DE2908342C2 - - Google Patents
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- B65H75/14—Kinds or types of circular or polygonal cross-section with two end flanges
-
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- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bandspule, be
stehend aus zwei zusammengesteckten Formteilen aus
Kunststoff, von denen jedes einen Spulenflansch
in Form einer Scheibe aufweist und eines aus einem
Stück mit einer an den einen Spulenflansch ange
formten, als Hohlkörper ausgebildeten Spulennabe
besteht und beide Formteile durch beim Zusammen
stecken federnd nachgebende, mit Klauen versehene
Vorsprünge am einen Formteil und Verrastungen am
anderen Formteil aneinander festgehalten werden.
Solche und ähnliche Bandspulen sind bereits bekannt
(DE-AS 11 44 588, DE-GM 18 89 676, DE-GM 73 11 896).
Unter den herkömmlichen
Bandspulen für Videokassetten gibt es bereits
solche (Fig. 1 der DE-OS 29 08 342), die aus zwei
zusammengesteckten Formteilen aus Kunststoff be
stehen, von denen jedes einen Spulenflansch in Form
einer Scheibe aufweist und eines aus einem Stück
mit einer an den einen Spulenflansch angeformten,
als Hohlkörper ausgebildeten Spulennabe besteht.
Das freie Ende dieser Spulennabe ist durch einen
Querboden verschlossen, an dem mehrere Vorsprünge
ausgebildet sind, welche in diesen Vorsprüngen
entsprechende und in gleicher Zahl vorgesehene
Aussparungen in dem anderen Spulenflansch einge
paßt und nach dem Zusammenstecken mit diesem ver
mittels Schweißung in den Ausnehmungen fixiert sind.
Dabei ist es von Nachteil, daß zur Herstellung sol
cher Bandspulen eine große Zahl von Herstellungs
schritten erforderlich ist und nach dem Zusammen
setzen ihrer beiden Spulenteile ein gegenseitiges
Verschweißen dieser benötigt wird. Ein weiterer
Nachteil besteht darin, daß sich die Spulenteile
infolge des Schweißvorganges verformen können und
aus diesem Grund die Einhaltung einer hohen Maß
genauigkeit Schwierigkeiten bereitet.
Eine andere bekannte Wickelspule aus Kunststoff
(DE-GM 18 89 676) besteht aus mehr als zwei Form
teilen. Sie weist eine Hohlachse auf, welche beid
seitig auf Teilen ihrer axialen Länge mit Befesti
gungsmitteln versehen ist, auf welche die beiden
scheibenförmigen Spulenflansche aufgesprengt,
axial gesichert und durch eine kraftschlüssige
Verbindung gehalten werden, indem die Hohlachse an
beiden Enden über eine axiale Teillänge hinweg
unter Bildung je einer Führungshülse radial abge
setzt ist, wobei jeder Hülsenteil an oder nahe
seiner Endstirnfläche radial nach außen gerichtete
Kupplungsvorsprünge aufweist, die mit einer ent
sprechenden Hinterschneidung innerhalb der mittigen
Auf- oder Durchstecköffnung eines jeden Seiten
flansches verkrallend zusammenwirken, und wobei
ferner jeder Seitenflansch mit einem Axialfüh
rungskragen auf dem Führungshülsenteil der Hohl
achse geführt und axial abgestützt ist. Es handelt
sich hier um Wickelspulen für die faden- und band
herstellende Industrie, auf welche die Ware als
Halbfabrikat oder als Fertigware aufgewickelt wird.
Abgesehen davon, daß diese Spulenbauart mehr als
zwei Kunststoff-Formteile erfordert, wäre sie für
Bandspulen mit hohen Anforderungen an Formstabili
tät mit genauer Parallelität der Spulenflansche
wenig geeignet, weil die Spulenflansche gegen
Verkanten gegenüber der Hohlachse nur unzureichend
gesichert sind.
Eine weitere bekannte, aus zusammensteckbaren Tei
len bestehende Bandspule (US-PS 38 22 841) weist
ebenfalls eine Hohlnabe mit zwei beidseitig an
setzbaren Flanschen und mit Klauen versehene fe
dernde Wandabschnittsteile der Nabenrohrwandung
sowie Verriegelungsmittel auf, die von Hand und
gegebenenfalls mit Hilfe von Werkzeugen betätigt
werden müssen. Auch diese Spulenbauart ist um
ständlich und erscheint gegen die Möglichkeit des
Verkantens der Flansche gegenüber der Nabe nicht
ausreichend gesichert.
