DE1469754C - Verfahren zur Erzeugung echter Färbungen auf natürlichem oder synthetischem Polyamidmaterial - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung echter Färbungen auf natürlichem oder synthetischem PolyamidmaterialInfo
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Description
Aus dem Artikel von H. R. Hudfiel d und D. R. Le min, »The Use of Reactive Dyes for
Dyeing Wool and Wool Unions« in J. Textile Inst. Transact., 51, T 1351-1370 (1960), insbesondere
T 1351-52, ist bekannt, daß beim Färben von Polyamidfasermaterial mit Reaktivfarbstoffen die Verseifung
eines gewissen Anteils des Farbstoffs mit dem Fasermaterial vor der Reaktion nicht vermieden
werden kann. Eine gewisse Menge des verseiften Anteils befindet sich nach Abschluß des Färbeprozesses,
d. h. nach dem · Fixieren, noch auf der Faser und muß alsdann durch eine alkalische Nachbehandlung
möglichst vollständig aus der Faser entfernt werden, da sonst die Echtheitseigenschaften des
gefärbten Polyamidmaterials schlechter sind. Diese alkalische Nachbehandlung ist aber Tür die mechanischen
Eigenschaften der Polyamidfasern und insbesondere für Wolle sehr nachteilig. Weiter gelingt das
Abziehen des verseiften Farbstoffanteils je nach Art des verwendeten Farbstoffes auch bei starker Nachbehandlung
nur mehr oder weniger vollständig.
Es ist daher seit längerer Zeit das Ziel, ein neues Reaktivfärbeverfahren auf Polyamidmaterialien und
für dasselbe geeignete Reaktivfarbstoffe zu finden, die es ermöglichen, die nach dem Färben auf der Faser
verbleibenden, verseiften Farbstoffanteile praktisch vollständig aus der Faser zu entfernen und hierdurch
gefärbtes Material mit höchsten Echtheitseigenschaften herzustellen, ohne daß durch die erforderliche Nachbehandlung
dieses Fasermaterial mechanisch nennenswert geschädigt wird.
Es wurde nun gefunden, daß man sehr naßechte Färbungen auf natürlichem oder synthetischem Polyamidmaterial
erhält, wenn man dieses in der schwach sauren, neutralen bis alkalischen wäßrigen Lösung
eines unter den Färbebedingungen kationischen Farbstoffes färbt, welcher neben der kationischen, nicht
reaktiven Gruppe mindestens eine faserreaktive Gruppe enthält, und die Färbung unter Zugabe einer.
organischen Säure bei erniedrigtem pH-Wert der Flotte, gegebenenfalls auf frischem Bad, fertigstellt.
Die erfindungsgemäß verwendbaren, teilweise neuen Farbstoffe enthalten sowohl eine unter Färbebedingungen
kationische, nicht reaktive Gruppe als auch eine faserreaktive Gruppe. Bei einer allfälligen Verseifung
der Reaktivgruppe bleibt der kationische Charakter des Farbstoffs erhalten. Verseifte Anteile
können deshalb leicht durch Nachbehandlung mit einer organischen Säure, insbesondere mit Essigsäure
oder Ameisensäure, d. h. unter faserschonenden Bedingungen, von der Faser entfernt werden. Die Entfernung
der verseiften Anteile hat eine Steigerung der Naßechtheiten zur Folge.
So zeichnet sich z. B. die erfindungsgemäß durch eine saure Nachbehandlung mit dem kationischen
Azofarbstoff 4-TrimethylammoniumacetyIanilin-chlorid
—* 1-Dimethylamino-3-chloracetylaminobenzol
auf Banlon-Trikot erzeugte Färbung gegenüber der mit dem aus der belgischen Patentschrift 563 861 bekannten
Farbstoff 4-Nitroanilin ->· 1-DimethyIamino-3
-chloracetylamino- benzol hergestellten Färbung durch eine bessere Waschechtheit bei 50 und 6O0C
aus. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auf Wollflanell mit den kationischen Farbstoffen 4-(3'-Hydroxypropenylsulfonyl)-anilin
—> 1-(4'-Trimethylammoniumacetylaminophenyl)-3
- methyl - 5 - pyrazolon-chlorid, 4-Trimethylammoniumacetylanilin-chlorid
bzw. 3-TrimethylammoniumaniIin-chlorid
—> 1 -(3'-Acroylaminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon erhaltene Färbungen weisen gegenüber den mit den
bekannten Reaktivfarbstoffen 4-(3'-Hydroxypropenylsulfonyl)-anilin —> l-(4'-Sulfophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon
gemäß der französischen Patentschrift 1302 434 bzw. 4-Sulfoanilin —* l-(3'-Acroylaminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon
gemäß der deutschen Auslegeschrift 1 089 095 erzeugten Färbungen eine bessere alkalische
Schweiß- und Wasserechtheit (streng) auf.
