DE1479205C - Formwerkzeug zum Herstellen von aus Hülse und Stirnwandungen bestehenden Spulen - Google Patents
Formwerkzeug zum Herstellen von aus Hülse und Stirnwandungen bestehenden SpulenInfo
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- DE1479205C DE1479205C DE19641479205 DE1479205A DE1479205C DE 1479205 C DE1479205 C DE 1479205C DE 19641479205 DE19641479205 DE 19641479205 DE 1479205 A DE1479205 A DE 1479205A DE 1479205 C DE1479205 C DE 1479205C
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- coils
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims 6
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 8
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims 4
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- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
Description
Fig. 2 eine Seitenansicht der Spule nach Fig. 1,
gesehen in Richtung des Pfeiles A,
F i g. 3 eine Seitenansicht der Spule nach F i g. 1, gesehen in Richtung des Pfeiles B,
F i g. 4 eine Schnittansicht längs der Linie C-C in Fig.l,
F i g. 5, 6, 7 und 8 Darstellungen entsprechen den F i g. 1 bis 4 einer weiteren, mittels eines erfindungsgemäßen
Formwerkzeuges hergestellten Spule, deren Stirnwandungen unterschiedliche Durchbrechungen
aufweisen.
In F i g. 1 bis 4 sind für ein erstes Beispiel eine mittels des Formwerkzeugs gefertigte Spule die hohle
Nabe 1 und die beiden parallelen Stirnwandungen 2, die scheibenförmig ausgebildet sind und deren
Durchmesser je nach Verwendungszweck der Spule verschieden ist, dargestellt. Die Durchbrechungen in
den Stirnwandungen bzw. die Rippen 10 werden mittels zweier Kerne 3-4 und 6 ausgebildet. Der mit
dem Formteil fest verbundene Kern 3-4 besteht aus einem Zapfen 3 mit zwei diametral gegenüberliegenden
Segmenten 4. Der mit dem anderen Formteil fest verbundene Kern 6 weist zwei diametral
gegenüberliegende Segmente auf, die auf dem Zapfen 3 zwischen den Segmenten 4 des ersten Kerns
verschieblich angeordnet sind. Zwischen den Segmenten der beiden Kerne befinden sich Zwischenräume,
die zur Herstellung der Rippen 10 dienen. Die freien Enden der Kernteile 4 und 6 liegen in
ίο der Ebene der Innenfläche der jeweiligen Stirnwandung
2.
In der Ausführungsform nach F i g. 5 bis 8 weist
der eine Kern einen Zapfen 7 mit drei Segmenten 8 auf, die in gleich großen Winkelabständen voneinander
angeordnet sind und mit dem zweiten Kern, der vier Segmente 9 besitzt, zusammenwirkt. In der
einen Stirnwandung wird daher eine Durchbrechung mit vier Verzahnungen gebildet, während die Durchbrechung
der anderen Stirnwandung drei Verzahnungen aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Formwerkzeug zum Herstellen von aus Hülse und Stirnwandungen bestehenden Spulen, deren Stirnwandung Durchbrechungen aufweisen und an deren Hülsen auf der Innenseite radiale Rippen vorgesehen sind, die im gleichen Abstand von der Spulenachse enden, wobei das Formwerkzeug zwei in Achsrichtung gegeneinander bewegbare Kerne aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kern aus einem in der Spulenachse liegenden Zapfen (3) mit radial in Abständen rings um den Zapfen angeordneten Segmenten (4) besteht, deren Stirnflächen in Arbeitsstellung mit den Innenflächen der einen Stirnwandung zusammenfalten, und daß der zweite Kern Segmente (6) aufweist, die auf dem Zapfen gleiten, deren Stirnflächen in Arbeitsstellung mit den Innenflächen der gegenüberliegenden Stirnwandung zusammenfallen und die im Abstand von den Segmenten (4) des ersten Kernes gehalten sind.Die Erfindung bezieht sich auf ein Formwerkzeug zum Herstellen von aus Hülse und Stirnwandungen bestehenden Spulen, deren Stirnwandungen Durchbrechungen aufweisen und an deren Hülsen auf der Innenseite radiale Rippen vorgesehen sind, die im gleichen Abstand von der Spulenachse enden, wobei das Formwerkzeug zwei in Achsrichtung gegeneinander bewegbare Kerne aufweist.Es ist bekannt, Spulen herzustellen, die aus einer Hülse bestehen, die an ihren Enden Stirnwandungen aufweist. Im Inneren der Hülse erstrecken sich in Axial richtung Rippen, die im gleichen Abstand von der Spulenachse enden. Bei der bekannten Spule ist im Inneren der Hülse zusätzlich ein kreiszylindrischer Innenmantel vorgesehen, der das Lager-für die Spindel bildet. Die Durchbrechungen in den Stirnwandungen liegen zwischen der Hülse und dem Innenmantel, sie bilden somit keine Verzahnung an den Enden der Spule. Ein Aufstecken einer derartigen Spule auf eine Achse mit radial abstehenden Mitnehmern, wie sie