlagenen
Folienrand, eine Vorrichtung zur Quertrennung der Schlauchfolie
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und Seitenechweißung der herzustellenden Beutel und hierauf
die vorgenannte Fördervorrichtung zum Entfernen der abgetrennten Beutel oder Beutelabechnitte voneinander sowie
von der nachfolgenden Schlauchfolie mit den Schneidmitteln zum Aufschneiden der Schnüre und gegebenenfalls einer Knüpfvorrichtung
sum Verknoten der Schnür·« wobei zwischen einzelnen der genannten Vorrichtungen Transportvorrichtungen,
insbesondere in Form von Ouetschwalzenpaaren, vorgesehen
sein können.
13. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorrichtung zum Umschlagen des Folienrandes eine Einrichtung zum Ab stände schweiße η zwischen den einzelnen
Schnüren folgt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
nebeneinander oder aufeinanderfolgend eine Vorrichtung zum Abstandsschweißen und eine Vorrichtung zum Saumachweißen,
insbesondere unter Verwendung von Längsechweißachienen, angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei an die obere und an die untere der beiden Folienbahnen
herangeführte und an diesen versäumte Schnüre oder Schnurstränge vorgesehen sind.
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16, Durch das Verfahren nach Anspruch 1 bit 7 hergestellter Kunststoffbeutel mit eingesäumten Zugschnüren, dadurch
gekennzeichnet, daß innerhalb eines jeden der beiden durch je eine Saumechweißung begrenzten Sttume je eine Schnur
oder ein Schnurstrang oberhalb und je eine Schnur oder ein Schnurstrang unterhalb einer Abstandsschweißung hindurchgeführt
ist, wobei vorzugsweise die beiden oberen Schnüre oder Schnurstringe einerseits und die beiden unteren Schnüre
oder Schnurstrtnge andererseits außerhalb des Beutels
miteinander verknotet sind.
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Leersei'te
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0065170 | 1965-05-08 | ||
| DEM0065170 | 1965-05-08 | ||
| DE1604617A DE1604617C3 (de) | 1965-05-08 | 1966-01-12 | Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von Schnurzugbeuteln |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1479479A1 true DE1479479A1 (de) | 1969-06-19 |
| DE1479479B2 DE1479479B2 (de) | 1973-12-13 |
| DE1479479C3 DE1479479C3 (de) | 1976-02-26 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3807341A1 (de) * | 1988-03-05 | 1989-09-14 | Albert Hettler | Vorrichtung zum herstellen von plastikbeuteln |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3807341A1 (de) * | 1988-03-05 | 1989-09-14 | Albert Hettler | Vorrichtung zum herstellen von plastikbeuteln |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK123391B (da) | 1972-06-19 |
| CH445828A (de) | 1967-10-31 |
| NO118020B (de) | 1969-10-20 |
| DE1604617A1 (de) | 1971-01-14 |
| DE1604617C3 (de) | 1978-05-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |