DE1478285A1 - Gleis fuer Modelleisenbahnen - Google Patents
Gleis fuer ModelleisenbahnenInfo
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- DE1478285A1 DE1478285A1 DE1965A0051797 DEA0051797A DE1478285A1 DE 1478285 A1 DE1478285 A1 DE 1478285A1 DE 1965A0051797 DE1965A0051797 DE 1965A0051797 DE A0051797 A DEA0051797 A DE A0051797A DE 1478285 A1 DE1478285 A1 DE 1478285A1
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Description
- Gleis für Modelleisenbahnen Die Erfindung betrirft ein Gleis für Modelleisenbahnen mit quer zur Schienenrichtung miteinander kuppelbaren Gleisstücken, die jeweils als trapezförmiges, nach unten offenes und mit den schrägen Seitenwänden auf der Unterlage aufliegendes, die Schwellen und Fahrschienen tragendes Profilstück ausgebildet sind.
- Ein Gleis der vorstehenden :jrt ist bekannt. Bei ihm sind die Kuppelteile der Gleisstücke als in Schienenrichtung formschlüssig miteinander verklammerbare und quer zur Schienenrichtung voneinander lösbare Verbindungsteile ausgebildet. Die Gleisstücke werden also zum Zusammenkuppeln und Lösen nicht mehr in Schienenrichtung bewegt, sondern quer dazu.
- Es sind auch schon Gleisschienen mit einer in Gleislängs-Mitte verlaur@enden punktkontaktschiene bekannt, deren Punktkuncaktspitzen durch entsprechende Aussparungen der Oberwand tjreiten können. Hierbei besteht die Schwierigkeit, die Punkt-Kuncakcschienen in einfacher Weise für den Selbstbau zu b®-lustigen und doch sehr sicher zu halten, damit beim Zusammenbau des Gleisnetzes die empfindlichen Punktkontaktachienen mit ihren empfindlichen Kontaktspitzen nicht verschoben und verbogen werden.
- Zur Behebung dieser Schwierigkeiten wird erfindungsgemäß
quer zur Schienenrichtung miteinander zu kuppeln. Bei einervon dem eingangs genannten Prinzip ausgegangen, die Glei*4stücke sicheren Halterung der Punktkontaktschiene von der die Schwellen tragenden Oberwand des Gleisstückes in Schienenrichtung voneinander im Abstand paarweise Haltestücke herunter, von denen die Einzelstücke eines jeden Paares beiderseits der Längsmittelebene des Gleisstückes in gegenseitigem Abstand angeordnet sind und aufeinanderzu und im Abstand zur Unterseite der Oberwand abstehende Noppen o.dgl. besitzen, zwischen die die Punktkontaktschienen eingeschoben und dahinter eingeschnappt werden können, wobei beiderseits der Punktkontaktschiene von der Oberwand im Bereich zwischen den Fahrschienen und in Schienenrichtung voneinander im Abstand Stützen heruntergreiren, die auf der Unterlage aufliegen. Zwischen den Haltestücken werden die Punktkontaktschienen in einfacher Weise gehalten. Infolge der Verwendung von quer zur Schienenrichtung wirkenden Kuppelteilen für die Gleisstücke ist es möglich, die Punktkontaktschienen in Längsrichtung nur durch leichte Klemmung zu halten, ohne Gefahr zu laufen, daU sie verbogen und die empfi'indliehen Kontaktspitzen beim Zusammenstecken der Gleisstücke beschädigt werden, da beim Zusammenstecken nicht mehr in Längsrichtung der Punktkontaktschienen hantiert wird. Über die erwähnten Stützen werden die von einem über das Gleis fahrenden Zug aufgebrachten Belastungskräfte unmittelbar auf die Unterlage übertragen, so daß hierdurch die Punktkontaktschienen noch weiter geschützt werden.solchen Bauart greifen Erfindungsgemäß zur einfachen und - In Weiterbildung der Erfindung sind die zum Durchgriff der Punktkontaktspitzen dienenden Aussparungen in der Oberwand von deren Unterseite her bis auf ein dünnes, leicht durchstoßbares, mit der Oberseite des Profilstückes etwa abschließendes Wandstück im Profilstück eingeformt. Somit kann der Käufer wählen, ob er die Gleisstücke mit oder ohne Punktkontaktachienen verwenden möchte. Im letzteren Fall werden die erwähnten Aussparungen in der Oberwand nicht durchstoßen, so daß das Gleisstück in der Mitte keine Durchbrechungen aufweist. Sei Verwendung einer Punktkontaktschiene werden die vorgesehenen Aussparungen durchstoßen, was beim Eindrücken der Punktkontaktschienen durch die Kontaktspitzen selbst erfolgen kann. Mittels der gleichen Aussparungen lassen sich im übrigen auch sichtbare, auf den Schwellen liegende mittelleiterschienen anbringen. Die Zusammensetzung einer beliebig großen Anlage kann also auf einfache Weise im Selbstbau geschehen, und zwar in Anwendung des Grundgedankens, sämtliche Vertindungsteile quer zur Schienenrichtung in Wirkstellung zu bringen.
