DE1478285C3 - Befestigung von Punktkontaktschienen an einem Gleisstück für Modelleisenbahnen - Google Patents
Befestigung von Punktkontaktschienen an einem Gleisstück für ModelleisenbahnenInfo
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- DE1478285C3 DE1478285C3 DE19651478285 DE1478285A DE1478285C3 DE 1478285 C3 DE1478285 C3 DE 1478285C3 DE 19651478285 DE19651478285 DE 19651478285 DE 1478285 A DE1478285 A DE 1478285A DE 1478285 C3 DE1478285 C3 DE 1478285C3
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleisstück für Modelleisenbahnen, bestehend aus einem nach unten
offenen Profilstück aus Kunststoff, das die Fahrschienen und Schwellen trägt, an dessen Unterseite der
Oberwand in Schienenlängsrichtung in Abstand voneinander paarweise heruntergreifende, beidseitig der
Längsmittelebene unter Bildung eines Zwischenraumes angeordnete Haltestücke für die Punktkontaktschiene
ausgebildet sind, deren in Längsrichtung in Abstand voneinander nach oben vorstehende Kontaktspitzen
sich im Bereich der Schwellen durch Aussparungen über die Schwellenoberfläche erstrecken
können.
Bei einer bekannten Befestigung dieser Art (schweizerische Patentschrift 323 952) sind die Aussparungen,
durch die die Kontaktspitzen der Punktkontaktschienen hindurch über die Schwellenoberfläche
vorstehen können, von vornherein vorgesehen und durchbrochen, so daß solche Gleisstücke von
vornherein für die Verwendung von Punktkontaktschienen bestimmt sind und der Käufer keine Wahlmöglichkeit
hat. Von Nachteil ist ferner, daß die von unten her eingesteckten Punktkontaktschienen nicht
zuverlässig gegen Herausrutschen in Gegenrichtung gesichert sind; denn es besteht die Gefahr, daß infolge
von an den vorstehenden Kontaktspitzen angreifenden Kräften, z.B. bei darüber hinweggleitenden
Kontakt-Schleifern von Modelleisenbahnen, die Punktkontaktschienen im Zwischenraum nach unten
rutschen und damit die Kontaktspitzen nicht mehr mit dem gewünchten Maß über die Gleisoberfläche
vorstehen und eine zuverlässige Kontaktgabe fraglich ist.
Ferner ist es bekannt, etwa kammartig gestaltete und mit einem längs einer Fahrschiene verlaufenden
Seitenschenkel versehene Punktkontaktschienen dadurch am Gleisstück zu befestigen, daß der Seitenschenkel
von unten her zwischen den Schwellen mittels besonderer Federklammern an den eine Fahrschiene
tragenden Teil des Gleiskörpers festgeklemmt wird (französische Patentschrift 1 255 104).
Bei einer anderen bekannten Befestigung wird die Punktkontaktschiene zwischen den Schwellen am
Gleisbettungskörper von unten her festgeschraubt (deutsche Patentschrift 922 151), oder es werden die
ίο Kontaktspitzen, die einen Gleisgrundkörper und ein
darauf aufgelegtes Schwellenband durchsetzen, über dem Schwellenband umgebogen, so daß sie beide
Teile zugleich zusammenhalten (deutsche Auslegeschrift I 058 894). Bei einer anderen Befestigung sind
die Kontaktspitzen am Fuß mit Einschnürungen versehen. Zur Befestigung dienen besondere, am Gleiskörper
zu befestigende Isolierstoffplatten, die den Einschnürungen entsprechende Aussparungen zur
Halterung der Punktkontaktschienen aufweisen und
2c auf die Kontaktspitzen aufgedrückt werden (deutsche
Auslegeschrift 1 054 362).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gleisstück der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß es leicht mit einer sicher haltenden Punkt-
kontaktschiene nachrüstbar ist. ,
Die Aufgabe ist bei einer Befestigung der eingangs genannten Gattung gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß die Aussparungen in der Unterseite der Oberwand mit dünnen, zum Durchgriff der Kontaktspitzen
durchstoßbaren, mit der Oberseite der Oberwand abschließenden Wandstücken versehen
sind und daß an den paarweise angeordneten Haltestücken aufeinander zu gerichtete und in einem solchen
Abstand von der Unterseite der Oberwand abstehende Noppen ausgebildet sind, daß diese beim
Einstecken der Punktkontaktschiene in den Zwischenraum hinter dieser einschnappen. Durch diese
erst nach Wahl durchstoßbaren Wandstücke hat der Käufer die Wahlmöglichkeit, die Gleisstücke mit
oder ohne Punktkontaktschienen zu verwenden. Im letzteren Fall werden die Wandstücke nicht durchstoßen,
so daß das Gleisstück dann in der Mitte keine störenden Durchbrechungen aufweist. Bei Verwendung
zusammen mit Punktkontaktschienen dagegen werden die dünnen Wandstücke durchstoßen,
was beim Einstecken der Punktkontaktschienen durch die Kontaktspitzen selbst erfolgen kann. Ferner
lassen sich mittels der Aussparungen und Wandstücke auch sichtbare, auf den Schwellen liegende
Mittelleiterschienen befestigen. Der Käufer hat mithin für jedes Gleisstück freie Wahlmöglichkeit bezüglich
der Art der Verwendung. Durch die Noppen an den Haltestücken wird erreicht, daß diese Wahlmöglichkeit
nicht durch die Befestigung der Punktkontaktschienen erschwert wird, denn die Punktkontaktschienen
lassen sich einfach und schnell, ohne besondere technische Begabung oder Werkzeuge zu erfordern,
einschnappen und haben dann zwischen den Haltestücken, hinter den Noppen eingeschnappt,
einen sicheren Halt, so daß sie nicht nach unten herausrutschen können.
