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DE1469884A1 - Faerbbare Polymerformgegenstaende - Google Patents

Faerbbare Polymerformgegenstaende

Info

Publication number
DE1469884A1
DE1469884A1 DE19621469884 DE1469884A DE1469884A1 DE 1469884 A1 DE1469884 A1 DE 1469884A1 DE 19621469884 DE19621469884 DE 19621469884 DE 1469884 A DE1469884 A DE 1469884A DE 1469884 A1 DE1469884 A1 DE 1469884A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
substituted
content
polyolefin
meltable
dispersed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621469884
Other languages
English (en)
Inventor
Fairbairn Bruce Arthur
Arthur Holmes
Grenier Joseph Mederic
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canadian Celanese Ltd
Original Assignee
Canadian Celanese Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canadian Celanese Ltd filed Critical Canadian Celanese Ltd
Publication of DE1469884A1 publication Critical patent/DE1469884A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L1/00Compositions of cellulose, modified cellulose or cellulose derivatives
    • C08L1/08Cellulose derivatives
    • C08L1/26Cellulose ethers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L23/00Compositions of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L23/02Compositions of homopolymers or copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond; Compositions of derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10S8/00Bleaching and dyeing; fluid treatment and chemical modification of textiles and fibers
    • Y10S8/09Polyolefin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10S8/92Synthetic fiber dyeing
    • Y10S8/928Polyolefin fiber

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

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1A-23 457
Beschreibung zu der Patentanmeldung
CANADIAN CELANESE LIMITED Montreal 25, Quebec, Canada
betreffend
Pärbbare Polymerformgegenstände.
Die Erfindung befaßt sich mit verbesserten Produkten und Strukturprodukten auf Polyolefinbasis, insbesondere auf Polyäthylen- und Polypropylenbasis.
Polyäthylen und Polypropylen werden zur Herstellung von vielen Arten geformter Gegenstände verwendet. Insbesondere liefert isotaktisches Polypropylen, das bis zu einem hohen Grad kristallin sein kann, starke, feste Pasern, Fäden und ähnliche Strukturprodukte· Jedoch hat es sich ge zeigt, daß Polyolefine sich schlecht bis zu einer bedeut-
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samen Tiefe färben lassen. Außerdem ist es schwierig, in ihnen eine Farbtonechtheit oder Farbtonabstufung zu erzielen. Ee sind verschiedene chemische Behandlungen, wie etwa verschiedene starke Färbeverfahren, vorgeschlagen worden, um die Oberfläche der Polyolefinstrukturprodukte zu modifizieren und denselben Oberflächenfarbeeigenschaften zu verleihen. Die Zugabe geringer Mengen von Produkten, die gewöhnlich zur Stabilisierung der Polyolefine gegen die abbauende Wirkung von Hitze und Licht verwendet werden, kann ebenfalls einen " geringen Grad von Färbbarkeit vermitteln. Außerdem können Polyolefinstrukturprodukte durch Zugabe von Pigmenten vor der Strukturproduktbildung gefärbt werden. Jedoch vermitteln diese Verfahren keine Polyolefinstrukturprodukte, die ohne weiteres zur Erhaltung der wirtschaftlich erforderlichen Wirkungen gefärbt werden können.
Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung können bessere geformte Strukturprodukte aus Polyolefinen erhalten werden, die ohne weiteres durch Dispersions-, Azo- und Küpenfarbstoffe gefärbt v/erden können, wie auch färbbare Polyolefine, hauptsächlich solche auf Basis bestimmter Polyäthylene und hochkristallisierter isotaktischer Polypropylene.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein Produkt aus schmelzbaren Oelluloseäthern und substituierten [ Oelluloseäthern gründlich mit dem Polyolefin dispergiert ; wird. Die Dispersion wird dadurch erreicht, daß die Bestandteile vor der Ausbildung der Strukturen durch Schmelzen und
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Formen gründlich miteinander vermischt werden. Gemäß der Erfindungelehre weisen diese Strukturen im wesentlichen die gleichen physikalischen Eigenschaften auf wie diejenigen, die nur aus Polyolefin hergestellt werden.
Vorzugsweise ist eine Polyolefinkomponente dieser Mischungen ein Polyäthylen, am testen ein "beliebiges der handelsüblichen Art mit einer Dichte im Bereich von ungefähr 0,910 bis ungefähr 0,960 und einem Schmelzindex von ungefähr 0,2 bis 10,0 (ASTM D-1238-52T). Abänderungen innerhalb dieser Grenzen hängen von den gewünschten Eigenschaften der geformten Strukturprodukte ab. Ein anderes bevorzugtes Polyolefin für die Durchführung der Erfindung ist Polypropylen, dessen bevorzugte Form das sogenannte isotaktische Polypropylen ist, das ohne weiteres kristallisiert und eine Dichte im Bereich von ungefähr 0,89 bis 0,91 und einen Schmelzindex von ungefähr 0,5 bis 10 aufweist (ASTM D-1238-57T, with load of 2,160 grams).
Die mit den Polyolefinen zur Erhaltung färbbarer Strukturprodukte zu dispergierenden Produkte gehören zur Klasse der schmelzbaren Celluloseäther und der schmelzbaren substituierten Celluloseäther, die mit den Polyolefinen vereinbar sind und vorzugsweise einen Schmelzpunkt im Bereich von ungefähr 2400C bis 1400C aufweisen. Außerhalb dieser Grenzen sind die Zugfestigkeit, die Dehnung, die Biegefestigkeit sowie andere physikalische Eigenschaften der geformten Strukturprodukte wesentlich schlechter. Der Schmelz-
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punkt liegt vorzugsweise im Bereich von 1950C bis 16O0C. Das bedeutet, daß sowohl die erfindungsgemäß verwendbaren Celluloseäther als auch die substituierten Celluloseäther schmelzbar sind. Schmelzbar bedeutet hier die Fähigkeit der Celluloseäther oder der substituierten Celluloseäther bei hohen Temperaturen bis zu 3000C während einer genügend langen Zeit in eine Flüssigkeit oder einen flüssigkeitsähnlichen Zustand übergeführt zu werden, ohne daß während des Verfahrens infolge der hohen Temperatur ein wesentlicher
Abbau eintritt.
Eine andere Möglichkeit zur Charakterisierung einer geeigneten Art von schmelzbaren substituierten oder unsubstituierten Celluloseäthern ist die in einem geeigneten Lösungsmittel bei 200C gemessene Intrinsikviskosität. Ein Lösungsmittelgemisch aus 80 Gew.-Teilen Toluol und 20 Gew.-Teilen Äthanol eignet sich für die meisten Äther. Die geringe Zahl von solchen nicht ohne weiteres in einem Toluoläthanolgemisch löslichen Äther kann in einem Gemisch aus 95 Gew.- ; Teilen Azeton und 5 Gew.-Teilen Wasser aufgelöst werden. Geeignete substituierte oder unsubstituierte Celluloseäther haben eine Intrinsikviskosität im Bereich von 0,4 bis 3,5 dl/g, was einem Polymerisationsgrad des Cellulosegerüstes der Äther von ungefähr 95 bis 850 Anhydroglucoseeinheiten entspricht. Der bevorzugte Bereich der Intrinsikviskosität liegt zwischen 0,6 bis 2,9 dl/g, innerhalb welcher Grenzen die schmelzbaren, substituierten und nichtsubstituierten Celluloseäther eine gute Verträglichkeit mit den Polyolefinen
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- 5 - H69884
aufweisen, mit denen sie dispergiert werden. Außerdem weisen die geformten Strukturprodukte zusätzlich zu der Eigenschaft, daß sie sich ohne weiteres färben lassen, gute physikalische Eigenschaften auf.
Im Sinne der Erfindung zu verstehende schmelzbare Oelluloseäther können durch Reaktion von Alkyl- oder Arylhalogeniden auf Cellulose hergestellt werden, die mit Alkali, beispielBweise mit Natriumhydroxyd vorbehandelt worden war. Ein bevorzugter Schmelzpunktbereich wird durch überwachung des Substitutionsgrads erreicht, welcher mit der vorliegenden A'thergruppe variiert. Die Intrinsikviskosität wird durch die Strenge der Reaktionsbedingungen oder durch die Auswahl des rohen Celluloeeausgangsproduktes bestimmt, die jedem Fachmann bekannt ist. Die Jither können einfache oder gemischte Äther sein, beispielsweise Äthyl, Propyl, Butyl, Hydroxyäthyl, Hydroxypropyl, Hydroxybutyl, Benzyl, Lauryl, Stearyl, Oleyl, Methyläthyl, Methylpropyl, Methylbutyl, Methylhydroxy-äthyl, Methylhydroxypropyl, Methylhydroxybutyl, läethylbenzyl, Methyllauryl, Methylstearyl, Methy1-oleyl, Äthylpropyl, Xthylbutyl, A"thylhydroxy-äthyl, Athylhydroxy-propyl, Äthylhydroxy-butyl, Äthylbenzyl, A'thyllauryl, Äthylstearyl, Äthyloleyl, Propylbutyl, Propylhydroxy-äthyl, Propylhydroxy-propyl, Propylhydroxy-butyl, Propylbenzyl, Propyllauryl, Propylstearyl, Propyloleyl, Butylhydroxy-äthyl, Butylhydroxy-propyl, Butylhydroxy-butyl, Butylbenzyl, Butyllauryl, Butylstearyl, Butyloleyl, Benzylhydroxy-äthyl, Benzylhydroxy-propyl, Benzylhydroxy-butyl, Äthylaminoäthyl,
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Äthylaminopropyl, Xthylaminobutyl, Äthylaminobenzyl, lthylaminolauryl, Äthylaminostearyl und Äthylaminooleyläther von Cellulose.
Die schmelzbaren substituierten Celluloseäther sind veresterte Celluloseäther und werden durch Acylierung unvollständig verätherter Celluloseäther der oben beschriebenen Art erhalten. Geeignete, erfindungsgemäße, schmelzbare, substituierte Celluloseäther sind die Acetat-, Propionat-,
™ Butyrat-, Laurat-, Stearat- und Oleatester der vorhin erwähnten schmelzbaren Celluloseäther. Methylcellulose, die kein schmelzbarer Celluloseäther ist, kann gleichermaßen unter Bildung schmelzbarer, substituierter Celluloseäther acyliert werden. Durch Überwachung des Substitutions- und Polymerisationsgrades der Cellulose nach für den Fachmann bekannten Verfahren werden ohne weiteres schmelzbare, substituierte Celluloseäther mit einem Schmelzpunkt und einer Intrinsikviskosität, die in dem gewünschten Bereich liegen, erhalten.
Zur Erreichung des erfindungsgemäßen Effektes sollte die Menge der schmelzbaren Celluloseäther oder substituierten Celluloseäther in der Zubereitung innerhalb des Bereichs von ungefähr 5 Gew.-^ bis ungefähr 50 Gew.-# liegen, damit einerseits die geeignete Farbtontiefe und andererseits ein geringer Verlust an physikalischen Eigenschaften des eigentlichen Polyolefins vermieden wird. Bei mehr als ungefähr 20 Gew.-i> nimmt die Parbtiefe jedoch weiter nicht wesent-
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lloh zu. Ein bevorzugter Mengenbereich des substituierten oder nichtsubstituierten Celluloseäthers liegt zwischen ungefähr 10 bis 15 Gew.-#. Die verbesserten erfindungsgemäßen Strukturprodukte werden durch gründliches Dispergieren der schmelzbaren Celluloseäther in das Polyolefin und durch Schmelzen und Strangpressen der gewünschten Formgegenstände erhalten. Das Vermischen wird ohne weiteres durch Mahlen zwischen heißen Walzen oder durch Mischen der Bestandteile miteinander in Pulverform erreicht. Eine gründliche Dispersion der schmelzbaren Celluloseäther im Polyolefin wird erreicht, wenn dem Strangpressen ein Schmelzen vorausgeht.
Das Strangpressen kann nach jedem beliebigen herkömmlichen Verfahren für Polyolefine durchgeführt werden, denn ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Strangpressbedingungen des Polyolefingemisches und der schmelzbaren Celluloseäther nur wenig von den im Falle der Verwendung gewöhnlicher Polyolefine abweichen, wenn überhaupt.
Die aus dem Polyolefin und den schmelzbaren, substituierten oder nichtsubstituierten Celluloseäthern gebildeten Gegenstände sind homogen, weisen alle gewünschten physikalischen Eigenschaften auf und lassen sich ohne weiteres bis zu einer gleichmässigen Farbtontiefe färben, die mit einer hohen Echtheit gegen Waschen, Licht, Reiben und Trockenreinigung einhergeht. ;
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Zu wertvollen, erfindungsgemäß herstellbaren färbbaren Pormgegenständen gehören Filme oder Folien mit einer Stärke im Bereich von ungefähr 2,5/i bis zu einigen 250 au Zur Erhöhung der Festigkeit können die Filme nach Wunsch ausgerichtet werden. Geeignete Fasern für Textil- und andere Zwecke mit Deniers im Bereich von 2 oder 3 bis zu einigen 100 und einer Zähigfestigkeit im Bereich von 2 oder 3 g pro Denier bis zu 9 oder 10 g Denier sind andere wertvolle Gegenstände.
solchen Fasern mannigfach hergestellte, gewebte oder gewirkte Gewebe können ohne weiteres gefärbt werden und besitzen ein leichtes Gewicht, eine hohe Zerreißfestigkeit und Scheuerfestigkeit und können stets dauerhaft plissiert werden usw. Die Farbechtheit auf solche Weise gefärbter Gewebe ist so gut wie diejenige der meisten anderen heute im Handel erhältlichen Gewebe.
