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Verbesserte Textilfäden und Verfahren zu ihrer herstellung Zusatz
zu Patent......... (Patentanmeldung P 14 69 105.5) Gegenstand des Hauptpatents ...........
(Patentanmeldung P 14 69 105. 5) ist ein Verfahren zum Herstellen von Polyolefin-oder
Polyacrylnitrilfäden durch Verspinnen von Gemischen, die kristallines Polypropylen
bzw. Polyacrylnitril sowie 1 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Polymergewicht, einer
basischen polymeren Stickstoffverbindung, die eine Wasserldslichkeit kleiner als
0, 1 Gew.-% hat, enthalten, Verstrecken der Fäden und anschließendes übliches Behandeln,
um die Fäden wasserunlöslich zu machen, das dadureh gekennzeichnet ist, daß man
Gemische verspinnt, die als Stickstoffverbindungen Reaktionsprodukte enthalten aus
a) Epichlorhydrin und primkren oder sekundären aliphatisohen Mono-oder Polyaminen,
b) Epichlorhydrin, primären oder sekundären aliphatischen Monoaminen und primären
oder sekundären aliphatisohen Polyaminen, c) Epichlorhydrin, aliphatiachen primären
oder sekundären Monoaminen und aliphatischen Iminen oder
d) Epichlorhydrin,
aliphatischen Polyaminen und Alkyl-oder Arylhalogeniden.
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Es wurde nun Uberrasehenderweise gefunden, daß man Textilfgden mit
besonderer Affinität fUr Farbstoffe erhElt, wenn man Gemische. verspinnt, die als
Stickstoffverbindungen Reaktionsprodukte von disekundGren Aminen mit Epichlorhydrin
und Halogenderivaten enthalten.
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Als disekundäre Amine können aliphatische, aromatische, cycloallphatlsche
oder heterocyclische disekundäre Amine mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, insbesondere
Piperazin, verwendet werden; anstelle von disekundären Aminen können auch Polyamine,
die zwei primäre Aminogruppen an tert. Kohlenstoffatome gebunden enthalten (z. B.
1, 8-para-Menthan-diamin) verwendet werden, die infolge sterischer Hinderung wie
disekundäre Amine reagieren.
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Als Halogenderivate sind erfindungsgemäß Mono- oder Dihalogenderivate
von aliphatischen oder cycloaliphatischen Verbindungen mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen
oder von aromatischen Verbindungen geeignet.
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Die Herstellung der erfindungsgemäß in Mischung mit dem Polyolefin
zu verwendenden Stickstoffverbindungen kann in Gegenwart von Lösungsmitteln und
Kondensationsmitteln durchgeführt werden.
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Nach einer besonderen AusfUhrungsform der Erfindung wird die zuzusetzende
Stickstoffverbindung durch Umsetzung von 1 bis 1, 2 Molen Polyamin mit nur zwei
beweglichen Wasserstoffatomen, die an versehiedene Stiekstoffatome gebunden sind,
mit 0, 1 bis 0, 9 Molen Epichlorhydrin und mit 0, 9 bis 0, 1 Molen des Halogenderivates
durohgefihrt.
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Die Mischung des stickstoffhaltigen Produktes mit dem Polyolefin
oder den Polyolefinen wird durch Vermischen dieser Produkte bei Raumtemperatur in
Henschel-oder Werner-Mischern, in KugelmUhlen oder in ähnlichen Vorrichtungen hergestellt.
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Die Mischung wird dann in einer Schneokeneinrichtung geschmolzen
und granuliert und dann in einem Sohmelz-Spinngerät, vorzugsweise in Abwesenheit
von Luft und unter einem inerten Gas, ausgepreßt.
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Das Verspinnen der Mischungen kann zweckmässigerweise in Gegenwart
einer geringen Menge eines"festen Dispersionsmittels" durchgeführt werden, wodurch
die homogene Dispersion des stickstoffhaltigen Produkts in der Polymermasse erleichtert
wird. Dieses feste Dispersionsmittel wird vorzugsweise unter folgendenverbindungen
ausgwähl Cetyl-und Stearylalkohol, Stearin-und Terephthalsäure, Benzoin, Furoin,
Vinylstearat, Mono-, Di-und ristearinester des Glyderins Monoäthanolaminstearat,
Stearamid, N-Diäthanol-laurylamid, C6 - C30 aliphatische Amine, Kondensationsprodukte
von Äthylenoxyd mit Alkoholen, Aminen und Phenolen, Polystearamid, Polyacrylsäure,
Polystyrol und Styrolcopolymere, Terpenpolymere usw.
