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DE147221C - - Google Patents

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Publication number
DE147221C
DE147221C DENDAT147221D DE147221DA DE147221C DE 147221 C DE147221 C DE 147221C DE NDAT147221 D DENDAT147221 D DE NDAT147221D DE 147221D A DE147221D A DE 147221DA DE 147221 C DE147221 C DE 147221C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
opening
door
firing pin
tumblers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT147221D
Other languages
English (en)
Publication of DE147221C publication Critical patent/DE147221C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B15/00Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Slaen-ttwvi bei>
fo'wiaettiat bet Sa/nwv\u,v\\
KAISERLICHES
PATENTAMT.
zeigt die ganze Vorrichtung in der
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine an Türen und Fenstern leicht anzubringende Vorrichtung, welche so eingestellt werden kann, daß jede Person, die das Geheimnis der Einstellung nicht kennt, durch unbefugtes öffnen der Tür ein weit hörbares Alarmsignal auslöst.
Auf der Zeichnung ist ein- Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
ίο bei welchem als Alarmsignal ein Selbstschuß zur Anwendung kommt.
Fig. ι
Ansicht von vorn,
Fig. 2 von rückwärts gesehen.
Fig. 3 veranschaulicht schaubildlich die Befestigung der Vorrichtung an einer noch nicht völlig geschlossenen Tür,
Fig. 4 nach dem völligen Schließen der Tür.
Als Träger des Ganzen dient ein an der Tür oder dem Fensterrahmen 13 zu befestigendes Gußstück ι, dessem Befestigungsflansch zwei sich gegenüberstehende Büchsen 2 und 3 und eine die Zuhaltungen enthaltende Büchse 46 angegossen sind. Die Büchse 2 dient zur Aufnahme der Patrone, die Büchse 3 nimmt den im. Rohre 4 untergebrachten Schlagbolzen 6 auf, welcher in bekannter Weise von einer Feder 5 bewegt wird, sobald zu diesem Zwecke Ansätze 7 des Rohres 4 freigegeben werden. An Stelle der Büchse 2 kann natürlich auch ein feststehendes Stromschlußstück treten, mit dessen Gegenstromschlußstück der Schlagbolzen 6 bezw.dasR0b.r4 versehen ist, um statt des Selbstschusses ein elektrisches Läutewerk verwenden zu können.
Schließlich kann man auch ein durch Uhrwerk betriebenes Läutewerk zum gleichen Zwecke verwenden, wenn man den Schlagbolzen 6 oder das Rohr 4 so einrichtet, daß durch Freigabe der Ansätze 7 von der Feder 5 das Uhrwerk ausgelöst wird.
Bei verschlossener Tür hält ein am Türpfosten oder am Fenstergewände 12 befestigter Haken 14 (s. Fig. 3 und 4) den Schlagbolzen 6 fest. Durch das Öffnen der Tür 13 wird der vom Haken 14 niedergehaltene Ansatz 7 des Rohres 4 unter dem Haken 14 vorgezogen und Feder 5 kann den Schlagbolzen 6 nach oben treiben, wenn nicht ein anderes Hindernis vorgesehen ist. Damit der Ansatz 7 des Rohres 4 beim Schließen der Tür oder des Fensters unter den Haken 14 gelangt, wird zunächst durch Fingerdruck auf den Ansatz 8 das Rohr 4 so weit herabgedrückt, bis der um den festen Punkt ro drehbare Haken 9 über den in der Zeichnung linksseitig gelegenen Ansatz 7 gehakt werden kann. Dieser Haken 9 hält beim nun folgenden Schließen der Tür oder des Fensters das Rohr 4 so lange fest, bis er durch Anstoß an den feststehenden Haken 14 von der Nase 7 abgedrängt wird und zurückfällt (vergl. Fig. 3 mit 4).
Um die Auslösung des Alarmsignals beim Öffnen der Tür oder des Fensters 13 durch eine dazu berechtigte Person zu verhüten, ist ein Riegel 11 vorgesehen, welcher vor dem Öffnen ' vom Eingeweihten aus seiner Scheide 15 herausbewegt werden kann und dann seinerseits über den gegenüberliegenden Teil des Ansatzes 7 vom Rohre 4 greift und
7VZY

Claims (1)

  1. so das letztere während und nach dem öffnen niederhält.
    Um zu verhüten, daß ein Unbefugter von dieser Vorrichtung Gebrauch macht, ist in der Büchse 46 ein verstellbares Eingericht untergebracht, dessen Zuhaltungen mittels eines Schlüssels oder auf sonstige Weise, nur von Eingeweihten in die Stellung gebracht werden können, daß der Riegel 11 aus seiner Scheide 15 heraustreten kann.
    Die Scheide 15 ist auf der Außenseite der Büchse 46 mitsels Schrauben 24 wagerecht befestigt und besitzt einen Schlitz 16, in dem der Hals eines Riegelknopfes 17 zwecks Führung des Riegels gleitet. Ferner ist in der Scheide 15 eine Öffnung 18 vorgesehen, welche mit einer gleich großen Bohrung im Riegel 11 korrespondiert, wenn der letztere durch Fingerdruck auf den Knopf 17 oder auf sonst geeignete WTeise zurückgehalten wird. In dieser Stellung kann ein Stöpsel eingeführt werden, 'welcher den Riegel 11 während des Einsteilens der Zuhaltungen in dieser Lage festhält.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ r υ c η :
    Alarmvorrichtung zum Anzeigen des unbefugten Öffnens von Türen und Fenstern, welche nur von Eingeweihten gesperrt gehalten werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das die Alarmvorrichtung in Tätigkeit setzende Organ (z. B. der Schlagbolzen eines Selbstschusses) von einem am Türpfosten oder am Fenstergewände befestigten Haken (14) so lange zurückgehalten wird, bis der zurückgehaltene Ansatz (7) des Schlagbolzens (4) oder dergl. beim öffnen der Tür oder des Fensters unter ihm fortbewegt wird, während befugtes Öffnen ohne Lärm dadurch möglich gemacht wird, daß ein an der Tür oder am Fenster befestigter Riegel (11), welchen ein verstellbares Eingericht zurückhält, nur bei vorschriftsmäßigem Einstellen der Zuhaltungen aus seiner Scheide (15) heraus über den Ansatz des Schlagbolzens oder dergl.. tritt und diesen gesperrt hält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT147221D Active DE147221C (de)

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DE (1) DE147221C (de)

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