DE1478804C - Druckluftwerkzeug zum Eintreiben von Nageln - Google Patents
Druckluftwerkzeug zum Eintreiben von NagelnInfo
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- DE1478804C DE1478804C DE1478804C DE 1478804 C DE1478804 C DE 1478804C DE 1478804 C DE1478804 C DE 1478804C
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Description
Die Erfindung betrifft ein mit Druckluft betriebenes Werkzeug zum Einschlagen von Kopfnägeln,
insbesondere Polsterdekorationsnägeln, an dessen Gehäuse seitlich in Höhe des einem Einschlagstößel als
Führung dienenden Nagelausstoßkanals ein topfförmiges, geschlossenes Nagelmagazin angeordnet ist, aus
dem die Nägel unter Druckluftwirkung durch einen rechtwinklig zum Nagelausstoßkanal verlaufenden
Zuführkanal in den Nagelausstoßkanal zuführbar sind, wobei über dem Boden des als Hohlzylinder gestalteten
Magazinraumes um die zum Nagelausstoßkanal des Werkzeugs parallele Hohlzylinderachse eine
Scheibe drehbar gelagert ist, die vorzugsweise auf ihrer Unterseite durch Druckluft antreibbar ist und
auf ihrer Oberseite die Nägel aufnimmt, von denen einige unter Wirkung der Scheibendrehung und der
zwischen dem Scheibenrand und der Magazinwand auf die Oberseite der Scheibe und durch den Zuführkanal
abströmenden Druckluft mit ihren Köpfen auf den oberen Magazinrand gelangen, auf dem und von
dem die Nägel mit ihren Köpfen in den zum Nagelausstoßkanal führenden Zuführkanal gleiten, nach
Patent 1 207 300.
Die vorliegende Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung des eingangs geschilderten Druckluftwerk-.
Zeuges zum Gegenstand. Dabei liegt die Aufgabe vor, ein Werkzeug der eingangs beschriebenen Art zu
schaffen, welches mit hoher Zuverlässigkeit gewährleistet, daß bei jedem Eintreibstoß nur ein Nagel in
die Bahn des Einschlagstößels eingeführt werden kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen Zuführkanal und Nagelausstoßkanal ein
Vorschubkanal angeordnet ist, in dem ein druckluftbetätigter und mit einer Feder beaufschlagter Stift
axial verschiebbar geführt ist, von dem bei jedem Eintreibhub des Einschlagstößels der vorderste aus
dem Zuführkanal in den Vorschubkanal übertretende Nagel in den Nagelausstoßkanal geschoben und von
welchem Stift der Zuführkanal abgesperrt wird. Damit ist ein Verklemmen eines Nagels mit Sicherheit
vermieden. Die Abhängigkeit der Steuerung der Einzelzufuhr der Nägel von dem Arbeitsspiel des Einschlagstößels
gewährleistet die zuverlässige Ladung des Werkzeuges mit jeweils einem Nagel auch bei
schneller Folge der Eintreibstöße und damit das störungsfreie Arbeiten des Werkzeuges.
Die Erfindung ist im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Abb. 1 den mittleren senkrechten Schnitt durch ein Gerät und
Abb. 2 den Schnitt nach Π-ΙΙ der Abb. 1.
Die wesentlichen Teile des Gerätes sind ein Zylinder 1, ein in ihm geführter Kolben 2, ein in diesem
befestigter Stößel 3, ein zu dessen Führung dienender Kanal 4, der teils in einer Stirnplatte 5 und· teils in
einem Vorsprung 7 des Zylinderbodens 6 liegt, ferner eine zwischen letzterem und dem Kolben eingespannte
Rückholfeder 8, sowie ein an die Druckluftzuführung bzw. den Haltegriff 9 angschlossener Zylinderkopf
10. An den Boden 6 und seinen Vorsprung 7 ist ein zylindrisches Gehäuse 11 angesetzt, das durch einen
Deckel 12 verschließbar ist und das Magazin für die einzutreibenden Nägel bildet. Sein Boden 13 ist im
Gehäuse 11 drehbar gelagert; an der Unterseite des Bodens 13 angeordnete Flügel 14 dienen zu seinem
Antriebe mittels Druckluft, die dem Kanal 15 im Haltegriff 9 entnommen und durch eine Leitung 16
sowie durch einen Kanal 17 im Gehäuse 11 den Flügeln 14 zugeführt wird und zu deren Druck- bzw.