Als natürliches Polyamidmaterial kommt insbesondere Wolle, aber auch Seide, als synthetisches Polyamidmaterial
z. B. Nylon in Frage. Bevorzugtes Polyamidmaterial ist Wolle.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Farbstoffe können den verschiedensten Farbstoffklassen angehören.
Vorteilhaft handelt es sich um die technisch bewährten Farbstoffklassen der Azo-, Azomethin-,
Anthrachinon-, Phthalocyanin-, Nitro- oiler Formazanfarbstoffe, welche gegebenenfalls auch Metalle,
wie Kupfer, Nickel, Chrom oder Kobalt, enthalten können. Als Azofarbstoffe kommen in erster Linie
Monoazofarbstoffe in Frage, z. B. solche des Typus Benzol-azo-hydroxybenzol, Benzol-azo-aminobenzol,
Benzol - azo - hydroxynaphthalin, Benzol - azo - aminonaphthalin, Benzol -azo- hydroxypyrazol, Benzol-azoaminopyrazol,
Benzol-azo-acylacetylarylamid oder
solche der analogen Naphthalin-azo- und Heterocyclus-azo-typen,
wobei als Heterocyclen 5- oder 6gliedrige, insbesondere N-haltige, wie Thiazole, Oxdiazole,
Thiadiazole, Pyridine, Pyrimidine, Benzthiazole, Benzimidazole, Benztriazole, Indazole, Chi-Tioline
zu nennen sind. Ferner kommen aber auch Polyazofarbstoffe in Betracht. Unter den Anthrachinonfarbstofferi
sind vorzugsweise Derivate des Amino- oder Diaminoanthrachinons zu nennen, deren
vorzugsweise substituierte Aminogruppen insbesondere (i-Stellungen einnehmen. Als Formazanfarbstoffe
kommen namentlich solche in Frage, die in der N-, N- und meso-Stellung je einen Rest der Benzolreihe enthalten;
sie werden vorzugsweise in Form der Kupfer-, Nickel- oder Kobaltkomplexe verwendet.
Der kationische Charakter erfindungsgemäß verwendbarer Farbstoffe beruht auf dem Vorhandensein
positiv geladener Substituenten, deren Anzahl im Farbstoffmolekül immer größer sein soll als die Anzahl
allfällig vorhandener saurer Gruppen, wie Sulfonsäure-
oder Carbonsäuregruppen. Als positiv geladene Substituenten enthalten diese Farbstoffe beispielsweise
Aminogruppen, insbesondere tertiäre Amino-, quaternäre Ammonium-, tertiäre Phosphino- und quaternäre
Phosphonium- oder Sulfoniumgruppen, ferner Thiuronium- oder Guanidiniumgruppen. Die kationische
Natur erfindungsgemäß verwendbarer Farbstoffe kann aber auch von komplexgebundenem Metall herrühren,
etwa in chrom- oder kobalthaltigen ο,ο'-Dihydroxy- oder o-Hydroxy-o'-aminoazofarbstoffen des Typus 1,
Farbstoffmolekül: 1 Metallatom.
Bevorzugte positiv geladene Substituenten sind tertiäre Amino-sowie quaternäre Ammoniumgruppen.
Diese enthalten als N-Substituenten aliphatische, cycloaliphatische oder araliphatische Gruppen, wobei
die N-Substituenten auch 5- bis 8gliedrige, besonders 6gliedrige Ringe bilden können. Mit Vorteil handelt
es sich bei den N-Substituenten um niedere Alkylgruppen
mit je 1 bis 4 Kohlenstoffatomen.
Als faserreaktive Gruppen enthalten erfindungsgemäß verwendbare Farbstoffe die in Reaktivfarbsloffen
üblichen. Ihre Reaktivität verdanken diese Gruppen
entweder einer additionsfähigen Mehrfachbindung oller einem als tertiäres Amin oder als Anion abspaltbaren
Substituenten. Als addierende Mehrfachbindung enthalten sie beispielsweise die Gruppierung
CO-C =
wie die Acryloyl- oder Methacryloalgruppe, oder die Gruppierung — CO — C = C —, z. B. den Rest der
Propiolsäure, oder die Gruppierung
— SO, -C = C
z. B. die Vinylsulfonylgruppe, oder auch die Isocyanat- und Isothiocyanatgruppe. Als abspaltbares tertiäres
Amin enthalten erfindungsgemäß verwendbare Farbstoffe beispielsweise den Trimethylammonium- oder
den Pyridiniumrest oder den Rest der Formel
/CHj — CH2 \ .