Eine weitere bekannte Wickelspule (DE-GM 19 88 848)
mit zylindrischer Nabe und Spulenflanschen, von
denen mindestens der eine, z.B. durch Aufschrauben,
mit der Stirnfläche des Spulenkerns verbunden ist,
dient zur Aufnahme austauschbarer Drahtseilwickel
durch Aufstecken.
Es ist ferner eine den gesamten Merkmalen der ein
gangs genannten Gattung entsprechende zweiteilige
Filmbandspule (DE-AS 11 44 588) bekannt, bei der
ähnlich wie bei den zuvor beschriebenen Bandspulen
die Rohrnabenwandung, die in diesem Fall mit dem
einen Spulenflansch fest verbunden ist, durch
Längsschlitze in federnde Wandabschnittsteile unter
teilt ist, welche an ihren freien Enden in Aus
nehmungen des anderen Spulenflansches eingreifende
Klauen tragen. Dabei besteht - wie bei allen be
kannten Ausführungen, bei denen die federnden,
mit Klauen versehenen Vorsprünge aus durch Schlitze
voneinander getrennten Teilen des Mantels der
Spulennabe gebildet sind - der Nachteil, daß beim
federnden Nachgeben Unebenheiten der Wickelfläche
entstehen und auch eine Verformung der Spule als
Ganzes infolge Verkantens der aufgesteckten Flansch
scheibe schwerlich zu vermeiden ist. Bei Bandspu
len, besonders wenn sie zur Aufnahme von Videobän
dern oder Filmbändern dienen, ist es jedoch von
großer Wichtigkeit, maßgenaue Wickelflächen der
Naben und Formbeständigkeit der Spule als Ganzes
zu gewährleisten.
Bei einer weiteren bekannten Bandspule (DE-GM
73 11 896), die ebenfalls eine Hohlnabe und zwei
von beiden Seiten her in diese einsteckbare
Spulenflanschen aufweist, trägt jeder dieser
Spulenflanschen einen Kranz federnder Vorsprünge
mit Klauen, die beim Zusammenstecken in Öffnungen
der Hohlnabe von innen her radial nach außen
springend einrasten. Die den Wickelkern bildende
Hohlnabe ist aus Hohlzylinderabschnitten mit
unterschiedlichen Radien gebildet, die durch eine
Spannklammer zusammengehalten und zu einem zylin
drischen Wickelkern ergänzt werden. Auch diese
Bauform ist - vor allem wegen der großen Zahl und
der unregelmäßigen Gestalt ihrer Bestandteile -
umständlich herzustellen und zu handhaben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
aus nur zwei Kunststoff-Formteilen bestehende
Spule der eingangs genannten Gattung zu schaffen,
die eine ganz besonders hohe Formstabilität der
Bandspule und insbesondere genaue Parallelität
ihrer Spulenflanschen gewährleistet, aber auch
bei großer Anlagefläche des zu dem einen Form
teil gehörenden scheibenförmigen Flansches an
der Stirnseite der an den anderen Flansch ange
formten Spulennabe unverhältnismäßig große Wand
stärken des letzteren Formteils, welche Maßun
genauigkeiten und Verformungen des letzteren zur
Folge haben könnten, vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge
löst, daß in der Umfangswand der Spulennabe eine
koaxiale Nut vorgesehen ist, in welche die Vor
sprünge des einen Formteils mit dem Spulenflansch
einsteckbar sind und daß in der Innenwand der
Nut als Rasten zur Aufnahme der Klauen dienende
Ausnehmungen vorgesehen sind.