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Aus den erfindungsgemäßen Mischungen können Mono-oder Plurifile hergestellt
werden, die zur Herateilung von kontinuierlichen Fäden oder StapelfasernoderzurHerstellung
von voluminösen Fäden oder voluminösen Stapelfasern geeignet sind.
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Die erfindungsgemäß erhaltenen Mono- oder Plurifile eignen sich fUr
Behandlungen zur Überführung der basischen 8tiokstoffverbindung in wasserunlöslichen
Zustand; insbesondere eigenen sich hierfUr Behandlungen mit Pormaldehyd, Di-isocyanaten
dreidimensionale Strukturen ergebenden Monomeren wie divinylbenzol, Vlnylaoetylen
und. dergleiohen oder mit Diepoxyverbindungen.
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Diese Behandlungen werden vor oder nach dem Yerstreoken durchgeführt,
letzteres wird mit Verhältnissen zwischen 1 : 2 und 1 : 10, bei Temperaturen zwischen
80 und 150° in Streokvorriohtungen durchgeführt, die mit Heißluft, Dampf oder Flüssigkeit
geheizt werden oder in denen eine Heisplatte angeordnet zist.
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Das Verspinnen der erfindungsgemäßen Mieohungen erfolgt vorzugsweisedurchAuspressendurchSpinndüsen,deren
Locher ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser von mehr als 1 besitzen. Die erfindungsgemäß
erhaltenen Fasern zeigen eine bemerkenswerte Farbaufnahmefähigkeit für saure, metallisierte
und Dispersionsfarbstoffe. Sie zeigen auch für basische und Küpenfarbstoffe eine
gute Affinität.
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Die duroh Auspressen der erfindungsgemäßen Mischungen erhaltenen
Fasern zeigen auoh eine erhöhte Stabilität insbesondere gegenLichte Die Erfindung
wird in den folgenden Beispielen erläuterte Beispiel 1 94,6 g (1,1 Mole) wasserfreies
Piperazin, 300 ml Äthanol und 40,5 g (0,2 Mole) Dodecenylchlorid (1-Chlor-5,5,7,7-tetramethyl-2-ooten)
werden in einen 1 1-Dreihalskolben eingebrachtt der mit Queoksilberrührer, Thermometer
und RUckflußkUhler versehen ist. Die Mischung wird 12 Stunden am RUoktluß gekocht,
Dann werden 8 g NaOH und nach 1 Stunde 92,5 g (1 Mol) Epiohlorhydrin zugesetzt.
Das Ganze wird 1 Stunde bei 30 bis 40° gehalten, danach 10 Stunden am RUokSlußkUhler
gekocht, wobei während der letzten 5 Stunden 40 g NaOH in kleinen Anteilen zugesetzt
werden. Das Natriumohlorid wird warm abfiltriert.
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Das Filtrat wird unter RUhren in 1 1 kilts Aoeton gegossen. Der so
erhaltene weiße Niederschlag wird abfiltriert und in einem Heizschrank bei 100°
3 Stunden getrocknet.
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Das Produkt schmilzt bei 160 bis 171° und hat einen Sticks stoffgehalt
von 16, 52%.
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In einem Henschel-Mischer wird bei Raumtemperatur eine Mischung aus,
Polypropylen 38,400 kg Stioketoffpolykondeneate 1,600 kg hergestellt.
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Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigenschaften:
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1,32 Aschegehalt 0,025 % RUckstand nach Heptanextraktion 95, 6 % Die Mischung wird
granuliert und dann in einem Sohmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen ausgepreßt:
Sohneokentemperatur 2300 Spinnkopftemperatur 220° Spinndüsentemperatur 220° SpinndUsenart
60/0,8 x 16 mm Maximaldruok 45 kg/cm2 Aufwiokelgeschwindigkeit 250 mu nuie Die äden
werden in einer dampfbeheizten Yorriohtung bei 130° im Verhältnis 1 : 5 veratreckt.