-N-CH2-CH2-N
^-CH2 ^
-N-CH2-CH2-N
^-CH2 ^
Als bevorzugte faserreaktive Gruppen enthalten erfindungsgemäß verwendbare Farbstoffe jedoch Substituenten·
mit einem als Anion abspaltbaren Rest, vorzugsweise mit beweglichem Chlor oder Brom und gegebenenfalls
mit der — O — SO3R-Gruppe, wobei R
Wasserstoff oder ein Metall darstellt. Derartige, als Anion abspaltbare Reste, wie auch die vorerwähnten
abspaltbaren tertiären Aminogruppen, verdanken ihre Beweglichkeit z. B. dem Einfluß elektrophiler Gruppen,
wie der —CO- oder —SO2-Gruppe in gesättigten
aliphatischen Resten. Beispiele für derartige Reste sind solche aliphatischer Chlor- oder Bromcarbonsäure,
z. B. der Rest der Chlor- oder Bromessigsäure, der /i-Chlor- oder ß- Brompropionsäure, der u-
oder /i-Chlor- oder a- oder /J-Bromacrylsäure, der
α,/ί-Dichlor- oder «,ß-Dibromacrylsäure, der α- oder
ß-Chlor- oder α- oder /Ü-Bromcrotonsäure, der a,ß-D\-
chlorcrotonsäure oder der Chlor- oder Brom-malein- oder -fumarsäure. Sie können ihre Beweglichkeit auch
dem Einfluß eines quaternären Stickstoffatoms, wie in der Gruppe
— N®— CH7CH,- Cl
oder in aromatischen Resten dem Einfluß von in o- und p-Stellung stehenden elektrophilen Gruppen, beispielsweise
Nitro-, Kohlenwasserstoffsulfonyl- oder Kohlen wasserstoffcarbonylgruppen, oder aber der Bindung
an ein Ringkohlenstoffatom, welches einem tertiären Ringstickstoffatom benachbart ist, wie in
Chlor- oder Brom-s-triazinyl- oder Chlor- oder Brompyrimidylresten,
verdanken. Bevorzugt sind aus präparativen und wirtschaftlichen Gründen als faserreaktive
Gruppen die Reste gesättigter Halogenfettsäuren, insbesondere der Rest der Chloressigsäure.
Sowohl die unter den Färbebedingungen kationischen, nicht reaktiven Gruppen als auch die faserreaktiven
Substituenten können entweder direkt oder über Brückenglieder an das eigentliche Farbstoffgerüst
gebunden sein.
Es kann auch der eine dieser Substituenten Bestandteil des anderen sein. Im letzteren Falle ist entweder
der nicht abspaltbare, kationische Substituent über den faserreaktiven Substituenten an den Farbstoff gebunden,
indem beispielsweise die faserreaktive Gruppe einen Monochlor- oder -brom-s-triazinylrest darstellt,
ι ο welcher als Substituent eine nicht abspaltbare, kationische
Gruppe, etwa eine w-quaternäre Ammoniumäthyl- oder -propylaminogruppe enthält. Umgekehrt
kann der faserreaktive Substituent ein Bestandteil der kationischen Gruppe sein, indem beispielsweise in
einer quaternären Ammoniumgruppe mindestens ein N-Substituent einen faserreaktiven Rest, z.B. den
Chloracetylrest, enthält.
Neben dem kationischen und dem faserreaktiven Substituenten können erfindungsgemäß verwendbare
2p Farbstoffe noch weitere Substituenten enthalten, z. B.
Halogene, wie Fluor, Chlor oder Brom, Alkyl- und Alkoxygruppen mit insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Hydroxy-, Nitro-, Sulfonsäure-, Carbonsäure-, Sulfonsäureamid- und Carbonsäureamidgruppen, einschließlich
N-substituierter Sulfonsäureamid- und Carbonsäureamidgruppen, Sulfonsäurearylester-, Carbonsäureester-,
Acylamino- oder Acyloxygruppen.
Erfindungsgemäß verwendbare Farbstoffe erhält man beispielsweise durch Umsetzung eines Farbstoffes,
der mindestens eine der beiden kritischen Gruppen enthält, mit einer Verbindung, welche die andere
Gruppe einführt. Hierbei werden die Reaktionspartner vornehmlich durch Kondensation unter Bildung von
Säureamid-, Säureester- oder Harnstoffbrücken miteinander verknüpft.
Erfindungsgemäß verwendbare Farbstoffe, welche als kationischen Substituenten eine quaternäre Oniumgruppe
enthalten, erhält man auch durch Umsetzung von Farbstoffen, die mindestens eine quaternisierbare
Gruppe enthalten, mit einem Quaternisierungsmittel.