Das Färben kann auf herkömmliche Weise unter Verwendung von gewöhnlichen "Dispersionsfarbstoffen", wie sie zur Färbung von Azetat- oder Nylonfasern benützt werden, vor sich gehen. Es konnte gefunden werden, daß die Färbung im Querschnitt des Gegenstandes gleichmäßig verläuft. "Dispersionsfarbstoffe" (Disperse dyes) sind organische Farbstoffe, die als wässrige Dispersion in fast kolloidalem Zustand Verwendung finden. Die beiden Hauptgruppen dieser Klasse sind die dispergierten Azofarbstoffe, wie "Color Index Disperse Yellow 3", welches das Reaktionsprodukt aus
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der Kupplung von diazotiertem p-Aminoaoetanilid mit p-Kresol ist, sowie die dispergierten Anthrachinone wie 1-Amino-4-hydroxy-2-methoxy-anthrachinon (Color Index Disperse Red 4) und 1,4-Bis-(methylamino)-anthrachinon (Color Index Disperse Blue 14). Die meisten anderen Dispersionsfarbstoffe, die unter verschiedenen Handelsnamen gekauft werden können, eignen sich ebenfalls für das zufriedenstellende Färben der verbesserten, erfdndungsgemäßen Formgegenstände. Zur Erreichung eines zufriedenstellenden Färbens sind keine ungewöhnlichen Vorbehandlungen oder Färbebedingungen erforderlich. Angewendet werden Standardverfahren wie diejenigen zum Färben von Aoetat- und Nylonfasern. Um die Geschwindigkeit der Farbstoffaufnahme zu beschleunigen, können bestimmte Substrate verwendet werden.
Das Färben kann auch ohne weiteres durch Verwendung von Azofarbstoffen herbeigeführt werden. Typische Azofarbstoffe werden durch Kuppeln von Diazoniumverbindungen mit Verbindungen wie "Naphtol-AS-OL", d.i. 3-Hydroxy-2-naphthalino-anisidin, "AATCC prototype 311" oder «Naphtol AS-IB", d.i. 4l-Chlor-2-hydroxy-3-carbazol-oarboxanilid Prototyp Nr. 387, mit Basen wie "Fast Red B Base", d.i., 4-Nitro-o-anisidin-Color Index 117 der "Fast Scarlet R Base", d.i. 5-Nitro-oaniaidin-Color Index 118 oder "Fast Garnet QBC Base", d.i. o-Amino-azotoluol-Color Index 17, erhalten.
Eine andere Klasse von erfindungsgemäß verwendbaren Farbstoffen sind die Küpenfarbstoffe. Typische Küpenfarb-
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stoffe sind Ciba Blue 2RH (Color Index Vat Blue 43) oder Oaledon Jade Green XN (Color Index Vat Green 1) oder Cibanone Yellow GC (Color Index Vat Yellow 2) oder Ponsol Brown RBT (Color Index Vat Brown 1).
Wird ein aminosubstituierter schmelzbarer Celluloseäther im Gemisch mit einem Polyolefin verwendet, so kann das daraus hervorgehende Strukturprodukt mit Wollfarbstoffen gefärbt werden. Zu denselben gehören neutrale !Farbstoffe wie "SuIfon Cyanine Blue GR (Color Index 289)w und "Polar Yellow 5G (Color Index 642)" oder saure Farbstoffe wie "Ponoeau R (Color Index 79)" und "Fast Red B (Color Index 88)" und "SuIfon Acid Blue (Color Index 208)" oder metallvorbehandelte Farbstoffe wie "Neolan Blue GG (Prototype Ko. 144)" und »Palatine Fast Yellow EIN (Prototype No. 33O)".
Hierzu muß bemerkt werden, daß verschiedene Grade von Affinität und Echtheit durch Auswahl der individuellen Farbstoffe aus den verschiedenen Klassen erhalten werden kännen, ähnlich wie bei allen Farbstoffen auf verschiedene Substrate. Es fällt dem Färber der geformten erfindungsgemäßen Strukturprodukte zu, den besonders erforderlichen Farbstoff zur Erreichung einer bestimmten Farbnuanoe, Farbtiefe und Echtheit auszuwählen. Es konnte gefunden werden, daß die Dispersionsfarbstoffe bevorzugt als Farbstoffe zur Erreichung einer guten Farbnuanoe und Lichtechtheit wie auch einer Beständigkeit gegen Waschen, Trockenreinigung und Abfärben verwendet werden, wenn auch im allgemeinen WoIl-, Azo- und Ktipenfarb-
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Stoffe, wie bereits oben angegeben, gute Ergebnisse mit sich bringen.