- Die erCindungsgemäGen Gleisstücke können in technisch eini'acher Weise aus Kunststor t' get'ormt werden, wobei auf dem Profilstück die Schwellen, Klemmplatten, Schotterbettungen o.dgl. mit angeformt werden können. Die Gleisstücke können jedoch auch ohne Schwellen, also nur als Unterbau, ausgebildet sein. in diesem Falle werden an sich bekannte Schwellenbänder ebenfalls durch Einschnappen aufgesetzt.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigen Abb. 1 die miteinander verbundenen Enden zweier erfindungsgemäßen Gleisstücke, in Draufsicht, Abb. 2 die in Abb. 1 gezeigten Teile in Unteransicht, Abb. 3 einen Schnitt in Schienenrichtung längs der Linie III-II_I in Abb. 1, Abb. 4 einen Querschnitt längs der Linie IV-IV in Abb. 2, Abb. 5 einen Querschnitt längs der Linie V-V in Abb. 2, Abb. 6 einen Querschnitt wie Abb. 5 in abgeänderter Ausführung.
- In der Zeichnung sind die Teile des erfindungsgemäßen Gleises im Maßstab 2,5: 1 vergrößert gezeigt. Jedes der Gleisstücke besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten Profilstück etwa trapezförmiger (siehe Abb. 4 und 5), nach unten offener Gestalt mit schrägen Seitenwänden 1 und Oberwand 2, auf der Schwellen 3 mit Klemmplatten 4 angeformt sind. Ferner sind die Seitenwände und die Oberwand derart geformt, daß sie eine Schotterbettung 5 zeigen. Die Seitenwände 1 liegen. mit ihrer Unterseite 6 auf einer das Gleisnetz tragenden Unterlage 7 auf. In der Zeichnung sind die err'indungsgemäAen Gleisstücke als gerade aus der Fertigung kommende Kunststoffteile, noch ohne Fahrschienen gezeigt. Die Fahr-
An jedem mit einem anderen Gleisstück zu verbindenden Ende eines Gleisstückes sind, Wie Abb. 1 und 2 zeigen, hintergreifende Nasen 9 angeformt, die in entsprechende Ausnehmungen 1 des Gegengleisstückes greifen. Diese Nasen 9 und Ausnehmungen 10 erstrecken sich in Richtung quer zur Schienenrichtung, und zwar - bezogen auf die Unterlage 7 - von oben nach unten, durch das ganze Profilstück, so daß die Gleisstücke quer zur Schienenrichtung voneinander lösbar und in Schienenrichtung formschlüssig miteinander verklammerbar sind. Die Nasen 9 und die Ausnehmungen 10 sind zu diesem Zweck an Endklötzen 11 des Gleisstückes angeordnet, die bis zur Unterlage 7 herunterreichen (siehe Abb. 3). In der aus Abb. 1 und 2 ersichtlichen Weise sind neben jeder Nase y eine oder mehrere Noppen 12 angeformt, die in entsprechende Einbuchtungen 13 des Gegengleisstückes einschnappen. Zu diesem Zweck sind die Noppen 12 und die Einbuchtungen 13 in den Stoßflächen der Gleisstücke ausgebildet, so daß sie in. Richtung des Einschiebens und Lösens der Nasen 9 als Schnappverbindungselemente wirken. Beim Verbinden zweier Gleisstücke werden die Noppen 12 während des Einschiebens der Nasen 9 etwas verformt und federn denn infolge der Werkstoffelastizität des verwendeten Kunststoffes in die Einbuchtungen 13 ein.schienen werden mit ihrem Schienenfuß unter die Klemmbacken der Klemmpg£ltten 4 geschoben und dort befestigt. - Die Gleisstücke werden mittels Befestigungsplättchen 14 aur der Unterlage % angebracht. Diese Plättchen 14 werden vor dem Nuisetzen der Gleisstücke an der Unterlage auf beliebige Art hef@estigt, üblicher Weise angeschraubt, wobei die nicht gezeigten Schrauben die Befi'estigungsplättchen zweckmäßigerwei.su in Langlöchern 15 durchgreifen, so daß die endgültige Lage der Plättchen nach dem Eindrehen der Befestigungsschraüben noch etwas verändert werden kann. Somit kann ein Profilstück -bei noch seitlich verschiebbaren Befestigungsplättchen 13 auf dieses aufgesetzt werden, worauf, durch das ausgerichtete Gleisstück in die richtige Lage gerückt, das Befestigungsplättchen 14 auf der Unterlage festgezogen wird.