- Hierbei muß mindestens ein Reaktionspartner eine faserreaktive Gruppe enthalten. Als quaternisierbare
Gruppe weisen derartige Farbstoffe in erster Linie eine tertiäre Aminogruppe auf, insbesondere eine Dialkylaminogruppe
mit vorzugsweise 2 bis 4 Kohlenstoffatomen je Alkylrest, aber auch eine tertiäre Phosphino-
oder eine Thioäthergruppe.
Man kann erfindungsgemäß verwendbare Farbstoffe auch durch Aufbau aus Farbstoffkomponenten
herstellen, welche zusammen mindestens eine faserreaktive und eine kationische Gruppe enthalten. Diese
Darstellungsart kommt vor allem für Azo-, insbesondere für Monoazofarbstoffe in Frage. So werden Azofarbstoffe
durch Kuppeln einer Diazo- mit einer Kupplungskomponente, die zusammen mindestens je
eine der genannten kritischen Gruppen enthalten, aufgebaut. Dieses Verfahren eignet sich auch zur Herstellung
von Formazanfarbstoffen.
Die Herstellung erfindungsgemäß verwendbarer Farbstoffe muß in jedem Falle unter schonenden Bedingungen erfolgen, d. h., die Umsetzungen müssen bei möglichst tiefer Temperatur und bei möglichst tiefen pH-Werten durchgeführt werden. Das Gleiche gilt auch für das Trocknen der Farbstoffe. Die erhaltenen Farbstoffe können coupiert werden.
Die Herstellung erfindungsgemäß verwendbarer Farbstoffe muß in jedem Falle unter schonenden Bedingungen erfolgen, d. h., die Umsetzungen müssen bei möglichst tiefer Temperatur und bei möglichst tiefen pH-Werten durchgeführt werden. Das Gleiche gilt auch für das Trocknen der Farbstoffe. Die erhaltenen Farbstoffe können coupiert werden.
Gefärbt wird das Polyamidmaterial in schwach saurem, neutralem bis schwach alkalischem Bad;
Wolle vorzugsweise bei einem pH-Wert von 5 bis 8,
Seide und Nylon zwischen den pH-Werten 5 und 11.
Der verlangte pH-Wert der Flotte wird durch Zugabe von üblichen, den pH-Wert beeinflussenden Mitteln
eingestellt bzw. aufrechterhalten. Derartige Mittel sind beispielsweise schwache Säuren, wie Essigsäure, oder
sauer reagierende Salze, wie Ammoniumsulfat, oder schwache Basen, wie Hexamethylentetramin, oder
basisch reagierende Salze, wie Alkaliacetate, -citrate, -carbonate, -bicarbonate und -phosphate. Zweckmäßig
verwendet man als den pH-Wert beeinflussende Mittel Puffergemische, z. B. Mischungen von primären und
sekundären Alkaliphosphaten, Ammoniumacetat oder ein Gemisch von Natriumacetat und Essigsäure. Daneben
kann das Bad weitere in der Textilindustrie übliche Hilfsmittel enthalten, beispielsweise neutrale
Salze, wie Natriumsulfat oder Ammoniumacetat oder Netz- oder Dispergiermittel, z. B. nichtionogene, wie
Polyglykoläther höherer Fettalkohole oder Polykondensationsprodukte
höherer Fettsäuren mit Äthylenoxyd, oder kationische Netz-, Dispergier- oder Rückhaltemittel,
wie das Cetyl-trimethylammoniumchlorid.
Man beginnt die Färbung mit Vorteil bei einer Badtemperatur von etwa 400C, steigert alsdann die Temperatur
und färbt während 15 bis 60 Minuten, vorzugsweise etwa 30 Minuten, bei einer Temperatur von
ungefähr 80 bis 1000C, vorzugsweise bei etwa 1000C.
Bei Verwendung von Farbstoffen mit ausgesprochen hoher Faseraffinität kann allzu schnelles Aufziehen
der Farbstoffe auf die Faser z. B. dadurch verhindert werden, daß man die Färbung unterhalb
eines pH:Wertes von 5 beginnt und allmählich den pH-Wert des Färbebades steigert. ·
Die Fertigstellung der Färbungen wird in einem wäßrigen, schwach sauren Bad bei ungefähr 80 bis
100° C, vorzugsweise bei 100" C, und bei einem pH-Wert
von 2 bis etwa 4,5 durchgeführt. Die Erniedrigung des pH-Wertes des Färbebades wird zweckmäßig durch
Zugabe einer organischen Säure, vorzugsweise mit 1- bis 5%iger Ameisensäure oder Essigsäure, erreicht.