Hierzu sind keine speziellen Verfahren, Ausrüstungen oder Arbeitsbedingungen erforderlich, und der volle Farbwert kann unter Standardfärbebedingungen erreicht werden. Zur Erreichung kräftiger Farbnuancen ist es gewissermassen vorteilhaft, Farbstoffsubstrate zu verwenden. Jedoch sind im Gegensatz zu anderen wasserabstossenden Fasern keine hohen Temperaturen notwendig. Die herkömmliche !Temperatur von 75 bis 850C reicht aus. Andererseits ist es im Falle der regulären Polyolefinstrukturprodukte notwendig, durch besondere Vorbehandlungen den Farbstoffen Affinität zu verleihen, etwa durch Vorbehandlung der Lösungsmittelfarbstoffsubsträte usw. Die dabei gebildeten Farbnuancen sind gewöhnlich nur wenig lichtecht und auch wenig beständig gegen eine Naßbehandlung und gegen ein Abfärben.
Es konnte ebenfalls gefunden werden, daß durch gewöhnliches Entschlichten, Beuchen oder Bleichen, wie sie vor der Färbung durchgeführt werden, die Farbaffinität der erfindungsgemäßen, geformten Strukturprodukte in keiner Weise beeinträchtigt wird, was von Vorteil ist, wenn die Strukturprodukte im Gemisch mit natürlichen oder synthetischen Fasern gefärbt werden, bei denen eine solche Behandlung für einen zufriedenstellenden Ablauf dieses Arbeitsschrittes erforderlich ist.
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Die folgenden Beispiele sollen die speziellen Durchführungsweisen der Erfindung erläutern. Sie stellen keine Einschränkung der Erfindung dar. Hierbei ist zu bemerken, daß in den Beispielen alle hierin definierten, schmelzbaren, substituierten und nichtsubstituierten Celluloseäther durch eine gleiche Menge anderer ebenfalls verwendbarer Celluloseäther ersetzt werden können. In gleicher Weise sind auch die Farbstoffe lediglich spezielle Beispiele einer größeren Zahl von Farbstoffen einer Klasse, die alle zufriedenstellenden Ergebnisse mit sich bringt. Alle angegebenen Teile sind Gewichtsteile.
Beiapiel 1
9 Teile Polyäthylen mit einer Dichte von 0,92 und einem Schmelzindex von 7,2 wurden gründlich mit einem Teil Methylcelluloseacetat mit einem Schmelzpunkt von 1650C, einer Intrinsikviskosität von 0,6 dl/g in 95 Teilen Azeton und 5 Teilen Wasser bei 250C vermischt. Das Kethylcelluloseacetat wies einen Substitutionsgrad von 1,4 Methoxyl- und 1,3-Acetylgruppen pro Anhydroglucoseeinheit auf. Das gebildete Gemisch wurde geschmolzen und zu einem zähen, klaren, biegsamen Film ausgegossen, der bis zu einer gleichmäseigen, tiefen Farbnuancierung in Blau in einem Färbebad mit 1 # 1,4 Bis-(Methylamino)-anthrachinon und 0,5 $> eines chlorierten KohlenwasserstoffSubstrats gefärbt werden konnte. Ein nur aus Polyäthylen bestehender und ausgegossener Film zeigte ähnliche physikalische Eigenschaften, konnte jedoch nicht gefärbt werden.
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Beispiel 2
9 Teile eines stark isotaktischen kristallisierbaren Polypropylens mit einem Gehalt an Stabilisatoren gegen Licht- und Hitzeabbau und mit einem Schmelzindex von 3,5 und einer spezifischen Dichte von 0,905 wurden gründlich mit 1 Teil Äthylcellulose mit einem Schmelzpunkt von 1700C, einer Intrinsikviskosität in 80 Teilen Toluol und 20 Teilen Äthanol bei 25°C von 2,3 dl/g und einem Substitutionsgrad von 2,5 Äthoxylgruppen pro Anhydroglucoseeinheit vermischt. Das Gemisch wurde zur Bildung eines Textilfadens mit einer Zähfestigkeit von 4-5 g/den, und einer Streckausdehnung von 30 bis 40 β tr anggepreßt. Der Faden wurde zu einem Gewebe gewirkt, das in einem Bad mit einem Gehalt an 1 "Artisil Orange RPI (Color Index Disperse Orange 3)" und 0,5 $> eines chlorierten Kohlenwasserstoffsubstrates während 90 Minuten bei 850C gefärbt wurde. Das Gewebe färbte sich mit einer gleichmäeaig orangefarbenen Nuancierung von guter Echtheit.