Mengenregelung ein einstellbares Drosselventil 18 vorgesehen ist. Von dem Innenraum 19 des Magazins
zweigt ein Kanal 20 ab, der in der Höhe und in der lichten Weite den Maßen des Nagels genau angepaßt
und mit einer Profilerweiterung 21 für den Kopf des Nagels versehen ist. Der Kanal 20 verläuft mit seiner
Höhe parallel zur Achse der Stößelführung 4 und
ίο mündet rechtwinklig in einen kurzen, gleichprofilierten
Kanal 22, der seinerseits rechtwinklig in die Ausnehmung 4 der Stößelführung mündet.
Nahe unterhalb der Profilerweiterung 21 ragt in den Kanal 22 ein Stift 23 hinein, der-in einem Kolben
24 befestigt ist, welcher in einem Zylinder 25 unter der Einwirkung einer Druckfeder 26 verschieblich geführt
ist. In den Zylinder 25 mündet eine Druckluftleitung 27, die von einer Öffnung 28 des Eintreibzylinders
1 ausgeht.
ao Unter der Fliehkraftwirkung der schnell umlaufenden Bodenscheibe 13 werden die in das Magazin 19
eingefüllten Nägel parallel zur Umlaufachse ausgerichtet und in dieser Lage in den Kanal 20 geschleudert,
wobei ihr Kopf in der Profilrinne 21 geführt wird; sie füllen den Kanal 20-in einer Reihe bis zu
seiner Einmündung in den Kanal 22 (s. Abb. 2). Wird durch den nicht dargestellten Abzug des Gerätes
der Kolben 2 von der Betriebsdruckluft nach unten gestoßen und gibt er hierbei die Zylinderöffnung 28
frei, so gelangt die gespannte Druckluft durch die Leitung 27 in den Zylinder 25 und verschiebt in ihm
den Kolben 24 unter Zusammendrückung der Feder 26 mit der Wirkung, daß der Stift 23 dem ersten
Nagel den Weg in den Kanal 22 freigibt, so daß er die Lage α einnimmt. Inzwischen vollzieht der Kolben
2 und mit ihm der Stößel 3 seinen ersten Abwärtshub, der bei Inbetriebnahme des Gerätes mit
einer neuen Magazinfüllung ein Leerhub ist, sowie seinen Rückhub; sobald bei diesem der Kolben 2 die
Öffnung 28 freigibt, entweicht die gespannte Druckluft aus dem Zylinder 25 durch die Leitung 27 und
durch Öffnungen 29 des Zylinders 1 ins Freie, so daß sich im Zylinder 25 die Feder 26 entspannen und den
Kolben 24 mit der Wirkung vorschieben kann, daß der Stift 23 den Nagel aus der Führung 22 in den
Ausstoßkanal 4 schiebt, in dem er durch ein Backenpaar 30 in eintreibfähiger Lage gehalten wird, bis ihn
der Stößel 3 beim nächsten Arbeitshub des Kolbens 2 mitnimmt und in das Werkstück od. dgl. eintreibt. Bei
diesem Hub, sowie beim anschließenden Rückhub wiederholt sich ebenso wie bei allen folgenden Hüben
das Spiel des vom Arbeitskolben 2 gesteuerten Kolbens 24 und seines Stiftes 23 mit der jedesmaligen
Wirkung, daß letzterer stets einen neuen Nagel in den Ausstoßkanal 4 schiebt und während des Eintreibstoßes
dem jeweils nächsten Nagel den Eintritt in die Führung 22 versperrt; dadurch wird es gewährleistet,
daß stets nur ein Nagel in die Bahn des Stößels gebracht wird, das Gerät aber für jeden· Eintreibhub
mit einem Nagel geladen ist. *
Auf den Kolben 24 kann statt der Feder 26 als Kraftspeicher auch eine Füllung des Zylinders 25 mit
Druckluft wirken, deren Spannung entsprechend geringer als der Druck der durch die Leitung 27 zugeführten
Luft ist und z. B. der Leitung 16 unter ausreichender Drosselung entnommen werden kann.