Wollfärbungen werden mit Vorteil in ameisensaurer Lösung fertiggestellt. Falls bei der vorangegangenen
Färbung große Mengen an basischen Puffersubstanzen verwendet wurden, sind bei der Fertigstellung der
Färbung entsprechend größere Konzentrationen an 5 organischer Säure erforderlich, um den gewünschten
pH-Wert von 2. bis 4,5 zu erreichen. In diesem Falle kann ein Teil des Basenüberschusses auch durch Zu-
.. gäbe von Schwefelsäure oder Alkalibisulfaten neutralisiert
werden. Die Fertigstellung der erhaltenen Färbungen erfolgt für Wolle im ursprünglichen. Färbebad
oder in einem separaten, mit einer organischen Säure auf den gewünschten pH-Wert eingestellten Nachbehandlungsbad,
während man Seide und Nylon zweckmäßig in einem separaten Nachbehandlungsbad fertigstellt.
Die gefärbte und fertiggestellte Ware wird mit Vorteil gespült und hernach getrocknet.
Das erfindungsgemäße Färbeverfahren ist ausgezeichnet durch hohe Zieh- und Fixiergeschwindigkeit
der Farbstoffe und eine hohe Fixierausbeute. Ferner wird Wollmaterial durch die erfindungsgemäße Nachbehandlung
mit organischen Säuren besser geschont, als das bei der bisher gebräuchlichen alkalischen.Nachbehandlung
oder einer Nachbehandlung mit Schwefelsäure der Fall war. Das'erfindungsgemäße Verfahren
eignet sich ferner sehr gut zum Nuancieren. Auf Wolle liefert das Verfahren sehr gleichmäßige Färbungen,
und es besteht keine Neigung zum Schipprigfärben. Ebenso werden Gemische von Fasern verschiedenen
Querschnittes gleichmäßig angefärbt. Es besteht auch kaum eine Neigung zum Streifigfärben von Nylon.
— Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen und fertiggestellten Ausfärbungen auf Polyamidmaterialien,
insbesondere auf Wolle, weisen gegenüber Färbungen, die unter bekannten Färbebedingungen
mit vorbekannten Farbstoffen ähnlicher Konstitution erhalten werden, verbesserte Walk-, Heißwasser-,
Meerwasser-, Schweiß- und Waschechtheiten auf.
In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.
B e i s ρ i e 1 1 In 400 cm3 einer 40° warmen Flotte, die 0,1 g des Farbstoffes der Formel
(CH3J3 — N.— CH2CONH
CH2CH2CH2 — NHCOCH2Cl
Cl
sowie 0,3 g Ammoniumacetat enthält, geht man mit 10 g Wollflanell ein. Dieses Bad erwärmt man innerhalb
30 Minuten auf Siedetemperatur und beläßt es V2 bis 1 Stunde auf dieser Temperatur. Hierauf versetzt
man es mit 0,3 g 85%iger Ameisensäure und kocht es nochmals 15 bis 30 Minuten.
Die gefärbte Ware wird gespült und getrocknet. Man erhält eine orange, sehr gut egale und gut naßechte Wollfärbung. Den genannten Farbstoff erhält
man durch Kuppeln von diazotiertem 4-(Trimethylammonium-acetylaminoj-anilin^-sulfonsäurephenylester
als Chlorid mit N-Methyl-N-phenyl-N'-chloracetyl-propylendiamin.
Die Diazokomponente wurde durch Umsetzen von 4-Chloracetylamino-anilin-2-sulfonsäurephenylester
und Trimethylamin in Aceton bei Zimmertemperatur innerhalb 24 Stunden erhalten und als Chlorid isoliert.
Zur Darstellung der Kupplungskomponente wurde N-Methyl-N-phenyl-propylendiamin unter Zusatz
von 2 Mol Natriumacetat mit 2 Mol Chloracetylchlorid
in einem Gemisch von Aceton und Wasser im gegenseitigen Volumenverhältnis von 1:1 bei
Raumtemperatur umgesetzt und das Reaktionsprodukt durch Verdünnen mit Wasser und Zusatz von
Natronlauge bis zum pH-Wert 7 als öl abgeschieden. Letzteres wurde mit Wasser gewaschen, in Äther aufgenommen,
noch zweimal mit Wasser gewaschen und hierauf der Äther abdestillicrt.
Beispiel 2 In 400cm3 einer 60° warmen Flotte, die 0,15g des Farbstoffes der Formel
NHCOCH2N-(CHj)3
sowie 10 cm3 einer Lösung von 9,OgNa2HPO4 · 2H2O
und 1,73 g KH2PO4 im Liter enthält, geht man mit
10 g Wollkammgarn ein. Man erwärmt das Färbebad auf Siedetemperatur und beläßt es auf dieser
Temperatur während '/2 bis 1 Stunde.