Bei Gleisstücken in den Schwellen Aussparungen für die Kontaktspitzen vorzusehen, wobei die Aussparungen
mit dünnen, zum Durchgriff der Kontakt-
spitzen durchstoßbaren, mit der Schwellenoberseite abschließenden Wandstücken versehen sind, ist an
sich bekannt (französische Patentschrift 1 255 104).
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand eines in
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand eines in
sparungen mit dünnen, zum Durchgriff der Kontaktspitzen durchstoßbaren, mit der Schwellenoberseite
abschließenden Wandstücken versehen sind, ist an sich bekannt (französische Patentschrift 1 255 104).
Die Erfindung ist nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
A b b. 1 eine Unteransicht zweier an den Enden miteinander verbundener Gleisstücke, ohne Punktkontaktschienen,
Abb.2 einen Schnitt längs der LinieH-II in
A b b. 1 und
Abb.3 einen Querschnitt längs der LinieIII-III
inAbb.l.
In der Zeichnung sind die Teile eines Gleisstückes im Maßstab 2,5 :1 vergrößert gezeigt. Jedes Gleisstück
besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten Profilstück etwa trapezförmiger, nach unten offener
Gestalt mit schrägen Seitenwänden 1 und Oberwand 2, auf der Schwellen 3 mit Klemmplatten 4 angeformt
sind. Die Seitenwände 1 liegen mit ihrer Unterseite 6 auf einer das Gleisnetz tragenden Unterlage?
auf. Die Gleisstücke sind ohne Fahrschienen gezeigt, die mit ihrem Schienenfuß unter die Klemmbacken
8 der Klemmplatten 4 geschoben und dort befestigt werden können.
Die Gleisstücke sind in Richtung quer zur Schienenlängsrichtung an den Enden lösbar miteinander
verbindbar.
An der Unterseite der Oberwand 2 sind jeweils paarweise Haltestücke 20 angeordnet. Die Einzelstücke
eines jeden Paares befinden sich beiderseits der Längsmittelebene des Gleisstückes in gegenseitigem
Abstand. Sie weisen aufeinander zu und im Abstand zur Unterseite der Oberwand 2 abstehende
Noppen 21 auf, zwischen die eine in A b b. 2 strichpunktiert gezeigte Punktkontaktschiene 22 eingeschoben
werden kann. Die während des Einschiebens elastisch federnd zurückgedrückten Noppen 21
schnappen unter der Punktkontaktschiene 22 wieder zurück und halten diese formschlüssig. Zum Durchgriff
der Punktkontaktspitzen 23 der Punktkontaktschiene 22 sind in der Oberwand 2 Aussparungen 24
eingeformt. Diese greifen nicht von vornherein bis zur Oberseite der Schwellen 3 durch, sondern sind
von der Unterseite der Oberwand 2 her nur bis auf ein dünnes, mit der Oberseite der Schwellen 3 abschließendes
Wandstück 25 (A b b. 3) eingeformt, das so dünn ist, daß es zum Durchgriff der Punktkontaktspitzen
23 leicht durchstoßen werden kann.
Auf diese Weise können wahlweise von unten her Punktkontaktschienen oder von oben her z. B. Befestigungszungen
von Mittelleiterschienen eingesetzt werden oder auch nicht, wobei im letzteren Falle die
Aussparungen 24 in der Oberwand 2 nicht durchstoßen werden und von oben her unsichtbar sind. Das
Einstecken der Punktkontaktschienen 22 erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie das Verbinden der Gleisstücke,
nämlich in senkrechter Richtung und quer zur Schienenlängsrichtung. Die Punktkontaktschienen
22 weisen in nicht dargestellter Art beliebige stromleitende Verbindungsteile z. B. in Form von
Federzungen auf. Desgleichen können die auf den Schwellen angeordneten Fahrschienen ebenso wie
etwaige Mittelleiterschienen miteinander z. B. mittels Federzungen stromleitend verbunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Gleisstück für Modelleisenbahnen, bestehend aus einem nach unten offenen Profilstück aus Kunststoff, das die Fahrschienen und Schwellen trägt, an dessen Unterseite der Oberwand in Schienenlängsrichtung in Abstand voneinander paarweise heruntergreifende, beidseitig der Längsmittelebene unter Bildung eines Zwischenraumes angeordnete Haltestücke für die Punktkontaktschiene ausgebildet sind, deren in Längsrichtung in Abstand voneinander nach oben vorstehende Kontaktspitzen sich im Bereich der Schwellen durch Aussparungen über die Schwellenoberfläche erstrecken können, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (24) in der Unterseite der Oberwand (2) mit dünnen, zum Durchgriff der Kontaktspitzen (23) durchstoßbaren, mit der Oberseite der Oberwand (2) abschließenden Wandstücken (25) versehen sind und daß an den paarweise angeordneten Haltestücken (20) aufeinander zu gerichtete und in einem solchen Abstand von der Unterseite der Oberwand (2) abstehende Noppen (21) ausgebildet sind, daß diese beim Einstecken der Punktkontaktschiene (22) in den Zwischenraum hinter dieser einschnappen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1965A0051797 DE1478285B2 (de) | 1951-01-28 | 1965-01-22 | Befestigung von Punktkontaktschienen an einem Gleisstück für Modelleisenbahnen. Ausscheidung aus: 1478279 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0051797 | 1965-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1478285C3 true DE1478285C3 (de) | 1978-02-16 |
Family
ID=
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