Bei entsprechender Ausbildung der Nagelführung und des Stößels nebst dessen Führung ist die Erfin-
dung art Geräten für Nägel von beliebiger Gestalt und Größe auch des Kopfes anwendbar, und zwar auch
an solchen Geräten, deren Kolben einen Rückholantrieb mittels gespannter Luft besitzt. Die Erfindung
ist unabhängig von der Ausbildung derjenigen Teile des Gerätes, welche die Ausrichtung der Nägel und
ihre Förderung in den Bereich des Stößels besorgen.
Claims (1)
- Patentanspruch:IOMit Druckluft betriebenes Werkzeug zum Einschlagen von Kopfnägeln, insbesondere Polsterdekorationsnägeln, an dessen Gehäuse seitlich in Höhe des einem Einschlagstößel als Führung dienenden Nagelausstoßkanals ein topfförmiges, geschlossenes Nagelmagazin angeordnet ist, aus dem die Nägel unter Druckluftwirkung durch einen rechtwinklig zum Nagelausstoßkanal verlaufenden Zuführkanal in den Nagelausstoßkanal zuführbar sind, wobei über dem Boden des als Hohlzylinder gestalteten Magazinraumes um die zum Nagelausstoßkanal des Werkzeugs parallele Hohlzylinderachse eine Scheibe drehbar gelagert ist, die vorzugsweise auf ihrer Unterseite durch Druckluft antreibbar ist und auf ihrer Oberseite die Nägel aufnimmt, von denen einige unter Wirkung der Scheibendrehung und der zwischen dem Scheibenrand und der Magazinwand auf die Oberseite der Scheibe und durch den Zuführkanal abströmenden Druckluft mit ihren Köpfen auf den oberen Magazinrand gelangen, auf dem und von dem die Nägel mit ihren Köpfen in den zum Nagelausstoßkanal führenden Zuführkanal gleiten, nach Patent 1 207 300, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Zuführkanal (20) und Nagelausstoßkanal (4) ein Vorschubkanal angeordnet ist, in dem ein druckluftbetätigter und mit einer Feder (26) beaufschlagter Stift (23) axial verschiebbar geführt ist, von dem bei jedem Eintreibhub des Einschlagstößels (3) der vorderste aus dem Zuführkanal in den Vorschubkanal übertretende Nagel in den Nagelausstoßkanal (4) geschoben und von welchem Stift (23) der Zuführkanal abgesperrt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2511023C3 (de) | 1974-03-13 | 1979-07-12 | Arthur J. Visalia Calif. Smith (V.St.A.) | Steuereinrichtung zum Zuführen, Vereinzeln und Eintreiben von Befestigungsmitteln an einem Drucklufteintreibwerkzeug, insbesondere an einem Druckluftnagler |
| DE2838194A1 (de) * | 1978-09-01 | 1980-03-13 | Reich Maschf Gmbh Karl | Eintreibgeraet fuer befestiger |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2511023C3 (de) | 1974-03-13 | 1979-07-12 | Arthur J. Visalia Calif. Smith (V.St.A.) | Steuereinrichtung zum Zuführen, Vereinzeln und Eintreiben von Befestigungsmitteln an einem Drucklufteintreibwerkzeug, insbesondere an einem Druckluftnagler |
| DE2559946C3 (de) * | 1974-03-13 | 1981-08-06 | Arthur J. Visalia Calif. Smith | Magazinanordnung an einem kraftbetriebenen Einreibwerkzeug |
| DE2838194A1 (de) * | 1978-09-01 | 1980-03-13 | Reich Maschf Gmbh Karl | Eintreibgeraet fuer befestiger |
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