Die gefärbte Ware wird in 400 cm3 eines frischen Bades, welches 0,4 g 40%ige Essigsäure enthält, 15
bis 30 Minuten gekocht. Anschließend wird die Ware gespült und getrocknet. Man erhält eine gelbgefärbte
Wolle von sehr guten Naßechtheiten.
Be i s ρ i e I 3
•Man geht mit 10 g unbeschwerter Naturseide in ein 50' warmes Bad von 400 cm3 Wasser ein, das 0,15 g des
Farbstoffes der Formel
Den genannten Farbstoff erhält man durch Kuppeln des diazotierten 3-(Chloracetylamino)-anilins mit
l-(4'-Trimethylammoniumacetylaminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon
(als Chlorid). ■ ■
Die Kupplungskomponente läßt sich aus l-(4-Chloraceiylaminophenyl)-3-methyl-5-pyrazolon
und Trimethylamin in Dimethylformamid bei Raumtemperatur innerhalb 15 Stunden in Form des Chlorids
herstellen. .
— N — CH2CO
NT= N — C C — CH,
Il ΊΙ
H2N-C N
Cl
sowie 0,8 g calcinierte Soda enthält. Man erhitzt das Bad innerhalb von 30 Minuterp auf Siedetemperatur
und kocht es noch '/2 bis 1 Stunde weiter.
Die gefärbte Ware wird in 400 cm3 eines frischen Bades, das 0,3 g 85%ige Ameisensäure enthält, 15 bis
30 Minuten gekocht und anschließend gespült und getrocknet. Die erhaltene gelbe Seidenfärbung ist gut
naßecht. ... *
Den Farbstoff obiger Konstitution erhält man durch Kuppeln von diazotiertem «)-Trimethylammonium-4-aminoacetophenon
(als Chlorid) mit l-(4'-Chloracetylaminophenyl)-3-methyl-5-aminopyrazol.
Die Kupplungskomponente erhält man dadurch, daß man l-(4'-AminophenyI)-3-methyl-5-aminopyrazol
in 60%igem Dioxan löst,die Lösung mit 2 Mol Natriumacetat und 1,1 Mol Chloracetylchlorid versetzt
und die Reaktionskomponenten 1 Stunde bei 35" rührt. Die erhaltene Lösung kann direkt für die
Kupplung verwendet werden. ' .
In 400 cm3 eines 40 warmen Bades, das 0.1 g Farbstoff
des Beispiels I sowie 0.3 g kristallisiertes Trinatriumphosphat enthält, geht man mit 10 g Nylon-NHCOCH2Cl
laser ein. Das Bad wird sodann auf 100 erhitzt und V2 bis 1 Stunde bei dieser Temperatur belassen.
Nun versetzt man das Bad mit 0,4 g 85%iger Ameisensäure und läßt es weitere 15 bis 30 Minuten sieden.
Die gefärbte Ware wird gespült und getrocknet.
Mim erhält eine orange Nylonfärbung mit sehr
guten Naßechtheiten. Eine ebenfalls gute Färbung erhält man, wenn man die gefärbte Ware mit Ameisensäure
in einem frischen Bad analog Beispiel 2 nachbehandelt.
Be is ρ i e 1 5
Man geht mit K) g vorgenetztem Wollflanell in
400 cm3 einer 40 warmen Flotte ein, die 0,1 g Farbstoff
des Beispiels 1 und 0,1 g Farbstoff des Beispiels 3 enthält. Man erhitzt das Bad auf KX), versetzt es
hierauf innerhalb 15 Minuten mit K) cm3 einer Pufferlösung,
welche im Liter 9,6 g Na2HPO4-2H2O und
1,73 g KH2PO4 enthält, und läßt es weitere 15 bis
45 Minuten sieden. Hierauf setzt man der Flotte 0,5 g 85%ige Ameisensäure zu und kocht sie nochmals 15
<>5 bis 30 Minuten. Die gefärbte Ware wird gespült und
getrocknet.
Man erhält eine orangcgclbe, sehr egale und gut
nnffcchtc Wollfärbung.
009 649/151
ίο
Nach den in den Beispielen 1 bis 5 beschriebenen Färbemethoden lassen sich auch die Farbstoffe der
nachfolgenden Tabellen I und II verwenden, wobei ebenfalls egale und naßechte Färbungen erhalten werden.