Sie werden dann unter freien Schrumpfbedingungen 10 Minuten einer Dimensionsstabilisierung
bei 105° unterworfent Das verstrookte und thermostabilis@erte Garn besitzt folgende
serimetrisoheEigenschaften!* Zugfestigkeit 5,1 g/den Dehnung 24 % Der Paden wird
dann gekräuselt und zu einem Stapel mit einer Länge von 6 om geschnitten.
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Der so erhaltene Stapal wird mit folgenden Farbstoffen gefrbt : Alizaringelb
2G (C.I. mordant yellow 1) (sauer) Wollrot B (C. I. acid red 115) ( " ) Alizarinrot
S (C.I. mordant red 3) " ) Alizarinblau SE (0'$Ii aoid blue 43) ( " )
Säuresohwarz
JVS (C. I.acid black 1) (sauer) Lanasyngelb GIN (C.I. acid yellow 112) (metallisiert)
Lanasynrot 2GL (C. I. aoid red 216) (") Lanasynbraun 3RL (CI. acid brown 30) (Dispersion)
Setacylgelb 3G (C.I.disperse yellow 20) (Dispersion) Cibacet scharlach BR (0. 1.
disperse red 18) (Dispersion) setaoyl brillantblau BG (C. I. disperse blue 3) (")
Das Färben wird beim Siedepunkt 1 1/2 Stunden in Bädern mit 2,5 % Farbstoff, bezogen
auf das Gewtoht der Raser, mit einem Verhältnis von Faser zu Bad von 1 : 40 durchgeführt.
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DasFärbenmit sauren und metallisierten Farbstoffen wird in Gegenwart
von 3 % Ammoniumacetat (bezogen auf das Gewioht der Faser) und 1 % eines oberflächenaktiven
Mittels, nämlich dem Kondensationsprodukt von Athylenoxyd mit einem Alkylphenol
durchgeführte 30 Minuten nach Beginn des Siedens werden 2 % (bezogen auf das Fasergewicht)
10 %iger Essigsäurelösung zugesetzt, um die Erschöpfung der FarbbUder zu verbeesern.
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Die Färbung mit Dispersionsfarbstoffen wird in Gegenwart von 2 %
(des Fasergewichts) an oberflächenaktivem Mittel jdurchgeführt.
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Die Fasern werden nach dam Pdrben mit fliessendem Wasser gespürt.
Sie zeigen in allen Fällen, insbesondere nach der Anfärbung mit sauren, metallisierten
oder Disperionsfarbstoffen intensive Anfärbungen.
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Die Echtheit der Färbungen gegen Lioht, Waechen und Scheuern ist
völlig zufriedenstellend* Eine weitere Verbesserung der Farbeohtheit wird erreicht
wenn man die Fasern vor dem AnfErben 5 Minuten einer Behandlung mit einer 3 %igen
wässrigen Lösung von Äthylenglykoldiglyzidyldther bei 120° unterwirft.
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Beispiel 2 94s6 g (1, 1 Mole) wasserfreies Piperazin, 200 ml Isopropanol
und 57,7 g (o, 2 Mole) werden in einen 1 1-Dreihalskolben eingebraoht, der mit einem
Queokailberrührer, einem Thermometer und einem Rückflußkühler versehen ist.
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Die Mischung wird 36 Stunden am Rückfluß gekocht. Dann werden 8 g
NaOH und nach 1 Stunde 92/5 g (1 Mol) Epichlox hydrin und 200 ml Isopropanol zugesetzt.
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Das Ganze wird 1 Stunde bei 30 bis 40° gerührt und dann 10 Stunden
am Rd¢kSlußkUhler gekooht, wobei während der letzten 5 Stunden 40 g NaOH in kleinen
Portionen zugeführt werden. Das Natriumchlorid wird warm abfiltriert.
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Das Filtrat wird duroh Erhitzen, auf 200° unter Vakuum ein gedampft.
Es wird ein gelbes harziges Produkt erhalten, das bei 192 bis 196° schmilzt und
einen Stickstoffgehalt von 15,18 % besitzt.
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In einem Henschel-Mischer wird bei Raumtemperatur eine.
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Mischung aus: 43, ,200 K Polypropylen und nd 1,800 kg Stickstoffkondensa
hergestellt.