Durch die koaxiale Nut in der Umfangswand der als
Hohlkörper ausgebildeten Spulennabe wird erreicht,
daß deren Gesamtwandstärke, d.h. der Unterschied
zwischen Innen- und Außendurchmesser und damit
die ringförmige Anlagefläche für den daran anzu
setzenden Spulenflansch verhältnismäßig groß sein
können, ohne gleichzeitig die von der Kunststoff
masse eingenommenen Teile der Wandstärke im Ver
gleich zu den übrigen Teilen des Formkörpers all
zu ungleichmäßig dick machen zu müssen, was preß
technisch im Hinblick auf die Maßgenauigkeit
ungünstig wäre. In Verbindung hiermit wird dadurch,
daß die Rastausnehmungen zur Aufnahme der Klauen
in der Innenwand der koaxialen Nut vorgesehen
werden, erreicht, daß die Klauen tragenden federn
den Vorsprünge nach Zurücklegung eines nur kurzen
Federweges radial nach innen einrasten können,
was sowohl der leichten Betätigung beim Zusammen
stecken als auch der Sicherheit gegen Verkanten
und damit der Formstabilität der Bandspule zugute
kommt; ein weiterer Vorteil besteht darin, daß
eine glattzylindrische, unterbrechungslose Wickel
fläche auf dem Außenumfang der Spulennabe erhalten
wird.
Möglichkeiten zur vorteilhaften weiteren Ausge
staltung einer Bandspule gemäß der Erfindung sind
in den Patentansprüchen 2 bis 4 angegeben.
Die Maßnahme des Anspruchs 2, daß die axiale Nut
sich nur über einen Teil des Umfangs der Mantel
wand der Hohlnabe erstreckt, ermöglicht die räum
liche Unterbringung einer Kerbenstelle zur Be
festigung eines Bandes.
Die Maßnahme des Anspruchs 3 erleichtert das Zu
sammenstecken der beiden Formteile durch Führung
der Klauen an den federnden Vorsprüngen mittels
der diese aufnehmenden Schlitze, bevor sie in die
Rastausnehmungen einspringen.
Mit der Maßnahme des Anspruchs 4 läßt sich eine
sichere Führung der Antriebswelle ohne deren
Behinderung durch die in die Rastausnehmungen
eingesprungenen Klauen gewährleisten, auch wenn
diese durch die Rastausnehmungen hindurch bis in
das Innere der Hohlnabe vorstehen sollten.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Aufrißquerschnitt zur Veranschau
lichung des Aufbaues einer Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Bandspule,
Fig. 2 die Draufsicht auf die Nabe in axialer
Richtung gesehen und den mit ihr aus einem Stück
bestehenden Spulenflansch, letzteren aus Platz
ersparnisgründen abgebrochen dargestellt,
Fig. 3 die axiale Draufsicht auf den mit Vor
sprüngen ausgebildeten Spulenflansch, ebenfalls
abgebrochen dargestellt,
Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV
von Fig. 1.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
einer aus zwei Formteilen zusammengesetzten Band
spule sind zur gegenseitigen Befestigung der bei
den Formteile dienende mit Klauen 15 a versehene
federnde Vorsprünge 15 an dem Spulenflansch 14
des einen Formteils ausgebildet. Der andere Form
teil besteht aus einem Spulenflansch 16 und einer
an diesen einstückig angeformten, als Hohlkörper
ausgebildeten Spulennabe 17. In der Umfangswand 17 a
der Spulennabe 17 ist eine koaxiale Nut 18 vorge
sehen, in welche die Vorsprünge 15 am Spulen
flansch 14 des einen Formteils beim Zusammen
stecken eingreifen. In der Innenwand der Nut 18
sind als Rasten zur Aufnahme der Klauen 15 a
dienende Ausnehmungen 22 vorgesehen.
Die Nut 18 in der Umfangswand 17 a weist eine min
destens der Länge der Vorsprünge 15 entsprechende
Tiefe d auf. Auf der Außenseite der Umfangswand 17 a
ist eine Kerbenstelle 19 vorgesehen, die zur Be
festigung eines Bandes dient. Außerdem sind in der
Umfangswand Schlitze 20 in regelmäßigen Abständen
voneinander ausgebildet, welche die Ausnehmun
gen 22 bilden, die sich von der Nut 18 zu dem zur
Aufnahme einer Antriebswelle dienenden inneren
Hohlraum 21 der Spulennabe 17 erstrecken. Beim
Zusammenstecken der beiden Formteile werden die
Vorsprünge 15 an dem Spulenflansch 14 des einen
Formteils in die Schlitze 20 der Spulennabe 17
eingeführt, wobei die Vorsprünge 15 federnd nach
geben und die Klauen 15 a in die Ausnehmungen 22
einspringen, so daß beide Formteile aneinander
festgehalten werden.