beispielsweise in Laufbildkameras üblich ist, ist nicht möglich. Die Herstellung der Spulen erfolgt durch Spritzguß in einer aus zwei gegeneinander beweglichen Formteilen bestehenden Form. An jedem der beiden Formteile sind Kerne angeordnet, welche sich parallel zur Mittelachse der Spule erstrecken. Zur Bildung der Durchbrechungen in den Stirnwandungen an den Enden der Spulen und zur Bildung des Inneren der Hülse werden Kerne verwendet, welche sich in radialem Abstand von der Mittelachse der Spule erstrecken. Koxial zur Mittelachse der Spule ist an jedem Formteil je ein Zapfen als Kern angeordnet, welcher jeweils halb so lang ist wie die Länge der herzustellenden Spule. Bei geschlossener Form stoßen die Zapfen der beiden Formteile mit ihren freien Enden stumpf aufeinander. Sie bilden dabei einen zylindrischen Kern für die Erzeugung des Innenmantels der Spule. Beim Spritzgießen bildet sich jedoch an der Stoßstelle der beiden Zapfen eine Gußnaht, welche sich bei der fertigen, ausgeformten Spule im Innern des Mantels rings um dessen Innenumfang herumzieht. Diese Gußnaht verringert den Innendurchmesser des Mantels. Um einen satten Sitz der Spule auf einer Achse zu gewährleisten, muß die Gußnaht unter großem Arbeitsaufwand von Hand ,bei jeder einzelnen Spule entfernt werden. Falls die Gußnaht nicht entfernt wird, muß der Durchmesser der Achse geringer als der Innendurchmesser des -Mantels der Spule gehalten werden. Die Spule wackelt dann auf der Achse. Auch diese Spulen sind daher für eine Verwendung in Laufbildkameras und für alle Zwecke, wo es auf einen ruhigen zuverlässigen Lauf der Spulen und auf ein rasches An- und Abkuppeln der Spulen an einer Antriebsachse ankommt, nicht geeignet.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Formwerkzeug der eingangs erläuterten Art zu schaffen, welches eine einfache und wirtschaftliche Herstellung von Aufwickelspulen gewährleistet, wobei die hergestellten Aufwickelspulen hoch belastbar und rasch und präzise auf Antriebsachsen mit Mitnehmern aufsteckbar sind.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der erste Kern aus einem in der Spulenachse liegenden Zapfen mit radial in Abständen rings um den Zapfen angeordneten Segmenten besteht, deren Stirnflächen in Arbeitsstellung mit den Innenflächen der einen Stirnwandung zusammenfallen, und daß der zweite Kern Segmente aufweist, die auf dem Zapfen gleiten, deren Stirnflächen in Arbeitsstellung mit den Innenflächen der gegenüberliegenden Stirnwandung zusammenfallen und die im Abstand von den Segmenten des ersten Kernes gehalten sind.Das erfindungsgemäße Formwerkzeug hat gegenüber dem Stand der Technik wesentliche Vorteile. Es ist aus wenigen einfach ausgestalteten Teilen aufgebaut und ermöglicht infolge dieses einfachen Aufbaus auch ein Öffnen und Schließen des Formwerkzeugs mittels einfacher und leicht zu koordinierenden Bewegungen der Formteile. Infolge des einfachen Aufbaus und der einfachen Bewegungen ist das erfindungsgemäße Formwerkzeug insbesondere für die Massenfertigung von Spulen geeignet und ermöglicht eine besonders wirtschaftliche Produktion der Spulen. Mit erfindungsgemäßen Formwerkzeugen können Spulen hergestellt werden, bei denen die Verzahnung nicht auf die beiden Stirnwandungen der Spulen beschränkt sind, sondern bei denen sich die Verzahnungen in Form von Rippen von einem Ende der Spule bis zum anderen Ende der Spule erstrecken. Beim Aufschieben einer derartigen Spule auf eine Achse mit radialen Mitnehmern liegen dann die Mitnehmer nicht nur an dem eng begrenzten Bereich der Stirnwandungen an der Spule an, sondern sie kommen an jeder beliebigen Stelle längs der Länge der Spule zur Anlage. Die Mitnehmer können dann eine Länge aufweisen, die nur wenig geringer ist als die Länge der Spule. Auf diese Weise wird eine sehr symmetrische Belastung und gleichmäßige Kraftübertragung von einer Antriebsachse auf die Spule erreicht.Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung erläutert. Es zeigenF i g. 1 im Achsenschnitt eine mittels des erfindungsgemäßen Formwerkzeugs hergestellte Spule, deren Stirnwandungen Durchbrechungen aufweisen,
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE638698 | 1963-10-16 | ||
| BE43059 | 1963-10-16 | ||
| DEF0044238 | 1964-10-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1479205A1 DE1479205A1 (de) | 1969-02-06 |
| DE1479205B2 DE1479205B2 (de) | 1972-09-28 |
| DE1479205C true DE1479205C (de) | 1973-04-26 |
Family
ID=
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