Beispiel 3 ,
Das Gewebe aus Beispiel 2 wurde in einem Bad mit einem Gehalt an 0,55 # "Resolene Yellow SRM, und 0,17 # "Artisil Orange RPL" und 0,025 $> "Resolene Blue PBL'1 während 90 Minuten bei 850C gefärbt. Die genaue chemische Struktur dieser Parbstoffe ist nicht bekannt, jedoch gehören sie zu der weiter oben als Beispiel angeführten Gruppe von Dispersionsfarbstoffen, die gewöhnlich zum Färben von Acetat-, Nylon-, Polyäthylen- und Terephthalatfasern verwendet werden.
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H69884
Os? Gewebe färbte sich zu einer gleichmässigen, tiefen 'Joldschattierung mit den folgenden Echtheitseigenschaften:
licht - 40 Std. 3+
Waschen 5
Trockenreinigen 4
Abfärben, naß und
trocken 5
In dieser Abstufung bedeutet 5 keine Änderung und 1 eine starke Beeinträchtigung. Ein nur aus Polypropylen des Beispiels 2 stranggepreßter Faden hatte ähnliche physikalische Eigenschaften. Wurde er zu einem Gewebe gewirkt, so konnte dasselbe nur bis zu einer schwachen Goldschattierung mit sehr geringen Echtheitseigenschaften gefärbt werden.
Beispiel 4
Das Polypropylen-äthylcellulose-gemisch aus Beispiel 2 wurde zu Fäden stranggepreßt, die zu einem Polstergewebe gewebt wurden. Das Gewebe wurde nach dem herkömmlichen Verfahren unter Verwendung von Dispersionsfarbstoffen bis zu einer gleichmässigen, dunkelbraunen Farbnuance gefärbt. Die Echtheitseigenschaften des gefärbten Gewebes waren wie folgtt
Licht - 60 Std. 3+
Handelsübliches Shampoo 5
Trockenreinigen 2
Abgasempfindlichkeit 2+
Abfärben, naß und trocken 5
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Die Farbnuancen und Echtheit eines ähnlichen Gewebes, das nur aus Polypropylen bestand, waren sehr gering.
Beispiel 5
9 Teile Polypropylen aue Beispiel 2 wurden gründlich mit 1 Teil Athylhydroxyäthyloellulose mit einem Schmelzpunkt von 1750O und einer Intrinsikviskosität in einem Gemisch eus 80 Teilen Toluol und 20 Teilen Äthanol bei 250O von 0,6 dl/g vermischt. Sas Gemisch wurde unter Bildung von " Fasern mit einer Zähfestigkeit von 4 g/den, und einer Streokdehnung von 35 fl stranggepreßt. Die Fasern wurden zu einem Gewebe gewirkt, das in einem Bad aus 1 fC ttArtisil Orange RFL" während 90 Minuten bei 850O mit und ohne chloriertes Sohlenwasserstoffsubstrat gefärbt wurde. Die Farbaffinität des Gewebes ohne Zuhilfenahme eines Substrate wurde als annehmbar eingestuft. Unter Zuhilfenahme eines Substrats war die Farbaffinität ausgezeichnet.
ι Die Echtheitseigenschaften des gefärbten Gewebes waren
wie folgtχ
licht - 60 Std. 4+
Trockenreinigen 2+
Waschen 4+
Abfärben, naß und trocken 4+
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Beispiel 6
8,5 Teile Polypropylen aus Beispiel 2 wurden gründlich mit 1,5 Teilen Methylcelluloseacetat mit einem Schmelzpunkt von 1750C, einer Intrinsikviskosität in einem lösungsmittelgemisch aus 95 Teilen Azeton und 5 Teilen Wasser bei 250C von 1,4 dl/g vermischt. Das tlethylcelluloseacetat hatte einen Substitutionsgrad von 1,5 Methoxyl - und 1,3 Acetylgruppen pro Anhydroglucoseeinheit. Das Gemisch aus Polypropylen und Methylcelluloseacetat wurde unter Bildung eines weißen, glänzenden, festen Fadengarns mit einer Zähfestigkeit von 5-6 g/den, und einer Streckausdehnung von 25 - 30 $ stranggepreßt. Ein aus dem Faden gewirktes Gewebe wurde nach dem in Beispiel 2 gezeigten Verfahren mit "Artisil Orange RFLM mit ausgezeichneter Affinität gefärbt. Die gefärbten Fasern zeigten in Querrichtung eine ^leiehmässige Färbstoffdurchdringung. Die erhaltene Farbnuancierung war ein gleichmassiges, tieies Orange. Die Echtheitseigenschaften des gefärbten Gewebes waren wie folgt:
Licht - 60 Std. 4+
Trockenreinigen 4
Waschen 4+
Abfärben, naß 3+
Abfärben, trocken 4+
Ein nur aus Polypropylen hergestelltes Gewebe zeigte ähnliche physikalische Eigenschaften, konnte jedoch nur bis zu einer schwachen, matten Farbnuance von vernachlässigbarer Echtheit gefärbt werden.