Die Spulennabe 17 weist einen ihren inneren Hohl
raum 21 begrenzenden Querboden 17 b mit einer
Dicke t 1 auf, welche größer ist als die Dicke t 2
des ihr benachbarten Spulenflansches 14. Die
Schlitze 20 innerhalb der Nut 18 sind nicht unbe
dingt erforderlich, sondern es genügt auch, die
in Eingriff mit den Vorsprüngen 15 kommenden Aus
nehmungen 22 nur in den zum Einführen der Klauen
15 a dienenden Bereichen auszubilden. Die Anwen
dung der Schlitze 20 ermöglicht jedoch nicht nur
ein leichteres und sichereres Zusammenstecken der
Formteile, sondern gestattet es auch, die innere
Schlitzwand in der Spulennabe 17 dünnwandiger
auszubilden, was im Hinblick auf die Maßgenauig
keit der Kunststoff-Formteile von Vorteil ist.
Wenn an dem Spulenflansch 14 des einen Formteils
drei Vorsprünge 15 vorgesehen werden, empfiehlt
es sich, die entsprechenden Ausnehmungen 22 in
senkrechten Auskehlungen 21 a auf der Innenseite
des Hohlraums 21 in der Spulennabe 17 ausmünden
zu lassen. Da eine in die Nabe einführbare An
triebswelle in aller Regel drei Keile aufweist,
empfiehlt es sich, die Auskehlungen 21 a, wie aus
Fig. 4 ersichtlich, an der Innenwand des Naben
hohlraums 21 auszubilden, um die Keile der An
triebswelle aufzunehmen. Die Antriebswelle be
steht zum größten Teil aus einem einfachen Zy
linder. Bei Zuordnung der Ausnehmungen zu den
Auskehlungen 21 a (in einer Anzahl von im allge
meinen drei oder einem ganzen Vielfachen davon)
gelangen die in die Ausnehmungen 22 einrastenden
Klauen 15 a nicht in Berührung mit der Antriebs
welle, auch wenn die Auskehlungen 21 a verhältnis
mäßig flach sind. Außerdem ermöglicht eine solche
Konstruktion auch einen verhältnismäßig großen
Abstand zwischen der zur Anlage mit dem Spulen
flansch 14 kommenden Stirnfläche der Spulen
nabe 17 und den Ausnehmungen 22. Dadurch lassen
sich die Vorsprünge 15 an dem Spulenflansch 14
verhältnismäßig lang gestalten, so daß sie leich
ter biegsam sind.
Claims (4)
1. Bandspule, bestehend aus zwei zusammengesteckten
Formteilen aus Kunststoff, von denen jedes einen
Spulenflansch in Form einer Scheibe aufweist und
eines aus einem Stück mit einer an den einen
Spulenflansch angeformten, als Hohlkörper ausge
bildeten Spulennabe besteht und beide Formteile
durch beim Zusammenstecken federnd nachgebende,
mit Klauen versehene Vorsprünge am einen Form
teil und Verrastungen am anderen Formteil anein
ander festgehalten werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Umfangswand (17 a) der Spulennabe (17)
eine koaxiale Nut (18) vorgesehen ist, in welche
die Vorsprünge (15) des einen Formteils (Spulen
flansch 14) einsteckbar sind, und daß in der
Innenwand der Nut (18) als Rasten zur Aufnahme
der Klauen (15 a) dienende Ausnehmungen (22)
vorgesehen sind.
2. Bandspule nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut (18) sich nur über einen oder meh
rere Teile des Umfangs der Spulennabe (17)
erstreckt.
3. Bandspule nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwand der Nut (18) in dem Bereich
eines in der Nähe der freien Stirnseite der
Spulennabe (17) vorgesehenen Querbodens (17 b)
mit Schlitzen (20) versehen ist, welche sich
zur freien Stirnseite der Spulennabe (17) hin
erstreckende Verlängerungen der als Rasten
dienenden Ausnehmungen (22) bilden.
4. Bandspule nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rasten bildenden Ausnehmungen (22) der
Innenwand der Nut (18) in axiale Auskehlungen
(21 a) auf der Innenseite der Spulennabe (17)
münden.
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