- Die Verbindung zwischen den Befestigungsplättchen 14 und den Gleisstücken ist ebenfalls als Schnappverbindung ausgebildet. Zu diesem Zweck besitzen die Seitenwände 1 des Profilstückes in Höhe ihrer Unterseite 6 nach innen abstehende Leisten 16 und die Befestigungsplättchen 14 sind mit entsprechenden Schnappleisten 17 versehen, so daß das Profilstück infolge der Werkstoffelastizität des Kunst-
14 bestehen, von oben her einschnappen kann. Zweckmäßigerweise werden die Befestigungsplättchen 14 vorab mittels Gleisschablonenstücken verlegt. Sie dienen dann als Halter oder Träger für diese Schäblonenstücke. Es ist aber auch möglich, sie selbst als Gleisschablonenstücke auszubilden, wobei sie nur abschnittsweise die Schnappleisten 17 besitzen müssen. Die Gleisstücke werden dann auf ihrer vorher verlegten Schablone aufgesetzt.Stoffes, aus dem das Profilstück und die BefeAiengsplättchen - An der Unterseite der Oberwand 2 des Profilstückes sind erfindungsgemäß jeweils paarweise Stützen 16 angeordnet, die bis zur Unterlage 7 herunterr-sichen und auf dieser aufliegen. Die Stützenpaare sind in Längsrichtung des Gleisstücks im Abständ voneinander angeordnet und auch die einzelnen Stützen eines Paares befinden sich im Abstand voneinander beiderseits der Längsmittelebene des Gleisstücke, so daß in der Mitte Raum zur Anordnung einer Weiter unten beschriebenen Punktkontakt- schiene bleibt. Wie die Zeichnung zeigt, kann jede Stütze 18 auch über eine Querverstäfungsrippe 19 mit der zur gleichen Schienenlängehälfte gehörenden Seitenwand 1 verbunden sein. Diese Querversteifungarippen 19 reichen nicht ganz bis zur Unterlage? herunter (Abb. 5), so daß das Gleisstück nur auf der Unterseite 6 der Seitenwände 1 und auf den Stützen 18
In Längsrichtung gesehen sind erfindungsgemäß ferner zwischen einzelnen Stützenpaaren 18 auf ähnliche Weise Haltestücke 20 paarweise angeordnet. Die Einzelstücke eines jeden Paares be- finden sich ebenfalls beiderseits der Längsmittelebene des Gleisstückes in gegenseitigem Abstand. Sie weisen aufein- ander zu und im Abstand zur Unterseite der Oberwand 1 ab- stehende Noppen 21 auf, zwischen die eine in Abb. 3 strich- punktiert gezeigte Punktkontaktschiene 22 eingeschoben wer- den kann. Die währänd des Einschiebens elastisch federnd zurückgedrückten Noppen 21 schnappen unter der Punktkontakt- schiene 22 wieder aus und halten somitfbrmschlüssig diese Schiene. Zum Durchgriff der Punktiontaktspitzen 23 der Kontakt- schiene 2.2 sind in der Oberwand 2 Aussparungen 24 eingeformt.auliegt. Schwellen 3 durch, sondern sind von der Unterseite der Oberwand 2' her nur bis auf ein dünnes, mit der Oberseite der Schwellen 3 abschließendes Wandstück 25 (Abb. 4)Diese greifen nicht vo+ornherein bis zur Oberseite der Punktkontaktspitzen 23 leicht durchstoßen werden kann. Auf diese Weise können wahlweise von unten her Punktkontaktschienen oder von oben her z.B. Befestigungszungen von mittelleiterschienen eingesetzt werden oder auch nicht, wobei im letzteren Falle die Aussparungen 24 in der Oberwand 1 nicht durchstoßen werden und von oben her unsichtbar sind. Das Einstecken der Punktkontaktschienen 22 erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie das Verbinden der erfindungsgemäßen Gleisstücke, nämlich senkrecht quer zur Schienenrichtung.eingeformt, das so dünn ist, daß eiv zum Durchgriff der - Die Punktkontaktschienenatücke weisen in nicht dargestellter Art beliebige stromleitende Verbindungsteile z.B. in Form von Federzungen, auf. Desgleichen können die auf den Schwellen angeordneten Fahrschienen ebenso wie etwaige Mittelleiterschienen miteinander z.B. mittels Federzungen. sfrmmleitend verbunden werden. Diese federnden Verbindungen können im übrigen ohne weiteres den erfindungsgemäßen Kuppelteilen der Gleisstücke angepaßt werden, so daß sie in derselben Richtung wie diese miteinander verbindbar und lösbar sind.