. Tabelle I
Farbstoff
Färbung
'CH3
NHCOCH2N-CH3
"CH3
o/CH3 NHCOCH2N-CH3
NHCOCH2N-CH3
NHCOCH = CH2
NHCOCH2N-CH3
CH3
CH
CH3
Gelb Gelb Gelb Gelb
11
Fortsetzung
12
Nr. Farbstoff
Färbung
10
-N = N-
SO2 HO O
NHCOCH7Cf
12
ff)/CH3
NHCOCH2N-CH3
SO2
,/CH3 NHCOCH2N-CH3
CH3-N-CH2CO
Cl.©
N — CH2CH2Ch2NHCOCH2CI
CH3
— N — CH2CH1Ch2NHCOCH2CI
— N — CH2CH1Ch2NHCOCH2CI
Cl9
CH,
13
V-N = N-^/ V-N-CH2CH2Ch2NHCOCH2CI
CH3-N®—CH3
CH3 Cl®
14
CH3
N — CH2CH2Ch2NHCOCH1CI
D — i
CH3 Cl©
15
CH3
CH3
CH3-N —<f >- N = N —<( J— N — CH2CH2CH2NHCOCH2Ci
CH3/
Cle
Orangegelb
Orange
Rot
13
Fortsetzung 14
Farbstoff Färbung
CH3S CH3'
CH3-N —<f V- N = N
OH
V_N==N
CH3- N®— CH3
CH3
COCH2Cl
Cl®
OH
CH3-N-CH2CO
CH3/
NHCOCHXl
H2NO2S
NHCOCH2Cf CY=
CH3-N CH3^
V-N = N
CH3x
CH,
N — CH2CH2CH2 — HNOC —/ V- N = N-C
HO-C C — CH3
Il
CH1
CH,
N — CH2CH2CH2 — HNOC
N = N-C
HO-C NHCOCH2CI
-C-CH1
NHCOCH7Cl
Braun
Braun
Rot
Orangegelb
Gelb
Gelb '
15
Fortsetzung
16
Farbstoff Färbung
N
NHCOCH2Cl HO
OH
NHCOCH2CI
NH2
SO2NHCH2CH2CH2 — N
OH
ClCH7CO
N = N
SO2NHCH2CH2CH2 — N
G-
BrCH2CONH
N = N-C-
■ ■ Il
HO-C
I /CH3
N—CH3
BrCH2CONH
• <? V-N = N-C-HO-C
: — CHj
Il N
NHCOCH2N-CHj
Cle
Orange
Rot
Rot
Gelb
Gelb
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17
Fortsetzung
18
Nr. Farbstoff
Färbung
ClCH2CONH
SO2 O
N = N-C-
Il
HO-C
HO-C
C — CH3
Il ■
NHCOCH2N-CH3
Cl9
SO2
O
N = N-C- -C C-CH3
NHCOCH2Cl Clö
ClCH2CONH
NHCOCH2N-CH3
COCH3
N = N-CH-CONH-^ V
N = N-CH-CONH-^ V
NO,
,/CH>
L NHCOCH2N-CH3
^CH^
/CH3 HO CONH-CH2CH2CH2N
N = N /CH3
HO- CONH-CH2CH2Ch2N-CH3
^CH3
ClCH2COHN
Cl«
NH2
N = N
ClCH2COHN
SO2NHCH2CH2CH2N
SCH.,
Gelb
Gelb
Gelb
Rot
Rot
Gelb
19
Fortsetzung
20
Farbstoff
Färbung
OCH3 NH2
ClCHXOHN
SO2NHCH2CH2CH2N
OCH,
ClCHiCOHN
OCH3 CH3
/CH2CH3 XH2CH2N-CH3
HO NHCOCH3
SO2 O
SO2NHCH2CH2CH2N
SO2NHCH2CH2CH2N
XH3
XH3
Braun
Rot
Violett
NHCOCH2Cl BrCHXO —*
ClCHXO
M =
ι CH3 CH2CH3
. yCH3 CH2CH2N-CH3
SO4CH3 3
N /CH2CH3
^CHXHj — *
CH3
Rot
SOXH3Q
Rot
/CH2CH3
N ,/^H2
^CH2CH2-S-C
^NH2
Cl1
Rot
21
Fortsetzung
22
Farbstoff
Färbung
CH3-N-CH2CO
CH3 z7
CH3\o CH3-N — CH2COHN
SO2 O
NHCOCH,C1
= N —C C-CH3
Il ·. Il
Ή,Ν — C N
NHCOCH2Cl
Cl©
Cl©
ClCH2CH2COHN
/CH2CH3
/ Υ ^CH2CH2N-CH3
'CH3 3
/CH2CH3
Cla
Cl J=N
Cl
HN
CH3
^CH2CH2N-CH3
CH3
SO2-O Cl©
Gelb
Gelb
Gelb
Orange
Orangerot
23
Fortsetzung 24
Nr.