9 0 9 8 C 6 / 1 C 1 2
Beispiel 7
Das Gewebe aus Beispiel 6 wurde mit mehr als 70 handelsüblichen Dispersionsfarbstoffen gefärbt, die eine gute Affinität auf das Gewebe zeigten und im allgemeinen auch eine geeignete Echtheit aufwiesen.
15 der handelsüblichen Dispersionsfarbstoffe, deren exakte chemische Natur nicht bekannt ist, die jedoch durch Handelsnamen wie "Oelliton Blue AF", "Foron Red PL", ™
"Eastone Scarlet R-GIP" und "Artisil Yellow 6-GLF11 gekennzeichnet werden können, wiesen Affinitäts- und Echtheitseigenschaften auf, die denen von "Artisil Orange RFLW gleichkamen oder sie sogar übertrafen.
Beispiel 8
Das Gewebe aus Beispiel 6 wurde mit dem Kttpen-Farb-
stoff "öaledon Jade Green XN (CI. Vat Green I)" mit guter ( Affinität und geeigneter Echtheit sowie ntit ähnlich guten Affinitäts- und Echtheitseigenschaften mit dem Azofarbstoff aus «Naphtol AS-OI (Pr. 311)" und MPast Red B Base·· (CI. 117)» gefärbt. Ein ähnliches Gewebe, das nur aus Polypropylen bestand, konnte nicht mit wesentlichem Affinitätsgrad, Gleichmässigkeit oder Echtheit durch diese Farbstoffe gefärbt werden.
Patentansprüche 909806/1012

Claims (1)

  1. - 18 - U69884
    Patentansprüche
    1. Färbbare Formmasse, gekennzeichnet durch einen wesentlichen Gehalt an einem Polyolefin und einem darin dispergieren Konditionierungsmittel eines substituierten und/oder nichtsubstituierten Celluloseäthers.
    2» Formmasse nach Anspruch 1, gekennze iohnet durch einen wesentlichen GeIialt an Polyäthylen als Polyolefin.
    3· Formmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen wesentlichen Gehalt an Polypropylen als Polyolefin·
    4. Formmasse nach Anspruch I9 gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyolefin und einem darin dispergieren Cellulose&ther.
    5. Formmasse nach Anspruoh 1. gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyolefin und einem darin dispergieren substituierten Oelluloseäther.
    6. Formmasse nach Anspruch 1» gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyolefin und einem darin dispergieren substituierten und/oder nlohtsubstituierten
    909806/1012
    BAD ORIGINAL
    H69884
    Celluloseäther in einer solchen Menge, daß die Masse dadurch färbbar gemacht wird.
    7· Formmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyolefin und einem darin diepergierten, schmelzbaren, substituierten oder nichtsubstituierten Oelluloseäther, wobei das Polyolefin ein Polyäthylen mit einer Dichte im Bereich τοη ungefähr 0,910 -0,960 1OId einem Sohmelzindex (ASTM S-1238-52T) τοη ungefähr 0,2 bis 10 1st, und/oder ein ohne weiteres kristallisier- f bares isotaktisches Polypropylen mit einer Sichte im Bereich τοη ungefähr 0,89 bis 0,91 und einem Sohmelzindex (ASTM D-1238-57T) τοη ungefähr 0,5 bis 10.
    8. Formmasse nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyäthylen mit einer Sichte im Bereich τοη ungefähr 0,910 t>is 0,960 und einem Sohmelsindex (ASTM D-1238-52 T) τοη ungefähr 0,2 - 10 und durch einen Gehalt an einem darin diepergierten, schmelzbaren, substituierten und/oder nichtsubstituierten Celluloseäther.
    9. Formmasse nach Anspruch 7» gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem ohne weiteres kristallisierbaren ieotaktisehen Polypropylen mit einer Sichte im Bereich τοη ungefähr 0,89 bis 0,91 und einem Sohmelzindex (ASTM D-1238 -57T) τοη ungefähr 0,5 bis 10 und durch einen Gehalt an einem darin diepergierten, schmelzbaren, substituierten und/oder
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    niohteubetituierten Celluloeeäther.
    10. Formmasse nach Anspruch 1 bis 9, g e k e η η -Belohnet durch einen Gehalt an einem Polyolefin und einem darin diepergierten Konditionierungsmittel eines substituierten und/oder niohtaubatituierten Oelluloseäthers mit einem Schmelzpunkt im Bereich ron ungefähr 1400O bis 2400C9 wobei dieae Haaae ohne weiteres gefärbt werden kann.