dem das Profilstück kein Gleisstück darstellt, sondern nur als Unterbau gestaltet ist. Die einzelnen Schwellen 3 sind für sich ausgebildet und auf' an sich bekannte Weise inAus Abb. 6 ist ein abgeändertes Beispiel ersichtlich, bei .Schwellenbänder 26 miteinander verbunden. An ihren Stirnseiten sind nun die einzelnen Schwellen 3 mit Nasen 27 versehen, die beim Aufdrücken von oben her in seitliche Längsnuten 28 in der Oberwand 2 einschnappen, die zur Aufnahme der Schwellen 3 eine flache Auesparung 29 aufweist. Die übrige Ausbildung ist die gleiche wie bereits beschrieben. Die verdeckten Aussparungen 24 mit den dünnen Wandstücken 25 in der Oberwand 2 sind ebenfalls vorgesehen und zwar auch in den einzelnen Schwellen 3 zum wahlweisen Anbringen von Punktkontakt- oder mittelleiterachienen.Längsrichtung der Gleise m@@°@^°^@^- durch sogenannte
Claims (3)
- P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Gleis für Modelleisenbahnen mit quer zur Schienenrichtung miteinander kuppelbaren Gleisstücken, die jeweils als trapezförmiges, nach unten offenes und mit den schrägen Seitenwänden auf der Unterlage aufliegendes, die Schwellen und Fahrschienen tragendes Profilstück ausgebildet sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß zur Befestigung einer in Gleislängsmitte verlaufenden Punktkontaktschiene (22), deren Punktkontaktspitzen (23) durch entsprechende Aussparungen (24) der die Schwellen (3) tragenden Oberwand (2) greifen können, von der Oberwand (2) in Schienenrichtung voneinander im Abstand paarweise Haltestücke (2D) heruntergreifen, voh denen die Einzelstücke eines jeden Paares beiderseits der Längsmittelebene des Gleisstückes in gegenseitigem Abstand angeordnet sind und aufeinanderzu und im Abstand zur Unterseite der Oberwand (2) abstehende Noppen (21) o.dgl. besitzen, zwischen die die Punktkontaktschienen (22) eingeschoben und dahinter eingeschnappt werden können, wobei beiderseits der Punktkontaktschiene von der Oberwand (2) im Bereich zwischen den Fahrschienen und in Schienenrichtung voneinander im Abstand Stützen (18) heruntergreifen, die auf der Unterlage (7) aufliegen.
- 2. Gleis nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n et,
Aussparungen (24) in der Oberwand (2) von deren Unterseite her bis auf ein dünnes, leicht durchstoßbares, mit der Oberseite des Profilstückes etwa abschließendes Wandstück (25) im Profilstück eingeformt sind.daß die zum Durchgriff der .Punktkon@task'tsp.@`@j@@. (,2i1 grienenden - 3. Gleis nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Einzelstützen(18)mit der Seitenwand des Profilstücks über querversteifungsrippen (19) verbunden sind, die selbst nicht ganz bis zur unteren Auflagefläche der Seitenwände (1) .und der Stützen (18) herunterreichen.
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE3203638C2 (de) * | 1982-02-03 | 1986-06-05 | Gebr. Fleischmann, 8500 Nürnberg | Anordnung zum Befestigen und elektrischen Kontaktieren von Bauteilen auf Gleisen elektrischer Spiel- und Modellbahnen |
-
1965
- 1965-01-22 DE DE1965A0051797 patent/DE1478285B2/de active Granted
Also Published As
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| DE1478285B2 (de) | 1974-05-16 |
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