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Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigenscaften: lut32 Aschegehalt
t 0,025 % Rückstand nach Heptanextraktion 95,6 % Die Mischung wird granuliert und
dann in einem Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen ausgepreßt: Sohneckentemperatur
230 0 Spinnkopftemperatur 220° Spinndüsentemperatur 220° Spinndüsenart 60/0,8 x
16 mm Maximaldruck 44 kg/cm2 Aufwickelgeschwindigkeit 250 m/Minute Die Päden werden
in einer dampfbeheizten Vorrichtung bei 130° im Verhältnis 1 : 5 verstreckt. Sie
werden dann unter freien Schrumpfbedingungen 10 Minuten einer Dimensisonsstabilisierung
bei 105° unterworfen. Das verstreckte und thermostabiliserte Garn besitzt folgende
serimetriacheEigenschaften: Zugefestigkeit 5,2 g/den Dehnung25% Per Faden wird dann
gekräuselt und in einem Stapel in einer Länge von 6 cm geschnitten, an dem mit den
Farbstoffen von Beispiel 1 intensive und echte Anfärbungen eklialtoil. don
Beispiel
3 430 g (5 Mole) wasserfreies Piperazin und 304,5 g (1,5 Mole) Diohlormethyl-m-xylol,
suspendiert in 2500 ml Äthanol, werden in einen 6 1-Dreihalskolben eingebraoht,
der mit Quecksilberrührer, Thermometer und RückfluBkühler versehen ist. Die Mischung
wird 2 Stunden bei 20 bis 30° gerWhrt und dann 4 Stunden unter Rückfluß gekocht.
Während der letzten 2 Stunden werden 120 g NaOH in kleinen Anteilen zugesetzt.
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Das Ganze wird dann auf 20° gekühlt und 324 g (3t5 Mole) Epichlorhydrin
zugesetzt. Nach einstundigem Stehen bei 30 bis 50° wird die Mischung 10 Stunden
auf 80° erhitzt, Während der letzten 5 Stunden werden 140 g NaOH in kleinen Anteilen
zugesetzte Das Natriumehlorid wird warm abfiltriert und d. as Lösungsmittel duroh
Erhitzen unter Vakuum entfernt.
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Es wirdeinweißesharzigesProdukterhalten,dasbei63 bis 71° schmilzt
und einen Stickstoffgehalt von 16,72 % hat In einem Henschel-Miaoher wird bei Raumtemperatur
eine Mischung aus 9, 6 kg Polypropylen 0) 400 kg Stickstoffkondensat hergestellte''
Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigenschaften: [# 2%7 1. 42 Aschegehalt
0,031 % RUckstand nach Heptanextraktion 96,7 % Die Mischung wird granuliert und
dann in einem Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen ausgepreßt:
Sohneckentemperatur
230° Spinnkopftemperatur 220° Spinndsentemperatur 220° SpinndUsenart 60/0,8 x 16
mm Maximaldruck 47 kg/cm2 Aufwickelgeschwindigkeit 250 minute Die Pdden werden in
einer dampfbeheizten Vorrichtung bei 130° im Verhältnis 1 : 5 veratreekti Sie werden
dann unter freien Schrumpfbedingungen 10 Minuten einer Dimensionsstabilisierung
bei 105° unterworfen. Das vorstreckte und thermostabilisierte Garn besitzt folgende
serimetrische Eigenschaften : Zugfestigkeit 5,2 g/den Dehnung'25% Der Faden wird
dann gekräuselt und in einem Stapel in einer Linge von 6 cm geschnitten, an dem
mit den Farbstoffen von Beispiel 1 intensive und echte Anfärbungen erhalten werden.
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Beispiel4 172 g (2 Mole) wasserfreies Piperazin und 105 g (0,6 Mole)
p-Xylilendichlorid, suspendiert in n 800 ml Äthanol, werden in einen 2 1-Dreihalskolben
eingebracht, der mit Quecksilberrührer, Thermometer und Rückflußkühler versehen
ist. Die Mischung wird 2 Stunden bei 20 bis 30° gerührt und dann 4 Stunden am Rückflußkühler
gekochte Während der letzten 2 Stunden werden 48 g NaOH in'kleinen Anteilen zugesetzt.