    11« Formmasse nach Anapruoh 1 bia 10, g e k e η η -Belohnet durch einen Sehalt an einem Polyolefin und einem darin gründlich diepergierten, schmelzbaren, substituierten und/oder niohteubetituierten Oelluloseäther in einer Menge von ungefähr 5 bis 50 Gew.-Ji der Eieohung.
    12· Formmasse nach Anspruch 11« gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyäthylen und einem darin gründlich diepergierten, schmelebaren, substituierten und/oder niohtsubstltuierten Oelluloseäther in einer Menge γόη ungefähr 5 bis 50 Oew.-jt der Masse·
    13· Formmasse nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polypropylen und an eimern darin gründlich diepergierten, schmelBbaren, Bub-Btltulerten und/oder nichtsubstitulerten Celluloseäther In einer Menge von Ungefähr 5 bis 50 Gew.-# der Masse.
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    14· Masse nach Anspruch 1 tie 10, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyolefin und an einem darin gründlich diepergierten, schmelzbaren, substituierten und/oder nlohtsubstltulerten Celluloseäther in einer Menge von ungefähr 10 bis 15 Gew,-# der Masse.
    15· Masse nach Anspruch 14» gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyäthylen und an einem darin gründlich diepergierten, schmelzbaren, substituierten und/oder nlchtsubstituierten Celluloseäther in einer Menge von 10 bis 15 Gew,-?i der Masse·
    16. Masse nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polypropylen und an einem darin gründlich diepergierten, schmelzbaren, substituierten und/oder nichtsubstituierten Celluloseether In einer Menge von ungefähr 10 bis 15 Gew.-* der Masse.
    17« Masse zur Bildung von Fasern, gekennzeichnet durch einen Sehalt an einem Polyolefin und an einem darin gründlich dlspergierten, schmelzbaren, substituierten und/oder nlcfctsubstitulerten Celluloseäther·
    18· Masse nach Anspruch 17t gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyäthylen und an einem darin gründlich dispergieren, schmelzbaren, substituierten und/oder nlohtsubstltulerten Celluloeeäther.
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    19· JäaRSö nach Anepruch 17, gekennzeichnet <xr\oh einen Gehalt an einem Polypropylen und an einem darin gründlich dispergieren, sehmelsbaren, substituierten and/oder nichtsubstituierten Celluloeeäther.
    20· Verfahren zur Herstellung einer färbbaren Masse, dadurch gekennzeichnet, dafl man ein Polyolefin gründlich mit einem schmelBbaren, substituierten und/oder nichteubstituierten Celluloeeäther vermischt.
    21. Verfahren nach Anspruch 20, daduroh g e -kennzeichnet, dafl man ein Polyäthylen gründlich mit einem schmelzbaren, substituierten und/oder nichteubetituierten Celluloeeäther vermischt.
    22« Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet , daß man ein Polypropylen gründlich mit einem schmel»baren, substituierten und/oder nichtsubstituierten Celluloeeäther vermiecht.
    23· Formmasse, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Polyolefin und an einem darin gründlich vermischten, schmelabaren, substituierten und/oder nlchtvubstltuierten Celluloeeäther, wobei die Hasse mit einem Anthrachinone bzw· mit einem Abo- Dispersionsfarbstoff gefärbt wird.
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    24» Hasse nach Anspruch 23» gekennzeichnet duroh einen Gehalt an einem Polyäthylen und an einem damit gründlich vermischten, sohmelsbaren, substituiert» und/oder nlchtsubstituierten Celluloseether wobei die Hasse alt einem Anthrachinone bsw. mit einem Abo- Dispersionsfarbstoff gefärbt wird.
    25· Hasse nach Anspruch 23, gekennseiohnet durch einen Gehalt an einem Polypropylen und an einem damit gründlich vermischten, schmelsbarsn, substituierten und/oder niohtsubstitulerten Oelluloeeäther, wobei die Haese mit einem Anthraohlnon- bsw· mit einem As»- Dispersionsfarbstoff gefärbt wird.
    26. !erfahren sum färben eines Polyolefins, dadurch gekennzeichnet, dafl man in dem Polyolefin eine gründliehe Dispersion eines Eonditlomierungsmittels eines schmelzbaren, substituierten und/oder nlchtsubstituierten Celluloseäthere herstellt und ansohlieOend die gebildete ( Dispersion zu einem Gegenstand formt und den Gegenstand färbt.
    27· Tsrfahren naeh Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet , daS man das Polyolefin mit einem Konditionierungsmittel eines sohmelsbaren, substituierten und/oder niohtsubstltulerten Oelluloseäthers bie su einer gründlichen Dispersion vermischt, die Dispersion eu Fasern strangpreBt und die Fasern färbt·
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