Farbstoff· Färbung
44
CH3CH2 — S — CH2CH2OOC
CH3
Orange
45
CH3
I—CH2Ch2CH2NHCOCH2CI
I—CH2Ch2CH2NHCOCH2CI
46
ι*
CH,
CH,-N V-CH = CH
ei®
Bräunlichrot
N = N — C-- C — CH3
II.- I
H2N-C N
Gelb
47
NHCOCH2Cl
CH2CH3
CH2CH2N-CH3
Cl©
Rotorange
/CH3 0 NH- (CH2)3 — N-CH2CONHCH2CH2NHCOCh2CI
48
CP
Rot
-/CH3 O NH — (CH2)3 — N—CH2CO
49
Cl
Rot
009 649/151
25
Fortsetzung 26
Farbstoff Färbung
,CH,
O NH — (CH2J3 — N-CH2CONHCH2CH2NHCOCh2CI
,CH3
NH — (CH2J3 — N-CH2CONHCh2CH2NHCOCH2CI
XCH3 2Cle
O NH — (CH2J3 — N-CH2CONHCh2CH2NHCOCH2CI
^/CH3
O NH- (CH2J3- N-CH2CONHCH2CH2NHCOCh2CI
O NH- (CH2J3- N-CH2CONHCH2CH2NHCOCh2CI
2C1©
HO
CO
NHCH2CH2CH2N-CH2 — CONHCH2Ch2NHCOCH2CI
Cl®
HO
-N = N
/CH3
CONH(CH2J3N-CH2CONHCH2CH2NHCOCH2Ci
CH3 Cl®
f |T ■ . C — N =
VA.,/'
CH3SO4 0
■I* CH1 ^CH2CH2CH2NHCOCh2CI
0 NHCH2CH2CH2N
,CH3
^CH3
O NHCH2CH2CH2NHCOCH2Ci
Rot
Blau
Orange
Orange
Blau
Blau
Fortsetzung
Nr.
Farbstoff Färbung
N -/Λ- NHCOCH2Cl
NHCOCH7Cl 2C1®
Gelbbraun
NHCOCH2Cl Braungelb
Braunviolett
Der Farbstoff Nr. 54 wurde durch Quaternisierung des entsprechenden AzofarbstofTs nach üblichen Methoden
erhalten. Den Farbstoff Nr. 55 erhält man durch Chloracetylierung des 1-(y-Aminopropylamino)-4-(/-dimethylaminopropylamino)-anthrachinonsnach
bekannten Methoden. Für den Farbstoff Nr. 58 wurde diazotiertes 4-Trimethylammonium-2-amino-1-hydroxybenzol
(als Chlorid) mit Formylpheny!essigsäureester gekuppelt, das Kupplungsprodukt verseift
und auf die erhaltene Verbindung in Gegenwart von Kupfersulfat diazotiertes 3-Amino-r»-chloracetanilid
gekuppelt.
29
30
Farbstoff
Färbung
eN(CH3)3
/CH3 . ;
N /CH3
\cH2)3 — NH — COCH = C
Orange
/ ■Ν
CH2CH3 Cl«
®N(CH3)3
S(CH2)3 — NH — COCH = CH — Cl
Orange
OH
/ V-M =
N = N
®N(CH3)3
Cl
NH-C
N-(€H3)3 Cl©
Cl®
Orange
eN(CH3)3
/CH3 MCH2)3 — NH — CO — C = CH2
CH3
Cl9
®N(CH3)3
HO-C
C-CH3
NH — CO — CH, — N Cl®
®N(CH3)3
N = N-C-HO-C
Xn/
C-CH3
H3C-C^
Cl® Orange
Gelb
Gelb
Fortsetzung
Farbstoff Färbung
CH3SO2 — 0 — CH2CH2 — SO2
Gelb
Cl®
CH2 = CH — SO
N = N--C—— C — CH3
H2N — C .' ■ . N
NHCOCH2 — N(CH3J3
Gelb
Cl®
Cl«
Rotorange
Claims (2)
1. Verfahren zur Erzeugung echter Färbungen auf natürlichem oder synthetischem Polyamidmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß
man dieses in der schwach sauren, neutralen bis alkalischen wäßrigen Lösung eines unter den
Färbebedingungen kationischen Farbstoffes färbt, welcher neben der kationischen, nicht reaktiven
NH-(CH2)3N(CH3)2J
Gruppe mindestens eine faserreaktive Gruppe enthält, und die Färbung unter Zugabe einer organisehen
Säure, bei erniedrigtem pH-Wert der Flotte, gegebenenfalls auf frischem Bad fertigstellt. -.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Erzeugung echter Färbungen auf Wolle, dadurch gekennzeichnet,
daß man die Färbung bei einem pH-Wert von 5 bis 8 und die Nachbehandlung unter Verwendung
von Ameisensäure vornimmt.
009 649/151
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