Das Ganze wird dann auf 20° ge-
kühlt und 129, 6 g (1, 4 Mole)
Epichlorhydrin zugesetzt.
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Nach einstündigem Stehen bei 30 bis 40° wird die Mischung 10 Stunden
am Rücflußkühler gekocht. Während der letzten 5 Stunden werden 56 g NaOH in kleinen
Anteilen zugesetzt.
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Die Lösung wird filtriert und das Lösungsmittel durch Erhitzen unter
Vakuum entfernt.
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Es wird ein weißes harziges Produkt erhalten, das beL 106 bis 114°
schmilzt und einen Stickstoffgehalt ton 17, 74 % hat In einem Henachel-Mischer wird
bei Raumtemperatur eine Mischung aus us s.,.' 5,760 kg Polypropylen 0, 240 kg Stickstoffkondensat
hergestellt.
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Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigenschaften: 1,42 Asohegehalt
0,031 % % Rückstand nach Heptanextraktion 96,7 % Die, Mischung wird granuliert und
dann in einem Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen ausgepreßt: Sohneokentemperatur
230° Spinnkopftemperatur 220° Spinndüsentemperatur.'220° Spinndüsenart 60/0,8 x
16 mm Maximaldruck 41 kg/cm2 Aufwickelgeschwindigkeit 250 m/Minute
Die
äden werden in einer dampfbeheizten Vorrichtung bei 130 im Verhältnis 1 : 5 verstreokt.
Sie werden dann unter freien Schrumpfbedingungen 10 Minuten einer Dimensionestabiliaierung
bei 105° unterworfen, Das verstreckte und thermostabilisierte Garn besitzt folgende
serimetrisohe Eigenschaften : Zugfestigkeit 5t5 g/den Dehnung 22 % Der Faden wird
dann gekräuselt und in einem Stapel in einer Länge von 6 vm geschnitten, an dem
mit den Parbstoffen von Beispiel 1 intensive und echte Anfärbungen erhalten werden.
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Beispiel 5 172 g (2 Mole) wasserfreies Piperazin, 84, 4 g (0,4 Mole)
1, 10-Dichlordecan und 400 ml Isopropanol werden in einen 2 1-Dreihalskolben eingebraohtf
der mit Queoksilberrühror, Thermometer und. RUckflußkUhler versehen zist. Die Mischung
g wird 24 Stunden am Rückflußkühler gekocht. Dann werden 32 g NaOH und naoh 1 Stunde
148 g (1,6 Mole) Epiohlorhydrin und 400 ml Isopropanol bei 20° zugesetzt.
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Die Mischung wird 1 Stunde bei 30 bis 45° gehalten und dann 10 Stunden
am RUckSlußkUhler gekochtt wobei wEhrend der letzten 5 Stunden 64 g NaOH in kleinen
Anteilen zugesetzt werden, Das Natriumohlorid wird abfiltriert und das Lösungsmittel
durch Erhitzen unter Vakuum entfernt.
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In einem Hensohel-Misoher wird bei Raumtemperatur eine Mischung aus:
4,800
kg Polypropylen und 0, 200 kg Stiokstoffkondensat hergestellt.
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Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigenschaften: [#] 1,42
Aschegehalt 0,031 % RUckstand nach Heptanextraktion 96,7 % Die Mischung wird granuliert
und dann in einem Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen ausgepreßts Sohneckentemperatur
230° Spinnkofptemporatur 220° SpinndUsentemperatur 220° Spinndüsenart 60/0, 8 x
16 mm Maximaldruck 40 kg/cm2 Aufwickelgeschwindigkeit 250 minute Die Fäden werden
in einer dampfbeheizten Vorrichtung bei 130 im Verhältnis 1 : 5 verstreckt. Sie
werden dann unter freien Schrumpfbedingungen 10 Minuten einer Dimensionsstabilisierung
bei 105° unterworfen. Das vorstreckte und thermostabilisierte Garn besitzt folgende
serimetrisohe Eigenschaften : Zugfestigkeit 5, 1 g/den Dehnung 21 % Der Faden wird
dann gekrduselt und in einem Stapel in einer Linge von 6 om geschnitten, an dem
mit den Farbstoffen von Beispiel 1 intensive und echte Anfärbungen srhalten werden